Spieler · 1. Mannschaft
 
Spiele · 1. Mannschaft

Fußball beim TSV Bad Boll

Der Fußball gehört nach wie vor zu den beliebtesten Sportarten im Land und hat daher auch in unserem Verein einen hohen Stellenwert.

Die Vorstandschaft und die Abteilungsleitung im TSV Bad Boll organisiert den Spielbetrieb für die Aktiven, unsere zahlreichen Jugendmannschaften, die AH, und die „Freizeit-Kicker“.

Unsere Aktiven spielen nun schon seit 10 Jahren in der Landesliga Staffel 2, d.h. in der zweithöchsten Liga im Württembergischen Fußballverband. Hier wird intensiver Leistungssport im Amateurfußball betrieben – und wir freuen uns, dass der TSV auf diesem Niveau mit vielen anderen sportlich ambitionierten und zum Teil wesentlich größeren und finanzkräftigeren Vereinen mithalten kann und wir schon einige schöne sportliche Erfolge feiern konnten.  

In der Jugendabteilung können wir den Kindern und Jugendlichen von den Bambinis und Knirpsen bis zur A-Jugend durchgängige Trainings- und Spielmöglichkeiten bieten. Unsere Mannschaften werden von qualifizierten Trainern und Übungsleitern betreut. In den Altersstufen von der D- Jugend bis zur A-Jugend haben wir uns mit den Nachbarvereinen GSV Dürnau und 1. FC Heiningen zur „Jugendspielgemeinschaft Voralb“ zusammengeschlossen.

Unsere älteren und ehemaligen aktiven Spieler halten sich in der Seniorenabteilung fit. Es wird regelmäßig trainiert, und natürlich wird auch die Kameradschaft und Geselligkeit gepflegt. Ab und zu werden Freundschaftsspiele ausgetragen und die AH nimmt auch noch regelmäßig am Spielbetrieb in der Seniorenrunde im Bezirk Neckar-Fils teil.        

Die „Freizeit-Kicker“ trainieren ebenfalls regelmäßig, d.h. im Sommer auf dem Platz und im Winter in der Halle, tragen Freundschaftsspiele aus und nehmen an Fußball-Turnieren teil.

 

 

 
Neuigkeiten (Archiv):
1. Mannschaft
10.11.2025

Bad Bolls Leistung nicht belohnt - Boll II nun auf dem zweiten Tabellenplatz

1. Mannschaft

Zwei falsche Entscheidungen bringen Gastgeber TSV Bernhausen beim 3:1 auf die Siegerstraße.mehr lesen >

 
10.11.2025

Bad Bolls Leistung nicht belohnt - Boll II nun auf dem zweiten Tabellenplatz

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll lieferte auf dem gut bespielbaren Kunstrasenplatz beim favorisierten TSV Bernhausen ein starkes Auswärtsspiel ab, das vor 150 Zuschauern mit einer absolut unverdienten und deshalb sehr bitteren Niederlage für Bad Boll endete. Zwei aus Bad Boller Sicht falsche Abseitsentscheidungen brachten die Gastgeber in einem stets fair geführte Landesligaspiel auf die Siegerstraße. 

Die Partie hätte nicht besser für den TSV Bad Boll beginnen können: Traumpass aus der eigenen Hälfte von Caliskan auf Ates, der, schneller als sein Gegenspieler, erzielte per Heber über den herausstürmenden Bernhausener Torhüter Gavric das sehenswerte frühe 0:1 (4.). Nur eine Minute später fiel fast das 0:2, Römpfer verfehlte die scharfe Hereingabe von Ruther um Haaresbreite. Bernhausens Ausgleich folgte in der 18. Minute. Kranz bediente Jordacevic, der per sattem Schuss aus zehn Metern Keeper Greschner keine Abwehrmöglichkeit ließ. Nur eine Minute später setzte Ruther den Ball aus spitzem Winkel von der linken Seite knapp über das Tor. In der 29. Minute war es wieder Ruther, der mit einem herrlichen Pass Römpfer in Szene setzte. Dieser ließ gekonnt seinen Gegenspieler aussteigen und zwang Bernhausens Schlussmann Gavric mit seinem Flachschuss aus zwölf Metern zu einer Glanzparade. 

Die zweite Hälfte brachte gleich den ersten Aufreger zum Nachteil des Gastes. Ates, viel schneller als sein Gegenspieler, kam über die linke Bad Boller Angriffsseite. Seinen Querpass schob Ruther zum 1:2 in die Maschen. Doch der Bad Boller Jubel wurde jäh durch die Abseitsentscheidung des Schiedsrichtergespannes unterbrochen. Verkehrte Welt für den Gast dann in der 56. Minute: Bernhausen kam nach Zuspiel von Kranz durch Matanovic aus Abseits-verdächtiger Position zur 2:1-Führung. In der 67. Minute prüfte Ates per Freistoßaufsetzer Torhüter Gavric, der konnte den gefährlichen Schuss zur Ecke lenken. Nach einem Freistoß von Mändle von der rechten Seite verpassten im Zentrum Ates und Ruther knapp. In der 77. Minute klärte Bad Bolls Torhüter Greschner gegen Matanovic per Fußabwehr. Die Entscheidung fiel in der 80. Spielminute gegen eine stark aufgerückte Bad Boller Defensive. Gümüssu stand im Strafraum des TSV Bad Boll goldrichtig und erzielte den 3:1-Endstand. In der 83. Minute traf Mändle per Freistoß nur die Bernhausener Querlatte. Am Ende stand der TSV Bad Boll nach guter Leistung mit leeren Händen da. 

TSV Bad Boll: Greschner – Mändle, Caliskan, Gut, Suddoth, Seltenreich (78. Falzone), Malerba, Ruther, Strodel (73. Ascherl), Römpfer (84. Caliandro), Ates.

 

Sonntag, 09.11.2025 TB Holzheim II - TSV Bad Boll II Endstand 1:2 (1:1); Tore: Adrian Escalada, Christian Rieker

 

Vorschau:

Sonntag, 16.11.2025 TSV Bad Boll - FV Neuhausen, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 22.11.2025 TSV Bad Boll II - TSV Adelberg II, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 23.11.2025 TV Echterdingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


10.11.2025

Bad Bolls Leistung nicht belohnt - Boll II nun auf dem zweiten Tabellenplatz

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Zwei falsche Entscheidungen bringen Gastgeber TSV Bernhausen beim 3:1 auf die Siegerstraße.mehr lesen >

 
10.11.2025

Bad Bolls Leistung nicht belohnt - Boll II nun auf dem zweiten Tabellenplatz

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll lieferte auf dem gut bespielbaren Kunstrasenplatz beim favorisierten TSV Bernhausen ein starkes Auswärtsspiel ab, das vor 150 Zuschauern mit einer absolut unverdienten und deshalb sehr bitteren Niederlage für Bad Boll endete. Zwei aus Bad Boller Sicht falsche Abseitsentscheidungen brachten die Gastgeber in einem stets fair geführte Landesligaspiel auf die Siegerstraße. 

Die Partie hätte nicht besser für den TSV Bad Boll beginnen können: Traumpass aus der eigenen Hälfte von Caliskan auf Ates, der, schneller als sein Gegenspieler, erzielte per Heber über den herausstürmenden Bernhausener Torhüter Gavric das sehenswerte frühe 0:1 (4.). Nur eine Minute später fiel fast das 0:2, Römpfer verfehlte die scharfe Hereingabe von Ruther um Haaresbreite. Bernhausens Ausgleich folgte in der 18. Minute. Kranz bediente Jordacevic, der per sattem Schuss aus zehn Metern Keeper Greschner keine Abwehrmöglichkeit ließ. Nur eine Minute später setzte Ruther den Ball aus spitzem Winkel von der linken Seite knapp über das Tor. In der 29. Minute war es wieder Ruther, der mit einem herrlichen Pass Römpfer in Szene setzte. Dieser ließ gekonnt seinen Gegenspieler aussteigen und zwang Bernhausens Schlussmann Gavric mit seinem Flachschuss aus zwölf Metern zu einer Glanzparade. 

Die zweite Hälfte brachte gleich den ersten Aufreger zum Nachteil des Gastes. Ates, viel schneller als sein Gegenspieler, kam über die linke Bad Boller Angriffsseite. Seinen Querpass schob Ruther zum 1:2 in die Maschen. Doch der Bad Boller Jubel wurde jäh durch die Abseitsentscheidung des Schiedsrichtergespannes unterbrochen. Verkehrte Welt für den Gast dann in der 56. Minute: Bernhausen kam nach Zuspiel von Kranz durch Matanovic aus Abseits-verdächtiger Position zur 2:1-Führung. In der 67. Minute prüfte Ates per Freistoßaufsetzer Torhüter Gavric, der konnte den gefährlichen Schuss zur Ecke lenken. Nach einem Freistoß von Mändle von der rechten Seite verpassten im Zentrum Ates und Ruther knapp. In der 77. Minute klärte Bad Bolls Torhüter Greschner gegen Matanovic per Fußabwehr. Die Entscheidung fiel in der 80. Spielminute gegen eine stark aufgerückte Bad Boller Defensive. Gümüssu stand im Strafraum des TSV Bad Boll goldrichtig und erzielte den 3:1-Endstand. In der 83. Minute traf Mändle per Freistoß nur die Bernhausener Querlatte. Am Ende stand der TSV Bad Boll nach guter Leistung mit leeren Händen da. 

TSV Bad Boll: Greschner – Mändle, Caliskan, Gut, Suddoth, Seltenreich (78. Falzone), Malerba, Ruther, Strodel (73. Ascherl), Römpfer (84. Caliandro), Ates.

 

Sonntag, 09.11.2025 TB Holzheim II - TSV Bad Boll II Endstand 1:2 (1:1); Tore: Adrian Escalada, Christian Rieker

 

Vorschau:

Sonntag, 16.11.2025 TSV Bad Boll - FV Neuhausen, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 22.11.2025 TSV Bad Boll II - TSV Adelberg II, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 23.11.2025 TV Echterdingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


08.11.2025

FC Eislingen und TSV Bad Boll am Sonntag auf Reisen

1. Mannschaft

In der Landesliga treten die Blau-Weißen um 14.30 Uhr in Sontheim an. Die Erlengarten-Elf spielt um 15 Uhr in Bernhausen. (Andreas Böhringer - NWZ v. 08.11.2025)mehr lesen >

 
08.11.2025

FC Eislingen und TSV Bad Boll am Sonntag auf Reisen

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Der TSV Bad Boll (20 Punkte, Rang acht) hat sich nach einem durchwachsenen Start im gesicherten Landesliga-Mittelfeld eingenistet und ist damit auf einem guten Weg die Zielsetzung, eine sorgenfreie Saison zu spielen, zu erreichen. Zuletzt erkämpften sich die Schützlinge von Pasal Römpfer ein 1:1 beim Fünften SV Waldhausen. „Insgesamt ist es ein gerechtes Ergebnis“, sagt der TSV-Coach, der im Nachgang von einem sehr hitzigen Vergleich mit Chancen auf beiden Seiten berichtet: „Waldhausen agierte wie erwartet nur mit langen Bällen und wir taten uns etwas schwer, unser Spiel wie gewohnt aufzuziehen, auch aufgrund der vielen Spielunterbrechungen durch Fouls und Nickligkeiten. Nachdem wir dann in Führung gegangen sind, haben wir leider mit dem Halbzeitpfiff durch einen aus meiner Sicht unberechtigten Freistoß den Ausgleich kassiert. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann mehr vom Spiel, konnten aber die klarste Torchance leider nicht nutzen, so dass es mit dem Schlusspfiff gefühlt eher zwei verlorene als ein gewonnener Punkt war.“ In Waldhausen stand nochmals Lucca Telles-Villalobos im Kasten, der kurzfristig ausgeholfen hatte. „Er hat seine Sache überragend gemacht“, lobt Römpfer seinen Aushilfs-Torhüter, der fortan aber „leider“ nicht mehr zur Verfügung steht. Doch der Engpass im Tor wird durch die Rückkehr von Ersatz-Keeper Pascal Greschner gelindert, der nach seiner Sperre wieder zur Verfügung steht. Die etatmäßige Nummer eins Max Piegsa kehrt nach seiner Knieverletzung erst nach der Winterpause zurück. Adil Kovacic ist nach seinen Knie-Problemen zurück im Trainingsbetrieb, Sechser-Kollege Moritz Seltenreich ist mit einer Oberschenkel-Verletzung für das Auswärtsspiel beim Vierten TSV Bernhausen fraglich. Den Gegner charakterisiert Römpfer als eine „sehr spielstarke und extrem abgezockte Mannschaft mit viel individueller Qualität.“ Dementsprechend müssten die Seinen an ihre Leistungsgrenze kommen, um Zählbares mitnehmen zu können: „Wir benötigen eine gewisse Widerstands- und Leidensfähigkeit.“

Kreisrivale FC Eislingen (25 Punkte, Rang zwei) will den Schwung aus dem Last-Minute-Erfolg gegen die SV Böblingen mitnehmen und die Pflichtaufgabe bei Schlusslicht FV Sontheim gewissenhaft abarbeiten, wobei für Tim Schöller das Wort „gewissenhaft“ hierbei zentral ist: „Tabellenplatz und Torverhältnis sehen deutlich aus, aber wir warnen natürlich. Zuhause hat Sontheim oftmals lange die Null gehalten und auf einem tiefen und unebenen Platz ist es nie ganz einfach. Wir stellen uns auf einen defensiven und kompakten Gegner ein.“ Seine Blau-Weißen sollen dennoch von ihrer Art, Fußball zu spielen, nicht abrücken, so der Übungsleiter, der die Sinne in Sachen Gegenpressing schärfen will: „Logischerweise wird der eine oder andere Ball verspringen und es wird zu Ballverlusten kommen. Diese müssen wir dann schnell zurückerobern und die Umschaltmomente nicht zulassen.“


03.11.2025

Einen Punkt vom Härtsfeld mitgenommen

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll kommt im Landesliga-Duell beim SV Waldhausen zu einem 1:1.mehr lesen >

 
03.11.2025

Einen Punkt vom Härtsfeld mitgenommen

1. Mannschaft

Es läuft weiterhin bei Fußball-Landesligist TSV Bad Boll, auch wenn nach dem jüngsten 1:0 im Derby gegen den SC Geislingen nun nur ein Punkt stand – wenngleich gegen einen klaren Favoriten und Anwärter auf die Meisterschaft: Das Duell zwischen dem SV Waldhausen und dem TSV Bad Boll endete mit einem leistungsgerechten 1:1. Beide Teams zeigten von Beginn an engagierten Offensivfußball und erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen.

Bereits in der 3. Minute hatte Waldhausen die erste große Möglichkeit: Nach einer Ecke ging ein Kopfball nur knapp am Tor vorbei. Kurz darauf zielte Bolls Goalgetter Baran Ates auf der Gegenseite knapp über das Tor (5.). Im direkten Gegenzug verfehlte ein Schuss aus den Waldhausener Reihen im Strafraum ebenfalls nur knapp das Tor. In der 7. Minute vergab Waldhausen eine weitere Großchance, hatte der Ball zuvor den linken Pfosten passiert, ging er diesmal rechts am Tor vorbei. Ates versuchte es wenig später mit einem Heber aus großer Distanz, der jedoch über das Tor flog. Auch Fabio Malerba auf Seiten der Gäste scheiterte in der 14. Minute mit einem zu zentralen Schuss am Torhüter.

In der 22. Minute hatte Yannick Ruther die Führung für den TSV auf dem Fuß, doch Waldhausens Schlussmann verhinderte mit einer Glanzparade den Rückstand. Drei Minuten später fiel dann aber die Gäste-Führung: Nach einer scharfen Hereingabe von Noah Ascherl fälschte Waldhausens Leon Weber den Ball ins eigene Tor ab (25.). Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber Pech, als ein Kopfball nach einem Freistoß nur die Latte traf (42.). Kurz vor dem Seitenwechsel kam Waldhausen aber noch zu einem Freistoß von der Strafraumkante. Dieser brachte in der 46. Minute den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechesl blieb die Partie offen: Waldhausen vergab in der 60. Minute eine gute Chance, während der TSV Bad Boll in der 72. Minute durch einen Schuss von Matteo Stefania knapp das Ziel verfehlte. In der 75. Minute wechselte der TSV Bad Boll dreifach, Felix Strodel für Ascherl, Vito Caliandro für Moritz Seltenreich und Francisco Römpfer für Stefania, um frische Kräfte zu bringen. Die Schlussphase blieb umkämpft: Ein Freistoß von Ates wurde in der 87. Minute geklärt, kurz vor Abpfiff köpfte Waldhausen nach einem weiteren Freistoß über das Tor (92.), ehe die Punkteteilung feststand. 

TSV Bad Boll: Telles-Villalobos – Mändle, Caliskan, Ascherl (75. Strodel), Seltenreich (75. Caliandro), Malerba, Stefania (75. Römpfer), Suddoth, Gut, Ruther, Ates.

 

Sonntag, 02.11.2025 TSV Bad Boll II - TSV Sparwiesen II Endstand 4:2 (1:1); Tore: Carlo Carlone (2), Samir Hajdari, Eigentor.

 

Vorschau:

Sonntag, 09.11.2025 TSV Bernhausen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 09.11.2025 TB Holzheim II - TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 16.11.2025 TSV Bad Boll - FV Neuhausen, Anspiel 14:30 Uhr


27.10.2025

Ates schießt Boll ins Derby-Glück

1. Mannschaft

Ein Treffer des Torjägers und Kapitäns in der sechsten Minute reicht dem TSV Bad Boll zu drei Punkten im Landesliga-Duell gegen den SC Geislingen. (Markus Munz - NWZ vom 27.10.2025)


27.10.2025

Ates schießt Boll ins Derby-Glück

1. Mannschaft

Ein Treffer des Torjägers und Kapitäns in der sechsten Minute reicht dem TSV Bad Boll zu drei Punkten im Landesliga-Duell gegen den SC Geislingen. (Markus Munz - NWZ vom 27.10.2025)


25.10.2025

Bad Boller Torwart-Not vor dem Derby

1. Mannschaft

In der Landesliga empfängt der TSV Bad Boll an diesem Sonntag um 15 Uhr den SC Geislingen. Der FC Eislingen reist zum TSGV Waldstetten. (Markus Munz - NWZ v. 25.10.25)mehr lesen >

 
25.10.2025

Bad Boller Torwart-Not vor dem Derby

1. Mannschaft

Vor dem Derby gegen den SC Geislingen plagen Fußball-Landesligist TSV Bad Boll erhebliche Personalprobleme auf der Torhüterposition. Stammkeeper Max Piegsa hat sich am 15. Oktober beim Aufwärmen vor dem Testspiel bei Regionalliga-Absteiger Göppinger SV am Knie verletzt. Die Untersuchungen laufen noch, Trainer Pascal Römpfer rechnet aber während der Vorrunde nicht mehr mit seiner Nummer eins: „Im besten Fall ist es das Innenband, aber wir müssen auch mit der schlimmsten Diagnose Kreuzbandriss rechnen. Das wäre für Max und uns natürlich der worst case.“

Im letzten Auswärtsspiel beim VfL Sindelfingen stand der etatmäßige Ersatztorwart Pascal Greschner im Kasten, sah aber schon nach 18 Minuten die Rote Karte wegen Handspiels außerhalb des Strafraums. Der 27-Jährige muss deshalb in den nächsten beiden Spielen aussetzen. Für Greschner sprang Abdul Obuz ein, der 44-Jährige ist Trainer der zweiten Mannschaft, er kann aber gegen den SC Geislingen ebenso wenig aushelfen wie der Torhüter der TSV-Reserve, der verletzt ist. In Frage käme noch Torspielertrainer Timo Schöffel, der aber nach einem Handbruch eben erst seinen Gips losgeworden ist. Deshalb hat Römpfer „viele Optionen abgeklappert“ und schließlich auf die Schnelle zwei Torhüter nachverpflichten können. Der eine ist Lucca Telles-Villalobos, den Römpfer aus Waiblingen kennt. Der 20-Jährige kommt aus der VfB- und Kickers-Jugend, hat aber zuletzt nicht gespielt. Die zweite Personalie erfährt durch das anstehende Duell mit dem SC Geislingen eine besondere Note: Es handelt sich um Murat Bahadir (36), der erst vor wenigen Tagen beim SC als Co-Trainer zusammen mit Trainer Metin Kartal gehen musste. Bahadir stand einst in der Saison 2016/2017 für ein Jahr im Erlengarten unter Vertrag und hat sich kurzfristig bereit erklärt, den TSV zu unterstützen. Ob der langjährige Kuchener und Geislinger am Sonntag im Bad Boller Tor stehen wird oder eher der jüngere Telles-Villalobos, wollte Römpfer öffentlich noch nicht preisgeben. „Aber ich habe eine klare Idee, die mit beiden Torhütern kommuniziert ist.“ Fest steht auf jeden Fall, dass Greschner das Vertrauen bekommt und nach seiner Sperre die Nummer eins sein wird.

Dass der SC mit Trainer Sven Ackermann und Sportdirektor Jasko Suvalic nun neu aufgestellt ist, spielt für Römpfer eine untergeordnete Rolle: „Natürlich bewirkt ein Wechsel etwas, aber ein Derby hat auch so immer eine eigene Dynamik, zumal sich beide Seiten gut kennen. Klar ist, dass wir den Tabellenstand des SC ausblenden können, denn die Truppe ist viel besser. Das galt auch schon vorher. Mit Tomo Ivezic haben sie zudem einen Mentalitätsspieler reaktiviert, der ihnen Stabilität gibt.“ Auf Bad Boller Seite dürfte der zuletzt erkrankte Moritz Seltenreich zurückkehren, dafür ist nun Fabio Malerba krank und Adil Kovacic angeschlagen. Toni Terell Suddoth hat nach seiner Platzwunde am Auge das Training wieder aufgenommen.

Das 0:5 in Sindelfingen ist aufgearbeitet. „Es war bei Weitem nicht so dramatisch, wie sich das Ergebnis anhört. Wir waren 20 Minuten tonangebend, der Gegner wollte eigentlich nichts von uns. Dann hat uns die Rote Karte den Stecker gezogen und durch zwei fragwürdige Elfmeter liegen wir zur Halbzeit plötzlich 0:3 zurück. Zu zehnt war es in der zweiten Halbzeit dann nur noch Schadensbegrenzung“, erklärt Römpfer, „in der Trainingswoche haben wir uns gut auf den SC vorbereitet und wollen mit großer Intensität ins Spiel gehen“.

Der FC Eislingen tritt an diesem Sonntag als Tabellendritter zum interessanten Verfolgerduell beim punktgleichen TSGV Waldstetten (5. Platz) an.


20.10.2025

Boller Boys crashen schwarz-gelbe Serie

1. Mannschaft

In der Fußball-Kreisliga B7 schlägt der TSV Bad Boll II in einem rassigen Nachbarschaftsduell den TSG Zell mit 2:1.mehr lesen >

 
20.10.2025

Boller Boys crashen schwarz-gelbe Serie

1. Mannschaft

Wie ein bis in die Flügelspitzen motivierter Schwarm von Neunpunkt-Marienkäfern war die zweite Mannschaft des Landesliga-Dinos TSV Bad Boll (9 Punkte/ Bilanz: 3-0-3) aus den Katakomben geflogen und hatte mit einem verdienten 2:1-Erfolg im prestigeträchtigen Derbykracher gegen den TSG Zell (12/4-0-2) ihr Punktekonto auf zwölf ausgebaut und zugleich die Serie der Schwarz-Gelben von zuletzt drei Siegen in Serie (27:0 Tore) gecrasht.

Bad Boller Blitzstart

Kaum hatte sich die Stadionuhr aus ihrem Startblock katapultiert, sorgten die Hausherren auch schon für das erste Highlight der Begegnung: Mit einer perfekt getimten, vertikalen Spieleröffnung aus der eigenen Hälfte heraus bediente Bad Bolls Carlo Schmid seinen Teamkameraden Adrian Escalada Reyes. Der ließ im linken Mittelfeld die Funken sprühen, zog in den Sechzehner der Schwarz-Gelben und jagte die Kugel aus zehn Metern und halblinker Position in die Maschen (1:0/1.). 

Nur neun Zeigerumdrehungen später hatte TSV-Kicker Darian Tengler den zweiten Treffer des Tages auf dem Fuß, aber sein Schuss aus 18 Metern und halbrechter Position rauschte über den Querbalken (10.). Mit einer scharfen Hereingabe von links in die Box setzte TSG-Kicker Leon Bauer perfekt seinen im Zentrum positionierten Mitspieler und Zells Kapitän Peter Schwegler in Szene, der das Leder mit einem Kopfball aus sechs Metern aufs Gehäuse stemmte, jedoch an Bad Bolls exzellent parierendem Keeper Linus Richter scheiterte (20.).

In der 28. Minute packte Zells Mittelfeldmotor Niklas Hilger sein Überbrückungskabel aus, aber sein Schuss von der linken Strafraumkante aus elektrisierte nur das Aluminium. Kurz vor dem Pausentee hatte TSV-Kicker Luca Henkel seinen Gegenspieler Tobias Goll im Sechzehner der Rot-Schwarzen zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter vergab Zells Till Berlet jedoch kläglich, indem er die Kugel zu unplatziert aufs Gehäuse brachte und Bad Bolls Schlussmann Richter sie mühelos aus dem rechten unteren Eck fischen konnte (44.).

Nur 120 Sekunden nach dem Seitenwechsel hatte TSG-Kicker Tim Bohner den Ausgleichstreffer für die Gastmannschaft auf dem Fuß, aber sein Schuss aus zwölf Metern und halbrechter Position polierte nur den langen Außenpfosten (47.). In der 59. Minute zimmerte der Zeller Schwegler das Spielgerät aus zehn Metern und halblinker Position unter den Querbalken. Die Kugel sprang jedoch von der Torlinie ab und Zells Goalgetter Hilger staubte den zweiten Ball handlungsschnell zum 1:1-Ausgleichstreffer (59.) für die Schwarz-Gelben ab.

Die Freude der Gäste währte jedoch nicht lange: Nur zwölf Minuten später hatte Zells Yannik Persch seinen Kontrahenten Ashkan Shokrolahi im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bad Bolls Escalada Reyes souverän, indem er das Leder unhaltbar für TSG-Keeper Kevin König ins rechte untere Eck pfefferte und damit den späteren 2:1-Endstand (71.) markierte. In der 86. Minute hatte TSV-Kicker Ralf Peter Weber die endgültige Entscheidung auf dem Schlappen, aber sein Schuss aus 14 Metern und halblinker Position zischte wie ein eisgekühltes Selters am zweiten Pfosten vorbei.

Zells Coach: Das war zu wenig

„Das war heute einfach zu wenig von uns. Offensiv waren wir viel zu harmlos. So gewinnst du kein Derby“, stellte Zells Coach Juraj Paulik sichtlich angefressen ob der Niederlage nach Schlusspfiff fest. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs. Wir haben uns den Sieg verdient, auch wenn er ein wenig glücklich war“, befand indes Bad Bolls Übungsleiter Abdul Obuz.


20.10.2025

Gebrauchter Tag der Römpfer-Elf

1. Mannschaft

Der von Personalsorgen geplagte TSV kassiert nach vier Siegen eine heftige 0:5-Niederlage in Sindelfingen.mehr lesen >

 
20.10.2025

Gebrauchter Tag der Römpfer-Elf

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste nach seiner bisher schlechtesten Saisonleistung eine verdiente Auswärtsniederlage hinnehmen. Auch wenn diese durch zwei zweifelhafte Elfmeter und eine mehr als abseitsverdächtige Situation vor dem vierten Tor der Gastgeber entstand, konnte Bad Boll nicht im Ansatz an die gezeigten Leistungen der vergangenen vier siegreichen Spiele anknüpfen. 

TSV-Trainer Pascal Römpfer musste vor dem Spiel gleich zwei weitere Hiobsbotschaften verarbeiten. Stammtorhüter Max Piegsa musste mit Knieverletzung, Moritz Seltenreich wegen Krankheit passen. Dass Toni Suddoth nochmals ausfallen würde, war klar. Pascal Greschner und Fabian Falzone rückten in die Anfangself. 

An diesem für den TSV mehr als gebrauchten Tag passte alles im negativen Sinn zusammen. Das Spiel wurde erst 55 Minuten später angepfiffen, da das Schiedsrichtergespann im Stau stand. Als die Partie endlich um 16.25 Uhr begann, kam zunächst Bad Boll besser ins Spiel und zu einer Top-Chance (10. Minute). Nach einem Eckball von Ascherl köpfte Ruther den Ball knapp neben den Pfosten des Sindelfinger Tores. Das Schicksal meinte es nicht gut mit dem Gast. In der 19. Minute unterschätzte die Bad Boller Abwehr einen hohen Ball aus der Hälfte der Sindelfinger. Der Ball sprang hoch ab, Sindelfingens Bahadir kam zwischen Abwehrspieler und herausstürmendem Torhüter Greschner, der den Ball außerhalb des Strafraumes mit der Hand spielte. Letzter Mann und Verhinderung einer klaren Torchance, es gab die Rote Karte für den Bad Boller Keeper. 

Das zeigte beim TSV Wirkung, der Druck der Gastgeber wuchs. Zunächst krachte das Geschoss von Ademi an die Bad Boller Querlatte (25.), ehe vier Minuten später Bahadir aus 14 Metern per Flachschuss das 1:0 markierte. VfL-Kapitän Gamuzza setzte den Ball fulminant über die Latte (32.). Dann zwei Elfmeter innerhalb von zwei Minuten. Der erste war ein Foulelfmeter (45.), der zweite ein Handelfmeter (47.). Beide keineswegs klaren Strafstöße verwandelte Gamuzza sicher zur 3:0-Halbzeitführung. 

Mit dieser Führung im Gepäck schaltete der vor dem Spiel hinter dem TSV platzierte VfL Sindelfingen einen Gang zurück, Torchancen waren Mangelware. Dennoch schraubte der Gastgeber das Ergebnis auf 5:0. Beide Treffer erzielte Kubitzsch, den ersten in der 73. Minute aus stark abseitsverdächtiger Position sowie das 5:0 in der 79. Minute. Am Sonntag gastiert der SC Geislingen zum Derby im Erlengarten. Bis dahin besteht Hoffnung beim TSV, dass verletzte Spieler zurückkommen.

TSV Bad Boll: Greschner – Ascherl (60. Mändle), Gut, Caliskan (72. Braun), Caliandro, Strodel (20. Obuz), Falzone, Ruther, Römpfer (82. Stefania), Malerba (70. Kovacic), Ates.


20.10.2025

Gebrauchter Tag der Römpfer-Elf

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Der von Personalsorgen geplagte TSV kassiert nach vier Siegen eine heftige 0:5-Niederlage in Sindelfingen.mehr lesen >

 
20.10.2025

Gebrauchter Tag der Römpfer-Elf

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Der TSV Bad Boll musste nach seiner bisher schlechtesten Saisonleistung eine verdiente Auswärtsniederlage hinnehmen. Auch wenn diese durch zwei zweifelhafte Elfmeter und eine mehr als abseitsverdächtige Situation vor dem vierten Tor der Gastgeber entstand, konnte Bad Boll nicht im Ansatz an die gezeigten Leistungen der vergangenen vier siegreichen Spiele anknüpfen. 

TSV-Trainer Pascal Römpfer musste vor dem Spiel gleich zwei weitere Hiobsbotschaften verarbeiten. Stammtorhüter Max Piegsa musste mit Knieverletzung, Moritz Seltenreich wegen Krankheit passen. Dass Toni Suddoth nochmals ausfallen würde, war klar. Pascal Greschner und Fabian Falzone rückten in die Anfangself. 

An diesem für den TSV mehr als gebrauchten Tag passte alles im negativen Sinn zusammen. Das Spiel wurde erst 55 Minuten später angepfiffen, da das Schiedsrichtergespann im Stau stand. Als die Partie endlich um 16.25 Uhr begann, kam zunächst Bad Boll besser ins Spiel und zu einer Top-Chance (10. Minute). Nach einem Eckball von Ascherl köpfte Ruther den Ball knapp neben den Pfosten des Sindelfinger Tores. Das Schicksal meinte es nicht gut mit dem Gast. In der 19. Minute unterschätzte die Bad Boller Abwehr einen hohen Ball aus der Hälfte der Sindelfinger. Der Ball sprang hoch ab, Sindelfingens Bahadir kam zwischen Abwehrspieler und herausstürmendem Torhüter Greschner, der den Ball außerhalb des Strafraumes mit der Hand spielte. Letzter Mann und Verhinderung einer klaren Torchance, es gab die Rote Karte für den Bad Boller Keeper. 

Das zeigte beim TSV Wirkung, der Druck der Gastgeber wuchs. Zunächst krachte das Geschoss von Ademi an die Bad Boller Querlatte (25.), ehe vier Minuten später Bahadir aus 14 Metern per Flachschuss das 1:0 markierte. VfL-Kapitän Gamuzza setzte den Ball fulminant über die Latte (32.). Dann zwei Elfmeter innerhalb von zwei Minuten. Der erste war ein Foulelfmeter (45.), der zweite ein Handelfmeter (47.). Beide keineswegs klaren Strafstöße verwandelte Gamuzza sicher zur 3:0-Halbzeitführung. 

Mit dieser Führung im Gepäck schaltete der vor dem Spiel hinter dem TSV platzierte VfL Sindelfingen einen Gang zurück, Torchancen waren Mangelware. Dennoch schraubte der Gastgeber das Ergebnis auf 5:0. Beide Treffer erzielte Kubitzsch, den ersten in der 73. Minute aus stark abseitsverdächtiger Position sowie das 5:0 in der 79. Minute. Am Sonntag gastiert der SC Geislingen zum Derby im Erlengarten. Bis dahin besteht Hoffnung beim TSV, dass verletzte Spieler zurückkommen.

TSV Bad Boll: Greschner – Ascherl (60. Mändle), Gut, Caliskan (72. Braun), Caliandro, Strodel (20. Obuz), Falzone, Ruther, Römpfer (82. Stefania), Malerba (70. Kovacic), Ates.


17.10.2025

Li-La-Laune-Dino tanzt unterm Kaiserberg

1. Mannschaft

Die Landesliga-Kicker des TSV Bad Boll unterliegen in einem Testspiel dem Oberligisten 1.Göppinger Sportverein erwartungsgemäß mit 1:3. -Von Udo Weber-mehr lesen >

 
17.10.2025

Li-La-Laune-Dino tanzt unterm Kaiserberg

1. Mannschaft

Flutlichtspiele haben ihren ganz besonderen Charme und versprühen ein Hauch von Champions League-Atmosphäre im weiten Rund: So auch bei der Testspielbegegnung zwischen dem 1. Göppinger SV, aktuell Tabellen-17. der Oberliga Baden-Württemberg, und dem Siebten der Landesliga Staffel II, dem TSV Bad Boll, am Mittwochabend an der Göppinger Hohenstaufenstraße.

In einer sehr temporeichen und unterhaltsamen Partie, die über weite Strecken auf Augenhöhe geführt wurde, agierten die Gäste aus einer kompakten Defensive heraus und setzten auf offensive Nadelstiche. Die Hausherren hingegen standen hoch und zogen vom Anpfiff weg ihr exzellentes Kombinations- und Offensivspiel auf, um den frech und selbstbewusst aufspielenden Landesliga-Dino in Bedrängnis zu bringen. Mit jeder Menge Herzblut und vollem Körpereinsatz hielt der bissige Underdog jedoch eindrucksvoll dagegen und machte dem haushohen Favoriten über weite Strecken der Begegnung das Leben extrem schwer. Unter dem Strich stand ein verdienter 3:1-Erfolg für die Oberliga-Kicker gegen einen bissigen und über sich hinauswachsenden Landesliga-Dino zu Buche.

Mit dem Rhythmus im Blut und Chilischoten in den Hüften waren die Protagonisten aus den Katakomben geschossen gekommen und hatten den Zuschauern ein Sambatänzchen der Extraklasse geboten.

Für die erste Broadway-reife Showeinlage der Begegnung sorgten die Gäste nach 19 Minuten: Da hatte Bad Bolls Matteo-Pio Stefania perfekt für seinen kongenialen Sturmpartner und Bad Bolls Capitano Baran Ates durchgesteckt. Der zog in die Box und jagte die Kugel aus zwölf Metern unhaltbar für Göppingens Keeper Matthias Layer in den rechten Knick (1:0/19.). In der 26. Minute packte Göppingens Standard-Virtuose Mergin Neziri seine Violine aus, aber sein Freistoß aus 18 Metern und halbrechter Position fidelte um Haaresbreite über den Querbalken. Nur 180 Sekunden später gab Göppingens Konzertmeister Neziri sein Kontrabass-Solo zum Besten und hämmerte die Murmel aus 20 Metern und halblinker Position ins linke Toreck (1:1/29.). In der 35. Minute ließ GSV-Kicker Chigaemezu Francis Ubabuike im linken Mittelfeld die Funken sprühen, bretterte über die linke Außenbahn, zog in den Sechzehner der Gäste, aber sein Schuss aus 14 Metern und halblinker Position wurde von Bad Bolls Security-Mitarbeiter Nathan Winter mit einer Monstergrätsche schockgefrostet und aus der Gefahrenzone befördert. Kurz vor dem Seitenwechsel sorgte Bad Bolls Distanzschuss-Spezialist Adil Kovacic für ein lautes Raunen im weiten Rund: Mit einem spitzbübischen Kunstschuss aus 30 Metern und halblinker Position trickste der 33-Jährige den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden GSV-Keeper Layer aus, aber das Leder flog knapp über das Gehäuse (43.). In der 53. Minute ließ es TSV-Kicker Stefania jucken, aber seine Wuchtbrumme aus 18 Metern und halbrechter Position wurde von Göppingens Schlussmann Layer mit einer Glanzparade entschärft. Nur vier Zeigerumdrehungen später hatte GSV-Kicker Filip Milisic den Führungstreffer auf dem Schlappen, aber sein perfekt getretener Freistoß aus 22 Metern und halbrechter Position zischte wie ein eisgekühltes Selters am rechten Knick vorbei (57.). In der 66. Minute packte GSV-Kicker Adrian Freiwald die Wumme aus und feuerte die Kugel aus 17 Metern in die Maschen (2:1/66.). In der 79. Minute steckte Göppingens Routinier Denis Lübke perfekt für seinen Teamkollegen Oguzhan Kececi durch, der das Spielgerät aus zehn Metern und halblinker Position am langen Pfosten vorbeijagte. Nur zwei Minuten später tankte sich GSV-Kicker Freiwald gekonnt durch das Zentrum, zog in den Strafraum der Gäste, aber seine Fackel aus zwölf Metern wurde von Bad Bolls Schlussmann Abdul Obuz mit einer Monsterparade entschärft (81.). Mit einem scharf getretenen Distanzschuss aus dem linken Halbfeld heraus, feuerte GSV-Kicker Kececi den Ball auf das Gehäuse des Landesliga-Dinos. Bad Bolls Keeper und Fels in der Brandung Obuz entschärfte das Geschoss jedoch, ließ aber klatschen und spielte das Leder seinem Gegenspieler Kevin Dicklhuber unglücklich in die Beine. Der staubte handlungsschnell ab und stellte damit den 3:1-Endstand (84.) her.

„Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Die Jungs haben über 90 Minuten hinweg vollen Einsatz gezeigt und sich gegen einen starken Gegner teuer verkauft“, stellte Bad Bolls Headcoach Pascal Römpfer nach Schlusspfiff freudestrahlend fest.


13.10.2025

TSV Bad Boll holt vierten Sieg in Folge

1. Mannschaft

Die Römpfer-Elf bezwingt im Erlengarten den GSV Maichingen mit 3:2.mehr lesen >

 
13.10.2025

TSV Bad Boll holt vierten Sieg in Folge

1. Mannschaft

Die Gäste präsentierten sich als unbequemer Gegner, der wenig in das Spiel investieren wollte. Dazu kam gnadenlos gute Effektivität, was das Ausnutzen der Torchancen betraf. Dreimal schoss der Gast ernsthaft auf das Tor von Bad Bolls Schlussmann Max Piegsa, zwei Treffer waren die Folge. Am Ende brachte Bad Bolls bester Spieler Fabio Malerba mit seinen zwei Treffern zum 2:2 und 3:2 seine Farben auf die Siegerstraße. 

Bereits in der achten Minute ging Maichingen durch Ferrelli mit 1:0 in Führung. Piegsa im Bad Boller Tor war gegen den satten Flachschuss aus zehn Metern machtlos. Nur drei Minuten später zeigte der gut leitende Schiedsrichter Kirigenda nach Foulspiel auf den Elfmeterpunkt. Der ansonsten sehr sichere Elfmeterschütze Ates scheiterte am Gästetorhüter Rapp. 

Der Bad Boller Treffer fiel dann aber in der 17. Minute: Nach einem Eckball von Ascherl von der rechten Seite wuchtete Ruther den Ball aus zentraler Position per Kopf zum 1:1 ins Tor. Die Freude über den schnellen Ausgleich währte auf Bad Boller Seite nicht lange. Der Gast ging nach Flanke von Ferrelli und Flugkopfball von Demolli mit 2:1 in Führung. Beim Kopfball verletzte sich der Torschütze schwer an der Schulter und musste ausgewechselt werden (26.). Bad Boll hatte noch vor der Pause eine weitere hochkarätige Torchance durch Ates, der verzog nach einer Ecke von Ascherl den Ball volley über die Maichinger Latte. 

Hälfte zwei spielte sich weitgehend in der Maichinger Hälfte ab. Bad Boll war die spielbestimmende Mannschaft und belohnte sich für ihr Engagement. In der 63. Minute legte Ates mit dem Rücken zum Tor stehend auf Malerba ab, dessen satter Flachschuss aus 17 Metern schlug unhaltbar zum 2:2 im Maichinger Tor ein. 

Fünf Minuten später geriet eine Faustabwehr von Rapp im Maichinger Tor zu kurz, Ruther reagierte am schnellsten, brachte den Schuss aber nicht aufs Tor. Der Siegtreffer der Gastgeber fiel in der 73. Minute. Nach schöner Vorarbeit von Ruther kam Malerba an den Ball, der mit seinem zweiten Treffer aus 15 Metern das 3.2 markierte. Eine weitere, ganz dicke Torchance für den Gastgeber gab es in der 81. Minute, als Falzone Ruther in Szene setzte. Dieser zwang GSV-Keeper Rapp zu einer Glanzparade, den Abpraller eroberte Römpfer, doch auch dessen Schuss meisterte Rapp. 

TSV Bad Boll: Piegsa – Caliandro, Caliskan, Gut, Ascherl (77. Mändle), Seltenreich, Malerba (89. Kovacevic), Strodel, Ruther (88. Stefania), Ates, Römpfer (90. Winter).

 

Sonntag, 12.10.2025 GSV Dürnau - TSV Bad Boll II 3:1 (2:0); Tor Adrian Escalada

 

Vorschau:

Samstag, 18.10.2025 VfL Sindelfingen - TSV Bad Boll, Spielbeginn 15:30 Uhr

Sonntag, 19.10.2025 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A., Spielbeginn 15:00 Uhr


11.10.2025

TSV Bad Boll will vierten Sieg in Folge

1. Mannschaft

Im Erlengarten ist an diesem Sonntag um 15 Uhr der GSV Maichingen zu Gast. (Markus Munz - NWZ v. 11.10.25)mehr lesen >

 
11.10.2025

TSV Bad Boll will vierten Sieg in Folge

1. Mannschaft

Kapitän und Torjäger Baran Ates strebt mit seinem TSV Bad Boll im Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den Tabellenelften GSV Maichingen den vierten Sieg in Folge an. „Die letzten Aufgaben haben wir gut gemeistert und wollen genau so weitermachen“, sagt der 25-Jährige, der in jedem der letzten drei Spiele getroffen hat. In der Vorwoche stockte Ates sein Torekonto mit einem Dreierpack beim MTV Stuttgart auf nunmehr sieben Treffer auf. Damit liegt er gemeinsam mit dem Ex-Boller David Govorusic, der jetzt für Neuhausen trifft, hinter Aykut Durna vom FC Eislingen (9) auf Platz zwei. „Ich will immer noch mehr Tore machen“, erklärt Ates, den einst Tobias Flitsch vom VfB Reichenbach aus der Kreisliga A zum JC Donzdorf in die Landesliga geholt hat.

Dort traf er in den letzten drei Spielzeiten 20, 15 und 22 Mal. In Bad Boll geht Ates in sein drittes Jahr und wurde vor der Saison – für Außenstehende vielleicht überraschend – von den Teamkollegen zum Kapitän gewählt. „Ich hatte auch davor schon eine Führungsrolle und trage gerne die Verantwortung. Die Jungs können jederzeit zu mir kommen und ich will im Training und am Spieltag vorangehen.“ Seine Stellvertreter sind Toni Terell Suddoth, der unter Trainer Pascal Römpfer in dieser Saison einen Leistungssprung gemacht hat, und Moritz Seltenreich.

„Zu Saisonbeginn haben wir nicht schlecht gespielt, aber in meist engen Spielen mit knappen Ergebnissen keine Punkte geholt. Da hat uns, bis auf das Köngen-Spiel, oft nur etwas Glück gefehlt, auch konnten wir den Plan des Trainers noch nicht zu hundert Prozent umsetzen“, analysiert Ates den bisherigen Saisonverlauf. Römpfer fordert Intensität, lässt seine Mannschaft meist hoch anlaufen und direkt umschalten. Der Strafraumstürmer Ates kommt gut mit diesem Stil klar und lässt sich auch mal zurückfallen. „Wir hatten viele Neuzugänge, da hat die Eingewöhnung etwas gebraucht, aber wir werden immer besser eingespielt, jeder kennt mittlerweile genau seine Aufgaben. Das Trainerteam macht es menschlich und fußballerisch wirklich überragend“, sagt Ates. Deshalb glaubt er auch nicht an einen neuerlichen Einbruch wie in den beiden Vorjahren, als der TSV nach gutem Start jeweils in eine Krise geriet und den Trainer tauschen musste.

Der FC Eislingen gastiert ebenfalls an diesem Sonntag beim Verbandsliga-Absteiger und aktuellen Vorletzten TV Echterdingen. Der SC Geislingen muss zum TSV Bernhausen. Im Spitzenspiel empfängt der TSGV Waldstetten den TSV Köngen.


11.10.2025

TSV Bad Boll will vierten Sieg in Folge

1. Mannschaft

Im Erlengarten ist an diesem Sonntag um 15 Uhr der GSV Maichingen zu Gast. (Markus Munz - NWZ v. 11.10.25)mehr lesen >

 
11.10.2025

TSV Bad Boll will vierten Sieg in Folge

1. Mannschaft

Kapitän und Torjäger Baran Ates strebt mit seinem TSV Bad Boll im Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den Tabellenelften GSV Maichingen den vierten Sieg in Folge an. „Die letzten Aufgaben haben wir gut gemeistert und wollen genau so weitermachen“, sagt der 25-Jährige, der in jedem der letzten drei Spiele getroffen hat. In der Vorwoche stockte Ates sein Torekonto mit einem Dreierpack beim MTV Stuttgart auf nunmehr sieben Treffer auf. Damit liegt er gemeinsam mit dem Ex-Boller David Govorusic, der jetzt für Neuhausen trifft, hinter Aykut Durna vom FC Eislingen (9) auf Platz zwei. „Ich will immer noch mehr Tore machen“, erklärt Ates, den einst Tobias Flitsch vom VfB Reichenbach aus der Kreisliga A zum JC Donzdorf in die Landesliga geholt hat.

Dort traf er in den letzten drei Spielzeiten 20, 15 und 22 Mal. In Bad Boll geht Ates in sein drittes Jahr und wurde vor der Saison – für Außenstehende vielleicht überraschend – von den Teamkollegen zum Kapitän gewählt. „Ich hatte auch davor schon eine Führungsrolle und trage gerne die Verantwortung. Die Jungs können jederzeit zu mir kommen und ich will im Training und am Spieltag vorangehen.“ Seine Stellvertreter sind Toni Terell Suddoth, der unter Trainer Pascal Römpfer in dieser Saison einen Leistungssprung gemacht hat, und Moritz Seltenreich.

„Zu Saisonbeginn haben wir nicht schlecht gespielt, aber in meist engen Spielen mit knappen Ergebnissen keine Punkte geholt. Da hat uns, bis auf das Köngen-Spiel, oft nur etwas Glück gefehlt, auch konnten wir den Plan des Trainers noch nicht zu hundert Prozent umsetzen“, analysiert Ates den bisherigen Saisonverlauf. Römpfer fordert Intensität, lässt seine Mannschaft meist hoch anlaufen und direkt umschalten. Der Strafraumstürmer Ates kommt gut mit diesem Stil klar und lässt sich auch mal zurückfallen. „Wir hatten viele Neuzugänge, da hat die Eingewöhnung etwas gebraucht, aber wir werden immer besser eingespielt, jeder kennt mittlerweile genau seine Aufgaben. Das Trainerteam macht es menschlich und fußballerisch wirklich überragend“, sagt Ates. Deshalb glaubt er auch nicht an einen neuerlichen Einbruch wie in den beiden Vorjahren, als der TSV nach gutem Start jeweils in eine Krise geriet und den Trainer tauschen musste.

Der FC Eislingen gastiert ebenfalls an diesem Sonntag beim Verbandsliga-Absteiger und aktuellen Vorletzten TV Echterdingen. Der SC Geislingen muss zum TSV Bernhausen. Im Spitzenspiel empfängt der TSGV Waldstetten den TSV Köngen.


06.10.2025

Torjäger Ates trifft auswärts dreimal

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll gewinnt beim MTV Stuttgart klar mit 4:1.mehr lesen >

 
06.10.2025

Torjäger Ates trifft auswärts dreimal

1. Mannschaft

Am Ende der Begegnung stand ein klarer Auswärtssieg, der TSV Bad Boll behauptete sich mit 4:1 beim MTV Stuttgart. Während des Spiels war der Ausgang lange Zeit nicht so klar. Die Partie auf dem nassen, aber gut bespielbaren Rasen hätte für den Gast kaum besser beginnen können. Der Gastgeber mit fatalem Fehler im Spielaufbau, Ruther bediente Ates, der alleine gegen Torhüter Lalo nur durch ein Foul zu bremsen war. Den Elfmeter verwandelte Ates selbst platziert zur frühen Führung in der 7. Minute. 

Trotz des Rückstands kam Stuttgart besser ins Spiel und kombinierte geschickt. Bad Boll konterte gefährlich. In der 30. Minute bediente Strodel mit einer exakten Flanke von links Torjäger Ates im Zentrum, der per Kopf das 0:2 nachlegte. Als sich fünf Minuten später MTV-Kapitän Weippert mit gelb-roter Karte verabschiedete, sah alles nach einem klaren TSV-Erfolg aus.

Doch der Gastgeber warf alles in die Waagschale und drückte Bad Boll trotz dessen Überzahl in die eigene Hälfte. Dennoch hätte Ates fast in der 44. Minute seinen dritten Treffer erzielt, er verzog über die Querlatte. In der 45. Minute fiel der Anschlusstreffer für die nie aufsteckenden Gastgeber. Özocak traf mit einem Freistoß und Schützenhilfe der TSV-Mauer. Der MTV kam hochmotiviert aus der Pause, drei dicke Chancen folgten. Lukic setzte den Ball frei neben den Kasten (52.). 

Özocak wurde an der Strafraumlinie freigespielt, sein Schuss war zu unplatziert und Piegsa hielt (58.). In der 65. Minute setzte sich Özocak gegen vier Boller durch, Piegsa klärte per Fußabwehr. In der 80. Minute musste Suddoth mit einer klaffenden Platzwunde am Kopf ärztlich versorgt werden, das Spiel war 15 Minuten unterbrochen. Auch der Gegenspieler erlitt bei dem Zweikampf eine Kopfverletzung. Nach Wiederanpfiff war der Gastgeber aus dem Rhythmus und schien auch der hohen Laufbereitschaft in Unterzahl Tribut zollen zu müssen. Bad Boll nutzte diese Situation eiskalt. Der Gastgeber verlor den Ball am eigenen Strafraum, Falzone passte auf Ates, der im MTV-Strafraum mit einem Schuss aus zehn Metern das vorentscheidende 1:3 und seinen dritten Treffer in dieser Partie markierte (90.). Kurz vor Schluss konterte Bad Boll über Ates, der den Ball auf Stefania ablegte, der zum 1:4 vollendete. Der TSV ist nach acht Spielen mit 13 Punkten Siebter und im Soll.

TSV Bad Boll: Piegsa – Suddoth (80. Caliandro), Caliskan, Gut, Ascherl, Seltenreich (90. Braun), Malerba (67. Kovacic), Strodel (73. Falzone), Ruther, Ates, Römpfer (88. Stefania).

 

Vorschau:

Sonntag, 12.10.2025 TSV Bad Boll - GSV Maichingen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 12.10.2025 GSV Dürnau - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 18.10.2025 VfL Sindelfingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 19.10.2025 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A., Anspiel 125:00 Uhr


29.09.2025

Im Derby verdienter Sieg für Bad Boll

1. Mannschaft

Der Gastgeber lässt den FC Eislingen nicht ins Spiel kommen und nutzt seine Chance zum 1:0-Erfolg. Von Markus Munz - NWZ vom 29.09.2025mehr lesen >

 
29.09.2025

Im Derby verdienter Sieg für Bad Boll

1. Mannschaft

Lange sah es in einem chancenarmen Duell zwischen dem TSV Bad Boll und dem FC Eislingen nach einer torlosen Punkteteilung aus, doch dann entschied Torjäger Baran Ates das Landesliga-Derby mit seinem Treffer in der 73. Minute zu Gunsten der Gastgeber. Bad Bolls Kapitän hatte sich am zweiten Pfosten seinen Bewachern entzogen und verwertete technisch anspruchsvoll einen als Aufsetzer scharf hereinrauschenden Flankenball von Toni Terell Suddoth, der sich auf der rechten Seite energisch durchgesetzt hatte. Der FCE fand auf den Rückstand keine Antwort mehr und ging nach zuvor fünf Siegen in Folge zum zweiten Mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz.

Bad Boll feierte verdient seinen dritten Saisonsieg und den ersten im heimischen Erlengarten. „Wir sind jetzt in jedem Heimspiel in Führung gegangen und konnten bisher trotzdem keinen Sieg holen“, freute sich TSV-Trainer Pascal Römpfer über das Erfolgserlebnis vor rund 250 Zuschauern, „wir haben vor dem Spiel versucht, Derby-Lust zu entfachen und wollten hoch pressen, um Eislingen nicht ins Spiel kommen zu lassen. Den Sieg haben wir uns über die Basics unterm Strich auch klar verdient.“

Die erste Chance der Partie hatte Landesliga-Torschützenkönig Aykut Durna, der in der achten Minute von Robin Reichert, dem Vertreter des gesperrten Kevin Gromer, in Szene gesetzt wurde, doch Bad Bolls Torhüter Max Piegsa blieb per Fußabwehr der Sieger in diesem Duell. In der Folge passierte vor den Toren lange Zeit nichts mehr, die erste Hälfte ging kämpferisch geprägt zu Ende, wobei die bisherige Überraschungsmannschaft aus Eislingen bereits hier Probleme offenbarte und auch nach dem Seitenwechsel trotz eines frühen Abschlusses von Haydar Öztürk (46.) nicht in die Gänge kam.

„Das Ergebnis geht heute in Ordnung. Bad Boll wollte den Sieg mehr, sie waren in jeder 50:50-Situation giftiger“, erklärte FC-Trainer Tim Schöller, der nur drei Auswechselspieler aufbieten konnte, davon zwei Urlaubs-Rückkehrer. „Wir mussten viele Ausfälle kompensieren, aber das gilt nicht als Ausrede. Es lag nicht an den Spielern, die in die Mannschaft gekommen sind, sondern wir waren durch die Bank nicht gut genug, haben uns zu wenig bewegt und hatten keine gute Zweikampfquote. Deshalb haben wir uns extrem schwergetan“, analysierte Schöller.

Fast wäre sein Team trotzdem noch mit einem Punkt aus dem Derby gegangen, doch dann setzte Toni Terell Suddoth zu seinem Antritt an und leitete das Tor des Tages ein. „Wir haben uns die Fehler der vorherigen Spiele zu Herzen genommen und hatten im Unterschied dazu heute keinen Bruch mehr in unserem Spiel“, sagte Suddoth, nachdem der Dreier relativ problemlos über die Zeit gebracht worden war, „wir wussten, dass wir Eislingen nicht ins Spiel kommen lassen dürfen und wollten selbstbewusst und dominant auftreten. Die Null wollten wir unbedingt halten.“

Trainer Römpfer hatte trotz weniger Abschlüsse sein Team in der Halbzeit darauf eingestellt, dass die eine Chance zum Siegtreffer kommen würde. „Wir haben einige Überzahlsituationen nicht clever genug rausgespielt, deshalb hatten wir wenig richtig klare Aktionen. Aber das Tor haben wir dann schön über die Seite herausgespielt und Baran macht das richtig gut“, lobte Römpfer, selbst Stürmer zu seiner aktiven Zeit, „wir konnten uns heute auf unseren Torjäger verlassen.“ 

TSV Bad Boll: Piegsa – Suddoth, Caliskan, Gut, Ascherl (80. Caliandro), Seltenreich (83. Falzone), Malerba (83. Kovacic), Römpfer, Ruther, Strodel (86. Stefania), Ates (90.+1 Mändle).

FC Eislingen: Kuhn – Reichert (63. Hölzli), Leonhardt, Bühler, Köse, Sari, Mandir (76. Cseri), Hodzic, Öztürk, Yalcin (59. Trebuth), Durna.

 

Sonntag, 28.09.2025 SF Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Endstand 3:0 (2:0)

 

Vorschau:

Sonntag, 05.10.2025 MTV Stuttgart - TSV Bad Boll, Anspiel15:00 Uhr

Sonntag, 12.10.2025 GSV Dürnau - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 12.10.2025 TSV Bad Boll - GSV Maichingen, Anspiel 15:00 Uhr


26.09.2025

Derby-Neuauflage nach acht Jahren

1. Mannschaft

Landesliga-Dino TSV Bad Boll erwartet an diesem Samstag den furios gestarteten Aufsteiger FC Eislingen. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr.(Markus Munz, NWZ v. 26.09.2025)mehr lesen >

 
26.09.2025

Derby-Neuauflage nach acht Jahren

1. Mannschaft

ie Partie TSV Bad Boll gegen FC Eislingen gab es in der Fußball-Landesliga zuletzt am 9. April 2017. Nur noch wenige Protagonisten von damals sind heute noch dabei, auf Bad Boller Seite zum Beispiel Co-Trainer Matthias Seidl, beim FCE Marius Funk, Robin Reichert oder Nicolas Schreiber. Vor acht Jahren gewannen die Blau-Weißen im Erlengarten zwar mit 3:2, mussten aber am Saisonende als Tabellenletzter für mehrere Jahre den Gang in die Bezirksliga antreten, während der TSV Bad Boll inzwischen zum Landesliga-Dino avanciert ist. Am Samstag um 16.30 Uhr, der Anpfiff wurde von ursprünglich 17 Uhr um eine halbe Stunde vorverlegt, gibt es eine Neuauflage und alle Beteiligten freuen sich auf dieses Landesliga-Derby.

Der Aufsteiger geht nach seinem fulminanten Saisonstart sicher leicht favorisiert in das Aufeinandertreffen, aber auch der TSV Bad Boll hat rechtzeitig vor dem Derby mit dem 3:0 in Plattenhardt den zweiten Saisonsieg eingefahren und kann etwas befreiter aufspielen. „Siege tun immer gut. Jetzt wollen wir endlich auch mal zuhause gewinnen“, sagt TSV-Trainer Pascal Römpfer. Er hatte für das Plattenhardt-Spiel Änderungen in der Aufstellung vorgenommen, unter anderem rückte Toni Suddoth zur Stabilisierung der Abwehr vom Mittelfeld auf die rechte Seite in der Kette, und die richtigen Worte gefunden. „Mit unseren Leistungen war ich eigentlich in fast allen Spielen einverstanden, nur die Punkte haben nicht gepasst. Lediglich nach dem Rückstand gegen Köngen sind wir nicht mehr so aufgetreten, wie ich mir das vorstelle. Aber die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt und die Vorgaben mit Bravour umgesetzt.“

Mit unseren Leistungen war ich eigentlich in fast allen Spielen ­einverstanden.

Pascal Römpfer

Trainer des TSV Bad Boll

Römpfer hat das Eislinger 5:0 gegen den SV Waldhausen gesehen und erwartet einen spielstarken Gegner mit einer klaren Struktur und geradlinigem Spiel nach vorn. „Sie haben mit Aykut Durna vorne einen Torjäger und hinten mit Marvin Leonhardt einen erfahrenen Abräumer“, erklärt Römpfer. In der ausgeglichen Landesliga entscheiden Kleinigkeiten zwischen den Teams, so werde es auch am Samstag sein.

Diese Einschätzung teilt sein Trainerkollege Tim Schöller. „Es geht sehr eng zu. Der Vorletzte hat sechs Punkte, der Tabellensiebte acht. Außerdem ist es noch früh in der Saison. Bad Boll hatte vielleicht noch nicht die Ergebnisse, aber ich glaube, dass sie stärker sind als sie momentan dastehen. Wir wollen auch im Derby unser Spiel durchbringen, aber jede Partie entwickelt ihr eigene Dynamik“, erklärt Schöller, „wir müssen gewarnt sein und brauchen eine gute Restverteidigung gegen die Boller Umschaltmomente, um Gegenangriffe schnellstmöglich zu unterbinden. Und Baran Ates darf man natürlich nicht allzu viel Platz lassen.“

Der Eislinger Coach muss auf Kevin Gromer (gesperrt) und Salih Egrlic (privater Termin) verzichten, dafür ist Dominik Cseri nach seinem Urlaub wieder im Training. Max Hölzli kehrt erst am Tag vor dem Spiel zurück, wird aber auf jeden Fall im Kader stehen. Bei Robin Pauen (Bänder) hofft Schöller, dass es reicht. Auf Boller Seite ist der Einsatz von Lenny Mändle (krank) und Adil Kovacic (Wade) fraglich. Dafür nähert sich Moritz Seltenreich wieder an und konnte in Plattenhardt bereits durchspielen. Trainer Römpfer hofft, dass sein Sechser in nächster Zeit nun verletzungsfrei bleibt.


24.09.2025

DERBYTIME: TSV Bad Boll gegen den 1. FC Eislingen bereits um 16:30 Uhr

1. Mannschaft

Aufgrund der aktuellen Witterungs- und Lichtverhältnisse wird das Spiel TSV Bad Boll gegen den 1. FC Eislingen am kommenden Samstag, 27. September 2025 um eine halbe Stunde vorverlegt. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr.


22.09.2025

Bad Boll mit dem Dreierpack beim Aufsteiger

1. Mannschaft

Römpfer-Truppe sichert sich in Plattenhardt völlig verdient einen 3:0-Sieg.mehr lesen >

 
22.09.2025

Bad Boll mit dem Dreierpack beim Aufsteiger

1. Mannschaft

zweiten Hälfte gegen den TSV Köngen die passenden Worte. Die Mannschaft zeigte im Landesliga-Auswärtsspiel beim Aufsteiger TSV Plattenhardt ein ganz anderes Gesicht und gewann völlig verdient mit 3:0 Toren.

Die Partie auf dem sehr gut bespielbaren Rasenplatz in Plattenhardt begann optimal für die Gäste. Bereits in der 3. Minute bediente Seltenreich seinen Boller Teamkollegen Ruther auf der linken Angriffsseite. Dieser gefiel mit einer hohen Hereingabe auf Römpfer im Strafraum, der nur durch ein Foul am Torschuss gehindert werden konnte. Baran Ates verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher per Flachschuss zur frühen 1:0-Führung. 

In der 12. Minute konterte der Gast aus Bad Boll. Ates wartete mit einem herrlichem Flachpass hinter die Plattenhardter Abwehrkette auf. Strodel traf im Zentrum der Platzherren den Ball aus kurzer Distanz nicht voll, so konnte Schlussmann Grbic in höchster Not für den Liga-Neuling klären und den zweiten Bad Boller Treffer verhindern. Nach 25 Minuten zwang Ates aus halblinker Position per Aufsetzer Grbic im Tor der Gastgeber zur nächsten Glanzparade. 

Der zweite Treffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch die nächste ganz große und zeitgleich einzige Torchance ihrerseits in den 90 Minuten erspielten sich die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im eigenen Strafraum des TSV Bad Boll tauchte Perhanidis alleine vor Bad Bolls Torhüter Piegsa auf, der den satten Schuss aus acht Metern per Glanzparade entschärfen konnte. Eine Minute vor dem Pausenpfiff des sehr gut leitenden Unparteiischen Nico John folgte vor 150 Zuschauern ein weiterer Angriff des TSV Bad Boll. Malerba leitete die Aktion mit einer schönen Spieleröffnung auf Römpfer über die rechte Angriffsseite ein. Dessen scharfe Hereingabe wehrte Torhüter Grbic zu kurz ab, Strodel markierte das vorentscheidende 0:2. Das Erfolgserlebnis wurde endgültig durch Ates mit seinem zweiten Treffer in der 56. Spielminute bestätigt. Der Angriff begann über die rechte Angriffsseite, Römpfer mit schöner Flanke auf Strodel, dessen Volleyabnahme lenkte Grbic per Glanzparade zur Ecke. Ascherl zirkelte den Eckball auf Ates, der per Schlenzer im Strafraum das 0:3 erzielte. Nur zwei Minuten folgte fast das 0:4, wieder durch Ates. Wieder nach einer Flanke von Römpfer setzte der Bad Boller Torjäger den Ball volley um Zentimeter neben das Tor. In der 90. Minute hätte Youngster Römpfer seine gute Leistung mit einem eigenen Treffer krönen können. Zunächst reagierte Grbic aus kurzer Distanz glänzend, den Nachschuss setzte wieder Römpfer knapp neben das Tor. So blieb es beim 0:3-Auswärtssieg für den TSV Bad Boll, der mit dem FC Eislingen am Samstag um 17 Uhr die Mannschaft der Stunde der Landesliga-Staffel 2 im heimischen Bollwerkstadion zum Lokalderby erwartet.

TSV Bad Boll: Piegsa – Ascherl, Gut, Caliskan (90. Braun), Suddoth (82. Caliandro), Seltenreich, Strodel (76, Falzone), Malerba (89. Erceg), Ruther, Ates (80. Stefania), Römpfer.

 

Sonntag, 21.09.2025 TSV Bad Boll II - TSV Eschenbach II Endstand 4:2 (2:1); Tore: Robel Teklebrhan, Carlo Schmid (2), Abdul Kabbeh

 

Vorschau:

Samstag, 27.09.2025 TSV Bad Boll - 1. FC Eislingen, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 28.09.2025 SF Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


22.09.2025

Bad Boll mit dem Dreierpack beim Aufsteiger

1. Mannschaft

Römpfer-Truppe sichert sich in Plattenhardt völlig verdient einen 3:0-Sieg.mehr lesen >

 
22.09.2025

Bad Boll mit dem Dreierpack beim Aufsteiger

1. Mannschaft

zweiten Hälfte gegen den TSV Köngen die passenden Worte. Die Mannschaft zeigte im Landesliga-Auswärtsspiel beim Aufsteiger TSV Plattenhardt ein ganz anderes Gesicht und gewann völlig verdient mit 3:0 Toren.

Die Partie auf dem sehr gut bespielbaren Rasenplatz in Plattenhardt begann optimal für die Gäste. Bereits in der 3. Minute bediente Seltenreich seinen Boller Teamkollegen Ruther auf der linken Angriffsseite. Dieser gefiel mit einer hohen Hereingabe auf Römpfer im Strafraum, der nur durch ein Foul am Torschuss gehindert werden konnte. Baran Ates verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher per Flachschuss zur frühen 1:0-Führung. 

In der 12. Minute konterte der Gast aus Bad Boll. Ates wartete mit einem herrlichem Flachpass hinter die Plattenhardter Abwehrkette auf. Strodel traf im Zentrum der Platzherren den Ball aus kurzer Distanz nicht voll, so konnte Schlussmann Grbic in höchster Not für den Liga-Neuling klären und den zweiten Bad Boller Treffer verhindern. Nach 25 Minuten zwang Ates aus halblinker Position per Aufsetzer Grbic im Tor der Gastgeber zur nächsten Glanzparade. 

Der zweite Treffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch die nächste ganz große und zeitgleich einzige Torchance ihrerseits in den 90 Minuten erspielten sich die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im eigenen Strafraum des TSV Bad Boll tauchte Perhanidis alleine vor Bad Bolls Torhüter Piegsa auf, der den satten Schuss aus acht Metern per Glanzparade entschärfen konnte. Eine Minute vor dem Pausenpfiff des sehr gut leitenden Unparteiischen Nico John folgte vor 150 Zuschauern ein weiterer Angriff des TSV Bad Boll. Malerba leitete die Aktion mit einer schönen Spieleröffnung auf Römpfer über die rechte Angriffsseite ein. Dessen scharfe Hereingabe wehrte Torhüter Grbic zu kurz ab, Strodel markierte das vorentscheidende 0:2. Das Erfolgserlebnis wurde endgültig durch Ates mit seinem zweiten Treffer in der 56. Spielminute bestätigt. Der Angriff begann über die rechte Angriffsseite, Römpfer mit schöner Flanke auf Strodel, dessen Volleyabnahme lenkte Grbic per Glanzparade zur Ecke. Ascherl zirkelte den Eckball auf Ates, der per Schlenzer im Strafraum das 0:3 erzielte. Nur zwei Minuten folgte fast das 0:4, wieder durch Ates. Wieder nach einer Flanke von Römpfer setzte der Bad Boller Torjäger den Ball volley um Zentimeter neben das Tor. In der 90. Minute hätte Youngster Römpfer seine gute Leistung mit einem eigenen Treffer krönen können. Zunächst reagierte Grbic aus kurzer Distanz glänzend, den Nachschuss setzte wieder Römpfer knapp neben das Tor. So blieb es beim 0:3-Auswärtssieg für den TSV Bad Boll, der mit dem FC Eislingen am Samstag um 17 Uhr die Mannschaft der Stunde der Landesliga-Staffel 2 im heimischen Bollwerkstadion zum Lokalderby erwartet.

TSV Bad Boll: Piegsa – Ascherl, Gut, Caliskan (90. Braun), Suddoth (82. Caliandro), Seltenreich, Strodel (76, Falzone), Malerba (89. Erceg), Ruther, Ates (80. Stefania), Römpfer.

 

Sonntag, 21.09.2025 TSV Bad Boll II - TSV Eschenbach II Endstand 4:2 (2:1); Tore: Robel Teklebrhan, Carlo Schmid (2), Abdul Kabbeh

 

Vorschau:

Samstag, 27.09.2025 TSV Bad Boll - 1. FC Eislingen, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 28.09.2025 SF Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


15.09.2025

Auf Bad Boll warten schwierige Zeiten

1. Mannschaft

Im heimischen Erlengarten kassieren die Mannen von Trainer Pascal Römpfer eine schmerzhafte 1:4-Niederlage gegen den dominant auftretenden Aufsteiger aus Köngen. Markus Munz - NWZ v. 15.09.25mehr lesen >

 
15.09.2025

Auf Bad Boll warten schwierige Zeiten

1. Mannschaft

Eine Halbzeit lang konnte der TSV Bad Boll sein Landesliga-Duell gegen den TSV Köngen offen gestalten, ehe ein umstrittener Foulelfmeter die Gäste nach Wiederbeginn in Führung brachte und deren fußballerische Maschinerie endgültig in Gang setzte. Dem Köngener Angriffswirbel hatte Bad Boll anschließend nur noch wenig entgegenzusetzen und ging mit vier Gegentoren sowie der Erkenntnis aus dem Spiel, dass es vorerst keine einfache Saison werden dürfte.

Vor 120 Zuschauern im Erlengarten brachte Felix Strodel nach Vorarbeit von Yannick Ruther die Gastgeber nicht unverdient mit 1:0 in Führung (26.). „Wir haben mit Ball gute Aktionen nach vorne gehabt“, fand Bad Bolls Trainer Pascal Römpfer, ärgerte sich aber über das folgende Standard-Gegentor. 

Noch vor der Halbzeit köpfte Köngens Innenverteidiger Sven Dobler eine Kögler-Ecke aus kurzer Distanz ein, wobei Max Piegsa im Boller Tor keine gute Figur abgab (42.). 

Nach dem Seitenwechsel machten zweimal Yannik Kögler (56., 65.) und Dennis Vrljicak (74.) alles klar für den TSV Köngen, der den fünften Sieg im fünften Spiel feierte. „Die Jungs haben Vertrauen in unseren Weg und dies wächst natürlich mit jedem erfolgreichen Spiel“, erklärte Köngens Spielertrainer Domenic Brück, „in den ersten dreißig Minuten war es ein offenes Spiel. Den Rückstand scheinen wir derzeit zu brauchen. Wir machen dann zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt das 1:1. Über den Elfmeter kann man sicherlich streiten, aber danach haben alle gesehen, dass es hier nur einen Sieger geben kann.“

In besagter Szene in der 54. Minute kam Köngens Max Schlotterbeck nach seinem Schussversuch, der über das Bad Boller Tor ging, zu Fall. Schiedsrichter Antonio Agazio entschied sich nach einigen Sekunden schließlich für Strafstoß. „Das war für mich eine Fehlentscheidung, denn der Stürmer kommt zum Abschluss. Und eine gefühlte Minute später kommt der Pfiff“, erklärte Bad Bolls Trainer Pascal Römpfer. Nach längerer Diskussion und Behandlungspause für Schlotterbeck verwandelte Kögler unbeeindruckt. „Das war der Genickbruch, danach waren wir von der Rolle“, analysierte Römpfer nach Spielschluss. 

Bei den Gästen dagegen schien endgültig der Schalter umgelegt, sie zogen ein ballsicheres Kombinationsspiel auf, bei dem jeder Spieler in Bewegung war und am Ende ein Köngener freistand. Dazu kam auch noch das nötige Glück, vor dem 1:3 fiel ein geblockter Ball Kögler vor die Füße, der Piegsa umkurvte und einschob. „Am Ende haben wir zurecht in der Höhe verloren, weil wir nach dem 1:2 nicht mehr in der Art und Weise aufgetreten sind, wie ich mir das vorstelle, und deshalb die Kompaktheit aufgegeben haben“, fand Römpfer deutliche Worte, „die Köngener haben es vorgemacht und sind marschiert. Bei uns dagegen hatte ich nicht bei jedem das Gefühl, dass er alles gegeben hat. Das habe ich der Mannschaft auch so gesagt. In dieser Art und Weise wird es in der Liga schwer.“

TSV Bad Boll: Piegsa – Gut, Caliskan, Braun, Mändle, Suddoth (80. Caliandro), Kovacic (68. Falzone), Römpfer, Ruther (86. Parlak, 90.+2 Stefania), Strodel (72. Ascherl), Ates.

 

Sonntag, 14.09.2025 1. Göppinger Sportverein II - TSV Bad Boll II, Endstand 1:8 (0:4); Tore: Carlo Carlone (2), Abdul Kabbeh (2), Samir Hajdari (2), Mattis Nill, Emil Funke

 

Vorschau:

Sonntag, 21.09.2025 TSVgg Plattenhardt - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 21.09.2025 TSV Bad Boll II - TSV Eschenbach II, Anspiel 15:00 Uhr


08.09.2025

TSV Bad Boll feiert den ersten Saisonsieg

1. Mannschaft

Die Erlengarten-Elf gewinnt 3:0 bei Schlusslicht FV Sontheim. Der ehemalige Jugendbundesligaspieler des VfB Stuttgart und des 1. FC Heidenheim, Felix Strodel, machte eine starke Partie und erzielte einen Doppelpack.mehr lesen >

 
08.09.2025

TSV Bad Boll feiert den ersten Saisonsieg

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll kam bei Aufsteiger FV Sontheim zu einem auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Auswärtssieg und sicherte sich damit den ersten Dreier. Allerdings war dieser Erfolg teuer erkauft. Zunächst musste Bolls Trainer Pascal Römpfer bereits in der 27. Minute Adil Kovacic mit muskulären Problemen auswechseln, ehe Torjäger Baran Ates nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler beim Kopfballduell mit klaffender Platzwunde am Kopf ebenfalls vorzeitig den Platz verlassen musste (45.). 

Die Partie war von Beginn an einseitig. Bad Boll erspielte sich Chancen durch Braun, der in der sechsten Minute nach Zuspiel von Kovacic den Ball aus zentraler Position über den Sontheimer Kasten hämmerte. Ruther bediente Suddoth im Strafraum, Sontheims Torhüter Ebert lenkte den Ball aus kurzer Distanz zur Ecke (36.). Römpfer wurde in der 40. Minute halbrechts im Strafraum freigespielt, wieder blieb Sontheims Ebert Sieger. 

Die zweite Halbzeit begann wunschgemäß für den Gast aus Bad Boll: Der für Baran Ates eingewechselte Falzone setzte sich stark über die rechte Seite durch, seinen exakten Querpass setzte Strodel zur erlösenden und überfälligen Bad Boller 1:0-Führung in die Sontheimer Maschen (46.). 

Nur vier Minuten später bediente Mändle im Strafraum Römpfer, der den Ball aus acht Metern über den Sontheimer Kasten setzte (50.). Nach einem schönen Steckpass von Ruther spielte Suddoth zwei Gegenspieler aus. Seinen Schuss aus spitzem Winkel lenkte Torhüter Ebert zur Ecke (60.). 

Nur eine Minute später fiel die Vorentscheidung. Falzone passte auf Ruther, der schneller als sein Gegenspieler an den Ball kam und diesen überlegt zum 0:2 an Ebert vorbei einschob. Vier Minuten später wäre fast der Anschlusstreffer des Gastgebers gefallen. Bad Boll brachte sich selbst in Bedrängnis im eigenen Spielaufbau. Nach Ballverlust tauchte Kentiridis allein vor Torhüter Piegsa auf. Der verhinderte per Glanzparade jedoch Schlimmeres. 

In der 70. Minute strich ein satter Kopfball von Hörger um Zentimeter am Boller Tordreieck vorbei. Danach übernahm der TSV wieder das Kommando. Nach herrlicher Flanke von der rechten Seite markierte Strodel mit seinem zweiten Treffer per Volleyabnahme den 0:3-Endstand. 

TSV Bad Boll: Piegsa – Gut, Caliskan, Braun, Mändle (89. Caliandro), Kovacic (27. Seltenreich), Suddoth, Ruther, Strodel (82. Parlak), Ates (45. Falzone), Römpfer (88. Erceg).

 

Sonntag, 6. September 2025 TSV Bad Boll II - Türk. SV Ebersbach II Endstand 1:2 (1:1); Tor: Abdul Kabbeh

 

Vorschau:

Samstag, 13. September 2025 TSV Bad Boll - TSV Köngen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 14. September 2025 1. Göppinger Sportverein II - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


01.09.2025

Ein Festival der ausgelassenen Chancen

1. Mannschaft

Leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden zwischen dem TSV Bad Boll und der SV Böblingen.mehr lesen >

 
01.09.2025

Ein Festival der ausgelassenen Chancen

1. Mannschaft

Im Heimspiel des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll gegen die SV Böblingen leisteten sich beide Teams den Luxus, gleich mehrere sehr gute Torchancen auszulassen. In der 15. Minute setzte Seltenreich Ruther in Szene, dessen scharfen Querpass verpasste Suddoth am Böblinger Fünfmeterraum. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten später schnappte die Boller Abseitsfalle nicht zu. De Carvalho tauchte alleine vor Torhüter Piegsa auf, der den platzierten Flachschuss per Glanzparade zur Ecke lenken konnte. Der folgende Eckball erreichte Böblingens Lendl, der per Kopf Piegsa zur nächsten Glanztat zwang.

In der 28. Minute war Bolls Ates auf und davon, sein Flachschuss von halbrechts strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Römpfer setzte sich in der 36. Minute über die rechte Seite durch, sein Querpass erreichte im Zentrum Ruther, der den Ball per Volleyabnahme über die Latte setzte. 

Der zweite Durchgang nahm sofort Fahrt auf. Einen Flachschuss von Römpfer klärte Böblingens Torhüter Zivny in allerhöchster Not (46.). In der 54. Minute war es Lendl, der Bolls Torhüter Piegsa mit einem Kopfball bereits überwunden hatte, Mändle klärte für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Die Boller Führung fiel eine Minute später: Nach einem Flankenwechsel von Ruther auf Ates ließ dieser seinen Gegenspieler ins Leere laufen und markierte aus 16 Metern unhaltbar per Flachschuss das 1:0. 

Zwei Minuten später gab es die nächste Boller Möglichkeit: Suddoth bediente im Zentrum Ates, der unter Bedrängnis aus acht Metern den Ball knapp neben den Pfosten setzte. Der Rest der verbleibenden Spielzeit ging danach an den jetzt stärker werdenden Gast aus Böblingen. Nach einem Fehler im Spielaufbau parierte Piegsa gegen De Carvalho (65.). Braun blockte im letzten Moment den satten Torschuss von De Carvalho (67.). 

Der Ausgleich lag in der Luft und fiel dann auch in der 80. Minute. Boll brachte den Ball trotz mehrerer Versuche nicht aus der Gefahrenzone, Lendl schaltete am schnellsten und drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Torlinie zum 1:1. Drei Minuten vor Schluss setzte Pietruschka eine Kopfballbogenlampe an den Pfosten des Boller Tores. So blieb es beim gerechten 1:1, das dem Gastgeber den ersten Punktgewinn der noch jungen Saison beschert. 

TSV Bad Boll: Piegsa – Caliskan (90. Falzone), Braun, Gut, Mändle, Suddoth (74. Malerba), Seltenreich (63. Kovacic), Ruther, Ates, Römpfer, Strodel.

 

Sonntag, 31.08.2025 FV Vorwärts Faurndau - TSV Bad Boll Endstand 1:4 (0:2); Tore: Adrian Escalada (2), Carlo Carlone, Max Farger

 

Vorschau:

Sonntag, 07.09.2025 TSV Bad Boll II - Türk. SV Ebersbach, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 07.09.2025 FV Sontheim/Brenz - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 13.09.2025 TSV Bad Boll - TSV Köngen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 14.09.2025 1. Göppinger Sportverein  III - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


29.08.2025

Dritter Anlauf für Bad Boll

1. Mannschaft

In der Landesliga strebt der TSV an diesem Samstag um 17.30 Uhr im Erlengarten gegen die Sportvereinigung Böblingen den ersten Punktgewinn an. Von Andreas Böhringer - NWZ v. 29.08.25mehr lesen >

 
29.08.2025

Dritter Anlauf für Bad Boll

1. Mannschaft

Wir waren in beiden Partien auf Augenhöhe“, ist Trainer Pascal Römpfer mit den Darbietungen seiner Schützlinge trotz der knappen Niederlagen grundsätzlich zufrieden, „wir haben weitgehend gezeigt, was ich sehen will.“ Auf dieser Leistung könne sein TSV Bad Boll daher aufbauen, nun gelte es, alles in die Waagschale zu werfen, „damit das Pendel in unsere Richtung ausschlägt.“ Und hierfür stehen die Chancen am Samstag, 17.30 Uhr, nicht schlecht, wenn die SV Böblingen (ein Sieg, eine Niederlage) im Erlengarten gastiert: „Ich bin zuversichtlich, weil sich alle im Team voll reinhängen. Wir arbeiten intensiv daran, die Fehler und Gegentore zu minimieren.“

Dabei will Römpfer von den Seinen mutigen und offensiven Fußball sehen, in der Grundformation ist der 45-Jährige, der nach einigen Jahren als Assistent in Boll seine erste Cheftrainer-Stelle innehat, nicht festgelegt: „Wir sind auf einem guten Weg, uns bestimmte Prinzipien und Abläufe zu erarbeiten. Das System richtet sich dann auch immer nach dem Gegner.“

Wir arbeiten intensiv daran, die Fehler zu minimieren.

Pascal Römpfer

Trainer des TSV Bad Boll

Der langjährige Akteur des SV Ebersbach, der nach einigen Jahren an der Seite von Dinko Radojevic im abgelaufenen Spieljahr Tomislav Zoric bei Oberligist SV Fellbach assistierte, berichet: „Nach der Zeit in Ebersbach wollte ich eigentlich als hauptverantwortlicher Mann arbeiten, aber die Oberliga mit meinem Kumpel Tomislav Zoric war eine reizvolle Aufgabe und ich habe sehr viel für mich mitgenommen.“ Nun fühlt sich der Ex-Stürmer, der als junger Akteur bei den Stuttgarter Kickers unter Robin Dutt trainieren durfte, reif für die erste Reihe – und Bad Boll ist eine Aufgabe, „die mich total reizt.“ Römpfer äußert sich sehr positiv über die Bedingungen beim Landesliga-Dino und ist überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Ich fühle mich wohl, es macht Spaß und mit Matze Seidl, Timo Schöffel und Zeljko Jelec habe ich ein tolles Trainer-Team.“

Für den B-Lizenz-Inhaber besteht der größte Unterschied darin, dass er nun „das große Ganze“ im Blick haben müsse, wodurch sich im Vergleich zur bisherigen Co-Rolle auch der Umgang und die Ansprache mit den Spielern ändert: „Man steht ganz anders in der Verantwortung.“ Kurz vor Ende der Wechselfrist schließt Römpfer einen Abgang aus („Wir haben ohnehin einen kleinen Kader“), auf der Zugangsseite könnte sich aber noch etwas tun, „wir halten die Augen und Ohren offen“. Doch auch ohne weiteren Neuen ist er mit dem Aufgebot zufrieden, „wir haben eine gute Mischung aus jung und alt.“

Wie berichtet wurde Kreis-Rivale FC Eislingen (ein Sieg, eine Niederlage) bereits auf dem Transfermarkt tätig und holte Karlo Mandir vom SC Geislingen. Beim vollauf verdienten 5:3-Erfolg gegen den MTV Stuttgart fehlte der Offensiv-Akteur noch urlaubsbedingt im Kader von Übungsleiter Tim Schöller, doch bei Tabellen-Nachbar GSV Maichingen (ein Sieg, eine Niederlage), wo die Blau-Weißen an diesem Sonntag um 15 Uhr antreten, könnte der 24-Jährige sein Debüt für den Aufsteiger feiern, merkt Vorstand Sport Peter Gromer an.


29.08.2025

Dritter Anlauf für Bad Boll

1. Mannschaft

In der Landesliga strebt der TSV an diesem Samstag um 17.30 Uhr im Erlengarten gegen die Sportvereinigung Böblingen den ersten Punktgewinn an. Von Andreas Böhringer - NWZ v. 29.08.25mehr lesen >

 
29.08.2025

Dritter Anlauf für Bad Boll

1. Mannschaft

Wir waren in beiden Partien auf Augenhöhe“, ist Trainer Pascal Römpfer mit den Darbietungen seiner Schützlinge trotz der knappen Niederlagen grundsätzlich zufrieden, „wir haben weitgehend gezeigt, was ich sehen will.“ Auf dieser Leistung könne sein TSV Bad Boll daher aufbauen, nun gelte es, alles in die Waagschale zu werfen, „damit das Pendel in unsere Richtung ausschlägt.“ Und hierfür stehen die Chancen am Samstag, 17.30 Uhr, nicht schlecht, wenn die SV Böblingen (ein Sieg, eine Niederlage) im Erlengarten gastiert: „Ich bin zuversichtlich, weil sich alle im Team voll reinhängen. Wir arbeiten intensiv daran, die Fehler und Gegentore zu minimieren.“

Dabei will Römpfer von den Seinen mutigen und offensiven Fußball sehen, in der Grundformation ist der 45-Jährige, der nach einigen Jahren als Assistent in Boll seine erste Cheftrainer-Stelle innehat, nicht festgelegt: „Wir sind auf einem guten Weg, uns bestimmte Prinzipien und Abläufe zu erarbeiten. Das System richtet sich dann auch immer nach dem Gegner.“

Wir arbeiten intensiv daran, die Fehler zu minimieren.

Pascal Römpfer

Trainer des TSV Bad Boll

Der langjährige Akteur des SV Ebersbach, der nach einigen Jahren an der Seite von Dinko Radojevic im abgelaufenen Spieljahr Tomislav Zoric bei Oberligist SV Fellbach assistierte, berichet: „Nach der Zeit in Ebersbach wollte ich eigentlich als hauptverantwortlicher Mann arbeiten, aber die Oberliga mit meinem Kumpel Tomislav Zoric war eine reizvolle Aufgabe und ich habe sehr viel für mich mitgenommen.“ Nun fühlt sich der Ex-Stürmer, der als junger Akteur bei den Stuttgarter Kickers unter Robin Dutt trainieren durfte, reif für die erste Reihe – und Bad Boll ist eine Aufgabe, „die mich total reizt.“ Römpfer äußert sich sehr positiv über die Bedingungen beim Landesliga-Dino und ist überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Ich fühle mich wohl, es macht Spaß und mit Matze Seidl, Timo Schöffel und Zeljko Jelec habe ich ein tolles Trainer-Team.“

Für den B-Lizenz-Inhaber besteht der größte Unterschied darin, dass er nun „das große Ganze“ im Blick haben müsse, wodurch sich im Vergleich zur bisherigen Co-Rolle auch der Umgang und die Ansprache mit den Spielern ändert: „Man steht ganz anders in der Verantwortung.“ Kurz vor Ende der Wechselfrist schließt Römpfer einen Abgang aus („Wir haben ohnehin einen kleinen Kader“), auf der Zugangsseite könnte sich aber noch etwas tun, „wir halten die Augen und Ohren offen“. Doch auch ohne weiteren Neuen ist er mit dem Aufgebot zufrieden, „wir haben eine gute Mischung aus jung und alt.“

Wie berichtet wurde Kreis-Rivale FC Eislingen (ein Sieg, eine Niederlage) bereits auf dem Transfermarkt tätig und holte Karlo Mandir vom SC Geislingen. Beim vollauf verdienten 5:3-Erfolg gegen den MTV Stuttgart fehlte der Offensiv-Akteur noch urlaubsbedingt im Kader von Übungsleiter Tim Schöller, doch bei Tabellen-Nachbar GSV Maichingen (ein Sieg, eine Niederlage), wo die Blau-Weißen an diesem Sonntag um 15 Uhr antreten, könnte der 24-Jährige sein Debüt für den Aufsteiger feiern, merkt Vorstand Sport Peter Gromer an.


25.08.2025

Der TSV Bad Boll steht wieder mit leeren Händen da

1. Mannschaft

Die Elf aus demErlengarten verliert beim TSGV Waldstetten mit 2:3.mehr lesen >

 
25.08.2025

Der TSV Bad Boll steht wieder mit leeren Händen da

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll steht wieder mit leeren Händen da

Über weite Strecken war die Partie ausgeglichen, der knappe Sieg für die Gastgeber geht aber auf Grund der besseren Torchancen für die Heimelf in Ordnung. 

Bad Bolls Trainer Pascal Römpfer änderte die Startelf gegenüber der Vorwoche auf zwei Positionen: Für die beiden wieder nach Sperre spielberechtigten Ates und Gut mussten Strodel und Winter weichen. Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Nach einem Eckball von Falzone setzte Torjäger Ates den Ball um Zentimeter neben den Waldstettener Pfosten (4.). 

Der Gastgeber ging quasi aus dem Nichts in der 13. Minute in Führung. Nach schöner Vorarbeit über die rechte Angriffsseite setzte Waldraff per Flachpass im Zentrum Groiß in Szene, der ohne Mühe aus kurzer Distanz zum 1:0 für Waldstetten einschob. In der 31. Minute fast die identische Szene wie zur Führung der Gastgeber: Wieder kam die Vorarbeit über die rechte Seite von Waldraff, diesmal verzog Zenen aus zentraler Position um Zentimeter.

Die Bad Boller Antwort folgte in der 34. Minute: Nach Spieleröffnung von Ates mit einem langen Ball und einer technisch starken Ballannahme von Römpfer kam Ates aus 18 Metern zum Schuss, der abgefälschte Ball fand den Weg zum 1:1 ins Waldstettener Tor. In der 38. Minute glänzte wieder das Duo Ates/Römpfer mit gekonntem Zusammenspiel. Ates kam aus zehn Metern zum Schuss, Waldstettens Bäumel rettete jedoch in aller höchster Not. Kurz vor dem Halbzeitpfiff markierte Zenen nach schöner Kombination mit Waldraff das 2:1 aus zentraler Position im Strafraum der Boller. 

Die zweite Halbzeit begann gleich mit dem nächsten Aufreger. Bad Bolls Braun stolperte und verlor den Ball im Spielaufbau als letzter Mann gegen Pfeiffer, der den Ball alleine vor Torhüter Piegsa an den Pfosten setzte (46.). In der 58. Minute war es wiederum Pfeiffer, der mit einem satten Schuss knapp neben den Pfosten traf. Vier Minuten später war es dann aber doch soweit: Nach einem Waldstettener Eckball stand der eingewechselte Podilczak goldrichtig und jagte den Ball per sattem Volleyschuss zum 3:1 in die Bad Boller Tormaschen. 

Der Gast steckte nicht auf und kam nur zwei Minuten später nach schöner Einzelleistung von Römpfer gegen drei Waldstettener Abwehrspieler zum 3:2-Anschlusstreffer. Bad Boll drückte jetzt mit Macht auf den Ausgleich, die beste Chance hatte aber der konternde Gastgeber in der 75. Minute durch Pfeiffer, dessen Schuss durch Braun im Strafraum in allerhöchster Not geklärt werden konnte. Der TSV kam noch zu einer guten Tormöglichkeit durch Suddoth, dessen Schlenzer aus halblinker Position um Haaresbreite am Waldstettener Tor vorbeistrich. So blieb es am Ende bei einer Auswärtsniederlage für den TSV Bad Boll, der am kommenden Samstag um 17.30 Uhr im heimischen Bollwerkstadion gegen die SV Böblingen die nächste Chance bekommt, den ersten Saisonsieg einzufahren. 

TSV Bad Boll: Piegsa – Ascherl (65. Mändle), Caliskan, Braun, Gut, Suddoth, Ruther (79. Seltenreich), Falzone (65. Strodel), Römpfer, Ates, Malerba (56. Kovacic).

 

Vorschau:

Samstag, 30.08.2025 TSV Bad Boll - SV Böblingen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 31.08.2025 FV Vorwärts Faurndau II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


25.08.2025

Der TSV Bad Boll steht wieder mit leeren Händen da

1. Mannschaft

Die Elf aus demErlengarten verliert beim TSGV Waldstetten mit 2:3.mehr lesen >

 
25.08.2025

Der TSV Bad Boll steht wieder mit leeren Händen da

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll steht wieder mit leeren Händen da

Über weite Strecken war die Partie ausgeglichen, der knappe Sieg für die Gastgeber geht aber auf Grund der besseren Torchancen für die Heimelf in Ordnung. 

Bad Bolls Trainer Pascal Römpfer änderte die Startelf gegenüber der Vorwoche auf zwei Positionen: Für die beiden wieder nach Sperre spielberechtigten Ates und Gut mussten Strodel und Winter weichen. Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Nach einem Eckball von Falzone setzte Torjäger Ates den Ball um Zentimeter neben den Waldstettener Pfosten (4.). 

Der Gastgeber ging quasi aus dem Nichts in der 13. Minute in Führung. Nach schöner Vorarbeit über die rechte Angriffsseite setzte Waldraff per Flachpass im Zentrum Groiß in Szene, der ohne Mühe aus kurzer Distanz zum 1:0 für Waldstetten einschob. In der 31. Minute fast die identische Szene wie zur Führung der Gastgeber: Wieder kam die Vorarbeit über die rechte Seite von Waldraff, diesmal verzog Zenen aus zentraler Position um Zentimeter.

Die Bad Boller Antwort folgte in der 34. Minute: Nach Spieleröffnung von Ates mit einem langen Ball und einer technisch starken Ballannahme von Römpfer kam Ates aus 18 Metern zum Schuss, der abgefälschte Ball fand den Weg zum 1:1 ins Waldstettener Tor. In der 38. Minute glänzte wieder das Duo Ates/Römpfer mit gekonntem Zusammenspiel. Ates kam aus zehn Metern zum Schuss, Waldstettens Bäumel rettete jedoch in aller höchster Not. Kurz vor dem Halbzeitpfiff markierte Zenen nach schöner Kombination mit Waldraff das 2:1 aus zentraler Position im Strafraum der Boller. 

Die zweite Halbzeit begann gleich mit dem nächsten Aufreger. Bad Bolls Braun stolperte und verlor den Ball im Spielaufbau als letzter Mann gegen Pfeiffer, der den Ball alleine vor Torhüter Piegsa an den Pfosten setzte (46.). In der 58. Minute war es wiederum Pfeiffer, der mit einem satten Schuss knapp neben den Pfosten traf. Vier Minuten später war es dann aber doch soweit: Nach einem Waldstettener Eckball stand der eingewechselte Podilczak goldrichtig und jagte den Ball per sattem Volleyschuss zum 3:1 in die Bad Boller Tormaschen. 

Der Gast steckte nicht auf und kam nur zwei Minuten später nach schöner Einzelleistung von Römpfer gegen drei Waldstettener Abwehrspieler zum 3:2-Anschlusstreffer. Bad Boll drückte jetzt mit Macht auf den Ausgleich, die beste Chance hatte aber der konternde Gastgeber in der 75. Minute durch Pfeiffer, dessen Schuss durch Braun im Strafraum in allerhöchster Not geklärt werden konnte. Der TSV kam noch zu einer guten Tormöglichkeit durch Suddoth, dessen Schlenzer aus halblinker Position um Haaresbreite am Waldstettener Tor vorbeistrich. So blieb es am Ende bei einer Auswärtsniederlage für den TSV Bad Boll, der am kommenden Samstag um 17.30 Uhr im heimischen Bollwerkstadion gegen die SV Böblingen die nächste Chance bekommt, den ersten Saisonsieg einzufahren. 

TSV Bad Boll: Piegsa – Ascherl (65. Mändle), Caliskan, Braun, Gut, Suddoth, Ruther (79. Seltenreich), Falzone (65. Strodel), Römpfer, Ates, Malerba (56. Kovacic).

 

Vorschau:

Samstag, 30.08.2025 TSV Bad Boll - SV Böblingen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 31.08.2025 FV Vorwärts Faurndau II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


18.08.2025

Niederlage auf letzten Drücker

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll muss zum Start in die Punktrunde dem TSV Ehningen beim 1:2 die Zähler überlassen. Dabei war ein Remis schon greifbar. - Markus Munz - NWZ v. 18.08.25mehr lesen >

 
18.08.2025

Niederlage auf letzten Drücker

1. Mannschaft

Zum Neustart gab es Komplimente, aber keine Punkte: Fußball-Landesligist TSV Bad Boll ist mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage in die Runde gestartet. Zu Gast war der TSV Ehningen, ein ambitionierter Gegner, der in der 85. Minute spät den Siegtreffer durch seinen abgezockten Spielmacher Lars Jäger erzielte.

„Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, deshalb bin ich eigentlich zufrieden, aber natürlich nicht mit dem Ergebnis“, erklärte Bad Bolls Trainer Pascal Römpfer nach dem entrissenen Punkt, der besonders auf Grund der ersten Halbzeit mindestens verdient gewesen wäre. „Das war ein glücklicher Sieg für uns, Boll hat es gut gemacht“, bilanzierte Johannes Pfeiffer, Trainer des TSV Ehningen.

Römpfer musste vor 150 Zuschauern auf seinen gesperrten Torjäger und Neu-Kapitän Baran Ates verzichten. Auf der Bank saßen nur vier Feldspieler, darunter Adil Kovacic und Moritz Seltenreich, die Römpfer trotz Trainingsrückstand nach Verletzungen für Kurzeinsätze noch in die Partie werfen musste. Die neu formierte und verjüngte Mannschaft des TSV Bad Boll hatte sich nach zehn Minuten sortiert und trat gegen den ballsicheren und körperlich überlegenen Gegner mutig und zweikampfstark auf.

Toni Suddoth machte als Vize-Kapitän auf der Sechs ein gutes Spiel und bereitete auch das 1:0 in der 18. Minute vor. Nach Balleroberung schickte er die zentrale Spitze Yannick Ruther in die Tiefe. Der Ates-Vertreter schob den Ball aus 16 Metern am herauskommenden Torwart vorbei. „Auch danach hatten wir gute Aktionen nach vorne, bei denen eigentlich ein weiteres Tor fallen muss“, haderte Römpfer mit vergebenen Abschlüssen von Debütant Felix Strodel (32.) oder einem knapp vorbeistreichenden Aufsetzer von Fabian Falzone (35.), jeweils von der linken Boller Angriffsseite ausgehend.

Die Gäste eröffneten den zweiten Durchgang mit einem Lattenkopfball durch Armin Zukic, der auch den Abpraller vergab und drüberköpfte (50.). Sieben Minuten später war der Ausgleich fällig, Jäger wurde auf dem Flügel freigespielt und passte gerade noch so nach innen. „Man kann natürlich nicht alles wegverteidigen, aber bei dem Querpass wäre das Tor noch zu verhindern gewesen“, fand Römpfer. Weil das nicht gelang, staubte Gabriel Corral zum 1:1 ab.

Mit der Einwechslung von Kovacic wurde Boll wieder stabiler und konnte sich mehr befreien. Als alles auf ein Unentschieden hinauslief, schlug Ehningen doch noch zu. Die Gäste erarbeiteten sich eine Eins-gegen-eins-Situation im Strafraum, bei der sich Jäger gegen seinen Bewacher Emil Braun durchsetzte und eiskalt an Max Piegsa vorbei vollstreckte.

„Ich war mit unserer Art und Weise nicht zufrieden. In der zweiten Halbzeit haben wir uns vorgenommen, dass wir mehr aufs Tor gehen“, erklärte Ehningen-Coach Pfeiffer, „Boll hat aber immer wieder geradlinig in die Tiefe gespielt, das hat uns Probleme bereitet. Am Ende rettet unser Torwart die drei Punkte.“ In der Nachspielzeit wurde es nach einem Tiefenlauf von Francisco Römpfer nochmals gefährlich vor dem Ehninger Kasten. Noah Ascherl legte den Ball für Ruther auf, dessen Abschluss Keeper Julian Böhmler wegfaustete. „Nach der Halbzeit mussten wir mehr verteidigen, haben aber trotzdem immer wieder den Weg hinter die Kette gefunden. Leider haben wir keine Chancen nutzen können“, erklärte Coach Römpfer, „es ist bitter, aber der Gegner macht aus drei Chancen zwei Tore, das machte den Unterschied aus.“

TSV Bad Boll: Piegsa – Winter (88. Seltenreich), Braun, Caliskan, Ascherl, Suddoth, Malerba, Römpfer, Falzone (63. Kovacic), Strodel (86. Mändle), Ruther.


16.08.2025

Bad Boll startet mit Heimspiel

1. Mannschaft

Der TSV hat an diesem Samstag den TSV Ehningen zu Gast. Trainer Pascal Römpfer sieht Waldhausen und Bernhausen als Favoriten an. Markus Munz - NWZ v. 16.08.25mehr lesen >

 
16.08.2025

Bad Boll startet mit Heimspiel

1. Mannschaft

Nach sechs Wochen Vorbereitung mit Testspielen und WFV-Pokal beginnt am Wochenende die neue Saison in der Fußball-Landesliga. Der TSV Bad Boll startet an diesem Samstag um 17.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den TSV Ehningen. Pascal Römpfer, der neue Trainer beim Liga-Dino, verspürt bei sich und seinen Spielern „eine riesige Vorfreude, dass es endlich losgeht“. Der 45-jährige Ebersbacher muss allerdings zum Auftakt auf den von der Mannschaft zum neuen Kapitän gewählten Torjäger Baran Ates (Gelb-Rot im Pokal) sowie Moritz Seltenreich (Außenbandanriss) und Adil Kovacic (Muskelfaserriss) verzichten. Die beiden Sechser haben nach ihren Verletzungen erst wieder angefangen und deshalb Trainingsrückstand. Neuzugang Theo Gut sitzt noch ein Spiel Sperre aus seiner Kirchheimer Zeit ab.

„Es fehlen wichtige Stützen, das tut natürlich extrem weh, zumal wir gleich auf eine gestandene Landesliga-Truppe treffen“, sagt Römpfer, der im Tabellenfünften der Vorsaison einen unangenehmen Gegner erwartet. Das Offensivspiel beim TSV Ehningen organisiert mit Lars Jäger ein torgefährlicher Zehner, der in der letzten Saison auf neun Treffer und 18 Assists kam.

„Wir sind nach unserem Umbruch eine recht junge Truppe, aber wir haben den Kader bewusst so zusammengestellt und glauben, dass wir damit eine gute Rolle spielen können. Das setzt natürlich ein Stück weit voraus, dass wichtige Spieler im Saisonverlauf verletzungsfrei bleiben“, erklärt der neue Coach. Eine Platzierung wird nicht ausgegeben, das Saisonziel im Erlengarten liegt nach zwei turbulenten Jahren mit Trainerwechseln auf der Hand: „Wir möchten uns zügig in sicherem Fahrwasser bewegen. Dafür bin ich guter Dinge, wir brauchen uns nicht verstecken.“ Römpfer kündigt an, dass der ein oder andere junge Spieler auch gleich am Samstag in der Startelf zu finden sein wird. „Wir haben die Jungs ja geholt, damit wir sie reinwerfen können, und sie haben in Abwesenheit von verletzten Spielern ihre Chance genutzt, sich reingespielt und es somit verdient.“

Der Trainer gibt generell eine mutige und erfolgshungrige Marschroute vor. „Wir sind sicher auch noch in der Findungsphase, aber ich bin recht zufrieden mit unseren Fortschritten in der Idee, wie wir agieren wollen.“ Nach dem Auftakt gegen Ehningen geht es für die Boller am zweiten Spieltag gleich zum TSGV Waldstetten mit dem ehemaligen Göppinger Tim Schraml.

Die Landesliga sieht Römpfer insgesamt ausgeglichen, ganz vorne erwartet er den SV Waldhausen und den TSV Bernhausen, Zweiter und Dritter der Vorsaison. Bernhausen ließ am Dienstag im WFV-Pokal mit einem 5:1 über Verbandsligist TSG Hofherrnweiler aufhorchen. Den FC Eislingen dürfte am Sonntag auf den Fildern damit ein schweres Auftaktspiel erwarten. Der Aufsteiger hatte in der ersten Pokalrunde selbst mit 0:2 gegen Hofherrnweiler verloren. Für den SC Geislingen startet die Saison am Sonntag auswärts bei der SV Böblingen.


Mit Rückenwind in die Punktspielrunde
11.08.2025

Mit Rückenwind in die Punktspielrunde

1. Mannschaft

Die Landesliga-Kicker des TSV Bad Boll werden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen das Testspiel gegen den Bezirksligisten TSG Salach mit 3:1. - Von Udo Weber -mehr lesen >

 
11.08.2025

Mit Rückenwind in die Punktspielrunde

1. Mannschaft
Mit Rückenwind in die Punktspielrunde

Es ist die schwäbische Version des legendären „Dundee-Derby“ in der Schottischen Premier League und das ultimative Kräftemessen zweier sich im Umbruch befindlicher Teams, das von gegenseitiger Wertschätzung und respektvollem Umgang miteinander, auf und neben dem Platz, gekennzeichnet ist: Die Testspiel-Begegnung zwischen dem Landesliga-Dino und Tabellen-Zwölften der Vorsaison TSV Bad Boll und dem Überraschungs-Sechsten der vergangenen Bezirksliga-Runde, der TSG Salach. Nach 90-minütiger intensiver, kräftezehrender und schweißtreibender Feldarbeit stand ein verdienter 3:1-Erfolg für die Rot-Schwarzen zu Buche und die Erkenntnis, dass ein vorbildliches „Fair-Play-Verhalten“ für die Kicker aus dem Erlengarten und dem Tobel eine Selbstverständlichkeit ist.

Salachs Headcoach Michael Oelkuch: „Wir haben in der ersten Halbzeit so gespielt, wie wir es wollten und so wie wir es können. Das war richtig gut. Die zweite Hälfte fiel dann etwas ab, aber insgesamt bin ich zufrieden“, stellte der 52-Jährige freudestrahlend nach Schlusspfiff fest.

„Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Die Jungs haben der Hitze getrotzt und haben über 90 Minuten hinweg vollen Einsatz gezeigt“, sagte indes Bad Bolls Übungsleiter Pascal Römpfer und strahlte dabei nach der Hitzeschlacht mit der Sonne um die Wette.

Vom Anpfiff weg fegten die Protagonisten bei tropischen Temperaturen mit Vollgas über das Geläuf, dass die Socken nur so qualmten und die Brandmeldeanlage an der Beach-Bar Alarm schlug. Für das erste Highlight der Begegnung sorgten die Hausherren nach nur vier Minuten: Da hatte Bad Bolls Lenny Mändle den Führungstreffer auf dem Schlappen, aber seine Wuchtbrumme von der linken Strafraumkante aus zischte wie ein eisgekühltes Selters mit Raketenantrieb übers Gehäuse. In der 13. Minute steckte Salachs Wirbelwind Rudi Prontkelevic perfekt für seinen Mitspieler Nico Schaile durch, der zog in die Box, aber sein Schüsschen aus zwölf Metern und halbrechter Position verhungerte auf dem Weg ins Gehäuse wie eine Weinbergschnecke bei der Überquerung des San-Bernadino-Passes. Nur 120 Sekunden später packte TSG-Kicker Prontkelevic die Wumme aus, aber sein Geschoss aus 18 Metern und halblinker Position rauschte über den Querbalken (15.). Mit einer scharfen Hereingabe von links in den Sechzehner der Blau-Weißen bediente TSV-Kicker Mändle seinen im Zentrum positionierten und sträflich ungedeckten Teamkollegen Noah Ascherl, der die Murmel aus zehn Metern in die Maschen jagte und damit die Platzherren mit 1:0 (25.) in Front brachte. Nur acht Minuten später ließ TSG-Kicker Prontkelevic im linken Mittelfeld die Funken sprühen, bretterte über die linke Außenbahn, zog in den Strafraum der Rot-Schwarzen und bediente mit einem perfekt getimten Querpass seinen am zweiten Pfosten heraneilenden Sturmpartner Schaile, der die Kugel aus vier Metern nur noch über die Torlinie drücken musste (1:1/33.). Mit dem Rhythmus im Blut und dem Torerfolg vor Augen zog TSG-Tornado Prontkelevic nur neun Zeigerumdrehungen später von links in die Box, wackelte sich gekonnt durch den Defensivverbund der Hausherren, aber sein Schuss aus zehn Metern und halblinker Position wurde von Bad Bolls Verteidiger Emil Braun spektakulär geblockt und aus der Gefahrenzone befördert (42.). Nur sechs Minuten nach Wiederbeginn setzte TSV-Kicker Felix Strodel mit einem Zuckerpass seinen Mannschaftskollegen und Bad Bolls Sturmtank Yannick Ruther perfekt in Szene, der das Leder aus fünf Metern humorlos in die Maschen pfefferte (2:1/51.). In der 60. Minute zog Bad Bolls Flügelflitzer Francisco Römpfer von rechts in den Sechzehner der Blau-Weißen, vernaschte den Salacher Defensivverbund mit einer exzellenten Finte und feuerte aus zwölf Metern und halbrechter Position, aber seine Rakete wurde vom glänzend parierenden TSG-Keeper Jorge Paulo Oliveira-Dantas entschärft, indem er die Kugel sehenswert aus dem linken Knick fischte. In der 69. Minute packte Bad Bolls Standard-Virtuose Mändle sein Zauberfüßchen aus, aber sein exzellent getretener Freistoß aus 17 Metern und halbrechter Position polierte nur den linken Außenpfosten. Mit einer perfekt getimten vertikalen Spieleröffnung aus der eigenen Hälfte heraus schickte Bad Bolls Mittelfeldmotor Adil Kovacic seinen Teamkameraden Ascherl auf Reisen. Der zündete im linken Mittelfeld den Turbo, fegte über den linken Außenflügel, drang in den Strafraum der Gäste ein und jagte die Kugel aus zehn Metern und halblinker Position unhaltbar für TSG-Schlussmann Oliveira-Dantas ins lange Eck und stellte damit den 3:1-Endstand (83.) her.


Später Pokal-K.o. für den TSV Bad Boll
04.08.2025

Später Pokal-K.o. für den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Landesliga-Dino unterliegt auf eigenem Platz Verbandsligist Leinfelden-Echterdingen 0:1 nach Verlängerung.mehr lesen >

 
04.08.2025

Später Pokal-K.o. für den TSV Bad Boll

1. Mannschaft
Später Pokal-K.o. für den TSV Bad Boll

Sie hatten das Elfmeterschießen schon vor Augen, sie schnupperten an der Pokalüberraschung und sie hatten dem ambitionierten Verbandsligisten und Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen über 120 Minuten hinweg, 80 davon in Unterzahl, weil Baran Ates Gelb-Rot gesehen hatte, Paroli geboten und alles abverlangt: Die Kicker des bissigen und aufopferungsvoll kämpfenden Landesliga-Dinos TSV Bad Boll. Unter dem Strich stand für die Rot-Schwarzen eine bittere 0:1-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Bolls Trainer Pascal Römpfer war trotz der Niederlage zufrieden: „Ich bin brutal stolz auf meine Mannschaft. Sie hat alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft“, sagte der 45-Jährige nach dem Schlusspfiff.

Vom Anpfiff weg waren die Blau-Schwarzen aus Leinfelden-Echterdingen vor 100 Zuschauern im Boller Bollwerk-Stadion die spielbestimmende und tonangebende Mannschaft. Während die Gäste schnörkellos und zielstrebig nach vorne spielten und den Torerfolg suchten, agierten die Hausherren aus einer kompakten Defensive heraus. Für das erste Highlight der Begegnung sorgten Ates und Calcios Philipp Seemann nach 15 Minuten: Da waren die beiden Akteure nach einem Zweikampf aneinandergeraten und hatten eine wilde Rudelbildung ausgelöst. Folgerichtig zeigte Referee Marco Michele Spataro den beiden Streithähnen die Gelbe Karte. In der 41. Minute ging die Fehde zwischen Ates und Seemann in die zweite Runde: Da waren die beiden Vollblut-Fußballer in Höhe des Strafraums der Gäste mit gestrecktem Bein voraus erneut in den Zweikampf gegangen. Der Ball weilte derweil woanders. Für Spielleiter Spataro Grund genug, Bolls Torjäger Ates mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen zu schicken. Seemanns Einsteigen hingegen blieb ohne Sanktionen.

Das war der Wendepunkt zu Gunsten der Gäste. Während die Blau-Schwarzen in der Folgezeit regelrecht den Strafraum des Gastgebers belagerten und auf den Führungstreffer drängten, spielten die Rot-Schwarzen die Defensivkarte und verteidigten ihren Hoheitsbereich mit Mann und Maus. In der 117. Minute hatte Calcios Joker Davide Vittorio schließlich das Momentum auf seiner Seite und knallte den Ball aus sechs Metern unter den Querbalken und stellte damit den 1:0-Endstand aus Gästesicht her. 

TSV Bad Boll: Piegsa – Römpfer, Ates, Suddoth (96. Parlak), Ruther (112. Nill), Strodel, Caliandro (118. Schmid), Caliskan, Malerba, Winter, Braun.

 

Sonntag, 03.08.2025 FTSV Kuchen II - TSV Bad Boll II, Endstand 6:4 (4:3)

 

Vorschau:

Samstag, 09.08.2025 TSV Bad Boll - TSG Salach,Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 10.08.2025 TSV Bad Boll II - TSG Salach II, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 16.08.2025 TV Altenstadt II -- TSV Bad Boll II, Anspiel 17:00 Uhr

Samstag, 16.08.2025 Start Landesligasaison 25/26: TSV Bad Boll - TSV Ehningen, Anspiel 17:30 Uhr


Starker Pokalgegener für Boll
02.08.2025

Starker Pokalgegener für Boll

1. Mannschaft

Der TSV erwartet an diesem Samstag um 15.30 Uhr den Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen im Erlengarten. Von Markus Munz - NWZ v. 02.08.2025mehr lesen >

 
02.08.2025

Starker Pokalgegener für Boll

1. Mannschaft
Starker Pokalgegener für Boll

Zwei Wochen vor Saisonstart trifft Fußball-Landesligist TSV Bad Boll in der zweiten Runde des WFV-Pokals an diesem Samstag um 15.30 Uhr auf Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen. „Danach werden wir noch genauer wissen, woran wir zu arbeiten haben“, erwartet Trainer Pascal Römpfer einen willkommenen Härtetest für sein Team, „trotzdem werden wir auch in diesem Spiel noch Dinge ausprobieren und Spieler auf verschiedenen Positionen testen, denn wir sind nach einem Umbruch immer noch dabei, uns als Mannschaft zu finden und zu entwickeln.“

Im dritten Jahr in Folge startet der TSV Bad Boll wieder einmal mit einem neuen Trainer in die Saison, erneut müssen neue Ideen und Abläufe implementiert werden. Römpfer schwebt ein mutiger und offensiver Fußball mit einer klaren Struktur vor: „Wir wollen das Spiel kontrollieren, was Aktivität und Intensität vor­aussetzt. Nun müssen wir eine Mannschaft entwickeln, die hinter dieser Idee steht.“ Eine Rolle spielen sollen dabei auch junge Talente aus Nachwuchsleistungszentren oder höherklassigen Jugendteams aus der Region, die die Boller an den oft zitierten „Männerfußball“ heranführen wollen. „Ich arbeite gern mit jungen Leuten und möchte ihnen die Chance geben, Stammspieler zu werden“, sagt Römpfer, „der Schritt ist in Sachen Athletik, Härte und Zweikampfverhalten groß. Die Anpassung braucht Zeit, aber die werden sie bekommen.“

Dass es ganz ohne Erfahrung nicht geht, weiß natürlich auch der 45-Jährige, der in diesem Zusammenhang das vorläufige Karriereende des verletzungsgeplagten Nick Strohmaier bedauert. Der ehemalige Kapitän wird als Vorbild und Mentalitätsspieler fehlen. Wer von ihm die Binde übernimmt, wird kurz vor Saisonstart entschieden. In der ersten Pokal-Runde gegen die TSVgg Plattenhardt führte beispielsweise Torjäger Baran Ates die Mannschaft aufs Feld. Gegen den Aufsteiger und künftigen Ligakonkurrenten setzte sich der TSV letztlich mit 3:1 durch. „Mit den ersten 40 Minuten war ich nicht zufrieden, wir haben uns nicht so richtig getraut. Erst nach dem Ausgleich ist der Mut gekommen und wir waren dann präsenter“, erklärt Römpfer, der seinem Team in der Halbzeit auch mehr Mut in der Spieleröffnung verordnete und mit dem Auftritt nach dem Seitenwechsel dann einverstanden war.

Mit Calcio Leinfelden-Echterdingen (mit dem Ex-Boller Julian Unger) warte nun ein „Brocken mit viel individueller Qualität, auch wenn sie nach dem Abstieg einen Umbruch hatten und nicht mehr ganz so viele große Namen wie sonst verpflichtet haben“, weiß Römpfer, der als Co-Trainer des SV Fellbach in der vergangenen Saison noch in der Oberliga die Klingen mit den Echterdingern kreuzte. Am Saisonende mussten beide Vereine absteigen. Im Calcio-Mittelfeld wird in Neuzugang Pero Mamic von Oberligist FSV Bietigheim-Bissingen künftig ein erfahrener Mann Regie führen.

In seinem jüngsten Testspiel trennte sich Bad Boll am Dienstag mit 1:1 von Bezirksliga-Aufsteiger FV Faurndau. Dort gab Römpfer zunächst der jungen Garde eine Chance. „Die Ergebnisse in unseren Testspielen waren noch nicht so gut, aber das wissen wir richtig einzuordnen. Es braucht Zeit, bis sich alles findet. Wichtig ist, dass alle mitziehen.“


Ates-zione- Tornado-Alarm im Erlengarten
27.07.2025

Ates-zione- Tornado-Alarm im Erlengarten

1. Mannschaft

Dank Doppelpacker und TSV-Tornado Baran Ates gewinnt der Landesliga-Dino sein Auftaktmatch im WFV-Pokal gegen die TSVgg Plattenhardt mit 3:1 und zieht damit in die zweite Runde des lukrativen Wettbewerbs ein. Von Udo Webermehr lesen >

 
27.07.2025

Ates-zione- Tornado-Alarm im Erlengarten

1. Mannschaft
Ates-zione- Tornado-Alarm im Erlengarten

Mit einem runderneuerten Mannschaftskader und einem kräftigen Schluck aus dem Jungbrunnen war der Landesliga-Dino und Tabellen-Zwölfte der Vorsaison aus der Sommerpause geschossen gekommen und hatte dem Liga-Frischling, der TSVgg Plattenhardt, eine Lehrstunde in Sachen Effektivität und konsequenter Chancenverwertung erteilt, dass die Rot-Weißen vor Ehrfurcht erstarrten und den Filder-Kickern die Kohlköpfe nur so um die Ohren flogen. Unter dem Strich stand ein hochverdienter 3:1-Erfolg für die Rot-Schwarzen zu Buche und die Erkenntnis der Gäste, dass gegen die Offensivpower eines Baran Ates einfach kein Kraut gewachsen ist.

Für das erste Highlight der Begegnung sorgten die Kicker aus dem Erlengarten nach nur vier Minuten: Da hatte TSV-Kanonier und Wirbelwind Yannick Ruther den Führungstreffer auf dem Schlappen, aber seine Rakete aus zwölf Metern und halblinker Position zischte um Briefmarkenbreite am langen Pfosten vorbei. Nur fünf Minuten später packte Plattenhardts Pierre Eiberger die Wumme aus, aber sein Geschoss aus 20 Metern und zentraler Position rauschte am rechten Knick vorbei (9.). Mit einem scharfen Eckball von rechts in die Box bediente Eiberger nur fünf Zeigerumdrehungen später seinen im Zentrum lauernden und sträflich ungedeckten Capitano Emre Göcer, der die Kugel mit einem wuchtigen Kopfball aus sechs Metern über das Gehäuse jagte (14.). Nach einem vermeintlichen Handspiel von Bad Bolls Verteidiger Vito Caliandro im Sechzehner der Rot-Schwarzen, zeigte Referee Finn Kittelmann folgerichtig auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß für die Rot-Weißen verwandelte Nemanja Markovic eiskalt, indem er die Murmel unhaltbar für Bad Bolls Keeper Max Piegsa ins rechte untere Eck feuerte und damit den Underdog überraschend mit 1:0 in Führung (22.) brachte. Mit einer punktgenauen Hereingabe von rechts in den Strafraum der TSV-Kicker bediente Plattenhardts Mittelfeldmotor Eiberger seinen im Zentrum positionierten und einschussbereiten Teamkameraden Tom Eichhorn, der das Spielgerät aus zehn Metern auf das Gehäuse feuerte, aber am glänzend parierenden TSV-Schlussmann Piegsa scheiterte (30.). In der 43. Minute hatte Plattenhardts Security-Mitarbeiter und Abwehrrecke Markovic seinen Gegenspieler Fabio Malerba im Strafraum der Rot-Weißen zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Bad Bolls Capitano und Tormaschine Ates souverän, indem er das Leder mit Schallgeschwindigkeit ins rechte untere Eck pfefferte, dass die Chilischoten vor Freude Lambada tanzten (1:1/43.). Nur 120 Sekunden später setzte Bad Bolls Sturmtank und Vorlagen-Virtuose Ruther mit einem Sahnepass seinen kongenialen Sturmpartner und TSV-Tornado Ates perfekt in Szene, der die Kugel humorlos aus 14 Metern und halblinker Position ins lange Eck zimmerte, dass die Dachdecker die Sektkorken knallen ließen (2:1/45.). In der 62. Minute hatte TSVgg-Kicker Aristidis Perhanidis den Ausgleichstreffer für die Gäste auf dem Fuß, aber sein Geschoss aus 18 Metern und zentraler Position rauschte mit Lichtgeschwindigkeit und begleitet von einem grellen Lichtblitz über das Gebälk der Rot-Schwarzen und verglühte am Firmament wie eine Sternschnuppe am Nachthimmel. Mit einem perfekt getretenen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in die Verbotszone der Rot-Weißen löste Bad Bolls Standard-Virtuose und Jahreszeiten-Beauftragter Nathan Winter bei seinem Mitspieler und TSV-Wirbelwind Malerba verspätete Frühlingsgefühle aus. Der die Kugel aus zehn Metern und zentraler Position mit der Muse einer frischen Sommerbrise ins Gehäuse der Filder-Kicker wehte und damit den späteren 3:1-Endstand (75.) markierte. In der 88. Minute zog TSVgg-Kicker Tizian Beinschrodt fulminant ab, aber seine Rakete aus 18 Metern und zentraler Position wurde von Bad Bolls Torhüter und Fels in der Brandung Piegsa mit einer Monsterparade entschärft und aus der Gefahrenzone befördert.

Bad Bolls Headcoach Pascal Römpfer: „Wir sind natürlich sehr glücklich, dass wir den ersten Pflichtspielsieg in dieser Saison einfahren konnten und in der nächsten Runde des Pokals stehen“, stellte der 45-Jährige freudestrahlend nach Schlusspfiff fest.

TSV Bad Boll: Piegsa- Ascherl, Ates, Falzone, Ruther (78. Strodel), Seltenreich (68. Parlak), Caliandro (90. De Haan), Caliskan, Malerba, Winter (90. Erceg), Braun

Vorschau:

Dienstag, 29. Juli 2025 TSV Bad Boll - FV Vorwärts Faurndau, Anspiel 19:00 Uhr

Samstag, 2. August 2025 WFV-Pokal 2. Runde  Calcio Leinfelden-Echterdingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 3. August 2025 FTSV Kuchen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


Auftakt für Bad Boll mit seinem neuen Trainer
26.07.2025

Auftakt für Bad Boll mit seinem neuen Trainer

1. Mannschaft

Pascal Römpfer will an diesem Samstag mit dem TSV das Pokal-Heimspiel gegen Plattenhardt gewinnen.mehr lesen >

 
26.07.2025

Auftakt für Bad Boll mit seinem neuen Trainer

1. Mannschaft
Auftakt für Bad Boll mit seinem neuen Trainer

Mit Pascal Römpfer als neuem Trainer und einem nach zehn Abgängen veränderten Gesicht startet Fußball-Landesligist TSV Bad Boll in die neue Saison, die mit einem Heimspiel am 16. August gegen den TSV Ehningen beginnt. Davor wartet an diesem Samstag um 17.30 Uhr die Heim-Aufgabe im WFV-Pokal gegen den Liga-Konkurrenten Plattenhardt.

Zuletzt meldete sich noch Nick Strohmaier ab, der Routinier muss verletzungsbedingt auf unbestimmte Zeit aussetzen, sogar eine Operation am nicht belastbaren Fußgelenk steht im Raum. Für den 35-Jährigen sei die Tür beim TSV Bad Boll aber jederzeit offen, sollte sich die Möglichkeit zum Comeback ergeben, versichert Timo Ascherl. 

Der Sportliche Leiter verfolgt den Weg der Ausbildung junger Talente konsequent weiter, die Neuzugänge Theo Gut, Felix Strodel, Francisco Römpfer, Baran Parlak und Mateo Erceg sind alle 21 Jahre oder jünger. Sie sollen an das Landesliga-Niveau herangeführt werden, das ihnen Ascherl in jedem Fall zutraut: „Deshalb haben wir unseren Kader bewusst nicht so groß gestaltet, damit sie auch die Einsatzzeiten bekommen können. Sie müssen in Sachen Körperlichkeit und Spielschnelligkeit natürlich aufholen, aber wer sich beweist, bekommt seine Chance, das haben wir schon in der letzten Saison zum Beispiel mit Emil Braun gezeigt“, macht Ascherl den Talenten Mut. 

Auf Anhieb eine feste Größe dürfte dagegen Torhüter Max Piegsa sein. Der 25-Jährige kommt vom SC Geislingen, stand zuvor beim JC Donzdorf im Kasten und ist quasi der Königstransfer beim Landesliga-Dino. Die bisherige Nummer eins, Alexander Lang, hat den TSV in Richtung SV Fellbach verlassen. 

Von dort kommt der neue Trainer des TSV Bad Boll. Der Ebersbacher Pascal Römpfer feiert am Samstag in der ersten WFV-Pokal-Runde im Heimspiel gegen die TSVgg Plattenhardt seine Pflichtspiel-Premiere auf der Bank im Erlengarten. Neben den bewährten Co-Trainern Matthias Seidl und Timo Schöffel (Torhüter) gehört Athletiktrainer Zeljko Jelec (vom SV Ebersbach) neu zum Team. Vor einer Woche setzte es im Test gegen Römpfers alten Klub, bei dem er Co-Trainer war, ein 0:5. „Die Gegentore sind alle in der zweiten Halbzeit gefallen, nachdem wir durchrotiert haben“, relativiert Ascherl, der gleichwohl nun gegen Landesliga-Aufsteiger Plattenhardt ein anderes Ergebnis sehen will. „Ich bin gespannt, wo wir zu diesem Zeitpunkt stehen, und würde gerne weiterkommen, um ein weiteres Wettkampfspiel zu haben.“ 

Im Erfolgsfall geht es zum Sieger der Begegnung VfL Sindelfingen gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen. Dafür steht der gesamte Kader zur Verfügung, einzig Adil Kovacic dürfte am Samstag nach einem Muskelfaserriss noch pausieren müssen.


14.07.2025

Mojito- Oder wie die Schwarz-Gelben den Römpfer-Einstand crashten

1. Mannschaft

Die Landesligakicker des TSV Bad Boll unterliegen in einem Testspiel dem unterklassigen Bezirksligisten 1.FC Heiningen überraschend mit 2:4. - Von Udo Weber -mehr lesen >

 
14.07.2025

Mojito- Oder wie die Schwarz-Gelben den Römpfer-Einstand crashten

1. Mannschaft

Sie waren die Ehrengäste auf dem diesjährigen Internationalen Paläontologen-Kongress in Tokio und die vielumjubelten Shootingstars in Heidi Klums Castingshow „Germany`s Next Topscorer“ in Onkel Toms Hotel: Die Kicker des Landesliga-Dino TSV Bad Boll.

Dank seiner mittlerweile 17-jährigen Ligazugehörigkeit, genießt der Dino aus dem Erlengarten längst Kultstatus und ist aus dem Landesliga-Alltag nicht mehr wegzudenken.

Mit mächtig Dampf auf dem Kessel und dem Tiger im Tank, war der rot-schwarze Kraftprotz und vermeintliche Underdog in den vergangenen Jahren lautstark und in Lichtgeschwindigkeit durch die Liga gebollert und hatte mit unzähligen Erfolgen, auch gegen namhafte Konkurrenten, für jede Menge Furore gesorgt und in beeindruckender Weise seine Spuren in der Liga hinterlassen, dass selbst die Macher von „Jurassic Soccer Park-Next Generation“ auf den Silberrücken der Landesliga aufmerksam wurden und ihn zum Casting einluden.

Mit frisch aufgezogenen Radreifen und dem Tiger im Tender war der TSV-Express und Tabellen-Achte der Vorsaison aus der Sommerpause geschossen gekommen und hatte mit 16 Punkten (Bilanz: 4-4-0) aus den ersten acht Saisonpartien, einen wahren Traumstart in die neue Spielzeit hingelegt und sich auf Rang drei des Klassements katapultiert.

Auf Grund von außerplanmäßigen Gleisbauarbeiten auf der „Hochgeschwindigkeitstrasse Voralb“ und nur drei mageren Pünktchen aus den vergangenen zehn Begegnungen (Bilanz: 1-0-9/ 7:33 Tore), war der TGV aus dem Erlengarten im vergangenen Herbst jedoch von der Erfolgsspur abgekommen und nach einer Hollywood-reifen Vollbremsung im Frühjahr auf dem Abstellgleis der Landesliga gestrandet.

Nach einem 2:0-Arbeitssieg gegen Liga-Neuling SV Rohrau, ließen die Rot-Schwarzen nur sieben Tage später erneut die Funken sprühen und gewannen das prestigeträchtige Derby beim kriselnden SC Geislingen mit 1:0. Mit einem 2:1-Erfolg gegen den designierten Absteiger TV Darmsheim und einem sensationellen 2:1-Auswärtssieg bei den Löwen des TSGV Waldstetten bauten die Kicker aus dem Erlengarten ihre beeindruckende Erfolgsserie weiter aus und dockten ans gesicherte Mittelfeld an.

Nach einer insgesamt sehr durchwachsenen Saison, in der die Kicker aus dem Erlengarten im Zick-Zack-Kurs durch die Liga gecruist waren, belegten die Rot-Schwarzen schließlich mit 33 Punkten (9-6-13) Rang zwölf des Klassements.

„Die vergangene Runde war total verkorkst“, stellt Bad Bolls Sportlicher Leiter Timo Ascherl rückblickend fest, „die Ergebnisse haben oftmals nicht gepasst und in der Mannschaft wuchs die Unzufriedenheit und Unruhe kam auf“, berichtet der 47-Jährige, „zum Glück haben wir den Turnaround doch noch geschafft“, fügt der ehemalige Regionalliga-Kicker sichtlich erleichtert hinzu.

Er ist charismatisch und der Motivator an der Seitenlinie: Bad Bolls neuer Headcoach Pascal Römpfer- sein Credo: Das Maximum ist das Ziel. Seit seinem Amtsantritt am 1. Juli steht der 45-jährige auf der Kommandobrücke des in Schieflage geratenen Flaggschiffs der Landesliga Staffel 2. „Ich bin von den Verantwortlichen des TSV sehr herzlich empfangen und aufgenommen worden. Das Umfeld ist einfach super und ich fühle mich in Bad Boll unheimlich wohl“, schwärmt der ehemalige Oberligaspieler der Stuttgarter Kickers und strahlt dabei mit der Sonne um die Wette.

In der abgelaufenen Saison war der rot-schwarze Luxus-Liner zusehends in schwere See geraten und drohte nach einer beispiellosen Negativserie (Bilanz: 1-0-9) im Rhein-Herne-Kanal auf Grund zulaufen, ehe Bad Bolls Sportlicher Leiter Ascherl und Staff-Kapitän Matthias Seidl das Kommando von Ex-Coach Fabio Morisco übernahmen, das Ruder herumrissen und den in Seenot geratenen Dampfer dank einer Megaserie von fünf Partien ohne Niederlage (4-1-0), aus der Gefahrenzone manövrierten.

Unterdessen gibt Commander Römpfer die Marschroute für die noch in den Kinderschuhen steckenden Saison 2025/26 vor: „Wir haben einen jungen und sehr talentierten Kader. In erster Linie wollen wir uns finden, einspielen und zu einer Einheit zusammenwachsen“, führt der 45-Jährige aus.

Im Rahmen des inoffiziellen Saisonauftakts und zur feierlichen Kommandoübergabe an Kreuzfahrtschiffkapitän Römpfer, begab sich der runderneuerte rot-schwarze Luxusdampfer am vergangenen Samstagnachmittag auf Jungfernfahrt und hatte im heimischen Yachthafen den ambitionierten Bezirksligisten 1. FC Heiningen zum ersten Härtetest zu Gast.

Vom Anpfiff weg fegten die Akteure mit Vollgas über den „Wembley-Rasen“ im BollWerk-Stadion, dass die Kickschuhe nur so qualmten und die leckeren Stadionwürste vor Freude in der Grillhütte tanzten. Für das erste Schmankerl der Partie sorgten die Gäste nach nur vier Minuten: Mit einem Zuckerpass bediente Heiningens Dennis Kleber seinen Teamkameraden Alperen Emre Karaceylan, der zog gekonnt in die Box und feuerte die Murmel aus 14 Metern und halbrechter Position ins lange Eck (1:0/4.). In der 13. Minute packte Bad Bolls Tornado Baran Ates die Wumme aus, aber sein Geschoss aus zwölf Metern und halblinker Position wurde von FCH-Keeper und Tiefseeforscher Quick Nick Bopp entschärft, indem er blitzschnell ins linke untere Eck abtauchte und den rot-schwarzen Kugelfisch aus der Gefahrenzone beförderte. In der 30. Minute steckte FCH-Kicker Kleber perfekt für seinen kongenialen Sturmpartner Karaceylan durch, der die Murmel aus 15 Metern und zentraler Position humorlos in die Maschen hämmerte und damit auf 2:0 (30.) für die Schwarz-Gelben erhöhte. Nur zehn Minuten später feuerte Bad Bolls Capitano Fabian Falzone von der linken Strafraumkante aus und jagte die Kugel mit Überschallgeschwindigkeit zum 1:2-Halbzeitstand (40.) ins Gehäuse der Schwarz-Gelben. Nur 180 Sekunden nach dem Seitenwechsel schlug die Brandmeldeanlage im Sechzehner der Rot-Schwarzen erneut Alarm: Mit einer scharfen Flanke von rechts in die Verbotszone der Hausherren bediente FCH-Kicker Tim Glaser seinen im Zentrum lauernden und sträflich ungedeckten Mitspieler Kevin Vincek, der das Leder aus zwölf Metern und von einem grellen Lichtblitz begleitet, an den Querbalken zimmerte, dass der Dachstuhl zusammenbrach (48.). Mit einer punktgenauen Hereingabe von rechts in den Strafraum der Schwarz-Gelben setzte TSV-Kicker Lenny Mändle seinen am zweiten Pfosten positionierten Mannschaftskollegen Matteo-Pio Stefania perfekt in Szene, der die Murmel jedoch aus vier Metern an den Pfosten hämmerte, dass das Aluminium noch an Mitternacht wackelte (65.). Nur fünf Zeigerumdrehungen später packte Bad Bolls Standard-Virtuose Mändle seine Stradivari aus, aber sein perfekt getretener Freistoß aus dem rechten Halbfeld fidelte um Haaresbreite über den Querbalken (70.). In der 85. Minute zündete Heiningens Flügelflitzer Glaser im rechten Mittelfeld den Turbo, bretterte über die rechte Außenbahn wie einst Mika Häkkinen über den Hockenheimring, zog in die Box, vernaschte mit einer Finte TSV-Kicker Nathan Winter wie Schweizer Schokolade und legte für seinen im Zentrum heraneilenden Teamkollegen Vincek auf, der das Spielgerät kaltschnäuzig aus zwölf Metern im Gehäuse der Platzherren versenkte (3:1/85.). Nur 180 Sekunden später schickte FCH-Kicker Vincek mit einem Sahnepass seinen Sturmpartner Berk Baybüyük auf Reisen, der die Murmel aus zehn Metern und halbrechter Position in die Maschen pfefferte und damit zusätzliches Salz in die Wunde der Rot-Schwarzen streute (4:1/88.). Den Schlusspunkt in einer sehr unterhaltsamen Begegnung setzte indes TSV-Kicker Stefania, indem er die Kugel aus zehn Metern und halbrechter Position im langen Eck versenkte und damit den 4:2-Endstand aus Gästesicht herstellte.

Heiningens Coach Dominik Mader: „Mit der Leistung der Jungs bin ich sehr zufrieden. Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet“, stellt der 36-Jährige freudestrahlend nach Schlusspfiff fest.

„Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Die Partie werden wir nun aufarbeiten und unsere Schlüsse daraus ziehen“, sagt indes TSV-Coach Römpfer.


Vorschau:

Samstag, 19. Juli 2025 TSV Bad Boll gegen SV Fellbach, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 20. Juli 2025 TSV Gruibingen gegen TSV Bad Boll II; Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 26. Juli 2025 Verbandspokal 1. Runde: TSV Bad Boll gegen TSVgg Plattenhardt, Anspiel 17:30 Uhr


01.07.2025

TSV Bad Boll sieht sich weiter als Ausbildungsverein

1. Mannschaft

Der Landesligist will in der neuen Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Bisher vier Zugänge. Markus Munz - NWZ v. 01.07.2025mehr lesen >

 
01.07.2025

TSV Bad Boll sieht sich weiter als Ausbildungsverein

1. Mannschaft

In der abgelaufenen Saison ist Fußball-Landesligist TSV Bad Boll noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Nach Krise und Trennung vom erst vor der Saison geholten Trainer Fabio Morisco wurde unter Interimstrainer Matthias Seidl das Minimalziel Klassenerhalt auf Platz zwölf mit 33 Punkten erreicht.

Weil von den letzten fünf Spielen aber keines mehr gewonnen wurde, drohte kurzzeitig sogar noch die Relegation gegen den FC Eislingen. Unrühmlicher Schlusspunkt war das 0:6 im letzten Saisonspiel zuhause gegen die SV Böblingen. „Bei uns war die Luft raus, aber das darf so in der neuen Saison nicht mehr passieren“, erklärt Timo Ascherl, der als Sportlicher Leiter auch erst seit Herbst vergangenen Jahres im Amt ist und auf Roberto Pelleriti folgte.

Der 47-Jährige hat in seiner ersten kurzen Transferperiode im Winter mit den Verpflichtungen von Melih Caliskan und Adil Kovacic vom JC Donzdorf ein gutes Händchen bewiesen. Beide trugen zu Beginn der Rückrunde dazu bei, dass die nötigen Punkte geholt wurden. „Hintenraus hat man ihnen aber angemerkt, dass sie keine richtige Wintervorbereitung hatten. Es war zu erwarten, dass sie körperlich etwas abbauen werden“, erklärt Ascherl, der sowohl Caliskan als auch Kovacic für die neue Saison halten konnte. Torjäger Baran Ates bleibt ebenfalls beim TSV Bad Boll, wo mit dem Trainingsauftakt am 7. Juli der Ebersbacher Pascal Römpfer das Traineramt übernimmt. Der Coach bringt als Neuzugang Sohn Francisco von den A-Junioren des SV Fellbach mit, der erste Luft bei den Aktiven schnuppern soll.

Neuer Mann im Tor dürfte Max Piegsa (Foto: Madel) werden. Der 25-Jährige kommt vom SC Geislingen, stand zuvor beim JC Donzdorf im Kasten. Die bisherige Nummer eins, Alexander Lang, verlässt den TSV nach sechs Jahren in Richtung SV Fellbach. Weitere Abgänge sind Alessandro Nicastro (TSV Denkendorf), Dominik Schöll (SC Geislingen), Nico Crisigiovanni (VfL Kirchheim) und Valon Dodaj (FV Neuhausen). Auf der Zugangsseite stehen neben Piegsa und Römpfer bisher für die Defensive Theo Gut (21) vom VfL Kirchheim sowie als variabler Schienenspieler Felix Strodel. Der ebenfalls 21-Jährige wurde in der Jugend beim VfB Stuttgart und FC Heidenheim sowie zuletzt bei Normannia Gmünd von mittlerweile drei Kreuzbandrissen ausgebremst. „Er hat deshalb länger pausiert, wir wollen ihn wieder aufbauen und mit Spielzeit langsam heranführen. Es würde mich für ihn freuen, wenn das klappt“, hofft Ascherl. Der Sportliche Leiter führt aktuell weitere Gespräche, mindestens ein oder zwei Zugänge dürften noch folgen, auch weil beim längerfristig verletzten Nick Strohmaier derzeit nicht klar ist, wie es weitergeht. „Wir verfolgen unseren Weg als Ausbildungsverein rigoros weiter und ersetzen auch jetzt erfahrene durch junge Spieler“, betont Ascherl, „damit werden wir erst einmal nicht vorne mitspielen. Unser Ziel ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Am 19. Juli wird mit einem Testspiel ge


18.06.2025

Relegationsspiel in Bad Boll

1. Mannschaft

Das Fußballstadion in Bad Boll ist an diesem Mittwoch um 18.30 Uhr Austragungsort eines weiteren Relegationsspiels.mehr lesen >

 
18.06.2025

Relegationsspiel in Bad Boll

1. Mannschaft

Das Fußballstadion in Bad Boll ist an diesem Mittwoch um 18.30 Uhr Austragungsort eines weiteren Relegationsspiels.

Es stehen sich die Spielgemeinschaft Erkenbrechtsweiler/Hochwang und der TSV Berkheim gegenüber. Für den Tabellenzweiten der Kreisliga A2 und den 14. der Bezirksliga Neckar/Fils geht es darum, ins Relegationsendspiel zur Bezirksliga zu kommen. Es findet am Sonntag, 22. Juni, in Frickenhausen statt. Als erster Finalist steht der TSV Denkendorf fest.


02.06.2025

Boll unterliegt bei Neun-Tore-Festival

1. Mannschaft

Der TSV erzielt zwar vier Treffer in Ehningen, muss aber dennoch eine 4:5-Niederlage einstecken.mehr lesen >

 
02.06.2025

Boll unterliegt bei Neun-Tore-Festival

1. Mannschaft

Die Zuschauer im Stadion des TSV Ehningen sahen bei besten äußeren Bedingungen einen der kuriosesten Landesliga-Auftritte des TSV Bad Boll. Die Mannschaft war vor dem Spiel zum Siegen verdammt, wenn man die Chance auf den sicheren Klassenerhalt aus eigener Kraft wahren wollte. Daraus wurde aber nichts, da Bad Boll nach einer ganz schlechten ersten Halbzeit in der 56. Minute scheinbar uneinholbar mit 0:4 zurücklag.

Nach Toren von Di Stefano (23.), Kizilagil (Foulelfmeter, 41.) und Jäger (45.) war der 0:3-Halbzeitstand perfekt – zu diesem Zeitpunkt eine auch in dieser Höhe verdiente Führung für die überlegenen Gastgeber. Als nach der Pause dann Di Stefano auf 4:0 (56.) erhöhte, drohte Schlimmeres, doch es sollte ganz anders kommen: Bad Boll legte eine Aufholjagd hin, die sicherlich ihresgleichen sucht.

Ates traf in der 60. und 61. Minute per Doppelschlag zum 4:2. In der 65. und 66. Minute hielt Ehningens bester Mann, Torhüter Julian Böhmerwald, zwei eigentlich unhaltbare Schüsse von Ruther und Ates. In der 71. Minute hatte Ates sein Visier besser eingestellt und jagte einen direkten Freistoß aus 30 Metern unhaltbar zum 4:3 in die Ehninger Maschen. In der 79. Minute setzte sich Ascherl über die linke Angriffsseite durch, Ates per Direktabnahme zwang Torhüter Böhmler zur nächsten Glanzparade. Den Abpraller drückte Stefania zum 4:4 über die Linie.

Bad Boll hatte einen Vier-Tore-Rückstand aufgeholt und wollte jetzt gegen den stehend k.o. wirkenden Gastgeber den Sieg, da ein Unentschieden in der Endabrechnung für die Gäste zu wenig war. Falzone zog in der 83. Minute aus 18 Metern ab. Wäre der satte und top platzierte Schuss ins Tor gegangen, hätte an dieser Stelle das Wort „unhaltbar“ gestanden. Wieder war aber Tausendsassa Böhmler mit einer weiteren unglaublichen Parade zur Stelle.

Mit dem Schlusspfiff kam der Gastgeber gegen die völlig aufgelöste Bad Boller Defensive per zweitem Foulelfmeter zum zu diesem Zeitpunkt unverdienten Last-Minute-Siegtreffer. 

TSV Bad Boll: Lang – Suddoth (76. Winter), Caliskan (60. Schöll), Mändle, Ruther (80. Schäberle), Ascherl, Malerba (52. Stefania), Falzone, Kovacic, Braun, Ates.

 

Sonntag, 1. Juni 2025 FV Vorwärts Faurndau - TSV Bad Boll II Endstand 2:2 (0:2), Tore: Darian Tengler, Adrian Escalada

 

Vorschau:

Samstag, 7. Juni 2025 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II, Anspiel 13:30 Uhr

Samstag, 7. Juni 2025 TSV Bad Boll - SV Böblingen, Anspiel 15:30 Uhr


19.05.2025

Bad Boll fühlt sich mächtig benachteiligt

1. Mannschaft

Beim 2:2 beim GSV Maichingen sieht der Schiedsrichter die Gäste zwei Mal im Abseits.mehr lesen >

 
19.05.2025

Bad Boll fühlt sich mächtig benachteiligt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hätte bei allerbesten äußeren Bedingungen auf dem sehr gut bespielbaren Rasenplatz den Sieg nach 90 Minuten verdient gehabt, wurde aber beim 2:2 in Maichingen vor 100 Zuschauern durch zwei Abseits-Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Jonas Toranzo und seinen Assistenten um den durchaus möglichen Auswärtssieg gebracht. 

Beide Situationen ergaben sich in der zweiten Spielhälfte beim Stand von 2:2 unentschieden. Einmal wäre Malerba alleine auf Torhüter Colak zugelaufen, das andere Mal wäre Suddoth zusammen mit Ates in einer 2-gegen-1-Überzahl zu einem vielversprechenden Abschluss gekommen. Die Partie war in der ersten Halbzeit relativ ausgeglichen. Der Gast aus Bad Boll hätte nicht besser in die von beiden Mannschaften fair geführte Partie starten können. Bereits nach einer Minute durfte das Bad Boller Kollektiv zum Jubel ansetzen. Ruther sah Torhüter Colak nach einem Ballverlust der Maichinger zu weit vor seinem Kasten und erzielte per gekonntem Heber die sehr frühe 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später verzog Ruther aus zentraler Position nach Vorarbeit von Malerba, die Kugel ging um Haaresbreite neben den Pfosten. 

Der Gastgeber rappelte sich danach auf und kam besser ins Spiel. Ofluoglu zielte zunächst knapp neben den Pfosten (10.) und zwang kurze Zeit später Bad Bolls Torhüter Lang zu einer Glanzparade. Bad Boll hatte im direkten Gegenzug mehr Fortune. Ruther nach schönem Doppelpass mit Malerba erhöhte durch einen abgefälschten Schuss auf 2:0 (13. Minute).

Wieder im direkten Gegenzug wartete die diesmal zählbare Antwort des GSV Maichingen. Ehmke setzte von der Grundline des Bad Boller Strafraumes Latifovic in Szene, der den Ball aus halblinker Position unhaltbar unter die Querlatte nagelte (14.), noch nicht einmal eine Viertelstunde war gespielt. In der 31. Minute erfolgte vom TSV ein Rückpass auf Torhüter Lang, GSV-Akteur Intemperante roch den Braten und brachte sein Bein dazwischen und der Ball prallte zum 2:2-Ausgleich in das Bad Boller Tor. Malerba antwortete mit einer schönen Spieleröffnung auf Ates, der mit Querpass auf Falzone, dessen Schuss in allerhöchster Not von der Maichinger Defensive geklärt werden konnte.

Bad Boll spielt überlegen

In der zweiten Halbzeit kam Bad Boll in einem jetzt überlegen geführten Spiel zu weiteren Chancen von Ates in der 51., der 61. und in der 78. Minute. Hinzu kamen die zwei hochkarätigen Tormöglichkeiten, die wegen vermeintlicher Abseitsstellungen nicht zur Vollendung fanden. So blieb es am Ende bei einem 2:2-Unentschieden, durch das Bad Boll in der Tabelle der Landesliga II zumindest einen Platz gutmachen konnte. 

Am kommenden Wochenende ist der TSV Bad Boll in der Landesliga-Staffel II spielfrei, ehe dann zum Abschluss der Saison 2025/26 auswärts in Ehningen und zuhause gegen Böblingen gespielt wird.

TSV Bad Boll: Lang – Suddoth, Caliskan, Braun, Caliandro (73. Winter), Kovacevic, Falzone (77. Dodaj), Malerba, Ruther, Ascherl, Ates.

 

Vorschau:

Sonntag, 25. Mai 2025 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A.

TSV Bad Boll I - spielfrei


16.05.2025

Bad Boll will auswärts nach oben klettern

1. Mannschaft

Der GSV Maichingen steht drei Punkte vor dem TSV und könnte sich mit einem Sieg in Sicherheit bringen. (Markus Munz - NWZ vom 16.05.25)mehr lesen >

 
16.05.2025

Bad Boll will auswärts nach oben klettern

1. Mannschaft

Nachdem mit der Bekanntgabe von Pascal Römpfer als neuem Trainer die Weichen für die kommende Saison gestellt sind, will Fußball-Landesligist TSV Bad Boll seine Bilanz in der laufenden Runde noch etwas aufpolieren. Nach zuletzt zwei Niederlagen steht erneut nur Tabellenplatz zwölf mit 32 Punkten zu Buche. Um weiter nach oben zu klettern, bleiben nur noch drei Spiele.

An diesem Sonntag um 15 Uhr ist der TSV zu Gast beim GSV Maichingen, der drei Punkte vor Bad Boll auf Platz zehn steht. Bei einer Niederlage wäre Maichingen vollends enteilt, deshalb ist das Ziel klar. „Wir wollen punkten, mindestens einen, am besten drei. Maichingen hat gerade mit 0:6 beim MTV Stuttgart ein Brett bekommen, vielleicht sind sie noch ein wenig in Schockstarre und wir können das ausnutzen“, hofft Timo Ascherl, der Sportliche Leiter des TSV Bad Boll.

Allerdings mussten auch im Erlengarten zuletzt fünf Gegentore gegen den VfL Sindelfingen geschluckt werden. „Dabei haben wir eigentlich kein schlechtes Spiel gemacht, hatten in der ersten Halbzeit ein Chancenplus, aber wir haben fahrlässig verteidigt. Wir waren nicht nah genug am Gegner und unkonzentriert.“ Zwei Mal wurde ein Rückstand wettgemacht, auf das 2:2 folgte aber prompt das 2:3. „Danach wurden wir ausgekontert, wobei es Sindelfingen auch spielerisch gut gemacht hat. Trotzdem müssen wir konsequenter sein und das in Maichingen verbessern, indem wir wieder aus einer stabilen Abwehr kommen und Adil Kovacic als echter Abräumer sich davor zunächst stärker nur defensiv orientiert“, sagt Ascherl, der gerade die Kaderplanung für die kommende Saison finalisiert.

In Sachen verschärfter Abstieg, bei dem Tabellenplatz zwölf zum Relegationsplatz würde, gibt es mit Blick in die Verbandsliga Entwarnung. Derzeit steigt nur der TV Echterdingen sicher in die Landesliga-Staffel 2 ab, der FC Esslingen steht auf dem Relegationsplatz und kann sich noch retten. Ein weiterer Kandidat wären die Sportfreunde Dorfmerkingen, die aber schon sechs Punkte Vorsprung auf den FC Esslingen haben. Am Freitag treffen Esslingen und Dorfmerkingen direkt aufeinander. Nur bei mehr als zwei Absteigern müsste Boll noch zittern.


Pascal Römpfer wird neuer Trainer beim TSV Bad Boll
13.05.2025

Pascal Römpfer wird neuer Trainer beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Nach langer Suche und vielen intensiven und interessanten Gesprächen ist es dem TSV Bad Boll unter der sportlichen Leitung von Timo Ascherl gelungen, einen neuen Trainer für die Saison 25/26 zu verpflichten. mehr lesen >

 
13.05.2025

Pascal Römpfer wird neuer Trainer beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft
Pascal Römpfer wird neuer Trainer beim TSV Bad Boll

Nach langer Suche und vielen intensiven und interessanten Gesprächen ist es dem TSV Bad Boll unter der sportlichen Leitung von Timo Ascherl gelungen, einen neuen Trainer für die Saison 25/26 zu verpflichten. Mit Pascal Römpfer kommt ein junger engagierter Trainer aus dem Kreis Göppingen an den Erlengarten. Pascal Römpfer konnte als Spieler Erfahrungen von der Bezirks-/Landesliga beim SV Ebersbach, über die Verbandsligastationen beim 1. FC Frickenhausen sowie 1. FC Donzdorf, bis hin zum Oberligateam der Stuttgarter Kickers sammeln. Der B-Lizenz Inhaber arbeitete bereits erfolgreich im Jugendbereich beim SV Ebersbach und bei den C-Junioren in der Oberliga für den FSV Waiblingen, ehe er als Co-Trainer in den aktiven Fußball wechselte.  Nach der Station beim SV Ebersbach in der Landesliga arbeitet Römpfer aktuell beim Oberligisten SV Fellbach. Nun möchte er sich beim TSV Bad Boll als Cheftrainer in der Landesliga unter Beweis stellen. Seine Ideen, die Art und Weise wie er Fußball spielen lassen und junge Talente weiterentwickeln möchte, passen ideal zu unseren Vorstellungen, meint Timo Ascherl.


12.05.2025

Bad Boll muss viel schlucken

1. Mannschaft

In einem lange ausgeglichenen Duell kontert der VfL Sindelfingen den anstürmenden Gastgeber bis zum 2:5-Endstand eiskalt aus.mehr lesen >

 
12.05.2025

Bad Boll muss viel schlucken

1. Mannschaft

Die 80 Zuschauer im Bollwerkstadion sahen beim 2:5 gegen den VfL Sindelfingen bis zur 67. Minute ein ausgeglichenes Landesligaspiel. Bei allerbesten äußeren Bedingungen mit herrlichem Sonnenschein und bestens bespielbarem Rasen dauerte es nicht lange, bis die Partie Fahrt aufnahm. 

Nach einem Foul an der Boller Strafraumlinie in halbrechter Angriffsposition brauchte der TSV zu lange, bis die Mauer gestellt war. Der Sindelfinger Kubitzsch schaltete am schnellsten und verwandelte direkt per Traumtor in den Torwinkel zum 0:1. Nur eine Minute später war Bakacs im Laufduell nicht zu halten, sein Schuss strich um Haaresbreite am langen Pfosten des Bad Boller Tores vorbei. Die Antwort der Platzherren folgte in der 15. Minute. Falzone flankte von rechts auf Ates, dessen platzierten Kopfball lenkte Sindelfingens Torhüter Pfeifer mit den Fingerspitzen über die Querlatte. Kurz vor der Pause gab es einen Freistoß für Bad Boll aus 20 Metern. Torjäger Ates zog direkt ab, der abgefälschte Schuss ging um Zentimeter am Pfosten vorbei. Der verdiente Ausgleich fiel dann doch noch vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichterin Svenja Neugebauer. Ates wartete mit einer herrlichen Einzelleistung gegen zwei VfL-Abwehrspieler auf und erzielte mit einem platzierten Flachschuss aus halblinker Position an der Strafraumgrenze das 1:1.

Direkt nach der Pause markierte wieder Kubitzsch per sehenswertem Schlenzer ins Tordreieck die erneute Gästeführung zum 1:2 (49.). Malerba auf Boller Seite tauchte in der 60. Minute alleine vor Sindelfingens Torhüter Pfeifer auf. Sein gekonnter Heber über den herauseilenden Torhüter prallte an die Querlatte. Sechs Minuten später zeigte sich Malerba mit schöner Balleroberung an der gegnerischen Grundlinie und überlegtem Rückpass zu Ates, der mit einem platzierten Flachschuss von halbrechts das 2:2 erzielte.

Der direkte Gegenzug in der 67. Minute brachte die erneute VfL-Führung durch Gamuzza. Dieser war im Bad Boller Strafraum nicht vom Ball zu trennen und ließ Torhüter Lang mit seinem satten Zwölfmeter-Schuss keine Abwehrchance. Der TSV stemmte sich mit Macht und vollem Einsatz gegen die drohende Niederlage, lockerte seine Defensive aber zu sehr, wurde durch zwei schulbuchmäßige Konter durch den Doppeltorschützen Kasikci in der 74. und 80. Minute bitter bestraft und musste am Ende mit einer viel zu hohen 2:5-Niederlage den Platz verlassen.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle (64. Braun), Caliskan (64. Winter), Schöll, Suddoth, Falzone, Ascherl (70. Caliandro), Ruther (70. Dodaj), Ates, Malerba, Kovacevic (77. Stefania).

 

Vorschau:

Sonntag, 18. Mai 2025 GSV Maichingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


09.05.2025

Überholvorgang auf eigenem Platz geplant

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll will mit einem Heimsieg am Sonntag (15 Uhr) Sindelfingen überholen. (Andreas Böhringer - NWZ v. 09.05.25)mehr lesen >

 
09.05.2025

Überholvorgang auf eigenem Platz geplant

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll (32 Punkte, Rang 11) könnte mit einem Dreier am Sonntag im heimischen Erlengarten den VfL Sindelfingen (34, 10) überflügeln und einen weiteren Schritt auf dem Weg zum endgültigen Klassenerhalt r Landesliga machen. „Das ist das Ziel“, sagt Matthias Seidl, weiß aber auch, „das wird schwer.“ Denn mit Gianluca Gamuzza (20 Tore) haben die Gäste den führenden der Torjäger-Liste in ihren Reihen und auch bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel konnte sich der TSV von den Qualitäten des Kontrahenten überzeugen.

Doch die Seidl-Elf kann ihrerseits mit breiter Brust an die Aufgabe herangehen, hieran ändert auch das 0:1 beim FV Neuhausen nichts. Die Partie auf dem engen, unebenen Platz begünstige klar die Hausherren, die an die Gegebenheiten gewohnt sind: „Man merkte, dass Neuhausen die Spielweise gut angepasst hat. Da ging es um Standards und lange Bälle. Wir sind damit nicht so gut zurechtgekommen und haben verdient verloren.“ Trotz dieser Niederlage haben sich die Boller an das gesicherte Tabellen-Mittelfeld herangerobbt und sollte in Sachen Abstieg aus der Verbandsliga nichts Verrücktes passieren („Es ist unwahrscheinlich, dass es drei Absteiger gibt. Aber ganz so locker-flockig dürfen wir die restlichen Partien nicht nehmen“), hat der TSV sein abermaliges Ziel Klassenerhalt erreicht. „Deshalb sind wir der Landes­liga-Dino“, lacht Seidl, „weil wir jedes Jahr ein Team haben, das in der Landesliga bestehen und somit die Klasse halten kann“.

Dass dieses Spieljahr in Wellen verlief und somit die oft gesuchte Konstanz etwas abging, nimmt Seidl gelassen, „die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo dazwischen.“ Nun seien seine Boller aber dort, wo der Dino hingehört, nämlich in sicheren Gefilden. „Dass die Sorgen kleiner wurden, merkt man im Training. Die Stimmung ist gut, die Jungs ziehen gut mit und haben Spaß am Fußball und das ist ja die Hauptsache.“ Zur guten Stimmung trägt auch die Personallage im Erlengarten bei, „seit einigen Wochen können wir zum Abschluss Elf-gegen-Elf spielen“, weiß der 45-jährige TSV-Übungsleiter zu berichten, „da kann man sich taktisch gut vorbereiten.“ Nach der Entwicklung der letzten Wochen ist für Matthias Seidl klar, dass der Kader in großen Teilen zusammengehalten werden sollte, „die nötige Qualität ist vorhanden“, weshalb mit der Mehrzahl der Akteure eine weitere Zusammenarbeit angestrebt wird: „Ich gehe nicht von einem abermaligen großen Umbruch wie im vergangenen Jahr aus.“ Dies gilt auch für die beiden Winterzugänge Adil Kovacic und Melih Caliskan, die sich direkt als Verstärkungen erwiesen haben und mit ein Grund für die bis dato so erfolgreiche Rückrunde sind.


05.05.2025

Nach sechs Wochen mal wieder ohne Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll unterliegt bei Aufsteiger FV Neuhausen auf kritikwürdigem Untergrund mit 0:1.mehr lesen >

 
05.05.2025

Nach sechs Wochen mal wieder ohne Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste beim Aufsteiger FV Neuhausen eine knappe, aber letztendlich nicht unverdiente Niederlage in der Fußball-Landesliga hinnehmen. Der Gast aus Bad Boll, der das letzte Mal am 23. März in Bernhausen ohne Zählbares des Platz hatte verlassen müssen, kam über die gesamte Spielzeit mit dem kleinen, unebenen und schlecht gemähten Nebenplatz überhaupt nicht zurecht. 

Zudem musste Moritz Seltenreich vor dem Spiel wegen Verletzung passen. Technischer Fußball war vor 100 Zuschauern zu keinem Zeitpunkt möglich, Kampf und lange Bälle waren angesagt. Der FV Neuhausen erspielte sich über die gesamte Spielzeit die besserer Torchancen und fuhr somit verdient die volle Punktzahl ein. 

Bereits nach zwei Spielminuten tauchte Potsolidis vor Bad Bolls Torhüter Lang auf, der klärte den Schuss aus halbrechter Position aus zwölf Metern zur Ecke. In der 12. Minute strich ein satter Schuss von Schmid von der Strafraumlinie neben den Bad Boller Pfosten. Nach 18 Minuten zielte Plattenhardt aus zehn Metern volley über die Querlatte. Sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff bediente Schmid per Flanke Kaligianmidis, dessen Kopfball ging knapp über das Tor. Als alles schon auf den Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Marc-Kevin Seidl wartete, setzte Neuhausen den letzten Angriff der ersten Hälfte. Spielertrainer Yilmaz bediente mit einem herrlichen Pass Herzog, dessen Querpass setzte Schmid aus kurzer Distanz ohnen Mühe zur Führung in die Bad Boller Maschen.

Die beste Boller Möglichkeit folgte nach Seitenwechsel in der 59. Minute. Calsikan mit herrlichem Pass auf Ates, der scheiterte zentral allein vor Neuhausens Torhüter Rudnicki. Neuhausen zeigte sich wenig beeindruckt. In der 61. Minute klärten Caliskan und Kovacevic in allerhöchster Not gegen Yilmaz. Zwei Minuten später entschärfte TSV-Torhüter Lang den satten Schuss von Schmid aus 16 Metern. Zwei Minuten vor Schluss war Renz im Strafraum des TSV Bad Boll frei. Seine Volleyabnahme ging knapp über das Tor. Der Gast aus Bad Boll hatte in der Nachspielzeit noch einen direkten Freistoß aus 20 Metern durch Ates. Den satten Schuss klärte die Neuhausener Mauer zur Ecke und sicherte somit in der letzten Aktion die vielumjubelten drei Punkte für Neuhausen.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle (73. Aust), Caliskan, Schöll (53. Falzone), Suddoth, Braun, Ascherl (73. Dodaj), Ruther (64. Caliandro), Kovacevic, Ates, Malerba (60. Stefania).

 

Sonntag, 4. Mai 2025 TSGV Hattenhofen - TSV Bad Boll II, Endstand 0:9 (0:4); Tore: Carlo Schmid (3), Niklas Heller (2), Adrian Escalada, Robel Teklebrhan, Luca Henkel, Rinas Abdullah

 

Vorschau:

Sonntag, 11. Mai 2025 TSV Bad Boll II - SC Uhingen II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 11. Mai 2025 TSV Bad Boll - VfL Sindelfingen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 18. Mai 2025 GSV Maichingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


05.05.2025

Nach sechs Wochen mal wieder ohne Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll unterliegt bei Aufsteiger FV Neuhausen auf kritikwürdigem Untergrund mit 0:1.mehr lesen >

 
05.05.2025

Nach sechs Wochen mal wieder ohne Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste beim Aufsteiger FV Neuhausen eine knappe, aber letztendlich nicht unverdiente Niederlage in der Fußball-Landesliga hinnehmen. Der Gast aus Bad Boll, der das letzte Mal am 23. März in Bernhausen ohne Zählbares des Platz hatte verlassen müssen, kam über die gesamte Spielzeit mit dem kleinen, unebenen und schlecht gemähten Nebenplatz überhaupt nicht zurecht. 

Zudem musste Moritz Seltenreich vor dem Spiel wegen Verletzung passen. Technischer Fußball war vor 100 Zuschauern zu keinem Zeitpunkt möglich, Kampf und lange Bälle waren angesagt. Der FV Neuhausen erspielte sich über die gesamte Spielzeit die besserer Torchancen und fuhr somit verdient die volle Punktzahl ein. 

Bereits nach zwei Spielminuten tauchte Potsolidis vor Bad Bolls Torhüter Lang auf, der klärte den Schuss aus halbrechter Position aus zwölf Metern zur Ecke. In der 12. Minute strich ein satter Schuss von Schmid von der Strafraumlinie neben den Bad Boller Pfosten. Nach 18 Minuten zielte Plattenhardt aus zehn Metern volley über die Querlatte. Sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff bediente Schmid per Flanke Kaligianmidis, dessen Kopfball ging knapp über das Tor. Als alles schon auf den Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Marc-Kevin Seidl wartete, setzte Neuhausen den letzten Angriff der ersten Hälfte. Spielertrainer Yilmaz bediente mit einem herrlichen Pass Herzog, dessen Querpass setzte Schmid aus kurzer Distanz ohnen Mühe zur Führung in die Bad Boller Maschen.

Die beste Boller Möglichkeit folgte nach Seitenwechsel in der 59. Minute. Calsikan mit herrlichem Pass auf Ates, der scheiterte zentral allein vor Neuhausens Torhüter Rudnicki. Neuhausen zeigte sich wenig beeindruckt. In der 61. Minute klärten Caliskan und Kovacevic in allerhöchster Not gegen Yilmaz. Zwei Minuten später entschärfte TSV-Torhüter Lang den satten Schuss von Schmid aus 16 Metern. Zwei Minuten vor Schluss war Renz im Strafraum des TSV Bad Boll frei. Seine Volleyabnahme ging knapp über das Tor. Der Gast aus Bad Boll hatte in der Nachspielzeit noch einen direkten Freistoß aus 20 Metern durch Ates. Den satten Schuss klärte die Neuhausener Mauer zur Ecke und sicherte somit in der letzten Aktion die vielumjubelten drei Punkte für Neuhausen.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle (73. Aust), Caliskan, Schöll (53. Falzone), Suddoth, Braun, Ascherl (73. Dodaj), Ruther (64. Caliandro), Kovacevic, Ates, Malerba (60. Stefania).

 

Sonntag, 4. Mai 2025 TSGV Hattenhofen - TSV Bad Boll II, Endstand 0:9 (0:4); Tore: Carlo Schmid (3), Niklas Heller (2), Adrian Escalada, Robel Teklebrhan, Luca Henkel, Rinas Abdullah

 

Vorschau:

Sonntag, 11. Mai 2025 TSV Bad Boll II - SC Uhingen II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 11. Mai 2025 TSV Bad Boll - VfL Sindelfingen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 18. Mai 2025 GSV Maichingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


28.04.2025

Bad Boll freut sich über hochverdientes Remis

1. Mannschaft

Der TSV knöpft dem Tabellenzweiten SV Waldhausen im Erlengarten beim 0:0 einen Punkt ab. (Markus Munz - NWZ v. 28.04.25)mehr lesen >

 
28.04.2025

Bad Boll freut sich über hochverdientes Remis

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll war für den Tabellenzweiten SV Waldhausen ein unangenehmer Gegner, der dem Favoriten vor 200 Zuschauern im Erlengarten beim 0:0 einen Zähler wegschnappte. Die Mannschaft von Trainer Matthias Seidl zeigte eine ihrer besten Saisonleistungen und war über weite Teile des Spiels sogar das bessere Team. Es blieb trotz guter Chancen vor allem in der Schlussphase aber letztlich bei einem 0:0 der besseren Sorte. 

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, jeder war bereit zu verteidigen und nur so funktioniert es auch“, lobte Seidl, „man muss sehen, gegen wen wir heute gespielt haben. Es steckt viel Arbeit dahinter und eine starke Physis, die natürlich auch vom Kopf her kommt. Da passt es gerade und dann sind auch solche Leistungen drin.“

Von Beginn an stressten die Bad Boller ihre Gäste. Waldhausen wirkte genervt, im Lauf der Partie gab es drei Mal Gelb für die Ersatzbank wegen Reklamierens. Nach dem Spiel analysierte SVW-Trainer Jens Rohsgoderer gewohnt sachlich: „Beide Abwehrreihen waren heute wach. Ich hatte das Gefühl, wer das erste Tor macht, gewinnt das Spiel. Das Momentum hätte in der zweiten Halbzeit in beide Richtungen kippen können, wobei Bad Boll Chancenvorteile und wir auch das Glück hatten.“ 

Zum Beispiel beim Kopfball an die Latte von Emil Braun nach einer Bad Boller Ecke (83.). Kurz zuvor hatte Dominik Schöll ebenfalls per Kopf nach Ecke eine Großchance liegen gelassen. In der 69. Minute scheiterte Torjäger Baran Ates nach schöner Vorarbeit von Yannick Ruther an Waldhausens Torhüter Dennis Wille. Der eingewechselte Noah Ascherl zirkelte in der 77. Minute aus 16 Metern ganz knapp am Knick vorbei.

Auf der anderen Seite hätte Bad Bolls Torhüter Alexander Lang im Vorhinein nicht erwartet, dass er an diesem Tag so wenig auf seinen Kasten bekommen würde. Nur einen Schuss aus der Distanz von Luca Uhl musste er ernsthaft parieren (75.). 

„Die Jungs haben alles wegverteidigt. Jeder hat gekämpft, bis es nicht mehr ging, und auch wer reinkam, hat alles gegeben“, sagte der 26-Jährige, „Waldhausen hatte keine zwingenden Chancen. Schade, dass das Tor für uns nicht fällt, aber mit dem Punkt können wir gut leben. Wir haben zu Null gespielt und ein starkes Spiel gemacht.“

TSV Bad Boll: Lang – Suddoth (67. Caliandro), Caliskan, Braun, Mändle, Kovacic, Seltenreich, Ruther (73. Ascherl), Malerba (71. Schöll), Falzone (61. Dodaj), Ates (81. Quattrone).

Sonntag, 27.04.25 TSV Bad Boll II - Türk. SV Ebersbach II Endstand 4:0 (2:0)

Vorschau:

Sonntag, 04.05.25 FV Neuhausen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 04.05.25 TSGV Hattenhofen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


25.04.2025

TSV Bad Boll freut sich auf den Tabellenzweiten

1. Mannschaft

Die Elf aus dem Erlengarten möchte ihre Form auch an diesem Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen Meisterschaftskandidat SV Waldhausen unter Beweis stellen. (Markus Munz - NWZ v. 25.04.2025)mehr lesen >

 
25.04.2025

TSV Bad Boll freut sich auf den Tabellenzweiten

1. Mannschaft

Die zuletzt aufsteigende Form von Fußball-Landesligist TSV Bad Boll wird im Heimspiel an diesem Sonntag um 15 Uhr einem Härtetest unterzogen. Zu Gast ist der Tabellenzweite SV Waldhausen um seinen erfahrenen Sturmtank Kevin Mayer (34), der die Boller Defensive beschäftigen wird.

„Er ist ein echter Neuner, wie man ihn sich vorstellt, robust, gefährlich, guter Kopfballspieler. Aber man kann sich nicht nur auf ihn fokussieren, denn er hat mit Alexander Bechthold oder Luca Uhl torgefährliche Nebenleute“, weiß Bad Bolls Trainer Matthias Seidl. Das Trio ist für 24 der 50 Waldhäuser Tore verantwortlich, Bechtold und Mayer (2) drehten in der Vorwoche einen 0:2-Rückstand gegen den MTV Stuttgart noch in einen 3:2-Sieg. Dazu stellt der SV Waldhausen mit 23 Gegentoren in 20 Spielen die beste Abwehr der Liga.

Zuletzt vier Siege in Serie

„Die Mannschaft ist teils über Jahre zusammen und spielt schon länger vorne mit. Waldhausen liefert eigentlich in jedem Spiel ab“, sagt Seidl. Aktuell liegt der SVW bei einem Spiel weniger vier Punkte hinter Tabellenführer TSV Weilimdorf. „Das wird am Sonntag ein Prüfstein für uns. Wir müssen sie von unserem Tor fernhalten. Aber wir sind positiv gestimmt und wollen zuhause natürlich etwas mitnehmen“, erklärt Vereinsikone Seidl, der den TSV nach der Trennung von Fabio Morisco wieder stabilisiert hat. Zuletzt gab es vier Siege in Folge, wobei die Auswärtserfolge in Geislingen und Waldstetten Aussagekraft haben im Unterschied zu den Pflichtsiegen gegen die Kellerkinder Rohrau und Darmsheim. „Wir sind noch nicht über den Berg und wollen kontinuierlich weiter punkten“, erklärt der 45-Jährige.

Cleverness und Erfahrung

Seinen eigenen Beitrag spielt der Lehrer dabei bescheiden herunter. „Unsere zwei neuen Spieler haben einen ganz großen Anteil. Melih Caliskan strahlt in der Innenverteidigung viel Sicherheit auf die ganze Mannschaft aus und Adil Kovacic sorgt auf der Sechs für Stabilität. Beide bringen Ruhe, Cleverness und Erfahrung rein und sind sehr wichtig für uns“, führt Seidl aus und erwähnt auch Fabio Malerba lobend. Der Faurndauer hatte nach einer Rot-Sperre länger gefehlt, sich aber in der Vorbereitung und im Training gezeigt und nun seine Chance genutzt. Dasselbe gilt für den 19-jährigen Emil Braun, der aktuell seinen Platz in der Abwehr neben Caliskan behauptet. Die Gegentorflut zu Beginn der Rückrunde wurde gestoppt. „Die Siege gegen Rohrau und beim SC waren ganz wichtig für den Kopf. Das Selbstvertrauen daraus hat die Mannschaft ins Training mitgenommen, der Spaß ist da."


22.04.2025

Boller Wille versetzt den nächsten Berg

1. Mannschaft

Auswärtssieg beim TSGV Waldstetten verbessert weiter die Chance auf den Landesliga-Erhalt.mehr lesen >

 
22.04.2025

Boller Wille versetzt den nächsten Berg

1. Mannschaft

Die Siegesserie des Landesliga-Dino TSV Bad Boll hielt auch beim TSGV Waldstetten an. Mit dem vierten Sieg in Folge unterstrich der TSV Bad Boll seinen unbedingten Anspruch und Willen auf eine weitere Saison in der Staffel 2 der Landesliga Württemberg.

Die Partie vor 150 Zuschauern auf der Ostalb begann für den Gast fast optimal. Gerade fünf Zeigerumdrehungen nach Anpfiff erzielte Torjäger Baran Ates mit einem Freistoßaufsetzer aus zentraler Position aus 22 Metern den frühen Führungstreffer. Der Jubel der mitgereisten Bad Boller Fans war noch nicht verhallt, als der TSGV Waldstetten im nächsten Angriff nach Wiederanspiel durch Szenk durch einen unhaltbaren Flachschuss aus zehn Metern den 1:1-Ausgleich markierte. Danach verflachte das Spiel und Torraumszenen waren Mangelware. Die beste Möglichkeit hatte der TSV Bad Boll in der 31. Minute. Falzone prüfte aus spitzem Winkel von halbrechts im Strafraum Waldstettens Torhüter Helmli. Dieser konnte den Ball zur Ecke lenken.

Mehr Chancen für Gäste

Im zweiten Durchgang kippte das Spiel, was die Torchancen anging, zu Gunsten des Gastes aus Bad Boll. Gleich die erste dieser Chancen nutzte Yannick Ruther nach schöner Kombination mit Falzone und Ates per sehenswertem Heber über den herauseilenden Torhüter des TSGV Waldstetten zur 2:1-Führung (54.). Waldstetten hatte seine beste Möglichkeit in der 61. Spielminute, als Rosenfelder mit einem satten Freistoß aus 20 Metern nur ganz knapp über die Querlatte des Bad Boller Tores zielte.

Bad Boll kam immer besser ins Spiel. Ruther gefiel mit einer scharfen Hereingabe von der linken Angriffsseite, Bäumel rettete in allerhöchster Not vor dem einschussbereiten Malerba. In der 70. Minute parierte Helmli einen Flachschuss aus 14 Metern von Malerba zur Ecke. In der 90. Spielminute wurde der eingewechselte Quattrone im Strafraum klar gefoult, kam trotzdem noch zum Schuss. Waldstetten konnte auf der Torlinie den dritten Bad Boller Treffer verhindern, den eigentlich fälligen Elfmeterpfiff gab es nicht. Am Ende tat dies aber dem absolut verdienten 2:1-Auswärtssieg und dem damit verbundenen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt des TSV Bad Boll keinen Abbruch. Nächsten Sonntag um 15 Uhr gastiert der Tabellenzweite SV Waldhausen im Bollwerkstadion in Bad Boll.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle (70. Caliandro), Caliskan, Braun, Seltenreich, Kovacevic (75. Ascherl), Malerba (83. Stefania), Ruther, Suddoth, Falzone (80. Schöll), Ates (89. Quattrone).


Drei wichtige Zähler gegen ebenbürtigen Gast geholt
14.04.2025

Drei wichtige Zähler gegen ebenbürtigen Gast geholt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll gewinnt gegen den TV Darmsheim mit 2:1, Ates und Malerba treffen.mehr lesen >

 
14.04.2025

Drei wichtige Zähler gegen ebenbürtigen Gast geholt

1. Mannschaft
Drei wichtige Zähler gegen ebenbürtigen Gast geholt

Es dauerte bis zur 81. Spielminute, ehe Gastgeber Bad Boll seinen dritten Sieg in Folge durch ein Tor von Fabio Malerba sicherstellte. Die 80 Zuschauer im Bollwerkstadion sahen eine ausgeglichene Landesligapartie, in der Gast Darmsheim, der in der bisherigen Saison erst sieben Punkte auf seiner Habenseite verbuchen konnte, zu keinem Zeitpunkt die schlechtere Mannschaft war. So stand am Ende ein eher glücklicher 2:1-Heimerfolg für den TSV Bad Boll zu Buche. 

Die schwächere erste Halbzeit ist schnell erzählt. Beide Mannschaften kamen zu mehreren Torchancen, wobei Darmsheim die beiden besten für sich verbuchte. Nach fünf Minuten setzte Lindner den Ball aus halblinker Position aus spitzem Winkel an die Boller Querlatte. In der 16. Minute sah Darmsheims Schneider Torhüter Lang zu weit vor seinem Tor stehen. Dieser konnte den versuchten Heber aus gut 45 Metern mit einer Glanzparade im Zurücklaufen entschärfen. 

Der zweite Durchgang nahm sofort Fahrt auf. Zunächst klärte Lang mit gleich drei herrlichen Paraden aus kurzer Distanz hintereinander gegen Dreher. Die TSV-Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Malerba setzte sich über die linke Angriffsseite bis zur Grundlinie durch, seinen Rückpass verwandelte Ates aus zehn Metern gekonnt zum Führungstreffer. In der 56. Minute die Antwort der Gäste: Siegle setzte den Ball nach Volleyabnahme satt an die Unterkante der Querlatte des TSV-Tores zum 1:1-Ausgleich. Danach hatte der TSV Bad Boll mehr vom Spiel. Malerba zwang Torhüter Dieterle aus 20 Metern zu einer Glanzparade (58.). In der 67. Minute nahm Ates einen Eckball von Falzone volley, Abwehrspieler Kuonath klärte den scharf geschossenen Schuss auf der Torlinie für seinen bereits geschlagenen Keeper. 

Der Siegtreffer für den Gastgeber fiel in der 81. Minute. Torhüter Dieterles zu kurze Faustabwehr führte zu Malerbas sehenswerter Direktabnahme aus zehn Metern zum 2:1-Endstand. 

Darmsheim kam in der Schlussphase noch zu einer Möglichkeit. Der Volleyschuss von Schneider strich denkbar knapp aus 20 Metern am langen Pfosten des Bad Boller Tores vorbei. So blieb es bei drei wichtigen Heimpunkten für den TSV Bad Boll im Abstiegskampf der Staffel 2 gegen einen trotz der bisher wenigen Pluspunkte starken Gegner aus Darmsheim.

TSV Bad Boll: Lang – Braun, Caliskan, Mändle, Seltenreich (67. Dodaj), Caliandro (46, Suddoth), Ruther, Malerba (92. Quattrone), Ates, Kovacevic (75. Crisigiovanni), Falzone (88. Schöll).

Vorschau:

Samstag, 19.04.25 TSGV Waldstetten - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Samstag, 19.04.25 TB Holzheim II - TSV Bad Boll, Anspiel 14:00 Uhr


TSV Bad Boll will Anschluss ans Mittelfeld
11.04.2025

TSV Bad Boll will Anschluss ans Mittelfeld

1. Mannschaft

Nach Sieg in Geislingen soll es auch gegen Darmsheim Punkte geben. (Andreas Böhringer - NWZ v. 11.04.2025)mehr lesen >

 
11.04.2025

TSV Bad Boll will Anschluss ans Mittelfeld

1. Mannschaft
TSV Bad Boll will Anschluss ans Mittelfeld

„Drei Punkte sind das Ziel“, will Matthias Seidl nach dem Derby-Sieg im Eybacher Tal nachlegen und mit seinem TSV Bad Boll endgültig den Anschluss an das hintere Mittelfeld im Klassement herstellen.

„Hierfür bin ich guter Dinge“, so der TSV-Coach, setzt aber eine Bestätigung der letzten Darbietungen voraus: „Es ist nötig, dass wir wieder die gleiche Leistung zeigen, das hat die Mannschaft verstanden.“ Dementsprechend zufrieden war er nach dem 1:0 in Geislingen, „wir haben das abgerufen, was im Abstiegskampf verlangt wird“. Es war der zweite Zu-Null-Sieg in Folge, „die sechs Punkte tun uns richtig gut, uns ist ein Stein vom Herzen gefallen“, kann er von der großen Erleichterung beim Liga-Dino berichten. Seine Elf zeigte im Derby die nötige Lauf- und Kampfbereitschaft und konnte die Mehrzahl der direkten Duelle für sich entscheiden, „wir haben insgesamt mehr investiert, der Sieg war daher verdient und folgerichtig“, freute sich der Interims-Trainer und sieht in diesen 90 Minuten den Maßstab für die folgenden Begegnungen.

Mit Torschütze Fabio Malerba, Vito Caliandro und Winter-Neuzugang Emil Braun standen drei jüngere Akteure in der Startformation und erhielten den Vorzug vor arrivierten Kräften. Für Seidl das logische Resultat von guten Trainingsleistungen, „sie geben im Training alle Gas und haben sich diese Chance somit verdient“. Malerba war erstmals nach seiner Rot-Sperre wieder spielberechtigt, „er hat gebrannt“ und belohnte sich mit seinem Siegtreffer. Daneben hatten die beiden kürzlich aus der Konkursmasse von JC Donzdorf geholten Defensivakteure Adil Kovavic und Melih Caliskan ihren Anteil an den wichtigen Punktgewinnen – und dies nicht nur sportlich: „Sie haben unsere Negativ-Serie nicht miterlebt und sind im Kopf unbelastet. Sie haben einfach Bock, Fußball zu spielen und haben so ihren Teil zu unserem Sieg beigetragen.“

Vor dem Vergleich gegen den designierten Absteiger TV Darmsheim (Sonntag, 15 Uhr) sendet Seidl in personeller Hinsicht leichte Signale der Entspannung, denn Noah Ascherl und Dominik Schöll sind wieder im Aufbautraining, auch Matteo Stefania steht wieder auf dem Rasen. Daneben machen die langzeitverletzten Sebastian Aust und Nick Strohmaier die ersten Schritte auf dem Weg zum Comeback. „Diese Woche konnten wir erstmals im Training wieder Elf-gegen-Elf spielen“, freute sich Seidl über mehr Variationsmöglichkeiten in den Übungseinheiten.

Auch wenn der 45-jährige Seidl in die Trainersuche nicht aktiv involviert ist, kann er berichten, dass die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Timo Ascherl erste Gespräche geführt haben. Mit einer schnellen Entscheidung rechnet Seidl indes nicht: „Ich gehe davon aus, dass der gesuchte Übungsleiter erst zur neuen Saison seine Arbeit aufnehmen wird.“


07.04.2025

Bissiger Liga-Dino zieht verdient Dreier

1. Mannschaft

Bad Boll arbeitet sich mit einem 1:0 in Geislingen weiter aus der Krise, der SC rutscht immer tiefer hinein. (Udo Weber, NWZ v. 07.04.2025)mehr lesen >

 
07.04.2025

Bissiger Liga-Dino zieht verdient Dreier

1. Mannschaft

Matthias Seidl, Interims-Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll, musste „erstmal ganz tief durchatmen“, wie er erklärte. „Ein ganz wichtiger Sieg für uns“, befand der 45-Jährige nach Schlusspfiff, „das Team hat das abgerufen, was wir uns vorgenommen hatten.“ Eben hatten die stark abstiegsbedrohten Kicker vom Erlengarten das Derby beim kriselnden SC Geislingen vor 250 Zuschauern mit 1:0 für sich entschieden – und das auch völlig verdient nach einem erneut schwachen Auftritt der Gastgeber. Mit dem vierten Saisonsieg auf fremdem Platz, zugleich dem zweiten Dreier in Serie, aber dem erst siebten Erfolg insgesamt festigte der Landesliga-Dino Rang zwölf im Klassement und nahm zugleich Tuchfühlung zum gesicherten Mittelfeld auf. 

Für den Sport-Club bedeutete die Niederlage dagegen die bereits vierte Saisonpleite auf heimischer Wiese, davon die zweite aus drei Heimspielen seit der Winterpause. Damit drohen die Geislinger zusehends in Abstiegsnöte zu geraten, auf Bad Boll beträgt der Vorsprung nur noch drei Punkte. „Das war vor allem in Halbzeit eins zu wenig von uns“, stellte Geislingens Übungsleiter Benjamin Bilger ernüchtert fest, „in Durchgang zwei haben wir uns gesteigert, aber der Tor­erfolg blieb leider aus.“

Vom Anpfiff weg pflügten die Akteure über den Kartoffelacker im Eybacher Tal und wetteiferten um den dicksten Erdapfel. Nach 90 Minuten kräftezehrender Feldarbeit respektive Spielzeit durften die Boller schließlich mit ihrem am Ende hart verteidigten 1:0 ihr Erntedankfest feiern. In einer taktisch geprägten Partie waren spielerische Klasse und prickelnde Torraumszenen Mangelware. Stattdessen wurde die Begegnung verbissen geführt und die Protagonisten kämpften um jeden Grashalm des frisch gemähten Geläufs. Doch den Schwarz-Weißen mangelte es an Esprit und Spielwitz, der nötigen offensiven Durchschlagskraft und dem nötigen Biss in den Zweikämpfen. Die Rot-Schwarzen hingegen agierten aus einer kompakten Defensive heraus, pressten früh und waren deutlicher giftiger in den Eins-Eins-Duellen als ihre Gegner und provozierten so immer wieder Geislinger Ballverluste. Es dauerte 20 Minuten, bis die Zündkerzen des rot-schwarzen Angriffsmotors erstmalig Funken sprühten und die Seidl-Elf für das erste Highlight der Begegnung sorgte: Mit einer vertikalen Spieleröffnung aus der eigenen Hälfte schickte Bad Bolls Urgestein Yannick Ruther seinen im Zentrum wartenden Teamkameraden Moritz Seltenreich auf Reisen, der zog in die Box, aber sein Schuss aus 14 Metern ging um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Nur 120 Sekunden später zündete TSV-Kicker Fabian Falzone im linken Mittelfeld den Turbo, bretterte über den linken Außenflügel und bediente mit einem perfekt getimten Querpass seinen im Zentrum heraneilenden Mitspieler Fabio Malerba. Der drang von der linken Strafraumkante aus in den Sechzehner der Hausherren ein, vernaschte die schwarz-weiße Defensive und nagelte die Kugel aus zwölf Metern unhaltbar für SC-Keeper Rocco Sauter zum späteren 1:0-Endstand (22.) in die Maschen. Der SC-Keeper war zwar noch dran mit den Fingerspitzen, lenkte sich das Ding so aber erst recht in die Maschen.

In der Folgezeit köchelte die Partie vor sich hin, ohne dass die Rot-Schwarzen etwas anbrennen ließen – bis zur 66. Minute: Da hatte Geislingens Florijan Ahmeti den Ausgleich auf dem Schädel, aber sein wuchtiger Kopfball aus fünf Metern flog knapp am rechten Pfosten vorbei. Somit blieb es beim 0:1 für die Gastgeber, die in der Schlussphase zwar wütend anrannten, aber sich durch ihre viel zu komplizierte Spielweise, lieber fünf Mal dribbeln und quer passen anstatt einmal direkt abzuschließen und auf den zweiten Ball zu lauern, endgültig die Chance auf wenigstens noch einen Punkt nahmen. 

SC Geislingen: Sauter – Eyüpoglu, Luca de Lucia (57. Mandir), Ivezic, Kljajić (46. Loser), Niederberger (46. Volk), Boni, Ahmeti, Damiano de Lucia (57. Aljwir), Köse, Özdemir.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Ates, Falzone (76. Winter), Ruther, Seltenreich, Caliandro (59. Suddoth), Caliskan, Malerba (64. Dodaj), Kovacic (82. Crisigiovanni), Braun.

 

Sonntag, 6. April 2025 Sportfreunde Jebenhausen - TSV Bad Boll II Endstand 2:2 (1:1), Tore: Carlo Carlone, Darian Tengler

 

Vorschau:

Sonntag, 13. April 2025 TSV Bad Boll - TV Darmsheim, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 19. April 2025 TB Holzheim II - TSV Bad Boll II, Anspiel 14:00 Uhr

Samstag, 19. April TSGV Waldstetten - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr


31.03.2025

TSV Bad Boll fährt Pflichtsieg im Abstiegskampf ein

1. Mannschaft

Mit Neuzugang Melih Caliskan besiegt die Mannschaft aus dem Erlengarten den SV Rohrau 2:0. (Markus Munz - NWZ v. 31.03.2025)mehr lesen >

 
31.03.2025

TSV Bad Boll fährt Pflichtsieg im Abstiegskampf ein

1. Mannschaft

Es war noch nicht der ganz große Befreiungsschlag, aber immerhin kann der TSV Bad Boll noch gewinnen. Gegen Kellerkind SV Rohrau fuhr der abstiegsgefährdete Landesliga-Dino im heimischen Erlengarten vor 100 Zuschauern den dringend notwendigen Pflichtsieg ein. Die Tore in einer insgesamt mäßigen Partie erzielten Adil Kovacic per Kopf nach einer Ecke (15.) und Baran Ates mit einem verwandelten Foulelfmeter (30.), den er selbst herausgeholt hatte.

„In dieser Konstellation in so ein Spiel reinzugehen, ist extrem schwierig“, erklärte Timo Ascherl. Der Sportliche Leiter unterstützt nach dem Trainerwechsel das Interimsduo Matthias Seidl und Timo Schöffel. „Wir sind von Anfang an angelaufen, haben den Gegner unter Druck gesetzt und sind auch gleich belohnt worden. In der zweiten Halbzeit war es mir aber ein bisschen zu wenig. Wir wollten eigentlich auf das dritte Tor gehen, aber auch von den Einwechselspielern kamen kaum Impulse.“ Stattdessen plätscherte das Geschehen im zweiten Durchgang weitgehend ereignislos vor sich hin.

Zwischenzeitlich waren die Gäste näher am Anschlusstreffer als Bad Boll am 3:0, Torgefahr versprühten beide Teams dabei nicht. Erst in der 90. Minute hatte Yannick Ruther die Chance auf ein weiteres Tor, scheiterte aber am Gästekeeper. In der Nachspielzeit wurde ein Kopfballtreffer von Rohraus Simon Kamm wegen Foul an Torhüter Alexander Lang im Fünfmeterraum nicht anerkannt.

Beim TSV Bad Boll stand neben Torschütze Kovacic auch Melih Caliskan, der zweite Neuzugang vom JC Donzdorf, in der Startelf. Der 22-Jährige begann auf der rechten Abwehrseite und rückte nach der Verletzung von Dominik Schöll, der an seinem 28. Geburtstag mit Leistenproblemen ausgewechselt wurde, in die Innenverteidigung. Caliskan wird dem TSV mit seiner Qualität entscheidend weiterhelfen, auch Kovacic darf als Verstärkung gewertet werden.

„Die zwei Neuen bringen frischen Wind rein“, bestätigte Mittelfeldmann Moritz Seltenreich, „es war klar, dass es heute vor allem ein Kampf wird, aber wir haben alles reingehauen. Es ist wieder Leben drin. Wir wissen nicht, welche Teams von oben runterkommen, aber wenn wir an einem Strang ziehen, habe ich keine Bedenken, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“ 

Bad Boll: Lang – Caliskan, Braun, Schöll (28. Winter), Mändle, Kovacic (64. Ruther), Seltenreich, Caliandro (79. Suddoth), Malerba, Falzone (71. Dodaj), Ates.

 

Vorschau:

Samstag, 5. April 2025 SC Geislingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 6. April 2025 Sportfreunde Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


31.03.2025

TSV Bad Boll fährt Pflichtsieg im Abstiegskampf ein

1. Mannschaft

Mit Neuzugang Melih Caliskan besiegt die Mannschaft aus dem Erlengarten den SV Rohrau 2:0. (Markus Munz - NWZ v. 31.03.2025)mehr lesen >

 
31.03.2025

TSV Bad Boll fährt Pflichtsieg im Abstiegskampf ein

1. Mannschaft

Es war noch nicht der ganz große Befreiungsschlag, aber immerhin kann der TSV Bad Boll noch gewinnen. Gegen Kellerkind SV Rohrau fuhr der abstiegsgefährdete Landesliga-Dino im heimischen Erlengarten vor 100 Zuschauern den dringend notwendigen Pflichtsieg ein. Die Tore in einer insgesamt mäßigen Partie erzielten Adil Kovacic per Kopf nach einer Ecke (15.) und Baran Ates mit einem verwandelten Foulelfmeter (30.), den er selbst herausgeholt hatte.

„In dieser Konstellation in so ein Spiel reinzugehen, ist extrem schwierig“, erklärte Timo Ascherl. Der Sportliche Leiter unterstützt nach dem Trainerwechsel das Interimsduo Matthias Seidl und Timo Schöffel. „Wir sind von Anfang an angelaufen, haben den Gegner unter Druck gesetzt und sind auch gleich belohnt worden. In der zweiten Halbzeit war es mir aber ein bisschen zu wenig. Wir wollten eigentlich auf das dritte Tor gehen, aber auch von den Einwechselspielern kamen kaum Impulse.“ Stattdessen plätscherte das Geschehen im zweiten Durchgang weitgehend ereignislos vor sich hin.

Zwischenzeitlich waren die Gäste näher am Anschlusstreffer als Bad Boll am 3:0, Torgefahr versprühten beide Teams dabei nicht. Erst in der 90. Minute hatte Yannick Ruther die Chance auf ein weiteres Tor, scheiterte aber am Gästekeeper. In der Nachspielzeit wurde ein Kopfballtreffer von Rohraus Simon Kamm wegen Foul an Torhüter Alexander Lang im Fünfmeterraum nicht anerkannt.

Beim TSV Bad Boll stand neben Torschütze Kovacic auch Melih Caliskan, der zweite Neuzugang vom JC Donzdorf, in der Startelf. Der 22-Jährige begann auf der rechten Abwehrseite und rückte nach der Verletzung von Dominik Schöll, der an seinem 28. Geburtstag mit Leistenproblemen ausgewechselt wurde, in die Innenverteidigung. Caliskan wird dem TSV mit seiner Qualität entscheidend weiterhelfen, auch Kovacic darf als Verstärkung gewertet werden.

„Die zwei Neuen bringen frischen Wind rein“, bestätigte Mittelfeldmann Moritz Seltenreich, „es war klar, dass es heute vor allem ein Kampf wird, aber wir haben alles reingehauen. Es ist wieder Leben drin. Wir wissen nicht, welche Teams von oben runterkommen, aber wenn wir an einem Strang ziehen, habe ich keine Bedenken, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“ 

Bad Boll: Lang – Caliskan, Braun, Schöll (28. Winter), Mändle, Kovacic (64. Ruther), Seltenreich, Caliandro (79. Suddoth), Malerba, Falzone (71. Dodaj), Ates.

 

Vorschau:

Samstag, 5. April 2025 SC Geislingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 6. April 2025 Sportfreunde Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


24.03.2025

Nächste Niederlage im Abstiegskampf

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll verliert seine Landesliga-Partie beim TSV Bernhausen mit 0:3.mehr lesen >

 
24.03.2025

Nächste Niederlage im Abstiegskampf

1. Mannschaft

Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Fabio Morisco war Fußball-Landesligist TSV Bad Boll zu Gast beim TSV Bernhausen und unterlag mit 0:3. Co-Trainer Matthias Seidl, der das Team zusammen mit Torwart-Trainer Timo Schöffel interimsweise betreut, änderte nach der jüngsten 1:6-Heimpleite gegen den TSV Weilimdorf die Startaufstellung und brachte Emil Braun und Lenny Mändle neu ins Team. Bernhausen begann das Spiel selbstbewusst und setzte die Gäste gleich unter Druck. Bad Boll stand defensiv zunächst gut, machte die Räume dicht und kam im Mittelfeld immer wieder zu Balleroberungen, hatte aber Probleme im Spielaufbau. Bis auf eine Chance von Baran Ates in der 16. Minute, die Bernhausens Keeper Matej Livancic parierte, kamen die Gäste in der Folge nur noch zu wenigen Abschlüssen.

Dagegen kam Bernhausen immer besser ins Spiel, überbrückten zügig das Mittelfeld und setzte so die stets gefährlichen Stürmer in Szene. Bad Bolls Torhüter Alex Lang war gut beschäftigt. In der 25. Minute war er geschlagen, doch Mändle klärte gerade noch auf der Torlinie. In der 32. Minute gingen die Gastgeber dann aber doch in Führung, als Lukas Walz aus spitzem Winkel einen scharfen Pass von der rechten Seite im Tor unterbrachte. Die Gastgeber traten hinten nun noch stabiler auf, Bad Boll brachte indes die gegnerische Abwehr nur selten in Bedrängnis.

Das zweite Tor fiel in der 36. Minute, als Filip Jordacevic mit dem Ball am Fuß unbedrängt durch das Mittelfeld laufen durfte und per Distanzschuss ins rechte Toreck traf. In der 55. Minute kam im Bad Boller Lager zunächst etwas Hoffnung auf, als die Gastgeber nach einer Ampelkarte gegen Bogdan Rangelow plötzlich in Unterzahl waren. Die Heim-Mannschaft blieb aber am Drücker. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf wurde der Ball auf der rechten Seite nach vorne gespielt. Den ersten Abschluss wehrten die Gäste noch ab, doch Henry Alber traf mit dem Nachschuss aus kurzer Distanz unter die Latte (63.). Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. Nach Gelb-Rot gegen Crisigiovanni in der 65. Minute war auch die Überzahl beendet. Nach der neunten Saisoniederlage verharrt Bad Boll auf Rang zwölf.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle (75. Caliandro), Schöll, Ascherl (60. Falzone), Ates (76. Quattrone), Ruther, Crisigiovanni, Seltenreich (67. Kovacic), Dodaj, Nicastro (62. Suddoth), Braun.

 

Sonntag, 23. März 2025 TSV Sparwiesen II - TSV Bad Boll II Endstand 1:5 (0:4); Tore: Escalada Reyes (3), Huber, Kölle

 

Vorschau:

Sonntag, 30. März2025 TSV Bad Boll - SV Rohrau, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 5. April 2025 SC Geislingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 6. April 2025 SF Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 13. April 2025 TSV Bad Boll - TV Darmsheim, Anspiel 15:00 Uhr


20.03.2025

Trainer Morisco muss bei Liga-Dino in Bad Boll gehen

1. Mannschaft

Beim schlecht ins Jahr gestarteten TSV übernehmen die Co-Trainer Matthias Seidl und Timo Schöffel. (Markus Munz - NWZ v. 20.03.25)mehr lesen >

 
20.03.2025

Trainer Morisco muss bei Liga-Dino in Bad Boll gehen

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat sich von Trainer Fabio Morisco getrennt. Unter dem Eindruck der ersten beiden enttäuschenden Auftritte nach der Winterpause sieht der Verein bei aktuell nur 19 Punkten aus 17 Spielen den Klassenerhalt in Gefahr.

Obwohl drei Absteiger in der Landesliga-Staffel 2 bereits feststehen, müsse man auf Grund der Tabellensituation in der Verbandsliga auch einen verschärften Abstieg im Auge behalten, erklärt der Sportliche Leiter Timo Ascherl. „Wir hatten eine ähnlich schwierige Situation schon einmal in der Hinrunde und waren eigentlich der Meinung, mit dem Sieg in Bettringen den Bock umgestoßen zu haben“, sagt Ascherl, der selbst erst seit vier Monaten im Amt ist, „auch die Vorbereitung war gut und wir hatten gedacht, mit breiter Brust mindestens drei Punkte aus den ersten beiden Spielen holen zu können, vielleicht sogar vier. Nun sind es null Punkte und acht Gegentore.“ Man müsse als Verein jetzt reagieren, die Mannschaft wachrütteln und mit dem Trainerwechsel in die Pflicht nehmen. „Fabio Morisco war bis zuletzt engagiert und motiviert. Wir bedauern die Entwicklung und hätten es uns gerne anders gewünscht, aber es gilt für uns nun unbedingt zu punkten, gerade vor der extrem schwierigen Aufgabe in Bernhausen“, warnt der 47-jährige. Der Aufsteiger von den Fildern hat sich auf Platz fünf hochgearbeitet, ist mit einem 5:1 gegen die SG Bettringen gut aus der Winterpause gekommen und ließ in der Vorwoche mit dem 6:0 beim MTV Stuttgart aufhorchen.

Vorerst werden beim TSV Bad Boll Co-Trainer Matthias Seidl und Torwarttrainer Timo Schöffel die Mannschaft übernehmen, wenn es sein muss, auch bis Saisonende. „Wir werden Gespräche mit Kandidaten für die neue Saison führen. Wenn es auch schon für die laufende Runde reicht, wäre das gut, ansonsten schließen wir die Runde in dieser Konstellation ab“, erklärt Ascherl, der ebenfalls mithelfen und in Zukunft unterstützend auch die ein oder andere Trainingseinheit abhalten wird. Der frühere Regionalliga- und Oberligaspieler des VfL Kirchheim war Aktiventrainer beim TSGV Hattenhofen und zu Landes- und Verbandsliga-Zeiten Co-Trainer beim FC Heiningen. „Wir wollen mit diesem Trainerteam, das nahe an der Mannschaft ist, für Ruhe sorgen.“

Fabio Morisco war beim TSV Bad Boll erst zu Saisonbeginn angetreten und ist nach Sascha Strähle in der Vorsaison bereits der zweite Trainer im Erlengarten, der vorzeitig gehen muss. So soll es beim Landesliga-Dino nicht weitergehen, unterstreicht der Sportliche Leiter: „Wir brauchen eine dauerhafte Lösung, die längerfristig funktioniert.“

Auf dem Platz soll beim Kampf um den Klassenerhalt ab sofort auch Adil Kovacic mithelfen. Der 33-jährige Defensivmann schließt sich nach dem Aus beim JC Donzdorf dem TSV Bad Boll an.


17.03.2025

Bad Boll wie das Kaninchen vor der Schlange

1. Mannschaft

Das Morisco-Team unterliegt im heimischen Erlengarten Spitzenreiter Weilimdorf mit 1:6. (Markus Munz - NWZ v. 17.03.25)mehr lesen >

 
17.03.2025

Bad Boll wie das Kaninchen vor der Schlange

1. Mannschaft

Eine auch in dieser Höhe verdiente 1:6 (0:4)-Heimniederlage kassierte Fußball-Landesligist TSV Bad Boll gegen Tabellenführer TSV Weilimdorf – eine ganz bittere Pille für die Mannschaft von Trainer Fabio Morisco.

Dass es in der derzeitigen Bad Boller Verfassung gegen die technisch versierten Gäste, die ein schnelles und ansehnliches Kombinationsspiel aufzogen, schwer werden würde, war schon vor dem Anpfiff klar. Die nachvollziehbar defensive Ausrichtung war wirkungslos, weil Boll anfangs mutlos agierte und es ohne die nötige Zweikampfhärte dem Tabellenführer zu leicht machte. Schon nach sieben Minuten nahm das Unheil seinen Lauf. Alessandro Nicastro konnte die Hereingabe nicht verhindern, in der Mitte schob Daniel Baierle zum 0:1 ein.

Es ging fortan nur in eine Richtung, dauerte aber bis zur 28. Minute, ehe Weilimdorf nachlegte. Der Gastgeber bekam den Ball nicht weg, die Gäste spielten sich durch und Bastian Joas vollendete im Strafraum. Nach einem Lattenkracher von Riccardo Scarcelli köpfte Joas den Abpraller zum 0:3 ein (40.). Noch vor der Halbzeit nahm Scarcelli bei einem direkten Freistoß erneut Maß und versenkte die Kugel satt im Dreieck (44.). „Wir sind in der ersten Halbzeit nicht richtig hinterhergegangen und wurden krass bestraft“, sagte Morisco, der zum zweiten Durchgang zwei Änderungen in der Aufstellung vornahm, „erst nach dem 0:4 ging es dann plötzlich“.

Die Einheimischen kamen durch den eingewechselten Yannick Ruther gleich zum ersten Abschluss (47.), zwei Minuten später war Ruther alleine durch und machte es mit dem 1:4 besser. Vito Caliandro hätte sogar das zweite Tor erzielen können, traf den Ball aus der Luft aber nicht richtig.

Stattdessen fiel das 1:5, nach einem Abschlag des Weilimdorfer Torwarts klärte ein Bad Boller unglücklich per Kopf zu Scarcelli, der den herausgeeilten Lang überlupfte (51.). Am Ende der etwas ausgeglicheneren zweiten Halbzeit stellte Tamer Harun-Fara per Foulelfmeter den Endstand her (89.).

„Es ist ein Stück weit menschlich, wenn man bei diesem Spielstand zwischendurch etwas weniger macht“, erklärte Weilimdorf-Trainer Manuel Fischer, „ich bin mit unserer Art und Weise zufrieden und in dieser Höhe musst du auch erst einmal hier gewinnen“. (Markus Munz - NWZ v. 17.03.25)

 

TSV Bad Boll: Lang – Suddoth, Schäberle (83. Braun), Schöll, Nicastro (46. Mändle), Ascherl (83. Quattrone), Seltenreich (83. Falzone), Crisigiovanni, Dodaj, Ates (46. Ruther), Caliandro.

 

Sonntag, 16.03.2025 TSV Bad Boll II - TSV Eschenbach II Endstand 2:3 (2:3); Tore: Carlo Schmid (2)

 

Vorschau:

Sonntag, 23.03.2025 TSV Sparwiesen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 23.03.2025 TSV Bernhausen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr


14.03.2025

Tabellenführer zu Gast beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Der Landesliga-Dino ist vor der Begegnung mit Weilimdorf nur knapp von den Abstiegsplätzen entfernt. (Markus Munz - NWZ v. 14.03.25)mehr lesen >

 
14.03.2025

Tabellenführer zu Gast beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Nachdem zuletzt der Rückzug des JC Donzdorf auch überregional die Schlagzeilen bestimmt hatte, rückt am 18. Spieltag der Fußball-Landesliga-Staffel 2 wieder der Sport in den Mittelpunkt. Ab sofort ist nun eine Mannschaft jeweils spielfrei, der TSGV Waldstetten kommt als erstes Team in diesen zweifelhaften Genuss.

Der TSV Bad Boll ist seit jeher der Gegenentwurf eines JC Donzdorf. Der Landesliga-Dino durchlebt allerdings eine schwierige Saison, blieb nach gutem Start in der Vorrunde sieben Spiele sieglos und wurde in der Tabelle durchgereicht. Den einzigen Punkt während dieser Negativserie holte die Mannschaft von Trainer Fabio Morisco ausgerechnet gegen den JC Donzdorf. Der eine Zähler ist nun aus der Wertung genommen worden, andererseits haben sich die Boller Aussichten im Abstiegskampf leicht verbessert, da neben dem JC auch der SV Darmsheim und der TSV Rohrau mit zwei beziehungsweise vier Punkten praktisch bereits abgestiegen sind.

Dessen ungeachtet möchte sich Boll  aus eigener Kraft von den gefährdeten Regionen absetzen. Bei diesem Unterfangen war vor allem die Art und Weise beim 0:2 gegen den MTV Stuttgart vor einer Woche ein kleiner Rückschlag. Nun kommt am Sonntag ausgerechnet Tabellenführer TSV Weilimdorf in den Erlengarten. „Wir haben in der Vorrunde schon bewiesen, dass wir auch gegen starke Teams Punkte holen können, zum Beispiel in Weilimdorf und beim JC. Der Druck liegt am Sonntag nicht bei uns, aber wir schauen, was im Spiel passiert. Vor dem Anpfiff ist es für Weilimdorf auf keinen Fall schon gewonnen“, gibt sich Trainer Morisco kämpferisch. Er muss weiterhin auf Nick Strohmaier und Sebastian Aust (beide Sprunggelenk) verzichten.

Gegen den MTV Stuttgart ließ Morisco mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferabwehrkette spielen, ein Ergebnis der Wintervorbereitung: „Wir wollen mehr defensive Stabilität haben. Es war auch gegen den Ball von uns nicht schlecht, aber wenn du am Ende 0:2 verlierst, fehlen dir die Argumente.“ Weil nach vorne praktisch nichts zusammenlief, war die Enttäuschung groß. Vielleicht kommt der Spitzenreiter in dieser Situation für Bad Boll auch gerade recht.


10.03.2025

Stuttgarter Gäste entführen die drei Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll verliert sein Heimspiel in der Staffel 2 durch zwei Tore nach der Halbzeit. (Markus Munz - NWZ v. 10.03.2025)mehr lesen >

 
10.03.2025

Stuttgarter Gäste entführen die drei Punkte

1. Mannschaft

Kein Mutmacher für den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga war das erste Spiel nach der Winterpause des TSV Bad Boll. Gegen den MTV Stuttgart verlor die Mannschaft von Trainer Fabio Morisco ihr Heimspiel vor 150 Zuschauern mit 0:2 (0:0).

Nach einer zerfahrenen ersten Halbzeit brachte Mertcan Özocak die Gäste in der 52. Minute in Führung, nur fünf Minuten später gelang Till Julius Flach das 0:2. Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg für die Gäste nicht mehr. „Am Ende ist noch Luft nach oben, was die Chancenauswertung bei uns angeht, aber ich bin insgesamt zufrieden mit meiner Mannschaft“, erklärte MTV-Trainer Björn Lober, „in der ersten Halbzeit war unser Spiel noch ein wenig unsauber, in der zweiten waren wir wesentlich zielstrebiger und müssen hintenraus eigentlich nachlegen.“

Enttäuschung herrschte dagegen beim TSV Bad Boll, der durch die Niederlage auf den Relegationsplatz abrutschte und kein Selbstvertrauen für das Heimspiel am Sonntag gegen Tabellenführer TSV Weilimdorf tanken konnte. „Wir haben die ersten 60 Minuten verpennt“, kritisierte Trainer Morisco, „wir wollten zunächst sicher stehen, das hat auch funktioniert. Nach vorne hat aber in der ersten Halbzeit die letzte Überzeugung gefehlt. Das Durchkombinieren hat nicht geklappt und bei den langen Bällen hat uns die Durchschlagskraft gefehlt.“

Vor dem 0:1 hatte Morisco zudem ein Foul an einem seiner Spieler im Mittelfeld gesehen, doch Schiedsrichterin Simone Hoffmann wertete das leichte Stoßen noch als Körpereinsatz. Die Entscheidung war vertretbar und die Entstehung des Gegentors über die rechte Stuttgarter Angriffsseite wäre auch danach noch zu verteidigen gewesen, gab Morisco zu. Fünf Minuten später spiegelte sich das zweite Tor auf der linken Seite, der MTV spielte sich wieder zur Grundlinie durch und legte zurück in die Mitte. Spielerisch fehlten dem Landesliga-Dino an diesem Tag die Mittel, um die Gäste zu gefährden. Die Zielspieler bei langen Bällen waren meist zugedeckt.

Der Einsatz stimmte immerhin nach dem 0:2, Möglichkeiten über den Kampf und Standards gab es allerdings nur wenige. In der 75. Minute wurde ein Abschluss im Strafraum geblockt. Die beste Chance bekam Matteo-Pio Stefania nach einem Fehler in der Stuttgarter Abwehr serviert, doch sein Lupfversuch ging weit neben das Tor (82.). „Wenn er den macht, kann noch was gehen. Aber letztlich war der Gegner näher am dritten Tor als wir am Anschluss“, musste Morisco eingestehen.

TSV Bad Boll: Lang – Schäberle, Schöll, Nicastro, Ruther (29. Suddoth), Seltenreich, Falzone (46. Crisigiovanni), Ascherl (85. Mändle), Stefania (85. Caliandro), Dodaj, Ates.

 

Sonntag, 09.03.2025 TSV Bad Boll II - 1. Göppinger Sportverein II Endstand 4:1 (1:0); Tore: Tengler, Escalada, Kölle, Funke

 

Vorschau:

Sonntag, 16.03.2025 TSV Bad Boll II - TSV Eschenbach II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 16.03.2025 TSV Bad Boll - TSV Weilimdorf, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 23.03.2025 TSV Sparwiesen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 23.03.2024 TSV Bernhausen - TSV Bad Boll,  Anspiel 15:30 Uhr


24.02.2025

Die letzten Testspiele

1. Mannschaft

Donnerstag, 20. Februar 2025 TSV Adelberg - TSV Bad Boll II, Endstand 2:2 (0:0),TSV Bad Boll I - TSV Oberensingen, Endstand 1:4 Sonntag, 23. Februar 2025 TSV Bad Boll II - SV Nabern II, Endstand 11:1mehr lesen >

 
24.02.2025

Die letzten Testspiele

1. Mannschaft

Testspiele TSV Bad Boll Aktive

Donnerstag, 20. Februar 2025 TSV Adelberg - TSV Bad Boll II, Endstand 2:2 (0:0), Tore: Carlone, Tengler

Samstag, 22. Februar 2025 TSV Bad Boll I - TSV Oberensingen, Endstand 1:4 (0:2), Tor: Seltenreich

Sonntag, 23. Februar 2025 TSV Bad Boll II - SV Nabern II, Endstand 11:1 (3:0)

 

Die nächsten Testspiele

Samstag, 1. März 2025 TSV Bad Boll - FC Esslingen, Spielbeginn 11:00 Uhr

Sonntag, 2. März 2025 TSV Bad Boll II - SGM Owen/Unterlenningen, Spielbeginn 13:00 Uhr

 

Die ersten Pflichtspiele in 2025

Sonntag, 9. März 2025 TSV Bad Boll II - 1. Göppinger Sportverein II, Spielbeginn 13:00 Uhr

Sonntag, 9. März 2025 TSV Bad Boll - MTV Stuttgart, Spielbeginn 15:00 Uhr


10.02.2025

Testspiele vom vergangenen Wochenende

1. Mannschaft

Samstag, 8. Februar 2025 TSV Bad Boll I - SV Weidenstetten, Endstand 4:2 (1:1) Sonntag, 9. Februar 2025 TSV Bad Boll II - TSV Köngen II, Endstand 4:2 (2:0)mehr lesen >

 
10.02.2025

Testspiele vom vergangenen Wochenende

1. Mannschaft

Die nächsten Spiele

Samstag, 15. Februar 2025 TSV Bad Boll I - 1. FC Eislingen, Spielbeginn 15:00 Uhr

Sonntag, 16. Februar 2025 TSV Adelberg - TSV Bad Boll II, Spielbeginn 15:00 Uhr

Samstag, 22. Februar 2025 TSV Bad Boll I - TSV Oberensingen, Spielbeginn 15:00 Uhr

Sonntag, 23. Februar 2025 TSV Bad Boll II - TV Hochdorf, Spielbeginn 13:00 Uhr


03.02.2025

Testspiel TSV Bad Boll Aktive

1. Mannschaft

Samstag, 8. Februar 2025 TSV Bad Boll I - SV Weidenstetten, Spielbeginn 14:00 Uhr Sonntag, 9. Februar 2025 TSV Bad Boll II - TSV Köngen II, Spielbeginn 15:00 Uhr Samstag, 15. Februar 2025 TSV Bad Boll I - 1. FC Eislingen, Spielbeginn 15:00 Uhr


02.01.2025

Boll vom Traumstart zum Albtraum

1. Mannschaft

Den Umbruch verkraftete die Erlengarten-Elf zunächst gut. Dann geriet der Motor ins Stocken. Markus Munz - NWZ vom 02.01.25mehr lesen >

 
02.01.2025

Boll vom Traumstart zum Albtraum

1. Mannschaft

Es gibt leichtere Einstiege als den von Timo Ascherl. Als der 46-Jährige im November den Posten von Roberto Pelleriti als Sportlicher Leiter des TSV Bad Boll übernahm, befand sich die Mannschaft in schwierigem Fahrwasser. Nach gutem Saisonstart blieb das Team von Trainer Fabio Morisco über Wochen sieglos und holte nur noch einen Punkt aus sieben Spielen. Ascherl war gleich als Krisenmanager gefragt.

„Ich habe viele Gespräche mit dem Trainerteam und der Mannschaft geführt, um die Motivation in der schlechten Phase wieder anzuziehen und gemeinsam da rauszukommen“, berichtet Ascherl, „vor allem wollte ich dem Trainerteam den Rücken freihalten, denn es darf nicht alles bei ihnen abgeladen werden“. Erst am letzten Spieltag vor der Winterpause wurde der Negativlauf durchbrochen. Nach dem 2:1-Sieg in Bettringen überwintert der Landesliga-Dino auf Tabellenplatz elf mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz beziehungsweise vier auf die Abstiegsplätze.

„Den Sieg haben wir uns mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpft“, konnte der neue Sportchef vorerst durchatmen. Die Gründe für das insgesamt durchwachsene Abschneiden sieht er im großen Umbruch vor der Saison, einige Neuzugänge waren zudem noch nicht die erhoffte Verstärkung. „Dass es am Anfang gleich so gut lief, war für mich eher überraschend. Es war klar, dass ein Einbruch kommen wird“, sagt Ascherl, der dem Trainerteam um Fabio Morisco das Vertrauen ausspricht: „Sie haben es geschafft, der Mannschaft die nötigen Impulse zu geben, das hat man in den letzten zwei Spielen vor der Winterpause gesehen, vor allem am Auftreten. Mit einer guten Vorbereitung im neuen Jahr werden wir da unten rauskommen.“

Ascherl will weiter viele Einzelgespräche führen, vor allem mit den Spielern, die noch nicht zu ihrer Form gefunden haben. Auch den ein oder anderen wechselwilligen oder mangels Einsatzzeit unzufriedenen Spieler will er abholen und spricht sich insgesamt für mehr Rotation aus. „Der ganze Kader ist wichtig und wir haben in der Breite genügend Spieler, deshalb soll sich auch mal einer zwischendurch erholen können. Wir wollen das Mannschaftsgefüge zusammenbekommen und jeden Spieler wichtig halten. Auch die Bank muss motiviert sein.“

Erster Winter-Neuzugang ist Emil Braun, ein 18-jähriger Innenverteidiger von den A-Junioren des SSV Reutlingen, der zuvor beim FC Heidenheim gespielt hat. Dieses Transfermodell schwebt Timo Ascherl auch für die Zukunft beim TSV Bad Boll vor. „Wir wollen Anlaufstelle und Sprungbrett für junge Talente aus den Nachwuchsleistungszentren oder der Junioren-Oberliga werden. Sie sollen bei uns ausgebildet und an höherklassige Vereine abgegeben werden“, skizziert Ascherl seine Philosophie. Als Beispiel nennt er Julian Unger, der einst aus der Bezirksliga kam und vor der Saison vom Erlengarten in die Oberliga zu Calcio Leinfelden-Echterdingen wechselte.

Mit Lenny Mändle (21), Nathan Winter (19), Jan Schäberle (19) oder Ascherl-Sprössling Noah (20) stehen auch jetzt Talente im Kader. „Wir wollen fleißige, junge Spieler, die noch etwas erreichen möchten und im Training Gas geben. Kombiniert mit einem Stamm aus erfahrenen Landesliga-Spielern kann man auf diese Weise im gesicherten Landesliga-Mittelfeld mitspielen“, ist Ascherl überzeugt. Erst einmal muss diese Tabellenregion aber in der laufenden Runde schnellstmöglich anvisiert werden. Bad Boll startet nach der Winterpause mit zwei Heimspielen, die Gegner MTV Stuttgart und TSV Weilimdorf haben es aber in sich. „Ich hoffe, dass unser Sieg in Bettringen ein Game Changer war“, sagt Ascherl.


Bad Boll mit drei Punkten in Bettringen
02.12.2024

Bad Boll mit drei Punkten in Bettringen

1. Mannschaft

Landesligist zeigt sich deutlich verbessert und beendet Serie von sieben sieglosen Partien mit einem 2:1-Erfolg.mehr lesen >

 
02.12.2024

Bad Boll mit drei Punkten in Bettringen

1. Mannschaft
Bad Boll mit drei Punkten in Bettringen

Nach einer langen Durststrecke von sieben sieglosen Spielen (6 Niederlagen, 1 Unentschieden) gelang dem TSV Bad Boll auf dem kleinen Kunstrasen der SG Bettringen dank stark verbesserter individueller Leistungen aller eingesetzter Spieler, großem Kampfgeist, sehr guter Moral und einem überragend haltenden Torhüter Alexander Lang ein wichtiger Auswärtsdreier beim Konkurrenten um den Klassenerhalt.

Die Partie nahm vor rund 100 Zuschauern sofort Fahrt auf. Beiden Mannschaften untermauerten, dass es in diesem Spiel um viel ging. Nach drei Minuten prüfte Ates SG-Torhüter Ziesel mit einer Volleyabnahme, den Abpraller setzte Stefania per Drehschuss aus zehn Metern neben das Tor.

Zwei Minuten später entschärfte Bad Bolls Torhüter Lang eine Volleyabnahme von Schmohl per Fußabwehr zur Ecke. Drei weitere TSV-Chancen durch Falzone (15., 36.) sowie Stefania (22.) blieben ungenutzt. Die Bettringer Führung fiel in der 41. Minute. Bad Boll reklamierte im Mittelkreis ein Handspiel, das nicht geahndet wurde. Bettringen schaltete schnell um, bei der Flanke in den Strafraum stand Fröschle am langen Pfosten und netzte zum Halbzeitspielstand ein.

Bad Boll kam hellwach aus der Kabine. Nach herrlicher Flanke von Caliandro über rechts war Stefania nur durch ein Foul am Kopfball zu hindern. Den Elfmeter verwandelte Torjäger Ates sicher zum 1:1 (47.). In der 52. Minute bediente wieder Caliandro per Flanke Stefania. Dessen Schuss aus der Drehung strich um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Zwei Minuten später tauchte Bettringens Kaufmann vor Torhüter Lang auf, der mit der nächsten Glanztat einen SG-Treffer verhinderte. In der 58. Minute brannte es wieder lichterloh im Bad Boller Strafraum. Wolfs Schuss entschärfte Lang, Wolfs Nachschuss klärte Schöll zur Ecke. Ein Seltenreich-Freistoß in der 70. Minute fand aus dem Mittelkreis Falzone, der aus halblinker Position aus zwölf Metern platziert das 2:1 für Bad Boll erzielte.

Bettringen kam nach einem Eckball zur nächsten Großchance. Seltenreich klärte auf der Torlinie für den geschlagenen Lang. Vier Minuten vor dem Abpfiff blieb Aust im SG-Strafraum gegen mehrere Abwehrspieler Sieger, seinen Flachschuss parierte Ziesel. In der Nachspielzeit musste der TSV noch eine brenzlige Situation überstehen. Lukina wurde im Strafraum freigespielt, tauchte frei vor Lang auf, der mit einer unglaublichen Parade den Ausgleich verhinderte.

TSV Bad Boll: Lang – Caliandro, Schöll, Strohmaier, Ascherl, Falzone, Ruther (70. Dodaj), Seltenreich, Crisigiovanni, Stefania (84. Aust), Ates.

 

Sonntag, 01.12.2024 TSGV Albershausen - TSV Bad Boll 3:1 (0:0), Tor: Adrian Escalada


25.11.2024

Keeper Lang kassiert erneut fünf Tore

1. Mannschaft

Der TSV Boll rutscht immer tiefer in den Schlamassel. In Böblingen gab’s eine 3:5-Pleite.mehr lesen >

 
25.11.2024

Keeper Lang kassiert erneut fünf Tore

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Der TSV Bad Boll hatte sich gegen Tabellennachbar SV Böblingen einiges vorgenommen. Das Spiel hatte fast alles zu bieten, was den Fußball ausmacht – Platzverweis, Elfmeter, Traumtor. Die ersten 30 Minuten verliefen ausgeglichen. Beide Teams erarbeiten sich mehrere Halbchancen, Zählbares wollte aber nicht gelingen. In der 31. Minute erzielte Dodoli mit einem satten Schuss aus 25 Metern in den Bad Boller Torwinkel das ebenso sehenswerte wie für Bad Bolls Torhüter Lang absolut unhaltbare 1:0. Nur zwei Minuten später erhöhte Lendl per sicher verwandeltem Foulelfmeter auf 2:0. Boll zeigte sich nur wenig beeindruckt und kam in der 43. Minute nach Balleroberung von Winter durch Stefania zum 1:2-Anschlusstreffer und Pausenstand.

Danach nahm das Spiel sofort wieder Fahrt auf. In der 52. Minute lief der TSV nach eigenem Freistoß in einen schulbuchmäßigen Konter, den Böblingen überlegt zu Ende spielte und durch Pietruschka auf 3:1 erhöhte. Wieder kamen die Gäste sofort zurück. Stefania eroberte den Ball gegen den Böblinger Torwart Becker und passte quer zu Ruther, der aus acht Metern ohne Mühe zum erneuten Anschlusstreffer zum 2:3 einschob (54.).

Weitere fünf Minuten später zog wieder Ruther von der Strafraumlinie ab, der Ball klatschte an die Böblinger Querlatte und von da aus zurück ins Spielfeld. Den Nachschuss von Ascherl entschärfte Becker per Glanzparade zur Ecke. In der 60. Minute folgte der nächste gefährliche Angriff von Bad Boll: Malerba wurde im Böblinger Strafraum freigespielt, der Ball geriet um einen Tick zu lange, Malerba versuchte mit langem Bein den Ball zu treffen, kam aber um einen Hauch zu spät und traf unabsichtlich Torhüter Becker. Schiedsrichter Knut Krümmer zeigte ihm daraufhin die Rote Karte.

Trotz Unterzahl an Toren und Spielern steckte der TSV nicht auf und wurde belohnt. Nach strafbarem Rückpass zum eigenen Torhüter gab es einen indirekten Freistoß für Boll, aus zentraler Position aus acht Metern. Ates behielt die Nerven und jagte den Ball zum 3.3-Ausgleich in die Maschen (80.). Von denen sich jetzt ergebenden Spielanteilen war der TSV zunächst dem vierten Treffer näher als der in personeller Überzahl spielende Gastgeber. Doch es sollte ganz anders kommen: Nach einem Ballverlust im Boller Spielaufbau eroberte Pietruschka den Ball. Sein satter Schuss aus halbrechter Position landete zum 4:3 im Gästetor (87.). Ates zwang den eingewechselten Böblinger Torhüter Guist zu einer Glanzparade. Der Schlussmann klärte den Schuss aus kurzer Distanz per Fußabwehr zur Ecke. Gegen eine komplett geöffnete Bad Boller Verteidigung kam Böblingen mit einem Konter 3 gegen 1 in der 96. Minute durch Calemba zum 5:3-Endstand.

TSV Bad Boll: Lang – Winter, Strohmaier, Schöll, Malerba, Seltenreich, Ruther (70. Kriks), Falzone (70. Dodaj), Stefania (75. Ates), Ascherl, Crisigiovanni (89. Caliandro).

Samstag, 23.11.2024 1. FC Heiningen II - TSV Bad Boll II Endstand 3:0

 

Vorschau:

Sonntag, 01.12.2024 SG Bettringen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:00 Uhr

Sonntag, 01.12.2024 TSGV Albershausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 14:00 Uhr


18.11.2024

Bad Boll mit 1:5-Packung daheim

1. Mannschaft

Landesligist hat gegen Neuling Ehningen deutlich das Nachsehen, auch eine Kabinenpredigt in der Pause hilft nicht.mehr lesen >

 
18.11.2024

Bad Boll mit 1:5-Packung daheim

1. Mannschaft

Das erste Spiel des TSV Ehningen in Bad Boll als Neuankömmling in der Landesliga 2 dürfte bei den Gästen in sehr guter Erinnerung bleiben, schließlich siegten sie mit 5:1.

Die Partie und zeitgleich das letzte Heimspiel des TSV Bad Boll im Jahr 2024 auf dem Bad Boller Kunstrasen begann ausgeglichen. Die erste gute Chance für den TSV Bad Boll hatte nach schönem Zuspiel von Dodaj in halblinker Position im Strafraum Aust, Ehningens Torhüter Görkem klärte mit einem Reflex zur Ecke (7.). Die Antwort der Gäste folgte nur eine Minute später: Jäger, Ehingens bester Spieler, den der TSV Bad Boll über die gesamte Spielzeit überhaupt nicht in den Griff bekam, setzte nach gekonntem Solo über die linke Angriffsseite Sigloch an der Strafraumlinie in Szene, dessen satte Volley-Abnahme entschärfte Lang mit einer Glanzparade. Als Bad Boll in der 17. Minute nach herrlicher Vorarbeit von Strohmaier und Crisigiovanni durch Ates mit 1:0 in Führung gehen konnte, sah für den Gastgeber alles gut aus.

Doch dieser Eindruck täuschte total und war zudem nicht von langer Dauer. Nur eine Minute später glich Ehningen nach Eckball von Jäger und Kopfball von Akyüz zum 1:1 aus. Bad Bolls Dodaj tauchte nach schöner Einzelleistung alleine vor Ehningens Torhüter Görkem auf, konnte diesen per Heber überlisten, ein Abwehrspieler kratzte den Ball von der Torlinie. Das Bad Boller Schicksal nahm ab der 33. Minute seinen aus Bad Boller Sicht wenig sehenswerten Lauf. Jäger war über seine linke Seite nicht zu halten, bediente per Querpass Bahadir, der aus acht Metern auf 1:2 stellte. Nur eine Minute später erzielte Jäger selbst das 3:1.

Trotz entsprechend lauter Kabinenansprache von Bad Bolls Trainer Fabio Morisco änderte sich im zweiten Durchgang wenig. Bad Boll kam zwar besser aus der Kabine, schaffte es aber nicht, die Defensive der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Die Vorentscheidung zum 4:1 für die Gäste fiel in der 73. Minute per Traumtor. Jäger mit einem Marsch durch das Bad Boller Mittelfeld, Di Stefano vollendete per Fallrückzieher unhaltbar für Torhüter Lang.

In der 90. Minute war wieder Jäger nicht zu halten, diesmal nur durch ein Foul im Strafraum zu bremsen. Den fälligen Elfmeter hielt Torhüter Lang zunächst gegen den Schützen Corral, den Nachschuss drückte wiederum Corral ohne Mühe zum klaren 1:5-Endstand über die Bad Boller Linie.

TSV Bad Boll: Lang – Nicastro (88. Joof), Schöll, Strohmaier, Malerba, Falzone (68. Seltenreich), Aust (86. Caliandro), Crisigiovanni (68. Ruther), Stefania (77. Ascherl), Dodaj, Ates.

 

Sonntag, 17.11.2024 TSV Bad Boll II - FV Vorwärts Faurndau II Endstand 4:1 (2:1); Tore: Smoqi (2), Teklebrhan, Grauert.

 

Vorschau:

Samstag, 23.11.2024 1. FC Heiningen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 24.11.2024 SV Böblingen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr


Timo Ascherl wird neuer sportlicher Leiter
15.11.2024

Timo Ascherl wird neuer sportlicher Leiter

1. Mannschaft

Der Fußball-Landesligist TSV Bad Boll stellt sich im sportlichen Bereich neu auf.mehr lesen >

 
15.11.2024

Timo Ascherl wird neuer sportlicher Leiter

1. Mannschaft
Timo Ascherl wird neuer sportlicher Leiter

Timo Ascherl übernimmt ab sofort die sportliche Leitung und folgt damit auf Roberto Pelleriti, der seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit im Verein kürzlich aus persönlichen Gründen beendet hat.

Der neue sportliche Leiter wird von Timo Schöffel unterstützt, der als Torwart-Trainer zum Trainer-Team gehört, und sich nun auch noch zusätzlich um organisatorische Aufgaben im Trainings- und Spielbetrieb kümmern wird.

„Es ist schade, dass Roberto Pelleriti aufhört, doch wir müssen seine Entscheidung akzeptieren. Wir danken Roberto für seinen langen und erfolgreichen Einsatz in unserer Fußball-Abteilung und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute“ würdigt Sport-Vorstand Gerhard Ueding das langjährige ehrenamtliche Engagement eines guten Freundes, der dem TSV im Hintergrund in beratender Funktion auch weiterhin erhalten bleiben wird.

Sport-Vorstand Gerhard Ueding und die Abteilungsleitung freuen sich, dass man mit Timo Ascherl einen in der Fußballszene bekannten und gut vernetzten ehemaligen Fußballspieler für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnte, der auch schon als Spieler für den TSV aktiv war: „Wir wünschen Timo für seine neue Aufgabe viel Freude und Erfolg und wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit“.

Timo Ascherl geht seine neue Aufgabe mit großem Respekt und viel Freude an: „Ich sehe mich als Team-Player und möchte in der Zusammenarbeit mit den anderen Verantwortlichen, die ich zum Teil schon sehr lange kenne, an verantwortlicher Position gerne mithelfen, die Mannschaft perspektivisch weiterzuentwickeln“, so der neue sportliche Leiter, der klare Vorstellungen hat, wie man die sportlichen Ziele erreichen kann.      

Timo Ascherl ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seine fußballerische Ausbildung begann in der Jugend beim FC Eislingen. In der A-Jugend wechselte er zum VfL Kirchheim/Teck, für den er später als Aktiver in der Oberliga und in der Regionalliga spielte. Es folgten weitere höherklassige Stationen beim SC Geislingen und beim Sportverein Göppingen, und schließlich der Wechsel zum TSV Bad Boll, mit dem er den Aufstieg in die Bezirksliga feiern konnte. Nach der aktiven Zeit folgten Trainertätigkeiten bei der TSGV Hattenhofen, beim FC Heiningen, und zwischenzeitlich auch beim TSV Weilheim/Teck, bis er seine Trainerkarriere beruflich bedingt nicht mehr fortsetzen konnte. Er ist heute Geschäftsführer der Beeckschen Farbwerke GmbH in Laichingen und Verwaltungsrat in einer Schweizer AG.  


15.11.2024

Der TSV Bad Boll trauert um Rolf Bräuning

1. Mannschaft

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Freund und Fußballkameraden Rolf Bräuning, der am 14. November 2024 nach schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist.mehr lesen >

 
15.11.2024

Der TSV Bad Boll trauert um Rolf Bräuning

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Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Freund und Fußballkameraden

                                                               Rolf Bräuning,

der am 14. November 2024 nach schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist.

Der TSV Bad Boll trauert um ein langjähriges Vereinsmitglied, und um einen guten Freund und Wegbegleiter, der viele Jahre in unserer Fußball-Abteilung aktiv und ehrenamtlich tätig war.

Rolf Bräuning wurde am 01. August 1967 als Mitglied in unseren Verein aufgenommen. Er hat in der Jugend und bei den Aktiven selbst Fußball gespielt und er war dann auch noch über viele Jahre als Fußball-Trainer in der Jugendabteilung, zeitweise auch bei den Aktiven und als Jugendtrainer in der Leichtathletik-Abteilung tätig.

Darüber hinaus hat er sich auch noch als stellvertretender Leiter der Fußball-Jugendabteilung, als stellvertretender Leiter der Leichtathletik-Abteilung und als Abteilungsleiter bei den Aktiven in der Fußball-Abteilung in besonderer Weise ehrenamtlich engagiert und Verantwortung im Verein übernommen.  

Für sein besonderes und langjähriges ehrenamtliches Engagement im TSV und für sein Wirken in der Jugendarbeit im Fußball und in der Leichtathletik hat Rolf Bräuning die bronzene, die silberne und die goldene Ehrennadel des Vereins, und die Ehrennadeln der Württembergischen Sportjugend in Silber und in Gold erhalten. Für seine langjährige Mitgliedschaft und seine Treue und Verbundenheit zum Verein hat er bei der Ehrungsmatinee am 28. Januar 2018 eine Ehrung mit einer Dankurkunde für seine 50-jährige Mitgliedschaft im TSV erhalten.

Wir sind dem Verstorbenen zu großem Dank verpflichtet. Er hat für den Verein sehr viel geleistet, und er war bis zuletzt noch als Platzkassierer bei unserer ersten Mannschaft tätig. Wir werden ihn sehr vermissen. Er wird uns fehlen und wir werden ihn stets in guter Erinnerung behalten.

Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Claudia, seinem Sohn Nico, seiner Tochter Sandra und allen Angehörigen.

Für die Vorstandschaft und die Mitglieder des TSV Bad Boll

 

Gerhard Ueding                          Wolfgang Zinser    


11.11.2024

Remis mit Sieger und Verlierer

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Der JC Donzdorf und der TSV Bad Boll trennen sich im Derby mit einem leistungsgerechten 1:1. Das Unentschieden kostet den JC aber Platz eins. Udo Weber - NWZ vom 11.11.2024mehr lesen >

 
11.11.2024

Remis mit Sieger und Verlierer

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Und weg ist sie, die Tabellenführung: Nachdem der JC Donzdorf fünf Wochen lang ganz oben in der Fußball-Landesliga gestanden hatte, hat der SV Waldhausen die Lautertäler zumindest für eine Woche auf Platz zwei verdrängt. Während der JC im Derby gegen den TSV Bad Boll nur zu einem 1:1 kam – die dritte Punkteteilung binnen 14 Tagen und das dritte 1:1 in Folge – schoss Waldhausen den abstiegsbedrohten TV Darmsheim mit 4:0 ab. Waldhausen wie auch Donzdorf haben 31 Zähler stehen, die Elf vom Härstfeld hat aber das um drei Treffer bessere Torverhältnis. Die Kicker aus dem Erlengarten dagegen beendeten mit der fünften Punkteteilung der Saison ihren jüngsten Negativlauf von zuletzt vier Pleiten in Serie.

Während die Bad Boller vor Wochenfrist gegen Verbandsliga-Absteiger GSV Maichingen eine 0:3-Klatsche kassiert hatten, waren die Donzdorfer beim MTV Stuttgart nicht über besagtes 1:1-Remis hinausgekommen. Unter diesen Vorzeichen entwickelte sich im Donzdorfer Lautertalstadion vom Anpfiff weg ein temporeiches, rassiges und gutklassiges Derby, das auch bei herbstlichen Temperaturen die Fan-Seele erwärmte. Für das erste Highlight der Begegnung sorgten die Gäste nach nur zehn Minuten. Mit einer Flanke aus dem rechten Halbfeld in den Sechzehner der Gelb-Roten bediente Bad Bolls Alessandro Nicastro seinen Teamkameraden Baran Ates, der das Leder aus zwölf Metern am rechten Pfosten vorbeijagte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später feuerte JCD-Kicker Mert Özdemir den Ball ab, aber sein Geschoss aus 14 Metern entschärfte TSV-Keeper Alexander Lang. In der 24. Minute zog der Boller Sebastian Aust von links in den Strafraum der Hausherren, tankte sich durch den JC-Defensivverbund, legte für Matteo-Pio Stefania quer, der aus zehn Metern auf das Gehäuse der Gastgeber ballerte, aber JCD-Kicker Joans Taglang stand im Moment höchster Gefahr goldrichtig und kratzte den Ball von der Linie.

In der 63. Minute machte Donzdorf dann ernst, Özdemir setzte seinen Mitspieler Adil Kovacic perfekt in Szene, der hämmerte den Ball aus 14 Metern unhaltbar für TSV-Keeper Lang unter die Latte und brachte damit die Platzherren mit 1:0 in Front. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. Nur vier Zeigerumdrehungen später feuerte Ates das Leder aus 18 Metern in die Maschen und stellte damit bereits den späteren 1:1-Endstand (67.) her.

In der Folgezeit verflachte die Partie, viel Zwingendes ergab sich nicht mehr. So blieb das 1:1 stehen, womit die Gäste gut leben können: „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft“, stellte Bad Bolls Coach Fabio Morisco nach Schlusspfiff freudestrahlemd fest. Donzdorfs Übungsleiter Tobias Flitsch war indes enttäuscht, denn: „Wir wollten heute unbedingt gewinnen.“

 

JC Donzdorf: Piegsa – Caliskan, Kovacic, Gerxhaliu (71. Ibrahimovic), Dogan (64. de Lucia), Tunjic, Taglang, Ramovic, Renz, Fennell, Özdemir.

TSV Bad Boll: Lang – Schöll, Ates, Falzone, Crisigiovanni (72. Seltenreich), Dodaj (80. Ruther), Malerba, Aust (88. Joof), Strohmaier, Stefania, Nicastro.

 

Sonntag, 10.11.2024 TSG Zell u.A. - TSV Bad Boll II Endstand 3:2 (2:1), Tore: Leart Fejza (2)

 

Vorschau:

Sonntag, 17.11.2024 TSV Bad Boll II - FV Vorwärts Faurndau, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 17.11.2024 TSV Bad Boll - TSV Ehningen, Anspiel 14:30 Uhr


07.11.2024

Völlig konträre Vorzeichen

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Im Nachbarschaftsduell empfängt Spitzenreiter JC Donzdorf an diesem Samstag den TSV Bad Boll, der aktuell in der Krise steckt. (Markus Munz - NWZ vom 07.11.2024)mehr lesen >

 
07.11.2024

Völlig konträre Vorzeichen

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Vor der Saison wechselte David Govorusic innerhalb der Landesliga vom TSV Bad Boll zum Lokalrivalen JC Donzdorf. Am Samstag, wenn beide Teams in Donzdorf zum Derby gegeneinander antreten, wird der 25-Jährige verletzungsbedingt fehlen.

Den Angreifer plagen anhaltende Leistenprobleme, ein MRT soll endgültige Klärung bringen. Die Vorrunde ist für ihn gelaufen. „Ich muss geduldig sein, werde jetzt erstmal pausieren und im Winter wieder mit dem Aufbautraining beginnen“, erklärt Govorusic, der beim JC Donzdorf eine neue Rolle übernommen hat. In der letzten Saison noch Torschützenkönig der Landesliga, setzte ihn Trainer Tobias Flitsch beim Meisterschaftsfavoriten auf der Außenposition in der Fünferkette ein. „Ich war es natürlich gewohnt, Tore zu schießen, aber ich will ja nicht alleine glänzen, sondern einen Teil zu unserem Ziel Aufstieg beitragen“, erklärt der Salacher, „wir haben vorne mit Tunjic, Ibrahimovic und Renz drei starke Leute, da freue ich mich auch, wenn ich mal eine Flanke oder einen Assist beisteuern kann.“

Vorläufig werden andere seine Position übernehmen, aber Govorusic ist natürlich trotzdem bei jedem Spiel dabei. Zuletzt musste sich der noch ungeschlagene Tabellenführer mit zwei 1:1-Unentschieden zufrieden geben. „Gegen Bettringen gehen wir in Führung und haben es eigentlich in der Hand, waren aber etwas zu unkonzentriert und der Gegner schießt ein Mal aufs Tor und trifft aus 20 Metern. An dem Spieltag war das 1:1 aber insgesamt okay“, erklärt Govorusic, „letzte Woche beim MTV Stuttgart dominieren wir die Anfangsphase und haben die Riesenmöglichkeit, machen aber das Tor nicht. Stattdessen trifft dann Stuttgart. Dass wir am Ende noch den Ausgleich geschafft haben, war verdient. Einen Punkt mitzunehmen ist auf jeden Fall besser als zu verlieren.“ Mit 30 Punkten aus zwölf Spielen steht der JC Donzdorf aktuell besser da als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison der FC Esslingen (29), der die Liga beherrschte und am Ende mit großem Vorsprung aufstieg.

In der Partie gegen den TSV Bad Boll steckt allemal genug sportliche Brisanz. Der JC muss wieder gewinnen, um die Verfolger auf Distanz zu halten. Der TSV Bad Boll wackelt nach vier Niederlagen in Folge, ein Derby kann aber auch eine Initialzündung für die Wende sein. „Der TSV hat keine schlechte Truppe, die darf man keinesfalls abschreiben“, warnt Govorusic, der noch Kontakt zu den früheren Mitspielern hält, „warum genau sie vier Mal in Folge verloren haben, weiß ich zwar nicht, aber für uns spielt das auch keine Rolle, wir wollen unser Spiel durchbringen.“ Er erwartet seine Ex-Kollegen tiefstehend und auf Konter lauernd. Auf seinen letztjährigen Sturmpartner Baran Ates, der auch schon beim JC aktiv war, müsse die in dieser Saison bisher sehr stabile Defensive des Tabellenführers besondere Konzentration verwenden: „Er ist ein schneller und ehrgeiziger Spieler, den man nie aus den Augen lassen darf. Aber auch er ist von seinen Teamkollegen abhängig. Alles in allem glaube ich am Samstag an meine Mannschaft und dass wir die drei Punkte holen werden.“


04.11.2024

Bad Boll weiter auf der Verliererstraße

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Gastgeber muss auch dem GSV Maichingen, der davor neun Mal unterlag, zum Sieg gratulieren.mehr lesen >

 
04.11.2024

Bad Boll weiter auf der Verliererstraße

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Der TSV Bad Boll konnte auch beim 0:3 (0:0) gegen den GSV Maichingen den Negativtrend mit zuletzt drei Niederlagen nicht stoppen, verlor letztlich auch verdient gegen einen Gast, der sich nach neun Niederlagen über drei Punkte freute.

TSV-Trainer Fabio Morisco nahm nach der Niederlage in Sindelfingen zwei Änderungen vor, auf der rechten Abwehrseite spielte Strohmaier für Winter und im Sturm begann Kriks für Dodaj. Die Gäste waren von Beginn an besser im Spiel, griffiger in den Zweikämpfen und erarbeiteten sich gleich erste Chancen. Bad Boll bemühte sich um einen geordneten Spielaufbau, ohne aber gefährlich zu werden. Die Maichinger verteidigten geschickt und mit hoher Laufbereitschaft. Ates versuchte es in der 25. Minute aus der Distanz, doch sein Abschluss ging übers Tor. Fünf Minuten später setzte sich Ates über rechts durch, doch Ruther brachte die Flanke mit dem Kopf nicht richtig aufs Tor. Kurz vor der Halbzeit setzte Miftari für die Gäste einen Freistoß aus 20 Metern in zentraler Position knapp neben das Tor.

Nach dem Wechsel erzielten die Gäste nach einem schönen Angriff über rechts durch Deutsche mit einem präzisen Schuss ins lange Eck die Führung. Die Hausherren versuchten, mit etwas mehr Druck nach vorne zu spielen und hätten in der 64. Minute den Ausgleich erzielen können. Crisigiovanni hatte den Ball auf Ates durchgesteckt, der, statt abzuschließen, einen Querpass auf Kriks spielte, dem der Ball vom gegnerischen Abwehrspieler weggespitzelt wurde. Trainer Morisco brachte mit Dodaj und Stefania zwei weitere Stürmer. Das zweite Tor erzielten jedoch die Gäste, als sich Syla in der 69. Minute über die linke Seite gegen mehrere Bad Boller durchsetzte und den Ball an Torhüter Lang vorbeilegte. Mit der Einwechslung von Aust für Nicastro verstärkten die Hausherren nochmal ihre Offensive, doch in der 82. Minute war das Spiel endgültig entschieden. Nach einem missglückten Rückpass auf Lang kam der Ball zu Bozkurt, der den 0:3-Endstand erzielte. Trainer Morisco zeigte sich sehr enttäuscht: „Für die zweite Halbzeit hatten wir uns so viel vorgenommen und kassieren dann gleich nach dem Wiederanpfiff das Tor. Die beiden anderen Treffer waren ebenfalls vermeidbar und im Spiel nach vorne war es erneut einfach viel zu wenig.“

 

TSV Bad Boll: Lang – Nicastro (77. Aust), Schäberle, Schöll, Strohmaier, Ruther (84. Malerba), Crisigiovanni (84. Setzu), Seltenreich, Falzone (64. Stefania), Ates, Kriks (64. Dodaj).

 

Vorschau:

Samstag, 09.11.2024 Donzdorfer JC - TSV Bad Boll, Anspiel 16:00 Uhr

Sonntag, 10.11.2024 TSG Zell u.A. - TSV Bad Boll II, Anspiel 14:30 Uhr


28.10.2024

Bad Boll hat wieder das Nachsehen

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Der TSV kassiert beim 0:3 beim VfL Sindelfingen seine dritte Niederlage hintereinander.mehr lesen >

 
28.10.2024

Bad Boll hat wieder das Nachsehen

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Beim VfL Sindelfingen war mehr drin, doch am Ende mussten sich die tapfer kämpfenden Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll mit 0:3 geschlagen geben und somit die dritte Niederlage hintereinander hinnehmen.

Das Spiel fand bei besten äußeren Bedingungen im für rund 20 Millionen Euro sanierten und kürzlich wieder eingeweihten Floschenstadion statt. TSV-Trainer Fabio Morisco hatte nach der Heimniederlage gegen Neuhausen seine Startformation auf drei Positionen geändert, für Strohmaier, Malerba und Ates begannen Schäberle, Crisigiovanni und Falzone.

Die seit sechs Spielen unbesiegte Heimmannschaft begann selbstbewusst. Die erste Torchance hatten aber die Gäste in der 4. Minute, als nach einem Fehlpass im Spielaufbau Bad Bolls Ruther den weit vor seinem Tor stehenden Torhüter überwinden wollte, doch der Distanzschuss ging knapp übers Tor. Das Bad Boller Team stand defensiv gut, konnte die Räume schließen und kam im Mittelfeld immer wieder zu Balleroberungen, strahlte im Spiel nach vorne aber nur wenig Torgefahr aus. Dennoch hätte man in Führung gehen können. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite kam Aust am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, der vom Torhüter per Fußabwehr entschärft wurde. Im Gegenzug fiel die Führung für die Gastgeber, als Simao auf der rechten Seite freigespielt wurde, mit dem Ball am Fuß in den Strafraum eindrang und ins lange Eck traf.

Mit der Führung im Rücken trat der VfL noch stabiler auf, war in den Zweikämpfen griffiger und Bad Boll konnte die gegnerische Abwehr nur selten in Bedrängnis bringen. Ein Fehlpass am eigenen Strafraum führte in der 65. Minute zum 2:0, als nach einem Querpass wiederum Simao mit einem unhaltbaren Schuss unter die Latte erneut traf. Das war die Vorentscheidung und nachdem Schäberle bei einem weiteren Angriff zunächst noch auf der Torlinie retten konnte, brachte der nachfolgende Eckball die endgültige Entscheidung, als Ademi mit einem Schlenzer ins lange Eck aus gut 25 Metern das Tor zum 3:0-Endstand erzielte.

Die Gäste versuchten dennoch, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, konnten aber über die gesamte Spielzeit betrachtet nur wenig echte Torgefahr entfachen. So blieb es am Ende beim verdienten Heimsieg der Sindelfinger, die in der 85. Minute mit einem Lattentreffer aus kurzer Distanz sogar fast noch ein weiteres Tor nachgelegt hätten.

TSV Bad Boll: Lang – Nicastro, Schäberle, Schöll, Winter (69. Ates), Falzone (77. Ascherl), Ruther (77. Malerba), Crisigiovanni, Seltenreich, Dodaj, Aust (83. Kriks).

 

Sonntag, 27.10.2024 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II Endstand 1:10 (0:5), Tore: Carlone, Salah Smoqi (2), Fejza (3), Funke (2), Sami Smoqi

 

Vorschau:

Sonntag, 03.11.2024 TSV Bad Boll II - TV Jahn Göppingen, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 03.11.2024 TSV Bad Boll - GSV Maichingen, Anspiel 14:30 Uhr

 


28.10.2024

Bad Boll hat wieder das Nachsehen

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Der TSV kassiert beim 0:3 beim VfL Sindelfingen seine dritte Niederlage hintereinander.mehr lesen >

 
28.10.2024

Bad Boll hat wieder das Nachsehen

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Beim VfL Sindelfingen war mehr drin, doch am Ende mussten sich die tapfer kämpfenden Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll mit 0:3 geschlagen geben und somit die dritte Niederlage hintereinander hinnehmen.

Das Spiel fand bei besten äußeren Bedingungen im für rund 20 Millionen Euro sanierten und kürzlich wieder eingeweihten Floschenstadion statt. TSV-Trainer Fabio Morisco hatte nach der Heimniederlage gegen Neuhausen seine Startformation auf drei Positionen geändert, für Strohmaier, Malerba und Ates begannen Schäberle, Crisigiovanni und Falzone.

Die seit sechs Spielen unbesiegte Heimmannschaft begann selbstbewusst. Die erste Torchance hatten aber die Gäste in der 4. Minute, als nach einem Fehlpass im Spielaufbau Bad Bolls Ruther den weit vor seinem Tor stehenden Torhüter überwinden wollte, doch der Distanzschuss ging knapp übers Tor. Das Bad Boller Team stand defensiv gut, konnte die Räume schließen und kam im Mittelfeld immer wieder zu Balleroberungen, strahlte im Spiel nach vorne aber nur wenig Torgefahr aus. Dennoch hätte man in Führung gehen können. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite kam Aust am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, der vom Torhüter per Fußabwehr entschärft wurde. Im Gegenzug fiel die Führung für die Gastgeber, als Simao auf der rechten Seite freigespielt wurde, mit dem Ball am Fuß in den Strafraum eindrang und ins lange Eck traf.

Mit der Führung im Rücken trat der VfL noch stabiler auf, war in den Zweikämpfen griffiger und Bad Boll konnte die gegnerische Abwehr nur selten in Bedrängnis bringen. Ein Fehlpass am eigenen Strafraum führte in der 65. Minute zum 2:0, als nach einem Querpass wiederum Simao mit einem unhaltbaren Schuss unter die Latte erneut traf. Das war die Vorentscheidung und nachdem Schäberle bei einem weiteren Angriff zunächst noch auf der Torlinie retten konnte, brachte der nachfolgende Eckball die endgültige Entscheidung, als Ademi mit einem Schlenzer ins lange Eck aus gut 25 Metern das Tor zum 3:0-Endstand erzielte.

Die Gäste versuchten dennoch, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, konnten aber über die gesamte Spielzeit betrachtet nur wenig echte Torgefahr entfachen. So blieb es am Ende beim verdienten Heimsieg der Sindelfinger, die in der 85. Minute mit einem Lattentreffer aus kurzer Distanz sogar fast noch ein weiteres Tor nachgelegt hätten.

TSV Bad Boll: Lang – Nicastro, Schäberle, Schöll, Winter (69. Ates), Falzone (77. Ascherl), Ruther (77. Malerba), Crisigiovanni, Seltenreich, Dodaj, Aust (83. Kriks).

 

Sonntag, 27.10.2024 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II Endstand 1:10 (0:5), Tore: Carlone, Salah Smoqi (2), Fejza (3), Funke (2), Sami Smoqi

 

Vorschau:

Sonntag, 03.11.2024 TSV Bad Boll II - TV Jahn Göppingen, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 03.11.2024 TSV Bad Boll - GSV Maichingen, Anspiel 14:30 Uhr

 


21.10.2024

Bad Boll patzt gegen Aufsteiger

1. Mannschaft

Der TSV verliert im heimischen Erlengarten gegen den FV Neuhausen mit 0:2. (Adolf Schöllkopf, NWZ v. 21.10.2024)mehr lesen >

 
21.10.2024

Bad Boll patzt gegen Aufsteiger

1. Mannschaft

Der vor der Begegnung klar favorisierte TSV Bad Boll tat sich über die gesamte Spielzeit gegen den kompakt stehenden und überwiegend mit langen Bällen operierenden Aufsteiger aus Neuhausen sehr schwer. So stand am Ende eine nicht unverdiente 0:2-Niederlage auf dem Konto. Nach acht Spielen ohne Niederlage war dies der zweite Spielverlust in Folge.

Nach gegenseitigem Abtasten und wenig Torraumszenen ergab sich die erste richtig gute Gelegenheit für den Gastgeber erst in der 43. Spielminute: Nach schöner Vorarbeit von Aust klatschte ein Schuss von Ruther aus halbrechter Position im Strafraum des FV Neuhausen an den Innenpfosten. Besser machten es die Gäste, wenn auch mit etwas Glück. Ein lang in den Bad Boller Strafraum getretener Freistoß von der linken Angriffsseite fand Yilmaz als Abnehmer, dessen Kopfball prallte von der Unterkante der Querlatte an ein Boller Abwehrbein und von da aus zur Halbzeitführung ins Tor der Gastgeber – wieder ein unhaltbarer Treffer wie in der Vorwoche unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff.

Der zweite Durchgang brachte aus Bad Boller Sicht nicht wirklich Neues. Bemüht, aber ohne nennenswerte Torchancen mussten die Hausherren in der 76. Minute das vorentscheidende 0:2 hinnehmen. Renz gewann das Laufduell und überwand den herauseilenden Bad Boller Keeper Lang gekonnt mit einem Heber zum zweiten Neuhausener Treffer.

Nur eine Minute zuvor hätte sich FV-Akteur Schmid in die Torschützenliste eintragen können. Er tauchte allein vor Torhüter Lang auf, diesmal behielt der Bad Boller Schlussmann die Oberhand und reagierte glänzend. In der Nachspielzeit hatten die Hausherren die beste Chance zum Anschlusstreffer. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Aust im Zentrum gegen die noch nicht formierte Gästeabwehr passte Dodaj quer auf den frei stehenden Ates. Dessen satten Flachschuss lenkte Neuhausens Torhüter Rudnicki per Glanzparade zur Ecke.

Viel Zeit, um die zweite Niederlage in Folge zu verarbeiten, bleibt für die Mannschaft von Trainer Fabio Morisco nicht, denn bereits am kommenden Samstag steht das schwere Auswärtsspiel bei VfL Sindelfingen auf dem Programm.

TSV Bad Boll: Lang – Winter, Schöll, Strohmaier (72. Schäberle), Nicastro (83. Falzone), Seltenreich, Aust, Ruther (86. Ascherl), Malerba (65. Crisigiovanni), Dodaj, Ates.

Vorschau:

Samstag, 26.10.2024 VfL Sindelfingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 27.10.2024 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


21.10.2024

Keine Überraschung im Bollwerk-Stadion

1. Mannschaft

In der Fußball-Kreisliga B7 unterliegt Schlusslicht TSGV Hattenhofen beim TSV Bad Boll II deutlich mit 1:5. (Udo Weber - NWZ v. 21.10.2024)mehr lesen >

 
21.10.2024

Keine Überraschung im Bollwerk-Stadion

1. Mannschaft

Die Rollen waren klar verteilt: Am zehnten Spieltag in der Fußball-Kreisliga B7 gastierte das noch sieglose Tabellen-Schlusslicht TSGV Hattenhofen (1 Punkt/Bilanz: 0-1-6) beim bis dato Tabellen-Sechsten TSV Bad Boll II (12/4-0-3) zum Nachbarschaftsduell. Das Resultat spiegelte denn auch die Kräfteverhältnisse wider: Bad Boll gewann deutlich mit 5:1. „Das war ein klassischer Pflichtsieg für uns“, stellte TSV-Coach Thomas Wiesler fest. Mit dem dritten Saisonsieg auf heimischem Geläuf, dem fünften insgesamt und dem zweiten Erfolg in Serie, hievten sich die Hausherren auf Rang fünf des Klassements. Die Gäste aus Hattenhofen hingegen verharren nach ihrer dritten Saisonniederlage auf fremdem Platz und der siebten Schlappe insgesamt auf dem letzten Tabellenplatz.

Durchwachsen und unbeständig war die bisherige Saison für die TSV-Kicker verlaufen. Vom Saisonstart weg waren die Rot-Schwarzen im Zick-Zack-Kurs durch die Liga gecruist und hatten dabei munter zwischen der Erfolgsspur und dem Abstellgleis hin und her gewechselt. Zum Saisonauftakt hatten die TSV-Kicker den Kreisliga-A3-Absteiger und hochgehandelten TSGV Albershausen zu Gast: In einer klassischen Sekt-oder-Selters-Partie behielten letztendlich aber die favorisierten TSGV-Kicker die Oberhand und gewannen mit 5:3. Nach einer 2:4-Pleite beim TSV Eschenbach II war nur acht Tage später der rot-schwarze Kugelblitz wie aus dem Nichts und von einem mächtigen Donnerhall begleitet im Gehäuse des TSV Sparwiesen II eingeschlagen und hatte den TSV-Kickern mit einem 10:0-Kantersieg die ersten drei Punkte beschert. Zuletzt waren die Boller über das heimische Grün gefegt und hatten dem TB Holzheim II eine derbe 11:0-Packung verpasst. Den Blau-Weißen dagegen hatte nach sechs Niederlagen der Wind eiskalt ins Gesicht geblasen, ehe der Herbststurm vor Wochenfrist nach einem 2:2-Remis gegen den Göppinger SV III abflaute. Nun hielt sich der Underdog über weite Strecken der Begegnung wacker, auch wenn für die Kicker von der Schlierbacher Straße das Ende wieder nicht erfreulich war. „Wir haben uns tapfer gewehrt und ordentlich verkauft“, befand Hattenhofens Spieler-Trainer Benjamin Hipp nach Schlusspfiff.

Für den ersten Knaller im Bollwerk-Stadion sorgte Hattenhofens Marcel Szendeleit nach nur fünf Minuten: Mit einer Flanke von rechts in die Box bediente Bad Bolls Salah Smoqi seinen völlig freistehenden und sträflich ungedeckten Gegenspieler Szendeleit, der die Kugel aus zehn Metern an den Querbalken hämmerte, dass der Kronleuchter im nahen „Dracula-Haus“ – die Boller kennen es – nur so wackelte.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später steckte TSGV-Kicker Enes Eken für Franz-Lukas Rummel perfekt durch, der den Ball eiskalt im langen Eck versenkte und damit zur 1:0-Gästeführung traf, eine dicke Überraschung. In der 26. Minute erzielte TSV-Kicker Abbas Alfariji den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1, ehe TSV-Tornado Smoqi mit seinem 13. Saisontreffer die Hausherren mit 2:1 (31.) in Front bollerte. Quasi mit dem Pausenpfiff traf Lukas Kölle und erhöhte auf 3:1 (45.+2).

In der Folgezeit plätscherte die Partie vor sich hin – bis zur 66. Minute: Da versenkte Bad Bolls Leart Fejza das Spielgerät aus zwölf Metern im langen Eck und schraubte das Ergebnis auf 4:1, ehe der 22-Jährige erneut zuschlug und mit seinem fünften Saisontreffer den 5:1-Endstand (90.) markierte.

 

Vorschau:

Samstag, 26.10.2024 VfL Sindelfingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 27.10.2024 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


Niederlage schon früh besiegelt
14.10.2024

Niederlage schon früh besiegelt

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Landesligist TSV Bad Boll verliert das Topspiel Dritter beim punktgleichen Vierten SV Waldhausen mit 0:3.mehr lesen >

 
14.10.2024

Niederlage schon früh besiegelt

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Niederlage schon früh besiegelt

Die Partie auf dem Waldhausener Kunstrasen stand für Bad Boll von Beginn an unter keinem guten Stern. Gleich fünf Akteure – Matteo-Pio Stefania, Nico Crisigiovanni, Toni Suddoth, Andre Kriks und Alessio Setzu – hatten verletzungsbedingt gefehlt. So musste Bad Bolls Trainer Fabio Morisco seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen umkrempeln. Für Stefania kam Aust, für Suddoth Winter in die Mannschaft. Der Gastgeber setzte Bad Boll sofort unter Druck. Bereits in der 2. Minute war TSV-Torhüter Alexander Lang bei einem Distanzkracher von Alexander Bechthold aus 18 Metern gefordert. Nur eine Minute später der frühe Führungstreffer der Aalener Vorstädter: Ein Handspiel im Bad Boller Strafraum führte zum Strafstoß, den Kevin Mayer sicher zum 1:0 verwandelte.

Waldhausen drückte auf den zweiten Treffer – und kam in der 20. Minute zu einer Großchance. Bechthold ließ an der Strafraumlinie zwei Bad Boller Spieler aussteigen, seinen satten und platzierten Flachschuss lenkte Lang zur Ecke.

Dann die erste Bad Boller Möglichkeit in der 32. Minute: Valon Dodaj mit einer Balleroberung an der Grundlinie im Strafraum des SVW, Rückpass auf Baran Ates, dessen Direktabnahme entschärfte Waldhausens Torhüter Wille mit einem Reflex. Das 2:0 für Waldhausen fiel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Bad Boll brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Bechthold traf darauf aus kurzer Distanz.

Sofort nach Wiederanpfiff setzte es für Bad Boll den K.o.-Schlag: Waldhausen mit einem Angriff über die linke Seite, Flanke in den Bad Boller Strafraum, Flamur Selimi stand dort goldrichtig und erhöhte per wuchtigem Kopfball unhaltbar auf 3:0 (46.).

Der TSV steckte trotz des klaren Rückstandes nicht auf, und kam durch Ates in der 66. Minute zu einer sehr guten Möglichkeit. Der Torjäger setzte sich gegen zwei Waldhausener Abwehrspieler durch, sein satter Schuss im Strafraum ging um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. In der Folgezeit durfte sich TSV-Keeper Lang noch zweimal auszeichnen. In der 79. Minute wurde Lukas Michel im Strafraum freigespielt, Lang klärte den Ball aus kurzer Distanz zur Ecke. Eine Minute später gewann Selimi das Laufduell gegen seinen Gegenspieler, tauchte alleine vor Lang auf, wieder blieb dieser Sieger und klärte den Flachschuss zur Ecke. Am Ende blieb es beim 3:0 für Waldhausen. Bad Boll erwartet nun am Sonntag Aufsteiger FV Neuhausen.

TSV Bad Boll: Lang – Winter (54. Mändle), Strohmaier, Schöll, Nicastro (83. Caliandro), Seltenreich, Malerba (73. Ascherl), Aust, Falzone (54. Ruther), Dodaj, Ates.

 

Sonntag, 13.10.2024 Testspiel: TSV Obere Fils - TSV Bad Boll II 4:2 (1:0); Tore: Christian Rieker, Sami Smoqi

 

Vorschau:

Sonntag, 20.10.2024 TSV Bad Boll - FV Neuhausen, Spielbeginn 15:00 Uhr

Sonntag, 20.10.2024 TSV Bad Boll II - TSGV Hattenhofen, Spielbeginn 13:00 Uhr


07.10.2024

Wenig Glanz, aber drei Punkte

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Auf Torjäger Ates ist mal wieder Verlass beim TSV Bad Boll.mehr lesen >

 
07.10.2024

Wenig Glanz, aber drei Punkte

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Acht Spiele, vier Siege, vier Unentschieden, demnach ungeschlagen, macht 16 Punkte und Tabellenplatz drei. Das ist die aktuelle Bilanz der Bad Boller Landesligafußballer. Bevor diese perfekt war, mussten sie sich aber gegen Waldstetten ziemlich ihrer Haut erwehren. Über weite Strecken der Partie waren die Gäste gleichwertig.

Bad Bolls Trainer Morisco hatte sich für drei Wechsel in der Anfangsformation im Vergleich zur Vorwoche entschieden. Für Winter, Ruther und Crisigiovanni rückten Suddoth, Malerba und Stefania in die Startelf. Das Spiel auf Kunstrasen hatte den Zuschauern nur wenig Höhepunkte zu bieten. So kamen beide Mannschaften erst Ende der ersten Halbzeit zu ersten Möglichkeiten. Auf Waldstettener Seite fand Kleinmann seinen Meister im Bad Boller Schlussmann Lang (43.). Nur eine Minute später eine ähnliche Szene auf der anderen Seite, als Ates mit seinem satten Schuss aus 20 Metern an Keeper Hölzli scheiterte. So wurden torlos die Seiten gewechselt.

Danach fanden die Gastgeber immer besser ins Spiel. Dennoch dauerte es bis zur 72. Minute, ehe Bad Bolls Torjäger Ates mit einem Freistoßaufsetzer aus 22 Metern in halblinker Position mit seinem zehnten Saisontreffer das 1:0 erzielte. Ates hätte in der 82. Minute mit seinem zweiten Treffer alles klarmachen können, doch der Ball strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Ruther hatte die sehenswerte Vorarbeit geleistet. Kurz vor dem Ende klärte dann Torhüter Hölzli gegen den heranstürmenden Dodaj.

Am Ende stand für den TSV Bad Boll ein Arbeitssieg ohne glänzende spielerische Elemente, doch blieben alles in allem die drei Punkte verdient in Bad Boll. Nächste Woche kommt es am Samstag in Aalen zum Spitzenspiel Dritter gegen Vierter der Landesliga II gegen den SV Waldhausen.

TSV Bad Boll: Lang – Suddoth (60. Winter), Strohmaier, Schöll, Nicastro, Malerba (83. Aust), Seltenreich, Falzone (77. Ruther), Stefania (83. Crisigiovanni), Dodaj (92. Ferreira), Ates.

 

Sonntag, 06.10.2024 TSV Bad Boll II gegen TB Holzheim II, Enstand 11:0 (4:0); Tore: Smoqi (5), Fejza (2), Teklebrhan, Garoeb, Escalada Reyes

 

Vorschau:

Samstag, 12.10.2024 SV Waldhausen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 13.10.2024 TSV Bad Boll II - SGM Jebenhausen/Bezgenriet II, Anspiel 13:00 Uhr


Zufriedene Trainer nach Derby-Remis
23.09.2024

Zufriedene Trainer nach Derby-Remis

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll und der SC Geislingen trennen sich vor 300 Fans mit einem gerechten 1:1. (Markus Munz, NWZ. v. 23.09.2024)mehr lesen >

 
23.09.2024

Zufriedene Trainer nach Derby-Remis

1. Mannschaft
Zufriedene Trainer nach Derby-Remis

Eine fußballerische Offenbarung war es nicht, was der TSV Bad Boll und der SC Geislingen im Landesliga-Derby den 300 Zuschauern im Erlengarten anboten. Beide Seiten konnten aber letztlich mit dem Resultat von 1:1 (1:0) leben.

Fabian Falzone, in der letzten Saison noch im SC-Trikot, brachte den TSV Bad Boll nach Vorarbeit von Valon Dodaj in der 43. Minute mit 1:0 in Führung. Für die Gäste glich Florijan Ahmeti mit einem sehenswerten Fernschuss aus (58.). Mit diesem über weite Strecken zerfahrenen Remis ging die Partie gerecht zu Ende.

Wenigstens in der Schlussphase war doch noch etwas mehr von der eigentlich dauerhaft erhofften Derby-Intensität aufgekommen. Zunächst blieb der SC Geislingen nach dem Ausgleich weiter die aktivere Mannschaft, doch die Gastgeber kamen ab der 70. Minute wieder besser ins Spiel und hatten zwei gute Kopfballchancen. Nach Flanke von Yannick Ruther köpfte Valon Dodaj aus kurzer Distanz Richtung Kasten, aber SC-Innenverteidiger Tomislav Ivezic klärte auf der Linie.

Im Anschluss an einen Einwurf von der linken Seite kam in der 80. Minute Baran Ates zum Kopfball. Der Torjäger lässt sich eine solche Chance eigentlich nicht entgehen, brachte das Spielgerät aber direkt auf SC-Keeper Rocco Sauter. „In diesen Szenen hätten wir das 2:1 machen können, aber insgesamt hatten wir vorne zu wenig Durchschlagskraft. Und vom Spielverlauf her war das Ergebnis gerecht“, erklärte TSV-Trainer Fabio Morisco, „ich hatte gehofft, dass wir das 1:0 länger halten können. Aber ich kenne Florijan Ahmeti und weiß, dass er einen guten Schuss hat. Beide Mannschaften haben es insgesamt heute nicht super offensiv gestaltet. Aber wir sind weiter ungeschlagen und vor dem SC und können daher zufrieden sein.“

In der 86. Minute umspielte der zur Halbzeit eingewechselte Robert Kljajic den aus dem Tor geeilten Alexander Lang, traf aber aus spitzem Winkel knapp nicht. Ein schöner Fallrückzieher von Kljajic war kurz zuvor unbelohnt geblieben. Alles in allem versprühten beide Teams an diesem Tag aber wenig Torgefahr.

Die Führung für Bad Boll fiel aus dem Nichts, beim Ausgleich hielt Ahmeti mangels Anspielstationen aus 25 Metern erfolgreich drauf. „Es war kampfbetont, beide sind gut gestanden und sind den Gegner gut angelaufen“, erklärte Murat Bahadir, der den beruflich bedingt verhinderten SC-Cheftrainer Benjamin Bilger an der Seitenlinie vertrat und dabei auch eine der mehreren Gelben Karten wegen Meckerns sah, „das Spiel war die erwartet enge Kiste. Im Großen und Ganzen geht das Ergebnis in Ordnung. Wir hatten uns etwas mehr erhofft, haben aber leider die erste Halbzeit verschlafen. Nach der Pause war es nach ein paar Umstellungen besser. Es ist ein Derby und deshalb sind wir insgesamt auch zufrieden.“ 

TSV Bad Boll: Lang – Winter (58. Suddoth), Strohmaier, Schöll, Nicastro, Ruther, Seltenreich, Crisigiovanni (64. Aust), Falzone (76. Stefania), Dodaj, Ates.

SC Geislingen: Sauter – Mayer (86. Köse), Ivezic, Eyüpoglu, Niederberger (52. Polat), Loser, Ahmeti, de Lucia (64. Kranz), Volk (78. Dhainy), Sönmez (46. Kljajic), Dias Matos.

 

Sonntag, 22.09.2024 TSV Bad Boll II - SF Jebenhausen 4:5 (3:3); Tore: Garoeb, Salah Smoqi (2), Benesch

 

Vorschau:

Donnerstag, 26.09.2024 1. Göppinger SV III - TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Sonntag, 29.09.2024 TSV Bad Boll II - 1. FC Donzdorf II, Anspiel 14:00 Uhr

Sonntag, 29.09.2024 TV Darmsheim - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 06.10.2024 TSV Bad Boll II - TB Holzheim II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 06.10.2024 TSV Bad Boll - TSGV Waldstetten, Anspiel 15:00 Uhr


20.09.2024

Sport-Club setzt den Blinker: Derby in Bad Boll

1. Mannschaft

Der SC Geislingen tritt am Sonntag zum Landesliga-Duell beim noch ungeschlagenenTSV Bad Boll an. Das Derby ist zugleich Top-Spiel des 6. Spieltags. (Jochen Weis - Geislinger Zeitung vom 20.09.2024)mehr lesen >

 
20.09.2024

Sport-Club setzt den Blinker: Derby in Bad Boll

1. Mannschaft

Das zweite Derby der laufenden Runde steht an: Fußball-Landesligist SC Geislingen ist am Sonntag, 22. September, zu Gast beim TSV Bad Boll (Anpfiff 15 Uhr). Die Boller sind – schaut man auf den bisherigen Saisonverlauf – so etwas wie die Überraschungsmannschaft. In fünf Spielen bislang ungeschlagen, klare Siege beim MTV Stuttgart (4:2), gegen den TSV Bernhausen (4:1) und beim SV Rohrau (3:0), letztere beide Aufsteiger, dazu Punkteteilungen gegen den weiteren Aufsteiger SG Bettringen (1:1) sowie beim hoch gehandelten TSV Weilimdorf (0:0). Bad Boll steht damit auf Platz vier der Tabelle, einen Platz vor dem SC Geislingen, der in seinem ersten Derby gegen den JC Donzdorf verloren hatte (2:4), seither aber ungeschlagen ist und nur beim 1:1 in Bettringen noch Punkte hat liegen lassen.

Was die Boller Serie umso beeindruckender macht, auch wenn ihnen das Auftaktprogramm entgegenkommt: Nach der vergangenen Runde, in der eine von manchen aufs Favoritenschild gehobene, top besetzte Mannschaft als abschließender Achter doch arg enttäuscht hatte, gab es einen großen Umbruch im Erlengarten. Elf Abgängen – darunter Sven Sönmez und Pascal Volk, die zum SC kamen, oder Neu-Donzdorfer David Govorusic – standen ebenso viele Zugänge gegenüber, darunter die Ex-Geislinger Fabian Falzone und Valon Dodaj. Prominente Namen aber waren bei den Neuen nicht dabei, was zeigt, dass es Neu-Coach Fabio Morisco gelungen ist, die Mannschaft schnell zu einer Einheit zu formen.

Wobei für SC-Übungsleiter Benjamin Bilger dieser Saisonstart nach Neubeginn gar nicht so überraschend ist. Zum einen sind für den Coach Namen nicht alles, das hatte er in der vorigen Runde auch mit seiner Elf bewiesen. Zum anderen: „Es gibt einen neuen Trainer, es gibt neuen Input, man muss sich neu beweisen – und da macht Bad Boll gerade alles richtig. Das Unentschieden bei Weilimdorf hat mich schon überrascht, Hut ab davor. Und natürlich hatten sie ein etwas einfacheres Auftaktprogramm“, sagt Bilger, „aber in der Landesliga musst du jeden Gegner bespielen und diese Spiele dann erstmal gewinnen. Und wenn man dann gut startet, ist das Selbstvertrauen groß und die Sicherheit da. Das wird für uns am Sonntag ein ganz schwieriges Spiel in Bad Boll.“

Was einen dann auch schon zur Ausgangslage des Derbys bringt: „Das ist eins der Top-Spiele des Wochenendes, Vierter gegen Fünfter, in dem es auch darum geht, ob Boll den Abstand zu uns vergrößern kann oder ob wir sie in der Tabelle überholen, was wir wollen und vorhaben“, führt Bilger aus: „Was bedeutet, dass wir es schaffen müssen, die Auswärtsspiele wie unsere Heimspiele zu bestreiten. Auswärts gib es eben immer einen etwas anderen Ablauf als zu Hause, siehe Bettringen, wo wir etwas zu selbstsicher waren und dachten, ein 1:0 reicht uns. So etwas darf nicht nochmal passieren.“ Man müsse bis zum Schluss hellwach sein, betont Bilger, gerade wenn der Gegner einen brandgefährlichen Torjäger wie Baran Ates habe. Der kommt bereits auf acht Buden und drei Vorlagen und ist sozusagen Bolls Rückversicherung. „Aber in Valon Dodaj, Fabian Falzone und Yannick Ruther haben sie auch gute Außenbahn-Spieler, dazu kommen im Zentrum mit Moritz Seltenreich und Nico Crisigiovanni zwei starke Spieler. Das ist schon eine gute Mannschaft.“

Bilger selbst hat für die Sonntagspartie mit Ausnahme der Langzeitverletzten fast alle Spieler an Bord, was ihn gerade in Sachen Konkurrenzkampf erfreut. „Es geht nicht nach Namen, sondern nur nach Leistung. Jeder kann sich beweisen, ich stelle dann die stärkste Mannschaft auf, das ist sehr angenehm für jeden Trainer.“ Wie die Startelf in Boll aussieht, wird sich nach dem heutigen Abschlusstraining zeigen. Allerdings muss Bilger einen schmerzlichen Ausfall kompensieren: Außenverteidiger Leon Musliu hat sich im Training verletzt und fällt mit Bänder- und Kapselriss mindestens vier Wochen aus. „Leon war richtig gut drauf, darum ist das ärgerlich. Aber nun können sich die beweisen, die hinten dran sind.“


Bad Boll fährt in Hälfte zwei die Ernte ein
16.09.2024

Bad Boll fährt in Hälfte zwei die Ernte ein

1. Mannschaft

Der Landesliga-Dino gewinnt beim Aufsteiger in Rohrau am Ende mit 3:0 Toren.mehr lesen >

 
16.09.2024

Bad Boll fährt in Hälfte zwei die Ernte ein

1. Mannschaft
Bad Boll fährt in Hälfte zwei die Ernte ein

Beim überhaupt allerersten Aufeinandertreffen zwischen dem Landesliga-Dino TSV Bad Boll und dem Aufsteiger aus Rohrau benötigten die mitgereisten Bad Boller Fans unter den 120 Zuschauern außerordentlich viel Geduld, ehe sich der klar favorisierte Gast gegen den über weite Strecken clever und vielbeinig verteidigenden Gastgeber nach einem Unentschieden zur Pause mit einem Doppelschlag in der 57. und 59. Minute auf die Siegerstrasse brachte und am Ende mit 3:0 die Oberhand behielt.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der TSV Bad Boll fast keine Mittel gefunden gegen en geschickt agierenden Neuling. Im Gegenteil: Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte der SV Rohrau. Bereits nach acht Spielminuten wurde Romanyuk im Bad Boller Strafraum freigespielt, verzog aber aus halbrechter Position flach neben den langen Pfosten der Boller.

Der Dosenöffner für einen am Ende dann hochverdienten Bad Boller Erfolg war eine Aktion des Gäste-Elf in der 57. Minute. Strohmaier setzte aus zentraler Position Dodaj über die rechte Bad Boller Angriffsseite in Szene. Dessen scharfe Hereingabe konnte Ates völlig freistehend stoppen und mit einem satten Flachschuss unhaltbar aus sieben Metern im Rohrauer Tor zum 0:1 versenken.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später stellte Ruther, nach herrlichem Pass von Ates von der Mittellinie, alleine vor Torhüter Kroker sicher auf 0:2 und entschied die Partie damit vorzeitig. Bad Boll kam jetzt viel besser ins Spiel und ließ Ball und Gegner gekonnt laufen. Dies führte zu weiteren guten Möglichkeiten, die aber kein weiteres Bad Boller Tor zur Folge hatten. Der letzte Gästetreffer blieb schließlich Ates vorbehalten, der in der 93. Minute von der Mittellinie sah, dass Rohraus Torhüter Kroker zu weit vor seinem Tor stand. Mit einem sehenswerten Heber aus der Ferne sorgte Ates somit für den 0:3-Endstand in dieser Landesliga-Partie.

TSV Bad Boll: Lang – Schöll, Nicastro, Strohmaier, Winter, Ruther (86. Ferreira), Falzone (77. Malerba), Crisigiovanni (77. Ascherl), Ates, Dodaj (65. Aust), Seltenreich (65. Stefania).

 

Vorschau:

Sonntag, 22.09.2024 TSV Bad Boll II - SF Jebenhausen, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 22.09.2024 TSV Bad Boll - SC Geislingen, Anspiel 15:00 Uhr

Donnerstag, 26.09.2024 1. Göppinger SV III - TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Sonntag, 29.09.2024 TSV Bad Boll II - 1. FC Donzdorf II, Anspiel 14:00 Uhr

Sonntag, 29.09.2024 TV Darmsheim - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


Vierfach-Torschütze Ates ebnet den Weg
09.09.2024

Vierfach-Torschütze Ates ebnet den Weg

1. Mannschaft

Mit 4:1 bezwingt der TSV Bad Boll im Heimspiel den aufgestiegenen TSV Bernhausen.mehr lesen >

 
09.09.2024

Vierfach-Torschütze Ates ebnet den Weg

1. Mannschaft
Vierfach-Torschütze Ates ebnet den Weg

Der TSV Bad Boll hat Landesliga-Aufsteiger TSV Bernhausen mit 4:1 (2:0) bezwungen und den ersten Heimsieg in der neuen Punktspielrunde eingefahren. Das deutliche Ergebnis wurde dem Spielverlauf nicht ganz gerecht. Ein Viererpack von Baran Ates überstrahlte eine längere Bad Boller Schwächephase in der zweiten Halbzeit.

„Nach dem 3:0 hat Bernhausen nochmal Vollgas gegeben, wir waren ungeordnet und hatten einige Lücken. Der Gegner war nicht so schlecht, aber letztlich haben sie uns die Räume gegeben und das haben wir eiskalt ausgenutzt“, erklärte der Bad Boller Torjäger, der bei den ersten beiden Treffern mustergültig von Sturmpartner Valon Dodaj bedient worden war.

Der TSV Bad Boll ging dabei in der 10. Minute bereits mit seiner ersten Torchance in Führung. Yannick Ruther setzte Dodaj schön in Szene, der für Ates in den Strafraum querlegte. In der 18. Minute traf Bernhausens Mihael Tomic den Pfosten, im Gegenzug erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Ein langer Ball von Torwart Alexander Lang erreichte Dodaj, der wiederum Ates in der Box fand.

Unmittelbar nach Wiederbeginn erhöhte Ates per Linksschuss auf ein nur scheinbar beruhigendes 3:0 (46.). „Danach haben wir es aber zu sehr abflachen lassen und dem Gegner das Spiel überlassen“, bemängelte Trainer Fabio Morisco in der Analyse. Prompt verkürzte Alen Neskic auf 3:1 (55.). Der TSV Bernhausen machte in der folgenden Phase weiter das Spiel, Bad Boll verlor zeitweise die Kontrolle. In der 65. Minute wurde das vermeintliche 3:2 zurückgepfiffen, der Schiedsrichter ahndete eine Bernhausener Schwalbe, weswegen der protestierende Gästetrainer Roko Agatic in der Folge die gelb-rote Karte sah.

In der 70. Minute köpfte Neskic für Bernhausen an den Pfosten. Mit der Einwechslung von Fabio Malerba und Toni Suddoth konnte die Morisco-Elf das Geschehen wieder beruhigen und kam in der zerfahrenen Schlussphase zu Kontermöglichkeiten. Nach Vorarbeit von Ates verzog der mitgelaufene Suddoth im Strafraum deutlich (88.). Den Schlusspunkt gegen aufgerückte Gäste setzte, bedient von Matteo-Pio Stefania, wieder Ates mit seinem vierten Treffer (90.+4). „Zum Ende hin haben wir es dann noch gut rausverteidigt. Wir sind sehr zufrieden über einen verdienten Sieg, haben uns dabei aber selber das Leben unnötig schwergemacht“, zog Morisco ein treffendes Fazit. (Markus Munz - NWZ v. 09.09.24)

TSV Bad Boll: Lang – Winter, Strohmaier, Schöll, Nicastro (65. Suddoth), Ruther (88. Fejza), Seltenreich, Falzone (65. Malerba), Mändle (36. Stefania), Dodaj (80. Kriks), Ates.

 

Sonntag, 8. September 2024 TSV Bad Boll II - TSV Sparwiesen II, Endstand 10:0 (3:0), Tore: S. Smoqi (4), R. Abdullah (2), G. Tetta, A. Alfariji, M. Garoeb, M. Benesch

 

Vorschau:

Sonntag, 15. September 2024 Türk. SV Ebersbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 15. September 2024, SV Rohrau - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 22. September 2024 TSV Bad Boll II - SF Jebenhausen, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 22. September 2024 TSV Bad Boll - SC Geislingen, Anspiel 15:00 Uhr


02.09.2024

Dem Vizemeister ein Remis abgetrotzt

1. Mannschaft

Die Elf des TSV Bad Boll verkauft sich beim TSV Weilimdorf teuer und holt ein torloses Unentschieden.mehr lesen >

 
02.09.2024

Dem Vizemeister ein Remis abgetrotzt

1. Mannschaft

Im Auswärtsspiel beim letztjährigen Vizemeister und nach zwei Auftaktsiegen in der neuen Saison schon wieder an der Tabellenspitze stehenden TSV Weilimdorf musste Bad Bolls Trainer Fabio Morisco auf Nico Crisigiovanni (Sperre nach roter Karte), Toni Suddoth (Verletzung) und Moritz Seltenreich (Urlaub) verzichten. Dafür rückten Alessandro Nicastro, Lenni Mändle und Valon Dodaj neu in die Startformation.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und einem holprigen, nur schwer bespielbaren Rasenplatz kam der Gast nach fünf Minuten zum ersten Abschluss durch Ates. In einem von beiden Seiten intensiv geführten Spiel hatte Weilimdorf ab Mitte der ersten Hälfte mehr Ballbesitz und Torhüter Alexander Lang musste sich in der 23. Minute bei einem Schuss von Joas erstmals strecken, um den Führungstreffer der Gastgeber zu verhindern.

Dann hatte Ates nach Zuspiel von Dodaj eine gute Gelegenheit, scheiterte aber am aufmerksamen Torhüter der Hausherren (25.). Nach der ersten Trinkpause kamen die Gastgeber erneut gefährlich vor das Boller Tor, aber Lang konnte den Schuss von Fara aus kurzer Distanz wieder glänzend parieren. Ansonsten ließen die Bad Boller in der ersten Halbzeit nur wenig zu. Im Spielaufbau nach vorne gab es aber immer wieder leichte Ballverluste, und so konnte man die stabile Abwehr der Weilimdorfer kaum in Bedrängnis bringen.

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Gastgeber das Tempo, doch die Bad Boller Abwehr stand weiter gut. Einen Distanzschuss von der rechten Seite konnte Lang mit einer Faustabwehr klären (47.) und auch noch einen Schuss aus Nahdistanz von Joas abwehren, der sich im Strafraum durchgesetzt hatte (54.). Der Druck von Weilimdorf nahm weiter zu und von Boller Seite kam nach vorne nur noch wenig Entlastung.

In der 69. Minute konnte Lang mit einer Glanzparade einen aufs Tordreieck gezogenen Freistoß von Hut abwehren. Nach der zweiten Trinkpause kamen aber auch die Gäste nochmal gefährlich vor das gegnerische Tor, doch nach Vorarbeit von Falzone und Querpass von Dodaj konnte ein Verteidiger gerade noch vor dem einschussbereiten Ruther klären (75.). Den anschließenden Eckball köpfte Strohmaier nur knapp über das Tor. Danach war Weilimdorf wieder am Drücker, aber den Bad Bollern gelang es, mit viel Leidenschaft und Geschick alles wegzuverteidigen.

Kurz vor dem Schlusspfiff hatten die Gäste sogar noch die Chance, das Spiel zu gewinnen. Nach einem Pass von Falzone lief der eingewechselte Stefania allein und in aussichtsreicher Position mit dem Ball am Fuß auf das Weil­imdorfer Tor zu. Doch der mitgelaufene Dodaj prallte im Laufduell unglücklich mit seinem Gegenspieler zusammen. Der Schiedsrichter entschied in dieser Situation auf Foul gegen den Bad Boller Angreifer und somit war die beste Gelegenheit der Gäste zunichte gemacht.

Trainer Fabio Morisco war am Ende dennoch zufrieden: „Wir haben gegen einen starken Gegner auswärts einen Punkt geholt, den wir uns mit taktischer Disziplin und mit viel Einsatz und großer Laufbereitschaft auch verdient haben. Zum Schluss hätten wir sogar noch gewinnen können. Der Saisonauftakt ist mit fünf Punkten aus den ersten drei Spielen gut gelungen.“

Am Sonntag, 8. September, um 15 Uhr spielt der TSV Bad Boll zu Hause gegen den Aufsteiger TSV Bernhausen. 

 

TSV Bad Boll: Lang – Winter, Schöll, Strohmaier, Nicastro, Aust, Falzone, Mändle, Ruther, Ates (67. Stefania), Dodaj (90. +2 Ferreira).

 

Sonntag, 1. September 2024 TSV Eschenbach II - TSV Bad Boll II Endstand 4:2 (3:0), Tore: Salah Smoqi (2)

 

Vorschau:

Sonntag, 8. September 2024 TSV Bad Boll II - TSV Sparwiesen II, Anspiel 14:00 Uhr

Sonntag, 8. September 2024 TSV Bad Boll - TSV Bernhausen, Anspiel 16:00 Uhr


02.09.2024

Dem Vizemeister ein Remis abgetrotzt

1. Mannschaft

Die Elf des TSV Bad Boll verkauft sich beim TSV Weilimdorf teuer und holt ein torloses Unentschieden.mehr lesen >

 
02.09.2024

Dem Vizemeister ein Remis abgetrotzt

1. Mannschaft

Im Auswärtsspiel beim letztjährigen Vizemeister und nach zwei Auftaktsiegen in der neuen Saison schon wieder an der Tabellenspitze stehenden TSV Weilimdorf musste Bad Bolls Trainer Fabio Morisco auf Nico Crisigiovanni (Sperre nach roter Karte), Toni Suddoth (Verletzung) und Moritz Seltenreich (Urlaub) verzichten. Dafür rückten Alessandro Nicastro, Lenni Mändle und Valon Dodaj neu in die Startformation.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und einem holprigen, nur schwer bespielbaren Rasenplatz kam der Gast nach fünf Minuten zum ersten Abschluss durch Ates. In einem von beiden Seiten intensiv geführten Spiel hatte Weilimdorf ab Mitte der ersten Hälfte mehr Ballbesitz und Torhüter Alexander Lang musste sich in der 23. Minute bei einem Schuss von Joas erstmals strecken, um den Führungstreffer der Gastgeber zu verhindern.

Dann hatte Ates nach Zuspiel von Dodaj eine gute Gelegenheit, scheiterte aber am aufmerksamen Torhüter der Hausherren (25.). Nach der ersten Trinkpause kamen die Gastgeber erneut gefährlich vor das Boller Tor, aber Lang konnte den Schuss von Fara aus kurzer Distanz wieder glänzend parieren. Ansonsten ließen die Bad Boller in der ersten Halbzeit nur wenig zu. Im Spielaufbau nach vorne gab es aber immer wieder leichte Ballverluste, und so konnte man die stabile Abwehr der Weilimdorfer kaum in Bedrängnis bringen.

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Gastgeber das Tempo, doch die Bad Boller Abwehr stand weiter gut. Einen Distanzschuss von der rechten Seite konnte Lang mit einer Faustabwehr klären (47.) und auch noch einen Schuss aus Nahdistanz von Joas abwehren, der sich im Strafraum durchgesetzt hatte (54.). Der Druck von Weilimdorf nahm weiter zu und von Boller Seite kam nach vorne nur noch wenig Entlastung.

In der 69. Minute konnte Lang mit einer Glanzparade einen aufs Tordreieck gezogenen Freistoß von Hut abwehren. Nach der zweiten Trinkpause kamen aber auch die Gäste nochmal gefährlich vor das gegnerische Tor, doch nach Vorarbeit von Falzone und Querpass von Dodaj konnte ein Verteidiger gerade noch vor dem einschussbereiten Ruther klären (75.). Den anschließenden Eckball köpfte Strohmaier nur knapp über das Tor. Danach war Weilimdorf wieder am Drücker, aber den Bad Bollern gelang es, mit viel Leidenschaft und Geschick alles wegzuverteidigen.

Kurz vor dem Schlusspfiff hatten die Gäste sogar noch die Chance, das Spiel zu gewinnen. Nach einem Pass von Falzone lief der eingewechselte Stefania allein und in aussichtsreicher Position mit dem Ball am Fuß auf das Weil­imdorfer Tor zu. Doch der mitgelaufene Dodaj prallte im Laufduell unglücklich mit seinem Gegenspieler zusammen. Der Schiedsrichter entschied in dieser Situation auf Foul gegen den Bad Boller Angreifer und somit war die beste Gelegenheit der Gäste zunichte gemacht.

Trainer Fabio Morisco war am Ende dennoch zufrieden: „Wir haben gegen einen starken Gegner auswärts einen Punkt geholt, den wir uns mit taktischer Disziplin und mit viel Einsatz und großer Laufbereitschaft auch verdient haben. Zum Schluss hätten wir sogar noch gewinnen können. Der Saisonauftakt ist mit fünf Punkten aus den ersten drei Spielen gut gelungen.“

Am Sonntag, 8. September, um 15 Uhr spielt der TSV Bad Boll zu Hause gegen den Aufsteiger TSV Bernhausen. 

 

TSV Bad Boll: Lang – Winter, Schöll, Strohmaier, Nicastro, Aust, Falzone, Mändle, Ruther, Ates (67. Stefania), Dodaj (90. +2 Ferreira).

 

Sonntag, 1. September 2024 TSV Eschenbach II - TSV Bad Boll II Endstand 4:2 (3:0), Tore: Salah Smoqi (2)

 

Vorschau:

Sonntag, 8. September 2024 TSV Bad Boll II - TSV Sparwiesen II, Anspiel 14:00 Uhr

Sonntag, 8. September 2024 TSV Bad Boll - TSV Bernhausen, Anspiel 16:00 Uhr


26.08.2024

Turbulentes Duell, verdienter Sieger

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll nimmt die drei Punkte vom MTV Stuttgart mit: Das Landesliga-Duell geht mit 4:2 an die Gäste.mehr lesen >

 
26.08.2024

Turbulentes Duell, verdienter Sieger

1. Mannschaft

Die Zuschauer im Stuttgarter Kräherwald bekamen ein spannendes Fußballspiel mit sechs  Toren und zwei Platzverweisen geboten, das am Ende den TSV Bad Boll als verdienten Sieger hatte. Bad Boll kam hervorragend in die Partie. Nick Strohmaier mit Pass auf Sebastian Aust, der narrte über die rechte Angriffsseite zwei Stuttgarter Verteidiger, bediente mit einem Querpass den völlig freistehenden Baran Ates, der ohne Mühe den frühen Bad Boller Führungstreffer markierte (5.).

Dieser Treffer brachte dem TSV allerdings keine Sicherheit; im Gegenteil: Der Gastgeber wurde von Minute zu Minute  stärker und wandelte diese Überlegenheit in nur drei Spielminuten zu einer dann auch verdienten 2:1-Führung um. In der 25. Spielminute brachten die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Raphael Hahn schaltete am schnellsten und setzte den Ball über den Innenpfosten an Lang vorbei zum 1:1 in die Bad Boller Maschen. Nur drei Minuten später war es Michel-Angelo Triantafillou, der völlig frei per noch abgefälschtem Schuss aus 14 Metern auf 2:1 stellte.

In der 38. Minute dann eine weitere glasklare Chance für den Gastgeber MTV Stuttgart. Hahn bediente Emin Dougarmagi, der völlig frei vor Bad Bolls Torhüter Alexander Lang auftauchte. Der Bad Boller Schlussmann verhinderte mit einem sehenswerten Reflex den dritten Treffer der Stuttgarter. Im direkten Gegenzug hätte fast der TSV Bad Boll jubeln dürfen. Sebastian Aust mit Pass auf Fabian Falzone, der bediente per Querpass Ates, der MTV konnte mit Glück und Geschick den zweiten Bad Boller Treffer verhindern.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie weiter Fahrt auf. Zunächst setzte Bad Bolls Ates einen direkten Freistoß aus 22 Metern knapp über die Querlatte (48.). In der 56. Spielminute war dann Ates nach gewonnenem Laufduell alleine vor MTV-Torhüter Zimmermann nur durch ein Foul zu bremsen. Folge: Rote Karte gegen Dominik Hug wegen Notbremse. Den fälligen Freistoß von Ates klärte wieder Zimmermann per Faustabwehr.

Bad Boll kam nun deutlich besser ins Spiel. Moritz Seltenreich mit Flanke auf Ates, dessen wuchtiger Kopfball strich um Zentimeter am MTV-Pfosten vorbei. In der 69. Minute musste Bad Bolls Nico Crisigiovanni nach einem Foul ebenfalls mit knallroter Karte vorzeitig zum Duschen.

In den verbleibenden 20 Minuten entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Kontrahenten. Nathan Winter bediente mit einem langen Flankenball von der rechten Angriffsseite im Zentrum Ates, der verlängerte per Kopf auf Yannick Ruther, der wiederum per Kopf zum 2:2 einnetzte. In der 84. Minute traf Ates per Freistoß aus 20 Metern nur die Latte.

Die erneute Bad Boller Führung dann in der 87. Minute. Lenny Mändle mit Balleroberung in der eigenen Spielhälfte, Kombination mit Ates, Flanke von Mändle – und Andre Kriks war im Zentrum zur Stelle und köpfte den Ball zum 3:2 für den TSV Bad Boll ein. Eine Minute später rettete auf Bad Boller Seite Strohmaier für seinen bereits geschlagenen Torhüter Lang. Der TSV Bad Boll kam in der Nachspielzeit zu zwei weiteren Kontermöglichkeiten, von denen Ates nach gewonnenem Laufduell im Eins-gegen-Eins Torhüter Zimmermann keine Chance ließ und auf 4:2 erhöhte. 

TSV Bad Boll: Lang, Winter, Schöll, Strohmaier, Suddoth (80. Mändle), Crisigiovanni, Falzone (59. Dodaj), Aust (82. Kriks), Seltenreich, Ruther (90. Setzu), Ates.

 

Vorschau:

Samstag, 31.08.2024 TSV Weilimdorf - TSV Bad Boll, Anspiel 16:30 Uhr

Sonntag, 01.09.2024 TSV Eschenbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 08.09.2024 TSV Bad Boll II - TSV Sparwiesen II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 08.09.2024 TSV Bad Boll - TSV Bernhausen, Anspiel 15:00 Uhr


19.08.2024

Bad Boll startet mit Unentschieden

1. Mannschaft

TSV-Trainer Morisco bietet vier Neuzugänge auf, das Heimspiel gegen Neuling Bettringen endet mit 1:1. (Markus Munz - NWZ v. 19.08.24)mehr lesen >

 
19.08.2024

Bad Boll startet mit Unentschieden

1. Mannschaft

Nicht mit dem erhofften Dreier im Heimspiel gegen Aufsteiger SG Bettringen startete Fußball-Landesligist TSV Bad Boll in die neue Saison. Am ersten Spieltag fehlte im Erlengarten das vom VfL Kirchheim verpflichtete Offensiv-Duo Nico Crisigiovanni und Matteo-Pio Stefania.

Der neue Trainer Fabio Morisco beorderte in einem 4-1-4-1-System mit Rechtsverteidiger Toni Suddoth sowie den Mittelfeldspielern Sebastian Aust, Fabio Malerba und Fabian Falzone vier Neuzugänge in die Startelf.

Sein Team begann auch schwungvoll, ließ allerdings die ersten Torannäherungen ungenutzt. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Bad Boll ging noch nicht ins Risiko, der Aufsteiger spielte zusehends munter mit und ging nach einer halben Stunde nicht unverdient in Führung. Der schnelle Luca Kaufmann erlief einen unsauberen Pass des Gastgebers und war auf der rechten Seite auf und davon. Seine Hereingabe drückte Can-Luca Groiß am kurzen Pfosten zum 1:0 über die Linie.

Beim Rettungsversuch verletzte sich Toni Suddoth und musste kurz darauf gegen Nathan Winter ausgetauscht werden. In der 36. Minute hatte Rückkehrer Sebastian Aust die Ausgleichschance auf dem Fuß, doch SG-Torhüter Emilio Pinto fuhr den Fuß aus und rettete die Gästeführung in die Kabine.

Kurz nach Wiederbeginn verhinderte Bad Bolls Keeper Alexander Lang gegen Mario Schmid das 0:2. Seine Vorderleute erhöhten nun die Schlagzahl, kamen zunächst jedoch noch nicht zu zwingenden Chancen. Zum Ausgleich musste ein Standard herhalten. Eine Ecke von Fabian Falzone köpfte Baran Ates aufs Tor, Fabio Malerba staubte im Durcheinander zum 1:1 ab (68.). Der TSV Bad Boll blieb auch nach dem Ausgleich weiter dran.

Der eingewechselte Valon Dodaj kam in der 75. Minute über die rechte Seite durch und entschied sich dafür, trotz spitzem Winkel selbst abzuschließen, anstatt Ates in der Mitte zu suchen. Torwart Pinto wehrte im kurzen Eck zur Ecke ab.

Von der SG Bettringen kam kaum noch etwas nach vorne, der Aufsteiger schien seinem Tempo der ersten Halbzeit Tribut zu zollen. Sechs Minuten später ging es bei den Gastgebern wieder nach dem Muster Flanke Falzone, Kopfball Ates, doch der Ball landete direkt in den Armen von Pinto. Weitere Chancen gelangen Bad Boll im zur Schlussphase einsetzenden Starkregen nicht mehr, Bettringen brachte das Remis über die Zeit. 

„Wir bekommen in der ersten Halbzeit ein doofes Gegentor, weil wir den Ball in der Situation hergeben“, ärgerte sich Kapitän Nick Strohmaier, „insgesamt haben wir uns aber für das erste Spiel gut präsentiert, würde ich sagen. Wir hatten einen großen Umbruch und wollen nach Möglichkeit eine sorgenfreie Saison spielen. Ich denke, wir haben bis hierher schon ganz gut zusammengefunden.“

TSV Bad Boll: Lang – Suddoth (39. Winter), Strohmaier, Schöll, Nicastro, Seltenreich, Ruther, Aust (70. Dodaj), Malerba, Falzone, Ates.

 

Sonntag, 18.08.2024 TSV Bad Boll II gegen TSGV Albershausen 3:5 (1:2), Tore: Grauert, Benesch, Heller

 

Vorschau:

Sonntag, 25.08.2024 MTV Stuttgart gegen TSV Bad Boll I, Spielbeginn 15:00 Uhr

Sonntag, 25.08.2024 1. Göppinger Sportverein III gegen TSV Bad Boll II, Spielbeginn 15:00 Uhr

Samstag, 31.08.2024 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll I, Spielbeginn 16:30 Uhr

 


16.08.2024

Landesliga-Duo ist startbereit

1. Mannschaft

Aufstiegsanwärter JC Donzdorf beginnt an diesem Samstag mit dem Derby beim SC Geislingen. Bad Boll erwartet am Sonntag Aufsteiger SG Bettringen. (Markus Munz - NWZ v. 16.08.2024)mehr lesen >

 
16.08.2024

Landesliga-Duo ist startbereit

1. Mannschaft

In der an diesem Samstag beginnenden Saison der Staffel 2 in der Fußball-Landes­liga möchte der JC Donzdorf endlich ganz oben in der Tabelle anklopfen, während bei Liga-Dino TSV Bad Boll zunächst einmal kleinere Brötchen gebacken werden. Mit im Meisterschaftsrennen erwartet JC-Trainer Tobias Flitsch vor allem Verbandsliga-Absteiger GSV Maichingen, aber auch VfL Sindelfingen, SV Böblingen, SV Waldhausen oder TSV Weilimdorf.

„Maichingen hat viele gute Einzelspieler, andere Klubs haben sich auch verstärkt. Dort unter den ersten Vier dabei zu sein, ist schon schwer, aber auch unser eigener Anspruch“, unterstreicht Flitsch, der auf eine sehr gute Vorbereitung zurückblickt. „Wir hatten fast durchweg erfolgreiche Testspiele und haben drei Runden im WFV-Pokal überstanden, wo wir uns nun mit dem SSV Reutlingen auf einen tollen Gegner freuen. In einer guten Vorbereitung liegt aber immer auch Gefahr, wenn es dann wirklich ernst wird“, warnt der 44-Jährige, zumal gleich ein Derby beim SC Geislingen auf dem Programm steht: „Dort können wir nur etwas holen, wenn wir sofort im ersten Spiel läuferisch alles abrufen. Wir sind in der Theorie schon sehr weit und können personell aus dem Vollen schöpfen, aber wir haben auch Respekt vor Geislingen.“

Nachdem der JC in der Vorsaison zu viele Gegentore bekommen hatte, lag ein Augenmerk in der Vorbereitung zunächst auf der defensiven Grundordnung. „Bei den Abläufen nach vorne können wir noch einige Dinge verbessern, aber das muss wachsen, das ist bei sieben neuen Spielern ganz klar“, sagt Flitsch.

Gleich elf Neuzugänge muss Fabio Morisco integrieren. „Bei einem solchen Umbruch ist es normal, dass noch nicht alles rund laufen kann. Das Puzzle muss sich erst noch zusammenfinden, aber wir sind schon eine gute Einheit geworden“, erklärt der neue Trainer des TSV Bad Boll, der gerne weniger Urlauber im Kader gehabt hätte, aber trotzdem insgesamt zufrieden mit der Vorbereitung ist. „Die Testspiele waren okay, auch wenn wir es zuletzt dem FC Esslingen beim 1:6 zu einfach gemacht haben. Wir verteidigen mit dieser Ausnahme eigentlich schon ganz gut, schießen für meinen Geschmack aber noch zu wenig Tore. Auch wenn man sich auf die Arbeit gegen den Ball konzentriert, müssen wir hier die Balance nach vorne finden, denn es geht um die ersten Punkte und wir können uns nicht bis zum Winter Zeit lassen.“

Am Sonntag ist Aufsteiger SG Bettringen aus Schwäbisch Gmünd zu Gast und der TSV Bad Boll nominell in der Favoritenrolle. „Aber Bettringen ist nicht zum ersten Mal in der Landesliga und gerade am Anfang kommen Aufsteiger immer mit Euphorie“, warnt der 40-Jährige vor zu hohen Erwartungen. „Natürlich wollen wir mutig vorne draufgehen und die drei Punkte behalten, alles andere wäre unglaubwürdig. Aber wir haben auch noch Hausaufgaben zu erledigen. Abstimmungsprobleme sind normal, doch ich bin guter Dinge, denn die Jungs haben gut gearbeitet und freuen sich auf den Start.“


08.08.2024

Testspiel im Bollwerkstadion gegen Verbandsligist FC Esslingen

1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, 10.08.2024 empfängt der TSV Bad Boll den Verbandsligisten FC Esslingen zu einem Vorbereitungsspiel. Spielbeginn ist um 11:30 Uhr.mehr lesen >

 
08.08.2024

Testspiel im Bollwerkstadion gegen Verbandsligist FC Esslingen

1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, 10.08.2024 empfängt der TSV Bad Boll den Verbandsligisten und letztjährigen Meister der Landesliga Staffel 2, den FC Esslingen zum letzten Vorbereitungsspiel. Spielbeginn im Bollwerkstadion ist um 11:30 Uhr.

Am Sonntag, 18.08.2024 startet dann den TSV Bad Boll mit einem Heimspiel gegen die SG Bettringen (15 Uhr) in die neue Saison.

 


Testspiel-Sieg gegen den 1. FC Heiningen - ARAG VERSICHERUNGSBÜRO NICK STROHMAIER NEUER HAUPTSPONSOR
29.07.2024

Testspiel-Sieg gegen den 1. FC Heiningen - ARAG VERSICHERUNGSBÜRO NICK STROHMAIER NEUER HAUPTSPONSOR

1. Mannschaft

Am vergangenen Samstag gewann die Landesligamannschaft des TSV Bad Boll das Vorbereitungsspiel gegen den Bezirksligisten 1. FC Heiningen mit 7:0 (5:0).mehr lesen >

 
29.07.2024

Testspiel-Sieg gegen den 1. FC Heiningen - ARAG VERSICHERUNGSBÜRO NICK STROHMAIER NEUER HAUPTSPONSOR

1. Mannschaft
Testspiel-Sieg gegen den 1. FC Heiningen - ARAG VERSICHERUNGSBÜRO NICK STROHMAIER NEUER HAUPTSPONSOR

Am vergangenen Samstag gewann die Landesligamannschaft des TSV Bad Boll das Vorbereitungsspiel gegen den Bezirksligisten 1. FC Heiningen mit 7:0 (5:0).

Die Torschützen der Partie waren Fabio Malerba (2), Baran Ates (2), Matteo Stefania, Sebastian Aust und Fabian Falzone.

Aufstellung: Lang - Winter, Strohmaier, Schöll, Nicastro - Ruther, Crisgiovanni, Malerba, Stefania - Aust, Ates - Falzone, Caliandro, Seltenreich, Fejza, Schropp, Suddoth, Setzu

 

Vorschau:

Donnerstag, 01.08.2024 TSV Hohenstaufen - TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 03.08.2024 VfL Kirchheim - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 04.08.2024 TSV Baltmannsweiler - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 10.08.2024 TSV Bad Boll - FC Esslingen, anspiel 11:30 Uhr

Sonntag, 11.08.2024 TSV Bad Boll II - TV Bempflingen, Anspiel 15:00 Uhr


22.07.2024

Abfuhr gegen Verbandsligist

1. Mannschaft

Landesligist hat im WFV-Pokal-Erstrunden-Heimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach keine Chance und unterliegt mit 0:5 (0:0). mehr lesen >

 
22.07.2024

Abfuhr gegen Verbandsligist

1. Mannschaft

Nach torloser erster Halbzeit musste Fußball-Landesligist TSV Bad Boll im WFV-Pokal-Erstrunden-Heimspiel gegen Verbandsligist TSG Hofherrnweiler-Unterrombach eine bittere 0:5-Abfuhr hinnehmen. Das nach einem Umbruch neuformierte Team des ebenfalls neuen Trainers Fabio Morisco hatte im zweiten Durchgang nichts mehr entgegenzusetzen, die Gäste schossen durch Daniel Rembold (50., 62.), Nico-Oliver Hering (65., 71.) und Dino Nuhanovic (86.) einen am Ende lockeren Kantersieg ­heraus.

In der ersten Halbzeit hatten die in einem defensiv ausgelegten 4-1-4-1 angetretenen Gastgeber den Verbandsligisten noch weitgehend vom eigenen Tor fernhalten können. Nach dem Seitenwechsel ließ der TSV jedoch den unbedingten Willen zum Verteidigen vermissen und wurde vom Gegner regelrecht auseinandergenommen. Zunächst ging Nuhanovic auf der linken Seite zur Grundlinie durch und bediente den am zweiten Pfosten blank stehenden Rembold. Beim Gegentor zum 0:2 genügte den Gästen eine simple hohe Flanke von der linken Seite, Rembold durfte in der Mitte erneut ungestört einschießen. Mit einem Sololauf düpierte Hering beim 0:3 die komplette Boller Hintermannschaft. Das 0:4 leitete ein eigener Fehlpass im Spielaufbau ein, Rembold schickte Hering, der per Lupfer voll­endete.

„Insgesamt ist das Ergebnis vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber der Gegner hat letztlich unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt“, erklärte Morisco, „das ist die Lehre, die meine Mannschaft aus diesem Spiel ziehen muss: Man darf solchen Gegnern keinerlei Räume bieten.“ Beim TSV standen fünf Neuzugänge in der Startelf, zwei weitere wurden im Spielverlauf eingewechselt. Auf die Mittelfeld-Antreiber Nico Crisigiovanni und Sebastian Aust musste Morisco noch verzichten. Linksverteidiger Lenny Mändle musste wegen einer Schulterverletzung früh ausgewechselt werden. Nach vorne war gegen den robusten Verbandsligisten so gut wie gar nichts möglich.

„Nach dem Rückstand haben wir dann auf zwei Stürmer umgestellt, es ist uns aber auch nichts gelungen. Das zweite und dritte Gegentor sind zu schnell hintereinander gefallen, danach sind die Räume größer geworden und der Gegner hat das ausgenutzt“, analysierte Morisco. Positiv vermerkte der 40-Jährige, dass jeder seiner Spieler Gas gegeben habe. Bis zum Landesliga-Saisonstart am 18. August bleibe aber „noch einiges zu tun“.

TSV Bad Boll: Lang – Suddoth (80. Caliandro), Schäberle (55. Strohmaier), Schöll, Mändle (8. Nicastro), Seltenreich (81. Ascherl), Ruther, Falzone (65. Malerba), Stefania, Dodaj, Ates.

 

Gedenkminute für Betreuer Rolf Czursiedel

Der TSV Bad Boll spielte gegen Hofherrnweiler mit Trauerflor für Rolf Czursiedel. Er war 30 Jahre lang Betreuer der ersten Mannschaft und eine Konstante im Vereinsleben des TSV. Der 66-Jährige war nach kurzer schwerer Krankheit am 11. Juli ge­storben.

(Markus Munz - NWZ vom 22.07.2024)

 

Vorschau:

Samstag, 27. Juli 2024 TSV Bad Boll gegen 1. FC Heiningen, Anspiel 17:00 Uhr

Donnerstag, 1. August 2024 TSV Hohenstaufen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 3. August 2024 VfL Kirchheim gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


Bad Boll will dagegenhalten
19.07.2024

Bad Boll will dagegenhalten

1. Mannschaft

In der ersten WFV-Pokalrunde ist an diesem Samstag um 17 Uhr Verbandsligist TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zu Gast im Erlengarten. (Andreas Böhringer - NWZ vom 19.07.2024)mehr lesen >

 
19.07.2024

Bad Boll will dagegenhalten

1. Mannschaft
Bad Boll will dagegenhalten

er Landesliga-Punktspielbetrieb ist noch einen Monat entfernt und nach dem großen personellen Umbruch, der beim TSV Bad Boll vollzogen wurde, ist die Mannschaft von Fabio Morisco noch mitten in der Findungsphase. „Einen Plan B für mögliche Testspiele bei einem Ausscheiden gibt es schon“, sagt der neue Mann an der Seitenlinie, der seine Schützlinge aber nicht nur deshalb in der Außenseiterrolle im Vergleich mit der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach sieht, denn mit den Gästen gastiert ein gestandener Verbandsligist im Erlengarten, den Morisco als laufstarke Einheit beschreibt.

„Kampflos hergeben werden wir die Partie aber nicht“, will er die kleine Chance ergreifen, „die Neuen wollen sich zeigen, deshalb bin ich guter Dinge, dass wir dagegenhalten können. Erfolgserlebnisse tun immer gut.“

Viele Routiniers und langjährige Stützen haben den TSV verlassen, neben den Rückkehrern Sebastian Aust und Fabian Falzone kamen viele weitere Neue, die den geplanten 26-Mann-Kader insgesamt jünger machen. „Die Neuzugänge stimmen mich positiv, sie haben bisher sehr gute Eindrücke hinterlassen“, schildert Morisco und ist mit dem aktuellen Stand zufrieden: „Die Jungs haben Qualität, das haben sie bereits in den guten Testspielen gezeigt. Wir haben eine sehr gute Trainingsbeteiligung und ein gutes Niveau. Da wächst etwas Neues zusammen, aber es benötigt Zeit, die mir der TSV aber gibt, was sehr schön ist. Bis zum Start sind es noch vier Wochen und die werden wir definitiv auch noch brauchen.“

Wenn die Entwicklungsprozesse weiter fortgeschritten sind, hofft Morisco, dass seine Vorstellungen auf dem Rasen zunehmend erkennbar werden. „Eine klare Grundordnung soll feststehen. Ob es eine Dreier- oder Viererkette wird, ist noch offen“, meint der 40-jährige Familienvater, der zunächst auf eine geordnete Defensive wert legt und mit den schnellen Stürmern über gutes Umschaltspiel erfolgreich sein möchte. Im Laufe der Saison, wenn Feinheiten und Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen automatischer ablaufen, strebt er ein höheres Pressing an. Grundsätzlich hat der C-Lizenz-Inhaber ein Faible für einen geordneten Spielaufbau, „wir wollen von hinten heraus kombinieren und Fußball spielen.“

Kim-Luca Quattrone erlitt kürzlich einen Kreuzbandriss und Bad Bolls Leistungsträger Julian Unger verabschiedete sich Ende Juni zu Oberliga-Aufsteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen (Morisco: „Bei dieser Chance wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen“). Somit fehlen zwei Akteure in der Planung, nach möglichem Ersatz wird gesucht: „Wenn wir jemand Passendes finden, wäre es schön, aber es ist nicht zwingend nötig.“


Der TSV Bad Boll trauert um Rolf "Schorsch" Czursiedel
13.07.2024

Der TSV Bad Boll trauert um Rolf "Schorsch" Czursiedel

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll trauert um seinen Freund, Betreuer und stellvertretenden Abteilungsleiter Rolf "Schorsch" Czursiedel.mehr lesen >

 
13.07.2024

Der TSV Bad Boll trauert um Rolf "Schorsch" Czursiedel

1. Mannschaft
Der TSV Bad Boll trauert um Rolf "Schorsch" Czursiedel

Am vergangenen Donnerstag starb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 65 Jahren Rolf Czursiedel.
Rolf war über 30 Jahre Betreuer unserer ersten Mannschaft und stellvertretender Abteilungsleiter. 
Mit seiner freundlichen, zuvorkommenden und ruhigen Art war Rolf ein sehr geschätztes Mitglied unserer TSV-Familie. 


Die sportlichen Erfolge des TSV Bad Boll mit dem Aufstieg von der A-Klasse in die Bezirksliga im Jahr 2002, der Aufstieg in die Landesliga im Jahr 2008 und dann die bisher 16 Jahre Landesliga waren eng mit seinem persönlichen und leidenschaftlichen Einsatz verbunden.

Wir verlieren einen Menschen, dem der Verein sehr dankbar und tief verbunden ist.

Rolf war mit seiner besonnenen Art und seiner Zuverlässigkeit mehr als eine Konstante im Vereinsleben unseres TSV Bad Boll.

Er hinterlässt eine nicht zu schließende Lücke!
 


11.07.2024

Göppingen mit viel Leerlauf

1. Mannschaft

In einem weiteren Vorbereitungsspiel gewinnt der Regionalligist bei Landesligist TSV Bad Boll mit 2:0. Die Tore fallen erst in der Schlussphase. (Markus Munz - NWZ vom 11.07.2024)mehr lesen >

 
11.07.2024

Göppingen mit viel Leerlauf

1. Mannschaft

Lange mussten die Anhänger des Göppinger Sportvereins warten, ehe der frisch gebackene Regionalligist sich an diesem Mittwoch in einem Testspiel beim benachbarten Landesligisten TSV Bad Boll mit 2:0 durchsetzen konnte. Die beiden Treffer durch Adrian Freiwald und Maximilian Ziesche fielen erst in der 77. und 88. Minute.

Davor gab es auf Seiten der Rot-Schwarzen viel Leerlauf. In der ersten Hälfte tat sich der Sportverein gegen den drei Klassen tiefer spielenden Gegner schwer, zu Torraumszenen zu kommen. Gegen die engmaschige Boller Abwehr fand der Regionalliga-Aufsteiger kein Mittel und verzettelte sich oft. Einzig Luca Piljek konnte sich des öfteren in Szene setzen. Die besseren Chancen hatte der Gastgeber, der vor 300 Zuschauern sein Heil im Kontern suchte. So hätte Yannick Ruther in der neunten Minute das 1:0 machen müssen, doch sein Schuss ging am langen Pfosten vorbei.

Auch in der zweiten Hälfte mühten sich die Göppinger mehr schlecht als recht gegen die tapferen Jungs aus dem Erlengarten. Es fehlte aber vor allem an Durchschlagskraft. Erst als die Gastgeber im letzten Drittel der Partie, die von Steve Henriß an seinem 40. Geburtstag souverän geleitet wurde, müde wurden, kamen die Göppinger zu Tormöglichkeiten. Zunächst scheiterten sowohl Mohamed Baroudi (72.) als auch David Trivunic (74.) an Bad Bolls bestem Akteur, Torhüter Alexander Lang.

Doch drei Minuten später hatte Lang gegen den platzierten 18-Meter-Schuss von Freiwald ins rechte Eck keine Chance. Ziesche machte schließlich in der 88. Minute mit einer Einzelaktion in der 88. Minute den Deckel drauf. Göppingens Trainer Gianni Coveli war mit dem Auftritt seiner Truppe nicht zufrieden, allerdings wollte er die Begegnung nicht überbewerten: „Wir haben das Spiel einfach runtergespielt, waren nachlässig und nicht so sachlich wie notwendig. Aber für uns war das nur eine bessere Trainingseinheit, nicht mehr.“

Info Am Sonntag, 14. Juli, 11 Uhr, findet die Mannschaftsvorstellung des Göppinger Sportvereins im Stadion an der Hohenstaufenstraße statt.

TSV Bad Boll: Lang – Schöll (85. Schäberle), Ates, Ruther (85. Falzone), Crisigiovanni (82. Aust), Winter, Dodaj (82. Kriks), Malerba (63. Seltenreich), Strohmaier, Stefania (70. Ascherl), Suddoth (82. Mändle).

Göppinger SV: Layer (46. Piu) – Yalman (46. Frölich), Neziri (46. Baroudi), Profis (46. Ziesche), Piljek (46. Kececi), Schramm, Steinbrenner, McDonald (46. Lulic), Freiwald, Milisic (46. Wolff), Braun (46. Trivunic).


10.07.2024

1. Göppinger Sportverein testet in Bad Boll

1. Mannschaft

Der Landesligist empfängt heute um 19 Uhr im Bollwerkstadion den Regionalligisten.mehr lesen >

 
10.07.2024

1. Göppinger Sportverein testet in Bad Boll

1. Mannschaft

Die Fußballer von Regionalliga-Aufsteiger Göppinger SV setzen an diesem Mittwoch ihre Testspielserie  im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Saison fort. Um 19 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Gianni Coveli (Foto) im Bad Boller Erlengarten gegen den heimischen Landesligisten TSV an. Am vergangenen Wochenende hatte der Sportverein seine ersten beiden Vorbereitungsspiele auf die erste Regionalliga-Saison seit 53 Jahren bestritten. Am Samstag kassierten die Rot-Schwarzen eine 1:2-Heimniederlage gegen Oberligist SSV Reutlingen. Tags drauf trotzten die Göppinger dem künftigen Regionalliga-Konkurrenten SGV Freiberg ein 0:0 ab.

An diesem Mittwoch um 14 Uhr veröffentlicht die Regionalliga Südwest GmbH auch endlich den lang ersehnten Spielplan – allerdings immer noch ohne zeitgenaue Ansetzungen. Die zeitgenaue Ansetzung des ersten Spieltags erfolgt dann an diesem Freitag, 12. Juli. In der darauffolgenden Woche folgen die Spieltage zwei und drei, noch einmal zwei Wochen später die Spiel­tage vier bis zehn.

(NWZ vom 10.07.2024)


10.07.2024

Die Staffeln der Kreisliga - TSV Bad Boll II in der Kreisliga B7

1. Mannschaft

Der Spielleiter des Fußball­bezirks Neckar/Fils, Armin Sigler, hat die Mannschaften der Kreisliga B im Kreis Göppingen neu eingeteilt.mehr lesen >

 
10.07.2024

Die Staffeln der Kreisliga - TSV Bad Boll II in der Kreisliga B7

1. Mannschaft

Kreisliga B7: TSGV Albershausen, TSGV Hattenhofen, TSV Sparwiesen II, TB Holzheim II, TSG Zell u.A., SF Jebenhausen, TSV Bad Boll II, TSV Ebersbach II, FC Heiningen II, FV Faurndau II, TSV Eschenbach II, SC Uhingen II, Göppinger SV III.

Kreisliga B8: SC Uhingen, TV Birenbach, TSGV Hattenhofen II, SG Jebenhausen/Bezgenriet II, TSV Adelberg-Oberberken II, FC Iliria Göppingen, Frisch Auf Göppingen, TV Jahn Göppingen, SSV Göppingen II, FC Rechberghausen II, Göppinger SV II, TSV Wäschenbeuren II, ASV Eislingen.

Kreisliga B9: TV Eybach, FTSV Kuchen II, SG Bad Überkingen/Hausen II, TV Deggingen II, Croatia Geislingen II, TG Reichenbach u.R. II, TG Böhmenkirch, TSV Obere Fils, TKSV Geislingen, TSV Gruibingen, TV Altenstadt.

Kreisliga B10: TB Holzheim, TSV Sparwiesen, TSV Hohenstaufen, SG Jebenhausen/Bezgenriet, TSG Zell u.A. II, VfR Süßen II, TSV Ottenbach II, TV Altenstadt II, FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach II, TG Reichenbach u.R., TSG ­Salach II, FC Donzdorf II.

Weiterhin tritt der TSV Schlierbach in der Kreisliga B6 an. Der TSV Schlierbach II bildet mit dem TV Hochdorf eine neue Spielgemeinschaft, die in die Staffel 2 eingereiht wurde.

(NWZ vom 10.07.2024)


08.07.2024

Sieg im Testspiel gegen den TSV Schornbach - Regionalligist 1. Göppinger Sportverein am 10. Juli um 19 Uhr zu Gast in Bad Boll

1. Mannschaft

Am vergangenen Sonntag besiegte der TSV Bad Boll den TSV Schornbach mit 2:1. Die Tore erzielten Yannick Ruther und Neuzugang Valon Dodaj. Am kommenden Mittwoch, 10.Juli 2024 ist der Regionalligist 1. Göppinger Sportverein zu Gast, Anspiel: 19:00 Uhr.mehr lesen >

 
08.07.2024

Sieg im Testspiel gegen den TSV Schornbach - Regionalligist 1. Göppinger Sportverein am 10. Juli um 19 Uhr zu Gast in Bad Boll

1. Mannschaft

Samstag, 06.07.2024 TSV Bad Boll I gegen TSV Schornbach 2:1 (1:0), Tore: Ruther, Dodaj

Mittwoch, 10. Juli 2025 TSV Bad Boll gegen den Neu-Regionalligisten (Vierthöchste Spielklasse in Deutschland) 1. Göppinger Sportverein, Anspiel 19:00 Uhr

Sonntag, 14.07.2024 TSV Bad Boll I gegen 1. FC Eislingen, Anspiel 11:30 Uhr

Sonntag, 14.07.2024 TV Jahn Göppingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 16:00 Uhr

Mittwoch, 17.07.2024 TV Neidlingen II gegen TSV BAd Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Verbandspokal 1. Runde: Samstag, 20.07.2024 TSV Bad Boll gegen TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, Anspiel 15:30 Uhr

 

Kader TSV Bad Boll I (bisherige Vereine in Klammer)

Tor: Alexander Lang, Pascal Greschner (FV Vorwärts Faurndau), Timo Schöffel.

Abwehr: Lenny Mändle, Jan-Lukas Schropp, Alessandro Nicastro, Nick Strohmaier, Dominik Schöll, Toni Suddoth (JC Donzdorf), Jan Schäberle (VfL Kirchheim A-Jugend), Nathan Winter (VfL Kirchheim), Pascal Hartmann.

Mittelfeld: Noah Ascherl,, Sebastian Aust (TSV Eschenbach), Nico Crisgiovanni (VfL Kirchheim), Fabian Falzone (SC Geislingen), Leart Fejza, Fabio Malerba (FV Vorwärts Faurndau), Kim-Luca Quattrone, Yannick Ruther, Moritz Seltenreich, Alessio Setzu (TSV Jesingen).

Angriff: Baran Ates, Valon Dodaj (VfL Kirchheim), Elissandro Ferreira (TSV Deizisau), André Kriks, Matteo-Pio Stefania (VfL Kirchheim)

 

Trainer: Fabio Morisco; Co-Trainer: Matthias Seidl; Torwart-Trainer: Timo Schöffel


01.07.2024

Start der Vorbereitung für die neue Saison 2024/2025 -- Adolf Schöllkopf mit 30jährigem Jubiläum als Abteilungsleiter Fußball

1. Mannschaft

Am vergangenen Sonntag begann die Landesligamannschaft des TSV Bad Boll um ihren neuen Trainer Fabio Morisco mit der Vorbereitung für die neue Saison 2024/2025. mehr lesen >

 
01.07.2024

Start der Vorbereitung für die neue Saison 2024/2025 -- Adolf Schöllkopf mit 30jährigem Jubiläum als Abteilungsleiter Fußball

1. Mannschaft

Am vergangenen Sonntag begann die Landesligamannschaft des TSV Bad Boll um ihren neuen Trainer Fabio Morisco mit der Vorbereitung für die neue Saison 2024/2025. Folgende Testspiele sind geplant:

Samstag, 6. Juli 2024 TSV Bad Boll gegen TV Oeffingen, Anspiel im Bollwerkstadion:14:30 Uhr

Mittwoch, 10. Juli 2025 TSV Bad Boll gegen den Neu-Regionalligisten (Vierthöchste Spielklasse in Deutschland) 1. Göppinger Sportverein, Anspiel 19:00 Uhr

 

Adolf Schöllkopf mit 30jährigem Jubiläum als Abteilungsleiter Fußball

Ein außergewöhnliches Jubiläum konnte am 1. Juli 2024 gefeiert werden. Am Freitag, 1. Juli 1994 wurde Adolf Schöllkopf zum Abteilungsleiter Fußball Aktive gewählt. Dolfes, wie er überall genannt wird, hat nun am vergangenen Montag die 30 Jahre voll gemacht. Eine bemerkenswerte ehrenamtliche Leistung, gerade auch in einer Sportart, die im Hintergrund viel Arbeit verursacht und auch so einige Überraschungen mit sich bringt. Ohne Dolfes, und da sind sich alle einig, würde der TSV Bad Boll nicht in das 17. Jahr Landesliga gehen. Für ihn eine Herzensangelegenheit, die an dieser Stelle auch gewürdigt werden muss.

Dolfes, herzlichen Glückwunsch zu Deinem Jubiläum! Wir hoffen Du bleibst dem TSV Bad Boll und insbesondere der Fußballabteilung noch lange Jahre verbunden!


05.06.2024

Viel Bewegung beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Zehn Spieler verlassen den Verein, elf neue kommen. Ziel ist eine neue Saison ohne Abstiegssorgen.mehr lesen >

 
05.06.2024

Viel Bewegung beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Bei Fußball-Landesligist TSV Bad Boll kündigt sich zur Saison 2024/2025 ein größerer Umbruch im Kader an. Stammspieler wie Yasin Ceküc, David Govorusic, Pascal Volk, Sven Sönmez, Marcel Mädel oder Nicola Orlando verlassen den Verein, der zuletzt länger verletzte Josip Skrobic geht ebenso wie aus der zweiten Reihe Luca Riolo, Endrit Duraku und Finn Scheuing – damit gibt es im Erlengarten insgesamt zehn Abgänge.

„Wir verlieren individuelle Qualität, das ist richtig, aber was in der abgelaufenen Saison rausgekommen ist, war angesichts dieser Qualität insgesamt zu wenig“, konstatiert Roberto Pelleriti. Der Sportliche Leiter des TSV Bad Boll lässt durchblicken, dass sich nicht alle Charaktere immer in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Der 51-Jährige will künftig weniger Unruhe und wieder mehr Geschlossenheit auf dem Platz sehen. „Wir leiten einen Verjüngungsprozess ein, haben aber auch erfahrene Spieler dabei. Das Ganze vor dem Hintergrund eines gesunden Wirtschaftens, verrückte Sachen machen wir nicht“, betont Pelleriti.

In das kommende Spieljahr startet der TSV Bad Boll mit seinem neuen Trainer Fabio Morisco und insgesamt elf Neuzugängen. Die Rückkehr von Sebastian Aust ist dabei die überraschendste Personalie. Der Mittelfeldmann spielte bereits sieben Jahre für den TSV, wechselte dann zum SV Ebersbach und war zuletzt Spieler-Co-Trainer beim TSV Eschenbach. Nun will es der 31-Jährige noch einmal in der Landesliga wissen. Ein weiterer Rückkehrer für das Mittelfeld ist Fabian Falzone (27) von Ligakonkurrent SC Geislingen. Vom Absteiger VfL Kirchheim hat Pelleriti gleich drei Spieler verpflichtet: Nico Crisigiovanni (26, Mittelfeld), Valon Dodaj (23, Mittelfeld) und Matteo-Pio Stefania (26, Angriff), dazu kommen aus der Kirchheimer U19 Jan Schäberle (18, Mittelfeld) und Nathan Winter (18, Abwehr). Die Riege der Neuzugänge komplettieren Fabio Malerba (23, FV Faurndau, Mittelfeld), Elisandro Ferreira (23, TSV Deizisau, Angriff) und Alessio Setzu (25, TSV Jesingen, Mittelfeld) sowie Torhüter Pascal Greschner (25, FV Faurndau).

„Wir sind guter Dinge, die richtige Mischung gefunden zu haben“, sagt Pelleriti, bei dem eine Saison ohne Abstiegssorgen immer oberste Priorität hat. „Das ist keine Tiefstapelei, sondern die Realität, das hat man in der letzten Saison mit unserer Negativserie gesehen, die uns zum Handeln gezwungen hat.“ Vor allem den früheren Oberensingern Crisigiovanni und Stefania dürften tragende Rollen im neuen Team zugedacht sein. Im Angriff soll Andre Kriks endlich auch mitwirken können.

Weiterhin drei Kreisvereine in der Liga

Die Landesliga, Staffel 2 wird in der Saison 2024/2025 ein neues Bild haben. Fest steht, dass ihr weiterhin drei Vereine aus dem Kreis Göppingen angehören werden. In der jetzt beendeten Runde belegten JC Donzdorf, SC Geislingen und TSV Bad Boll die Ränge fünf, sechs und acht mit 48, 47 und 46 Punkten. Aus dem Bezirk Neckar/Fils waren noch der FC Esslingen und der VfL Kirchheim am Start, beide verlassen die Liga, Esslingen als Aufsteiger in die Verbandsliga, Kirchheim als Absteiger in der Bezirksliga Neckar/Fils. Aus der Bezirksliga Neckar/Fils kommt der Meister FV Neuhausen nach oben in die Landesliga, Aufsteiger aus dem Bezirk Stuttgart ist der TSV Bernhausen, der nach einem Jahr zurückkehrt.

Markus Munz - NWZ v. 05.06.2024


21.05.2024

Sönmez gegen Spitzenreiter mit Dreierpack

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll schlägt auch in der Höhe verdient den designierten Meister FC Esslingen mit 3:0.mehr lesen >

 
21.05.2024

Sönmez gegen Spitzenreiter mit Dreierpack

1. Mannschaft

Die Landesliga-Kicker des  TSV Bad Boll kamen hochmotiviert aus der Kabine und stellten die Weichen gegen den FC Esslingen bereits früh auf Heimsieg: In der zehnten Minute setzte Yasin Ceküc mit einem langen Pass aus der eigenen Hälfte Yannick Ruther in Szene, der bediente nach gewonnenem Laufduell im Zentrum Sven Sönmez, der flach und platziert aus halbrechter Position das 1:0 erzielte.

Der Bad Boller Doppelschlag war nur drei Minuten später perfekt: Wieder gefiel Ruther mit einem Zuspiel aus dem zentralen Mittelfeld auf Sönmez, der mit seinem zweiten Treffer das 2:0 markierte. Der Hattrick von Sönmez lag dann in der 30. Minute in der Luft, doch Esslingens Torhüter Paul Ulmer lenkte den platzierten Schlenzer per Glanzparade zur Ecke.

Im Anschluss an diese Ecke hatte der Gast zwei weitere Male das Glück auf seiner Seite. Nicola Orlandos Volley-Abnahme und seinen Nachschuss klärte jeweils ein FC-Abwehrbein. Der Gast hatte seine beste Möglichkeit in der 42. Minute. Da tauchte Maurice Regber in halbrechter Position vor Alexander Lang auf, der Bad Boller Schlussmann klärte den Flachschuss per Fußabwehr.

Der zweite Durchgang begann wieder mit einem Aufreger, ausgelöst durch den Gastgeber, als der Ball an den Esslinger Pfosten klatschte. Nur zwei Minuten später hatte Sönmez sein Visier besser eingestellt und erzielte, wieder nach Vorarbeit von Ruther, mit einem satten Flachschuss seinen dritten Treffer (50.). TSV-Torhüter Lang dürfte sich in der 68. Minute nochmals auszeichnen: Louis Majhen tauchte alleine vor dem Bad Boller Keeper auf, der blieb lange stehen und klärte aus kurzer Distanz per Fußabwehr zur Ecke.

In der Folge war Bad Boll noch mit zwei direkten Freistößen von Govorusic gefährlich (77./86.), ehe kurz vor dem Abpfiff Esslingens Schlussmann Ulmer mit einem Klasse-Reflex den Vierten Bad Boller Treffer aus kurzer Distanz durch Ceküc verhinderte.

Für Bad Boll verbleiben noch zwei Saisonspiele. Am Sonntag geht es zum Derby beim JC Donzdorf, am letzten Spieltag dann zu Hause gegen den schon als Absteiger feststehenden VfL Kirchheim.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Unger, Schöll, Ceküc, Seltenreich (71. Ascherl), Orlando, Sönmez (78. Nicastro), Volk (88. Fejza), Ruther (85. Mädel), Ates (70. Govorusic).


17.05.2024

Bad Boll erwartet Meister aus Esslingen

1. Mannschaft

Der Verbandsliga-Aufsteiger stellt sich am Samstag um 17.30 Uhr im Erlengarten vor. (Markus Munz - NWz v. 17.05.24)mehr lesen >

 
17.05.2024

Bad Boll erwartet Meister aus Esslingen

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll empfängt an diesem Samstag um 17.30 Uhr den bereits als Meister feststehenden FC Esslingen. Die mit hoher Konstanz beeindruckenden Esslinger standen vom ersten Spieltag an durchgehend auf Platz eins und werden den Aufstieg mit haushohem Vorsprung in der Landesliga-Tabelle einfahren. Der TSV kann nach seinem 1:0-Sieg beim FC Srbija Ulm mit nun 43 Punkten befreit aufspielen. Dass die Boller bis Mitte der Vorrunde erster Verfolger des FC Esslingen waren, ist gegen Ende einer mehr turbulent als gewünscht verlaufenen Saison fast schon in Vergessenheit geraten. Am nächsten Spieltag treffen der JC Donzdorf und der TSV Bad Boll dann im Landesliga-Derby direkt auf­einander.


13.05.2024

Ein Dreier auf den letzten Drücker

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll gewinnt bei Srbija Ulm mit 1:0 und fährt damit den zweiten Sieg in Folge ein.mehr lesen >

 
13.05.2024

Ein Dreier auf den letzten Drücker

1. Mannschaft

Die Zuschauer sahen im Gastspiel des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll bei Srbija Ulm  zwei gänzlich unterschiedliche  Halbzeiten, am Ende entschied Bad Boll das Duell  mit einem Last-Minute-Treffer in der 90. Minute.

Die abstiegsgefährdeten Gastgeber kamen besser in die Partie als Bad Boll. Nach sieben Minuten wurde der Schuss von Nenad Ilic aus 20 Metern gefährlich zum Eckball abgefälscht. Bad Boll brauchte bis zur 17. Minute für die erste Torchance. Sven Sönmez mit einem Solo über die linke Angriffsseite, seine scharfe Hereingabe klärte die Ulmer Hintermannschaft in höchster Not vor dem einschussbereiten Kim-Luca Quattrone.

Nun begann die stärkste Phase der Gastgeber. Langer Einwurf in den Bad Boller Strafraum, Duric tauchte alleine vor Bad Bolls Torhüter Lang auf, doch der Angreifer brachte den Ball nicht richtig unter Kontrolle (22.). In der 36. Minute Flanke von Ulm von der linken Seite in den Bad Boller Strafraum, Stefan Gavranovic zwang TSV-Keeper Alexander Lang aus zehn Metern zu einer Glanzparade (36.). Nur vier Minuten später war es Duric, der alleine vor Lang zum Abschluss kam. Der Bad Boller Schlussmann blieb lange stehen und klärte den Schuss aus kurzer Distanz mit den Fingerspitzen. So wurden die Seiten mit einem für Bad Boll glücklichen 0:0 gewechselt.

Im zweiten Durchgang zeigten die Gäste dann ein ganz anderes Gesicht. Der erste Warnschuss in der 49. Minute: Nach Solo von Baran Ates brachte Ulm den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Nicola Orlando per Direktabnahme aus zwölf Metern, der Ball strich um Haaresbreite am Pfosten vorbei. Ulm kam seinerseits in der 66. Minute zur einzigen nennenswerten Torchance, nach einer flachen Hereingabe klärte Bad Bolls Julian Unger vor dem einschussbereiten Duric. Eine Minute später klatschte ein abgefälschter Schuss von Orlando an den Ulmer Pfosten. In der 77. Minute rauschte ein 25-Meter-Kracher von Orlando um Zentimeter über die Querlatte. Als alle Zeichen schon auf Remis standen, gelang Bad Boll doch noch der entscheidende Treffer. Yannick Ruther setzte sich über rechts durch, passte von der Grundline nach innen, Ates, für den der Ball bestimmt war, sah den hinter ihm besser stehenden Marcel Mädel und ließ den Ball passieren. Mädel erzielte aus acht Metern den Siegtreffer für den TSV Bad Boll in der letzten Spielminute, in der Nachspielzeit sollte nichts mehr passieren.

TSV Bad Boll: Lang – Ceküc, Unger, Schöll, Mändle, Volk (63. Seltenreich), Duraku (46. Ruther), Quattrone (46. Ates), Orlando, Sönmez (84. Scheuing), Govo­rusic (71. Mädel).

 

Sonntag, 12.05.2024 TSV Bad Boll II - 1. Göppinger Sportverein III 8:0 (5:0) Tore: Hiller (3), Smoqi (3), Garoeb (2).

 

Vorschau:

Mittwoch, 15.05.2024 1. FC Heiningen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 17.05.2024 TSV Bad Boll - FC Esslingen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 26.05.2024 Donzdorfer JC - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 26.05.2024 TSV Bad Boll II . FV Faurndau II, Anspiel 15:00 Uhr

 


10.05.2024

Torspektakel in Bad Boll endet mit Sieg für Gastgeber

1. Mannschaft

ie Elf aus dem Erlengarten bezwingt Schlusslicht FC Germania Bargau mit 5:3.mehr lesen >

 
10.05.2024

Torspektakel in Bad Boll endet mit Sieg für Gastgeber

1. Mannschaft

Bei nasskaltem Wetter entwickelte sich auf dem Rasenplatz des TSV Bad Boll von Beginn an eine offen geführte Landesligapartie zwischen zwei Mannschaften, denen man deutlich anmerken konnte, dass es um nicht mehr viel ging. Nicht mit von der Partie auf Bad Boller Seite waren Sven Sönmez (krank) und Nick Strohmaier (Urlaub).

Bargau kam hervorragend in die Partie. Bereits in der vierten Spielminute erzielte Braun mit einem herrlichen direkten Freistoß, unhaltbar für Bad Bolls Torhüter Lang, aus 20 Metern das 0:1. Die Gastgeber antworteten im direkten Gegenzug mit einem Tor von Ates nach Vorarbeit von Ruther. Der Treffer fand allerdings  wegen Abseitsstellung keine Anerkennung.

In der zehnten Minute tauchte Bolls Govorusic alleine vor Bargaus Torhüter Naumann auf, der Keeper reagierte per Fußabwehr glänzend und verhinderte den Ausgleich. Der Gastgeber übernahm danach immer mehr das Kommando. Ein Schuss von Govorusic krachte an die Unterkante der Latte (32.), ehe zwei Minuten später die Fans des TSV endlich jubeln dürften. Ruther erzielte nach schöner Einzelleistung aus halbrechter Position im Strafraum das 1:1. Nur eine Minute später zappelte der Ball erneut im Bargauer Tor. Ein Querpass der Gäste geriet zu kurz, Ates eroberte den Ball, gewann den Zweikampf mit Torhüter Naumann und schob zum 2:1 Halbzeitstand ein (35.).

In der 51. Minute bekam der Gast einen Foulelfmeter zugesprochen. Torhüter Lang bekam die Hände noch an den scharf geschossenen Strafstoß von Zischka, konnte den Ausgleich zum 2:2 aber nicht verhindern. Bad Boll antwortete erneut in der 71. Minute: Nach einer Flanke von Govorusic von rechts köpfte Ates das 3:2. Vier Minuten nach der Führung gab für den TSV einen Foulelfmeter. Govorusic verwandelte wuchtig und sicher zum 4:2. Doch damit noch nicht genug: Braun markierte in der 84. Minute mit einem satten Distanzschuss aus 25 Metern den erneuten Bargauer Anschlusstreffer zum 4:3.

Die Hoffnung der Gäste, etwas Zählbares aus dem Erlengarten mit nach Hause zu nehmen, währte aber nicht lange. Orlando setzte den Ball mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumlinie ins Dreieck zum 5:3-Endstand. Bereits an diesem Sonntag gastiert der TSV Bad Boll bei Srbija Ulm.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Unger, Schöll, Ceküc, Seltenreich (46. Orlando), Volk, Ascherl (60. Quattrone), Ruther (82. Fejza), Govorusic (80. Mädel), Ates (76. Duraku).


06.05.2024

Bad Boll in Blaubeuren mit einem 1:1

1. Mannschaft

Gäste legen am Blautopf durch Ates vor, Platzherren gleichen noch im ersten Abschnitt aus.mehr lesen >

 
06.05.2024

Bad Boll in Blaubeuren mit einem 1:1

1. Mannschaft

Nach dem Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Tobias Grauf stand sowohl für den Gastgeber FC Blaubeuren als auch für den angereisten TSV Bad Boll ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden im Landesliga-Vergleich. Auf dem Rasenplatz im Blaubeurener Stadteil Gerhausen nahm die Partie sofort Fahrt auf. Der FC Blaubeuren, gespickt mit vielen technisch hervorragenden Spielern, übte von Beginn an Druck auf den Gast aus.

Der erste Warnschuss erfolgte bereits nach fünf Spielminuten durch Santic. Sein satter Kracher aus 20 Metern strich knapp über die Querlatte. Nach zehn Minuten war es Vojakovic, der nach schönem Solo im Strafraum aus 15 Metern neben das Bad Boller Tor zielte. Bad Bolls Antwort in der 19. Minute war da deutlich effektiver. Der Govorusic-Freistoß von der rechten Bad Boller Angriffsseite, zehn Meter hinter der Mittellinie, erreichte als hoher Ball in den Strafraum Strohmaier, dessen Kopfballvorlage nutzte Ates, um aus kurzer Distanz per Kopf das 0:1 zu erzielen. Blaubeuren war beeindruckt und verlor für kurze Zeit seinen Spielfaden. In der 28. Minute verhinderte Blaubeurens Torhüter Sandanovic mit einer Glanzparade gegen einen satten Schuss von Sönmez aus 20 Metern den zweiten Bad Boller Treffer. Diese Parade rüttelte das Team vom Blautopf wach.

Es ging nun Schlag auf Schlag. In der 30. und 31. Minute verhinderte TSV-Torhüter Lang mit Glanzparaden gegen Ceesay und Dujmovic den Ausgleich. In der 32. Minute war aber auch er geschlagen. Nach einem Lijesnic-Eckball konnte Lang die Abnahme von Ceesay nicht festhalten, Vencel Kozul staubte aus kurzer Distanz zum 1:1-Halbzeitstand ab.

Im zweiten Durchgang ließ der Gast deutlich weniger an Chancen für die Gastgeber zu als in Halbzeit eins. In der 62. Minute klärte wieder Lang gegen Kamil Kozul. zwei Minuten später strich eine abgefälschte Volleyabnahme von Bad Bolls Orlando nach eine Govorusic-Ecke um Zentimeter am Pfosten vorbei. Weitere Möglichkeiten boten sich den Gastgebern, Kocol mit einem Freistoß von der Strafraumlinie über das Tor (69.) und Kopfball von Lijesnic neben das Tor (75.). Govorusic auf Seiten des TSV Bad Boll setzte einen direkten Freistoß aus 20 Metern knapp über die Querlatte (76.). Bereits am Mittwoch geht es für die Mannschaft des TSV Bad Boll weiter. Im vorgezogenen Abendspiel gastiert Germania Bargau im Bad Boller Bollwerkstadion.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Unger, Schöll, Strohmaier (56. Ceküc), Seltenreich (70. Ascherl), Orlando (70. Volk), Ruther (85. Fejza), Sönmez, Ates (68. Mädel), Govorusic.

 

Sonntag, 05.05.2024 TSG Salach II - TSV Bad Boll II, Endstand 2:2 (0:1), Tore: Garoeb, Smoqi

 

Vorschau:

Mittwoch, 08.05.2024 TSV Bad Boll - 1. FC Germania Bargau, Anspiel 18:30 Uhr

Sonntag, 12.05.2024 FC Srbija Ulm - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 12.05.2024 TSV Bad Boll II - 1. Göppinger Sportverein III, Anspiel 15:00 Uhr

Mittwoch, 15.05.2024 1. FC Heiningen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 18.05.2024 TSV Bad Boll - FC Esslingen, Anspiel 17:30 Uhr


29.04.2024

Beide Seiten nur jeweils eine Hälfte dominant

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll nimmt ein 2:0 mit in die Pause, kassiert danach aber Waldhausens Ausgleich.mehr lesen >

 
29.04.2024

Beide Seiten nur jeweils eine Hälfte dominant

1. Mannschaft

Am Ende einer spannenden und aufregenden Landesliga-Partie im Bad Boller Bollwerkstadion stand ein leistungsgerechtes Unentschieden. Bad Bolls Trainer Benjamin Geiger stellte die Mannschaft im Gegensatz zur Vorwoche beim MTV Stuttgart auf zwei Positionen um. Für Ceküc und Volk kamen Mändle und Seltenreich in die Startelf. Die Zuschauer sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Der erste Durchgang ging klar an den Gastgeber, die zweiten 45 Minuten konnte der Gast aus Waldhausen für sich verbuchen. Logische Konsequenz: Unentschieden.

Die Partie nahm bei besten äußeren Bedingungen und frühsommerlichen Temperaturen sofort Fahrt auf. Nach 15 Minuten schickte Schöll aus der eigenen Spielhälfte Govorusic über die linke Bad Boller Angriffsseite, der einen herrlichen Flankenwechsel über 40 Meter auf Ruther vollzog, der per Volleyabnahme das 1:0 erzielte. Derselbe Spieler erzielte in der 38. Minute mit einem sehenswerten Heber aus gut 30 Metern gegen den zu weit vor dem Tor stehenden Waldhausener Schlussmann Tentonis den 2:0-Halbzeitstand. Waldhausen blieb in der ersten Halbzeit ohne nennenswerte Gelegenheit.

Der Gast kam wie verwandelt aus der Kabine, spielte Boll in seiner eigenen Hälfte fest und wurde in der 60. Minute belohnt. Nach einem Freistoß von Schiele im linken Halbfeld markierte Weber per satter Volleyabnahme den 2:1-Anschlusstreffer. Boll zeigte sich wenig beeindruckt und spielte in der 68. Minute einen herrlichen Konter über die linke Angriffsseite. Ates‘ präzise Flanke kam zum am langen Pfosten frei stehenden Govorusic, der den Ball annahm und aus acht Metern zentral freie Schussbahn gehabt hätte, aber von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht wurde. Der erwartete und lautstark geforderte Elfmeterpfiff des Unparteiischen blieb aber aus.

In der Folge wurde die Partie immer hektischer. Waldhausen konnte dies zunächst für sich nutzen. Nach einem Eckball von der rechten Seite durch Janik war Schiele am langen Pfosten zur Stelle und erzielte den 2:2-Ausgleich. Die Hektik gipfelte in der 90. Minute, als Waldhausens Selimi nach einer Tätlichkeit gegen Bad Bolls Schöll mit der roten Karte den Platz verlassen musste. Bad Boll hatte in der Nachspielzeit nochmals die Chance zur Führung, Unger zielte aus 16 Metern knapp neben das Tor.

 

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier, Schöll, Unger, Mändle, Seltenreich, Orlando (60. Volk), Sönmez (83. Quattrone), Ruther, Govo­rusic (83. Ascherl), Ates.

 

Sonntag, 28.04.2024 TSV Bad Boll II - Türk SV Ebersbach II 3:2 (1:1)

 

Vorschau:

Sonntag, 05.05.2024 FC Blaubeuren - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag 05.05.2024 TSG Salach II - TSV Bad Boll, Anspiel 13:00 Uhr

 


29.04.2024

Beide Seiten nur jeweils eine Hälfte dominant

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll nimmt ein 2:0 mit in die Pause, kassiert danach aber Waldhausens Ausgleich.mehr lesen >

 
29.04.2024

Beide Seiten nur jeweils eine Hälfte dominant

1. Mannschaft

Am Ende einer spannenden und aufregenden Landesliga-Partie im Bad Boller Bollwerkstadion stand ein leistungsgerechtes Unentschieden. Bad Bolls Trainer Benjamin Geiger stellte die Mannschaft im Gegensatz zur Vorwoche beim MTV Stuttgart auf zwei Positionen um. Für Ceküc und Volk kamen Mändle und Seltenreich in die Startelf. Die Zuschauer sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Der erste Durchgang ging klar an den Gastgeber, die zweiten 45 Minuten konnte der Gast aus Waldhausen für sich verbuchen. Logische Konsequenz: Unentschieden.

Die Partie nahm bei besten äußeren Bedingungen und frühsommerlichen Temperaturen sofort Fahrt auf. Nach 15 Minuten schickte Schöll aus der eigenen Spielhälfte Govorusic über die linke Bad Boller Angriffsseite, der einen herrlichen Flankenwechsel über 40 Meter auf Ruther vollzog, der per Volleyabnahme das 1:0 erzielte. Derselbe Spieler erzielte in der 38. Minute mit einem sehenswerten Heber aus gut 30 Metern gegen den zu weit vor dem Tor stehenden Waldhausener Schlussmann Tentonis den 2:0-Halbzeitstand. Waldhausen blieb in der ersten Halbzeit ohne nennenswerte Gelegenheit.

Der Gast kam wie verwandelt aus der Kabine, spielte Boll in seiner eigenen Hälfte fest und wurde in der 60. Minute belohnt. Nach einem Freistoß von Schiele im linken Halbfeld markierte Weber per satter Volleyabnahme den 2:1-Anschlusstreffer. Boll zeigte sich wenig beeindruckt und spielte in der 68. Minute einen herrlichen Konter über die linke Angriffsseite. Ates‘ präzise Flanke kam zum am langen Pfosten frei stehenden Govorusic, der den Ball annahm und aus acht Metern zentral freie Schussbahn gehabt hätte, aber von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht wurde. Der erwartete und lautstark geforderte Elfmeterpfiff des Unparteiischen blieb aber aus.

In der Folge wurde die Partie immer hektischer. Waldhausen konnte dies zunächst für sich nutzen. Nach einem Eckball von der rechten Seite durch Janik war Schiele am langen Pfosten zur Stelle und erzielte den 2:2-Ausgleich. Die Hektik gipfelte in der 90. Minute, als Waldhausens Selimi nach einer Tätlichkeit gegen Bad Bolls Schöll mit der roten Karte den Platz verlassen musste. Bad Boll hatte in der Nachspielzeit nochmals die Chance zur Führung, Unger zielte aus 16 Metern knapp neben das Tor.

 

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier, Schöll, Unger, Mändle, Seltenreich, Orlando (60. Volk), Sönmez (83. Quattrone), Ruther, Govo­rusic (83. Ascherl), Ates.

 

Sonntag, 28.04.2024 TSV Bad Boll II - Türk SV Ebersbach II 3:2 (1:1)

 

Vorschau:

Sonntag, 05.05.2024 FC Blaubeuren - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag 05.05.2024 TSG Salach II - TSV Bad Boll, Anspiel 13:00 Uhr

 


22.04.2024

Bittere Niederlage für Bad Boll

1. Mannschaft

Torarmes 0:1 im Vergleich bei ebenfalls wenig zwingenden Stuttgartern.mehr lesen >

 
22.04.2024

Bittere Niederlage für Bad Boll

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll lieferte in seinem ersten Gastspiel bei Aufsteiger MTV Stuttgart keine gute Leistung ab. Auf dem sehr gut bespielbaren Rasen am Stuttgarter Kräherwald hätte diese Leistung allerdings bei besserer und konsequenterer Chancenauswertung der wenigen sich bietenden Möglichkeiten durchaus ausreichen können, etwas Zählbares aus der Landeshauptstadt mit nach Bad Boll zu bringen.

Die Gastgeber, ebenfalls mit keinem zwingenden Auftritt gegen den TSV, profitierten letztendlich von ihrer besseren Chancenverwertung, um am Ende den Platz als Sieger verlassen zu können. In der 9. Minute setzte sich Bad Bolls Sönmez auf der linken Angriffsseite durch, seine Hereingabe setzte Ates zentral aus zehn Metern knapp neben den Pfosten. Die Partie verflachte danach. Aktionen gab es auf beiden Seiten meist im Mittelfeld ohne gefährliche Akzente. In der 37. Minute folgte die zweite Bad Boller Möglichkeit, wieder über die linke Angriffsseite, diesmal über Ates. Der Zentrumsstürmer kam aus spitzem Winkel zum Schuss, stellte aber MTV-Torhüter Zimmermann vor keine großen Probleme.

Die Gastgeber kamen zu ihrer besten Möglichkeit in der 45. Minute durch einen Schuss von Flach, der knapp über die Querlatte strich. Die beste Boller Möglichkeit ergab sich in der 57. Minute nach Balleroberung von Strohmaier und Flachpass von Ruther auf Ates. Der kam frei zum Schuss, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz über das Tor.

Dann die entscheidende Szene des MTV in der 60. Minute: Dem Ballverlust des TSV im Spielaufbau folgte ein schnelles Umschaltspiel, Hahn erzielte mit einem unhaltbaren Schuss den einzigen Treffer der Partie zum 1:0 aus 20 Metern. Fünf Minuten später rettete Lang per Glanzparade aus zehn Metern gegen Flach. Bad Boll kam noch zu drei weiteren Chancen. Jedesmal kam die Flanke von der linken Bad Boller Angriffsseite. Zunächst flankte Ates, Ruther und Govorusic verpassten (69.). Dann flankte Sönmez, ein MTV-Abwehrbein klärte vor dem einschussbereiten Govorusic (70.). Schließlich sorgte Govo­rusic für eine scharfe Hereingabe, Fejza verpasst am langen Pfosten. Zwischenzeitlich hatte Graham auf Seiten des MTV die Ampelkarte gesehen. Am Ende blieb es bei einer unnötigen Auswärtsniederlage des TSV. Am Sonntag gastiert der SV Waldhausen in Bad Boll.

TSV Bad Boll: Lang – Ceküc (88. Mändle), Unger, Schöll, Strohmaier (81. Nicastro), Sönmez, Volk, Orlando (67. Seltenreich), Ruther (81. Fejza), Govorusic, Ates (86. Duraku).

 

Sonntag, 21.04.2024 TSG Zell u.A. - TSV Bad Boll II 7:3 (3:2), Tore: Benesch (2), Smoqi

 

Vorschau:

Sonntag, 28.04.2024 TSV Bad Boll - SV Waldhausen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 28.04.2024 TSV Bad Boll II - Türk. SV Ebersbach II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 05.05.2024 FC Blaubeuren - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag 05.05.2024 TSG Salach II - TSV Bad Boll, Anspiel 13:00 Uhr


15.04.2024

Kollektiver Blackout beschert 0:4-Pleite

1. Mannschaft

Innerhalb von sechs Minuten entscheidet der SC Geislingen das Landesliga-Derby beim TSV Bad Boll für sich.mehr lesen >

 
15.04.2024

Kollektiver Blackout beschert 0:4-Pleite

1. Mannschaft

Ein Fußball-Spiel dauert auch in der Landesliga 90 Minuten plus Nachspielzeit. Das Derby zwischen dem TSV Bad Boll und dem SC Geislingen verdichtete sich aber letztlich auf knappe sechs Minuten. Einen kollektiven Blackout der Gastgeber nutzte der SC vor 300 Zuschauern im Erlengarten in dieser Zeit gnadenlos effektiv aus. Lukas Ziegler (31.), Ricardo Dias Matos (33.) und Mohamad Dhainy (37.) stellten im Eiltempo auf 3:0 und machten schon vor der Pause alles klar.

Das 4:0 durch den kurz zuvor eingewechselten Robert Kljajic, dem Bad Bolls Torhüter Alexander Lang den Ball unbedrängt in den Fuß spielte, hatte nur noch statistischen Wert. Die Geislinger sind damit weiterhin die zweitbeste Rückrunden-Mannschaft. „Die Punkte brauchen wir auch, um uns von unten abzusetzen“, sagte SC-Trainer Benjamin Bilger, „es war ein verdienter Sieg, aber wir hatten auch das nötige ­Spielglück.“

Seinem Gegenüber Benjamin Geiger, der gerade erst bis Saisonende übernommen hat, war der kurzfristige Totalausfall seiner Elf auch nach Spielschluss noch ein Rätsel: „Das kam aus dem Nichts und hatte sich eigentlich vom Spielverlauf her nicht angekündigt. Nach dem 0:1 haben wir die Kontersituation nicht unterbunden und waren nicht mehr griffig genug. Das hat der SC eiskalt ­bestraft.“

Nachdem Ziegler eine Ecke von Chris Loser ungestört eingenickt hatte, brachen bei den Gastgebern die Dämme. Geislingens Abwehrhüne hatte noch nicht genug und marschierte mit dem Ball am Fuß durchs Mittelfeld. Nach doppeltem Doppelpass veredelte Dias Matos mit einem satten Schuss diesen stark herausgespielten Konter.

Dhainy verpasste direkt darauf nach Ahmeti-Flanke per Kopf den dritten Treffer, holte das aber umgehend nach. Julian Unger und Torhüter Lang waren sich am Boller Sechzehner nicht einig, Dhainy luchste Unger den Ball ab und hob ihn schön über den herausgekommenen Keeper. „Wir haben in dieser Phase mit fast 100 Prozent Effektivität drei Tore gemacht, das hat dem Gegner zum richtigen Zeitpunkt den Zahn gezogen“, erklärte Bilger, „wir müssen aber auch realistisch einschätzen, dass davor Boll am Drücker war und uns Rocco Sauter in einigen Situationen gut geholfen hat.“ Bei zwei Unger-Kopfbällen war Sauter, in der vergangenen Saison noch Bolls Nummer zwei, auf dem Posten. Bei einem Ates-Schuss hatte der erst 20-jährige Keeper Glück, dass der überraschte Yannick Ruther seinen Abpraller aus zentraler Position nicht verwerten konnte (29.).

Unmittelbar vor der Pause verhinderte Sauter per Fußabwehr einen möglichen Anschlusstreffer durch Ates (45.). „Der SC war heute in den entscheidenden Situationen die bessere Mannschaft und hat es in der zweiten Halbzeit dann clever gemacht“, sagte Geiger, „das vierte Tor hat in seiner Entstehung dann so richtig reingepasst. Die Niederlage war verdient, aber zu hoch.“

Die Freude über den klaren Derbysieg wurde beim SC durch eine frühe Knieverletzung von Robin Reichert getrübt. Der Innenverteidiger musste nach einer Viertelstunde ausgewechselt werden und zur Untersuchung ins Krankenhaus. Bilger hofft, dass die Diagnose „nichts ganz Schlimmes“ ergeben wird: „Robin war zuletzt überragend drauf und hat zusammen mit Lukas Ziegler hinten den Laden dichtgehalten.“

Beim Stand von 0:0 habe man auch Glück gehabt, nicht in Rückstand zu geraten, analysierte der am Samstag herausragende Ziegler: „In der Halbzeit hat uns der Trainer gesagt, wir sollen mit der gleichen Aggressivität weiterspielen, als ob es 0:0 steht. Das haben wir gemacht und so ein frühes Tor für Bad Boll verhindert, was es vielleicht nochmal spannend gemacht hätte.“

 

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier, Unger, Schöll, Ceküc (72. Scheuing), Ruther (62. Orlando), Seltenreich (72. Mändle), Volk (67. Fejza), Sönmez, Govorusic, Ates (62. Quattrone).

SC Geislingen: Sauter – Musliu, Reichert (14. Niederberger), Ziegler, Mayer, Ahmeti (67. Kranz), Loser, Eyüpoglu, Aljwir (53. de Lucia, 72. Falzone), Dhainy, Dias Matos (64. Kljajic).

 

Sonntag, 14.04.2024 TSV Bad Boll II - SF Jebenhausen 4:2 (1:1), Tore: Fejza, Duraku, Tengler, Grauert

 

Vorschau:

Sonntag, 21.04.2024 MTV Stuttgart - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 21.04.2024 TSG Zell u.A. - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 28.04.2024 TSV Bad Boll - SV Waldhausen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 28.04.2024 TSV Bad Boll II - Türk. SV Ebersbach II, Anspiel 12:30 Uhr


12.04.2024

"Im Derby wird es sicher zur Sache gehen“

1. Mannschaft

Bad Bolls neuer Trainer Benjamin Geiger freut sich auf das Spiel gegen den SC Geislingen.mehr lesen >

 
12.04.2024

"Im Derby wird es sicher zur Sache gehen“

1. Mannschaft

ch hätte mir keine bessere Konstellation zum Einstand wünschen können“, sagt Benjamin Geiger, der an diesem Samstag um 17.30 Uhr auf die Trainerbank des TSV Bad Boll zurückkehrt. Zu Gast ist der SC Geislingen, bei dem Geiger auch schon viereinhalb Jahre als Co-Trainer und Spielertrainer tätig war.

„Beide Mannschaften waren zuletzt gut drauf. Man kennt sich untereinander und es wird in dem Landesliga-Derby sicher zur Sache gehen“, freut sich der 44-Jährige und hofft auf viele Zuschauer. Der Lehrer und Vater von zwei Kindern wird den TSV Bad Boll in den verbleibenden neun Spielen bis Saisonende betreuen. Das verschafft den TSV-Verantwortlichen Zeit für die Suche nach einem neuen Coach für die kommende Runde. Der Landesliga-Dino hatte sich vor drei Wochen nach neun Partien ohne Sieg von Sascha Strähle getrennt.

Eigentlich wollte Geiger noch nicht wieder einsteigen, die erste Anfrage aus dem Erlengarten hatte er auch abgelehnt. Zu der jetzigen Übergangslösung bis Saisonende überredete ihn letztlich sein Freund Matthias Seidl. Unter der interimsweisen Regie des Co-Trainers und TSV-Urgesteins hat das Boller Team zuletzt drei Siege eingefahren, dabei 14 Tore geschossen und ist auf Platz drei geklettert. „Bei den ersten Gesprächen sah die Welt in der Tabelle noch etwas anders aus“, erklärt Geiger, „der Klassenerhalt ist in dieser Liga mit bis zu sechs möglichen Absteigern zwar noch nicht ganz sicher, aber nun sind es andere Voraussetzungen. Matze hat gute Arbeit geleistet, daran werde ich mich am Anfang natürlich auch orientieren.“

Zweitbester der Rückrunde

Das 5:4 gegen den TSV Buch hat Geiger beobachtet und dabei Positives wie Negatives gesehen. Am Montag leitete er erstmals das Training und sammelte in den drei Einheiten in dieser Woche die ersten Eindrücke. „Ich werde mir nach und nach meine eigene Meinung bilden. Aber auch wenn Seidl offiziell Co-Trainer ist, sind wir bei Aufstellung oder Trainingsinhalten absolut gleichberechtigte Partner“, betont Geiger.

Der SC Geislingen ist hinter Tabellenführer FC Esslingen die zweitbeste Rückrunden-Mannschaft, hat vier der sechs Spiele in diesem Kalenderjahr gewonnen, zuletzt 2:1 gegen den JC Donzdorf.

Der JC spielt bereits an diesem Freitagabend (19.30 Uhr) beim VfL Kirchheim, die beiden Kontrahenten folgen dem SC in der Rückrunden-Tabelle auf den Plätzen drei und vier, auf fünf hat sich bereits Bad Boll nach den drei Siegen unter Seidl hochgear­beitet.

„Das wird ein interessantes Spiel gegen den SC, jeder wird heiß sein“, sagt Geiger, dem nach dreieinhalb Jahren ohne Traineramt die Energie anzumerken ist, „wenn uns ein Sieg gelingen sollte, dürfte das Thema Abstieg erledigt sein. Dann könnten wir den Fokus nach vorne richten und attackieren. Außer Platz eins ist alles möglich.“

Markus Munz - NWZ v. 12.04.2024


08.04.2024

Torfestival im Erlengarten

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll bezwingt den TSV Buch mit 5:4. mehr lesen >

 
08.04.2024

Torfestival im Erlengarten

1. Mannschaft

Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Govorusic setzte 20 Meter vor dem Bucher Tor seinen Sturmkollegen Ates in Szene, der ließ nach sehenswerter Ballverarbeitung unter Bedrängnis Buchs Torhüter Maier per platziertem Flachschuss aus 16 Metern keine Chance und netzte früh zum 1:0 ein (4.). In der 24. Minute legte der Gastgeber nach. Sönmez passte in die Gasse auf Ruther. Dieser zwang Torhüter Maier zu einer Glanzparade, Govorusic staubte ohne Mühe zum 2:0 ab.

Nur zwei Minuten später erzielte Schrapp per Flachschuss den Bucher Anschlusstreffer zum 2:1. In der 40. Minute war wieder Boll dran. Govorusic passte auf den startenden Sönmez, der schneller war als sein Gegenspieler und markierte mit einem satten Schuss aus 16 Metern den 3:1-Halbzeitstand.

Der Gast aus Buch steckte nicht auf. Leitner flankte präzise von der rechten Angriffsseite, Zwar köpfte zum 3:2 ein (51.). Vier Minuten später kam wieder die Bad Boller Antwort. Nach einem zu kurzen Rückpass auf den weit vor dem Tor stehenden Bucher Schlussmann Maier eroberte Ates den Ball, überlief Maier und schob den Ball in die leeren Maschen zum 4:2 für die Gastgeber.

„Was der TSV Buch kann, können wir auch“, dachten sich die Boller und machten ebenfalls einen ganz dicken Schnitzer im Spielaufbau im eigenen Strafraum. Leitner bedankte sich höflich und schob ohne Mühe zum 4:3-Anschlusstreffer ein (59.). Doch damit noch nicht genug: In der 70. Minute köpfte Buchs Torjäger Schrapp aus zentaler Position mit einem wuchtigen Kopfball den 4:4-Ausgleich.

Die Partie stand jetzt auf der Kippe, doch nur drei Minuten nach dem Ausgleich war wieder auf das Boller Sturmduo Govorusic und Ates Verlass. Govorusic flankte von der rechten Boller Angriffsseite und Ates erzielte per Volleyabnahme den 5:4-Endstand.

Ab diesem Montag hat in Boll ein alter Bekannter an der Seitenlinie das Sagen. Für den Rest der Saison kehrt Benjamin Geiger an seine alte Wirkungsstätte zurück, der mit dem TSV Bad  Boll in der Saison 2015/16 Platz zwei der Landesliga und damit die Relegation zur Verbandsliga erreichte. Das erste Spiel des neuen Trainers wird gleich ein richtiger Kracher: Am kommenden Samstag um 17.30 Uhr gibt der SC Geislingen im Bad Boller Bollwerk-Stadion seine Visitenkarte ab.

 

TSV Bad Boll: Lang – Nicastro (74. Mändle), Schöll, Hartmann, Ceküc, Volk (71. Ascherl), Ruther, Seltenreich (56. Orlando), Sönmez (88. Strohmaier), Ates, Govorusic (83. Duraku).

 

Sonntag, 7. April 2024 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II 1:5 (0:3), Tore: Smoqi (2), Benesch, Carlone, Alfariji

 

Vorschau:

DERBYTIME! SAMSTAG, 13. APRIL 2024 TSV BAD BOLL - SC GEISLINGEN, ANSPIEL 17:30 UHR

Sonntag, 14. April 2024 TSV Bad Boll II - SF Jebenhausen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 21. Aprril 2024 MTV Stuttgart - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 21. April 2024 TSG Zell u.A. - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


06.04.2024

Benjamin Geiger führt jetzt den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Der Trainer soll die Mannschaft schnell zum Klassenerhalt bringen. Er bleibt nur bis zum Saisonschluss.mehr lesen >

 
06.04.2024

Benjamin Geiger führt jetzt den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Benjamin Geiger wird Fußball-Landesligist TSV Bad Boll ab kommender Woche als Trainer übernehmen. Im Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Buch wird die Mannschaft nochmal von Co-Trainer Matthias Seidl und Ex-Spieler Pascal Hartmann betreut. Danach kehrt mit Geiger ein weiterer ehemaliger Bad Boller Spieler und Trainer vorübergehend in den Erlengarten zurück. Aus familiären Gründen ist für den 44-Jährigen, dessen letztes Engagement beim TSV Weilheim drei Jahre zurückliegt, am Saisonende wieder Schluss.

„Das gibt uns die Zeit, um in Ruhe einen neuen Trainer für die kommende Runde suchen zu können“, sagt Roberto Pelleriti. Der Sportliche Leiter des TSV Bad Boll führt derzeit Gespräche mit möglichen Kandidaten. Vor zwei Wochen hatte sich der Landesliga-Dino nach neun sieglosen Spielen von Trainer Sascha Strähle getrennt. Unter dem Interims-Duo Seidl und Hartmann gelangen zwei Siege mit 9:2 Toren. „Sie kennen die Mannschaft und haben die richtigen Worte gefunden“, erklärt Pelleriti, „es ist ein Ruck durchs Team gegangen, der Wille war erkennbar. Das wollte ich von der Mannschaft aber auch sehen. Es gibt keine Ausreden mehr. Das waren nun zwei gute Spiele, aber wir brauchen weiter Punkte für den Klassenerhalt. Noch ist nichts erreicht, ein Drittel der Saison steht noch aus.“

Am Sonntag um 15 Uhr kommen die Pokal-Helden des TSV Buch in den Erlengarten. In der Liga mit 30 Punkten im Mittelfeld, feierten die Bucher unter der Woche durch ein 2:1 über den Verbandsliga-Zweiten Türkspor Neckarsulm den Einzug ins Halbfinale des WFV-Pokals. Die Bayern sind seit jeher gern gesehene Gäste in den Klubhäusern der Landesliga, werden aber im neuen Spieljahr nicht mehr in Württemberg antreten und zudem in eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Obenhausen eintreten. Bis Sonntag dürften die Feierbiester auch wieder in entsprechender Verfassung sein. „Das waren immer freundschaftliche Aufeinandertreffen mit Buch. Wir freuen uns auf Sonntag, auch wenn beide sportlich nichts zu verschenken haben. Es ist alles dicht beieinander“, sagt Pelleriti, „wir wollen an die letzten beiden Spiele anknüpfen und einen Heimsieg.“

Einen Schnellschuss bei der Trainersuche schließt er aus, für die Kaderplanung sei es trotz allem sinnvoll, Klarheit auf dieser Position zu haben. „Aber ich möchte hierzu Stefan Effenberg zitieren: Ein Spieler muss sich für den Verein entscheiden und für die Mannschaft spielen wollen, unabhängig davon, wer der Trainer ist.“

Markus Munz - NWZ vom 6.4.2024


06.04.2024

Benjamin Geiger führt jetzt den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Der Trainer soll die Mannschaft schnell zum Klassenerhalt bringen. Er bleibt nur bis zum Saisonschluss.mehr lesen >

 
06.04.2024

Benjamin Geiger führt jetzt den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Benjamin Geiger wird Fußball-Landesligist TSV Bad Boll ab kommender Woche als Trainer übernehmen. Im Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Buch wird die Mannschaft nochmal von Co-Trainer Matthias Seidl und Ex-Spieler Pascal Hartmann betreut. Danach kehrt mit Geiger ein weiterer ehemaliger Bad Boller Spieler und Trainer vorübergehend in den Erlengarten zurück. Aus familiären Gründen ist für den 44-Jährigen, dessen letztes Engagement beim TSV Weilheim drei Jahre zurückliegt, am Saisonende wieder Schluss.

„Das gibt uns die Zeit, um in Ruhe einen neuen Trainer für die kommende Runde suchen zu können“, sagt Roberto Pelleriti. Der Sportliche Leiter des TSV Bad Boll führt derzeit Gespräche mit möglichen Kandidaten. Vor zwei Wochen hatte sich der Landesliga-Dino nach neun sieglosen Spielen von Trainer Sascha Strähle getrennt. Unter dem Interims-Duo Seidl und Hartmann gelangen zwei Siege mit 9:2 Toren. „Sie kennen die Mannschaft und haben die richtigen Worte gefunden“, erklärt Pelleriti, „es ist ein Ruck durchs Team gegangen, der Wille war erkennbar. Das wollte ich von der Mannschaft aber auch sehen. Es gibt keine Ausreden mehr. Das waren nun zwei gute Spiele, aber wir brauchen weiter Punkte für den Klassenerhalt. Noch ist nichts erreicht, ein Drittel der Saison steht noch aus.“

Am Sonntag um 15 Uhr kommen die Pokal-Helden des TSV Buch in den Erlengarten. In der Liga mit 30 Punkten im Mittelfeld, feierten die Bucher unter der Woche durch ein 2:1 über den Verbandsliga-Zweiten Türkspor Neckarsulm den Einzug ins Halbfinale des WFV-Pokals. Die Bayern sind seit jeher gern gesehene Gäste in den Klubhäusern der Landesliga, werden aber im neuen Spieljahr nicht mehr in Württemberg antreten und zudem in eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Obenhausen eintreten. Bis Sonntag dürften die Feierbiester auch wieder in entsprechender Verfassung sein. „Das waren immer freundschaftliche Aufeinandertreffen mit Buch. Wir freuen uns auf Sonntag, auch wenn beide sportlich nichts zu verschenken haben. Es ist alles dicht beieinander“, sagt Pelleriti, „wir wollen an die letzten beiden Spiele anknüpfen und einen Heimsieg.“

Einen Schnellschuss bei der Trainersuche schließt er aus, für die Kaderplanung sei es trotz allem sinnvoll, Klarheit auf dieser Position zu haben. „Aber ich möchte hierzu Stefan Effenberg zitieren: Ein Spieler muss sich für den Verein entscheiden und für die Mannschaft spielen wollen, unabhängig davon, wer der Trainer ist.“

Markus Munz - NWZ vom 6.4.2024


02.04.2024

Neu-Ulm eine Klatsche verpasst

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll holte unter dem Interims-Trainergespann Matthias Seidl und Pascal Hartmann den zweiten Sieg in Folge.mehr lesen >

 
02.04.2024

Neu-Ulm eine Klatsche verpasst

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll machte eines seiner besten Auswärtsspiele der laufenden Saison beim klar favorisierten Gastgeber Türkspor Neu-Ulm und verließ am Ende der Begegnung auch in dieser Höhe hochverdient mit 5:2 den Kunstrasenplatz im Muthenhölzle als Sieger. Dabei glich die Mannschaft zweimal einen Rückstand aus und drehte noch in der ersten Halbzeit das Spiel auf 3:2.

Die Gastgeber kamen mit viel Druck aufs Bad Boller Tor in die Partie. Die erste Chance ergab sich bereits nach fünf Spielminuten, als Awet Kidane den Ball völlig frei aus kurzer Distanz über die Bad Boller Querlatte setzte. In der neunten Spielminute dann die erste Führung für  Neu-Ulm: Langer Ball aus der eigenen Hälfte, Miguel Araujo schneller als die Gäste-Abwehr, Bad Bolls Torhüter Alexander Lang brachte zwar noch den Fuß an den aus halbrechter Position geschossenen Ball, konnte den Treffer aber nicht verhindern.

Nach diesem Führungstreffer nahm Bad Boll das Heft in die Hand. Baran Ates setzte in der 31. Minute Neu-Ulms Torhüter Ediz Özer unter Druck, der vertändelte dadurch den Ball, Ates machte aus kurzer Distanz den Ausgleich. Doch nur drei Minuten später war es Tobias Weibler, der mit einem satten Flachschuss die neuerliche Führung für Neu-Ulm erzielte. Und wieder zeigten sich die Gäste unbeeindruckt. Pascal Volk setzte aus dem Mittelfeld über die linke Seite Sven Sönmez in Szene, der passte quer auf Yannick Ruther an den langen Pfosten, die Nummer neun markierte dort aus kurzer Distanz ohne Mühe das 2:2 (39.).

Neu-Ulm zeigte sich durch den Treffer sichtlich beeindruckt – und Boll hatte noch nicht genug: Sönmez war nach gewonnenem Zweikampf im Strafraum nur durch ein Foulspiel zu stoppen. Den fälligen Foulelfmeter jagte David Govorusic unhaltbar ins Tordreieck zur 3:2-Führung.

Der zweite Durchgang war etwas unspektakulärer als der erste, weil Bad Boll immer spielbestimmender wurde. Den Sack machte Govorusic nach Zuspiel von Yasin Ceküc aus zehn Metern zum 4:2 bereits in der 52. Minute zu. Weitere, teilweise sehr gute Möglichkeiten ließ der TSV Bad Boll liegen, ehe Ates mit seinem zweiten Treffer zum 5:2 nachlegte. Einen von Ceküc geschlagenen Eckball von der linken Bad Boller Angriffsseite setzte er volley in die Neu-Ulmer Maschen.

Zwei Minuten später hätte Moritz Seltenreich fast noch den sechsten Boller Treffer erzielt, sein 20-Meter-Schuss krachte aber an die Querlatte. Die Landesligatabelle listet den TSV Bad Boll nach zwei Siegen in Folge auf Platz sechs im Kreis der Klubs, die sich noch Chancen auf Rang zwei und damit die Aufstiegsrelegation ausrechnen dürfen. Es folgen jetzt zwei Heimspiele gegen den TSV Buch und den SC Geislingen.

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier, Unger (78. Nicastro), Schöll, Ceküc (90. Scheuing), Volk, Sönmez, Seltenreich, Ruther (85. Quattrone), Govorusic, Ates (78. Duraku).


25.03.2024

Bad Boller schießen sich die Seele frei

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat den freien Fall gestoppt und Weilimdorf im Landesliga-Duell eine 4:0-Packung verpasst.mehr lesen >

 
25.03.2024

Bad Boller schießen sich die Seele frei

1. Mannschaft

Die Landesliga-Kicker des TSV Bad Boll haben ihre Negativserie beendet. Nach neun Spielen ohne Sieg und der Trennung von Trainer Sascha Strähle unter der Woche gelang im Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf mit 4:0 (0:0) ein kleiner Befreiungsschlag. Das Sturmduo Baran Ates (50., 71.) und David Govorusic (72., 88.) traf jeweils doppelt, wobei der Sieg gegen sich am Ende auflösende Gäste zu deutlich ausfiel.

Co-Trainer Matthias Seidl trat allerdings auch gleich auf die Euphoriebremse: „Für heute ist alles gut, aber ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie diese Leistung jede Woche abrufen muss.“ Der 44-Jährige wird so lange die Verantwortung übernehmen, bis ein neuer Trainer gefunden ist.

Gegen den Tabellenvierten schickte er personell eine unveränderte Formation auf den Platz. „Die Mannschaft war in der Pflicht“, betonte Seidl. Nach der Freistellung ihres Trainers hatten sich die TSV-Spieler auch noch intern ausgesprochen. „Wir wollten heute erst einmal tief stehen und die Null halten. Die Mannschaft hat sich diszipliniert daran gehalten und war gegen den Ball konsequent und aggressiv“, erklärte Seidl, „mit zunehmender Spieldauer haben die Jungs gemerkt, dass der Matchplan aufgeht. Und wir hatten nach langer Zeit endlich auch wieder mal das Spielglück auf unserer Seite.“

Fünf Minuten nach Wiederbeginn nutzte der TSV Bad Boll einen Umschaltmoment gegen die hoch stehenden Gäste gut aus. Pascal Volk bediente den durchstartenden Baran Ates in die Tiefe, während David Govorusic im passiven Abseits die Aufmerksamkeit der Weilimdorfer Restverteidigung auf sich zog. Ates vollendete von links mit der Innenseite ins lange Eck zum 1:0.

„Danach haben wir natürlich mehr Räume bekommen“, erklärte Seidl, „ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass Weil­imdorfs Torhüter immer brutal weit vor seinem Tor steht. Das haben wir beim 2:0 und 3:0 ausgenutzt.“ Ein präziser langer Ball von Keeper Alexander Lang fand Ates auf der rechten Seite, der fast von der Seitenauslinie mit einem Kunstschuss ins Tor traf. Der anschließende Doppelschlag entschied die Partie. Weilimdorf verlor den Ball, Govorusic hob aus 35 Metern das Spielgerät über den Torhüter. Seidl dachte nach dem Sieg auch an Strähle. Dessen Vorgänger Jasko Suvalic, der aktuell seine Uefa-A-Lizenz macht, schloss auf der Tribüne derweil definitiv aus, dass er in dieser Saison in den Erlengarten zurückkehrt. 

(Markus Munz - NWZ v. 25.03.24)

 

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier (85. Scheuing), Schöll, Unger, Ceküc, Ruther (84. Fejza), Seltenreich (62. Nicastro), Volk, Sönmez (79. Mändle), Govorusic, Ates (77. Duraku).

 

Sonntag, 24. März 2024 TSV Bad Boll II - FTSV Kuchen II 2:0 (1:0), Tore: Salah Smoqi, Niklas Heller

 

Vorschau:

Samstag, 30.03.2024 Türk Spor Neu-Ulm - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag,, 07.04.2024 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 07.04.2024 TSV Bad Boll - TSV Buch, Anspiel 15:00 Uhr

 


25.03.2024

Bad Boller schießen sich die Seele frei

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat den freien Fall gestoppt und Weilimdorf im Landesliga-Duell eine 4:0-Packung verpasst.mehr lesen >

 
25.03.2024

Bad Boller schießen sich die Seele frei

1. Mannschaft

Die Landesliga-Kicker des TSV Bad Boll haben ihre Negativserie beendet. Nach neun Spielen ohne Sieg und der Trennung von Trainer Sascha Strähle unter der Woche gelang im Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf mit 4:0 (0:0) ein kleiner Befreiungsschlag. Das Sturmduo Baran Ates (50., 71.) und David Govorusic (72., 88.) traf jeweils doppelt, wobei der Sieg gegen sich am Ende auflösende Gäste zu deutlich ausfiel.

Co-Trainer Matthias Seidl trat allerdings auch gleich auf die Euphoriebremse: „Für heute ist alles gut, aber ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie diese Leistung jede Woche abrufen muss.“ Der 44-Jährige wird so lange die Verantwortung übernehmen, bis ein neuer Trainer gefunden ist.

Gegen den Tabellenvierten schickte er personell eine unveränderte Formation auf den Platz. „Die Mannschaft war in der Pflicht“, betonte Seidl. Nach der Freistellung ihres Trainers hatten sich die TSV-Spieler auch noch intern ausgesprochen. „Wir wollten heute erst einmal tief stehen und die Null halten. Die Mannschaft hat sich diszipliniert daran gehalten und war gegen den Ball konsequent und aggressiv“, erklärte Seidl, „mit zunehmender Spieldauer haben die Jungs gemerkt, dass der Matchplan aufgeht. Und wir hatten nach langer Zeit endlich auch wieder mal das Spielglück auf unserer Seite.“

Fünf Minuten nach Wiederbeginn nutzte der TSV Bad Boll einen Umschaltmoment gegen die hoch stehenden Gäste gut aus. Pascal Volk bediente den durchstartenden Baran Ates in die Tiefe, während David Govorusic im passiven Abseits die Aufmerksamkeit der Weilimdorfer Restverteidigung auf sich zog. Ates vollendete von links mit der Innenseite ins lange Eck zum 1:0.

„Danach haben wir natürlich mehr Räume bekommen“, erklärte Seidl, „ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass Weil­imdorfs Torhüter immer brutal weit vor seinem Tor steht. Das haben wir beim 2:0 und 3:0 ausgenutzt.“ Ein präziser langer Ball von Keeper Alexander Lang fand Ates auf der rechten Seite, der fast von der Seitenauslinie mit einem Kunstschuss ins Tor traf. Der anschließende Doppelschlag entschied die Partie. Weilimdorf verlor den Ball, Govorusic hob aus 35 Metern das Spielgerät über den Torhüter. Seidl dachte nach dem Sieg auch an Strähle. Dessen Vorgänger Jasko Suvalic, der aktuell seine Uefa-A-Lizenz macht, schloss auf der Tribüne derweil definitiv aus, dass er in dieser Saison in den Erlengarten zurückkehrt. 

(Markus Munz - NWZ v. 25.03.24)

 

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier (85. Scheuing), Schöll, Unger, Ceküc, Ruther (84. Fejza), Seltenreich (62. Nicastro), Volk, Sönmez (79. Mändle), Govorusic, Ates (77. Duraku).

 

Sonntag, 24. März 2024 TSV Bad Boll II - FTSV Kuchen II 2:0 (1:0), Tore: Salah Smoqi, Niklas Heller

 

Vorschau:

Samstag, 30.03.2024 Türk Spor Neu-Ulm - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag,, 07.04.2024 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 07.04.2024 TSV Bad Boll - TSV Buch, Anspiel 15:00 Uhr

 


18.03.2024

TSV Bad Boll weiter im freien Fall

1. Mannschaft

Die Elf aus dem Erlengarten verliert ihr Auswärtsspiel beim TSGV Waldstetten mit 0:3. Von Adolf Schöllkopfmehr lesen >

 
18.03.2024

TSV Bad Boll weiter im freien Fall

1. Mannschaft

Die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll schafften es auch im neunten Spiel in Folge nicht, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. So verlor die Mannschaft völlig verdient und quasi chancenlos beim TSGV Waldstetten.

Da das Stadion beim Gastgeber noch gesperrt war, mussten die Akteure auf den kleinen Trainingsplatz ausweichen. Fußballerisch waren also keine Leckerbissen zu erwarten. Karo einfach mit langen Bällen und hoher Kampf- und Laufbereitschaft war angesagt. Diese Vorgaben konnte der Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit deutlich besser umsetzen als die Bad Boller.

Die erste Halbzeit spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab, beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend. Die beste, weil quasi einzige Boller Torchance hatten die Gäste gleich zu Beginn der Partie: Mit einem satten Schuss aus 20 Metern prüfte Govorusic Waldstettens Torhüter Helmli, der den gefährlichen Ball per Faustabwehr entschärfte (4.). In der 9. Spielminute rettete Bad Bolls Schöll in höchster Not gegen den einschussbreiten Du­dium.

Alle Tore nach der Pause

Der zweite Durchgang bot den anwesenden Zuschauern dann deutlich mehr Höhepunkte, aus Bad Boller Sicht allerdings leider nur für den Waldstettener Anhang. Der Gastgeber kam wie verwandelt aus der Kabine. Zweimal hatte Kleinmann in der 52. und der 57. Minute die Chance zur Führung, ehe in der 60. Minute Dudium mit wuchtigem Kopfball nach einer Ecke von Eißele das 1:0 erzielte.

Die Vorentscheidung fiel in der 71. Minute. Kleinmann erhöhte mit einem satten, platzierten und unhaltbaren Flachschuss aus 20 Metern auf 2:0. Sechs Minuten später machte wieder Dudium auf Waldstettener Seite nach feiner Einzelleistung im Bad Boller Strafraum mit dem 3:0 den Deckel endgültig drauf. Kurz vor Schluss hätte Bauer fast noch den vierten Treffer markiert, doch er fand in Gästetorhüter Lang seinen Meister, der den Schuss aus kurzer Distanz per Glanzparade entschärfen konnte.

Die Mannschaft aus dem Erlengarten kommt nach dieser neuerlichen Niederlage immer näher in die unteren Gefilde der Tabelle und es gilt schnellstmöglich den Bock umzustoßen und endlich wieder einmal einen Sieg für sich zu verbuchen. Nächste Gelegenheit bietet sich hierzu am kommenden Sonntag im heimischen Bollwerkstadion gegen den TSV Weilimdorf.

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier (46. Scheuing), Unger, Schöll, Ceküc (65. Mändle), Seltenreich, Volk (65. Duraku), Ruther (65. Ascherl), Govorusic (71. Quattrone), Ates, Sönmez.

 

Sonntag, 17.03.2024 Donzdorfer JC II - TSV Bad Boll II, Endstand 2:0 (1:0)

 

Vorschau:

Sonntag, 24.03.24 TSV Bad Boll II - FTSV Kuchen II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 24.03.2024 TSV Bad Boll - TSV Weilimdorf, Anspiel 15:00 Uhr


11.03.2024

Bad Boll bringt seine Führung nicht ins Ziel

1. Mannschaft

Auf eigenem Platz gibt es nach einem frühen 2:0 gegen die SSG Ulm ein 2:2-Unentschieden.mehr lesen >

 
11.03.2024

Bad Boll bringt seine Führung nicht ins Ziel

1. Mannschaft

Die Negativserie des TSV Bad Boll hielt mit dem achten Spiel ohne Sieg an. Vor dem Anpfiff auf Kunstrasen mussten beim Gastgeber Mädel und Ceküc krank passen. Dafür kehrte unter anderem Mändle in die Startelf zurück. Die Ulmer Gäste fanden gut in die Partie, nach zwei Minuten hatte deren Fanblock den Torschrei auf den Lippen. Häußler verzog von der Strafraumlinie nur um Zentimeter neben den langen Pfosten.

Bad Boll antwortete mit einer sehenswerten Kombination (16.). Govorusic führte den Ball auf der linken Seite, Sönmez hinterlief bis zur Grundline, Flachpass auf Ates, der den Ball zum 1:0 flach einschoss. Den zweiten Treffer machte der Vorlagengeber selbst. Sönmez erhöhte mit einem 20-Meter-Schuss unter die Latte auf 2:0. Der Gast reagierte nur noch und leistete sich in der 44. Minute einen Fehler im Spielaufbau, Seltenreich stand nach schöner Balleroberung 18 Meter vor dem Ulmer Tor frei. Seinen Pass auf Ates klärte ein Ulmer noch mit der Fußspitze. Dann kam der Gast per unhaltbarem Flachschuss durch Beneke in der 45. Minute zum Anschlusstreffer.

Zu Beginn der zweiten Hälfte musste Ates verletzt den Platz verlassen. Ulm kam besser ins Spiel und in der 50. und 51. Minute zu Chancen durch Lorch und Haag. Bad Boll mühte sich, erst in der 72. Minute reichte es zur nächsten Großchance. Eine Ascherl-Flanke von links nahm Govorusic volley, der Aufsetzer ging um Zentimeter über die Querlatte. Vier Minuten später steckte Volk auf Sönmez durch, Ulms Schlussmann Enderle verhinderte per Fußabwehr den dritten Bad Boller Treffer.

Der überraschende Ulmer 2:2-Ausgleich fiel in der 88. Minute, ein Schuss aus halbrechter Position von Müller wurde unhaltbar für Torhüter Lang abgefälscht. In der 90. Minute mussten Bad Bolls Orlando und Ulms da Silva Malheiro nach Roter Karte den Platz verlassen, vorangegangen war eine hörbare Beleidigung des Ulmers und ein anschließendes Foul des Bad Bollers. Dies macht die angespannte TSV-Personalsituation nach dem Ates-Ausfall nicht besser.

Noch größer war die Aufregung in der Nachspielzeit. Quattrone mit Zuckerpass auf Govo­rusic, dessen satten Schuss aus spitzem Winkel ließ Torhüter Enderle klatschen. Der Ball fiel dem überraschten Ascherl vor die Füße, der den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte.

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier, Unger, Schöll, Mändle, Volk, Sönmez (89. Duraku), Seltenreich (63. Orlando), Ruther (84. Quattrone), Govorusic, Ates (49. Ascherl).

 

Sonntag, 10.03.2024 TSV Eschenbach II - TSV Bad Boll II 1:3 (1:1), Tore: Smoqi (2), Grauert

 

Vorschau:

Sonntag, 17.03.2024 TSGV Waldstetten - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 17.03.2024 Donzdorfer JC II - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


04.03.2024

Seit sieben Spielen ohne Sieg

1. Mannschaft

Der Landesligist TSV Bad Boll verliert zum vierten Mal hintereinander bei seinem Angstgegner SV Neresheim.mehr lesen >

 
04.03.2024

Seit sieben Spielen ohne Sieg

1. Mannschaft

Gleich mehrere Tatsachen mussten die Bad Boller Landesligafußballer und deren Verantwortliche nach der bitteren 0:1-Niederlage in Neresheim mit nach Hause nehmen.

Tatsache eins: Neresheim ist und bleibt auswärts Bad Boller Angstgegner, der TSV zählte die vierte Niederlage im fünften Spiel auf der Ostalb, bei einem mageren Unentschieden.

Tatsache zwei: Der TSV Bad Boll verliert in der Tabelle immer mehr an Boden, der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt aktuell noch acht Punkte.

Tatsache drei: Der TSV Bad Boll ist seit dem neunten Spieltag (14. Oktober), also seit sieben Spieltagen ohne Sieg (vier Niederlagen und drei Unentschieden in diesem Zeitraum).

Das Landesligaspiel SV Neresheim gegen den TSV Bad Boll ist schnell erzählt. Die Gastgeber spielten auf ihrem kleinen Rasen-Nebenplatz, auf dem auch die ganze Wintervorbereitung trainiert wurde. Die Platzverhältnisse waren demzufolge unterirdisch, ein Passspiel auch nur auf wenige Meter war quasi unmöglich. Der TSV Bad Boll brauchte eine gute halbe Stunde, um sich so gut es eben ging mit den äußeren Bedingungen zurechtzufinden. Auch der Gastgeber hatte seine Probleme mit dem unebenen Geläuf, so blieb die gesamte erste Halbzeit ohne nennenswerte Höhepunkte.

Auch der zweite Durchgang hielt für die wenigen Zuschauer keine großen Leckerbissen bereit. In der 56. Minute zwang Ates den Neresheimer Torhüter Aubele durch schnelles und entschlossenes Nachsetzen im Neresheimer Fünfmeterraum zu einem eigentlich katastrophalen Fehlpass, der Bad Bolls Mädel im Neresheimer Strafraum erreichte. Der Bad Boller Mittelstürmer setzte den Ball, sichtlich überrascht von dem sich ihm bietenden Freiraum, aus zentraler Position über die Querlatte. Nur sechs Minuten später folgte die Führung und zeitgleich der Siegtreffer für die stark abstiegsgefährdeten Gastgeber. Der Neresheimer Yildiz brach im Bad Boller Strafraum auf der rechten Seite durch und war nur durch ein Foulspiel zu bremsen. Pfeifer verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher zum 1:0.

Der TSV Bad Boll bemühte sich in der verbleibenden Zeit um den Ausgleich, lockerte seine Defensive, doch etwas Zählbares wollte nicht mehr gelingen. Für die Männer aus dem Kurort heißt es jetzt schnellstens wieder einen Sieg einzufahren. Die nächste Gelegenheit hierzu bietet sich am kommenden Sonntag in Bad Boll gegen die SSG Ulm 99. 

TSV Bad Boll: Lang, Ascherl (80. Quattrone), Unger, Schöll, Strohmaier, Ceküc (70. Seltenreich), Volk (86. Duraku), Ates, Govorusic, Mädel (57. Sönmez), Ruther.

 

Vorschau:

Sonntag, 10.03.2024 TSV Eschenbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 10.03.2024 TSV Bad Boll - SSG Ulm, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 17.03.2024 TSGV Waldstetten - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 17.03.2024 Donzdorfer JC II - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


26.02.2024

Erfolgreiches letztes Testspiel vor dem Rückrundenstart - 7:1 in Feuerbach - Knappe Niederlage für Boll II beim Favoriten

1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, 02.03.2024 startet der TSV Bad Boll I mit seinem ersten Pflichtspiel ins Jahr 2024.mehr lesen >

 
26.02.2024

Erfolgreiches letztes Testspiel vor dem Rückrundenstart - 7:1 in Feuerbach - Knappe Niederlage für Boll II beim Favoriten

1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, 02.03.2024 startet der TSV Bad Boll I mit seinem ersten Pflichtspiel ins Jahr 2024. Gastgeber ist der SV Neresheim, der bereits vergangene Woche sein Nachholspiel daheim gegen den TSV Buch mit 1:2 verlor. Die Neresheimer stehen aktuell mit 12 Punkten auf einem Abstiegsplatz und werden sicherlich alles daran setzen die drei Punkte bei sich zu behalten. Anspiel ist um 15:00 Uhr.

 

Das letzte Testspiel gewann die Mannschaft von Sascha Strähle am vergangenen Sonntag mit 1:7 (1:2) bei der Sportvereinigung Feuerbach. Yannick Ruther konnte sich gleich viermal in die Torschützenliste eintragen. Die weiteren Tore schossen, Marcel Mädel, Yasin Ceküc und David Govorusiv.

 

Der TSV Bad Boll II startete am vergangenen Sonntag mit einer knappen 3:2 (2:0) Niederlage bei Aufstiegsfavoriten SV Ebersbach II. Die Tore erzielten Carlo Carlone und Salah Smoqi.

 

Vorschau auf die nächsten Spiele:

Samstag, 02.03.2024 SV Neresheim - TSV Bad Boll I, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 10.03.2024 TSV Eschenbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 10.03.2024 TSV Bad Boll I - SSG Ulm, Anspiel 15:00 Uhr


05.02.2024

Testspielsieg für Göppingen im Derby

1. Mannschaft

Der Oberligist setzt sich in einem Vorbereitungsspiel beim benachbarten Landesligisten TSV Bad Boll mit 4:0 durch.mehr lesen >

 
05.02.2024

Testspielsieg für Göppingen im Derby

1. Mannschaft

Vor allem vor der Pause sahen die 100 Zuschauer in Boll ein Spiel auf ein Tor. Max Hölzli und Tyron Profis hätten die Göppinger bei vier sehr guten Gelegenheiten schon in der ersten Viertelstunde in Führung bringen müssen. Die fünfte Chance führte dann zum 1:0 für den Sportverein: Berk Yalman passte auf Max Hölzli, der spielte quer zu Profis, der den Ball im Boller Tor unterbrachte. In der Folgezeit ließen die Gäste weiterhin beste Chancen liegen. Profis, Max Ziesche und Frederik Schumann und wiederum Hölzli trafen aber nicht ins Netz, so dass es nach 35 Minuten immer noch „nur“ 1:0 stand.

Die erste Ecke der Boller führte fast zum Ausgleich. Mit Windunterstützung landete der direkte Eckball an der Latte des Göppinger Gehäuses, sodass es beim 1:0-Pausenstand blieb.

Nach vielen Wechseln zur Halbzeit war zunächst Sand im Getriebe des Göppinger Spiels. Marcel Mädel hätte nach 50 Minuten ausgleichen müssen, setzte den Ball aber über das Gästetor. Auch Baran Ates hatte drei Minuten später eine gute Gelegenheit. Sein Schuss landete aber in den Armen von Matthias Layer. Nach 60 Minuten hatten die Göppinger sich wieder gefangen und Mohamed Baroudi traf nach Zuspiel von Mijo Tunjic zum 2:0.

Die Boller gestalteten das Spiel aber viel offener als vor der Pause, scheiterten mit ihren Kontern jedoch. In der 73. Minute bediente wiederum Tunjic Emanuel McDonald. Dieser verwandelte eiskalt zum 3:0. Den Schlusspunkt eine Minute vor dem Ende setzte Neuzugang Noah Lulic, der zum 4:0-Endstand traf. (Ingo Miede - NWZ v. 05.02.24)

TSV Bad Boll: Lang – Govorusic (67. Kriks), Mändle, Schöll, Ascherl (46. Ates), Seltenreich (55. Ruther), Volk (67. Fejza), Duraku, Mädel (55. Quattrone), Strohmaier (46. Sönmez), Scheuing (67. Ceküc).

Göppinger SV: Schleicher (46. Layer) – Yalman (46. Baroudi), Hirth, Profis (46. Lulic), Steinbrenner, Ziesche (46. Tunjic), Brück, Hölzli (46. McDonald), Freiwald, Milisic, Schumann.


02.01.2024

Bad Boller Halbzeitbilanz: „Pause kam zum richtigen Zeitpunkt“

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll will in der Rückrunde an den guten Saisonstart anknüpfen und hat noch Platz zwei im Visier.mehr lesen >

 
02.01.2024

Bad Boller Halbzeitbilanz: „Pause kam zum richtigen Zeitpunkt“

1. Mannschaft

Bis zum zehnten Spieltag mischten die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll in der Tabelle ganz vorne mit, doch sechs sieglose Partien trübten zum Schluss den guten Gesamteindruck. Letztlich überwintert die Erlengarten-Elf auf Platz fünf.

„25 Punkte aus 15 Spielen lesen sich grundsätzlich gut, doch wir haben auch was liegen lassen“, sagt Roberto Pelleriti. Damit meint der Sportliche Leiter in erster Linie die Endphase: „Nach dem guten Start kann ich mit den letzten Spielen nicht zufrieden sein. Da waren wir unkonzentriert und hätten mehr Entschlossenheit gebraucht. Einige Spieler wirkten müde und die letzten Körner haben gefehlt. Wir waren in einem Negativlauf, die Pause kam so gesehen zum richtigen Zeitpunkt.“

Rückstand auf Spitzenreiter beträgt bereits 13 Punkte

Der 50-Jährige ist erfolgsorientiert, aber auch wachsam, hat immer die hinteren Tabellenregionen im Blick. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt elf Punkte, der Rückstand auf Tabellenführer FC Esslingen 13. Der zweite Platz ist nur fünf Punkte entfernt. Insgesamt steht der TSV im erwarteten ersten Drittel, auch wenn dem Landesliga-Dino von der Konkurrenz sogar eine Rolle im Aufstiegskampf zugeteilt worden war. Mit David Govorusic führt ein Boller immerhin die Torschützenliste der Landesliga an (15 Treffer). „Esslingen ist enteilt und dürfte schwer einzuholen sein. Dahinter wird es von Platz zwei bis sieben bis zum Saisonende wieder richtig eng werden und es dürfte alles drin sein“, erwartet Pelleriti.

Vor der Saison hatten die Verantwortlichen zwei große Baustellen zu bearbeiten. Zunächst galt es, den Weggang von Regisseur Karlo Petricevic aufzufangen. „Damit war uns ein Eckpfeiler weggebrochen. Karlo kann man nicht eins zu eins ersetzen, sowohl als Spieler als auch als Mensch“, erklärt Pelleriti. Unmittelbar vor Beginn der Vorbereitung verabschiedete sich dann Trainer Jasko Suvalic zum FC Gundelfingen in die Bayernliga (sein Vertrag wurde dort Anfang Dezember wieder aufgelöst). Nachfolger auf der Boller Bank wurde Sascha Strähle.

„Eine sehr gute Lösung, er passt wunderbar zu uns“, unterstreicht Pelleriti, „es war auch für ihn keine einfache Situation, seinen alten Verein zu verlassen und bei uns ein bisschen ins kalte Wasser geworfen zu werden. Deshalb ein Lob an die Mannschaft, die gezeigt hat, dass sie intakt ist, und es ihm am Anfang leicht gemacht hat. Sascha wird dem Team seine eigene Handschrift mehr und mehr vermitteln.“

Volk wird hohen Erwartungen gerecht

Als Petricevic-Nachfolger setzte Strähle auf Neuzugang Pascal Volk, der den hohen Anforderungen gerecht wurde. „Er ist unser Zentrumsspieler und hat es sehr gut gemacht. Ich denke, er kann noch mehr in eine Führungsrolle hineinwachsen“, sagt Pelleriti.

Von den anderen Neuzugängen konnte der 20-jährige Lenny Mändle auf der Linksverteidiger-Position positiv auf sich aufmerksam machen. „Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir in Boll auch jungen Spielern das Vertrauen geben.“ Stürmer Baran Ates scheint dagegen noch nicht voll im Erlengarten angekommen zu sein. „Ich bin mit allen Neuzugängen zufrieden. In der Rückrunde dürften sie noch besser werden.“

Dann wird Jan-Lukas Schropp nicht mehr dabei sein. Er beginnt ein Studium und kann wegen der Entfernung nicht mehr trainieren. Als erster Neuzugang steht Finn Scheuing, 20-jähriger Abwehrspieler vom FSV Waiblingen, fest, darüber hinaus hält der Sportliche Leiter die Augen offen. Außenverteidiger Alessandro Nicastro will nach langem Ausfall (Bandscheibe) zur Rückrunden-Vorbereitung wieder einsteigen. Pelleriti: „Wir müssen die Ursachen aufarbeiten, warum es zuletzt nicht mehr so gut lief, und wollen dann in der Rückrunde an unseren sehr guten Saisonbeginn anknüpfen.“

(Markus Munz - NWZ v. 28.12.23)


27.11.2023

Frühe Führung reicht Bad Boll nicht

1. Mannschaft

Beim VfL Kirchheim gibt es ein 1:1-Unentschieden, womit die Serie ohne Sieg weiter Bestand hat.mehr lesen >

 
27.11.2023

Frühe Führung reicht Bad Boll nicht

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll konnte seine Negativserie mit nunmehr sechs sieglosen Spielen auch beim stark abstiegsgefährdeten Aufsteiger VfL Kirchheim nicht beenden. Mit Nick Strohmaier (krankheitsbedingt) und Meksud Colic (Leistenprobleme) mussten vor 100 Zuschauern auf dem Kirchheimer Kunstrasen gleich zwei Stammspieler ersetzt werden. Ebenfalls noch einmal pausieren musste Yannick Ruther (zwei Spiele Sperre nach Platzverweis in Esslingen). Zurück ins Team kehrte beim 1:1 nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre Sven Sönmez.

Der Gast aus Bad Boll konnte bei eisigen Temperaturen und böigem Wind bereits in der neunten Spielminute in Führung gehen. Volk setzte aus der eigenen Spielhälfte Mädel in Szene, der in den Lauf von Sönmez legte, der alleine vor Torhüter Nagel flach und überlegt zur 1:0-Führung einschob. Das Glück hatte Gastgeber Kirchheim nur fünf Spielminuten später auf seiner Seite. Bad Bolls Govorusic sah von der Mittellinie aus den zu weit vor dem Tor stehenden Nagel, der Heber des TSV-Akteurs ging aber um einen halben Meter am leeren Kirchheimer Tor vorbei. Auch der Gastgeber kam zu Chancen, Hummel zwang Lang in der achten Minute zu einer Glanzparade, ehe derselbe Spieler den Ball in der 30. Minute nur knapp neben den langen Pfosten setzte.

Die zweite Hälfte begann vielversprechend für den TSV Bad Boll. Govorusic spielte einen schönen Pass hinter die Abwehrkette an den langen Pfosten auf Ates, der setzte den Ball per Direktabnahme nur um Zentimeter neben das Tor (53.). Nur eine Minute später traf Mädel aus 16 Metern den Kirchheimer Pfosten. 

Der Ausgleich folgte in der 72. Minute nach einem abgefälschten Kopfball von Crisigiovanni nach Flanke von der rechten Seite aus acht Metern Entfernung, In den letzten 20 Minuten lockerten beide Mannschaften ihre Defensive und wollten mit aller Macht den Sieg für sich verbuchen. Die drei besten Bad Boller Möglichkeiten hatten Ates, der mit einer Volleyabnahme an Nagel scheiterte (75.), Unger, der im Strafraum zentral aus 14 Metern knapp über die Querlatte zielte (80.) und in der 89. Minute setzte Volk mit einem herrlichen Pass Quattrone in Szene, der alleine vor Kirchheims Torhüter Nagel auftauchte. Der Schlussmann der Gastgeber blieb lange stehen und entschied das Duell auf Kosten eines Eckballes für sich. Kirchheim hatte ebenfalls Möglichkeiten zum Siegtreffer, die beste dieser Gelegenheiten jagte Crisigiovanni aus zwölf Metern zentral über die Bad Boller Querlatte.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Orlando, Unger, Ceküc, Volk, Sönmez, Ascherl (65. Quattrone), Govorusic, Mädel, Ates.

 

Sonntag, 26.11.2023 FV Faurndau II - TSV Bad Boll II 4:2 (3:2), Tore: Leart Fejza (2)

 

Vorschau:

Samstag, 02.12.2023 SV Neresheim - TSV Bad Boll, Anspiel 14:00 Uhr

Dienstag, 05.12.2023 TSV Bad Boll II - VfR Süßen II, Anspiel 19:30 Uhr


27.11.2023

Frühe Führung reicht Bad Boll nicht

1. Mannschaft

Beim VfL Kirchheim gibt es ein 1:1-Unentschieden, womit die Serie ohne Sieg weiter Bestand hat.mehr lesen >

 
27.11.2023

Frühe Führung reicht Bad Boll nicht

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll konnte seine Negativserie mit nunmehr sechs sieglosen Spielen auch beim stark abstiegsgefährdeten Aufsteiger VfL Kirchheim nicht beenden. Mit Nick Strohmaier (krankheitsbedingt) und Meksud Colic (Leistenprobleme) mussten vor 100 Zuschauern auf dem Kirchheimer Kunstrasen gleich zwei Stammspieler ersetzt werden. Ebenfalls noch einmal pausieren musste Yannick Ruther (zwei Spiele Sperre nach Platzverweis in Esslingen). Zurück ins Team kehrte beim 1:1 nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre Sven Sönmez.

Der Gast aus Bad Boll konnte bei eisigen Temperaturen und böigem Wind bereits in der neunten Spielminute in Führung gehen. Volk setzte aus der eigenen Spielhälfte Mädel in Szene, der in den Lauf von Sönmez legte, der alleine vor Torhüter Nagel flach und überlegt zur 1:0-Führung einschob. Das Glück hatte Gastgeber Kirchheim nur fünf Spielminuten später auf seiner Seite. Bad Bolls Govorusic sah von der Mittellinie aus den zu weit vor dem Tor stehenden Nagel, der Heber des TSV-Akteurs ging aber um einen halben Meter am leeren Kirchheimer Tor vorbei. Auch der Gastgeber kam zu Chancen, Hummel zwang Lang in der achten Minute zu einer Glanzparade, ehe derselbe Spieler den Ball in der 30. Minute nur knapp neben den langen Pfosten setzte.

Die zweite Hälfte begann vielversprechend für den TSV Bad Boll. Govorusic spielte einen schönen Pass hinter die Abwehrkette an den langen Pfosten auf Ates, der setzte den Ball per Direktabnahme nur um Zentimeter neben das Tor (53.). Nur eine Minute später traf Mädel aus 16 Metern den Kirchheimer Pfosten. 

Der Ausgleich folgte in der 72. Minute nach einem abgefälschten Kopfball von Crisigiovanni nach Flanke von der rechten Seite aus acht Metern Entfernung, In den letzten 20 Minuten lockerten beide Mannschaften ihre Defensive und wollten mit aller Macht den Sieg für sich verbuchen. Die drei besten Bad Boller Möglichkeiten hatten Ates, der mit einer Volleyabnahme an Nagel scheiterte (75.), Unger, der im Strafraum zentral aus 14 Metern knapp über die Querlatte zielte (80.) und in der 89. Minute setzte Volk mit einem herrlichen Pass Quattrone in Szene, der alleine vor Kirchheims Torhüter Nagel auftauchte. Der Schlussmann der Gastgeber blieb lange stehen und entschied das Duell auf Kosten eines Eckballes für sich. Kirchheim hatte ebenfalls Möglichkeiten zum Siegtreffer, die beste dieser Gelegenheiten jagte Crisigiovanni aus zwölf Metern zentral über die Bad Boller Querlatte.

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Orlando, Unger, Ceküc, Volk, Sönmez, Ascherl (65. Quattrone), Govorusic, Mädel, Ates.

 

Sonntag, 26.11.2023 FV Faurndau II - TSV Bad Boll II 4:2 (3:2), Tore: Leart Fejza (2)

 

Vorschau:

Samstag, 02.12.2023 SV Neresheim - TSV Bad Boll, Anspiel 14:00 Uhr

Dienstag, 05.12.2023 TSV Bad Boll II - VfR Süßen II, Anspiel 19:30 Uhr


Kein Sieger im Kreis-Derby
20.11.2023

Kein Sieger im Kreis-Derby

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll und der JC Donzdorf trennen sich vor 200 Zuschauern im Erlengarten mit 2:2 (0:1) und setzen damit ihre Negativserien fort.mehr lesen >

 
20.11.2023

Kein Sieger im Kreis-Derby

1. Mannschaft
Kein Sieger im Kreis-Derby

Nach dem 2:2 (0:1) im direkten Duell warten nunmehr sowohl Gastgeber TSV Bad Boll als auch der JC Donzdorf seit fünf Spielen auf einen Dreier. Kapitän Pietro Maglio rettete den Gästen mit einem Traumtor in den Winkel von knapp außerhalb des Strafraums in der 83. Minute einen Punkt.

„Wenn man kurz vor Schluss das Tor macht, muss man zufrieden sein. Das ist am Ende glücklich, aber über das gesamte Spiel gesehen auch verdient“, fand JC-Trainer Tobias Flitsch. Beim TSV haderte man nicht nur mit dem eigenen Ballverlust vor dem 2:2, sondern auch mit einer Abseits-Entscheidung in der zweiten Halbzeit, die das 3:1 bedeutet hätte. „Das war eine Fehlentscheidung. Das Glück ist gerade einfach nicht auf unserer Seite“, sagte Trainer Sascha Strähle, dessen Mannschaft insgesamt mehr Aufwand betrieb und spielerisch das bessere Team war, aber die Führung letztlich nicht nach Hause brachte.

Donzdorf agierte aus einer defensiven Fünferkette heraus abwartend und auf Sicherheit bedacht. In die Karten spielte dem Flitsch-Team dabei ein früher individueller Fehler von Dominik Schöll im Spielaufbau. Von Aleksandar Ivetic angelaufen, landete sein Rückpass zum 0:1 im Bad Boller Tor (7.). Flitsch wollte den schnellen Angreifern des TSV keine Räume lassen: „In der ersten Halbzeit haben wir es gut verteidigt, können sogar gegen Ende das 0:2 bei einer Chance von Ivetic machen.“

Torraum-Szenen waren im ersten Durchgang generell Mangelware. „Wir waren zu träge, hatten zu wenig Tempo“, analysierte Strähle, der mit Wiederanpfiff umstellte und Kapitän Yasin Ceküc von der Linksverteidiger-Position ins Zentrum beorderte, „in der zweiten Halbzeit haben wir dann mehr nach vorne und in die gefährlichen Zonen reingespielt.“ David Govorusic gelang nach einem schönen Spielzug über die linke Seite das 1:1 (55.). Ceküc brachte elf Minuten später nach Doppelpass mit Kim-Luca Quattrone, der per Hacke vorlegte, die Gastgeber in Führung, die auch weiterhin das spielbestimmende Team blieben, aber nicht nachlegen konnten.

„Beim Ausgleich kriegen wir die Seite nicht zugemacht und das 2:1 darf durch die Mitte so niemals fallen. Trotzdem ein Lob an meine Mannschaft. Wir haben nochmal umgestellt und sie hat gekämpft“, erklärte Flitsch. Die letzte Gelegenheit hatte in der Schlussphase der eingewechselte Boller Andre Kriks, es blieb aber beim Remis, mit dem beide in der Tabelle weiter an Boden verlieren. (Markus Munz - NWZ v. 20.11.23)

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier, Schöll, Unger, Çeküç, Quattrone (73. Seltenreich), Orlando (46. Mändle), Volk, Govorušić, Ates (87. Kriks), Mädel (82. Čolić).

JC Donzdorf: Grgic – Suddoth (61. Mader), Gjini, Maglio, Levenko, Kotiukov, Fennell, Vasic (80. Schurr), Ujupaj (71. A. Werner), Ivetic, D. Werner (46. Hayvali).

 

Sonntag, 19.11.2023 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II 2:3 (1:2(, Tore: Leart Fejza (2)

 

Vorschau:

Samstag, 25.11.2023 VfL Kirchheim - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 26.11.2023 FV Faurndau II- TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Samstag, 02.12.2023 SV Nersheim - TSV Bad Boll, Anspiel 14:00 Uhr

Dienstag, 05.12.2023 TSV Bad Boll II - VfR Süßen II, Anspiel 19:30 Uhr


13.11.2023

Bad Boll verliert mit zwei Mann weniger

1. Mannschaft

Spitzenreiter Esslingen sichert sich die Punkte im Spitzenspiel.mehr lesen >

 
13.11.2023

Bad Boll verliert mit zwei Mann weniger

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll konnte auch bei Klassenprimus FC Esslingen seinen seit jetzt vier Landesligaspielen anhaltenden Negativtrend (drei Niederlagen, ein Unentschieden) nicht stoppen. Auf dem Kunstrasen entwickelte sich bis zur 60. Minute ein stark taktisch geprägtes Spitzenspiel. 

Beide Klubs egalisierten sich weitgehend im Mittelfeld, was dennoch in die gefährlichen Zonen vor den Toren kam, brachte nur wenig Gefahr. Gleich zu Beginn setzte Esslingens Dipa einen Kopfball neben den langen Bad Boller Torpfosten (2.). Bad Boll kam zu zwei Halbchancen in der 17. und 18. Minute durch Sönmez und Ates, beide Male war die FC-Abwehr der Sieger. So wurden die Seiten mit 0:0 gewechselt.

Der zweite Durchgang brachte für die trotz des schlechten Wetters anwesenden 200 Zuschauer mehr Höhepunkte, allerdings nahezu alle auf Seiten des Tabellenführers. In der 59. Minute erhielt der Gastgeber einen direkten Freistoß aus 18 Metern in halbrechter Position zugesprochen. Srsa erzielte mit einem Flachschuss unter der hochspringenden Bad Boller Mauer hindurch das 1:0. Dann sah Bad Bolls Sönmez nach einem Zweikampf an der Mittellinie nach fragwürdiger erster gelber Karte in der ersten Hälfte seine zweite, wieder nicht zwingende gelbe Karte, was zum Platzverweis für den Mittelfeldakteur führte. Zehn Minuten später folgte eine rote Karte für Bad Bolls Ruther. Auch diese Karte war keinesfalls klar, wurde aber nach längerer Beratung mit dem Linienrichter und trotz heftiger Proteste der Bad Boller Spieler durch Schiedsrichter Christoph Pejdo wegen angeblicher Beleidigung bestätigt. Somit blühtem dem Gast aus Bad Boll 20 Minuten plus Nachspielzeit mit zwei Mann Unterzahl und einem Ein-Tor-Rückstand. Dennoch verkaufte der TSV seine Haut teuer und bemühte sich mit vollem Einsatz um den Ausgleichstreffer, musste dann aber in der Nachspielzeit bei entblößter eigener Abwehr den 2:0-Endstand durch Markic hinnehmen.

So verharrt der TSV Bad Boll weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz mit nunmehr aber bereits neun Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze. Es gilt, jetzt mit aller Kraft in den letzten drei Spielen (zuhause gegen den JC Donzdorf, dann auswärts beim VfL Kirchheim und in Neresheim) zu punkten und schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier (84. Quattrone), Schöll (68. Mändle), Unger, Ceküc, Orlando, Volk (68. Colic), Sönmez, Govo­rusic (80. Ascherl), Ruther, Ates (68. Mädel).

 

Sonntag, 12.11.2023 1. Göppinger Sportverein III - TSV Bad Boll II 0:3 (0:0); Tore: Garob, Smoqi, Fejza

 

Vorschau:

Sonntag, 19.11.2023 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 19.11.2023 TSV Bad Boll - Donzdorfer JC, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 25.11.2023 VfL Kirchheim - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 26.11.2023 FV Vorwärts Faurndau II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


06.11.2023

Niederlage trotz zweimaliger Führung

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll liegt im Heimspiel gegen Srbija Ulm mit 1:0 und 2:1 in Front, verliert am Ende jedoch mit 2:4.mehr lesen >

 
06.11.2023

Niederlage trotz zweimaliger Führung

1. Mannschaft

Die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll kamen in ihrem Heimspiel gegen den FC Srbija Ulm trotz der fürchterlichen äußeren Bedingungen mit Dauer­regen und heftigen Orkanböen vor 80 Zuschauern gut in die Begegnung.

Trotz Gegenwind zirkelte David Govorušić den Ball von der linken Bad Boller Angriffseite auf Yannick Ruther, der volley aus rund 14 Metern früh auf 1:0 stellen konnte (4. Minute). Der Jubel der heimischen Fans war noch nicht richtig verhallt, als Ulms Nikola Milicevic nach einem Fehler der Gastgeber im Spielaufbau per Flachschuss in der siebten  Minute ausgleichen konnte.

Die Gäste agierten mit Rückenwind, waren cleverer und mit ihrer technisch guten Spielweise geschickter als der Gastgeber. Ein leicht abgefälschter Schuss von Denis Divkovic klatschte an den Außenpfosten. Dennoch war es der TSV Bad Boll, der erneut in Führung gehen konnte. Pascal Volk war nach einer schönen Einzelleistung gegen drei Ulmer Akteure nur durch ein Foul im Ulmer Strafraum zu bremsen, Govorušić verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher zum 2:1 (20.).

Doch wieder brachte die Führung dem heimischen TSV keine Sicherheit. Zunächst zeigte Torhüter Alexander Lang nach einem satten Schuss von Milicevic sein ganzes Können (26.), war aber zwei Minuten später gegen den nächsten Distanzschuss von Nenad Duric machtlos. Der Ball schlug mit Windunterstützung unhaltbar im Bad Boller Kasten zum 2:2 ein.

Doch damit noch nicht genug: Nach einem Eckball der Ulmer in der 39. Minute köpfte Nikola Stanisic zum 2:3 ein. Kurz vor der Pause ahndete Schiedsrichter Marvin Monninger (Bonlanden) ein strafbares Handspiel der Gäste im eigenen Strafraum. Govorušić trat zum zweiten Elfmeter an, zielte aber diesmal etwas zu genau. Der scharf geschossene Ball klatschte an den Innenpfosten kurz unterhalb der Querlatte und sprang wieder ins Feld zurück, sodass es bis zur Pause beim 2:3 blieb.

Der FC Srbija Ulm kam in der zweiten Halbzeit zur ersten Tormöglichkeit. Robert Ristov setzte den Ball nach einem Querpass aus 14 Metern knapp neben das Tor. Der TSV Bad Boll mühte sich zwar und forderte die Defensive der Gäste mehrfach, doch klare Chancen blieben Mangelware. Die Gäste aus Ulm setzten gekonnt ihre Nadelstiche. So in der 61. Minute, als Torhüter Lang einen satten 18-Meter-Kracher von Milicevic mit den Fingerspitzen an die Querlatte lenken konnte.

In der Nachspielzeit markierte Stanisic mit einem gekonnten Solo über die rechte Angriffsseite mit einem satten Schuss aus halbrechter Position im Strafraum in den Torwinkel den 2:4-Endstand.

Der TSV Bad Boll hat somit aus den letzten drei Landesliga-Spielen nur einen Punkt ergattern können und ist folgerichtig in der Tabelle auf Platz vier abgerutscht. Am kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel bei Ligaprimus FC Esslingen, der sechs Punkte mehr auf dem Konto hat.

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier (78. Orlando), Schöll, Unger, Mändle, Volk, Sönmez, Ruther (86. Quattrone), Čolić (71. Ates), Govorušić, Mädel (88. Ascherl).

 

Sonntag, 05.11.2023 TSV Bad Boll II - TSG Salach II, Endstand 2:3 (1:1), Tore: Fejza, Hiller

 

Vorschau:

Sonntag, 12.11.2023 FC Esslingen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 12.11.2023 1. Göppinger Sportverein II - TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 19.11.2023 TSV Bad Boll - Donzdorfer JC, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 19.11.2023 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II, Anspiel 12:00 Uhr


06.11.2023

Niederlage trotz zweimaliger Führung

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll liegt im Heimspiel gegen Srbija Ulm mit 1:0 und 2:1 in Front, verliert am Ende jedoch mit 2:4.mehr lesen >

 
06.11.2023

Niederlage trotz zweimaliger Führung

1. Mannschaft

Die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll kamen in ihrem Heimspiel gegen den FC Srbija Ulm trotz der fürchterlichen äußeren Bedingungen mit Dauer­regen und heftigen Orkanböen vor 80 Zuschauern gut in die Begegnung.

Trotz Gegenwind zirkelte David Govorušić den Ball von der linken Bad Boller Angriffseite auf Yannick Ruther, der volley aus rund 14 Metern früh auf 1:0 stellen konnte (4. Minute). Der Jubel der heimischen Fans war noch nicht richtig verhallt, als Ulms Nikola Milicevic nach einem Fehler der Gastgeber im Spielaufbau per Flachschuss in der siebten  Minute ausgleichen konnte.

Die Gäste agierten mit Rückenwind, waren cleverer und mit ihrer technisch guten Spielweise geschickter als der Gastgeber. Ein leicht abgefälschter Schuss von Denis Divkovic klatschte an den Außenpfosten. Dennoch war es der TSV Bad Boll, der erneut in Führung gehen konnte. Pascal Volk war nach einer schönen Einzelleistung gegen drei Ulmer Akteure nur durch ein Foul im Ulmer Strafraum zu bremsen, Govorušić verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher zum 2:1 (20.).

Doch wieder brachte die Führung dem heimischen TSV keine Sicherheit. Zunächst zeigte Torhüter Alexander Lang nach einem satten Schuss von Milicevic sein ganzes Können (26.), war aber zwei Minuten später gegen den nächsten Distanzschuss von Nenad Duric machtlos. Der Ball schlug mit Windunterstützung unhaltbar im Bad Boller Kasten zum 2:2 ein.

Doch damit noch nicht genug: Nach einem Eckball der Ulmer in der 39. Minute köpfte Nikola Stanisic zum 2:3 ein. Kurz vor der Pause ahndete Schiedsrichter Marvin Monninger (Bonlanden) ein strafbares Handspiel der Gäste im eigenen Strafraum. Govorušić trat zum zweiten Elfmeter an, zielte aber diesmal etwas zu genau. Der scharf geschossene Ball klatschte an den Innenpfosten kurz unterhalb der Querlatte und sprang wieder ins Feld zurück, sodass es bis zur Pause beim 2:3 blieb.

Der FC Srbija Ulm kam in der zweiten Halbzeit zur ersten Tormöglichkeit. Robert Ristov setzte den Ball nach einem Querpass aus 14 Metern knapp neben das Tor. Der TSV Bad Boll mühte sich zwar und forderte die Defensive der Gäste mehrfach, doch klare Chancen blieben Mangelware. Die Gäste aus Ulm setzten gekonnt ihre Nadelstiche. So in der 61. Minute, als Torhüter Lang einen satten 18-Meter-Kracher von Milicevic mit den Fingerspitzen an die Querlatte lenken konnte.

In der Nachspielzeit markierte Stanisic mit einem gekonnten Solo über die rechte Angriffsseite mit einem satten Schuss aus halbrechter Position im Strafraum in den Torwinkel den 2:4-Endstand.

Der TSV Bad Boll hat somit aus den letzten drei Landesliga-Spielen nur einen Punkt ergattern können und ist folgerichtig in der Tabelle auf Platz vier abgerutscht. Am kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel bei Ligaprimus FC Esslingen, der sechs Punkte mehr auf dem Konto hat.

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier (78. Orlando), Schöll, Unger, Mändle, Volk, Sönmez, Ruther (86. Quattrone), Čolić (71. Ates), Govorušić, Mädel (88. Ascherl).

 

Sonntag, 05.11.2023 TSV Bad Boll II - TSG Salach II, Endstand 2:3 (1:1), Tore: Fejza, Hiller

 

Vorschau:

Sonntag, 12.11.2023 FC Esslingen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 12.11.2023 1. Göppinger Sportverein II - TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 19.11.2023 TSV Bad Boll - Donzdorfer JC, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 19.11.2023 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II, Anspiel 12:00 Uhr


23.10.2023

Herbe Enttäuschung im Spitzenspiel

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll verliert sein Heimspiel gegen den FC Blaubeuren mit 0:3 (0:0).mehr lesen >

 
23.10.2023

Herbe Enttäuschung im Spitzenspiel

1. Mannschaft

Kein Durchkommen gab es für Fußball-Landesligist TSV Bad Boll im Spitzenspiel Zweiter gegen Vierter gegen den FC Blaubeuren. Der verdiente Sieg der Gäste fiel nach torloser erster Halbzeit am Ende mit 0:3 aus Boller Sicht zudem empfindlich deutlich aus.

„Wir haben gegen eine gute Truppe gespielt, aber es war heute auch kein so gutes Spiel von uns selbst. Wir waren nicht so spritzig, nicht so willig“, erklärte TSV-Trainer Sascha Strähle. Zunächst belauerten sich die beiden Kontrahenten und waren bei ihren Offensivbemühungen auf Fehlervermeidung bedacht. Klare Chancen bekamen die 200 Zuschauer im Erlengarten deshalb nicht zu sehen. „Die erste Halbzeit spielte sich zwischen den Strafräumen ab“, sagte Strähle, „eigentlich sind wir dann besser aus der Halbzeit rausgekommen, geraten aber durch einen Elfmeter in Rückstand.“

Jan-Lukas Schropp zupfte Marko Vojakovic im Strafraum am Trikot, Josip Santic verwandelte vom Punkt zur Gästeführung (62.). Blaubeuren nutzte die Boller Unordnung und legte nur zwei Minuten später nach. Der TSV wurde nach Ballverlust zu einfach ausgekontert, Kamil Kocol bediente Filip Lijesnic zum 0:2 (64.). „Das zweite Gegentor haben wir zu schnell gekriegt. In einigen Situationen wollten wir heute zu viel und hatten zudem die 50:50-Aktionen nicht auf unserer Seite“, analysierte Strähle.

Seine Mannschaft bemühte sich um den Anschluss, nach vorne fehlte allerdings die letzte Überzeugung, auch weil Blaubeuren konsequent verteidigte. „Gegen den Ball waren wir sehr diszipliniert und haben gegen einen Gegner, der in dieser Saison schon 28 Tore geschossen hat, die Null gehalten. Deshalb bin ich stolz auf meine Mannschaft. Ich denke, wir haben hochverdient gewonnen“, freute sich Blaubeurens Trainer Darko Tomic.

Die erste ernstzunehmende Chance hatte Boll nach 81 Minuten. Nach einer Hereingabe von der linken Seite kam David Govorušić am zweiten Pfosten zu einer Direktabnahme, verzog aber deutlich. „Die Chance machen wir nicht und verpassen es, mit einem 1:2 in die Schlussphase zu gehen. Solche Tage gibt es im Fußball“, fasste Strähle zusammen. Stattdessen machte der FC Blaubeuren sechs Minuten vor Schluss durch Nikola Sunjic endgültig den Deckel drauf. (Markus Munz - NWZ v. 23.10.2023)

TSV Bad Boll: Lang – Schropp (69. Ruther), Unger, Schöll, Quattrone (58. Orlando), Volk (86. Seltenreich), Çeküç (55. Mändle), Ates (85. Mädel), Sönmez, Čolić, ­Govorušić.

 

Samstag, 21.10.2023 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A. 1:2 (0:1); Tor: Darian Tengler

 

Vorschau:

Sonntag, 29.10.2023 Türk. SV Ebersbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 29.10.2023 1. FC Germania Bargau - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 05.11.2023 TSV Bad Boll II - TSG Salach II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 05.11.2023 TSV Bad Boll - FC Srbija Ulm, Anspiel 14:30 Uhr


20.10.2023

Bester Angriff der Liga

1. Mannschaft

In der Landesliga steht an diesem Sonntag um 15 Uhr das Spitzenspiel zwischen dem TSV Bad Boll und dem FC Blaubeuren im Fokus. (Andres Böhringer, NWZ vom 20.10.2023)mehr lesen >

 
20.10.2023

Bester Angriff der Liga

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Sie sind ein recht unbeschriebenes Blatt mit ihren Neuzugängen aus dem Ausland“, muss sich Bad Bolls Trainer Sascha Strähle bei der Vorbereitung auf ihm zugetragene Informationen stützen. Hier ist Harald Haug, Übungsleiter des TSV Buch, häufig der Ansprechpartner, denn der Liga-Konkurrent trifft immer in der Vorwoche auf den nächsten Boller Gegner. Darüber hinaus nimmt der TSV Buch seine Begegnungen auf, so dass Strähle auch auf Bildmaterial zurückgreifen kann.

„Blaubeuren ist deutlich besser als im Vorjahr und hat eine spielstarke Mannschaft“, berichtet Strähle, der sich für den Vergleich am Sonntag über die Rückkehr einiger Akteure freuen kann. Lenny Mändle, Nicola Orlando und Yasin Ceküc stehen wieder bereit, dafür ist der Einsatz von Yannick Ruther fraglich, der beim 2:0-Sieg in Waldhausen mit einer Leistenverletzung ausgewechselt werden musste. Sicher fehlen wird Verteidiger Nick Strohmaier nach einer Rotsperre. Angreifer André Kriks befindet sich im Aufbautraining und wird bald wieder einsteigen.

Erfreuliche Nachrichten gab es zuletzt in Waldhausen, wo nach Verletzungspausen Kim-Luca Quattrone erstmals wieder in die Startformation rückte und Moritz Seltenreich wieder auf dem Platz stand und nun an die nötige Spielfitness herangeführt werden soll. Dass der 25-Jährige, der in  Gmünd bereits Erfahrung in Ober- und Verbandsliga sammelte, eine Verstärkung darstellt, steht für Strähle außer Frage: „Moritz ist sehr spielintelligent mit einer guten Spielübersicht und hohem Antizipationsvermögen.“ Der Coach sieht Seltenreich primär im defensiven Mittelfeld, kann sich ihn aber auch in der Abwehrmitte in einer Dreierkette vorstellen.

Auf diese Defensivformation griff Strähle, auch aufgrund der fehlenden Akteure, in Waldhausen zurück und vertraute auf ein 3-4-3 mit Doppeltorschütze Meksud Colic im Sturmzentrum, flankiert von Baran Ates und David Govorusic. „Wir haben diese taktische Ausrichtung in der Trainingswoche eingeübt und es hat gut funktioniert, aus dem Spiel heraus haben wir nur eine Chance zugelassen.“ Der Übungsleiter war mit der Vorstellung seiner Schützlinge sehr zufrieden, „wir sind gut reingekommen, waren präsent und haben insgesamt verdient gewonnen.“ Routinier Pascal Hartmann streifte aufgrund der angespannten Personalsituation wieder den TSV-Dress über, was sein Trainer sehr zu schätzen wusste: „Pasi trainiert einmal pro Woche bei uns mit, um sich selbst fit zu halten und für solche Fälle zur Verfügung zu stehen.“

Der TSV Bad Boll stellt mit 28 Treffern die beste Offensive der Liga, großen Anteil daran hat David Govorusic, für den nach neun Durchgängen bereits elf Tore notiert sind. „Er ist in einer Top-Verfassung und gibt in jedem Training Gas“, sagt der 39-jährige Trainer über seinen Torjäger und attestiert ihm vor dem Gehäuse die nötige Ruhe und Abgeklärtheit: „Er macht die Chancen cool und überlegt rein. Ich hoffe sein Lauf geht noch lange weiter.“ Sollte er doch mal Ladehemmung haben, springen wie zuletzt seine Sturmkollegen in die Bresche. Mit Marcel Mädel ist auch der erfolgreichste Schütze der Vorsaison zurück und vergrößert zusätzlich die Qual der Wahl für Strähle, der neben der sportlichen Qualität den mannschaftlichen Zusammenhalt als Stärke sieht, wie kürzlich der Mannschaftsausflug auf den Wasen zeigte. „So etwas ist super wichtig und kitzelt die letzten Prozent heraus. Wir sind eine verschworene Einheit“, erklärt Strähle.

Kreisrivale JC Donzdorf hat sich auf Rang drei vorgearbeitet (drei Punkte hinter Bad Boll) und stellt nach dem 5:2-Erfolg gegen die SSG Ulm mittlerweile die zweitbeste Offensive. Auf die Flitsch-Elf wartet am Samstag (15.30 Uhr) das Derby beim TSGV Waldstetten.


Doppelpack von Čolić lässt Bad Boll jubeln
16.10.2023

Doppelpack von Čolić lässt Bad Boll jubeln

1. Mannschaft

Die Elf aus dem Erlengarten gewinnt das Spitzenspiel beim SV Waldhausen mit 2:0 (2:0).mehr lesen >

 
16.10.2023

Doppelpack von Čolić lässt Bad Boll jubeln

1. Mannschaft
Doppelpack von Čolić lässt Bad Boll jubeln

Im Spitzenspiel beim SV Waldhausen kam Boll bei strömendem Regen glänzend ins Spiel. Bereits nach zehn Minuten durften die Gästefans jubeln. Nach schnellem Umschaltspiel aus der eigenen Hälfte flankte Govorušić auf der rechten Bad Boller Angriffsseite auf Ates, der mit einer präzisen, scharfen Hereingabe Čolić bediente, gegen dessen wuchtigen und perfekt platzierten Kopfball aus zwölf Metern Torhüter Wille im Waldhausener Tor zur frühen Gästeführung keine Abwehrchance hatte.

Waldhausen antwortete kurze Zeit später. Janik flankte von der linken Angriffsseite auf Yel, doch Bolls Torhüter Lang brachte noch die Finger an den Ball und Volk klärte im Zentrum dann in höchster Not. Das 0:2 fiel in der 37. Spielminute. Nach Zuspiel von Ruther nahm Čolić den Ball sehenswert am rechten Strafraumeck an und erzielte mit einem genau platzierten Schuss aus der Drehung, wieder unhaltbar, seinen zweiten Treffer.

Der zweite Durchgang hätte bereits frühzeitig die endgültige Entscheidung bringen können. Quattrone setzte Čolić in Szene, der mit einem Flachpass den eingewechselten Mädel bediente, der völlig frei aus acht Metern zum Schuss kam, den Ball aber nicht mehr platzieren konnte. So konnte Torhüter Wille das 0:3 verhindern.

Eine weitere Möglichkeit für den Gast gab es in der 66. Minute: Nach einem satten Freistoß von Liga-Toptorjäer Govorušić konnte Wille den Ball nicht festhalten, Čolić reagierte am schnellsten, doch Weber klärte vor dem einschussbereiten Mädel. Die beste Chance von Waldhausen nach einem Kopfball-Aufsetzter von Weiß entschärfte Torhüter Lang mit einer Reflexbewegung. So blieb es am Ende beim verdienten 2:0-Auswärtserfolg des TSV, der auf einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung beruht.

Besonders herauszuheben die überragende Arbeit der Dreierkette, die über die gesamte Spielzeit nahezu nichts zugelassen hat. Ebenfalls besonders zu erwähnen ist die Einwechslung von Moritz Seltenreich in der 70. Minute. Der Neuzugang absolvierte nach mehr als einem Jahr Verletzungspause sein erstes Spiel und machte seine Sache sehr gut. Es war deutlich sichtbar, welches Potenzial in ihm steckt.

Für Boll gibt es keine Verschnaufpause. Bereits am Sonntag kommt es zum nächsten Spitzenspiel im heimischen Bollwerk-Stadion gegen den Vierten FC Blaubeuren. 

TSV Bad Boll: Lang – Schropp, Schöll, Unger, Volk, Sönmez (90. Fejza), Quattrone (70. Seltenreich), Ruther (46. Mädel), Čolić (78. Duraku), Govorušić, Ates (86. Hartmann).

 

Sonntag, 15. Oktober 2023 SF Jebenhausen - TSV Bad Boll II Endstand 2:2 (1:1); Tore: Leart Fejza (2)

 

Vorschau:

Samstag, 21. Oktober 2023 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A., Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 22. Oktober 2023 TSV Bad Boll - FC Blaubeuren, Anspiel 15:00 Uhr


Govorušić-Festspiele im Bollwerkstadion
09.10.2023

Govorušić-Festspiele im Bollwerkstadion

1. Mannschaft

Der Bad Boller erzielt beim 4:1-Heimerfolg des TSV über den MTV Stuttgart alle vier Tore.mehr lesen >

 
09.10.2023

Govorušić-Festspiele im Bollwerkstadion

1. Mannschaft
Govorušić-Festspiele im Bollwerkstadion

Boll wurde im ersten Aufeinandertreffen überhaupt gegen den MTV Stuttgart seiner Favoritenrolle gerecht und siegte verdient mit 4:1. Dabei musste der Gastgeber gut 20 Minuten in Unterzahl auskommen. Der gut in die neue Liga gekommene Aufsteiger aus dem Bezirk Stuttgart konnte die Partie bis zur 23. Minute ausgeglichen gestalten, ohne aber selber über die gesamten 90 Minuten zu nennenswerten Torchancen zu kommen.

In dieser 23. Minute gelang dem TSV Bad Boll der Führungstreffer zum 1:0. Julian Unger bediente mit einem herrlichen Pass aus der eigenen Hälfte David Govorušić, der gewann das Laufduell gegen seinen Gegenspieler, umkurvte gekonnt Stuttgarts Torhüter Rottmann, traf dann aber aus halbrechter Position nur die Latte. Der Ball blieb im Spiel, Sturmkollege Baran Ates reagierte am schnellsten und bediente per Flachpass wieder David Govorušić, der aus acht Metern das 1:0 er­zielte.

Die 38. Minute brachte das 2:0. Strohmaier spielte aus der eigenen Hälfte auf den durchstartenden Ates, der flankte exakt von der rechten Seite auf Govorušić, der alleine vor Torhüter Rottmann überlegt aus zehn Metern einschob. Kurz vor der Halbzeit bekam der MTV Stuttgart einen direkten Freistoß auf Höhe der Strafraumgrenze zugesprochen. Özocak verwandelte genauso sehenswert wie unhaltbar über die Mauer unter die Querlatte zum 2:1-Anschluss­treffer.

Die zweite Hälfte brachte nichts Neues, was die Überlegenheit des Gastgebers betraf. In der 59. Minute zwang Govorušić mit einem Linksschuss aus 14 Metern Rottmann zur nächsten Glanztat. In der 63. Minute war aber auch der gut aufgelegte Stuttgarter Torhüter machtlos. Govorušić traf mit einem Linksschuss im MTV-Strafraum zum 3:1.

Kurz darauf sah Bad Bolls Nick Strohmaier nach Foulspiel die rote Karte. Doch auch die Unterzahl brachte den hochüberlegenen TSV nicht aus dem Konzept. Den Schlusspunkt setzte wieder der Boller Mittelstürmer Govorušić in der 78. Minute: Ein perfekt gespielter Ball über 50 Meter von Sönmez erlief sich Govorušić und überwand den herrausstürmenden Keeper Rottmann gekonnt per Heber zum 4:1-Endstand. So kommt es jetzt am kommenden Samstag um 15.30 Uhr zum Landesliga-Topspiel SV Waldhausen gegen den TSV Bad Boll. 

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Unger (85. Schropp), Schöll, Strohmaier, Çeküç, Volk, Sönmez (85. Mädel), Ruther (85. Duraku), Govorušić (80. Čolić), Ates (72. Ascherl).

 

Sonntag, 08.10.2023 TSV Bad Boll II gegen SC Uhingen II 9:0 (4:0), Tore: Carlone (2), Quattrone, Fejza (2), Vollmer, Benesch, Patkovic, Smoqi

 

Vorschau:

Samstag, 14.10.2023 SV Waldhausen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 15.10.2023 SF Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 21.10.2023 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A., Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 22.10.2023 TSV Bad Boll - FC Blaubeuren, Anspiel 15:00 Uhr


06.10.2023

Effektivität schlägt Sturmflaute

1. Mannschaft

Der SC Geislingen verliert vor 330 Zuschauern das Landesliga-Derby gegen den TSV Bad Boll mit 1:3 (0:1).mehr lesen >

 
06.10.2023

Effektivität schlägt Sturmflaute

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll mischt nach einem 3:1-Derbysieg beim SC Geislingen weiter mit im Aufstiegsrennen der Fußball-Landesliga. Der Sport-Club dagegen muss aufpassen, dass er nicht vorzeitig völlig in den Abstiegssumpf hineingezogen wird. „Wir haben oben nichts zu suchen, das muss man ganz klar so sagen“, konstatiert SC-Coach Benjamin Bilger, dessen Augenmerk schon auf die anstehenden Partien gegen die Aufsteiger VfL Kirchheim und MTV Stuttgart liegt, „da müssen wir nun unsere Punkte holen, um Ruhe reinzubekommen.“

Für den Bad Boller Trainer Sascha Strähle war das Resultat „tabellarisch betrachtet extrem wichtig. Hätte Geislingen gewonnen und wir verloren, hätte sich alles zusammengeschoben, so haben wir sie auf Distanz gehalten“, konstatiert er: „Wir wussten, dass es ein hitziges Derby wird. Geislingen hat eine gute Truppe, sie haben in Chris Loser von Göppingen einen guten Mann fürs Mittelfeld geholt, sie haben in Robin Reichert einen erfahrenen Innenverteidiger. Aber wir wollten unseren Matchplan durchziehen – und das ist uns gelungen.“

Dabei profitierten die Boller, die die Anfangsphase dominierten, zunächst einmal von einem alten Geislinger Problem: Die Gastgeber präsentierten sich im Vergleich zur 0:2-Pleite beim JC Donzdorf zwar deutlich verbessert, machten aber in der von beiden Seiten physisch intensiv geführten Begegnung zu viele Fehler im zu ungenauen Spielaufbau. Was in der 14. Minute in der Boller Führung mündete, „in einem Moment, in dem wir unseren Rückraum schlecht besetzt hatten“ (Bilger). Da durfte David Govorusic am 16er den Ball gänzlich unbedrängt auf Nick Strohmaier zurücklegen. Der zog aus gut 22 Meter flach ab ins untere rechte Eck. Eine verdiente Führung aufgrund der spielerischen Dominanz, drückend überlegen waren die Gäste aber keinesfalls. In der Folge kam auch der SC zu Chancen, die beste in der 34. Minute, als Manuel Kranz halbrechts aus 20 Meter draufhielt und TSV-Keeper Alexander Lang den Ball gerade noch so am langen linken Pfosten vorbeilenkte. Vor der Pause hatte indes Geislingen nochmals Glück, da machte Leon Musliu in der 41. Minute den linken Pfosten dicht, Govorusic hätte sonst nur einschieben müssen.

Im zweiten Durchgang war es eine ausgeglichene Partie, wobei der SC nach nur drei Minuten eine ganz bittere Kröte schlucken musste: Der frisch eingewechselte Jonathan Sedlmayer hatte sich das Knie verdreht, musste gleich wieder vom Platz, Bilger befürchtet das Schlimmste. Die besseren der wenigen Chancen hatte indes wieder Boll, wobei sich die Geislinger das 0:2 (64.) fast selbst ins Nest legten: Ricardo Dias Matos mit einer misslungenen Abwehr im Strafraum, eine Bogenlampe, die direkt bei Torschütze Govorusic aufschlug. Und beim 0:3 (67.) ließ Yannick Ruther Geislingens Innenverteidiger Lukas Ziegler mit einer Körpertäuschung aussteigen und spielte zu Baran Ates, der freies Schussfeld hatte.

Der SC gab sich aber trotz des Rückstands nicht auf. Loser, der einige Minuten zuvor noch mit einem Distanzschuss an Lang gescheitert war, machte es diesmal besser, flach statt hoch, Lang lenkte das Ding selbst in die Maschen (69.). Für Geislingen zugleich das späte Hallo-wach. In der 73. Minute köpfte Florijan Ahmeti den Ball knapp übers Boller, die dickste Chance der nun dominierenden Geislinger, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Doch das All-in ließ Boll zu Kontern kommen, in der 90. Minute kratzte der eingewechselte Tim Wagner den Ball von der Linie, Meksud Colic hätte sich da fast in die Torschützenliste eingetragen. „Wir kommen gefühlt zehn Mal zur Grundlinie, da passiert aber nichts, weil wir vorn schlecht besetzt sind“, sagt Bilger, „die Boller kommen zwei Mal durch und machen ihre Dinger. Das ist der große Unterschied zu uns: die Qualität, der Killerinstinkt.“ (NWZ v. 02.10.2023)

SC Geislingen: Schmid – Musliu, Ziegler (70. Wagner), Dias Matos, Loser, L. de Lucia (46. Sedlmayer, 49. Niederberger), Mayer (79. Eyüpoglu), Falzone (79. Bemsel), Kranz, Reichert, Ahmeti.

TSV Bad Boll: Lang – Govorusic (90.+3 Duraku), Mändle, Schöll, Ates (72. Colic), Ruther (84. Ascherl), Sönmez (79. Quattrone), Ceküc, Unger, Volk, Strohmaier (79. Orlando).


06.10.2023

Gute gestarteter Aufsteiger ist zu Gast in Bad Boll

1. Mannschaft

In der Landesliga empfängt der TSV an diesem Sonntag um 15 Uhr den MTV Stuttgart im Erlengarten.mehr lesen >

 
06.10.2023

Gute gestarteter Aufsteiger ist zu Gast in Bad Boll

1. Mannschaft

Das ist für mich ein unbekannter Gegner, ich weiß nicht, was auf uns zukommt“, ist der MTV Stuttgart für Yasin Ceküc ein unbeschriebenes Blatt. Die Gäste, die als souveräner Meister der Bezirksliga Stuttgart erstmalig den Sprung in die Landesliga schafften, halten in der neuen Spielklasse bisher gut mit, was Rang sechs (zwölf Punkte, 10:10 Tore) dokumentiert.

Die Mannschaft von Björn Lorer baut beim angestrebten Klassenerhalt primär auf die gut funktionierende Jugend. Doch für Ceküc ist in diesem Vergleich die eigene Qualität das entscheidende Kriterium: „Wenn wir unser Potenzial abrufen, dann ist es sehr schwer, bei uns zu punkten.“

Dies gelingt dem Erlengarten-Ensemble bis dato hervorragend, der zweite Platz hinter Spitzenreiter FC Esslingen ist für den TSV-Kapitän daher keine Überraschung und muss keine Momentaufnahme bleiben. „Ich würde schon sagen, dass wir uns in der Spitzengruppe halten werden, wenn wir konstant unsere Leistung auf den Platz bringen“, ist er von der eigenen Truppe überzeugt und stellt insbesondere die funktionierende Angriffsabteilung heraus: „Unsere Offensive ist extrem stark. Wir haben am meisten Tore aller Teams erzielt und machen im Schnitt über drei Treffer pro Partie, das hat durchaus eine Aussagekraft.“ In diesem Bereich habe sich Boll in den letzten Jahren erheblich gesteigert, „früher war das Offensivspiel teilweise unser Manko.“ Ein Grund ist der in Spitze wie Breite top besetzte Angriff, wo Coach Sascha Strähle über viele Optionen verfügt. Auch in den anderen Mannschaftsteilen ist hohe Qualität vorhanden, weshalb Ceküc das jetzige Aufgebot als den „definitiv besten Kader“ bezeichnet, seit er für den TSV am Ball ist.

Der durch den kurzfristigen Abgang von Erfolgstrainer Jasko Suvalic erzwungene Wechsel auf der Kommandobrücke konnte die positive Entwicklung nicht aufhalten. „Sascha hat das überragend gemacht und die gute Arbeit von Jasko fortgeführt und verfeinert, wie beispielsweise unser Spiel mit Ball. Er hat an kleinen Stellschrauben gedreht und wir haben uns nochmals gesteigert. Sascha hat das insgesamt top gemacht.“ Davon konnte sich zuletzt auch der SC Geislingen im Derby überzeugen, im Eybacher Tal gab es einen Boller 3:1-Erfolg. „Das war ein recht gutes Spiel von uns“, geht Ceküc die 90 Minuten nochmals durch.

Trotz kurzzeitiger Schwächephase („Geislingen hatte die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, dann wäre es vielleicht nochmals spannend geworden“), lieferte die Strähle-Elf eine solide und abgeklärte Vorstellung ab und nahm die drei Zähler verdientermaßen mit. Als Spielführer übernimmt Ceküc nicht nur auf dem Feld Verantwortung, sondern auch daneben. Diese Rolle bedeutet für den VfB-Fan („Hoeneß scheint gute Arbeit zu leisten“), als Vorbild voranzugehen, bei verschiedenen Dingen mitanzupacken und hilfsbereit zu sein.

Kreis-Rivale JC Donzdorf musste sich zuletzt mit einem 3:3 zuhause gegen Aufsteiger VfL Kirchheim begnügen und befindet sich im Klassement mit 13 Punkten in Lauerstellung. Das Team von Tobias Flitsch gastiert bereits an diesem Freitag (19 Uhr) beim SV Neresheim, der erst sechs Zähler verbuchen konnte und im Tabellenkeller festhängt. Dementsprechend geht der JC Donzdorf als Favorit in diese Begegnung. (NWZ v. 05.10.2023)


Knapp am Dreier vorbeigeschrammt
25.09.2023

Knapp am Dreier vorbeigeschrammt

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll kommt beim TSV Buch zu einem 2:2-Unentschieden.mehr lesen >

 
25.09.2023

Knapp am Dreier vorbeigeschrammt

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Knapp am Dreier vorbeigeschrammt

Am Ende eines hart umkämpften Landesligaspieles stand für die Kicker des TSV Bad Boll beim TSV Buch ein leistungsgerechtes 2:2 – mit einem Chancenplus für die Gäste. Auf dem kleinen, aber sehr gut bespielbaren Bucher Rasenplatz hatte sich sofort ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe entwickelt.

Die erste Bad Boller Gelegenheit datierte auf die 10. Minute: Sven Sönmez eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, langer Ball auf David Govorušić, dessen Flanke von links verpasste Yannick Ruther in zentraler Position nur um Haaresbreite. Vier Minuten später sollte es besser klappen: Pascal Volk mit einem 50-Meter Pass in den Lauf von Yasin Çeküç, dessen flache Hereingabe setzte Meksud Čolić aus 10 Meter in die Maschen des Bucher Tors.

Buch beeindruckte dieser Treffer lange Zeit, Bad Boll kam zu weiteren Möglichkeiten, die beste in der 34. Minute. Volk im Zusammenspiel mit Čolić, welcher Govorušić in Szene setzte, der – alleine vor Buchs Keeper Benjamin Maier – den Ball knapp neben den Kasten setzte. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff fiel  der Ausgleich der Gastgeber. Niklas Riedel jagte den Ball mit einem 18-Meter Kracher unhaltbar zum Ausgleich ins Boller Netz.

Der zweite Durchgang ging zu Beginn komplett an Buch. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff tankte sich Riedel bis zur Grundlinie durch, behielt die Übersicht, seinen Rückpass nutzteTimo Leitner per Flachschuss zur 2:1-Führung der Gastgeber. Danach waren zunächst weitere Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Bad Boll zeigte in der 79. Minute eine Kombination über Kim-Luca Quattrone und Sönmez, dessen exakte Hereingabe drückte Govorušić am langen Pfosten zum 2:2 über die Torlinie.

Bad Boll witterte jetzt nochmals Morgenluft und kam zu zwei Großchancen in der Schlussphase. Beide Male rettete Maier für die Gastgeber: Zunächst parierte er einen Kopfball von Bad Bolls Julian Unger aus kurzer Distanz mit einer Reflexbewegung (84.), ehe er dann in der Nachspielzeit einen 20-Meter-Kracher von Govorušić mit einer sensationellen Parade aus dem Torwinkel fischte (90.+2). Nach dem Schlusspfiff kam noch ein bißchen Wehmut bei den Akteuren auf. Nach vielen Spielzeiten gemeinsamer Zugehörigkeit zum Landesliga II Württemberg war es die letzte Fahrt für den TSV Bad Boll nach Buch zu einem Landesligapunktspiel. Am Ende der Saison 2023/2024 werden die Ligen neu eingeteilt und der TSV Buch wird dann künftig in der bayerischen Landesliga spielen.

Kommenden Samstag geht es für den TSV Bad Boll bereits in die nächste Runde. Beim erneuten Auswärtsspiel bittet der Verbandsligaabsteiger SC Geislingen zum Derby. 

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier (70. Schropp), Unger, Schöll, Çeküç, Sönmez, Orlando, Volk (80. Ascherl), Ruther (75. Quattrone), Govorušić, Čolić (60. Ates).

 

Sonntag, 24.09.2023 TSV Bad Boll II - Donzdorfer JC I7:2 (5:0); Tore: Smoqi (5), Fejza (2)

 

Vorschau:

Samstag, 30.09.2023 SC Geislingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 01.10.2023 FTSV Kuchen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 08.10.2023 TSV Bad Boll - MTV Stuttgart, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 08.10.2023 TSV Bad Boll II - SC Uhingen II, Anspiel 12:30 Uhr


18.09.2023

Erste Halbzeit zum vergessen

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Nach einer indisponierten halben Stunde lag der TSV Bad Boll im Landesliga-Heimspiel gegen Türkspor Neu-Ulm schon aussichtslos mit 0:4 zurück, kämpfte sich anschließend aber bravourös noch auf 3:4 heran. mehr lesen >

 
18.09.2023

Erste Halbzeit zum vergessen

1. Mannschaft

Nach einer indisponierten halben Stunde lag der TSV Bad Boll im Landesliga-Heimspiel gegen Türkspor Neu-Ulm schon aussichtslos mit 0:4 zurück, kämpfte sich anschließend aber bravourös noch auf 3:4 heran. Zwei Mal rettete der Pfosten für Türkspor und verhinderte ein mögliches Remis. „Ich kann mich an kein Spiel in meiner Karriere erinnern, bei dem wir 0:4 hinten lagen und trotzdem noch einen Punkt hätten mitnehmen können“, erklärte Bad Bolls Regisseur Pascal Volk, „das zeigt unsere tolle Moral. In der ersten Halbzeit waren wir aber leider zu wild nach vorne unterwegs und haben dabei das Zentrum offen gelassen“. Dadurch wurden die Gäste immer wieder zu ihren überfallartigen Angriffen eingeladen, die Tobias Weibler (6.) und Miguel Angelo Malheiro Araujo (23.) zu zwei blitzsauberen Kontertoren nutzten. Das zweite Gegentor war ein Wirkungstreffer für den TSV Bad Boll, der vorübergehend von der Rolle war. Alper Bagceci staubte nach einer Ecke zum 0:3 ab (29.), Malheiro erhöhte mit seinem zweiten Treffer mühelos zum 0:4 (32.). Yannick Ruther (39.) verkürzte noch vor der Pause auf 1:4. „Unsere erste Halbzeit war nahezu perfekt“, sagte Türkspor-Trainer Ünal Demirkiran, „in der zweiten müssen wir aber den Konter zur endgültigen Entscheidung setzen. Das ist uns nicht gelungen, deshalb ist es nochmal spannend geworden, weil Bad Boll mit langen Bällen erfolgreich war“.

Der beim TSV Bad Boll zur zweiten Halbzeit eingewechselte Baran Ates sorgte für Unruhe in der Türkspor-Hintermannschaft. Ein Volk-Kracher landete in der 48. Minute am Aluminium, ehe David Govorušić nach Flanke von Sven Sönmez das 2:4 gelang (60.). Die Gäste schienen zunehmend ihrem Anfangstempo Tribut zollen zu müssen, zudem fehlte die ordnende Hand von Ex-Profi Bagceci, der nach 53 Minuten runter musste. In einer spektakulären Schlussphase landete ein Ates-Kopfball am Pfosten (83.). Vier Minuten später war der Ball im Tor, doch der Schiedsrichter entschied auf Foul am Türkspor-Torhüter. In der Schlussminute traf Ates doch noch zum 3:4. Während der fünfminütigen Nachspielzeit überstanden die Gäste eine Boller Eckball-Serie unbeschadet und nahmen die drei Punkte mit. Nach dem Schlusspfiff kochten die Gemüter hoch, Türkspor-Akteur Awet Kidane sah für ein Umstoßen während einer Rudelbildung noch die Rote Karte. „Wir sind anfangs nicht in die Zweikämpfte gekommen und haben uns zu sehr bespielen lassen“, analysierte TSV-Trainer Sascha Strähle die erste Saison-Niederlage, „mir war wichtig, dass wir in der zweiten Halbzeit eine Reaktion zeigen, das ist uns gelungen“. Positiv zu vermelden ist auch das Comeback von Kim-Luca Quattrone nach Kreuzbandriss und 11 Monaten Pause. (Markus Munz - NWZ v. 18.09.2023)

TSV Bad Boll: Lang – Strohmaier, Unger, Schöll, Mändle (74. Quattrone), Ruther, Volk, Schropp (46. Ates), Sönmez (74. Orlando), Govorušić, Čolić.

Sonntag, 17.09.2023 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II 4:1 (1:0), Tore: Hiller, Tengler, Bensch, Patkovic

Vorschau:

Samstag, 23.09.2023 TSV Buch gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 24.09.2023 TSV Bad Boll II gegen Donzdorfer JC II, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 30.09.2023 SC Geislingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr


TSV Bad Boll marschiert weiter
11.09.2023

TSV Bad Boll marschiert weiter

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3:1 in Weilimdorf: Die Landesliga-Kicker feiern den vierten Sieg im vierten Spiel.mehr lesen >

 
11.09.2023

TSV Bad Boll marschiert weiter

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TSV Bad Boll marschiert weiter

3:1 in Weilimdorf: Die Landesliga-Kicker feiern den vierten Sieg im vierten Spiel.

3:1 in Weilimdorf: Die Landesliga-Kicker feiern den vierten Sieg im vierten Spiel.

Die Partie begann mit einem Traumstart für Bad Boll. Nach Ballverlust der Weilimdorfer in der Boller Spielhälfte bediente Ruther den startenden Čolić, der ging in vollem Tempo am herausstürmenden Torhüter Ferdek vorbei und schob den Ball aus halbrechter Position ins leere Tor zur frühen Führung (3.).

Weilimdorf kam in der Folgezeit besser ins Spiel, kombinierte sich bis in den Strafraum der Gäste. Baierle wurde elfmeterreif von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fara mit Hilfe der Unterkante der Querlatte zum 1:1 (14.).

In der 27. Minute eroberte Strohmaier den Ball in der eigenen Hälfte. Er passte auf Govorušić, der bediente den freistehenden Čolić, der den Ball überlegt und unhaltbar zum 2:1 einschob. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff fiel der dritte Bad Boller Treffer: Škrobić setzte Ruther im Weilimdorfer Strafraum in Szene, der behielt die Übersicht und setzte den Ball unhaltbar in die kurze Ecke zum 3:1.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel immer hektischer und der Kombinationsfußball der ersten Hälfte war nur noch selten zu sehen. Zunächst scheiterte Baierle mit Direktabnahme nach Flanke von der linken Angriffsseite am Bad Boller Pfosten (57.). In der 59. Minute konterten die Gäste gegen die immer offensiver werdenden Gastgeber. Čolić erhielt den Ball und wurde an der Mittellinie durch den herausstürmenden Torhüter Ferdek rüde von den Beinen geholt. Schiedsrichter Oliver Swoboda zückte die Rote Karte, die Gastgeber waren somit länger als eine halbe Stunde bei sengender Hitze und zwei Toren Rückstand mit einem Mann in Unterzahl.

Bad Boll versuchte dies entsprechend auszunutzen und kam auch zu Möglichkeiten. Eine scharfe Hereingabe von Govorusic zwang Ersatztorhüter Köhler zu einer Glanzparade (64.). Der Gastgeber gab sich noch nicht geschlagen. Fara zwang Torhüter Lang im Boller Kasten per Kopf zu einer Glanzparade (72.).

Weitere Möglichkeiten der Gäste ließen nicht lange auf sich warten. In der 86. Minute tauchte Duraku alleine vor Schlussmann Köhler auf, dessen Schuss aus zwölf Meter ging um Haaresbreite neben das Tor. In der Nachspielzeit hatte Govorušić eine Doppelchance: Zunächst klärte ein Abwehrbein auf der Torlinie, den Nachschuss setzte Govorušić neben den Kasten. Am Ende stand ein hochverdienter Auswärtssieg für den TSV Bad Boll, der seine weiße Weste behält.

 

TSV Bad Boll: Lang – Mändle, Unger, Schöll, Strohmaier, Sönmez, Orlando (71. Schropp), Škrobić (62. Duraku), Čolić (75. Ceküc), Ruther, Govorušić.

 

Sonntag, 10.09.23 Testspiel TSV Bad Boll II gegen TV Jahn Göppingen 3:1 (2:0), Tore: Ukaj, Smoqi, Leonhardt

 

Vorschau:

Samstag, 16.09.2023 TSV Bad Boll gegen Türk Spor Neu-Ulm, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 17.09.2023 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II, Anspiel 15:00 Uhr


04.09.2023

Drei Spiele - drei Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte im Bad Boller Bollwerkstadion bei herrlichem Spätsommerwetter und besten äusseren Bedingungen eine über weite Strecken hochklassige und absolut sehenswerte Vorstellung.mehr lesen >

 
04.09.2023

Drei Spiele - drei Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte im Bad Boller Bollwerkstadion bei herrlichem Spätsommerwetter und besten äusseren Bedingungen eine über weite Strecken hochklassige und absolut sehenswerte Vorstellung. Hätte der Gast aus Waldstetten nicht seinen mit Abstand besten Spieler zwischen den eigenen Pfosten gehabt und die Bad Boller ihre glasklarsten Chancen verwertet, so wäre ein deutlich höherer und auch früher feststehender Bad Boller Sieg möglich gewesen. So kam der Gastgeber Mitte der zweiten Halbzeit noch unnötigerweise in Bedrängnis, den hochverdienten Heimsieg auch über die Ziellinie zu bringen. Das Kommando an der Seitenlinie der Bad Boller hatte dieses Spiel Co-Trainer Matthias Seidl, der seinen Chef Sascha Strähle (Urlaub) hervorragend vertrat. Die Partie nahm sofort Fahrt auf.  Čolić bediente Sönmez, dessen 20-Meter Kracher knapp über die Querlatte strich (2.). Eine Flanke von Çeküç fische der Waldstettener Torhüter Beyerle von dem einschussbereiten Govorušić weg (8.). Dann das 1:0 für den TSV Bad Boll. Čolić mit sehenswertem Dribbling im Mittelfeld, herrlicher Pass Govorušić, der alleine vor Torhüter Beyerle per Aussenrist unhaltbar einschoss. Der erste Warnschuss der Gäste dann in der 20. Minute. Kleinmann mit einem Schuss aus der Drehung, Bad Bolls Torhüter Lang ohne Probleme. Danach im ersten Durchgang spielte nur noch der Gastgeber. Schöll prüfte Beyerle mit einem Heber aus 40 Metern, der Torhüter konnte im zurücklaufen klären (24.). Dann die 28. Minute. Govorušić über die linke Angriffsseite, scharfe Hereingabe, ein Abwehrbein des TSGV Waldstetten fälschte den Ball ins eigene Tor zum 2:0 ab. Dann die 43. Minute. Sönmez tauchte im gegnerischen Strafraum nach Pass von Skrobic auf. Den ersten Kopfball konnte Beyerle parieren, aber nicht festhalten, Sönmez reagierte am schnellsten und war bei seinem zweiten Versuch nur durch Foul zu bremsen. Schiedsrichter Nico John zeigte sofort auf den Punkt. Čolić übernahm die Verantwortung und scheiterte aber am glänzend reagierenden Beyerle. Nur eine Minute später. Sönmez mit genauer Flanke auf Govorušić, der mit wuchtigem Kopfball gegen die Laufrichtung von Beyerle, der wieder irgendwie die Fingerspitzen an den eigentlich unhaltbaren Ball brachte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann ein sehenswerter Doppelpass zwischen Unger und Govorušić. Unger tauchte alleine vor Beyerle auf, wieder blieb der Tausendsassa im Waldstettener Tor Sieger. Eine Minute nach Wiederanpfiff köpfte Čolić nach Flanke von Govorušić am Langen Pfosten knapp neben das Tor. Eine Minute später kam der Gast bei einem seiner wenigen Entlastungsangriffe durch Heinzmann quasi aus dem Nichts zum 2:1 Anschlusstreffer. Bad Boll kam zur nächsten Torchance in der 71. Minute. Wieder hielt Beyerle mit einem unglaublichen Reflex gegen Govorušić Direktabnahme seine Farben im Spiel. Das große Zittern dann in der 75. Minute. Bad Bolls Torhüter Lang und Abwehrspieler Strohmaier retteten gegen Waidmann und Bauer. Fünf Minuten vor Schluss reduzierte sich Waldstetten durch eine rote Karte und drei Minuten später durch eine gelb/rote Karte auf zwei Feldspieler weniger. Dazwischen markierte Bad Bolls Unger mit einem Flugkopfball nach Freistoßflanke von Govorušić den 3:1 Endstand. 

 

TSV Bad Boll: Lang, Mändle, Schöll, Unger, Strohmaier (78. Schropp), Çeküç (87. Duraku), Orlando (65. Volk), Sönmez, Škrobić (88. Ascherl), Čolić (70. Ruther), Govorušić,   

 

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Nico John



Sonntag, 03.09.2023 TSV Bad Boll II gegen SV Ebersbach II Endstand 0:8 (0:5)

 

Vorschau:

Sonntag, 10.09.2023 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

TSV Bad Boll II - spielfrei

Samstag, 16.09.2023 TSV Bad Boll gegen Türk Spor Neu-Ulm, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 17.09.2023 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II, Anspiel 15:00 Uhr


04.09.2023

Drei Spiele - drei Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte im Bad Boller Bollwerkstadion bei herrlichem Spätsommerwetter und besten äusseren Bedingungen eine über weite Strecken hochklassige und absolut sehenswerte Vorstellung.mehr lesen >

 
04.09.2023

Drei Spiele - drei Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte im Bad Boller Bollwerkstadion bei herrlichem Spätsommerwetter und besten äusseren Bedingungen eine über weite Strecken hochklassige und absolut sehenswerte Vorstellung. Hätte der Gast aus Waldstetten nicht seinen mit Abstand besten Spieler zwischen den eigenen Pfosten gehabt und die Bad Boller ihre glasklarsten Chancen verwertet, so wäre ein deutlich höherer und auch früher feststehender Bad Boller Sieg möglich gewesen. So kam der Gastgeber Mitte der zweiten Halbzeit noch unnötigerweise in Bedrängnis, den hochverdienten Heimsieg auch über die Ziellinie zu bringen. Das Kommando an der Seitenlinie der Bad Boller hatte dieses Spiel Co-Trainer Matthias Seidl, der seinen Chef Sascha Strähle (Urlaub) hervorragend vertrat. Die Partie nahm sofort Fahrt auf.  Čolić bediente Sönmez, dessen 20-Meter Kracher knapp über die Querlatte strich (2.). Eine Flanke von Çeküç fische der Waldstettener Torhüter Beyerle von dem einschussbereiten Govorušić weg (8.). Dann das 1:0 für den TSV Bad Boll. Čolić mit sehenswertem Dribbling im Mittelfeld, herrlicher Pass Govorušić, der alleine vor Torhüter Beyerle per Aussenrist unhaltbar einschoss. Der erste Warnschuss der Gäste dann in der 20. Minute. Kleinmann mit einem Schuss aus der Drehung, Bad Bolls Torhüter Lang ohne Probleme. Danach im ersten Durchgang spielte nur noch der Gastgeber. Schöll prüfte Beyerle mit einem Heber aus 40 Metern, der Torhüter konnte im zurücklaufen klären (24.). Dann die 28. Minute. Govorušić über die linke Angriffsseite, scharfe Hereingabe, ein Abwehrbein des TSGV Waldstetten fälschte den Ball ins eigene Tor zum 2:0 ab. Dann die 43. Minute. Sönmez tauchte im gegnerischen Strafraum nach Pass von Skrobic auf. Den ersten Kopfball konnte Beyerle parieren, aber nicht festhalten, Sönmez reagierte am schnellsten und war bei seinem zweiten Versuch nur durch Foul zu bremsen. Schiedsrichter Nico John zeigte sofort auf den Punkt. Čolić übernahm die Verantwortung und scheiterte aber am glänzend reagierenden Beyerle. Nur eine Minute später. Sönmez mit genauer Flanke auf Govorušić, der mit wuchtigem Kopfball gegen die Laufrichtung von Beyerle, der wieder irgendwie die Fingerspitzen an den eigentlich unhaltbaren Ball brachte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann ein sehenswerter Doppelpass zwischen Unger und Govorušić. Unger tauchte alleine vor Beyerle auf, wieder blieb der Tausendsassa im Waldstettener Tor Sieger. Eine Minute nach Wiederanpfiff köpfte Čolić nach Flanke von Govorušić am Langen Pfosten knapp neben das Tor. Eine Minute später kam der Gast bei einem seiner wenigen Entlastungsangriffe durch Heinzmann quasi aus dem Nichts zum 2:1 Anschlusstreffer. Bad Boll kam zur nächsten Torchance in der 71. Minute. Wieder hielt Beyerle mit einem unglaublichen Reflex gegen Govorušić Direktabnahme seine Farben im Spiel. Das große Zittern dann in der 75. Minute. Bad Bolls Torhüter Lang und Abwehrspieler Strohmaier retteten gegen Waidmann und Bauer. Fünf Minuten vor Schluss reduzierte sich Waldstetten durch eine rote Karte und drei Minuten später durch eine gelb/rote Karte auf zwei Feldspieler weniger. Dazwischen markierte Bad Bolls Unger mit einem Flugkopfball nach Freistoßflanke von Govorušić den 3:1 Endstand. 

 

TSV Bad Boll: Lang, Mändle, Schöll, Unger, Strohmaier (78. Schropp), Çeküç (87. Duraku), Orlando (65. Volk), Sönmez, Škrobić (88. Ascherl), Čolić (70. Ruther), Govorušić,   

 

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Nico John



Sonntag, 03.09.2023 TSV Bad Boll II gegen SV Ebersbach II Endstand 0:8 (0:5)

 

Vorschau:

Sonntag, 10.09.2023 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

TSV Bad Boll II - spielfrei

Samstag, 16.09.2023 TSV Bad Boll gegen Türk Spor Neu-Ulm, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 17.09.2023 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II, Anspiel 15:00 Uhr


27.08.2023

Sieg gegen Ulm

1. Mannschaft

Bevor Schiedsrichter Stefan Flaig nach gut 93. Spielminuten die Partie mit dem Schlusspfiff beendete, hatte der Gast aus Bad Boll ein sehr großes Stück Arbeit zu verrichten gehabt, ehe er am Ende, verdient, als Sieger den Platz verlassen konnte.mehr lesen >

 
27.08.2023

Sieg gegen Ulm

1. Mannschaft

Bevor Schiedsrichter Stefan Flaig nach gut 93. Spielminuten die Partie mit dem Schlusspfiff beendete, hatte der Gast aus Bad Boll ein sehr großes Stück Arbeit zu verrichten gehabt, ehe er am Ende, verdient, als Sieger den Platz verlassen konnte. Die erste Halbzeit nahm erst nach gut 25 Minuten Fahrt auf. Davor egalisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld des gut bespielbaren Ulmer Rasenplatzes. Bad Bolls Govorusic kam auf der linken Bad Boller Angriffsseite zu einer scharfen Hereingabe. Timmermann konnte den Ball nicht konsequent klären, Colic jagte seine Direktabnahme fulminat über den Querbalken. Drei Minuten später hatte der Schütze sein Visier genauer eingestellt. Nach herrlicher Vorarbeit von Strohmaier über rechts klatsche Colic Schuss zunächst an den Innenpfosten, den Nachschuss setzte er aber dann sicher zum 0:1 in die Maschen des SSG-Tores. Lange dürfte sich der Bad Boller Anhang nicht über die Führung freuen. Der Gastgeber schlug unbeindruckt sofort zurück. Müller setzte Da Silva Malheiro in Szene, der zwang Bad Bolls Torhüter Lang zu einer Glanzparade aus kurzer Distanz, die zur Ecke führte.Der Schütze zirkelte den Ball auf den langen Timmermann, der mit einem wuchtigen Kopfball das 1:1 markierte. In der 40. Minute dann wieder der Gastgeber. Langer Ball aus der eigenen Hälfte auf den schnellen Haußer, der gewinnt das Laufduell und setzte den Ball aus halblinker Position um Zentimeter neben den langen Pfosten des Bad Boller Tores. Der zweite Durchgang zeigte dann über weite Strecken einen deutlich verbesserten Gast aus Bad Boll, der immer mehr das Kommando übernahm und sich ein deutliches Plus an Ballbesitz und Spielanteilen sicherte. Zunächst aber war es nochmals die SSG aus Ulm, die den Torschrei auf den Lippen hatte. In der 53. Minute tauchte Benecke frei im Bad Boll Strafraum auf, setzte aber seinen Schuss aus 10 Metern in zentraler Position über das Tor. Zwei Minuten später eroberte Bad Bolls Kapitän Ceküc im Mittelfeld den Ball, narrte in hohem Tempo zwei Gegenspieler und ließ Ulms Torhüter Apel bei seinem satten Abschluss zum 1:2 Führungstreffer keine Abwehrmöglichkeit. Bad Boll war jetzt hellwach. Unger mit einem Alleingang aus seiner zentralen Abwehrposition an die Straraumlinie der Ulmer. Wechsel zu Colic, der bediente den heranstürmenden Skrobic, dessen Schuss entschärfte Torhüter Apel mit einem unglaublichen Reflex (56.). Herrliche Kombination zwischen Strohmaier per Hacke auf Sönmez, der bediente Skrobic, der aus 10 Metern über den Kasten verzog (77.). Die Entscheidung in der 78. Minute. Mändle setzte sich über seine linke Angriffsseite durch, seine exakte Flanke verwandelte Govorusic am langen Pfosten ohne Mühe zum 1:3. Vier Minuten später war Sönmez nach schönem Solo durch die Hälfte der Ulmer nicht zu stoppen, mit einem satten Flachschuss aus halblinker Position erhöhte er gekonnt auf 1:4. Kurz vor Schluss kamen die Gastgeber per Kopfball durch Capasso zum 2:4 was gleichzeitg den Endstand einer sehenswerten Landesligapartie bedeutete.

 

TSV Bad Boll:

Lang, Strohmaier, Unger, Schöll, Mändle (88. Schropp), Ceküc, Orlando, Volk (69. Sönmez), Colic (73. Ruther), Govorusic (84. Duraku), Skrobic.

 

Schiedsrichter: Stefan Flaig; Zuschauer: 200

 

Vorschau:

Samstag, 02.09.2023 TSV Bad Boll gegen TSGV Waldstetten, Anspiel 16:30 Uhr

Sonntag, 03.09.2023 TSV Bad Boll II gegen SV Ebersbach II, Anspiel 14:00 Uhr


14.08.2023

Bad Boll siegt im letzten Test

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll hat sein letztes Testspiel vor dem Rundenstart am Samstag gegen Neresheim (17.30 Uhr) höchst erfolgreich bestritten.mehr lesen >

 
14.08.2023

Bad Boll siegt im letzten Test

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll hat sein letztes Testspiel vor dem Rundenstart am Samstag gegen Neresheim (17.30 Uhr) höchst erfolgreich bestritten. Die Elf  von Trainer Sascha Strähle kam bei Verbandsligist TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zu einem souveränen 6:2-Erfolg. In Hälfte eins hatten Josip Skrobic (19.) und Marcel Mädel (43.) ein 2:0 vorgelegt, David Govorusic sattelte in der 59. Minute das 3:0 drauf. Nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber durch Johannes Eckl (69.) rückte Endrit Duraku (71./76.) die Verhältnisse wieder zurecht, Meksud Colic machte in der 85. Minute das halbe Dutzend voll. Kurz vor Ende der Begegnung gelang Emre Aldic noch das 2:6.

 


24.07.2023

Bad Boll hält eine Stunde gut mit

1. Mannschaft

Am Ende setzt sich Oberligist Normannia Gmünd beim Landesligisten mit 3:0 durch und wirft die Gastgeber in der ersten Runde aus dem Pokalwettbewerb.mehr lesen >

 
24.07.2023

Bad Boll hält eine Stunde gut mit

1. Mannschaft

Bei der Premiere von Sascha Strähle auf der Trainerbank des TSV Bad Boll setzte sich Oberliga-Aufsteiger FC Normannia Gmünd in der ersten WFV-Pokal-Runde letztlich souverän mit 3:0 (1:0) durch.

Strähle brachte in Baran Ates, Pascal Volk und Lenny Mändle drei Neuzugänge in der Bad Boller Startelf, die vor knapp 300 Zuschauern im heimischen Erlengarten zunächst gut mithielt. In der 20. Minute setzte sich dann aber Gmünds Linksverteidiger Luca Molinari über seine Seite im Alleingang gegen Yasin Ceküc und Yannick Ruther durch und leitete damit die Gästeführung ein. Molinari bediente Marvin Gnaase, der perfekt für Alexander Aschauer auflegte. Der Normannia-Torjäger traf zum 0:1. Nur drei Minuten später setzte sich auf der Gegenseite Ates bei einem langen Ball gegen zwei Gmünder durch und passte zu Marcel Mädel, der aus zentraler Position am herauseilenden Yannick Ellermann scheiterte. „Uns war bewusst, dass wir nur wenig Chancen bekommen würden, denn Normannia hat in der letzten Saison nur 30 Gegentore bekommen. Leider war der Torwart in dieser Situation besser“, kommentierte Strähle die größte Möglichkeit seiner Mannschaft, „nach der Halbzeit waren wir aktiver und dran. Leider gibt der Schiedsrichter unser Freistoß-Tor nicht und genau in unserer Drangphase fällt dann das 0:2.“

Ates zirkelte in der 60. Minute einen Freistoß von der Strafraumkante in den Winkel, doch der Schiedsrichter pfiff das Tor zurück, weil die Bad Boller Spieler den Abstand zur Gmünder Mauer nicht eingehalten hatten, der laut Regelwerk einen Meter betragen muss. „Das war korrekt, wir haben vor der Ausführung auch mehrfach darauf hingewiesen“, erklärte Gmünds Abwehrchef Tobias Rössler. Der Kuchener hat mit der Normannia erst vor vier Wochen das letzte Relegationsspiel erfolgreich bestritten und war nach Spielende am Samstag alles in allem zufrieden: „Wir haben wegen der Relegation eine verkürzte Vorbereitung und eine anstrengende Trainingswoche hinter uns. Das hat man in der ein oder anderen Situation auch gesehen, wie bei der Chance von Marcel Mädel. Dafür haben wir einen Yannick Ellermann im Tor. Nach dem 0:2 ist das Spiel dann in unsere Richtung gekippt. Hinten raus hätte es noch höher ausgehen können, aber das Ergebnis ist okay.“

Nach einer Normannia-Ecke war es der frühere FC-Heiningen-Akteur Rössler, der den Ball an die Latte köpfte, Teamkollege Jonas Kurz staubte zum 0:2 ab (63.). Zwölf Minuten vor Schluss konterten die Gäste nach Bad Boller Ecke und Aschauer sorgte mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung. „Nach dem zweiten Tor hat Gmünd es gut runtergespielt. Es war aber über weite Strecken kein Zwei-Klassen-Unterschied“, fand Strähle, „ich habe einige gute Ansätze ­gesehen.“

TSV Bad Boll: Lang – Ceküc, Unger, Schöll (85. Ascherl), Schropp, Ruther (64. Skrobic), Volk, Sönmez (79. Orlando), Mändle (64. Colic), Ates, Mädel (85. Duraku).

Markus Munz - NWZ v. 24.07.2023


21.07.2023

Attraktiver Einstand im Pokal

1. Mannschaft

Nach nur zwei Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft steht Sascha Strähle am Samstag, 22. Juli, im WFV-Pokal-Erstrundenspiel gegen den FC Normannia Gmünd zum ersten Mal an der Seitenlinie des TSV Bad Boll.mehr lesen >

 
21.07.2023

Attraktiver Einstand im Pokal

1. Mannschaft

Nach nur zwei Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft steht Sascha Strähle am Samstag, 22. Juli, im WFV-Pokal-Erstrundenspiel gegen den FC Normannia Gmünd zum ersten Mal an der Seitenlinie des TSV Bad Boll. Das Duell mit dem Oberliga-Aufsteiger ist ein attraktiver Einstand für den Anfang der ­Woche verpflichteten Coach.

„Und ein guter Gradmesser“, fügt der 39-Jährige hinzu, den die Rahmenbedingungen beim Landesliga-Fünften der Vorsaison zu dem kurzfristigen Wechsel vom SV Pfrondorf in den Erlengarten überzeugt haben: „Natürlich weiß ich, was die Mannschaft unter Jasko Suvalic, zu dem ich einen guten Draht habe, geleistet hat. Diesem Ehrgeiz stelle ich mich. Der Verein hat sportliche Perspektive und strukturell gute Voraussetzungen.“ Darauf will Strähle im Erlengarten aufbauen: „Ich möchte die guten Dinge gut lassen und weiter stärken, danach dann sukzessive meine eigenen Ansätze und Philosophie reinbringen. Ich kenne nahezu alle Spieler von verschiedenen Duellen gegeneinander und habe ein tolles Trainerteam, das mich unterstützt.“

Nach dem überraschenden Abgang von Suvalic hatte Co-Trainer Matthias Seidl die ersten Trainingseinheiten geleitet. „Wir haben die von Jasko erarbeiteten Pläne und Testspiele erst einmal so beibehalten“, erklärt Seidl, „natürlich war es zunächst ein kleiner Schock, aber das ist für ihn in der Oberliga eine große Chance, die er nutzen muss. Deshalb sind wir ihm nicht böse.“ Auch die Mannschaft habe die Personalie professionell aufgenommen. „Das gehört ein Stück weit zum Geschäft und war am zweiten Tag kein Thema mehr, die Jungs haben sehr gut mitgezogen“, sagt Seidl. Im ersten Testspiel wurde Landesligist TV Öffingen mit 3:1 geschlagen. Seidl: „Jetzt freuen wir uns darauf, wie im letzten Jahr gegen einen Oberligisten spielen zu dürfen.“ Vor Jahresfrist gelang den Bollern in Runde zwei mit einem 3:2 gegen die SG Sonnenhof Großaspach die große Überraschung. (Markus Munz - NWZ vom 21.07.2023)


Sascha Strähle wird Trainer beim TSV Bad Boll
19.07.2023

Sascha Strähle wird Trainer beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Sascha Strähle ist neuer Trainer bei Fußball-Landesligist TSV Bad Boll. Der 39-Jährige tritt ab sofort die Nachfolge von Jasko Suvalic an, der vor anderthalb Wochen unmittelbar vor dem Trainingsauftakt zum FC Gundelfingen gewechselt war.mehr lesen >

 
19.07.2023

Sascha Strähle wird Trainer beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft
Sascha Strähle wird Trainer beim TSV Bad Boll

Sascha Strähle ist neuer Trainer bei Fußball-Landesligist TSV Bad Boll. Der 39-Jährige tritt ab sofort die Nachfolge von Jasko Suvalic an, der vor anderthalb Wochen unmittelbar vor dem Trainingsauftakt zum FC Gundelfingen gewechselt war.

Strähle haben die Verantwortlichen der Boller vom SV Pfrondorf (Bezirksliga Alb) loseisen können. Dorthin war Strähle erst zur neuen Saison gewechselt, zuvor hat er drei Jahre lang den TSV Köngen in Landes- und Bezirksliga trainiert. „Wir kennen Sascha von seiner Arbeit in Köngen und sind überzeugt, dass er gut zum Verein, zum Trainerteam und zur Mannschaft passt“, erklärt Roberto Pelleriti, der Sportliche Leiter des TSV, „Sascha ist ein moderner und wissenshungriger Trainer, zu dessen Stärken die Spielanalyse mit entsprechender Mediennutzung gehört.“

Einstand bei Pokalhit

Der B-Lizenz-Inhaber wohnt in Wendlingen, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Premiere auf der Bad Boller Bank feiert Strähle am Samstag im WFV-Pokal-Erstrundenspiel gegen Oberligist Normannia Gmünd. An diesem Dienstag hat er sein erstes Training geleitet, nachdem die letzten Hindernisse mit dem abgebenden Verein aus dem Weg geräumt werden konnten.

Pelleriti: „Sascha wird sich mit unserem Trainerteam austauschen, um so schnell wie möglich voll involviert zu sein. Er bringt den Hunger und die Energie mit, um den TSV Bad Boll weiter voranzubringen.“

(NWZ v. 19.07.23 - Markus Munz)


Trainer Suvalic kehrt dem TSV Bad Boll überraschend den Rücken
07.07.2023

Trainer Suvalic kehrt dem TSV Bad Boll überraschend den Rücken

1. Mannschaft

Der Trainer des Landesligisten wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bayernligisten FC Gundelfingen. Der Klub arbeitet zunächst mit Interimslösung weiter.mehr lesen >

 
07.07.2023

Trainer Suvalic kehrt dem TSV Bad Boll überraschend den Rücken

1. Mannschaft
Trainer Suvalic kehrt dem TSV Bad Boll überraschend den Rücken

Paukenschlag bei Fußball-Landesligist TSV Bad Boll: Unmittelbar vor dem Trainingsauftakt an diesem Sonntag, 9. Juli,  hat Trainer Jasko Suvalic den Verein verlassen. Der 41-Jährige nimmt ein Angebot aus der Bayernliga an und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Oberligisten FC Gundelfingen. Die Elf aus dem Erlengarten trifft die Entscheidung unvorbereitet. „Wir haben eine intakte Mannschaft und werden jetzt keinen Schnellschuss machen, sondern vorerst mit unserem Trainerteam um Matthias Seidl als Interimslösung arbeiten“, erklärt Roberto Pelleriti.

 

Vor zweieinhalb Jahren gekommen

Der Zeitpunkt des überraschenden Abgangs sei sicherlich nicht einfach, räumt der Sportliche Leiter der Boller ein, der letztlich aber Suvalic keine Steine in den Weg legen wollte: „Wir gehen im Guten auseinander und können als Verein auch stolz darauf sein, dass unser Trainer die Begehrlichkeiten eines Oberligisten weckt. Wir verlieren einen tollen Trainer und Freund, der in Bad Boll vieles angepackt hat und dabei manchmal auch unbequem war, aber immer in der Sache und mit der Absicht, uns nach vorne zu bringen.“

Suvalic selbst ist seinem alten Verein sehr dankbar, dass er ihm diese Chance, bei einem anderen, höherklassigen Klub zu arbeiten, nicht verwehrt hat. „Natürlich ist der Zeitpunkt nicht ideal“, weiß auch Suvalic, „aber man steckt nicht drin. Am liebsten würde ich mich zweiteilen. Ich liebe diese Mannschaft, habe hier was aufgebaut, aber die Gespräche mit Gundelfingen haben mich überzeugt und mein sportliches und privates Umfeld hat mir gesagt, dass ich diese Chance nutzen muss.“ Vom Angebot aus Gundelfingen erfuhr Suvalic in seinem Urlaub in Bosnien. Der Geislinger freut sich auf seine neue ­Herausforderung: „Das ist eine richtig geile Aufgabe.“ Es habe immer mal wieder Anfragen gegeben, aber es hat nie gepasst mit Familie und Beruf. Bereits an diesem Freitag leitete Suvalic das erste Training an seiner neuen Wirkungsstätte.

 

In Bad Boll hinterlässt der Trainer eine große Lücke. Suvalic hatte den TSV vor zweieinhalb Jahren auf einem Abstiegsplatz übernommen und in der abgelaufenen Saison auf Platz fünf der Landesliga geführt. Er war maßgeblich am Umbau der Mannschaft beteiligt und hat zusammen mit Pelleriti auch die Neuzugänge für die kommende Saison verpflichtet.

 

Diese stellen die Boller an diesem Sonntag, 9. Juli, beim offiziellen Trainingsauftakt um 11 Uhr vor und laden dazu alle Interessierten in den Erlengarten ein. Für die Offensive kommen Pascal Volk (30, SC Geislingen), Baran Ates (22, JC Donzdorf), Noah Ascherl (18, FC Heiningen) und Endrit Duraku (19, VfL Kirchheim).

 

Ebenfalls im Angriff zuhause ist Andre Kriks. Den Torjäger hatte der TSV bereits zur Winterpause verpflichtet, nun kann der 32-Jährige nach langer Ausfallzeit wieder ins Geschehen eingreifen. Auch Mittelfeldspieler Moritz Seltenreich (25), der vom FC Heiningen kommt, steigt nach langer Verletzungspause wieder ein.

Weitere Neuzugänge in Bad Boll sind Linksverteidiger Lenny Mändle (19) vom SC Geislingen und Torhüter Luca Riolo (19) aus dem Kader von Normannia Gmünd. Der Oberliga-Aufsteiger gibt im Rahmen der ersten WFV-Pokalrunde seine Visitenkarte in Bad Boll ab.

„Wir freuen uns auf diesen Hochkaräter“, sagt Pelleriti, „mit Sonnenhof Großaspach haben wir letztes Jahr einen Oberligisten geschlagen, das nehmen wir als gutes Omen.“ Als Saisonziel in der Liga gibt Pelleriti erneut einen gesicherten Mittelfeldplatz aus.


12.06.2023

Im Finale klare Sache für den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Im letzten Spiel der Landesligasaison 2022/23 kam der Gastgeber TSV Bad Boll zu einem ungefährdeten und auch in dieser Höhe völlig verdienten 4:0-Heimsieg gegen den FC Blaubeuren.mehr lesen >

 
12.06.2023

Im Finale klare Sache für den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Im letzten Spiel der Landesligasaison 2022/23 kam der Gastgeber TSV Bad Boll zu einem ungefährdeten und auch in dieser Höhe völlig verdienten 4:0-Heimsieg gegen den FC Blaubeuren und beendete damit eine seiner besten Landesligaspielzeiten auf einem für den Verein hervorragenden fünften Tabellenplatz.

Der TSV Bad Boll erwartete vor dem Spiel deutlich mehr Gegenwehr des Gastes, der durch die Niederlage auf Platz zwölf abrutschte und somit in die Abstiegsrelegation muss. Dem TSV hingegen war der absolute Siegeswillen von Beginn an anzumerken. So übernahm der Gastgeber sofort die Initiative und setzte den Gegner unter Dauerdruck. Die erste Chance bereits in der zweiten Minute: Mädel kam im Strafraum nach einem langen Einwurf von Hartmann frei zum Schuss, verzog aber knapp über die Querlatte. Nach flacher Her­eingabe von Sönmez verfehlte Govorušić das Tor nur knapp (11.).

In der 22. Minute dann der erste Bad Boller Treffer. Zunächst konnte Blaubeurens Torhüter Sahdanovic vor Govorušić auf Kosten eines Eckballs klären. Gress führte die Ecke kurz auf Govorušić aus, dessen Flanke hämmerte Škrobić volley in die Blaubeurer Maschen zum 1:0. Blaubeuren hatte im ersten Durchgang drei Distanzschüsse zu bieten. Einer ging deutlich über das Bad Boller Tor, die beiden anderen waren sichere Beute von Torhüter Sauter.

Der zweite Durchgang begann  mit der Vorentscheidung zugunsten des TSV Bad Boll. Mädel war auf der rechten Angriffsseite durch, hätte den Torabschluss aus guter Position selber suchen können, passte überlegt zum mitgelaufenen Govorusic, der den Ball nur noch ins leere Blaubeurer Tor zum 2:0 schieben musste (46.). Das dritte Bad Boller Tor glich dem zweiten Treffer. Wieder war Mädel nicht zu halten, wieder, trotz aussichtsreicher eigener Position bediente er diesmal den besser postierten Čolić, der ohne Mühe aus kurzer Distanz auf 3:0 stellte (60.). Den 4:0-Endstand markierte nach einem Eckball von Govorušić und einer Kopfballvorlage von Hartmann aus zentraler Position Schropp mit einem unhaltbaren Treffer aus kurzer Distanz (64.).  In der 75. Minute passte  Gress mit einem herrlichen Flankenwechsel auf Govorušić, der den Ball volley um Zentimeter über die Querlatte setzte.

Nach dem Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Johannes Röhring galt es für den TSV Bad Boll, Spieler zu verabschieden, die den Verein verlasse. Zumindest in der kommenden Saison ein anderes Trikot tragen werden Pascal Hartmann, Karlo Petričević, Niklas Greß, Rocco Sauter, Wladimir Bugrowski und Din Subašić. 

 

TSV Bad Boll: Sauter, Greß, Schöll, Hartmann, Ceküc, Petričević (67. Subašić), Sönmez (53. Čolić), Orlando, Govorušić, Mädel (68. Bugrowski), Škrobić (63. Schropp).

 

Sonntag, 11. Juni 2023 TSV Bad Boll II gegen TSV Schlierbach II 1:5 (0:1), Tor: Shqiprim Nikci

 

Vorschau:

Am kommenden Mittwoch, 14. Juni 2023 findet im Bollwerkstadion das Relegations-Halbfinale zwischen dem 1. Göppinger Sportverein II (Kreisliga B9) und dem FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach (Kreisliga B8) statt. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.


Gastgeber kommen unter die Räder - Boll I mit Kantersieg in Bernhausen - Boll II erkämpft sich ein Remis beim FV Faurndau II
05.06.2023

Gastgeber kommen unter die Räder - Boll I mit Kantersieg in Bernhausen - Boll II erkämpft sich ein Remis beim FV Faurndau II

1. Mannschaft

Der bereits vor der Partie als Absteiger in die Bezirksliga feststehende TSV Bernhausen kam gegen den TSV Bad Boll auf dem Kunstrasenplatz chancenlos mit 0:6 unter die Räder.mehr lesen >

 
05.06.2023

Gastgeber kommen unter die Räder - Boll I mit Kantersieg in Bernhausen - Boll II erkämpft sich ein Remis beim FV Faurndau II

1. Mannschaft
Gastgeber kommen unter die Räder - Boll I mit Kantersieg in Bernhausen - Boll II erkämpft sich ein Remis beim FV Faurndau II

Trotz des Bad Boller Kantersieges gebührt dem Gastgeber ein Kompliment, weil dieser sich niemals aufgab und stets fair agierte. Der beste Mann auf Seiten des TSV Bernhausen war der Torhüter Luis Rodrigues Loucao, der mit mehreren tollen Paraden noch Schlimmeres verhindern konnte. Dass Bernhausen nur einen Auswechselspieler aufbieten konnte, tat bei den tropischen Temperaturen auf dem Kunstrasen sein Übriges. Der Bad Boller Torreigen begann in der 20. Minute. Marcel Mädel zog aus 20 Metern flach und platziert ab, Rodrigues Loucao fischte den Ball mit den Fingerspitzen aus dem Eck. Den daraus resultierenden Eckball durch Yannick Ruther und Karlo Petričević setzte David Govorušić mit einem wuchtigen und unhaltbaren Kopfball zum 1:0 in die Bernhausener Maschen. In der 31. Minute stellte Mädel, ebenfalls per Kopfball, nach Flanke von Govorušić auf 2:0. Nach drei weiteren, ganz dicken Torchancen durch Ruther, Sven Sönmez und Mädel wurden mit diesem Spielstand die Seiten gewechselt.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Tobias Rollnik aus Münchingen gab Gastgeber Bernhausen ein Lebenszeichen von sich. Filip Jordacevic zog aus 20 Metern ab, Alexander Lang im Bad Boller Tor lenkte den satten Schuss zur Ecke. In der 50. Minute bediente Ruther an der Strafraumlinie Mädel, der aus halblinker Position mit einem platzierten Flachschuss auf 3:0 stellte. In der 60. Minute war Govorušić nach einer Petričević-Ecke zur Stelle und erhöhte per Kopf auf 4:0. In der 63. und 64. Minute verhinderte Rodriguez-Loucao mit zwei Glanzparaden weitere Bad Boller Treffer durch Govorušić und Ruther. Zehn Minuten später klärte er im Eins-gegen-Eins gegen den frei vor im auftauchenden Wladimir Bugrowski.

Erst in der 77. Minute war der Bernhausener Torhüter wieder geschlagen. Niklas Gress beeindruckte mit schöner Vorarbeit und scharfer, flacher Hereingabe von der rechten Seite, Josip Škrobić jagte den Ball aus kurzer Distanz zum 5:0 über die Linie. Der Treffer zum 6:0-Endstand fiel schließlich in der Schlussminute: Pascal Hartmann bediente Ruther, der wiederum Bugrowski, der im Strafraum des TSV Bernhausen das letzte Tor markierte.

 

TSV Bad Boll: Lang – Gress, Schöll, Hartmann, Schropp (53. Çeküç), Petričević, Sönmez, Orlando (61. Colic), Ruther, Mädel (61. Škrobić), Govorušić (70. Bugrowski).

 

Sonntag, 04.06.2023 FV Faunrdau II gegen TSV Bad Boll II, Endstand 1:1 (0:0), Tor: Wycliff

 

Vorschau:

Am kommenden Samstag findet im Bollwerkstadion der Saisonabschlus der Fußballsaison 2022/2023 statt. Beginnen wird um 12:00 Uhr der TSV Bad Boll II, der den TSV Schlierbach II empfängt. Im Anschluss daran ist der FC Blaubeuren Gast der Landesligamannschaft des TSV Bad Boll. Anspiel ist hier um 15:30 Uhr.

 

Am darauffolgenden Mittwoch, 14. Juni 2023 ist der TSV Bad Boll Ausrichter des Relegationsspieles "Zweiter Kreisliga B8 gegen Zweiter Kreisliga B9". Nach aktuellem Stand treffen dann im BollwerkStadion der 1. Göppinger Sportverein II und der FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach aufeinander. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.


01.06.2023

TSV Bad Boll verpflichtet neue Namen

1. Mannschaft

Es kommen vier Spieler mit Landesliga-Erfahrung: Noah Ascherl, Baran Ates, Pascal Volk und Moritz Seltenreichmehr lesen >

 
01.06.2023

TSV Bad Boll verpflichtet neue Namen

1. Mannschaft

Ihre beste Landesliga-Saison seit Jahren spielen die Fußballer des TSV Bad Boll, zwei Spieltage vor Schluss nehmen sie Rang fünf ein. Gleichzeitig haben die Verantwortlichen des Landesliga-Dinos die Zukunft im Blick: Für die kommende Saison wurden jetzt vier Neuzugänge verpflichtet.

Vom FC Heiningen kommt Noah Ascherl. Der 18-Jährige will sich weiterentwickeln und in der Landesliga spielen, die er in seiner Zeit beim FCH kennenlernte. TSV-Trainer Jasko Suvalic hält viel von dem Talent: „Er hat bereits in jungen Jahren bewiesen, dass er für die Liga eine Bereicherung sein kann, er ist sehr athletisch und variabel einsetzbar.“ Auch Moritz Seltenreich gehörte zuletzt dem FC Heiningen an, kam aber während der Saison wegen einer Verletzung nicht zum Einsatz. „Ich denke, dass der Wechsel zum TSV der richtige Schritt ist, wieder auf die Beine zu kommen und leistungsorientiert zu spielen“, so Seltenreich. Von einer Landesliga-Spitzenmannschaft, dem JC Donzdorf, kommt Baran Ates nach Bad Boll. Beim JC absolvierte er bisher 26 Spiele und kam auf 17 Treffer. Er war erst vor Jahresfrist von Kreisligist TG Reichenbach nach Donzdorf gewechselt. Landesligaerfahrung aus 100 Spielen in Geislingen und Heiningen bringt Pascal Volk mit, in der laufenden Runde spielt er beim SV Ebersbach.


30.05.2023

Drei Punkte durch das Tor von Govorušić

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll verbuchte nach 90 Spielminuten einen knappen, aber letztendlich verdienten 1:0-Auswärtssieg bei allerbesten äußeren Bedingungen gegen den immer noch in Abstiegsgefahr schwebenden Gastgeber SV Bonlanden.mehr lesen >

 
30.05.2023

Drei Punkte durch das Tor von Govorušić

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll verbuchte nach 90 Spielminuten einen knappen, aber letztendlich verdienten 1:0-Auswärtssieg bei allerbesten äußeren Bedingungen gegen den immer noch in Abstiegsgefahr schwebenden Gastgeber SV Bonlanden.Von Beginn an entwickelte sich auf dem optimal präparierten Rasenplatz im Bonlandener Stadion eine von beiden Seiten offen und technisch anspruchsvoll geführte Landesligapartie mit vielen Torraumszenen. Die erste hochkarätige Möglichkeit zur Führung hatte bereits in der 9. Minute der Gastgeber. Kranz im Strafraum mit exaktem Anspiel auf Zugac, der aus halbrechter Position und kurzer Distanz Bad Bolls Torhüter Lang zu einer sehenswerten Parade zwang. Bad Boll antwortete in der 28. Spielminute. Petričević flankte von der rechten Bad Boller Angriffsseite auf Škrobić, dessen Volleyabnahme aus zwölf Metern entschärfte Bonlandens Torhüter Wiedmann mit einem herrlichen Reflex. Zwei Minuten später war es Ruther, der die Bad Boller Führung auf dem Fuß hatte. Er setzte den Ball aus zentraler Position im Strafraum knapp über die Querlatte. Weitere zwei Minuten später rettete auf der anderen Seite Bad Bolls Schropp in allerhöchster Not gegen Pinto-Lino. In der 37. Minute krachte die Direktabnahme von Govorušić nach schönen Zuspiel von Sönmez an den Bonlandener Pfosten.

Die Entscheidung zu Gunsten des TSV Bad Boll fiel gleich nach Wiederanpfiff im zweiten Durchgang. Škrobić bediente im Strafraum des SV Bonlanden David Govorušić, der aus spitzem Winkel unhaltbar das 0:1 markierte. Škrobić selber hätte in der 60. Minute auf 0:2 erhöhen können. Sein Abschluss nach herrlichem Pass von Petričević strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Bonlanden in der 71. Minute. Zugac mit einem Kracher aus 18 Metern zwang Lang zur Höchstleistung. Der Bad Boller Torhüter lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Querlatte. Kurz vor dem Schlusspfiff wartete nochmals Bonlanden im Strafraum mit einer Doppelchance von Hiller und Zugac auf, doch die vielbeinige TSV-Abwehr ließ nichts mehr anbrennen und hielt die drei Punkte bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Dennis Wahl fest. 

TSV Bad Boll: Lang – Schropp (89. Subašić), Hartmann, Schöll, Çeküç, Petričević, Sönmez (90. L.Kölle), Orlando, Ruther (82. Gress), Govorušić (72. Mädel), Škrobić.


Kampf mit offenem Visier endet remis
22.05.2023

Kampf mit offenem Visier endet remis

1. Mannschaft

Die Gastgeber vom TSV Bad Boll spielten im Nachbarschaftsduell mit dem JC Donzdorf befreit auf und verpassten mit einer Energieleistung den Aufstiegshoffnungen des JC mit dem 1:1 einen Dämpfer.mehr lesen >

 
22.05.2023

Kampf mit offenem Visier endet remis

1. Mannschaft
Kampf mit offenem Visier endet remis

Die Gastgeber vom TSV Bad Boll spielten im Nachbarschaftsduell mit dem JC Donzdorf befreit auf und verpassten mit einer Energieleistung den Aufstiegshoffnungen des JC mit dem 1:1 einen Dämpfer. Pietro Maglio brachte die Gäste zwar nach Flanke des starken Denis Enes Werner in Führung (29.), doch nur drei Minuten später glich Karlo Petričević mit einem direkt verwandelten Freistoß für Bad Boll aus. „Das Spiel war Werbung für den Fußball, in der Endphase tanzten die Bälle nur so auf den Torlinien“, erklärte TSV-Trainer Jasko Šuvalić. Sein Gegenüber Tobias Flitsch sah ebenfalls eine für die Zuschauer attraktive Partie, aus Trainersicht gefiel ihm das Hin und Her dagegen nicht: „Das hatte mit Kompaktheit wenig zu tun. Wir haben die Spielkontrolle nicht bekommen.“

Schon in der zweiten Minute lief Baran Ates nach Pass von Dominik Mader allein auf das Boller Tor zu, Torhüter Alexander Lang klärte im Eins-gegen-eins per Fußabwehr. Das Duell gab es auch bei einem Ates-Kopfball in der 43. Minute, den Lang mit einer Glanztat parierte. In der 65. Minute tauchte Lang ab und lenkte einen Schuss von Ates gerade noch an die Latte. „Unser Torwart hat uns Sicherheit gegeben, ihn muss man heute erwähnen“, sagte Šuvalić. Flitsch trauerte den dicken Chancen der ersten Hälfte nach: „Wir hätten das Spiel in der Anfangsphase in unsere Richtung lenken können, dann wäre es nicht so hektisch geworden.“

Nach dem Seitenwechsel wurde es endgültig ein packender Schlagabtausch mit teils spektakulären Torszenen. In der 58. Minute jagte Petričević einen Nachschuss im JC-Strafraum aus zentraler Position knapp vorbei. Nach 70 Minuten setzte sich einmal mehr Ates durch, Lang war geschlagen, doch der Abschluss landete am Innenpfosten. Von dort trudelte er die Linie entlang, ehe Nick Strohmaier den Ball aus der Gefahrenzone beförderte. Dabei prallte der Verteidiger gegen den Pfosten und musste ausgewechselt werden. Dann war wieder Boll dran. Zehn Minuten vor Schluss hatte David Govorušić nach Hereingabe von Yannick Ruther das 2:1 auf dem Fuß, doch auch in drei Anläufen brachte er das Spielgerät nicht über die Linie. Der JC musste in der Schlussphase öffnen, dadurch erhielt die Partie vollends den Charakter eines Finales, in dem beide Teams bis zum Schluss alles reinwarfen. Bolls Sven Sönmez hatte in der 85. Minute freie Bahn, JC-Keeper Aldin Arifovic bekam die Faust an den Schuss, doch der Ball rollte weiter Richtung Tor. Tomislav Ivezic rettete im letzten Moment auf der Linie. „Am Ende haben sich beide Mannschaften gegenseitig mit vergebenen Chancen überboten“, erklärte Flitsch.

 

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Schöll, Strohmaier (74. Hartmann), Nicastro (90. Subašić), Çeküç, Petričević(88. Schropp), Ruther, Sönmez, Škrobić (83. Čolić), Govorušić.

JC Donzdorf: Arifovic – Aydogdu (79. Baybüyük), Ivezic, Videc, Levenko (89. Yilmaz), Maglio (78. Özkahraman), Fennell, Werner, Mader, Ujupaj (63. Kotiukov), Ates.

 

Sonntag, 21. Mai 2023 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II 0:5 (0:2), Tore: Christian Rieker (2), Kölle, Ukaj, Nikci

 

Vorschau:

 

Donnerstag, 25. Mai 2023 TSV Bad Boll II - Spfr. Jebenhausen, Anspiel 19:45 Uhr

Samstag, 27. Mai 2023 SV Bonlanden - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Samstag, 3. Juni 2023 TSV Bernhausen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 4. Juni 2023 FV Faurndau II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


15.05.2023

Drei Auswärtstore reichen Bad Boll nicht - TSV II verliert in Ebersbach

1. Mannschaft

Der Landesligist verliert beim SV Waldhausen in Unterzahl mit 3:4.mehr lesen >

 
15.05.2023

Drei Auswärtstore reichen Bad Boll nicht - TSV II verliert in Ebersbach

1. Mannschaft

Die Gastgeber begannen druckvoll und gingen bereits in der dritten Minute durch ein Kopfballtor von Michael Schiele nach einem Eckball in Führung. Danach kam Bad Boll besser ins Spiel. Sven Sönmez konnte sich zweimal hintereinander im Strafraum durchsetzen, scheiterte aber am Torhüter. Die Gäste waren im Mittelfeld spielerisch besser und starteten  über außen mehrere gute Angriffe, doch der letzte Pass war meist zu ungenau. Anders in der 37. Minute, als Marcel Mädel nach einem guten Zuspiel im Strafraum der Platzherren im Sprint zum Ball unglücklich mit dem Torhüter zusammenprallte, der verletzt liegen blieb und später auch ausgewechselt werden musste. Zur Überraschung der Gäste entschied der unsichere Schiedsrichter auf Foul und schickte den zuvor bereits mit einer gelben Karte verwarnten Bad Boller Stürmer mit Gelb-Rot vom Platz. Trainer Jasko Šuvalić musste reagieren und brachte David Govorušić für den ebenfalls gelb vorbelasteten Sönmez.

Die Gäste blieben auch in Unterzahl weiter spielbestimmend und kamen kurz nach Wiederanpfiff zum verdienten Ausgleich. Nicola Orlando nahm einen aufspringenden Ball volley und traf mit einer Bogenlampe aus 35 Metern über den Torhüter hinweg.Mit zunehmender Spieldauer konnten die Gastgeber die sich aus der Überzahl ergebenden Räume besser nutzen und gingen durch Kevin Mayer (58.) und Philipp Schiele (72.) mit 3:1 in Führung. Die Bad Boller Mannschaft zeigte eine gute Moral, gab sich nicht auf und konnte in der 77. Minute erneut durch Orlando, der ein schönes Zuspiel von Yasin Çeküç nutzte, und in der 89. Minute durch Karlo Petričević, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte, sogar noch den Ausgleich er­zielen. Das Unentschieden wäre hoch verdient gewesen. Nach einem unnötigen Foul an der Seitenlinie auf Höhe des Strafraums gab es in der Nachspielzeit noch einen Freistoß für den SV Waldhausen, der zunächst zu einem Eckball führte und nach einer weiteren Ecke erzielte Michael Schiele aus kurzer Distanz den Siegtreffer für die Gastgeber. Trainer Šuvalić konnte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen: „Wir waren trotz Unterzahl die bessere Mannschaft. Die gelb-rote Karte hat das Spiel entschieden. Ich fühle mich verschaukelt.“

TSV Bad Boll: Lang – Hartmann, Ruther (60. Petričević), Sönmez (40. Govorušić), Çeküç, Greß (82. Schropp), Mädel, Strohmaier (81. Čolić), Nicastro, Orlando, Škrobić.

 

Sonntag, 15. Mai 2023 SV Ebersbach II - TSV Bad Boll II 5:4 (2:0), Tore: Tengler (2), Costa, Wycliff

 

Vorschau:

Samstag, 20. Mai 2023 TSV Bad Boll - JC Donzdorf, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 21.Mai 2023 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


Offensivspieler überzeugen - hochverdienter Sieg gegen Buch - Bad Boll 2 gewinnt mit 11:0 - fünf Tore durch Meksut Čolić
08.05.2023

Offensivspieler überzeugen - hochverdienter Sieg gegen Buch - Bad Boll 2 gewinnt mit 11:0 - fünf Tore durch Meksut Čolić

1. Mannschaft

Im Verfolgerduell der Landesliga Staffel II konnte der TSV Bad Boll mit einem sehr guten Spiel überzeugen und hochverdient die Punkte 49, 50 und 51 einfahren.mehr lesen >

 
08.05.2023

Offensivspieler überzeugen - hochverdienter Sieg gegen Buch - Bad Boll 2 gewinnt mit 11:0 - fünf Tore durch Meksut Čolić

1. Mannschaft
Offensivspieler überzeugen - hochverdienter Sieg gegen Buch - Bad Boll 2 gewinnt mit 11:0 - fünf Tore durch Meksut Čolić

Im Verfolgerduell der Landesliga Staffel II konnte der TSV Bad Boll mit einem sehr guten Spiel überzeugen und hochverdient die Punkte 49, 50 und 51 einfahren. Vor allem überzeugten die Spieler von Cheftrainer Jasko Šuvalić, der diese Woche bekannt gab, ein weiteres Jahr beim TSV Bad Boll zu bleiben, in der Offensive. Der TSV Bad Boll kam nicht gut in die Partie, die bei besten äußeren Bedingungen was Wetter und Rasen anging, stattfinden konnte. Zunächst übernahm der Gast aus Buch das Kommando. Nach einem Freistoß von Sailer scheiterte Leitner an einem Abwehrbein des TSV Bad Boll (7.), ehe nur 5 Minuten später wieder Leitner nach Flanke von Trum einen Kopfball zentral und ohne Gegenspieler aus 8 Metern über die Bad Boller Querlatte setzte. Bad Boll brauchte bis zur 25. Minute. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von Çeküç und Gress erreichte die Flanke Škrobić, der, wohl etwas überrascht von dem vielen Freiraum, den ihm die Bucher Defensive gewährte, seinen Kopfball zu zentral setzte, Buchs Torhüter Negele konnte ohne Mühe parieren. Die Bad Boller Führung dann in der 33. Minute. Ruther über seine rechte Angriffsseite mit einem herrlichen Durchstecker auf Sönmez, der traf den Ball nicht voll, Torhüter Negele konnte den Ball dennoch nicht festhalten, Škrobić war zur Stelle und versenkte den Ball fulminant unter die Latte des Bucher Tores zum 1:0. Der nächste Aufreger, diesmal zu Gunsten der Gäste, dann in der 42. Minute. Leitner mit einem für Bad Bolls Torhüter Lang verdeckten und platzierten Flachschuss aus 18 Metern. Der Bad Boller Keeper verhinderte mit einem Reflex den sicheren Ausgleich. Orlando prüfte mit einem platzierten Freistoß aus 25 Metern Buchs Torhüter Negele, der parierte im Naschfassen (45.). Die zweite Durchgang hätte für die Hausherren nicht besser beginnen können. Nur drei Spielminuten waren vorrüber, als Bad Boll über die rechte Angriffsseite vorging. Mädel bediente Ruther, dessen scharfe und flache Hereingabe erreichte Škrobić, der aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer zum 2:0 markierte. Fast ware der dritte Treffer für Škrobić auch noch gefallen. Nach herrlicher Flanke von Sönmez wuchte er den Kopfball herrlich in die Maschen. Das Schiedsichtergespann erkannte aber auf Abseits. In der 60. Minute wieder Škrobić, diesmal bedient von Ruther, der Kopfball strich um Haaresbreite über die Querlatte. Die Entscheidung für den TSV Bad Boll dann in der 72. Minute. Gress mit herrlicher Balleroberung im Mittelfeld, schnell umgeschaltet und Ruther auf der rechten Angriffsseite in Szene gesetzt. Der steckte auf Sönmez im Bucher Strafraum durch. Der hätte selber abschließen können, sah aber den besser platzierten Mädel, der frei zum 3:0 einschob. Das 4:0 dann in der 83. Minute. Gress setzte den eingewechselten Govorušić in Szene, der narrte gleich zwei Gegenspieler im Bucher Strafraum, behielt die Übersicht und schob unhaltbar aus 10 Metern flach ein. Wieder Govorušić in der 87. Minute. Diesmal bediente er uneigennützig Bugrowski, der Bad Boller Joungster tauchte im 1:1 vor Torhüter Negele auf, der aber verhinderte per Glanzparade den 5. Bad Boller Treffer. Der Ehrentreffer für die nie aufsteckenden Gäste erzielte in der 90. Minute Leitner zum 4:1 Endstand. Die "verrückte" Landesliga II, in der 5 Spieltage vor Schluss theoretisch noch 10 Mannschaften Meister werden können, erlaubt dem TSV Bad Boll keinerlei Ruhepausen. Nächsten Samstag geht es zum starken SV Waldhausen, ehe dann wieder eine Woche später der ebenfalls sehr stark einzuschätzende JC Donzdorf im Bad Boller Bollwerkstadion seine Visitenkarte abgibt.

 

TSV Bad Boll: Lang, Gress, Hartmann, Schöll (89. Strohmaier), Nicastro, Çeküç (76. Petričević), Sönmez (86. Bugrowski), Ruther, Mädel (74. Govorušić), Orlando, Škrobić.

 

Sonntag, 08.05.2023 TSV Bad Boll II - SGM Ohmden/Holzmaden II 11:0 (7:0), Tore: Čolić (5), Berisha, Nikci, Patkovic, Ukaj (2), Tengler

 

Vorschau:

Samstag, 13. Mai 2023 SV Waldhausen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 14. Mai 2023 SV Ebersbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 20. Mai 2023 TSV Bad Boll - Donzdorfer JC, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 21. Mai 2023 SC Uhingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


05.05.2023

Dritte Saison mit Suvalic in Bad Boll

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat den Vertrag mit Trainer Jasko Suvalic verlängert, die Zusammenarbeit ist mit dem neuen Arbeitspapier bis 30. Juni 2024 fixiert.mehr lesen >

 
05.05.2023

Dritte Saison mit Suvalic in Bad Boll

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat den Vertrag mit Trainer Jasko Suvalic verlängert, die Zusammenarbeit ist mit dem neuen Arbeitspapier bis 30. Juni 2024  fixiert. Damit habe der Verein laut einer Pressemitteilung seinen Wunschkandidaten für eine weitere Spielzeit gewinnen können. Die Zusammenarbeit zwischen Fußballabteilung und Trainer sei hervorragend, Suvalic verfüge unter anderem über ein gutes Netzwerk, sei bei seinen Spielern beliebt, was dem TSV die Kaderplanung und Neuverpflichtungen sehr erleichtere. Dazu komme der sportliche Erfolg in der aktuellen Spielzeit, die Bad Boller stehen auf Tabellenplatz acht.

Mit Blick auf seine Unterschrift für die dritte Saison erklärt Jasko Suvalic, dass ihm die Spieler und sein Trainerteam mit Matthias Seidl, Timo Schöffel und Jürgen Augst „sprichwörtlich ans Herz gewachsen“ seien, man habe ein tolles Kollektiv zusammengestellt, das Arbeiten mache ihm richtig Spaß, zumal er mit dem Sportlichen Leiter Roberto Pelleriti einen außergewöhnlich engagierten Menschen an seiner Seite habe. Gleichzeitig lasse ihm der TSV Bad Boll freie Hand. Das große Vertrauen sei nicht selbstverständlich, so Suvalic.


02.05.2023

Niederlage in letzter Minute

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste sich, trotz eigener Führung über 68 Spielminuten, buchstäblich im letzten Moment dennoch gegen den nie aufsteckenden Gastgeber aus Waldstetten geschlagen geben. mehr lesen >

 
02.05.2023

Niederlage in letzter Minute

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste sich, trotz eigener Führung über 68 Spielminuten, buchstäblich im letzten Moment dennoch gegen den nie aufsteckenden Gastgeber aus Waldstetten geschlagen geben. Bad Boll kam nach kurzem Abtasten hervorragend in die Partie. Škrobić verfehlte mit seinem satten Schuss aus 16 Metern knapp das Ziel (10.), nur eine Minute später steckte Sönmez auf Mädel durch, der mit einer Direktabnahme Waldstettens Torhüter Helmli zu einer Glanzparade zwang. Der Bad Boller Führungstreffer dann in der 15. Spielminute. Mädel mit herrlicher Flanke von der rechten Bad Boller Angriffsseite, Škrobić war zur Stelle und setzte den Ball unhaltbar per Kopfballaufsetzer in die Maschen des Tores der Gastgeber. Vier Minuten später prüfte nochmals Mädel per Kopf Helmli, wieder blieb der Schlussmann des TSGV Sieger. Danach kam Waldstetten besser in die Partie und investierte viel an Einsatz und Laufbereitschaft. Bad Boll nahm seine jetzt etwas defesivere Rolle an. Torhüter Sauter parierte einen Kopfball von Waibel (20.). Der selbe Waldstettener Spieler setzte im ersten Durchgang die weiteren Akzente für seine Farben. Zuerst schnappte die Bad Boller Abseitsfalle nicht zu, Waibel verzog aus kurzer Distanz aus halbrechter Position über die Querlatte (29.) Fast mit dem Halbzeitpfiff wieder Waibel, wieder strich der Ball knapp über das Bad Boller Gehäuse. Im zweiten Durchgang war zunächst wieder der TSV Bad Boll am Drücker. Gress bediente Ruther im Strafraum, der wartete etwas zu lange, so konnte Rosenfelder den zweiten Bad Boller Treffer mit allerletztem Einsatz verhindern (56.). In der 69. Minute war es Dudium, der nach schönem Solo am Bad Boller Strafraum den Ball knapp über die Querlatte setzte. Die nächste und zeitglich aber auch letzte Bad Boller Großchance zum 0:2 dann nur eine Minute später. Škrobić spielte Ruther im Strafraum frei, dessen satten Schuss aus halbrechter Position entschärfte wieder Torhüter Helmli. Waldstetten kam in der 72. Minute zur Ausgleichschance. Nach scharfer und flacher Heringabe von Dudium setzte Kleinmann den Ball um Haaresbreite neben den Bad Boller Pfosten. Der Druck der Gastgeber wurde jetzt immer höher, Bad Boll bekam den Ball kaum aus seiner eigenen Hälfte. In der 83. Minute war Waibel nur durch ein Foulspiel im Bad Boller Strafraum zu bremsen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Kleinmann sicher zum vielumjubelten Ausgleich. Als fast alle Beteiligten sich mit dem ingesamt zu diesem Zeitpunkt auch gerechten Unentschieden abgefunden hatten, erzielte Bauer mit seinem satten, platzierten und unhaltbaren 18-Meter Aufsetzer den späten Waldstettener Siegtreffer (90.).

TSV Bad Boll: Sauter, Nicastro, Schöll, Hartmann, Gress, Çeküç, Sönmez, Škrobić (88. Petričević), Subašić (71. Govorušić), Ruther, Mädel (80. Čolić).

Schiedsrichter: Tobias Klingler; Zuschauer: 150

Sonntag, 30.04.2023 TSG Zell u.A. II gegen TSV Bad Boll II 2:1; Tor: Jens Hofele


Sieg gegen Bettringen - 3 Punkte Rückstand auf Tabellenführer
24.04.2023

Sieg gegen Bettringen - 3 Punkte Rückstand auf Tabellenführer

1. Mannschaft

Ein ganz hartes Stück Arbeit hatte die Mannschaft des TSV Bad Boll gegen die stark abstiegsbedrohte SG Bettringen am Samstagabend zu leisten, ehe der vielumjubelte Sieg, der übrigens auch mehr als hochverdient war, fest stand.mehr lesen >

 
24.04.2023

Sieg gegen Bettringen - 3 Punkte Rückstand auf Tabellenführer

1. Mannschaft
Sieg gegen Bettringen - 3 Punkte Rückstand auf Tabellenführer

Ein ganz hartes Stück Arbeit hatte die Mannschaft des TSV Bad Boll gegen die stark abstiegsbedrohte SG Bettringen am Samstagabend zu leisten, ehe der vielumjubelte Sieg, der übrigens auch mehr als hochverdient war, nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Cihan Aksoy fest stand. Der TSV Bad Boll versäumte es gleich mehrfach, die teilweise 100 % Torchancen für sich zu nutzen und die Partie in ruhiges Fahrwasser zu lenken. Die schon obligatorischen Änderungen in der Startelf waren auch diese Woche wieder ein Thema. Nach dem schwachen Auftritt der Vorwoche in Neresheim wollte und mußte Trainer Jasko Šuvalić auf mehreren Positionen umstellen. Die Partie nahm schnell Fahrt auf. Bereits nach 5 Spielminuten war Ruther nach Kopfballvorlage von Hartmann im Strafraum frei, Torhüter Mejia Pinto parierte im Nachfassen. Strohmaier verhinderte auf der Gegenseite Schlimmeres, als er im Bad Boller Strafraum den einschussbereiten Spengler in allerletztem Moment am Torschuss hinderte. Die 17. Minute: Çeküç in schönem Kombinationsspiel mit Orlando, der mit Ablage auf Ruther. Dessen Direktabnahme aus 12 Metern ging über das Tor. Besser machte es dann Nicastro in der 31. Minute, als er mit seinem satten Schuss aus 14 Metern unhaltbar zum 1:0 einschoss. Nur 2 Minuten später strich ein nicht voll getroffener Kopfball von Škrobić nach Vorarbeit von Orlando neben das Bettringer Tor. Petričević musste verletzungsbedingt zur Pause ausgewechselt werden. Der für ihn eingewechselte Mädel hatte gleich eine Topmöglichkeit. Nach gewonnenem Laufduell stand der Bad Boller Stürmer alleine vor Bettringens Torhüter Mejia Pinto, der wartete lange und verhinderte das zweite Bad Boller Tor per Glanzparade (48.) Auf Bettringer Seite setzte Möldner eine Schuß vom 16-Meter Eck knapp über die Querlatte des wieder von Rocco Sauter gehüteten Bad Boller Tores (52.). In der 58. Minute stand Ruther frei vor Mejia Pinto, sein Heber ging über den Torhüter aber auch über die Querlatte. Wie das im Fußball so ist, wäre die Partie in dieser Phase fast gekippt. Zuerst glich der Gast eigentlich aus dem Nichts zum 1:1 durch Yüksel nach Vorarbeit von Bertsch aus (62.). Nur eine Minute später musste Bad Bolls Orlando nach Zweikampf, bei dem er und sein Gegenspieler zu Fall kamen mit der roten Karte vorzeitig vom Platz. Bad Boll zeigte sich wenig beeindruckt. Hartmann mit herrlicher Einzelleistung über die rechte Seite, seine scharfe, flache Hereingabe klärte Bettringen per Hand im Strafraum. Den fälligen Handelfmeter parierte Torhüter Meija Pinto gegen Bad Bolls Schützen Nicastro zur Ecke. Diesen Eckball zirkelte Çeküç auf Sönmez, der mit einem herrlichen Aussenristschuss aus 18 Metern das 2:1 markierte. Der Torschütze zum 2:1 war auch maßgeblich entscheidend für den dritten Bad Boller Treffer in der 83. Minute. Nach schöner Balleroberung gegen die jetzt stark aufgerückte Bettringer Defensive lief er alleine auf des Bettringer Tor zu, sah den mitgelaufenen und besser postierten Hartmann, der ohne Mühe ins leere Tor zum 3:1 einschob. Ruhige Restspielzeit? Nein. Bettringen steckte nicht auf und kam durch Yüksel mit dessen zweiten Treffer zum Anschlusstreffer in der 89. Minute. Nach einer unendlich erscheinenden Nachspielzeit mit weiteren Eckbällen und Freistößen für die jetzt alles nach vorne werfenden Gäste stand der Heimsieg dann endlich fest.

 

TSV Bad Boll: Sauter, Schöll, Hartmann (88. Bugrowski), Ruther (73. Gress), Sönmez, Çeküç, Petričević (46. Mädel), Strohmaier, Nicastro, Orlando, Škrobić (85. Subašić)

Schiedsrichter: Cihan Aksoy; Zuschauer: 100; Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Nicola Orlando (TSV Bad Boll) in der 63. Minute

 

Sonntag, 23.04.2023 TSV Bad Boll II gegen TSGV Albershausen 1:4 

 

Vorschau:

 

Sonntag, 30. April 2023 TSGV Waldstetten gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 30. April 2023 TSG Zell u.A. II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


17.04.2023

Niederlage gegen Angstgegner Neresheim

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll sah bei seinem Angstgegner auf der nassen, kalten und windigen Ostalb kein Land und musste diese, auch in der Höhe verdiente Niederlage akzeptieren.mehr lesen >

 
17.04.2023

Niederlage gegen Angstgegner Neresheim

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll sah bei seinem Angstgegner auf der nassen, kalten und windigen Ostalb kein Land und musste diese, auch in der Höhe verdiente Niederlage akzeptieren. Der schwer bespielbare, weil tief und sehr uneben, Rasenplatz im Neresheimer Stadion tat sein Übriges zu einem ganz schwachen Auftritt des TSV Bad Boll in der Fremde. Das seit Wochen bestehende Lazarett auf Bad Boller Seite lichtete sich nicht wirklich im Vergleich zum Heimsieg in der Vorwoche gegen den 1.FC Frickenhausen. Çeküç meldete vor dem Spiel Einsatzbereitschaft, dafür war eine Spielbeteiligung von Spielmacher Petričević nicht möglich. Bad Boll kam fast über die gesamten 90 Minuten nicht ins Spiel, operierte viel mit langen Bälle, die aber die wenig geforderte Neresheimer Abwehr vor keine nennenswerte Probleme stellte. Neresheim machte es da deutlich besser, versuchte wenigstens auf dem holprigen Platz zu spielen und belohnte sich frühzeitig. Bereits nach 8 Spielminuten stellte Yildiz nach Bad Boller Fehler im eigenen Strafraum früh auf 1:0. Das zweite Tor der Gastgeber dann in der 25. Minute. Miketek wurde 20 Meter vor dem Tor in zentraler Position nicht entschlossen genug angegriffen, sein Flachschuss fand den Weg zum 2:0 ins Bad Boller Tor. Mit diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt. Torchancen auf Bad Boller Seite in der ersten Halbzeit: Fehlanzeige. Die Entscheidung dann frühzeitig im zweiten Durchgang in der 53. Minute. Nach schöner Kombination über Mango und Yildiz schob Marianek aus 12 Metern flach zum 3:0 Endstand ein. Die erste nennenswerte Bad Boller Torchance dann erst spät in der 74. Spielminute. Ruther setzte einen Heber aus 15 Metern knapp über die Querlatte. Kurz vor dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Tobias Keck gewann Filipovic das Laufduell gegen die Hintermannschaft des TSV Bad Boll, Torhüter Lang konnte den Winkel verkürzen und lenkte den scharf geschossenen Ball zur Ecke (80.). Für den TSV Bad Boll gilt es jetzt so schnell wie möglich die bittere Niederlage aus den Köpfen zu bekommen und bereits am kommenden Samstag gegen die abstiegsbedrohte SG Bettringen als Sieger den Platz im heimischen Bollwerkstadion zu verlassen. Hierzu bedarf es allerdings einer ganz deutlichen Leistungssteigerung.

 

TSV Bad Boll: Lang, Nicastro, Schöll, Strohmaier, Gress (46. Hartmann), Çeküç (62. Subašić), Govorušić, Sönmez, Škrobić (73. Bugrowski), Mädel (46. Orlando), Ruther.

 

Sonntag, 16. April 2023 SGM Owen/Unterlenningen - TSV Bad Boll II, Endstand 2:2 (1:0), Tore: Patkovic, Vollmer

 

Vorschau:

 

Samstag, 22. April 2023 TSV Bad Boll - SG Bettringen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 23. April 2023 TSV Bad Boll II - TSGV Albershausen, Anspiel 15:00 Uhr


17.04.2023

Niederlage gegen Angstgegner Neresheim

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll sah bei seinem Angstgegner auf der nassen, kalten und windigen Ostalb kein Land und musste diese, auch in der Höhe verdiente Niederlage akzeptieren.mehr lesen >

 
17.04.2023

Niederlage gegen Angstgegner Neresheim

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll sah bei seinem Angstgegner auf der nassen, kalten und windigen Ostalb kein Land und musste diese, auch in der Höhe verdiente Niederlage akzeptieren. Der schwer bespielbare, weil tief und sehr uneben, Rasenplatz im Neresheimer Stadion tat sein Übriges zu einem ganz schwachen Auftritt des TSV Bad Boll in der Fremde. Das seit Wochen bestehende Lazarett auf Bad Boller Seite lichtete sich nicht wirklich im Vergleich zum Heimsieg in der Vorwoche gegen den 1.FC Frickenhausen. Ceküc meldete vor dem Spiel Einsatzbereitschaft, dafür war eine Spielbeteiligung von Spielmacher Petričević nicht möglich. Bad Boll kam fast über die gesamten 90 Minuten nicht ins Spiel, operierte viel mit langen Bälle, die aber die wenig geforderte Neresheimer Abwehr vor keine nennenswerte Probleme stellte. Neresheim machte es da deutlich besser, versuchte wenigstens auf dem holprigen Platz zu spielen und belohnte sich frühzeitig. Bereits nach 8 Spielminuten stellte Yildiz nach Bad Boller Fehler im eigenen Strafraum früh auf 1:0. Das zweite Tor der Gastgeber dann in der 25. Minute. Miketek wurde 20 Meter vor dem Tor in zentraler Position nicht entschlossen genug angegriffen, sein Flachschuss fand den Weg zum 2:0 ins Bad Boller Tor. Mit diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt. Torchancen auf Bad Boller Seite in der ersten Halbzeit: Fehlanzeige. Die Entscheidung dann frühzeitig im zweiten Durchgang in der 53. Minute. Nach schöner Kombination über Mango und Yildiz schob Marianek aus 12 Metern flach zum 3:0 Endstand ein. Die erste nennenswerte Bad Boller Torchance dann erst spät in der 74. Spielminute. Ruther setzte einen Heber aus 15 Metern knapp über die Querlatte. Kurz vor dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Tobias Keck gewann Filipovic das Laufduell gegen die Hintermannschaft des TSV Bad Boll, Torhüter Lang konnte den Winkel verkürzen und lenkte den scharf geschossenen Ball zur Ecke (80.). Für den TSV Bad Boll gilt es jetzt so schnell wie möglich die bittere Niederlage aus den Köpfen zu bekommen und bereits am kommenden Samstag gegen die abstiegsbedrohte SG Bettringen als Sieger den Platz im heimischen Bollwerkstadion zu verlassen. Hierzu bedarf es allerdings einer ganz deutlichen Leistungssteigerung.

 

TSV Bad Boll: Lang, Nicastro, Schöll, Strohmaier, Gress (46. Hartmann), Çeküç (62. Subašić), Govorušić, Sönmez, Škrobić (73. Bugrowski), Mädel (46. Orlando), Ruther.

 

Sonntag, 16. April 2023 SGM Owen/Unterlenningen - TSV Bad Boll II, Endstand 2:2 (1:0), Tore: Patkovic, Vollmer

 

Vorschau:

 

Samstag, 22. April 2023 TSV Bad Boll - SG Bettringen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 23. April 2023 TSV Bad Boll II - TSGV Albershausen, Anspiel 15:00 Uhr


13.04.2023

Drei Punkte gegen Frickenhausen

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll wurde im heimischen Bollwerkstadion seiner Favoritenrolle gegen die tief im Landesligatabellenkeller festhängenden Gäste vom 1.FC Frickenhausen gerecht und kam zu einem ungefährdeten und auch in dieser Höhe völlig verdienten 4:0 Siegmehr lesen >

 
13.04.2023

Drei Punkte gegen Frickenhausen

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll wurde im heimischen Bollwerkstadion seiner Favoritenrolle gegen die tief im Landesligatabellenkeller festhängenden Gäste vom 1.FC Frickenhausen gerecht und kam zu einem ungefährdeten und auch in dieser Höhe völlig verdienten 4:0 Sieg. Wie eigentlich schon zur Gewohnheit geworden musste Cheftrainer Šuvalić die Mannschaft des TSV Bad Boll wieder verletzungs- und urlaubsbedingt umbauen. Passen mussten dieses Wochenende Julian Unger, Yasin Çeküç, Meksud Čolić, Jan-Lukas Schropp und Sven Sönmez. Auf der Torhüterposition bekam Youngster Rocco Sauter trotz gesundem Stammtorhüter Alexander Lang seine Chance über die gesamten 90 Minuten. Er machte seine Sache hervorragend und ließ überhaupt nichts anbrennen, was die 0 im Spielergebnis nach dem Schlusspfiff klar unterstreicht. Der TSV Bad Boll übernahm von Beginn an das Kommando und belohnte sich frühzeitig. Škrobić setzte sich im gegnerischen Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch und war nur durch Foulspiel zu bremsen. Šuvalić verwandelte den völligen Foulelfmeter flach, scharf, platziert und absolut unhaltbar zum 1:0 (4.). Weitere Angriffe, fast im Minutentakt rollten auf das Tor des 1.FC Frickenhausen, der offensiv während des gesamten Spieles zu keinen wirklichen Chancen kam. Trotz der klaren Überlegenheit leistete sich der TSV Bad Boll aber vielen ausgelassene, teilweise sehr gute Möglichkeiten und eine menge an Abspielfehlern. So dauerte es bis zur 45. Spielminute zum zweiten Bad Boller Treffer. Einen scharf von der rechten Angriffsseite hereingezogenen Freistoß von Govorušić setzte Gress mit einem wuchtigen und unhaltbaren Kopfball aus kurzer Distanz zum 2:0 Halbzeitstand in die Maschen des Frickenhausener Tores. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel wie in Halbzeit 1. Bad Boll mit vielen Chancen, oft aber nicht konsequent beim letzten Ball. So blieb der Gast bis zur 66. Spielminute irgendwie im Spiel. Zu diesem Zeitpunkt eroberte Govorušić den Ball in der gegnerischen Hälfte, setzte sich schön über die linke Seite durch, und erzielte mit einem satten Flachschuss aus 16 Metern das 3:0. Drei Minuten vor dem Schlusspfiff bediente Petričević mit einem herrlichen Pass aus der eigenen Hälfte Mädel, der sich im Laufduell mit Ball gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und überlegt zum 4:0 Endstand einschob. Bereits am kommenden Samstag muss die Mannschaft des TSV Bad Boll beim SV Neresheim antreten.

TSV Bad Boll: Sauter, Gress, Schöll, Strohmaier, Nicastro (70. Hartmann), Petričević, Orlando (85. L.Kölle), Škrobić, Govorušić (78. Bugrowski), Mädel, Ruther (70. Subašić).

Zuschauer: 80 


03.04.2023

Niederlage gegen SSG Ulm 99

1. Mannschaft

Der in der Spitzengruppe platzierte und somit favorisierte TSV Bad Boll kam gegen den Abstiegskandidaten SSG Ulm 99 an diesem verregneten Sonntag auf tiefen Geläuf ganz gewaltig unter die Räder.mehr lesen >

 
03.04.2023

Niederlage gegen SSG Ulm 99

1. Mannschaft

Der in der Spitzengruppe platzierte und somit favorisierte TSV Bad Boll kam gegen den Abstiegskandidaten SSG Ulm 99 an diesem verregneten Sonntag auf tiefen Geläuf ganz gewaltig unter die Räder. Bereits zur Halbzeit war das Spiel mit dem Stand von 3:0 entschieden. Bad Boll konnte man sicherlich das Bemühen nicht absprechen, doch der Versuch über weite Teile der Partie die Gastgeber mit spielerischen Mitteln zu bekämpfen, scheiterte immer wieder bereits im Ansatz. Hinzu kam eine gnadenlose Effektivität der Platzherren sowie das nötige Spielglück für einen solch hohen Sieg. Das Verletztenkarusell beim Gast aus Bad Boll drehte sich auch in der vergangenen Woche wieder besorgniserregend. Mit Çeküç und Čolić mussten zwei Akteure von vornherein passen, Strohmaier, Petričević, Unger und Nicastro meldeten sich angeschlagen wenigstens auf die Ersatzbank. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Nur eine Minute war gespielt, als Haußer seine Farben mit einem platzierten Schuss frühzeitig mit 1:0 in Führung brachte. Der direkte Gegenzug des TSV Bad Boll hätte sofort den Ausgleich bringen können, doch Ruther scheiterte frei vor dem hervorragend reagierenden Torhüter Anders, der auch den Nachschuss von Mädel entschärfen konnte. In der 4. Minute klärte ein Abwehrspieler der SSG einen Kopfball von Škrobić auf der Torlinie. In der 41. Minute nahm das Elend dann aus Bad Boller Sicht noch vor der Halbzeit seinen Lauf. Angriff der Gastgeber über die linke Seite, die erste Direktabnahme von Streiter entschärfte Bad Bolls Torhüter Lang mit einer Glanzparade, gegen den Nachschuss von Häußler zum 2:0 war er aber machtlos. Als sich alles schon mit dem Zweitore-Rückstand zum Seitenwechsel abgefunden hatte, jagte Ulms Kapitän Haußer mit seinem zweiten Treffer den Ball aus 20 Metern flach und unhaltbar zum 3:0 in die Bad Boller Tormaschen. Nach dem Wechsel hatte zunächst wieder Ulm die erste Möglichkeit. Nach langem Ball aus der eigenen Hälfte tauchte Häußler alleine vor Torhüter Lang auf, Abwehrspieler Schöll brachte noch iregndwie die Fußspitze dazwischen, der Schuss strich über die Querlatte (58.). Zwei Minuten später hätte Bad Boll verkürzen können, doch Torhüter Anders entschärfte die Direktabnahme von Orlando in sehenswerter Weise. Besser machte es die SSG quasi im direkten Gegenzug. Wieder langer Ball auf Streiter, der mit sehenswerter Ballannahme und Ballbehauptung gegen zwei Bad Boller Abwehrspieler und einem unhaltbaren Abschluss aus 14 Metern zum 4:0 (61.). Der Bad Boller Ehrentreffer in der 67. Minute. Orlando setzte sich im Strafraum der Gastgeber durch, sein unhaltbarer Schuss aus 12 Metern in zentraler Position brachte das 1:4 aus Sicht der Gäste. Doch die zart aufkommende Hoffnung währte nicht lange. In der 70. Minute zeigte Schiedsrichter Agazio nach einem Zweikampf, bei dem sich der gerade erst eingewechselte Unger auf Bad Boller Seite verletzte, auf den Elfmeterpunkt. Häußler verwandelte mit seinem zweiten Treffer sicher zum 5:1 Endstand. Es gilt jetzt schnell für den TSV Bad Boll einen Strich unter diesen schwachen Auswärtsauftritt zu machen. Denn bereits am Ostersamstag wartet die nächste vermeintliche "Pflichtaufgabe" beim Heimspiel gegen den ebenfalls stark abstiegsbedrohten 1.FC Frickenhausen. Um hier zu bestehen und die sehr wichtigen drei Punkte einzufahren bedarf es aber einer ganz deutlichen Leistungssteigerung. Wie eng die Tabelle ist kann man an dem aktuellen 7. Tabellenplatz des TSV Bad Boll ablesen. Mit einem Sieg wäre die Mannschaft von Trainer Šuvalić heute auf Platz 2 der Landesligatabelle gelandet

TSV Bad Boll: Lang, Gress, Hartmann, Schöll, Schropp (55. Unger 71. Strohmaier), Škrobić (46. Petričević), Sönmez, Ruther, Govorušić, Mädel, Orlando (73. Subašić).

Sonntag, 2. April 2023 TSV Bad Boll II - TV Neidlingen II 3:3 (2:1)

Vorschau:

Samstag, 8. April 2023 TSV Bad Boll - 1. FC Frickenhausen, Anspiel 15:30 Uhr

Samstag, 15. April 2023 SV Neresheim - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 16. April 2023 SGM Owen/Unterlenningen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


27.03.2023

TSV Bad Boll 1 und 2 verlieren ihre Spiele

1. Mannschaft

Mit 0:2 (0:1) musste sich der TSV Bad Boll der Landesliga-Mannschaft der Stunde, Türkspor Neu-Ulm, geschlagen geben. mehr lesen >

 
27.03.2023

TSV Bad Boll 1 und 2 verlieren ihre Spiele

1. Mannschaft

Mit 0:2 (0:1) musste sich der TSV Bad Boll der Landesliga-Mannschaft der Stunde, Türkspor Neu-Ulm, geschlagen geben. Der Göppinger Liridon Elezaj mit einem direkt verwandelten Freistoß durch die Bad Boller Mauer (27.) brachte Türkspor in Führung, kurz vor Schluss sorgte Torjäger Luan Kukic (88.) nach einem individuellen Fehler der aufgerückten Gastgeber mit seinem 17. Saisontreffer für die Entscheidung. Der Verbandsliga-Absteiger aus Neu-Ulm ist nun seit 13 Spielen ungeschlagen und hat zumindest Platz zwei noch im Visier.

Beim TSV Bad Boll musste Trainer Jasko Šuvalić auf seine etatmäßigen Sechser Karlo Petričević und Yasin Çeküç verzichten. In der Innenverteidigung ersetzte Pascal Hartmann mit einer guten Vorstellung den verletzten Julian Unger. Meksud Čolić kam in der Schlussphase zu einem Kurzeinsatz. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Šuvalić nach der knappen Niederlage, „dass wichtige Spieler gefehlt haben, hat man nicht gemerkt“. Sein Team investierte gegen die zahlreichen Einzelkönner bei Türkspor zunächst viel gegen den Ball und ließ aus dem Spiel heraus nichts zu. In der 27. Minute brachte sich die Defensive allerdings mit unsauberem Spielaufbau selbst in Bedrängnis, Dominik Schöll musste das Foul gegen Elezaj ziehen, der den anschließenden Freistoß durch die Mauer und noch leicht abgefälscht versenkte. Ebenfalls ein Standard war die gefährlichste Aktion des TSV Bad Boll, einen sehenswerten Freistoß von David Govorušić faustete Türkspor-Torhüter Dominik Hozlinger (35.) aus dem Eck.

In der zweiten Halbzeit überließen die Gäste dem TSV zunehmend den Ball und lauerten nur noch auf Konter. Die Šuvalić -Elf probierte viel nach vorne, es fehlte aber an Präzision und Durchschlagskraft gegen die konzentriert verteidigende Türkspor-Abwehr. Nach 70 Minuten prüfte Govorušić erneut per Freistoß Hozlinger, beim Abpraller kam Josip Škrobić einen Schritt zu spät. Auf der anderen Seite landete ein Freistoß von Timo Barwan an der Latte (73.). „Wir haben es gut gemacht, aber zu viele Standards zugelassen“, erklärte Bad Bolls Torhüter Alexander Lang, „nach vorne hat der letzte Schritt in den Sechzehner gefehlt. Dass einige Spieler nicht dabei waren, darf keine Entschuldigung sein. Die Tabelle sagt über die Qualität dieses Gegners wenig aus. Dort ist alles ist sehr eng. Wir haben uns in dieser Saison schon ein Polster erarbeitet“.

TSV Bad Boll: Lang – Greß (88. Subašić), Hartmann, Schöll, Nicastro (42. Schropp), Škrobić (74. Čolić), Orlando, Sönmez, Govorušić, Mädel (90.+1 Bugrowski), Ruther.

Sonntag, 26. März 2023 GSV Dürnau gegen TSV Bad Boll 2, 4:0 (2:0)

Vorschau:

Sonntag, 2. April 2023 SSG Ulm - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 2. April 2023 TSV Bad Boll II - TV Neidlingen II, Anspiel 15:00 Uhr

 


Landesligist Bad Boll mit Arbeitssieg gegen Plattenhardt - TSV Bad Boll 2 gewinnt Heimspiel
20.03.2023

Landesligist Bad Boll mit Arbeitssieg gegen Plattenhardt - TSV Bad Boll 2 gewinnt Heimspiel

1. Mannschaft

Ein ganz hartes Stück Arbeit hatte der vor dem Spiel klar favorisierte TSV Bad Boll gegen den auf einem Abstiegsplatz stehenden Gastgeber TSV Plattenhardt abzuliefern, ehe der Sieg nach 93 Minuten unter Dach und Fach gebracht war.mehr lesen >

 
20.03.2023

Landesligist Bad Boll mit Arbeitssieg gegen Plattenhardt - TSV Bad Boll 2 gewinnt Heimspiel

1. Mannschaft
Landesligist Bad Boll mit Arbeitssieg gegen Plattenhardt - TSV Bad Boll 2 gewinnt Heimspiel

Ein ganz hartes Stück Arbeit hatte der vor dem Spiel klar favorisierte TSV Bad Boll gegen den auf einem Abstiegsplatz stehenden Gastgeber TSV Plattenhardt abzuliefern, ehe der Sieg nach 93 Minuten unter Dach und Fach gebracht war. Diverse Verletzte oder angeschlagene Spielern zwangen Bad Bolls Trainer Jasko Šuvalić bereits vor der Partie wieder einmal zu mehreren Veränderungen in der Startelf. Der Gastgeber TSV Plattenhardt kam hoch motiviert aus den Kabinen und verbuchte die gesamte erste Halbzeit mit einem klaren Chancenplus in einem Verhältnis von 4:1 für sich. Nur der mangelnden Chancenverwertung und zweimal Aluminium war es geschuldet dass zu Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Kurban noch keine Tore gefallen waren. Bad Boll kam zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Bereits nach 9 Minuten klatsche ein satter Schuss aus 25 Metern von Giambrone an die Bad Boller Querlatte. In der 15. Minute kombinierte Plattenhardt über Hetzel, der sehenswert auf Hofacker querlegte, der verzog den Ball aus zentraler Position im Bad Boller Strafraum über die Querlatte. Nur eine Minute später war es wieder Hofacker. Diesmal setzte er den Ball an die Oberkante der Bad Boller Querlatte. Das erste Lebenszeichen der Gäste dann in der 20. Minute. Sönmez mit schöner Einzelleistung über die linke Angriffsseite. Sein Schuss aus halblinker Position strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Plattenhardt kam kurz vor der Pause zu seiner vierten, wieder ganz dicken Torchance. Köhler zog aus 20 Metern ab, Bad Bolls Torhüter Lang lenkte den satt getroffenen Ball mit den Fingerspitzen aus dem Torwinkel. Nach einer wahrscheinlich deutlichen Halbzeitansprache von Bad Bolls Coach Jasko Šuvalić sahen die Zuschauer auf dem Plattenhardter Kunstrasen einen anderst auftretenen Gast aus Bad Boll. bereits in der ersten Minute der zweiten Halbzeit setzte sich Govorušić über die linke Angriffsseite durch, seine scharfe Hereingabe durch den Plattenhardter Fünfmeterraum fand aber noch keinen Abnehmer. Vier Minuten später war Hartmann mit einem Schuss aus der Drehung gefährlich im Strafraum, Plattenhardt konnte in höchster Not klären. In der 51. Minute wurde der Bad Boller Druck frühzeitig belohnt. Govorušić mit herrlicher Flanke von der linken Seite, Škrobić mit sehenswertem Kopfball aus 8 Metern zum 0:1 für fir Gäste. In der 58. Minute wieder eine Gelegenheit aus der Distanz. Lang klärte den satten Schuss aus halblinker Position von Giambrone im Nachfassen. Die endgültige Entscheidung dann in der 83. Minute. Çeküç mit einem langen Flankenwechsel von der linken auf die rechte Bad Boller Angriffsseite auf Govorušić. Der leitete den Ball gekonnt per Kopf quer durch den Plattenhardter Strafraum auf Ruther weiter, der aus kurzer Distanz das 0:2 markierte. Plattenhardt verbuchte in der dritten Minute der Nachspielzeit nach einem satten Schuss von Köhler aus 22 Metern den dritten Lattentreffer. Der TSV Bad Boll ist jetzt wieder punktgleich mit dem Tabellenführer Oberensingen und dem Tabellenzweiten TSV Buch. Alle drei Mannschaften haben 42 Punkte auf der Habenseite und sind nur durch das Torverhältnis getrennt. Der nächste ganz schwere Brocken lässt für den TSV Bad Boll nicht lange auf sich warten. Am Sonntag gastiert mit der Mannschaft von Türkspor Neu-Ulm gleich wieder ein Hochkaräter im Bad Boller Bollwerkstadion.

TSV Bad Boll: Lang - Nicastro, Unger (75. Ruther), Schöll, Gress, Petričević (41. Çeküç), Hartmann, Govorušić, Subašić (46. Škrobić), Sönmez, Mädel (70. Orlando).  Zuschauer: 150;  Schiedsrichter: Burak Kurban

Sonntag, 19. März 2023 TSV Bad Boll II gegen Türk. SV Ebersbach II Endstadn 4:1 (3:0), Tore: Costa (2), Kölle, Patkovic

Vorschau:

Sonntag. 26.März 2023 TSV Bad Boll gegen Türk Spor Neu-Ulm, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 26. März 2023 GSV Dürnau gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


13.03.2023

Schützenfest im Spitzenspiel

1. Mannschaft

In der Landesliga-Staffel 2 wurde das Spitzenspiel zum Schützenfest. Mit 3:5 (0:2) unterlag der TSV Bad Boll, vor der Partie auf Tabellenplatz zwei, vor 250 Zuschauern dem alten und neuen Spitzenreiter TSV Oberensingen.mehr lesen >

 
13.03.2023

Schützenfest im Spitzenspiel

1. Mannschaft

In der Landesliga-Staffel 2 wurde das Spitzenspiel zum Schützenfest. Mit 3:5 (0:2) unterlag der TSV Bad Boll, vor der Partie auf Tabellenplatz zwei, vor 250 Zuschauern dem alten und neuen Spitzenreiter TSV Oberensingen. Karlo Petričević gab für die Gastgeber in der 3. Minute den ersten Warnschuss aus der Distanz ab, der mit Windunterstützung Torhüter David Holzwarth überraschte, aber nur an die Latte krachte. Schnell wurde aber klar, dass der TSV Bad Boll an diesem Tag seine Problemzone in der Defensive hatte. Oberensingens Lennart Zaglauer setzte sich gegen Dominik Schöll durch und bediente Sturmpartner Samuel Bosler, der vor dem Tor ungestört einschießen konnte (7.). „Wir haben heute leider die Kompaktheit vermissen lassen, die uns normalerweise auszeichnet“, erklärte Bad Bolls Trainer Jasko Šuvalić, „nach dem 0:1 waren wir kurz geschockt. Außerdem war das Spielglück gegen uns und jeder Fehler wurde brutal bestraft“. Als sich die Hausherren nach einer halben Stunde besser sortiert hatten, schlug der Primus wieder zu. Der überragende Bosler bediente Zaglauer zum 0:2 (41.). „Wir wollten schnelle Angriffe fahren, das haben wir sehr gut gemacht und waren dabei effektiv“, sagte Gästetrainer Andreas Bross.

Nach der Halbzeitpause ging es Schlag auf Schlag. Der TSV Bad Boll blieb defensiv anfällig. Mike Tausch traf nach einem Standard zum 0:3 (49.), nur zwei Minuten später ging es wieder zu schnell und nach einem Eigentor von Julian Unger stand es 0:4. Auf der Gegenseite gelang Marcel Mädel auf Vorarbeit von Sven Sönmez das 1:4 (53.). „Nach einem 0:4 gibst du normalerweise auf, aber wir haben Moral bewiesen“, sagte Šuvalić. Der kurz zuvor eingewechselte Nicola Orlando, Winter-Neuzugang vom SC Geislingen, verkürzte in der 75. Minute zum 2:4. Einen Einwurf von Pascal Hartmann verlängerte Mädel per Kopf in den Strafraum, wo Orlando zum Premierentreffer einschoss. Die Hoffnung währte allerdings nur kurz, praktisch im Gegenzug überrumpelte Oberensingen erneut die Bad Boller Hintermannschaft und der eingewechselte Yannik Kögler traf zum 2:5. „Zum Glück haben wir das gemacht, denn nach dem 0:4 haben wir zu sehr runtergefahren und müssen es gegen den Ball besser machen“, bemängelte Bross. Der TSV Bad Boll wollte sich partout nicht geschlagen geben. Petričević versenkte einen direkten Freistoß zum 3:5 (85.) und läutete eine turbulente Schlussphase ein, in der Oberensingen noch kurz wackelte. In der Nachspielzeit wollte Bad Boll noch einen Elfmeter und bei einem Kopfball von Unger fiel in der Nachspielzeit fast das 4:5. Letztlich blieb es aber beim verdienten Sieg für die Gäste, auch wenn es sich für Jasko Šuvalić merkwürdig anfühlte: „Ich fand, der Gegner war nicht besser, aber das Spiel ist insgesamt unglücklich für uns gelaufen“. (Markus Munz - NWZ v. 13.03.23)

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Unger, Schöll, Nicastro (69. Orlando), Petričević, Çeküç (90.+2 Bugrowski), Ruther (62. Hartmann), Sönmez, Škrobić, Mädel (78. Govorušić).

Sonntag, 12.03.2023 1. Göppinger Sportverein III - TSV Bad Boll II, Endstand 3:1 (0:0)

Vorschau:

Sonntag, 19.03.2023 TSVgg Plattenhardt gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 19.03.2023 TSV Bad Boll II gegen Türk. SV Ebersbach II, Anspiel 15:00 Uhr


11.03.2023

Gipfeltreffen: TSV Bad Boll empfängt punktgleichen Spitzenreiter TSV Oberensingen

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga steht am Sonntag (15 Uhr) das Gipfeltreffen zwischen dem TSV Bad Boll und TSV Oberensingen im Mittelpunkt. Von Andreas Böhringer mehr lesen >

 
11.03.2023

Gipfeltreffen: TSV Bad Boll empfängt punktgleichen Spitzenreiter TSV Oberensingen

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga steht am Sonntag (15 Uhr) das Gipfeltreffen zwischen dem TSV Bad Boll und TSV Oberensingen im Mittelpunkt. Von Andreas Böhringer

 

Der TSV Bad Boll nimmt in diesem Spieljahr eine ähnliche Rolle ein wie der SC Freiburg in der Bundesliga: ein Verein, der mit bescheidenen Mitteln einen funktionierenden Kader zusammenstellt, in dem die Summe größer ist als der Wert der Einzelteile, sprich das Abschneiden über den Erwartungen liegt. Das am Sonntag, 15 Uhr, anstehende absolute Spitzenspiel ist für Jasko Suvalic deshalb Belohnung und Anerkennung für die Arbeit beim Erlengarten-Klub: „Das Spiel steht in der Region im Fokus und wir sind Teil davon, das ist eine tolle Sache.“ Der TSV-Coach muss allerdings auf drei oder vier Stammkräfte verzichten, „der Vergleich kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, doch verfügt der 41-Jährige über gute Alternativen. Unabhängig von Namen müssen seine Schützlinge nah am Optimum agieren, um einem der aus seiner Sicht drei großen Titelfavoriten („Oberensingen, JC Donzdorf und Türk Spor Neu-Ulm haben mit Abstand die besten Einzelspieler“) Paroli bieten zu können. Dies gelang beim 1:1 in der Hinrunde gut: „Damals haben wir eine Top-Leistung gebracht, wir wissen was auf uns zukommt. Von Vorteil ist, dass der Druck bei Oberensingen liegt, denn sie müssen Meister werden.“

Bad Boll konnte mit dem 2:1-Erfolg in Weilimdorf den Start in das Jahr 2023 erfolgreich gestalten. „Wir haben zusammen diszipliniert verteidigt und auch die gefährlichen Standards gut geklärt. In Ballbesitz waren unser Anbieteverhalten und Positionsspiel gut, so dass es immer Anspielmöglichkeiten gab“, analysiert Suvalic, der somit zufrieden feststellen konnte, dass viele in der Vorbereitung erarbeitete Inhalte bereits umgesetzt wurden. „Mehr geht zwar immer“, weiß der Übungsleiter, dass mit Zufriedenheit schnell der Schlendrian einzieht, doch lobte er seine Mannen für das Engagement in den harten Vorbereitungswochen. Das Programm konnte ohne größere Einschränkungen durchgezogen werden, auch wenn teilweise Akteure aussetzen mussten. Die positiven Resultate (ungeschlagen auch gegen höherklassige Gegner) kamen daher nicht von ungefähr, erklärt Suvalic, der gezielt an der Weiterentwicklung des Spielstils arbeitete. Denn mit dem Vordringen in die Landesliga-Spitzengruppe ging bei den gegnerischen Mannschaften einer veränderte Herangehensweise einher: „Taktisch agieren einige Teams mittlerweile oft tiefstehend. Deshalb haben wir in der Vorbereitung neue Komponenten einstudiert.“ Ballbesitz- statt Umschaltfußball lautet das Credo, wobei der ehemalige Akteur und Übungsleiter des SC Geislingen diese beiden Mittel kombinieren möchte, „die Kunst nämlich ist es, das eine sich neu zu erarbeiten, ohne das andere zu verlieren.“ Gegen unterklassige Kontrahenten entfaltete das verbesserte Konzept bei Ballbesitz bereits Wirkung, „es fällt uns leichter, solche Spiele zu gewinnen, in denen wir das bessere Team stellen.“ Nicht eingreifen ins Geschehen konnte bis dato Neuzugang Andre Kriks. Bei dem Stürmer, der vom FC Heiningen kam, ist die Verletzung eine langwierige Geschichte und Suvalic rechnet in diesem Spieljahr nicht mehr mit dem Routinier. Nicola Orlando (vom SC Geislingen) hingegen absolvierte das Vorbereitungsprogramm und wird in den nächsten ein, zwei Wochen zur Verfügung stehen, „er wird seine Einsätze bekommen.“ Suvalic selbst war kürzlich bei einem siegreichen Hallenturnier für die AH des SC Geislingen am Ball. „Die Party danach war so wichtig wie das Turnier“, stellt er mit einem Lachen fest, mit weiteren ehemaligen SC-Kickern trifft er sich jede Woche, um der gemeinsamen Leidenschaft zu frönen: „In der dritten Halbzeit sinnieren wir dann bei dem einen oder anderen Bierchen über den SC und alte Zeiten.“ Läuft alles perfekt, kann er demnächst über den Boller Höhenflug bis an die Tabellenspitze berichten – und dann hätte der Landesliga-Dino selbst dem SC Freiburg etwas voraus.

Zeitgleich tritt JC Donzdorf zum Verfolgerduell beim TSGV Waldstetten an, der der FC Heiningen gastiert bei der SSG Ulm.


Erfolgreicher Start ins Spieljahr 2023
06.03.2023

Erfolgreicher Start ins Spieljahr 2023

1. Mannschaft

Optimaler Start in die Spielzeit 2023 für den TSV Bad Boll mit einem verdienten Auswärtssieg beim spielstarken TSV Weilimdorf.mehr lesen >

 
06.03.2023

Erfolgreicher Start ins Spieljahr 2023

1. Mannschaft
Erfolgreicher Start ins Spieljahr 2023

Optimaler Start in die Spielzeit 2023 für den TSV Bad Boll mit einem verdienten Auswärtssieg beim spielstarken TSV Weilimdorf. Der TSV Bad Boll war die gesamte Spielzeit gegen die technisch versierten Gastgeber bei kalten Temperaturen auf dem kleinen Weilimdorfer Kunstrasen gefordert. Unzählige Unterbrechungen führten zu einer Unzahl an Freistößen auf beiden Seiten, durch die aber vor allem der TSV Weilimdorf immer wieder zu brandgefährlichen Torszenen vor dem von Alexander Lang gehüteten Bad Boller Tor kam. Den ersten dieser Freistöße parierte Lang bereits nach 2 Spielminuten gegen Küley. Den nächsten setzte Arslan knapp über das Bad Boller Tor (22.) Dazwischen hatte Petričević für den Gast aus Bad Boll die Chance zur Führung, traf aber im Strafraum den Ball nicht voll, so konnte Torhüter Ferdek Schlimmeres verhindern (20.). Die nächste Bad Boller Möglichkeit nach sehenswertem Doppelpass zwischen Čolić und Govorušić, dessen Schuss konnte der Gastgeber zum Eckball klären. In der 34. Minute dann aber doch die Führung für den TSV Bad Boll. Gress war über die rechte Bad Boller Angriffseite nicht zu stoppen, seine scharfe Hereingabe brachte der TSV Weilimdorf nicht aus der Gefahrenzone, Mädel stand da wo eine Mittelstürmer stehen muss und staubte zum 0:1 ab. Nach dem Seitenwechsel kam der TSV Bad Boll zu einem Freistoß von der Strafraumlinie. Der Schuss von Govorušić wurde abgefälscht und trudelte am langen Toreck vorbei ins Aus. Nur 2 Minuten später der zweite Bad Boller Treffer. Čolić mit einem herrlichen Flankenwechsel von der linken Bad Boller Angriffsseite. Govorušić jagte den Ball satt und unhaltbar aus halbrechter Position in die Maschen zum 0:2. In der 60.Minute erzeilte der Gastgeber per Freistoß und Traumtor in den Winkel aus 20 Metern den 1:2 Anschlusstreffer. Weilimdorf witterte nochmals Morgenluft und warf alles nach vorne. Bad Boll verteidigte den Vorsprung aber geschickt und hatte nur noch eine wirklich brenzlige Szene zu uberstehen. Eine Volleyabnahme nach einem Eckball von Arslan strich knapp am Bad Boller Tor vorbei. Bad Boll beschränkte sich aufs Kontern und kam zu seinen Möglichkeiten. Petričević mit sattem Schuss aus 25 Metern knapp neben das Tor (70.). Nach sehenswerter Kombination zwischen Škrobić und Govorusic rettete Ferdek im Weilimdorfer Tor per Glanzparade gegen Govorušić (84.). In der 89. Spielminute setzte sich Škrobić über die rechte Bad Boller Angriffseite durch, seinen Rückpass setzte Govorušić knapp über die Querlatte. Am Ende blieb es bei einem hart umkämpfen aber verdienten Sieg für den TSV Bad Boll, der sich und seinen Fans mit diesem Auswärtssieg eine echtes Spitzenspiel am kommenden Sonntag im Bad Boller Bollwerkstadion ermöglicht hat. Da treffen dann der punktgleiche aktuelle Tabellenführer und hoch gehandelte Aufstiegsfavorit TSV Oberensingen und der neue Tabellenzweite TSV Bad Boll aufeinander.

TSV Bad Boll: Lang, Nicastro, Unger, Schöll, Gress, Çeküç, Petričević, Ruther (83. Hartmann), Čolić (76. Sönmez), Mädel (70. Škrobić), Govorušić.

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Manuel Schmauß

Sonntag, 5. März 2023 Testspiel: TSV Bad Boll II gegen 1. FC Donzdorf II, Endstand 1:2 (0:0)

Vorschau:

Am kommenden Sonntag, 12. März 2023 kommt es im Bollwerkstadion im erlengarten zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten TSV Bad Boll und dem Aufstiegsfavoriten TSV Oberensingen. Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.

Der TSV Bad Boll steigt ebenfalls am kommenden Sonntag in die zweite Saisonhälfte mit  einem Auswärtsspiel beim 1. Göppinger Sportverein II. Auch hier startet die Partie um 15:00 Uhr.


7:0 Sieg im letzten Testspiel beim TSV Deizisau
27.02.2023

7:0 Sieg im letzten Testspiel beim TSV Deizisau

1. Mannschaft

Am vergangenen Sonntag gewann der TSV Bad Boll sein letztes Testspiel beim TSV Deizisau mit 7:0. Das erste Punktspiel im Jahr 2023 führt die Landesligamannschaft des TSV Bad Boll dann am kommenden Wochenende nach Weilimdorf.mehr lesen >

 
27.02.2023

7:0 Sieg im letzten Testspiel beim TSV Deizisau

1. Mannschaft
7:0 Sieg im letzten Testspiel beim TSV Deizisau

Testspiele TSV Bad Boll 1 und TSV Bad Boll 2

Sonntag, 26. Februar 2023 TSV Deizisau gegen TSV Bad Boll 1, Endstand 0:7 (0:2), Tore: Čolić (3), Govorušić (2), Hartmann, Ruther

Sonntag, 26. Februar 2023 TSV Bad Boll 2 gegen SV Westerheim 2, Endstand 4:1 (2:1), Tore: Kölle (2), Nikci, Tengler

Start Landesliga Rückrunde Saison 2022/23:

Sonntag, 5. März 2023 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll 1, Anspiel 15:00 Uhr

Testspiel: Sonntag, 5. März 2023  TSV Bad Boll 2 gegen 1. FC Donzdorf 2, Anspiel 15:00 Uhr


Unentschieden im Testspiel gegen den FV Illertissen II
20.02.2023

Unentschieden im Testspiel gegen den FV Illertissen II

1. Mannschaft

Gegen den FV Illertissen II gelang dem TSV Bad Boll ein 3:3-Unentschieden.mehr lesen >

 
20.02.2023

Unentschieden im Testspiel gegen den FV Illertissen II

1. Mannschaft
Unentschieden im Testspiel gegen den FV Illertissen II

Testspiel TSV Bad Boll I:

Samstag, 18. Februar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen FV Illertissen 2, Endstand 3:3 (2:1), Tore: Subašić, Çeküç, Petricevic

Die nächsten Testspiele:

Donnerstag, 23. Februar 2023 TSV Bad Boll II gegen TG Reichenbach u.R., Anspiel 19:30 Uhr

Sonntag, 26. Februar 2023 TSV Deizisau gegen TSV Bad Boll 1, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 26. Februar 2023 TSV Bad Boll 2 gegen SV Westerheim 2, Anspiel 15:30 Uhr

Start Landesliga Rückrunde Saison 22/23:

Sonntag, 5. März 2023 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll I, Anspiel 15:00 Uhr


13.02.2023

Testspiele TSV Bad Boll 1 und TSV Bad Boll 2

1. Mannschaft

Hier die letzten Testspielergebnisse sowie ein Blick auf die nächsten beiden Wochen.mehr lesen >

 
13.02.2023

Testspiele TSV Bad Boll 1 und TSV Bad Boll 2

1. Mannschaft

Testspiele TSV Bad Boll 1 und TSV Bad Boll 2:

Dienstag, 7. Februar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen VfL Kirchheim, Endstand 2:0 (0:0), Tore Meksud Čolić, Yannick Ruther

Samstag, 11. Februar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, Endstand 1:1 (1:1), Tor: Meksud Čolić

Sonntag, 12. Februar 2023 TSV Bad Boll 2 gegen TSV Ottenbach, Endstand 3:3 (2:1), Tore: Moritz Müller (2), Elmas Patkovic

Die nächsten Testspiele:

Donnerstag, 16. Februar 2023 TSV Bad Boll 2 gegen TSG Zell u.A., Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 18. Februar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen FV Illertissen 2, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 26. Februar 2023 TSV Deizisau gegen TSV Bad Boll 1, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 26. Februar 2023 TSV Bad Boll 2 gegen SV Westerheim 2, Anspiel 15:30 Uhr


Testspielsieg gegen den FV Neuhausen - Trainingsauftakt des TSV Bad Boll 2
30.01.2023

Testspielsieg gegen den FV Neuhausen - Trainingsauftakt des TSV Bad Boll 2

1. Mannschaft

Im ersten Testspiel des Jahre 2023 bezwang der TSV Bad Boll 1 den FV Neuhausen mit 4:1 (2:0). Der TSV Bad Boll 2 startet am Dienstag, 31. Januar 2023 mit der Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 22/23.mehr lesen >

 
30.01.2023

Testspielsieg gegen den FV Neuhausen - Trainingsauftakt des TSV Bad Boll 2

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Testspielsieg gegen den FV Neuhausen - Trainingsauftakt des TSV Bad Boll 2

Samstag, 28. Januar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen FV Neuhausen 4:1 (2:0), Tore: Meksud Čolić (3), Marcel Mädel

TSV Bad Boll 1: Lang (Sauter) - Govorušić, Hartmann, Sönmez, Unger, Mädel, Bugrowski, Strohmaier, Subašić, Schropp, Orlando - Ruther, Greß, Nicastro, Čolić, Çeküç

Testspiele:

Dienstag, 7. Februar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen VfL Kirchheim, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 11. Februar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 12. Februar 2023 TSV Bad Boll 2 gegen TSV Ottenbach, Anspiel 15:00 Uhr

Donnerstag, 16. Februar 2023 TSV Bad Boll 2 gegen TSG Zell u.A., Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 18. Februar 2023 TSV Bad Boll 1 gegen FV Illertissen 2, Anspiel 14:30 Uhr


05.01.2023

Der TSV Bad Boll startet ins Jahr 2023

1. Mannschaft

Nach einer teils rauschhaften Vorrunde überwintern die Fußballer des TSV Bad Boll in der Landesliga auf Tabellenplatz drei. mehr lesen >

 
05.01.2023

Der TSV Bad Boll startet ins Jahr 2023

1. Mannschaft

Nach einer teils rauschhaften Vorrunde überwintern die Fußballer des TSV Bad Boll in der Landesliga auf Tabellenplatz drei. Auf Spitzenreiter TSV Buch, eine weitere Überraschungsmannschaft, beträgt der Rückstand nur zwei Punkte. Andererseits ist die gesamte obere Tabellenhälfte eng beieinander. Dem JC Donzdorf auf Platz acht fehlen nur fünf Punkte zum TSV Bad Boll. „Das Ergebnis hätte ich vor der Runde sofort unterschrieben“, sagt Roberto Pelleriti. Der Sportliche Leiter dämpft bei aller Euphorie – nach dem 18. Spieltag stand die Mannschaft sogar vorübergehend auf Platz eins – die Erwartungen: „Wir müssen uns immer vor Augen halten, wo wir herkommen. Man sieht an anderen Vereinen, wie schnell es in die andere Richtung gehen kann. Die 36 Punkte kann uns keiner mehr nehmen, und je mehr wir sammeln, desto ruhiger können wir die Runde zu Ende spielen, was in Bad Boll schon lange nicht mehr Fall war.“ Bei 13 Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz bestehen daran eigentlich keine Zweifel, vor allem wenn man berücksichtigt, wie stabil die Mannschaft von Trainer Jasko Suvalic bisher aufgetreten ist. Von 19 Partien wurden nur drei verloren. 23 Gegentore bedeuten die beste Defensive der Liga. Der Kader wird höheren Landesliga-Ansprüchen durchaus gerecht, zudem wirkt das Team homogen zusammengestellt und tritt als Einheit auf. Das ist das Verdienst von Trainer Suvalic und Sportchef Pelleriti. Auch der Grad der Professionalisierung wurde vor der Saison erhöht. „Es sind viele Bausteine, zum Beispiel die Spielanalyse oder auch die Erweiterung des Trainerteams mit Torwarttrainer Timo Schöffel und Athletiktrainer Jürgen Augst“, erklärt Pelleriti. Mit dem nach langer Verletzung endlich wieder zurückgekehrten Karlo Petričević hat der TSV Bad Boll einen echten Spielmacher. „Seine Qualität ist unbestritten“, sagt Pelleriti, „und ganz vorne sind wir schwerer ausrechenbar geworden, es können fünf, sechs Leute immer ein Tor erzielen. So kann sich auch im Training keiner ausruhen und der Trainer hat dadurch mehr Möglichkeiten“. Zu den Entdeckungen der bisherigen Saison zählt neben den jungen Außenverteidigern Jan-Lukas Schropp und Niklas Greß der 23-jährige Angreifer David Govorušić. „Wir hatten ihn schon länger auf dem Schirm und sind froh, dass er sich nach erfolgreich absolvierter Berufsausbildung für uns entschieden hatte“, erklärt Pelleriti.

Der Wermutstropfen der Vorrunde war aus Bad Boller Sicht der Kreuzbandriss von Kim-Luca Quattrone. Er wird in dieser Saison kaum mehr auflaufen. Abwehrspieler Damir Topolovec hört in der Winterpause aus beruflichen Gründen auf, wird aber weiterhin dem TSV Bad Boll angehören. Dafür präsentiert der Sportliche Leiter zwei erfahrene Neuzugänge: vom SC Geislingen kommt der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler Nicola Orlando (30), vom FC Heiningen wechselt Stürmer Andre Kriks (31) in den Erlengarten. Auch wenn beide in dieser Saison praktisch noch keine Spielpraxis gesammelt haben, dokumentieren die Personalien einen geänderten Stellenwert des Landesliga-Dinos. „Ich denke, unser Gesamtpaket, angefangen bei Trainerteam und sportlicher Leitung, ist interessant für Neuzugänge“, sagt Pelleriti, „die Spieler können sich bei uns auf gewisse Dinge verlassen, Zusagen werden eingehalten, wir gehen neue Wege und haben zwei tolle Spielfelder“. Ab 9. Januar bereiten sich die Bad Boller Spieler nach individuellen Plänen auf den Trainingsstart am 21. Januar vor. Für Roberto Pelleriti steht derweil die wichtigste Personalie auf der Agenda. Er wird sich mit Trainer Jasko Suvalic zusammensetzen, um die Weichen mit Blick auf die neue Runde zu stellen. „Er hat uns in der Pandemie auf einem Abstiegsplatz übernommen. Was wir seither bewegt haben, ist enorm. Aber deshalb schweben wir jetzt nicht in anderen Dimensionen, sondern wollen uns Schritt für Schritt etablieren.“ (M. Munz - NWZ v. 05.01.23)


Nach Niederlage gegen Echterdingen: Boll überwintert auf Platz 3 - TSV Bad Boll II nach 5:0 Heimsieg ebenfalls auf 3
05.12.2022

Nach Niederlage gegen Echterdingen: Boll überwintert auf Platz 3 - TSV Bad Boll II nach 5:0 Heimsieg ebenfalls auf 3

1. Mannschaft

Die Fußballer des TSV Bad Boll mussten nach der 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den TV Echterdingen die Tabellenführung in der Landesliga wieder abgeben.mehr lesen >

 
05.12.2022

Nach Niederlage gegen Echterdingen: Boll überwintert auf Platz 3 - TSV Bad Boll II nach 5:0 Heimsieg ebenfalls auf 3

1. Mannschaft
Nach Niederlage gegen Echterdingen: Boll überwintert auf Platz 3 - TSV Bad Boll II nach 5:0 Heimsieg ebenfalls auf 3

Die Fußballer des TSV Bad Boll mussten nach der 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den TV Echterdingen die Tabellenführung in der Landesliga wieder abgeben. Es war am 19. Spieltag erst die dritte Saisonniederlage für die Mannschaft von Trainer Jasko Šuvalić, die nach einer starken Halbserie auf Platz drei überwintert. Gestern allerdings entführten die Gäste nach Treffern ihres Sturmduos Caglar Celiktas (13.) und Ugur Yilmaz (53.) insgesamt verdient die drei Punkte aus dem Erlengarten. „Ich habe keinen großen spielerischen Unterschied gesehen, aber der Gegner macht die Tore, wir nicht“, erklärte TSV-Trainer Jasko Šuvalić, „dass Echterdingen gut ist, wussten wir. Wir haben einige falsche Entscheidungen getroffen. Körperlich waren wir da, aber geistig wirkten wir etwas überspielt“.

Der TV Echterdingen legte von Beginn an den Vorwärtseingang ein, die Gastgeber konnten zunächst nur reagieren. Der TSV Bad Boll bekam dabei die Bälle oft nicht konsequent aus der Gefahrenzone verteidigt und musste deshalb den frühen Rückstand hinnehmen. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld legte Yilmaz per Kopf für Sturmpartner Celiktas auf, der frühere Ebersbacher vollendete unhaltbar für Torhüter Alexander Lang. Die kompakten Echterdinger unterbanden geschickt das Zusammenspiel der Šuvalić-Elf. Im Zentrum wurden die Kreise von Regisseur Karlo Petričević wirkungsvoll eingeengt, zudem brachten die Gäste die nötige Körperlichkeit ins Spiel und unterbrachen den Spielfluss an der richtigen Stelle. Hier hätte sich Šuvalić ein härteres Durchgreifen des Schiedsrichters gewünscht: „In der ersten Halbzeit sind alle taktischen Fouls von Echterdingen nicht mit Gelb bestraft worden.“

Nach einer halben Stunde arbeiteten sich die Gastgeber trotzdem besser ins Spiel. Klare Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Bis zur 42. Minute, da leitete Petričević den Ball schön in den Lauf von Marcel Mädel weiter, doch der Torgarant der letzten Saison setzte den Abschluss aus halblinker Position im Strafraum unbedrängt zu hoch an. Auch aus der Halbzeitpause kam der TSV Bad Boll eigentlich gut raus, musste aber schon acht Minuten nach Wiederbeginn das 0:2 hinnehmen. Echterdingen spielte sich über die rechte Angriffsseite frei und brachte den Ball flach in den Strafraum. Torjäger Yilmaz ließ sich nicht lange bitten und erzielte mit dem 0:2 ins lange Eck seinen 16. Saisontreffer. Zwei Minuten später hatte Celiktas nach einer Kontersituation gar das 0:3 auf dem Fuß, doch TSV-Torhüter Lang war auf dem Posten und faustete zur Ecke. Kämpferisch war dem TSV Bad Boll kein Vorwurf zu machen. Allerdings standen die Stürmer zu oft im Abseits. Und was die Hausherren auch probierten, immer war ein Echterdinger da und warf sich in den Ball. „Wir wollten den Sieg heute unbedingt“, sagte TVE-Trainer Giuseppe Iorfida, „das war eine reife Energieleistung meiner Mannschaft, Mentalität und Qualität waren zusammen da. Ich denke, der Sieg ist unterm Strich klar verdient“. (Markus Munz - NWZ v. 05.12.22)

TSV Bad Boll: Lang – Greß (65. Hartmann), Unger, Schöll, Schropp (87. Topolovec), Petričević, Sönmez, Govorušić, Škrobić (65. Čolić),  Mädel (76. Subašić), Ruther.

Sonntag, 04.12.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. FC Heiningen II 5:0 (3:0), Tore: Moritz Müller (3), Nico Glaser, Darian Tengler

TSV Bad Boll II: Sauter (Stern) - M. Schneider, Vollmer, L. Kölle Müller, Glaer, Nikci, Benesch, Tengler, R. Schneider, Fauser, Leonhardt, Hofele, Patkovic


Klarer Derbysieg gegen Heiningen
28.11.2022

Klarer Derbysieg gegen Heiningen

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll ist mit einem 5:1 (3:0)-Auswärtssieg im Derby beim FC Heiningen an die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga gestürmt.mehr lesen >

 
28.11.2022

Klarer Derbysieg gegen Heiningen

1. Mannschaft
Klarer Derbysieg gegen Heiningen

Der TSV Bad Boll ist mit einem 5:1 (3:0)-Auswärtssieg im Derby beim FC Heiningen an die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga gestürmt. Yannick Ruther (14.), David Govorušić (23.) und Sven Sönmez (37.) machten schon vor der Pause alles klar für die Mannschaft von Trainer Jasko Šuvalić. Nach dem 1:3 durch eine schöne Bogenlampe von Noah Ascherl (49.) sorgten Josip Škrobić (68.) und Pascal Hartmann (90.+1) vor knapp 200 Zuschauern für den Endstand in der einseitigen Partie. Durch die gleichzeitige Heimniederlage der TSV Oberensingen gegen den SV Bonlanden übernahm der TSV Bad Boll die Tabellenführung und ist damit endgültig die Mannschaft der Stunde in der Landesliga-Staffel 2. „Wir wissen das richtig einzuschätzen und heben deswegen nicht ab. Es ist nur ein Zwischenstand, aber den Moment können wir trotzdem genießen“, sagte Šuvalić. Der Trainer ist in Zusammenarbeit mit dem Sportlichen Leiter Roberto Pelleriti der Architekt des Erfolgs. Er übernahm den Verein in Abstiegsgefahr und bricht mit seiner Mannschaft inzwischen sämtliche Vereinsrekorde. „Egal was am Ende herauskommt, das kann dem Klub keiner mehr nehmen. Heute waren wir 60 Minuten top. Wir haben noch einige Chancen liegen lassen, aber es war ein verdienter Sieg“, freute sich der 41-jährige.

Beim FC Heiningen ließ Trainer Metin Kartal sein letztes Aufgebot mit einer Fünferkette gegen den Ball arbeiten. Das Schlusslicht ließ dabei aber die nötige Intensität vermissen. „Wir haben sehr schnell Probleme bekommen, weil wir kein Zweikampfverhalten gezeigt haben“, kritisierte Kartal, „in der ersten Halbzeit war es ein Zwei-Klassen-Unterschied und es ging nur um Schadensbegrenzung“. Nach dem Seitenwechsel konnte der FC Heiningen das Geschehen phasenweise etwas ausgeglichener gestalten. Schließlich sorgte Škrobić Mitte der zweiten Halbzeit per Kopf nach präziser Flanke von Ruther für die endgültige Entscheidung. „Wichtig war heute unsere Einstellung“, sagte Yannick Ruther, „man hat von der ersten Minute an gesehen, dass wir hier gar keine Diskussionen aufkommen lassen wollten. Das war die Vorgabe und die haben wir umgesetzt“. Der 26-jährige, in der Vergangenheit auch schon auf dem Heininger Kunstrasen aktiv, legte bereits nach vier Minuten für Govorušić auf, der aber noch vergab. Beim 0:1 eroberte Ruther den Ball von Dennis Kleber, netzte selbst ein und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Im Heimspiel am Sonntag gegen den TV Echterdingen hat der TSV Bad Boll die Chance, auf Tabellenplatz eins zu überwintern. (Markus Munz - NWZ v. 28.11.2022)

FC Heiningen: Bopp – Mandir (77. Maaßen), Reichert, Kleber, Weihler, Ascherl, Glaser, Tok, Pepe (88. Geiger), Kljajic (72. Naak), Grupp.

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Unger, Schöll, Schropp (74. Nicastro), Petričević (69. Hartmann), Sönmez, Mädel, Govorušić (67. Subašić), Škrobić (74. Bugrowski), Ruther.

Sonntag, 27.11.2022 TSV Schlierbach II gegen TSV Bad Boll II 0:11 (0:4), Tore: Meksud Čolić (9), Shqiprim Nikci, Giuseppe Costa

TSV Bad Boll II: Stern - M. Schneider, Fürnikl, L. Kölle, Leonhardt, Müller, Nikci, Čolić, Benesch, M. Rieker, Costa, Vollmer, Glaser, Berisha

Vorschau:

Sonntag, 04.12.2022 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 04.12.2022 TSV Bad Boll - TV Echterdingen, Anspiel 14:00 Uhr


Gerechtes Remis in Blaubeuren
21.11.2022

Gerechtes Remis in Blaubeuren

1. Mannschaft

Nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Stefan Müller stand ein insgesamt leistungsgerechtes 1:1 Unentschieden für beide Mannschaften. mehr lesen >

 
21.11.2022

Gerechtes Remis in Blaubeuren

1. Mannschaft
Gerechtes Remis in Blaubeuren

Nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Stefan Müller stand ein insgesamt leistungsgerechtes 1:1 Unentschieden für beide Mannschaften. Der starke Austeiger vom FC Blaubeuren machte dem Tabellenzweiten TSV Bad Boll das Leben über die gesamte Spielzeit schwer. Der kleine, tiefe und unebene Blaubeurer Wiesenplatz tat sein Übriges. Beide Mannschaften nahmen die äußeren Bedingungen gut an und agierten mit dem Bemühen, das was möglich war spielerisch zu lösen und sehr hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft. So sahen die wenigen Zuschauer im Blaubeurer Stadtteil Gerhausen ein sehr intensives Kampfspiel. Vor dem Spiel galt es, wie fast immer, für den TSV Bad Boll auf die Verletztensituation zu reagieren. Čolić, Strohmaier und Quattrone mussten verletzungsbedingt komplett passen, Petričević konnte nicht von Anfang an auflaufen. Die Partie nahm von Anfang an Fahrt auf. Es war zu merken, dass beide Mannschaften unbedingt gewinnen wollten. Bad Boll hätte bei einem eigenen Sieg und entsprechender Schützenhilfe aus Oberensingen noch Herbstmeister werden können. Dem Gastgeber gelang bereits nach 10 Minuten die frühe Führung durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern von Dujmovic. Bad Boll antwortete im direkten Gegenzug mit einem wuchtigen Kopfball von Škrobić an die Querlatte des FC Blaubeuren. In der 26. Minuten die nächste sehr gute Bad Boller Möglichkeit. Nach schöner Kombination zwischen Škrobić und Govorušić kam wieder Škrobić aus 12 Metern frei zum Schuß, zielte aber etwas zu genau, der Ball strich um Zentimeter neben den Pfosten. Jubeln dürfte der mitgereiste Bad Boller Anhang dann aber doch in der 29. Minute. Nach einem scharf in den Strafraum gebrachten Freistoß von Çeküç konnte sich die Blaubeurener Abwehr nur durch ein Handspiel helfen. Schiedsrichter Müller zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Mädel übernahm die Verantwortung und verwandelte unhaltbar zum 1:1. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Beide Mannschaften im Vorwärtsgang wurden ein- um das andere Mal durch die schlechten Platzbedingungen in ihrer Kreativität gebremst. Blaubeuren setzte drei sehenswerte Fernschüsse (59.,70. und 75. Minute), die aber alle drei ihr Ziel knapp verfehlten. Dazwischen blckte die Freistoßmauer des FC Blaubeuren einen gut getimten Freistoß von Bad Bolls Govorušić (62.). In der Nachspielzeit kam der Gastgeber nochmals zu einer guten Möglichkeit, ebenfalls wieder aus der Distanz. Der eingewechselte Aras setzte den Ball flach aus 20 Metern knapp neben das Bad Boller Tor. Mit dem Unenschieden sichert sich Bad Boll zu Rundenhalbzeit den zweiten Tabellenplatz und kann auf die erfolgreichste Hinrunde der Vereinsgeschichte zurückblicken. In diesem Jahr warten auf die Elf von Trainer Šuvalić noch zwei Aufgaben. Es geht zum Rückrundenauftakt nächste Woche zum 1.FC Heiningen ehe eine Woche später der TV Echterdingen im Bad Boller Bollwerkstadion zum Fußballjahresabschluss seine Visitenkarte abgibt.

TSV Bad Boll: Lang, Schropp, Schöll, Unger, Gress, Çeküç (53. Hartmann), Sönmez, Mädel (90. Petričević), Govorušić (82. Nicastro), Škrobić (88. Bugrowski), Ruther.

Zuschauer: 50; Schiedsrichter: Stefan Müller

Vorschau:

Samstag, 26.11.2022 1. FC Heiningen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 27.11.2022 TSV Schlierbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 04.12.2022 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 04.12.2022 TSV Bad Boll - TV Echterdingen, Anspiel 14:00 Uhr


Verdienter Sieg gegen Bernhausen - Belohung: Tabellenplatz zwei
14.11.2022

Verdienter Sieg gegen Bernhausen - Belohung: Tabellenplatz zwei

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Die Zuschauer im Bad Boller Bollwerk-Stadion sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten des Gastgebers und neuen Tabellenzweiten der Landesliga II Württemberg TSV Bad Boll. mehr lesen >

 
14.11.2022

Verdienter Sieg gegen Bernhausen - Belohung: Tabellenplatz zwei

1. Mannschaft
Verdienter Sieg gegen Bernhausen - Belohung: Tabellenplatz zwei

Die Zuschauer im Bad Boller Bollwerk-Stadion sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten des Gastgebers und neuen Tabellenzweiten der Landesliga II Württemberg TSV Bad Boll. Der erste Durchgang lief genauso wie es sich der TSV Bad Boll vorgestellt hatte. Hohes Tempo, viele Torchancen, eine sichere 2:0 Halbzeitführung und keine nennenswerte Torchance des Ligaufsteigers TSV Bernhausen. Nur fünf Minuten waren gespielt, als der starke Bad Boller Mittelfeldregisseur Petričević mit einem weiten Einwurf in den Bernhausener Strafraum die frühe Führung einleitete. Den Einwurf konnte die Bernhausener Abwehr nur zu kurz klären, Sönmez erzielte mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern das 1:0 für seinen TSV Bad Boll. Bald darauf sorgte Petričević selbst für den zweiten Bad Boller Treffer. Nach eigener Balleroberung und schöner Einzelleistung war er nur durch ein Foul im Strafraum zu bremsen. Der sehr gut leitende Schiedsrichter Stefan Jenninger zeigte folgerichtig sofort auf den Elfmeterpunkt. Petričević trat selbst an und verwandelte sicher zum 2:0 in der 14. Minute. Bad Boll bestimmte in der Folgezeit der ersten Halbzeit das Spiel klar, kam zu vielen ungenutzten, teilweise klaren Torchancen, konnte aber keinen weiteren Treffer vorlegen. In der zweiten Halbzeit war der Gastgeber dann nicht mehr so druckvoll. Den Hausherren wollte das ein-ums andere Mal nicht mehr viel gelingen. So sank das Spielniveau des Gastgebers im Gegensatz zu Durchgang eins und der Gast aus Bernhausen kam etwas besser ins Spiel. Die nächsten drei guten Chancen gingen dennoch zuerst auf das Konto des TSV Bad Boll. Zunächst setzte Govorušić einen Kopfball nach einem Eckball über die Querlatte (56.), dann lief derselbe Spieler nach einem Patzer in der Bernhausener Hintermannschaft alleine auf Torhüter RodriguesLoucao zu, der wartete lange und konnte per Fußabwehr klären (62.). Wieder Govorušić setzte den Ball aus 20 Metern mit einem satten Schuss knapp neben den Pfosten (65.). Die erste wirkliche Torchance dann für den Gast in der 72. Minute. Zegrova konnte sich im Bad Boller Strafraum durchsetzten, Schöll war dann aber zur Stelle und lenkte den satten Schuss aus kurzer Distanz zur Ecke. Auf Bad Boller Seite kam in der 90. Minute Ruther aus 16 Metern frei zum Schuss, zielte aber genau auf den Torwart, der klären konnte. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde Bernhausens Milos im Bad Boller Strafraum freigespielt, Torhüter lang verhinderte in der 93. Spielminute mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer. Am kommenden Samstag fährt der TSV Bad Boll zum letzten Vorrundenspiel zum Aufsteiger nach Blaubeuren.

TSV Bad Boll: Lang, Schropp, Schöll, Unger, Gress, Petričević (46. Çeküç), Škrobić, Sönmez (85. Strohmaier), Ruther, Mädel (75. Bugrowski), Govorušić (68. Hartmann).

Schiedsrichter: Stefan Jenninger; Zuschauer: 100

Vorschau:

Donnerstag, 17.11.2022 TSV Bad Boll II - FV Vorwärts Faurndau II, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 19.11.2022 FC Blaubeuren - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 26.11.2022 1. FC Heiningen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 27.11.2022 TSV Schlierbach II - TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 04.12 .2022 TSV Bad Boll II - 1. FC Heiningen II, Anspiel 12:00 Uhr


Tabellenplatz 2 knapp verpasst
07.11.2022

Tabellenplatz 2 knapp verpasst

1. Mannschaft

Die Möglichkeit, mit einem Sieg auf Tabellenplatz zwei in der Landesliga zu springen, hat der TSV Bad Boll gestern nicht ergreifen können. Das Heimspiel gegen den SV Bonlanden endete mit einem gerechten 1:1 (1:1)-Unentschieden.mehr lesen >

 
07.11.2022

Tabellenplatz 2 knapp verpasst

1. Mannschaft
Tabellenplatz 2 knapp verpasst

Die Möglichkeit, mit einem Sieg auf Tabellenplatz zwei in der Landesliga zu springen, hat der TSV Bad Boll gestern nicht ergreifen können. Das Heimspiel gegen den SV Bonlanden endete mit einem gerechten 1:1 (1:1)-Unentschieden. In einer Partie mit insgesamt wenig Torszenen brachte Steffen Schmidt die Gäste mit einem verwandelten Handelfmeter in Führung (36.). Der TSV Bad Boll zeigte vor 200 Zuschauern die richtige Reaktion und kam noch in der 44. Minute durch Josip Škrobić zum Ausgleich, der eine schöne Vorarbeit von David Govorušić verwertete.

TSV-Trainer Jasko Šuvalić musste auf Meksud Čolić (krank) und den angeschlagenen Jan-Lukas Schropp verzichten. Dafür war Kapitän Yasin Çeküç einsatzbereit und wurde gegen die engagierten Gäste im Mittelfeld auch gebraucht. Mit dem Elfmeterpfiff konnte Šuvalić wenig anfangen. „Wenn es überhaupt Hand war, dann kommt der Ball aus einem halben Meter Entfernung auf den Spieler zu“, ärgerte sich Šuvalić. Dominik Schöll hatte im Gewühl vor dem Bad Boller Tor seinen Teamkollegen Škrobić angeköpft. Ob die Hand im Spiel war, konnte aber auch Abwehrchef Schöll nicht erkennen. Egal wie, die Führung für den SV Bonlanden war zu diesem Zeitpunkt letztlich verdient. „Wir waren willig nach vorne zu spielen und haben dabei dem Gegner etwas zu viele Räume gegeben. Wirkliche Abschlüsse hatte Bonlanden bis zum Elfmeter aber auch nicht“, sah Šuvalić den Spielverlauf beeinflusst. In der 38. Minute verhinderte Torwart Alexander Lang mit einem Reflex das sichere 0:2 gegen einen Kopfball von Bonlandens Andreas Pottmeyer. In der Folge hatten die Gastgeber auch Glück, dass Schiedsrichter Janik Baumann bei einem Einsteigen von Niklas Greß im Strafraum nicht einen zweiten Elfmeter für Bonlanden verhängte. Eine verdiente Halbzeitführung für die Gäste verhinderte der seit Wochen starke Govorušić, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und für Škrobić auflegte.

Die zweite Halbzeit ging an den TSV Bad Boll, der nun deutlich besseren Zugriff auf die Partie hatte. Nach schönem Zusammenspiel mit Karlo Petričević kam Škrobić zum Abschluss, doch Torwart Luca Wiedmann verkürzte im Rauslaufen gut den Winkel (63.). Die Šuvalić-Elf blieb am Drücker, bei der nächsten brauchbaren Chance war allerdings bereits die Schlussminute der regulären Spielzeit angebrochen. Sönmez bediente bei einem Umschaltmoment von der rechten Seite Petričević mit einer Flanke, der gut gedachte Kopfball gegen die Laufrichtung des Torwarts ging aber auch am Tor vorbei. „Gegen so einen gefährlichen Gegner kriegt man nicht Chancen im Minutentakt, und defensiv kann hintenraus immer noch was passieren“, sagte Dominik Schöll. Die Chance auf Platz zwei habe nicht im Kopf mitgespielt: „Natürlich schauen wir ab und zu mal auf die Tabelle, aber heute ist der Punkt okay und damit können wir leben. Dass wir wieder mal im Rückstand waren, kennen wir ja aus den letzten Wochen“. Das Fazit von Trainer Šuvalić: „Ich will es mal so ausdrücken: wir hätten heute nicht drei, aber vielleicht zwei Punkte verdient gehabt.“ (Markus Munz - NWZ v. 07.11.22)

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Unger, Schöll, Topolovec, Govorušić (65. Ruther), Çeküç, Petričević, Sönmez (90. Bugrowski), Škrobić (88. Hartmann), Mädel (83. Subašić).

Sonntag, 06.11.2022 TSV Bad Boll II gegen SC Uhingen II 4:1 (0:0), Tore: Vollmer (2), Fauser, Berisha

TSV Bad Boll II: Stern - M. Schneider, Nothacker, Vollmer, Patkovic, Hofele, Benesch, Tengler, R. Schneider, Costa, Fauser - Kölle, Nikci, Berisha, Metzinger

Vorschau:

Sonntag, 13.11.2022 TSV Bad Boll - TSV Bernhausen, Anspiel 14:30 Uhr

Donnerstag, 17.11.2022 TSV Bad Boll II - FV Vorwärts Faurndau II, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 19.11.2022 FC Blaubeuren - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 26.11.2022 1. FC Heiningen - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr


Sieg des TSV Bad Boll im Derby gegen den Donzdorfer JC
03.11.2022

Sieg des TSV Bad Boll im Derby gegen den Donzdorfer JC

1. Mannschaft

Viele der 300 Zuschauer hatten ihren Platz noch nicht eingenommen, da lief JC-Stürmer Tarik Serour bereits alleine auf das Tor des TSV Bad Boll zu.mehr lesen >

 
03.11.2022

Sieg des TSV Bad Boll im Derby gegen den Donzdorfer JC

1. Mannschaft
Sieg des TSV Bad Boll im Derby gegen den Donzdorfer JC

Viele der 300 Zuschauer hatten ihren Platz noch nicht eingenommen, da lief JC-Stürmer Tarik Serour bereits alleine auf das Tor des TSV Bad Boll zu. Den Gästen unterlief nach eigenem Anspiel „ein Blackout“, so Trainer Jasko Šuvalić. Serour wollte Torhüter Alexander Lang umkurven und kam dabei zu Fall. Schiedsrichter Gregor Wiederrecht gab Elfmeter, den Lang erst stark parierte, Serour aber im Nachschuss verwandelte (2.). „Abgesehen von diesem Geschenk war es fast ein Start-Ziel-Sieg und auf Grund unseres Chancenplus auch verdient. Nach dem frühen Rückstand hat man den Charakter meiner Mannschaft gesehen“, hob Suvalic lobend hervor. Die übernahm die Initiative und arbeitete am Ausgleich, während der JC Donzdorf seltene, aber nicht ungefährliche Umschaltmomente hatte. Rechtsverteidiger Ali Aydogdu prüfte Lang (22.), nach einem Freistoß für Bad Boll konterten Dominik Mader und Berk Baybüyük im Zusammenspiel, nach Flanke des Routiniers köpfte Baybüyük letztlich drüber (24.). „Es war ein ekliges, aber auch geiles Derby“, erklärte Mader, „wir waren gleich von Beginn an voll da, haben aber das 2:0 verpasst und so den Gegner ins Spiel kommen lassen.“ In der 28. Minute gelang Yasin Çeküç der verdiente Ausgleich, Bad Bolls Kapitän nahm an der Strafraumlinie Maß und traf mit einem sehenswerten Kracher. Die Gäste blieben dran und waren auf fremdem Platz spielerisch die reifere Mannschaft. Als sich Nikita Levenko sieben Meter vor dem Tor in einen Schuss von Meksud Čolić warf, entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter. Karlo Petričević stellte vom Punkt auf 1:2 (40.). „Wir kommen mit Wille und Motivation aus der Kabine, erhalten aber gleich den nächsten Dämpfer“, sagte Mader. Zunächst spitzelte Sven Sönmez drei Minuten nach Wiederbeginn den Ball am herauslaufenden Paul Heer, aber auch knapp am Tor vorbei. Nach schönem Direktspiel über Petričević und Čolić vollendete David Govorušić zum 1:3 (52.). Die Gastgeber antworteten mit einem gelungenen Spielzug über die linke Seite, nach scharfer Hereingabe des eingewechselten Lasha Tskhadadze gelang Mader der 2:3-Anschlusstreffer (60.). Der JC kam anschließend nochmal mit viel Wucht, in der Schlussphase lieferten sich die Derby-Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. „Nach dem 2:3 haben nur noch wir gespielt, sind aber nicht mehr richtig vors Tor gekommen“, erklärte JC-Trainer Benjamin Bilger, „das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren, weil wir nicht nachgelegt haben. Bad Boll hat mit dem 3:1 den Killer gesetzt“. Das bestätigte Bad Bolls Torschütze David Govorušić: „Wir haben heute eiskalt die Tore gemacht. Wir wussten, dass es ein hartes Spiel wird, waren aber konzentriert und gut eingestellt. Nach dem Rückstand hat man gesehen, dass wir ein richtiges Team sind.“

JC Donzdorf: Heer – Aydogdu, Maloku, Maglio (88. Nalbantis), Levenko (46. Tskhadadze), Ujupaj (46. Hamamci), Fennell, Kotiukov, Baybüyük (55. Ates), Mader, Serour.

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Unger, Schöll, Schropp, Çeküç (56. Mädel), Petričević, Govorušić, Sönmez (90.+4 Topolovec), Škrobić (66. Ruther), Čolić (88. Hartmann).


Verdienter Punkt gegen starken Gast aus Waldhausen
24.10.2022

Verdienter Punkt gegen starken Gast aus Waldhausen

1. Mannschaft

Nach dem Remis von Tabellenführer TSV Oberensingen am Samstag hätte der SV Waldhausen gestern mit einem Sieg beim TSV Bad Boll Platz eins übernehmen können. mehr lesen >

 
24.10.2022

Verdienter Punkt gegen starken Gast aus Waldhausen

1. Mannschaft
Verdienter Punkt gegen starken Gast aus Waldhausen

Nach dem Remis von Tabellenführer TSV Oberensingen am Samstag hätte der SV Waldhausen gestern mit einem Sieg beim TSV Bad Boll Platz eins übernehmen können. Doch die Gastgeber verdienten sich vor 200 Zuschauern im Erlengarten beim 1:1 (0:1) mindestens den einen Punkt. Vor allem in der ersten Halbzeit war die Mannschaft von Trainer Jasko Šuvalić sogar das bessere Team. Einziges Manko war, dass keine klaren Torchancen heraussprangen. Die beste Möglichkeit hatte Meksud Čolić, der nach Vorarbeit von Josip Škrobić im Strafraum abschloss, aber genau auf Torwart Dennis Wille zielte (24.). Nach der anschließenden Ecke wehrte Wille auch den Flachschuss von Karlo Petričević ab. So kam es, wie es kommen musste: der bis dahin zurückhaltende SV Waldhausen schlug im Stile einer Spitzenmannschaft zu. Nach einem Standard gelang dem aufgerückten Innenverteidiger Leon Weber in der 36. Minute das 0:1. „Nach einer hervorragenden ersten Halbzeit gehen wir mit einem Rückstand in die Kabine“, konnte es TSV-Trainer Jasko Šuvalić kaum fassen, „wir haben uns oft gut in den Strafraum gespielt, aber dann leider die falsche Entscheidung getroffen. Mit unserer Leistung bin ich heute zufrieden, aber nicht mit dem Ergebnis“.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich zunächst Waldhausens Fabian Weiß bei einem langen Ball gegen das TSV-Innenverteidiger-Duo Julian Unger und Dominik Schöll durch und ging Richtung Tor, doch Schöll konnte noch aufschließen und im letzten Moment blocken (51.). Der TSV Bad Boll brauchte für den Ausgleich die Mithilfe des Gegners. Michael Schiele wollte nach Abstoß von hinten herausspielen, doch Čolić luchste ihm das Spielgerät ab und traf auf fünf Metern (60.). „Ich denke, wenn das 1:1 nicht passiert, bringen wir das Spiel heim“, erklärte Gästetrainer Jens Rohsgoderer, „es sind zwei gute Abwehrreihen aufeinandergetroffen, da war zu erwarten, dass es nicht 5:5 ausgehen wird“. Je länger die Partie dauerte, desto mehr deutete Waldhausen an, warum man auf Platz zwei steht. Mit einer defensiv reifen Leistung holte sich der TSV Bad Boll aber den Punkt. „Wir hatten mehr Spielanteile, am Ende ist das 1:1 irgendwie gerecht“, sagte Julian Unger, „man muss bis zum Schluss alles wegverteidigen, das haben wir gemacht“. Pech hatte Kim-Luca Quattrone, der sich nur acht Minuten nach seiner Einwechslung das Knie verdrehte.

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Unger, Schöll, Schropp, Mädel (77. Quattrone, 86. Hartmann), Çeküç, Petričević, Škrobić (60. Sönmez), Govorušić, Čolić.

Sonntag, 23.10.2022 SGM Ohmden/Holzmaden - TSV Bad Boll II 0:11 (0:7), Tore: Benesch (2), Glaser (2), Müller, Ukaj, R. Schneider, Nikci,. Vollmer, Allmendinger

TSV Bad Boll II: Stern - M. Schneider, Vollmer, Nothacker, Müller, Glaser, Hofele, Benesch, Tengler, M. Rieker, Ukaj, R. Schneider, Nikci, Berisha, Allmendinger

Vorschau:

Sonntag, 30.10.2022 Donzdorfer JC - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 30.10.2022 TSV Bad Boll II - SV Ebersbach II, Anspiel 15:00 Uhr

Dienstag, 01.11.2022 Spfr Jebenhausen - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 06.11.2022 TSV Bad Boll II - SC Uhingen II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 06.11.2022 TSV Bad Boll - SV Bonlanden, Anspiel 14:30 Uhr

 


Punktgewinn beim TSV Buch
17.10.2022

Punktgewinn beim TSV Buch

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste am Ende eines sehr kampfintensiven Spieles auf dem kleinen Bucher Rasenplatz mit dem erreichten Unentschieden zufrieden sein.mehr lesen >

 
17.10.2022

Punktgewinn beim TSV Buch

1. Mannschaft
Punktgewinn beim TSV Buch

Der TSV Bad Boll musste am Ende eines sehr kampfintensiven Spieles auf dem kleinen Bucher Rasenplatz mit dem erreichten Unentschieden zufrieden sein. Im großen und ganzen entsprach das Ergebnis dem Spielverlauf, aufgrund der leichten Vorteile in Sachen Torchancen für die Gastgeber und über einer Stunde Unterzahl nach einer roten Karte für Bad Bolls Nick Strohmaier für die Gäste war es eher ein gewonnener Punkt als zwei verlorene. Buch übernahm von Anfang an das Kommando, Bad Boll agierte weitestgehend in seiner eigenen Hälfte, zwei Bucher Chancen waren das Ergebnis, beides mal zielten die Angreifer der Gastgeber nicht genau genug. Dann wie aus dem Nichts die Bad Boller Führung. Freistoß für den TSV Bad Boll aus 25 Meter in zentraler Position. Petričević, bester Spieler in den Bad Boller Farben, jagte den Ball satt und absolut platziert und genauso unhaltbar in den Winkel des Bucher Tores (22.). Der Treffer änderte allerdings wenig an den weiteren Spielanteilen. Buch war mehr gefährlich als der Gast aus Bad Boll. Zunächst tauchte Schrapp alleine im Bad Boller Strafraum auf, sein Schuss geriet zu zentral und war letztendlich kein Problem für Lang im Bad Boller Gehäuse. Dann die 32.Minute. Strohmaier auf Bad Boller Seite kam einen Schritt zu spät und brachte seinen Gegenspieler an der Mittellinie vor der Bucher Ersatzbank von hinten zu Fall. Die Gastgeber machten etwas mehr aus dem klaren Foul als es eigentlich war, Schiedsrichter Wahl zögerte kurz und züchte die knallrote Karte gegen Strohmaier, was für den Gast über eine Stunde Unterzahl bedeutete. Und es kam im ersten Durchgang noch bitterer. Eine scharfe Hereingaben von der linken Bucher Angriffsseite landete an einer Bad Boller Hand. Der fällige Foulelfmeter wurde sicher von Sailer zum 1:1 verwandelt. Im zweiten Durchgang hatte sich der TSV Bad Boll besser auf sein Unterzahlspiel eingestellt und ließ weniger Chancen für die Gastgeber zu. Egle traf aus 12 Metern den Ball nicht voll (53.), Riedel setzte den Ball aus 25 Metern knapp über die Bad Boller Querlatte. Petričević auf Bad Boller Seite verzog in der 80. Minute aus 18 Metern neben das Tor. Die beste Torchance des TSV Buch dann fast mit dem Schlusspfiff. Schrapp mit Ballannahme im Bad Boller Strafraum, Schuss aus der Drehung, allerdings nicht voll getroffen, Lang im Bad Boller Tor rettete den Punkt im Nachfassen.

TSV Bad Boll: Lang, Schropp (84. Hartmann), Schöll, Strohmaier, Unger, Petričević, Čolić (90. Bugrowski), Sönmez, Mädel (88. Subašić), Govorušić, Škrobić (76. Quattrone)

Zuschauer: 150; Schiedsrichter: Wahl, Dennis; Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Nick Strohmaier (TSV Bad Boll / 32. Spielminute)

Sonntag, 16.10.2022 TSV Bad Boll II gegen TSG Zell u.A. II 3:0 (1:0), Tore: Nico Glaser (2), Tim Vollmer

TSV Bad Boll II: Stern - M. Schneider, Vollmer, Lutz, Kölle, Müller, Glaser Nikci, Berisha, Benesch, M. Rieker, C. Rieker, Böttinger, Tengler, Fauser

Vorschau:

Sonntag, 23.10.2022 TSV Bad Boll - SV Waldhausen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 23.10.2022 SGM Ohmden/Holzmaden - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 30.10.2022 Donzdorfer JC - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 30.10.2022 TSV Bad Boll II - SV Ebersbach II, Anspiel 15:00 Uhr


Ärgerliches Unentschieden
10.10.2022

Ärgerliches Unentschieden

1. Mannschaft

Vor dem Spiel gegen den TSGV Waldstetten reihten sich beim TSV Bad Boll und seinem Trainer Jasko Šuvalić die Hiobsbotschaften aneinander. Krankheitsbedingt mussten Škrobić, Gress, Unger und Nicastro passen.mehr lesen >

 
10.10.2022

Ärgerliches Unentschieden

1. Mannschaft
Ärgerliches Unentschieden

Vor dem Spiel gegen den TSGV Waldstetten reihten sich beim TSV Bad Boll und seinem Trainer Jasko Šuvalić die Hiobsbotschaften aneinander. Krankheitsbedingt mussten Škrobić, Gress, Unger und Nicastro passen. Petričević fehlte urlaubsbedingt und Ruther wegen Sperrstrafe. Dazu kamen während dem Spiel zwei verletzungsbedingte Auswechslungen von Çeküç und Govorušić. Der noch verbleibende Rest machte seine Sache bis zur 90. Spielminute mit Glück und auch Geschick hervorragend. Bis zu diesem Zeitpunkt führte der TSV Bad Boll mit 2:0 Toren gegen bis dahin nicht gerade durch brandgefährliche Toraktionen aufgefallenen Gäste von der Ostalb. In einer ersten Halbzeit mit wenig Torchancen auf beiden Seiten bekam der TSV Bad Boll in der 30. Minute nach Vorarbeit von Mädel und anschließendem Foulspiel im Waldstettener Strafraum an Čolić einen absolut berechtigten Foulelfmeter, den Mädel sicher zum 1:0 verwandeln konnte. In der 38. Minute musste Bad Bolls Kapitän Çeküç mit muskulären Problemen vom Platz. Eine Auswechslung, die sich vor allem im bis dahin kreativen Bad Boller Mittelfeldspiel negativ bemerkbar machte. Dennoch behielt der TSV Bad Boll weiterhin die Oberhand und erhöhte in der 60. Minute auf 2:0. Govorušić mit herrlichem Zuspiel auf Mädel, dessen satten Schuss aus 15 Metern in halbrechter Position konnte der Waldstettener Torhüter Helmli nicht festhalten, Čolić war zur Stelle und markierte den zweiten Bad Boller Treffer. Diese Zwei-Tore-Führung gab dem Gastgeber keine zusätzliche Sicherheit. Im Gegenteil. Der TSGV Waldstetten, der niemals aufsteckte, kam besser ins Spiel. Zunächst rettete Bad Bolls Torhüter Lang aus kurzer Distanz gegen Kleinmann (63.), ehe ein fulminater Schuss aus 16 Metern von Dudium an die Unterkante der Bad Boller Querlatte klatschte. Beim Gastgeber merkte man in der Schlussviertelstunde jetzt nach dem intensiven Spiel die doch schwindenden Kräfte an. Der TSV Bad Boll konnte den Ball nicht wie gewohnt in den eigenene Reihen halten. Viele Ballverluste waren die Folge. Einer davon führte zu einem direkten Freistoß für den TSGV Waldstetten in der 90. Spielminute. Hartmann zirkelte den Ball aus 20 Metern über die Bad Boller Mauer unhaltbar in den Torknick zum 2:1 Anschlusstreffer. Nur zwei Minuten später glich der Gast nach schönem Spielzug durch Zenen in zentraler Position im Bad Boller Strafraum zum 2:2 Endstand aus. Insgesamt hatte sich der Gast aus Waldstetten den Punkt verdient, wie dieser aber durch die zwei Treffer in der Nachspielzeit zustande kam ist für den Gastgeber TSV Bad Boll doch sehr ärgerlich.

TSV Bad Boll: Lang, Schropp, Strohmaier, Schöll, Hartmann, Çeküç (38. Topolovec), Sönmez, Govorušić (77. Bugrowski), Quattrone, Čolić (68. Subašić), Mädel (93. Patkovic).

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Sebastian Flegr (Tübingen)

Sonntag, 09.10.2022 TSGV Albershausen - TSV Bad Boll II 3:2 (2:2), Tore: Müller, Tengler

TSV Bad Boll II: Stern - M. Schneider, Kölle, Müller, Glaser, Nikci, Fürnikl, Berisha, Tengler, M. Rieker, Vollmer, Lutz, Gugenhan, Böttinger

Vorschau:

Sonntag, 16.10.2022 TSV Buch - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 16.10.2022 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A. II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 23.10.2022 TSV Bad Boll - SV Waldhausen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 23.10.2022 SGM Ohmden/Holzmaden II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


Arbeitssieg in Bettringen - TSV 2 gewinnt ebenfalls
04.10.2022

Arbeitssieg in Bettringen - TSV 2 gewinnt ebenfalls

1. Mannschaft

Der Tabellendritte der Landesliga II hatte auf dem winzigen Bettringer Kunstrasenplatz buchstäblich ein ganz hartes Stück Arbeit zu verrichten, ehe der siebte Sieg im zehnten Spiel unter Dach und Fach gebracht war.mehr lesen >

 
04.10.2022

Arbeitssieg in Bettringen - TSV 2 gewinnt ebenfalls

1. Mannschaft
Arbeitssieg in Bettringen - TSV 2 gewinnt ebenfalls

Der Tabellendritte der Landesliga II hatte auf dem winzigen Bettringer Kunstrasenplatz buchstäblich ein ganz hartes Stück Arbeit zu verrichten, ehe der siebte Sieg im zehnten Spiel unter Dach und Fach gebracht war. Hinzu kam vor allem in der ersten Halbzeit sintflutartiger Regen. Somit war auf Grund der Platzgröße und der Witterungsverhältnisse eine fußballerische Lösung an diesem Sonntag definitiv nicht möglich. Der TSV Bad Boll schaffte es aber sehr gut, in den heute absolut notwendigen Kampf zu finden und behielt am Ende, wenn auch knapp, auf Grund der deutlich mehr erspielten Torchancen verdient die Oberhand. Die Partie begann fast optimal für die Suvalic-Schützlinge aus Bad Boll. Nach einem Distanzschuss von Bettringens Möldner in der 5. Spielminute, der knapp am Bad Boller Kasten vorbei flog, zielte Bad Bolls Schropp nur eine Minute später aus 25 Metern genauer. Hauke im Bettringer Tor konnte den satten Schuss nicht festhalten, Čolić schaltete am schnellsten und markierte früh aus kurzer Distanz den wichtigen Führungstreffer für seine Farben. Derselbe Spieler hatte in der 11. Minute den zweiten Bad Boller Treffer auf dem Fuß, nach Zuspiel von Sönmez strich der Ball aus halbrechter Position knapp über die Querlatte. Dann der Ausgleich der Gastgeber in der 18. Spielminute. Ein langer und hoher Ball von Bettringens rechter Angriffsseite. Sehenswerte Ballannahme im Bad Boller Strafraum von Möldner, der mit seinem Flachschuss aus 12 Metern das 1:1 markierte. Zwei weitere Aktionen folgten noch in der ersten Halbzeit. Der Enge des Raumes geschuldet beide aus der Distanz. Schropp auf Bad Boller Seite setzte den Ball aus 30 Metern knapp neben das Bettringer Tor (27.), Härter prüfte Bad Bolls Torhüter Lang mit seinem Distanzversuch aus 25 Metern. Der Bad Boller Keeper klärte im Nachfassen. Die zweite Halbzeit ging dann chancenmäßig fast zu 100 % an den Gast aus Bad Boll. Die sehr gut aufgestellte Bad Boller Hintermannschaft um den sehr stark spielenden Routinier Strohmaier ließ fast nichts zu. In der 60. Minute verpasste Čolić in zentraler Position im Bettringer Strafraum gleich zweimal hintereinander seinen zweiten Treffer. Nach einem langen Einwurf von Schropp verlängerte Mädel auf Čolić, dessen Schuss aus 10 Metern entschärfte Torhüter Hauke mit einer Reflexbewegung. Die anschließende Flanke, wieder von Mädel, traf Čolić per Kopf nicht voll, es blieb weiter beim 1:1 Unentschieden. Nur vier Minuten später der nächste Aufreger im Fanlager des TSV Bad Boll. Nach herrlicher Flanke von Škrobić verpassten Subašić und Čolić um Zentimeter am langen Pfosten. Der Siegtreffer des TSV Bad Boll dann aber doch in der 73. Minute. Der fast perfekt getretene Freistoß von Petričević krachte fulminant an die Querlatte des Bettringer Tores, Govorušić reagierte am schnellsten, und setzte den Ball aus spitzem Winkel unhaltbar an Hauke vorbei in die Bettringer Maschen, Der Bad Boller Siegtorschütze erarbeite sich noch zwei weitere Torchancen. Möglichkeit 1 ging in der 78. Minute nach Ablage von Mädel knapp neben das Tor, Möglichkeit 2 parierte zunächst wieder Bettringens Hauke sehenswert, ehe der Abpraller und der daraus folgende Kopfball von Govorušić knapp am langen Pfosten vorbeiging. So blieb es am Ende bei einem verdienten 2:1 Auswärtserfolg für den TSV Bad Boll, auf den im Oktober noch vier ganz dicke Brocken warten. Zunächst kommt nächste Woche der TSGV Waldstetten, dann geht es zum TSV Buch, ehe Tabellenprimus SV Waldhausen im Erlengarten seine Visitenkarte abgibt. Am 30.10. ist der TSV Bad Boll dann zu Gast beim bärenstarken Aufsteiger JC Donzdorf. Man hofft im Bad Boller Erlengarten auf einen goldenen Oktober, nicht nur vom Wetter her.

TSV Bad Boll: Lang, Schropp (82. Topolovec), Strohmaier, Unger, Hartmann, Çeküç (61. Subašić), Petričević, Škrobić (71. Govorušić), Sönmez, Čolić (76. Schöll), Mädel.

Zuschauer: 70; Schiedsrichter: Tobias Keck

Sonntag, 02.10.2022 TSV Bad Boll II gegen SGM Owen/Unterlenningen II 4:3 (2:0); Tore: Moritz Müller (2), Nico Glaser, Wladimir Bugrowski

TSV Bad Boll II: Nothacker - Gugenhan, Kölle, Bugrowski, Müller, Glaser, Nikci, Berisha, Benesch, Rieker - Costa, Allmendinger


Bad Boll nimmt den Kampf an und gewinnt gegen Neresheim - TSV 2 gewinnt in Neidlingen
26.09.2022

Bad Boll nimmt den Kampf an und gewinnt gegen Neresheim - TSV 2 gewinnt in Neidlingen

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat durch den 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den SV Neresheim Platz drei in der Landesliga-Tabelle von den Gästen übernommen. Durch einen 1:3 Sieg in Neidlingen rückt der TSV Bad Boll II auf Tabellenplatz 4 vor. mehr lesen >

 
26.09.2022

Bad Boll nimmt den Kampf an und gewinnt gegen Neresheim - TSV 2 gewinnt in Neidlingen

1. Mannschaft
Bad Boll nimmt den Kampf an und gewinnt gegen Neresheim - TSV 2 gewinnt in Neidlingen

Der TSV Bad Boll hat durch den 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den SV Neresheim Platz drei in der Landesliga-Tabelle von den Gästen übernommen. Josip Škrobić gelang in der 24. Minute das Tor des Tages für die Gastgeber. Kapitän Yasin Çeküç war mit dem Ball auf der rechten Seite durchs Mittelfeld marschiert und hatte mit einer präzisen Flanke Škrobić am langen Pfosten bedient. Der nahm den Ball volley und traf mit links ins gegenüberliegende Eck. „Ein tolles Tor“, lobte Trainer Jasko Šuvalić, „es war kein Feuerwerk heute, aber für Fußball-Kenner ein interessantes Spiel, das mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Alle Aktionen mussten hart erarbeitet werden. Und die beiden Torhüter haben gut gehalten.“

Sieben Minuten nach dem Tor sah Neresheims Michael Wende nach einem Ellenbogeneinsatz im Luftkampf gegen Pascal Hartmann die Rote Karte. Die Überzahl währte für den TSV Bad Boll 23 Minuten, denn in der zweiten Halbzeit musste Yannick Ruther mit Gelb-Rot vom Platz (54.). Das war für die erwartet spielstark auftretenden Gäste das Signal zur Aufholjagd. Hakki Yildiz prüfte von halbrechts Alexander Lang im Bad Boller Tor (59.). Bei der anschließenden Ecke klärte Jan-Lukas Schropp den Kopfball von Mike Marianek auf der Linie. Die Landesliga-Partie wurde den Erwartungen an ein Duell Fünfter gegen Dritter voll gerecht. „Beide haben sich nichts geschenkt, sind aber respektvoll miteinander umgegangen, auch wenn es mal härter im Zweikampf zur Sache ging“, erklärte Neresheims Trainer Andreas Mayer, „ich finde, wir hätten einen Punkt verdient gehabt, können aber nach einem geilen Spiel erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Ein Lob an Bad Boll, aber ich bin auch stolz auf meine Mannschaft“.

Als die Gäste Richtung Schlussphase öffneten, ergaben sich für den TSV Bad Boll Chancen zur Entscheidung. Bei einem Konter über Škrobić und die eingewechselten Sven Sönmez und David Govorušić fuhr Gästekeeper Samuel Aubele beim Abschluss von Govorušić reaktionsschnell das Bein aus (80.). Eine Minute später fischte Aubele einen flach getretenen direkten Freistoß von Karlo Petričević aus dem Torwarteck. Nach der folgenden Ecke schraubte sich Škrobić hoch und köpfte an die Latte. „Wir hätten den Sack früher zumachen können, deshalb mussten wir zum Schluss noch ein bisschen zittern. Das Spiel war umkämpft, letztlich hatten wir das glückliche Ende für uns. Wir haben ein tollen Teamgeist, es macht richtig Spaß hier“, erklärte der vom SC Geislingen gekommene Škrobić.

TSV Bad Boll: Lang – Hartmann, Unger, Strohmaier (72. Schöll), Schropp (88. Topolovec), Çeküç, Petričević, Ruther, Čolić (67. Govorušić), Škrobić, Mädel (56. Sönmez).

Sonntag, 25.09.2022 TV Neidlingen II gegen TSV Bad Boll II 1:3 (0:2), Tore: Max Benesch (2), Festim Berisha

TSV Bad Boll II: Stern - Vollmer, Kölle, Müller, Hofele, Nikci, Berisha, Benesch (79. Patkovic), Tengler (65. Costa), M. Rieker (71. Fauser), Metzinger (78. Allmendinger).

Vorschau:

Sonntag, 02.10.2022 SG Bettringen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 02.10.2022 TSV Bad Boll II gegen SGM Owen/Unterlenningen II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 09.10.2022 TSV Bad Boll gegen TSGV Waldstetten, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 09.10.2022 TSGV Albershausen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


Deutlicher Sieg gegen chancenlose Frickenhausener
18.09.2022

Deutlicher Sieg gegen chancenlose Frickenhausener

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll erwischte beim 1.FC Frickenhausen einen absoluten Sahnetag und gewann auch in dieser Höhe völlig verdient gegen insgesamt  chancenlose Gastgeber.mehr lesen >

 
18.09.2022

Deutlicher Sieg gegen chancenlose Frickenhausener

1. Mannschaft
Deutlicher Sieg gegen chancenlose Frickenhausener

Der TSV Bad Boll erwischte beim 1.FC Frickenhausen einen absoluten Sahnetag und gewann auch in dieser Höhe völlig verdient gegen insgesamt  chancenlose Gastgeber. Auf dem kleinen Rasenplatz neben dem Stadion erfreute der TSV Bad Boll seine mitgereisten Fans trotz des tiefen und rutschigen Rasens mit herrlichem Kombinationsfussball und sehenswertem Kurzpassspiel. Der 1.FC Frickenhausen, der in der 8. Spielminute nach einem ganz dicken Mißverständnis in der Bad Boller Hintermannschaft früh in Führung gehen konnte, hatte dem Bad Boller Spiel über die gesamte Spielzeit nichts entgegenzusetzen. Mit seiner einzigen wirklich gefährlichen Torchance ging der Gastgeber früh in Führung. Ein Freistoß aus halbrechter Position segelte in den Bad Boller Strafraum, der eine Akteur verließ sich auf den anderen, Pirracchio stand komplett blank und markierte mit einem wuchtigen und platzierten Kopfball das 1:0 gegen den chancenlosen Bad Boller Torhüter Lang. Doch der Führungstreffer zeigte keinerlei Wirkung bei den Gästen. Bereits fünf Minuten später der Bad Boller Ausgleich. Çeküç mit präziser Flanke von der rechten Seite auf Škrobić, der nahm den Ball überlegt an und erzielte per platziertem Flachschuss unhaltbar das 1:1. Das Spiel nahm jetzt richtig Fahrt auf und zwar nur in Richtung Tor der Gastgeber. In einer der unzähligen gefährlichen Szenen im Strafraum des 1.FC Frickenhausen wurde Mädel regelwidrig zu Fall gebracht. Petričević jagte den fälligen Foulelfmeter fulminat und absolut unhaltbar in den Winkel zum Bad Boller 1:2 Führungstreffer. Bad Boll erhöhte den Druck weiter und kam zu vielen guten aber eben auch ungenutzten Torchancen. Immer wieder stand hier der gut aufgelegte Frickenhausener Torhüter Hellmann im Mittelpunkt. Zwei der vielen Chancen im Detail. Ruther mit scharfer Flanke von der rechten Bad Boller Angriffseite. Hartmann im Zentrum mit seheneswerter Direktabnahme per Seitfallzieher. Der Ball ging knapp neben den langen Pfosten und so wurde das "Bad Boller Tor des Jahres" verhindert (35.). Nur eine Minute später Flanke von Škrobić auf Čolić. Der Stand fünf Meter vor dem Tor komplett frei, setzte den Ball per Kopf, sichtlich überrascht, direkt in die Arme von Torhüter Hellmann. In der 38. Minute dann aber doch der dritte Bad Boller Treffer. Petričević ließ an der Frickenhausener Strafraumgrenze zwei Gegner aussteigen und ließ Hellmann mit einem satten und platzierten Flachschuss aus 16 Metern keine Chance.

Das gleiche Bild in Durchgang zwei wie in Halbzeit eins. Einbahnstrassenfussball in Richtung Tor der Gastgeber. Zwei Topmöglichkeiten durch Čolić (55.) und Škrobić (63.) blieben ungenutzt, ehe Mädel nach schöner Einzelleistung mit einem herrlichen Schlenzer unhaltbar auf 1:4 stellte. Nur eine Minute später war es wieder der Bad Boller Mittelstürmer, der nach Vorarbeit von Škrobić aus kurzer Distanz knapp am Tor vorbei zielte. Ruther hatte in der 71. Minute aus 10 Metern den nächsten Hochkaräter, wieder strich der Ball knapp am Pfosten vorbei. Škrobić aus halblinker Position an das Aussennetz (74.). Hartmann nach Eckball und Volleyabnahme genau in die Arme des Torhüters (76.). Der fünfte Bad Boller Treffer dann in der 85.Minute. Zunächst zwang Škrobić im Strafraum Hellmann zur nächsten Glanzparade, dieser konnte zur Ecke klären. Çeküç brachte die Ecke scharf in den Strafraum, von dort fälschte ein Frickenhausener Abwehrbein den Ball unhaltbar in die eigenen Maschen zum 1:5 Endstand ab. Den Schlusspunkt unter die Klassepartie des TSV Bad Boll setzte Škrobić nach schöner Vorarbeit von Subašić, der Hellmann im Frickenhausener Tor mit seinem satten und platzierten Kracher zur nächsten und letzten Glanzparade zwang (90.). Der TSV Bad Boll hat jetzt 16 Punkte auf der Habenseite und erwartet kommenden Samstag um 16.30 Uhr im heimischen Bollwerkstadion den SV Neresheim.

TSV Bad Boll: Lang, Hartmann, Strohmaier, Unger, Schropp (74. Topolovec), Petričević (76. Sönmez), Çeküç, Čolić, Ruther (78. Subašić), Mädel (70. Govorušić), Škrobić.  

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Felix Günter

Sonntag, 18.09.2022 TSV Bad Boll II gegen GSV Dürnau  2:2 (0:0), Tore: Nikci, Müller

TSV Bad Boll II: Stern - Fürnikl (46. M. Schneider), Lutz (65. Lutz), Gugenhan, Quattrone, Müller, Nikci, Bugrowski, Berisha (55. Tengler), Ukaj, Metzinger

Vorschau:

Samstag, 24.09.2022 TSV Bad Boll gegen SV Neresheim, Anspiel 16:30 Uhr

Sonntag, 25.09.2022 TV Neidlingen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 02.10.2022 TSV Bad Boll II gegen SGM Owen/Unterlenningen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 02.10.2022 SG Bettringen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


Wichtiger Sieg gegen die SSG Ulm
12.09.2022

Wichtiger Sieg gegen die SSG Ulm

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat sein Landesliga-Heimspiel gegen die SSG Ulm mit 3:1 (1:1) gewonnen und sich in der Tabelle mit 13 Punkten auf Platz sechs vorgeschoben.mehr lesen >

 
12.09.2022

Wichtiger Sieg gegen die SSG Ulm

1. Mannschaft
Wichtiger Sieg gegen die SSG Ulm

Der TSV Bad Boll hat sein Landesliga-Heimspiel gegen die SSG Ulm mit 3:1 (1:1) gewonnen und sich in der Tabelle mit 13 Punkten auf Platz sechs vorgeschoben. Vor 150 Zuschauern im Erlengarten brachte Stürmer Marcel Mädel den TSV mit einer schönen Einzelleistung bereits in der 2. Minute in Führung. Die Gäste konnten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch Philipp Strobel verdient ausgleichen. In einer lange Zeit umkämpften Begegnung staubte Meksud Čolić nach einer Ecke zum 2:1 ab (71.). Den Schlusspunkt gegen aufgerückte Ulmer setzte David Govorušić mit dem 3:1 nach Zuspiel von Čolić (90.+4).

„Nach unseren zwei Niederlagen in der Liga und einer im Pokal war heute der Sieg das Wichtigste“, zeigte sich Mittelfeldregisseur Karlo Petrićević nach einem harten Stück Arbeit erleichtert, „wir haben den Gegner wieder mal zu lange im Spiel gelassen, außerdem hatten wir Verletzte während des Spiels. Aber wir haben verdient gewonnen. Du musst in der Landesliga immer hundert Prozent geben, egal gegen welchen Gegner. Mit diesen drei Punkten werden wir wieder in die Spur kommen“.

In Durchgang eins verpasste es Govorušić mit zwei vergebenen Großchancen, den TSV Bad Boll klarer in Führung zu bringen. Beide Mannschaften suchten von Beginn an den Weg nach vorne, die SSG Ulm kam nach einer halben Stunde stärker auf und zu Chancen. Am Ende der unterhaltsamen ersten Halbzeit musste TSV-Trainer Jasko Šuvalić gleich zwei verletzte Spieler auswechseln. Mädel konnte nach einem Kopf-Zusammenprall nicht weitermachen und bei Alessandro Nicastro brach im ersten Startelf-Einsatz der Oberschenkel wieder auf. Šuvalić musste bereits auf Sven Sönmez, der sich im Pokalspiel verletzt hatte, sowie auf sein etatmäßiges Innenverteidiger-Duo Dominik Schöll (verletzt) und Damir Topolovec (krank) verzichten. Nachdem Ulms Strobel seinen zweiten Treffer bei einem Konter gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit verpasste, folgte eine auf beiden Seiten zerfahrene Phase mit viel Hektik und wenig Spielfluss. Die erneute Führung für die Gastgeber fiel eher überraschend. Direkt danach stand Ulms Tobias Häußler im Strafraum blank, köpfte aber direkt auf Alexander Lang. Der Bad Boller Torhüter rettete auch in der 86. Minute stark gegen SSG-Kapitän Björn Häußler, der frei durch war, weil sich der ansonsten zuverlässige Rechtsverteidiger Niklas Gress bei einem langen Ball verschätzte. „Alex hat uns im Spiel gehalten“, lobte Šuvalić, „wir haben zwei Hundertprozentige liegenlassen und beim Gegentor haben wir geschlafen. Es war klar, dass es heute ein Kampfspiel werden würde, weil Ulm eine kampfstarke Mannschaft ist. Die Landesliga ist einfach hart“. (Markus Munz - NWZ vom 12.09.2022)

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Unger, Strohmaier, Nicastro (44. Schropp), Ruther (78. Hartmann), Çeküç, Petrićević, Škrobić (68. Quattrone), Govorušić, Mädel (44. Čolić).

Sonntag, 11.09.2022 Türk SV Ebersbach II - TSV Bad Boll II 1:2 (1:1), Tore: Moritz Müller, Darian Tengler

TSV Bad Boll II: Stern - Gugenhan, C. Rieker (24. Vollmer, 59. Hofele), Müller, Nikci, Berisha (45. Costa), Benesch (72. Lutz), Tengler, Ukaj, Allmendinger, T. Metzinger

Vorschau:

Samstag, 17.09.2022 1. FC Frickenhausen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 18.09.2022 DERBYTIME: TSV Bad Boll II - GSV Dünau, Anspiel15:00 Uhr

Samstag, 24.09.2022 TSV Bad Boll - SV Neresheim

Sonntag, 25.09.2022 TV Neidlingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


TSV Bad Boll verpasst Einzug in Achtelfinale des WFV-Pokals
08.09.2022

TSV Bad Boll verpasst Einzug in Achtelfinale des WFV-Pokals

1. Mannschaft

Im WFV-Pokal unterliegt der TSV Bad Boll auf eigenem Platz Verbandsligist Hofherrnweiler mit 0:1. mehr lesen >

 
08.09.2022

TSV Bad Boll verpasst Einzug in Achtelfinale des WFV-Pokals

1. Mannschaft
TSV Bad Boll verpasst Einzug in Achtelfinale des WFV-Pokals

In der dritten Runde des WFV-Pokals empfing Landesliga-Dino und Pokalschreck TSV Bad Boll den höherklassigen Verbandsligisten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Während die Gäste von der Ostalb in Runde zwei überraschend den Oberligisten Göppinger Sportverein (2:1) ausgeschaltet hatten, besiegten die TSV-Kicker sensationell den hochgehandelten Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach 3:2 und kegelten den einstigen Drittligisten und selbsternannten „Dorfklub“ aus dem Wettbewerb.
Bei schwül-warmen Temperaturen bekamen die Zuschauer in Boll vor allem in Halbzeit eins ein interessantes Pokalspiel zu sehen. In einer Partie, die über weite Strecken auf Augenhöhe geführt wurde, mangelte es den Hausherren an Durchschlagskraft und Inspiration. Die wenigen Chancen, die sich boten, blieben ungenutzt. Die Gäste hingegen waren im Abschluss kaltschnäuziger und hatten das nötige Spielglück auf ihrer Seite. Dementsprechend siegte der Verbandsligist etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 1:0 und zog ins Achtelfinale ein.
Vor 100 Zuschauern legten die Gäste einen Traumstart hin. Nach nur sieben Minuten klingelte es im Gehäuse des Landesliga-Dino. Nicola Zahners fulminanter Flachschuss aus acht Metern wurde von Pascal Hartmann unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Die TSV-Kicker ließen sich vom frühen Rückstand keineswegs beeindrucken. In der 14. Minute zog Josip Škrobić aus 20 Metern in halblinker Position ab, aber die Pille rauschte am rechten Torpfosten vorbei. In der 33. Minute hatte Škrobić erneut den Ausgleich auf dem Fuß, allerdings scheiterte er am glänzend aufgelegten Gäste-Keeper Jakob Pfleiderer. Nur acht Minuten später war es erneut Pfleiderer, der Meksud Čolić Rakete aus 27 Metern bravourös entschärfte.
Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung zusehends, die Akteure mussten der zunehmenden Schwüle Tribut zollen. Die Gäste kontrollierten die Partie mit cleverem Ballbesitzfußball und verwalteten das Ergebnis. Den TSV-Kickern mangelte es hingegen an Spielwitz und Inspiration, um das Gäste-Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich vergab Niklas Greß (71.) Sein Schuss aus dem rechten Halbfeld strich am langen Pfosten vorbei.
Jasko Šuvalić, Coach des TSV Bad Boll, war am Ende sichtlich enttäuscht: „Das war eine vermeidbare Niederlage. Wir bekommen ein unglückliches Gegentor nach einer Standardsituation und nutzen dann unsere Chancen nicht.“ (Udo Weber - NWZ v. 08.09.2022)
TSV Bad Boll: Sauter – Hartmann (66. Greß), Ruther (82. Bugrowski), Sönmez, Çeküç,Unger, Mädel, Strohmaier, Nicastro, Škrobić (66. Subašić), Čolić (70. Govorušić).


05.09.2022

Zweite Niederlage in Folge

1. Mannschaft

Nach der Vorwochenniederlage gegen den damaligen Tabellenletzten TSV Plattenhardt setzte es für den TSV Bad Boll erneut eine Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Türk Spor Neu-Ulm.mehr lesen >

 
05.09.2022

Zweite Niederlage in Folge

1. Mannschaft

Nach der Vorwochenniederlage gegen den damaligen Tabellenletzten TSV Plattenhardt setzte es für den TSV Bad Boll erneut eine Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Türk Spor Neu-Ulm. Der Gast aus Bad Boll fand auf dem nassen und tiefen Rasenplatz im Neu-Ulmer Fußballstadion während der gesamten Spielzeit nicht zu seiner Normalform. Vor dem Spiel mussten die Defensivakteure Schöll und Schropp verletzungsbedingt auf Bad Boller Seite passen. Während in der an Höhepunkten armen Landesligabegegnung die erste Hälfte noch einigermaßen ausgeglichen verlief, ging der zweite Durchgang ganz klar an die Gastgeber aus dem bayerischen Neu-Ulm, die somit am Ende auch hochverdient als Sieger den Platz verlassen und ihre ersten Punkte der aktuellen Spielzeit bejubeln dürften. Nach 13 Minuten das erste Mal Arbeit für den gut aufgelegten Bad Boller Torhüter Lang. Er rettete gegen Vojnovic, der aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Bad Boll hatte seine beste Möglichkeit in der 23. Minute, als Govorusic per Querpass Mädel freispielte, der in sehr guter Schussposition einen Tick zu lange zögerte, so konnte die Neu-Ulmer Abwehr in höchster Not doch noch klären. Das Elend für den Gast aus Bad Boll begann in der 61. Minute. Owusu wurde nicht entschlossen genug attackiert, dessen satter Schuss aus 20 Metern fand für Torhüter Lang unhaltbar den Weg zu 1:0 in die Bad Boller Maschen. Das zweite Tor war dem besten Spieler der Gastgeber vorenthalten. Kukic, den die Bad Boller Defensive zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekommen konnte, schloss einen Neu-Ulmer Konter gekonnt mit einem platzierten Schuss aus halblinker Position im Strafraum zum vorentscheidenden 2.0 ab (72.). Zwei weitere sehr gute Möglichkeiten auf 3:0 zu stellen ließen wieder Kukic (75.) und Vojnovic (76.) liegen. Die erste ernstzunehmende Parade des Neu-Ulmer Torhüters Maden erfolgte erst in der 85. Minute. Skrobic auf Bad Boller Seite mit schönem Pass auf Colic, der zwang Maden aus 10 Metern aus halblinker Position zu einer sehenswerten Fußabwehr. Vier Minuten vor Schluss tauchte Weibler alleine vor Lang auf, der Bad Boller Schlussmann verhinderte mit einer Glanztat Schlimmeres. Das konnte er zwei Minuten später nicht mehr, als nach einem Eckball von Barwan der Schuss von Nergiz zum 3:0 Endstand im Bad Boller Gehäuse einschlug. Es gilt jetzt für den TSV Bad Boll schnellstmöglich wieder in die Spur zu kommen und eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag zu legen, denn bereits am kommenden Mittwoch (17 Uhr) wartet in der dritten Runde des WFV-Pokal die höherklassige TSG Hofherrnweiler (Verbandsliga) in Bad Boll auf die Suvalic Schützlinge. Die Bad Boller Mannschaft will unbedingt mit einem Sieg in das Achtelfinale des sehr attraktiven Wettbewerbs einziehen.

TSV Bad Boll: Lang, Nicastro, Strohmaier, Topolovec, Gress, Unger, Ceküc (60. Petricevic), Sönmez (78. Quattrone), Govorusic (61. Colic), Mädel (61. Skrobic), Ruther.

Zuschauer: 200; Schiedsrichter: Stefan Müller    

Sonntag, 04.09.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. Göppinger Sportverein II 4:0 (1:0), Tore: Moritz Müller (2), Shqiprim Kikci (2)

Vorschau:

Mittwoch, 07.09.2022 WFV Verbandspokal: TSV Bad Boll gegen TSG Hofhernnweiler-Unterrombach, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 11.09.2022 TSV Bad Boll gegen SSG Ulm, Anspiel 16:00 Uhr

Sonntag, 11.09.2022 Türk. SV Ebersbach II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 14:00 Uhr

 


05.09.2022

Zweite Niederlage in Folge

1. Mannschaft

Nach der Vorwochenniederlage gegen den damaligen Tabellenletzten TSV Plattenhardt setzte es für den TSV Bad Boll erneut eine Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Türk Spor Neu-Ulm.mehr lesen >

 
05.09.2022

Zweite Niederlage in Folge

1. Mannschaft

Nach der Vorwochenniederlage gegen den damaligen Tabellenletzten TSV Plattenhardt setzte es für den TSV Bad Boll erneut eine Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Türk Spor Neu-Ulm. Der Gast aus Bad Boll fand auf dem nassen und tiefen Rasenplatz im Neu-Ulmer Fußballstadion während der gesamten Spielzeit nicht zu seiner Normalform. Vor dem Spiel mussten die Defensivakteure Schöll und Schropp verletzungsbedingt auf Bad Boller Seite passen. Während in der an Höhepunkten armen Landesligabegegnung die erste Hälfte noch einigermaßen ausgeglichen verlief, ging der zweite Durchgang ganz klar an die Gastgeber aus dem bayerischen Neu-Ulm, die somit am Ende auch hochverdient als Sieger den Platz verlassen und ihre ersten Punkte der aktuellen Spielzeit bejubeln dürften. Nach 13 Minuten das erste Mal Arbeit für den gut aufgelegten Bad Boller Torhüter Lang. Er rettete gegen Vojnovic, der aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Bad Boll hatte seine beste Möglichkeit in der 23. Minute, als Govorusic per Querpass Mädel freispielte, der in sehr guter Schussposition einen Tick zu lange zögerte, so konnte die Neu-Ulmer Abwehr in höchster Not doch noch klären. Das Elend für den Gast aus Bad Boll begann in der 61. Minute. Owusu wurde nicht entschlossen genug attackiert, dessen satter Schuss aus 20 Metern fand für Torhüter Lang unhaltbar den Weg zu 1:0 in die Bad Boller Maschen. Das zweite Tor war dem besten Spieler der Gastgeber vorenthalten. Kukic, den die Bad Boller Defensive zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekommen konnte, schloss einen Neu-Ulmer Konter gekonnt mit einem platzierten Schuss aus halblinker Position im Strafraum zum vorentscheidenden 2.0 ab (72.). Zwei weitere sehr gute Möglichkeiten auf 3:0 zu stellen ließen wieder Kukic (75.) und Vojnovic (76.) liegen. Die erste ernstzunehmende Parade des Neu-Ulmer Torhüters Maden erfolgte erst in der 85. Minute. Skrobic auf Bad Boller Seite mit schönem Pass auf Colic, der zwang Maden aus 10 Metern aus halblinker Position zu einer sehenswerten Fußabwehr. Vier Minuten vor Schluss tauchte Weibler alleine vor Lang auf, der Bad Boller Schlussmann verhinderte mit einer Glanztat Schlimmeres. Das konnte er zwei Minuten später nicht mehr, als nach einem Eckball von Barwan der Schuss von Nergiz zum 3:0 Endstand im Bad Boller Gehäuse einschlug. Es gilt jetzt für den TSV Bad Boll schnellstmöglich wieder in die Spur zu kommen und eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag zu legen, denn bereits am kommenden Mittwoch (17 Uhr) wartet in der dritten Runde des WFV-Pokal die höherklassige TSG Hofherrnweiler (Verbandsliga) in Bad Boll auf die Suvalic Schützlinge. Die Bad Boller Mannschaft will unbedingt mit einem Sieg in das Achtelfinale des sehr attraktiven Wettbewerbs einziehen.

TSV Bad Boll: Lang, Nicastro, Strohmaier, Topolovec, Gress, Unger, Ceküc (60. Petricevic), Sönmez (78. Quattrone), Govorusic (61. Colic), Mädel (61. Skrobic), Ruther.

Zuschauer: 200; Schiedsrichter: Stefan Müller    

Sonntag, 04.09.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. Göppinger Sportverein II 4:0 (1:0), Tore: Moritz Müller (2), Shqiprim Kikci (2)

Vorschau:

Mittwoch, 07.09.2022 WFV Verbandspokal: TSV Bad Boll gegen TSG Hofhernnweiler-Unterrombach, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 11.09.2022 TSV Bad Boll gegen SSG Ulm, Anspiel 16:00 Uhr

Sonntag, 11.09.2022 Türk. SV Ebersbach II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 14:00 Uhr

 


29.08.2022

Unnötige Niederlage gegen Plattenhardt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat in seinem Landesliga-Heimspiel gegen die TSVgg Plattenhardt eine sicher geglaubte Partie noch aus der Hand gegeben.mehr lesen >

 
29.08.2022

Unnötige Niederlage gegen Plattenhardt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat in seinem Landesliga-Heimspiel gegen die TSVgg Plattenhardt eine sicher geglaubte Partie noch aus der Hand gegeben. Die Mannschaft von Trainer Jasko Suvalic führte nach Toren von David Govorusic (27.) und Karlo Petricevic (33.) bereits verdient mit 2:0, doch die bisher noch punktlosen Gäste von den Fildern drehten vor 120 Zuschauern im Erlengarten das Spiel mit Hilfe von drei Standardsituationen. Duje Tokic (42.) brachte Plattenhardt noch vor der Pause mit einem direkt verwandelten Freistoß zurück ins Geschehen, in der Schlussphase trafen der aufgerückte Innenverteidiger Julian Hofacker per Kopf nach einer Ecke (78.) und Enrico Raupach per Foulelfmeter (85.). Plattenhardts Fatmar Karasalihovic war zuvor im Zweikampf mit Din Subasic im Strafraum zu Fall gekommen. „Der Elfmeter war ein Witz, es war eher ein Offensivfoul“, schimpfte Trainer Suvalic über die Entscheidung von Schiedsrichter Florian Guth, „trotzdem müssen wir uns bei dem Spielverlauf natürlich an die eigene Nase fassen, weil wir den Sack nicht zugemacht haben. Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit für uns entscheiden können. Ich weiß nicht, wie oft wir im Sechzehner waren. Aber uns fehlt der Killerinstinkt vor dem Tor“.
Der TSV Bad Boll begann dominant, Gästetorhüter Denis Grgic musste schon früh gegen Sven Sönmez (9.) und Yannick Ruther (14.) retten. Nach einer Ecke für Plattenhardt leitete Sönmez den Konter ein, Karlo Petricevic bediente von der linken Seite Torschütze Govorusic perfekt zum 1:0. Bad Bolls Mittelfeldregisseur legte mit einem präzisen Flachschuss den zweiten Treffer selbst nach. Nach dem Seitenwechsel ging den Gastgebern jedoch die Ordnung verloren, Plattenhardt bäumte sich nach seinem Saisonfehlstart mit vier Niederlagen gegen die fünfte Pleite auf. In der Abwehr des TSV Bad Boll machte sich zunehmend das Fehlen von Dominik Schöll bemerkbar. Der Innenverteidiger hatte nach einer halben Stunde mit einer Muskelverletzung den Platz verlassen müssen. Auch Petricevic musste angeschlagen runter. Suvalic konnte von der Bank zwar nominell gut nachlegen, allerdings brachten auch die erfahrenen Strohmaier, Ceküc, Mädel und Colic keine Ruhe mehr ins Spiel. Nach Colic-Flanke traf Mädel aus schwieriger Position per Kopf den Pfosten (76). Die Suvalic-Elf schien einem letztlich gerechten Arbeitssieg entgegenzugehen, doch dann köpfte Hofacker zu leicht ein. In der Crunchtime konnte der TSV nicht mal den einen Punkt halten. „Das ist sehr bitter. Aus dem Spiel heraus hatte Plattenhardt fast keine Torchance, es waren drei Standards“, haderte Suvalic, „es brauchte heute leider wenig, um gegen uns ein Tor zu machen, aber es brauchte viel, damit wir selbst eins schießen“. (Markus Munz - NWZ v. 29.08.2022)
TSV Bad Boll: Lang – Greß (55. Ceküc), Schöll (31. Strohmaier), Topolovec, Schropp, Ruther, Unger,
Petricevic (72. Colic), Subasic, Sönmez, Govorusic (61. Mädel).

Sonntag, 28.08.2022 1. FC Heiningen II gegen TSV Bad Boll II 4:1 (3:0), Tor: Shqiprim Nikci

Vorschau:

Samstag, 03.09.2022 Türk Spor Neu-Ulm gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 04.09.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. Göppinger Sportverein III, Anspiel 15:00 Uhr

Mittwoch, 07.09.2022 WFV Pokal 3. Runde: TSV Bad Boll gegen TSG Hofhernnweiler-Unterrombach, Anspiel 17:00 Uhr


29.08.2022

Unnötige Niederlage gegen Plattenhardt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat in seinem Landesliga-Heimspiel gegen die TSVgg Plattenhardt eine sicher geglaubte Partie noch aus der Hand gegeben.mehr lesen >

 
29.08.2022

Unnötige Niederlage gegen Plattenhardt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat in seinem Landesliga-Heimspiel gegen die TSVgg Plattenhardt eine sicher geglaubte Partie noch aus der Hand gegeben. Die Mannschaft von Trainer Jasko Suvalic führte nach Toren von David Govorusic (27.) und Karlo Petricevic (33.) bereits verdient mit 2:0, doch die bisher noch punktlosen Gäste von den Fildern drehten vor 120 Zuschauern im Erlengarten das Spiel mit Hilfe von drei Standardsituationen. Duje Tokic (42.) brachte Plattenhardt noch vor der Pause mit einem direkt verwandelten Freistoß zurück ins Geschehen, in der Schlussphase trafen der aufgerückte Innenverteidiger Julian Hofacker per Kopf nach einer Ecke (78.) und Enrico Raupach per Foulelfmeter (85.). Plattenhardts Fatmar Karasalihovic war zuvor im Zweikampf mit Din Subasic im Strafraum zu Fall gekommen. „Der Elfmeter war ein Witz, es war eher ein Offensivfoul“, schimpfte Trainer Suvalic über die Entscheidung von Schiedsrichter Florian Guth, „trotzdem müssen wir uns bei dem Spielverlauf natürlich an die eigene Nase fassen, weil wir den Sack nicht zugemacht haben. Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit für uns entscheiden können. Ich weiß nicht, wie oft wir im Sechzehner waren. Aber uns fehlt der Killerinstinkt vor dem Tor“.
Der TSV Bad Boll begann dominant, Gästetorhüter Denis Grgic musste schon früh gegen Sven Sönmez (9.) und Yannick Ruther (14.) retten. Nach einer Ecke für Plattenhardt leitete Sönmez den Konter ein, Karlo Petricevic bediente von der linken Seite Torschütze Govorusic perfekt zum 1:0. Bad Bolls Mittelfeldregisseur legte mit einem präzisen Flachschuss den zweiten Treffer selbst nach. Nach dem Seitenwechsel ging den Gastgebern jedoch die Ordnung verloren, Plattenhardt bäumte sich nach seinem Saisonfehlstart mit vier Niederlagen gegen die fünfte Pleite auf. In der Abwehr des TSV Bad Boll machte sich zunehmend das Fehlen von Dominik Schöll bemerkbar. Der Innenverteidiger hatte nach einer halben Stunde mit einer Muskelverletzung den Platz verlassen müssen. Auch Petricevic musste angeschlagen runter. Suvalic konnte von der Bank zwar nominell gut nachlegen, allerdings brachten auch die erfahrenen Strohmaier, Ceküc, Mädel und Colic keine Ruhe mehr ins Spiel. Nach Colic-Flanke traf Mädel aus schwieriger Position per Kopf den Pfosten (76). Die Suvalic-Elf schien einem letztlich gerechten Arbeitssieg entgegenzugehen, doch dann köpfte Hofacker zu leicht ein. In der Crunchtime konnte der TSV nicht mal den einen Punkt halten. „Das ist sehr bitter. Aus dem Spiel heraus hatte Plattenhardt fast keine Torchance, es waren drei Standards“, haderte Suvalic, „es brauchte heute leider wenig, um gegen uns ein Tor zu machen, aber es brauchte viel, damit wir selbst eins schießen“. (Markus Munz - NWZ v. 29.08.2022)
TSV Bad Boll: Lang – Greß (55. Ceküc), Schöll (31. Strohmaier), Topolovec, Schropp, Ruther, Unger,
Petricevic (72. Colic), Subasic, Sönmez, Govorusic (61. Mädel).

Sonntag, 28.08.2022 1. FC Heiningen II gegen TSV Bad Boll II 4:1 (3:0), Tor: Shqiprim Nikci

Vorschau:

Samstag, 03.09.2022 Türk Spor Neu-Ulm gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 04.09.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. Göppinger Sportverein III, Anspiel 15:00 Uhr

Mittwoch, 07.09.2022 WFV Pokal 3. Runde: TSV Bad Boll gegen TSG Hofhernnweiler-Unterrombach, Anspiel 17:00 Uhr


Verdienter Punktgewinn gegen Topfavorit Oberensingen
21.08.2022

Verdienter Punktgewinn gegen Topfavorit Oberensingen

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll setzte im Nürtinger Wörth-Stadion seine Serie ohne Niederlage auch beim Ligatopfavoriten TSV Oberensingen mit einem insgesamt verdienten und auch leistungsgerechten 1.1 Unentschieden fort. mehr lesen >

 
21.08.2022

Verdienter Punktgewinn gegen Topfavorit Oberensingen

1. Mannschaft
Verdienter Punktgewinn gegen Topfavorit Oberensingen

Der TSV Bad Boll setzte im Nürtinger Wörth-Stadion seine Serie ohne Niederlage auch beim Ligatopfavoriten TSV Oberensingen mit einem insgesamt verdienten und auch leistungsgerechten 1.1 Unentschieden fort. Ärgerlich für die Gäste aus Bad Boll war der Umstand, dass der insgesamt hervorragend leitende Unparteiische Tobias Grauf in der 69. Spielminute auf einen doch sehr schmeichelhaften Foulelfmeter für die Gastgeber entschied, der dann zum 1:1 Endstand führte. Fast schon zur Gewohnheit geworden sind die Bad Boller Verletzungssorgen, so auch vor dem Landesligaspitzenspiel gegen den TSV Oberensingen. Bad Bolls Trainer Jasko Suvalic musste die Mannschaft wieder umbauen. Die Akteure Strohmaier, Skrobic, Petricevic, Hartmann, Nicastro sowie der 2. Torhüter Sauter standen für die Mannschaft nicht zur Verfügung. Der Gastgeber aus Oberensingen baute von Beginn an mächtig Druck auf die Bad Boller Defensive auf. Die vielbeinige Abwehr und der seht gut aufgelegte Torhüter Lang wussten aber auf alle Herausforderungen eine Antwort. Nach bereits 3 Minuten prüfte Herl Torhüter Lang mit einem satten Schuss aus 15 Metern, dieser klärte im Nachfassen. In der 12. Minute tauchte Honigmann nach gewonnenem Laufduell alleine vor Lang auf, der Bad Boller Keeper klärte bravorös mit einer Fußabwehr. Die erste Bad Boller Antwort nach 15 Minuten. Eine satte Direktabnahme von Govorusic aus 18 Metern zwang Oberensingens Torhüter Holzwarth zur Höchstleistung. Der Bad Boller Führungstreffer dann in der 26. Minute. Govorusic flanke von der Grundlinie auf Gress, der mit einer satten Volleyabnahme Holzwarth im Tor der Gastgeber zur nächsten Glanzparade auf Kosten eines Eckballs zwang. Ceküc zirkelte die Ecke punktgenau auf Unger, der aus 10 Metern mit einem platzierten Flachschuss das 0:1 markierte. Vier Minuten später die nächste Großchance für Oberensingen. Tausch mit einem Schuss aus der Drehung im Bad Boller Strafraum, wieder war Lang mit einer Reflexbewegung zur Stelle und verhinderte Schlimmeres. In der 34. Minute hatte Govorusic frei aus 14 Metern die Chance zum 2. Bad Boller Treffer. Wieder reagierte Holzwarth hervorragend. Danach noch zwei weitere gute Szenen für Oberensingen. In der 39. Minute rettete Lang gegen Stefania, drei Minuten später  Topolovec gegen Zaglauer. Die zweite Halbzeit begann mit je einer sehr guten Kopfballchance für jedes Team. Zunächst setzte Tausch seine wuchtigen Kopfball aus 8 Metern über die Bad Boller Querlatte (47.), nur eine Minute später ging Ruthers Kopfball zum Zentimeter neben den Oberensinger Pfosten. Die dickste Chance des Gastgebers in der 53. Minute. Ein sehenswerter Schlenzer von Zaglauer prallte vom Innenpfosten wieder zurück ins Spielfeld. Dann folgte die bereits zu Berichtsbeginn erwähnte 69. Spielminute. Der eingewechselte Oberensinger Kögler kam im Bad Boller Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Grauf zeigte auf den Elfmeterpunkt. Er auf Oberensinger Seite ließ sich nicht lange bitten und verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. Bad Boll zeigte sich unbeindruckt und spielte in der verbleibenden Spielzeit nicht auf Halten des Ergebnisses sondern weiter auf Auswärtssieg. Die Mannschaft belohnte sich mit zwei weiteren Großchancen. Colic setzte Mädel in Szene, dessen satter Schuss strich aus halblinker Position knapp am langen Pfosten vorbei (86.). Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff Ceküc mit einem satten Schuss aus 35 Metern. Torhüter Holzwarth sah den Ball spät und klärte per Fußabwehr. Mit dem Punkt kann der TSV Bad Boll sehr gut leben, darf die Suvalic-Truppe doch für eine Nacht auf Platz 1 der Landesliga II bleiben. Am kommenden Samstag um 17.30 Uhr gibt dann das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Plattenhardt im Bad Boller Bollwerkstadion seine Visitenkarte ab.

TSV Bad Boll: Lang, Gress, Schropp, Schöll, Topolovec, Unger, Ceküc, Sönmez (90. Bugrowski), Quattrone (74. Subasic), Ruther (83.Mädel), Govorusic (63. Colic).

Schiedsricher: Tobias Grauf; Zuschauer: 200

Vorschau:

Samstag, 27.08.2022 TSV Bad Boll gegen TSVgg Plattenhardt - Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 28.08.2022 1. FC Heiningen II gegen TSV Bad Boll II - Anspiel 15:00 Uhr


Dritter Sieg im dritten Spiel
18.08.2022

Dritter Sieg im dritten Spiel

1. Mannschaft

Mit einem verdienten Sieg holte sich der TSV Bad Boll die nächsten drei Punkte in der Landesliga Staffel 2.mehr lesen >

 
18.08.2022

Dritter Sieg im dritten Spiel

1. Mannschaft
Dritter Sieg im dritten Spiel

In der ersten Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften nennenswerte Vorteile erarbeiten. Die 150 Zuschauer im Bad Boller Erlengarten bekamen in der hart umkämpften Landesliga-Begegnung zunächst nur wenig Höhepunkte zu sehen. Nach zwanzig Minuten setzte Weilimdorfs Maximilian Wojcik im Anschluss an einen Standard zum Kopfball an, der Ball ging aber über das Tor. Beim TSV Bad Boll gab Karlo Petricevic in der 32. Minute einen Flachschuss aus Strafraumnähe ab, den Gästekeeper Dominik Ferdek ohne Probleme zur Ecke bereinigte. In der Nachspielzeit war Sven Sönmez plötzlich alleine durch. Die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten blieb unten, aber Sönmez schob den Ball am Kasten vorbei. Nach dem Seitenwechsel bekam die Partie eine andere Dynamik. Die Gastgeber nutzten in der 51. Minute einen Umschaltmoment zur Führung. Karlo Petricevic schloss aus dem Rückraum direkt und platziert gegen die Laufrichtung von Ferdek ab. Der TSV Bad Boll blieb nach dem 1:0 präsenter, nutzte die sich nun bietenden Räume und wollte nachlegen. In der 61. Minute schaltete die Suvalic-Elf wieder schnell um, der aufgerückte Innenverteidiger Dominik Schöll ließ allein vor Ferdek per Kopf das sicher geglaubte 2:0 liegen. In der immer hektischer werdenden Begegnung trat Weilimdorfs Furkan Hut nach und sah in der 70. Minute die Rote Karte. Drei Minuten später schoss Damir Topolovec einen Abpraller aus kurzer Distanz über das Gästetor. Auf der anderen Seite zog Erdinc Bozoglu für den TSV Weilimdorf ab. Ein Mitspieler fälschte ab und machte den Ball dadurch gefährlich. Torwart Alexander Lang war schon in die andere Ecke unterwegs, doch zum Glück für den TSV Bad Boll senkte sich das Spielgerät nicht ins Tor, sondern auf das Tornetz. Fünf Minuten vor Schluss kam der Ball zum eingewechselten Pascal Hartmann, doch auch der Routinier vergab freistehend die längst fällige Entscheidung. Die Mannschaft des TSV Bad Boll verteidigte die knappe Führung über die Zeit und konnte ihrem Teammanager Joachim Rickel den dritten Sieg im dritten Spiel zu dessen Geburtstag schenken. „Wir haben uns nach der Pause nochmal besser auf die Standardsituationen von Weilimdorf eingestellt. Auf Grund der zweiten Halbzeit war der Sieg absolut verdient, wir hätten noch viel mehr Tore machen können“, erklärte Trainer Jasko Suvalic.
TSV Bad Boll: Lang – Greß, Schöll, Topolovec, Schropp (72. Unger), Ceküc, Petricevic (76. Hartmann),
Ruther, Sönmez, Quattrone (54. Subasic), Skrobic (63. Mädel)


17.08.2022

TSV Bad Boll II gewinnt den Gold-Ochsen-Cup 2022

1. Mannschaft

Die zweite Mannschaft des TSV Bad Boll gewinnt in Dürnau überraschend, aber auch verdient den Gold-Ochsen-Cup 2022.mehr lesen >

 
17.08.2022

TSV Bad Boll II gewinnt den Gold-Ochsen-Cup 2022

1. Mannschaft

Vom 03.08 bis 06.08. fand zum bereits dritten Mal der Gold-Ochsen-Cup in der Nachbargemeinde Dürnau statt. Das Turnier, bestehend aus 2 Gruppen mit je 3 Mannschaften, dient während der laufenden Sommervorbereitung als gute Standortbestimmung und willkommene Abwechslung zu den vielen Trainingseinheiten. Gespielt wurde im Modus 2x30 Minuten mit den Plätzen 1 und 2 aus beiden Gruppen als Halbfinalisten mit anschließendem Spiel um Platz 3 und dem Finale.
Zum Auftakt am Mittwoch ging es für unser Team um 19.45 Uhr gegen den A-Ligisten TSV Obere Fils. Nach einem frühen 1:0-Rückstand gingen wir zehn Minuten vor der Halbzeit durch toll herausgespielte Tore von Moritz Müller und Christian Rieker noch mit 2:1 in Führung. Diese hielt trotz ein Mann in Überzahl leider nur bis zur 52. Minute, ehe der Gegner das 2:2 markierte. Dank eines strammen Fernschusses unseres Kapitäns Lukas Kölle eine Minute vor Ende konnte die Partie aber doch noch für uns entschieden werden.
Im zweiten Gruppenspiel einen Tag später war der Bezirksliga-Absteiger aus Rechberghausen unser Gegner. Nach einem ausgeglichenen Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten gelang uns Mitte der 2. Halbzeit der umjubelte Führungs- und wie sich später herausstellte auch der Siegtreffer durch einen Abstauber von Christian Rieker. Dieser war auch gleichbedeutend mit dem Gruppensieg, denn uns im Vorfeld wohl kaum jemand zugetraut hätte. Nach Abpfiff der Partie wurde dementsprechend lautstark der Halbfinaleinzug gefeiert und direkt mit der Regeneration für den bereits zwei Tage späteren Finaltag begonnen.
Als sich am Freitagabend in der Gruppe A dann herausstellte, dass der TSV Wäschenbeuren unser Halbfinalgegner sein wird, stieg die Vorfreude innerhalb der Mannschaft schon an, ehe es am nächsten Morgen um 11.30 Uhr bei hochsommerlichen Temperaturen zum Anpfiff der Partie kam.
Nach 60 Minuten intensivem Kreisliga-Fussball ging es trotz einer Führung durch Moritz Müller schlussendlich mit einem 1:1 direkt zum Elfmeterschießen über. Dank den treffsicheren Schützen Nico Glaser, Max Benesch, Lukas Kölle und Manuel Stern, der sowohl als Torhüter als auch als Elfmeterschütze überzeugte, feierten wir anschließend den Finaleinzug, den der Gastgeber aus Dürnau nach einem überzeugenden Sieg über den 1. FC Rechberghausen im anderen Halbfinale ebenfalls schaffte. Somit war das „Traumfinale“ und Lokalderby zwischen dem TSV Bad Boll II und dem GSV Dürnau perfekt. Vor einer guten Kulisse war es dann am späten Nachmittag soweit - das Finale stand an!
Nach zuvor drei kräftezehrenden Spielen in 4 Tagen wollten beide Teams das Turnier nun vollends für sich entscheiden und boten ein spannendes, sowie für diese Paarung üblich, umkämpftes Spiel. Durch einen von den Trainern vorgegebenen und in Hälfte eins stark umgesetzten Taktikplans, lagen wir zur Halbzeit durch einen präzisen Flachschuss ins lange Eck durch Max Benesch mit 1:0 in Front. Nach der Halbzeitansprache blieb das Spiel bis zum Schluss intensiv und weiterhin spannend, da Dürnau stets versuchte Druck auf unser Tor auszuüben. Durch Kontersituationen blieben wir weiter gefährlich ohne aber eine frühere Entscheidung herbeizuführen. Als der Abpfiff des Schiedsrichters dann aber ertönte, standen wir endgültig als Turniersieger fest und es konnte mit einer angestimmten „Humba“ im Kreise der Mannschaft mit den Trainern und Betreuern gefeiert werden. Bei der abschließenden Siegerehrung nahm Kapitän Lukas Kölle den Wander- sowie den Siegerpokal entgegen und die Mannschaft konnte sich nach einem klasse gespielten Turnier noch einmal selbst feiern.

An dieser Stelle auch nochmals ein großes Dankeschön an den GSV Dürnau als Veranstalter für das gut organisierte Turnier.


TSV Bad Boll gewinnt wieder in Echterdingen
15.08.2022

TSV Bad Boll gewinnt wieder in Echterdingen

1. Mannschaft

Die Bad Boller Serie mit dem vierten Sieg im vierten Pflichtspiel hielt auch beim vor dem Spiel leicht favorisierten Gastgeber vom TV Echterdingen.mehr lesen >

 
15.08.2022

TSV Bad Boll gewinnt wieder in Echterdingen

1. Mannschaft
TSV Bad Boll gewinnt wieder in Echterdingen

Die Bad Boller Serie mit dem vierten Sieg im vierten Pflichtspiel hielt auch beim vor dem Spiel leicht favorisierten Gastgeber vom TV Echterdingen. Der TSV Bad Boll mußte auch die Akteure Nicastro (Verletzt) und Colic (Urlaub) verzichten, ansonsten konnte Bad Bolls Trainer Suvalic personell aus dem Vollen schöpfen. Die Partie begann im Stadion Goldäcker auf dem gut bespielbaren Rasenplatz gleich mit einem Paukenschlag. Mit dem ersten Angriff nach nicht einmal einer Minute stand Celiktas nach Pass von Yilmaz völlig frei vor Bad Bolls Torhüter Lang, verzog aber aus 12 Metern knapp neben das Tor. Das 1:0 für die Gastgeber dann aber doch in der 18. Spielminute. Nach einem hohen Ball in den Bad Boller Strafraum geriet die Abwehr des TSV zu kurz, Yilmaz stand richtig und staubte zum Führungstreffer ab. Der erste Bad Boller Angriff in der 30. Spielminute sorgte für die erste Gefahr. Ceküc mit herrlichem langem Pass auf Ruther, der scheiterte nach gewonnenem Laufduell am glänzend reagierenden Echterdinger Torhüter Birkeneder. Nur zwei Minuten später wieder Ruther, diesmal ließ der Bad Boller Stürmer Birkeneder  mit seinem satten Schuss aus 15 Metern keine Abwehrmöglichkeit und glich sehenswert zum 1:1 aus. Kurz vor der Halbzeit hatten beide Mannschaften noch die Chance zur Führung. In der 40.Minute war Dölker auf Echterdinger Seite bereits an Bad Bolls Torhüter Lang vorbei, der Winkel geriet etwas zu spitz, Schropp konnte klären. In der 45. Minute setzte wieder Schropp Sönmez in Szene, der bediente Govorusic, dessen Schuss aus 16 Metern lenkte Torhüter Birkenrieder mit einer Glanzparade zur Ecke. Der zweite Durchgang begann wie die erste Halbzeit mit einer Schrecksekunde für den Gast aus Bad Boll. Celiktas im eins gegen eins gegen Torhüter Lang, wieder verkürzte der Bad Boller Torhüter geschickt, der Schuss landete am Aussennetz. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Bis zur 81. Minute. Schneller Konter Echterdingen über die rechte Seite, Flanke Miller, wuchtiger Kopfball Celiktas aus kurzer Distanz, Lang im Bad Boller Tor verhinderte mit einer herrlichen Parade den gegnerischen Führungstreffer. Nur eine Minute später fiel dieser auf der Gegenseite für den TSV Bad Boll. Langer Ball aus der Hälfte des TSV Bad Boll, Skrobic mit schönen Balleroberung und Ablage auf Sönmez, der mit viel Übersicht auf den freien Petricevic. Der drang in den Echterdinger Strafraum ein und setzte den Ball unhaltbar, flach und platziert zum 1:2 in die Echterdinger Maschen. Kurz vor dem Ende zeigte dann nochmals Torwart Lang auf Bad Boller Seite sein ganzes Können. Er entschärfte den Schuss von Caldas de Carvalho aus halblinker Position aus 8 Metern und hielt so die drei Punkte für seine Farben fest. Fast mit dem Schlusspfiff strich ein direkter Freistoß von Yildirim über die Bad Boller Querlatte. So stand am Ende ein nicht unverdienter Auswärtserfolg des TSV Bad Boll beim TV Echterdingen. 

 

TSV Bad Boll:

Lang, Schropp, Topolovec (15. Strohmaier / 62. Gress), Schöll, Unger, Petricevic, Ceküc, Govorusic (46. Skrobic), Subasic, Ruther, Sönmez (84. Hartmann)

 

Zuschauer:

200

 

Schiedsrichter:

Valentino Parys




Derbysieg gegen Heiningen
08.08.2022

Derbysieg gegen Heiningen

1. Mannschaft

Fast hätte der letzte Eckball für den FC Heiningen den Spielverlauf im Landesliga-Derby vollends auf den Kopf gestellt. mehr lesen >

 
08.08.2022

Derbysieg gegen Heiningen

1. Mannschaft
Derbysieg gegen Heiningen

Fast hätte der letzte Eckball für den FC Heiningen den Spielverlauf im Landesliga-Derby vollends auf den Kopf gestellt. Nachdem schließlich Josip Skrobic die Hereingabe in der Nachspielzeit von der Bad Boller Torlinie aus der Gefahrenzone befördert hatte, stand der 2:1 (2:0)-Heimsieg des TSV Bad Boll fest. „Wir sind sehr zufrieden mit einem verdienten Auftaktsieg in dieser schwierigen Liga. Dass wir dabei so lange zittern mussten, dafür gibt es ein kleines Minus für meine Mannschaft“, bewertete TSV-Trainer Jasko Suvalic die ersten neunzig Liga-Minuten.

Das knappe Resultat schmeichelte den Gästen. Die neuformierte Heininger Mannschaft war vor den 300 Zuschauern im Erlengarten mit zwei Gegentoren noch gut bedient. Und beim überraschenden Anschlusstreffer für den FCH bugsierte Neuzugang Anthony Coppola, der als Zehner hinter der Spitze die Offensive ordnen sollte, einen Eckball eher zufällig mit dem Oberkörper über die Linie. Fünf Minuten nach dem 2:1 gab Justin Hrabar einen Schuss aus der Drehung ab, den TSV-Keeper Alexander Lang stark parierte. Viel mehr kam trotz einer Steigerung in der zweiten Halbzeit offensiv nicht vom Verbandsliga-Absteiger. „Bad Boll hatte ein klares Chancenplus, deshalb geht das Ergebnis natürlich in Ordnung“, sagte Fabio Morisco nach seiner Premiere auf der Heininger Bank, „die Tore sind nach Fehlern von uns zu leicht gefallen. Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, wie sie nach der Halbzeit nochmal rausgekommen ist“.

Nach einer Viertelstunde Abtasten gab David Govorusic, einer von zwei Neuzugängen in der Startelf der Gastgeber, den ersten gefährlichen Kopfball ab. FCH-Kapitän Robin Reichert rettete auf der Linie. Der FC Heiningen versuchte das Zentrum zuzustellen, dafür beschäftigte der TSV Bad Boll den Gegner über die Flügel. Beide Heininger Außenverteidiger mussten schon im Verlauf der ersten Halbzeit zur Gelben Karte greifen. In der 22. Minute narrte Yasin Ceküc an der Torauslinie Fabio Greco und legte nach innen, wo Sven Sönmez um einen Schritt verpasste. Nach Pass von Karlo Petricevic verhinderte Reichert mit einer starken Grätsche gegen Yannick Ruther Schlimmeres (34.). Alles konnte aber auch Reichert, einer von nur drei verbliebenen Heiningern aus der letzten Saison, nicht wegverteidigen. Vor dem 1:0 hatte er im Strafraum gegen Petricevic das Nachsehen. Der TSV-Regisseur passte in die Mitte, der aufgerückte Rechtsverteidiger Niklas Greß, Neuzugang vom SV Fellbach, vollendete. Govorusic köpfte eine Ceküc-Flanke zunächst ganz knapp vorbei (42.), unmittelbar vor dem Pausenpfiff entwischte er dann bei einem langen Ball der Heininger Innenverteidigung und erhöhte mit einem satten Linksschuss auf 2:0. In der zweiten Halbzeit versäumten es die Gastgeber mehrfach, den Sack zuzumachen, und wären dafür beinahe noch bestraft worden.

TSV Bad Boll: Lang – Greß, Schöll, Topolovec, Schropp (87. Strohmaier), Ceküc, Petricevic (75. Unger), Ruther, Sönmez, Quattrone (63. Skrobic), Govorusic (82. Mädel).

FC Heiningen: Bopp – Celik (56. Ascherl), Reichert, Greco, Wanner, Bühler, Glaser (78. Günes), Arngold, Coppola, Orfanidis, Hrabar.

SR: Özgür Tan (Neu-Ulm).

Tore: 1:0 Greß (40.), 2:0 Govorusic (45.), 2:1 Coppola (60.).

Zuschauer: 300.


TSV Bad Boll feiert Pokal-Coup gegen Großaspach
01.08.2022

TSV Bad Boll feiert Pokal-Coup gegen Großaspach

1. Mannschaft

Im WFV-Pokal schlägt der Landesligist im heimischen Erlengarten den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach nach toller Aufholjagd mit 3:2 und qualifiziert sich für Runde drei.mehr lesen >

 
01.08.2022

TSV Bad Boll feiert Pokal-Coup gegen Großaspach

1. Mannschaft
TSV Bad Boll feiert Pokal-Coup gegen Großaspach

Pokalüberraschung im Erlengarten: In der zweiten Runde des WFV-Pokals besiegte Landesliga-Dino TSV Bad Boll den ehemaligen Drittligisten und heutigen Regionalliga-Absteiger SG Sonnenhof Großaspach nach 0:2-Rückstand mit 3:2. Vor 200 Zuschauern legten die Gäste einen Traumstart hin. Nach nur drei Minuten versenkte Nico Engel den Ball aus halblinker Position im langen Eck zur 1:0-Führung. Fortan trat der Favorit dominant und zielstrebig auf. Folgerichtig erhöhte der selbsternannte „Dorfklub“ in der 35. Minute auf 2:0. Elias Rahn schickte Dominik Salz mit einem Zuckerpass auf Reisen und Salz hämmerte die Kugel unhaltbar ins lange Eck. Vier Minuten gab es ein erstes Lebenszeichen der Hausherren. Niklas Greß flankte gefühlvoll aus dem rechten Halbfeld in die Box, aber Yannick Ruther segelte am Leder vorbei.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Karlo Petricevic bediente mustergültig den völlig freistehenden Kapitän Yasin Ceküc, der kaltschnäuzig auf 1:2 (47.) stellte. Dies war der Knackpunkt der Partie. Nun drehten die Gastgeber mächtig auf und den Mannen um Dominik Salz fehlte der nötige Pfeffer, um dagegenzuhalten. In der 59. Minute packte Meksud Colic nach einer Konfusion im Gästestrafraum seine „Zauber-Hacke“ aus, aber das Leder klatschte an das Gebälk. Den zweiten Ball setzte Sven Sönmez mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss links unten am Tor vorbei.

Meksud Colic sorgt mit Seitfallzieher für die Entscheidung

In der 74. Minute schnupperten die TSV-Kicker erneut am Ausgleich, aber Colics Freistoß aus 25 Metern wurde von der Gästemauer geblockt. Damir Topolovec setzte nach, aber sein Schuss rauschte über das Aluminium. In der Schlussphase setzte der aufopferungsvoll kämpfende Außenseiter alles auf eine Karte und wurde in der 88. Minute belohnt. Jan-Lukas Schropp bediente mit einem weiten Einwurf von links Dominik Schöll im Strafraum, der den Ball mit der Brust auf Sven Sönmez ablegte, der unhaltbar zum 2:2 traf. In der zweiten Minute der Nachspielzeit setzte Colic dem Pokal-Thriller die Krone auf. Josip Skropic flankte aus dem rechten Halbfeld in den gegnerischen Strafraum. Dort vollendete Colic artistisch per Seitfallzieher zum viel umjubelten 3:2-Siegtreffer.

Jasko Suvalic, Erfolgs-Coach des TSV Bad Boll, war nach der Partie bester Laune: „Ich hatte schon ewig nicht mehr so einen hohen Adrenalin-Ausstoß wie nach dem 2:2. Nach dem Ausgleich habe ich zu den Jungs gesagt, dass wir das Ding vor der Verlängerung gewinnen müssen. Das 3:2 hat dann alles getoppt. Eine pure Adrenalin-Explosion.“

Meksud Colic, der „Man of the match“, war in Feierlaune: „Ich habe das Tor gemacht, aber gewonnen hat das Team. Unser Teamspirit ist einfach der Wahnsinn. Ich spiele hier unheimlich gerne.“ Für den heutigen Gegner und seinen ehemaligen Jugendklub, die SG Sonnenhof Großaspach, fand er warme Worte und wünschte alles Gute für den weiteren Saisonverlauf.

Evangelos Sbonias, der Übungsleiter der Gäste, war nach der Begegnung bitter enttäuscht. „Ein Spiel dauert 90 und keine 45 Minuten“, befand er.

NWZ v. 01.08.2022 - Udo Weber

TSV Bad Boll: Lang – Schöll, Topolovec, Ceküc, Strohmaier (57. Skropic), Petricevic, Sönmez, Quattrone (46. Subasic), Govorusic (53. Colic), Greß (83. Schropp), Ruther.

SG Sonnenhof Großaspach: Reule – Mohr, Manudzio, Frölich, Rahn, Pfänder, Konrad, Dos Santos, Kutlu (88. Celiktas) – Engel, Salz.

Schiedsrichterin: Silke Fritz (Abtsgmünd); Zuschauer: 200.

Bezirkspokal: Sonntag, 31.07.2022 TSV Wendlingen II gegen TSV Bad Boll II, 4:2 n.E. (0:0)

Vorschau:

Mittwoch 03.08.2022 TSV Bad Boll II - TSV Obere Fils, Anspiel in Dürnau (Goldochsen-Cup 2022) 19:45 Uhr

Donnerstag, 04.08.2022 1. FC Rechberghausen - TSV Bad Boll, Anspiel in Dürnau 18:30 Uhr

Derbytime: Samstag, 06.08.2022 TSV Bad Boll - 1. FC Heiningen, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 14.08.2022 TV Echterdingen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


30.07.2022

2.. Runde wfv Pokal - Bad Boll empfängt Sonnenhof Großaspach

1. Mannschaft

Am Samstag, 30.07.2022 ist beim TSV Bad Boll in der zweiten Runde des wfv Pokals der ehemalige Drittligisten und jetzige Oberligist SG Sonnenhof Großaspach zu Gast. Die Partie beginnt um 15:30 Uhr.mehr lesen >

 
30.07.2022

2.. Runde wfv Pokal - Bad Boll empfängt Sonnenhof Großaspach

1. Mannschaft

Nach fünf Erstrunden-Niederlagen in den letzten fünf Jahren hat Fußball-Landesligist TSV Bad Boll endlich wieder einmal den Sprung in die zweite Runde des WFV-Pokals geschafft. Zur Belohnung wartet dort am Samstag um 15.30 Uhr ein attraktives Los. Regionalliga-Absteiger SG Sonnenhof Großaspach tritt im Erlengarten an. „Wir freuen uns darauf, gegen diesen höherklassigen Gegner zu spielen“, sagt Roberto Pelleriti zu dem echten Härtetest eine Woche vor Saisonbeginn in der Landesliga. „Natürlich sind wir der Underdog und können befreit aufspielen, wir wollen aber auch Paroli bieten und dann schauen, wie es läuft “, schätzt der Sportliche Leiter des TSV Bad Boll die Ambitionen gegen den Oberligisten ein. „Aus solchen Spielen kann man immer Erkenntnisse ziehen.
Großaspach ist zwar aus der Regionalliga abgestiegen, ist aber immer noch eine Top-Mannschaft.“ Das Team von Neu-Trainer Evangelos Sbonias, der bis zum 26. Spieltag der Vorsaison beim späteren Oberliga-Meister SGV Freiberg im Amt war, mühte sich in der ersten Pokalrunde bei Landesligist SG Bettringen zu einem 2:1-Pflichtsieg, den Dominik Salz in der 80. Minute sicherstellte. Der 35-jährige Angreifer war in der Winterpause aus Freiberg nach Großaspach gewechselt und arbeitet dort nun wieder mit seinem früheren Trainer zusammen. Für das Torwarttraining bei der SG Sonnenhof Großaspach zeichnet Heiko Ossner verantwortlich, den man in dieser Funktion auch vom FC Heiningen kennt.
Der TSV Bad Boll hat sich in Runde eins beim hoch eingeschätzten TV Echterdingen mit 1:0 durchgesetzt. „Ich gehe weiterhin davon aus, dass Echterdingen in dieser Landesliga-Saison eine große Rolle spielen wird“, sagt Roberto Pelleriti, „wir haben an dem Tag vieles richtig gemacht und in einem kräftezehrenden Spiel eine gute Leistung gezeigt“. Mit Alessandro Nicastro und Karlo Petricevic standen zwei Langzeitverletzte der Vorsaison wieder in der Startelf: „Wir sind froh, dass wir die beiden wieder an Bord haben, ihre Qualität hat uns letztes Jahr gefehlt.“ Bei Nicastro traten muskuläre Probleme auf, ein Risiko wird Trainer Jasko Suvalic mit Blick auf den Rundenstart nicht eingehen. Das gilt auch für die angeschlagenen Angreifer Marcel Mädel (Achillessehne) und Josip Skrobic (Rippenprellung). Der Neuzugang vom SC Geislingen dürfte am Samstag wieder ins Geschehen eingreifen können. „Bei Mädel hoffen wir auch, dass er bald dazustößt, aber wir werden ihn nicht zu früh belasten“, berichtet Pelleriti. Pascal Hartmann fehlt urlaubsbedingt.
POKAL INFO
Landesliga-Aufsteiger JC Donzdorf empfängt am Samstag um 15.30 Uhr in der zweiten WFV-Pokal- Runde den TSV Essingen. Die Gäste aus dem Ostalbkreis belegten in der abgelaufenen Verbandsliga-Saison den fünften Platz. Ein Neuzugang in Essingen ist Abwehrspieler Lennart Ruther vom FC
Heiningen. In der ersten Runde hatte der TSV Essingen ein Freilos. Der JC Donzdorf hat sich bei Bezirksligist TSV Langenau letztlich ungefährdet mit 2:0 durchgesetzt. Die dritte Pokalrunde ist am 7. September angesetzt.
 


30.07.2022

2.. Runde wfv Pokal - Bad Boll empfängt Sonnenhof Großaspach

1. Mannschaft

Am Samstag, 30.07.2022 ist beim TSV Bad Boll in der zweiten Runde des wfv Pokals der ehemalige Drittligisten und jetzige Oberligist SG Sonnenhof Großaspach zu Gast. Die Partie beginnt um 15:30 Uhr.mehr lesen >

 
30.07.2022

2.. Runde wfv Pokal - Bad Boll empfängt Sonnenhof Großaspach

1. Mannschaft

Nach fünf Erstrunden-Niederlagen in den letzten fünf Jahren hat Fußball-Landesligist TSV Bad Boll endlich wieder einmal den Sprung in die zweite Runde des WFV-Pokals geschafft. Zur Belohnung wartet dort am Samstag um 15.30 Uhr ein attraktives Los. Regionalliga-Absteiger SG Sonnenhof Großaspach tritt im Erlengarten an. „Wir freuen uns darauf, gegen diesen höherklassigen Gegner zu spielen“, sagt Roberto Pelleriti zu dem echten Härtetest eine Woche vor Saisonbeginn in der Landesliga. „Natürlich sind wir der Underdog und können befreit aufspielen, wir wollen aber auch Paroli bieten und dann schauen, wie es läuft “, schätzt der Sportliche Leiter des TSV Bad Boll die Ambitionen gegen den Oberligisten ein. „Aus solchen Spielen kann man immer Erkenntnisse ziehen.
Großaspach ist zwar aus der Regionalliga abgestiegen, ist aber immer noch eine Top-Mannschaft.“ Das Team von Neu-Trainer Evangelos Sbonias, der bis zum 26. Spieltag der Vorsaison beim späteren Oberliga-Meister SGV Freiberg im Amt war, mühte sich in der ersten Pokalrunde bei Landesligist SG Bettringen zu einem 2:1-Pflichtsieg, den Dominik Salz in der 80. Minute sicherstellte. Der 35-jährige Angreifer war in der Winterpause aus Freiberg nach Großaspach gewechselt und arbeitet dort nun wieder mit seinem früheren Trainer zusammen. Für das Torwarttraining bei der SG Sonnenhof Großaspach zeichnet Heiko Ossner verantwortlich, den man in dieser Funktion auch vom FC Heiningen kennt.
Der TSV Bad Boll hat sich in Runde eins beim hoch eingeschätzten TV Echterdingen mit 1:0 durchgesetzt. „Ich gehe weiterhin davon aus, dass Echterdingen in dieser Landesliga-Saison eine große Rolle spielen wird“, sagt Roberto Pelleriti, „wir haben an dem Tag vieles richtig gemacht und in einem kräftezehrenden Spiel eine gute Leistung gezeigt“. Mit Alessandro Nicastro und Karlo Petricevic standen zwei Langzeitverletzte der Vorsaison wieder in der Startelf: „Wir sind froh, dass wir die beiden wieder an Bord haben, ihre Qualität hat uns letztes Jahr gefehlt.“ Bei Nicastro traten muskuläre Probleme auf, ein Risiko wird Trainer Jasko Suvalic mit Blick auf den Rundenstart nicht eingehen. Das gilt auch für die angeschlagenen Angreifer Marcel Mädel (Achillessehne) und Josip Skrobic (Rippenprellung). Der Neuzugang vom SC Geislingen dürfte am Samstag wieder ins Geschehen eingreifen können. „Bei Mädel hoffen wir auch, dass er bald dazustößt, aber wir werden ihn nicht zu früh belasten“, berichtet Pelleriti. Pascal Hartmann fehlt urlaubsbedingt.
POKAL INFO
Landesliga-Aufsteiger JC Donzdorf empfängt am Samstag um 15.30 Uhr in der zweiten WFV-Pokal- Runde den TSV Essingen. Die Gäste aus dem Ostalbkreis belegten in der abgelaufenen Verbandsliga-Saison den fünften Platz. Ein Neuzugang in Essingen ist Abwehrspieler Lennart Ruther vom FC
Heiningen. In der ersten Runde hatte der TSV Essingen ein Freilos. Der JC Donzdorf hat sich bei Bezirksligist TSV Langenau letztlich ungefährdet mit 2:0 durchgesetzt. Die dritte Pokalrunde ist am 7. September angesetzt.
 


TSV Bad Boll gewinnt in der 1. Runde des Verbandspokals - nächster Gegner am Samstag: SG Sonnenhof Großaspach
25.07.2022

TSV Bad Boll gewinnt in der 1. Runde des Verbandspokals - nächster Gegner am Samstag: SG Sonnenhof Großaspach

1. Mannschaft

Seit seinem letzten siegreichen Auftritt im WFV-Pokal in der Spielzeit 2016 / 2017 kassierte der TSV Bad Boll fünf Erstrundenniederlagen in Folge und beendete mit dem absolut verdienten Auswärtssieg beim TV Echterdingen eine lange Durststrecke.mehr lesen >

 
25.07.2022

TSV Bad Boll gewinnt in der 1. Runde des Verbandspokals - nächster Gegner am Samstag: SG Sonnenhof Großaspach

1. Mannschaft
TSV Bad Boll gewinnt in der 1. Runde des Verbandspokals - nächster Gegner am Samstag: SG Sonnenhof Großaspach

Seit seinem letzten siegreichen Auftritt im WFV-Pokal in der Spielzeit 2016 / 2017 kassierte der TSV Bad Boll fünf Erstrundenniederlagen in Folge und beendete mit dem absolut verdienten Auswärtssieg beim favorisierten und mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gestarteten TV Echterdingen somit eine lange Durststrecke. Die Belohnung für das Weiterkommen dürfen sich die Schützlinge von Bad Bolls Trainer Jasko Suvalic bereits am kommenden Samstag mit dem Heimspiel der 2. WFV-Pokalrunde gegen Oberligist Sonnenhof Großaspach abholen, Der nächste Gegner des TSV Bad Boll konnte sich in seiner Erstrundenpartie knapp mit 2:1 gegen Landesligist SG Bettringen durchsetzen. Der TSV Bad Boll musste zum Pokalauftakt gleich vier Spieler aus dem Kader ersetzen. Mädel, Skropic (beide verletzt), Hartmann (Urlaub) und Unger (Beruf) standen nicht zur Verfügung. Der TSV bestimmte über weite Teile der Begegnung auf dem Echterdinger Rasenplatz das Spielgeschehen. Er erarbeitete sich viele Strafraum- und Flügelszenen, spielte aber auch allzu oft den letzten Ball nicht konsequent genug, so dass die vielbeschäftigte Defensive und der gut aufgelegte Torhüter Tröger immer wieder Schlimmeres verhindern konnten. Neuzugang Govorusic blieb in der 11. Spielminute mit seinem direkten Freistoß an der Mauer hängen, ehe sein Weitschuss vom Mittelkreis gegen den zu weit vor seinem Tor stehenden Echterdinger Schlussmann knapp neben dem Tor landete. Kapitän Petricevic verpasste in der 19. Minute mit seinem Schuss aus 14 Metern die Führung ebenso knapp wie eine Minute später Ruther, dessen Schuss aus 12 Metern Torhüter Tröger per Glanzparade klärte. In der 24. Minute war es wieder Ruther, der nach herrlichem Zuspiel von Govorusic wieder Tröger zu einer neuen Höchstkeistung zwang. Echterdingen kam nach einem Konter in der 31. Minute zu seinem besten Angriff. Bad Bolls Torhüter Lang entschärfte den satten Flachschuss von Yilmaz. Nach der Halbzeit kam der Gastgeber etwas besser ins Spiel. Zunächst war Lang wieder bei einem Distanzschuss von Bulut zur Stelle (51.) ehe nach einem ungewollten Anspiel Yilmaz aus halbrechter position den Ball über die Querlatte setzte. Der längst überfällige Führungstreffer des TSV Bad Boll fiel dann in der 73. Spielminute. Sönmez steckte mit einem herrlichen Pass auf Ruther durch, der scheiterte im ersten Versuch noch am hervorragend reagierenden Torhüter Tröger, der den Ball aber nicht festhalten konnte, den Abpraller setzte Ruther im zweiten Versuch in die Echterdinger Maschen zum vielumjubelten 0:1 Endstand, der dem TSV Bad Boll in der zweiten WFV-Pokalrunde Oberligist Großaspach im Bad Boller Bollwerkstadion beschert. 

TSV Bad Boll: Lang, Schropp, Schöll, Topolovec, Nicastro, Ceküc (78. Strohmaier), Petricevic, Sönmez, Quattrone (63. Subasic), Govorusic (53. Colic), Ruther (87. Gress)

Zuschauer: 150; Schiedsrichterin: Hannelore Pink  

Testspiele

Dienstag, 26.07.2022 TSV Bad Boll - FV Neuhausen, Anspiel 19:00 Uhr

Pokalspiele

Samstag, 30.07.2022 TSV Bad Boll - SG Sonnenhof Großaspach, Anspiel voraussichtlich 17:00 Uhr! (Bitte die genaue Anspielzeit der Tagespresse bzw. www.fussball.de entnehmen)

Sonntag, 31.07.2022 TSV Wendlingen II - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


20.07.2022

TSV Bad Boll geht in seine 15. Landesliga-Saison

1. Mannschaft

In sein 15. Jahr in der Fußball-Landesliga geht der TSV Bad Boll. An der Zielsetzung ändert sich beim „Dino“ grundsätzlich nichts. -Markus Munz, NWZ v. 20.07.2022mehr lesen >

 
20.07.2022

TSV Bad Boll geht in seine 15. Landesliga-Saison

1. Mannschaft

In sein 15. Jahr in der Fußball-Landesliga geht der TSV Bad Boll. An der Zielsetzung ändert sich beim „Dino“ grundsätzlich nichts. „Wir wollen eine ruhige Saison spielen, wissen aber auch, dass es wieder bis zum Schluss ein harter Kampf um den Klassenerhalt werden könnte“, sagt Roberto Pelleriti, „es kommen starke Auf- und Absteiger in die Liga, zudem rüsten einige Klubs auf. Für uns als kleiner Verein mit begrenzten Mitteln ist es schwierig, da mitzuhalten“. Nichtsdestotrotz konnte der Sportliche Leiter für Kontinuität im Kader sorgen, der Kern an gestandenen Landesliga-Spielern bleibt im Erlengarten. Lediglich Kapitän Mario Feldmeier hört, wie angekündigt, aus familiären Gründen auf. Er war in der letzten Saison nochmals eingesprungen, als der TSV Bad Boll viele Verletzte hatte. Außerdem verlässt Matariz Darboe den TSV Bad Boll, sein neuer Klub ist noch nicht bekannt. Moritz Müller, Julius Boni und Amil Seferovic widmen sich Studium und Weiterbildung, das Trio bleibt dem Verein auf dem Papier aber zunächst erhalten. Ersatztorhüter Ahmet Tokmak wechselt nach Gerstetten. „Wir sind ihm dankbar, dass er uns kurzfristig in der Rückrunde der letzten Saison ausgeholfen hat“, betont Pelleriti. Für Tokmak kommt nun mit Rocco Sauter ein Torwarttalent aus der A-Jugend des Göppinger Sportvereins.

In der Offensive verstärkt sich der TSV Bad Boll mit Josip Skrobic (27, SC Geislingen), David Govorusic (23, SF Jebenhausen), Wladimir Bugrowski (18, Göppinger Sportverein A-Junioren) und Din Subasic (18, Normannia Gmünd A-Junioren). „Wir wollen im Angriff noch unberechenbarer werden“, erklärt Pelleriti, „deshalb sind wir sehr froh, dass wir Josip Skrobic zu einem Wechsel überzeugen konnten. Er ist ein gestandener Landesliga-Flügelspieler mit Torgefahr und wird bei uns das Vertrauen bekommen“. Govorusic hat in der Jugend beim VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt gespielt, wegen der beruflichen Ausbildung aber zuletzt nur in der Kreisliga gekickt. „Er hat jetzt die Motivation, wieder höher zu spielen. An ihm werden wir viel Freude haben“, zeigt sich der Sportliche Leiter überzeugt. Bugrowski und Subasic, beides schnelle und technisch gut ausgebildete Flügelspieler, sollen Druck auf die Arrivierten ausüben. Auf der Außenverteidigerposition ist Niklas Gress zuhause, der vom SV Fellbach II kommt und dort auch schon im Verbandsliga-Kader reingeschnuppert hat. Er soll in Bad Boll in der Landesliga Fuß fassen. Routinier Pascal Hartmann, der in der Winterpause zurückgeholt worden war, hängt noch ein weiteres Jahr dran. Auch Marcel Mädel, mit 17 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Vorsaison, bleibt beim TSV Bad Boll. Mit Alessandro Nicastro und Karlo Petricevic haben auch zwei Langzeitverletzte das Vorbereitungsprogramm aufgenommen. Sie sollen bis zum Rundenstart am 6. August (17.30 Uhr) mit dem Heimspiel-Derby gegen den FC Heiningen wieder den Anschluss gefunden haben. Am 23. Juli spielt das Team von Trainer Jasko Suvalic im WFV-Pokal bei Ligakonkurrent TV Echterdingen.


15.07.2022

Start in die Vorbereitung - die ersten Testspiele

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll 1 ist in dieser Woche in die neue Saison gestartet. Am kommenden Samstag findet bei VfL Gerstetten um 17 Uhr das erste Testspiel statt. Der TV Neidlingen empfängt den TSV Bad Boll dann am Dienstag, 19.07.2022 um 19:30 Uhr.


13.06.2022

Klassenerhalt geschafft - das 15. Jahr Landesliga kann kommen

1. Mannschaft

Nachdem gut 20 Minuten nach Spielbeginn die Endergebnisse der Verbandsliga Württemberg feststanden war klar, dass der TSV Bad Boll auch rechnerisch nicht mehr auf den Relegationssplatz zurück fallen konnte. mehr lesen >

 
13.06.2022

Klassenerhalt geschafft - das 15. Jahr Landesliga kann kommen

1. Mannschaft

Nachdem gut 20 Minuten nach Spielbeginn die Endergebnisse der Verbandsliga Württemberg feststanden war klar, dass der TSV Bad Boll auch rechnerisch nicht mehr auf den Relegationssplatz zurück fallen konnte. So darf sich der "Ligadino" auf eine weitere Spielzeit in der Landesliga II Württemberg freuen. Der bereits abgestiegene Gast aus Sontheim an der Brenz zeigte im Bad Boller Bollwerkstadion eine gute Leistung und wollte und konnte sich sehr anständig aus der Landesliga verabschieden. Bad Boll hingegen konnte bei hochsommerlichen Temperaturen und besten äußeren Bedingungen seine Heimschwäche auf Rasen mit dem 2:2 Endergebnis nicht wirklich beenden. Die erste Chance auf seiten des Gastgebers hatte Colic, der nach schöner Vorarbeit von Schropp aus halbrechter Position über das Tor zielte (8.). Ein erster, satter Warnschuss von Sontheims Sapper strich knapp über die Bad Boller Querlatte (12.). In der 27. Minute eroberte Colic den Ball in Tornähe des FV Sontheim, setzte Unger in Szene, der entschied sich in eigener aussichtsreicher Position zu einem Querpass, so konnte der Gast in allerhöchster Not noch klären. In der 38. Minute zwang Colic aus 8 Metern aus etwas spitzem Winkel Torhüter Reinelt im Sontheimer Tor zu einer Glanzparade. So wurden mit einem torlosen 0.0 die Seiten gewechselt. Das 0:1 der Gäste dann in der 54. Minute durch ein Traumtor von Sapper aus 18 Metern in den Bad Boller Torwinkel. Sontheim erhöhte den Druck und wollte den zweiten Treffer. Der in der Halbzeit eingewechselte Bad Boller Torhüter Stern konnte einen satten Schuss von Laubmeier über die Querlatte lenken (64.) ehe zwei Minuten später Mack von der Strafraumgrenze über das Bad Boller Tor zielte. Colic scheiterte mit einem zu kurzen Heber an Torhüter Reinelt (68.), ehe in der 70. Minute Stern im Bad Boller Tor gegen Matuschek Schlimmeres verhindern konnte. Dann der Bad Boller Doppelschlag zur zwischenzeitlichen Führung. Langer Ball auf Colic, der entschied das Laufduell für sich, bediente Seferovic, der flach und platziert aus 10 Metern das 1:1 markierte (74.). Drei Minuten später war es wieder Seferovic, der nach schöner Vorarbeit von Colic den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Der Gast steckte nicht auf und kam in der 83. Minute durch Eberhardt zum erneuten Ausgleich. Kurz vor dem Ende der Partie hatte Hörger sogar nocht den Sontheimer Siegtreffer auf dem Fuß, zielte jedoch aus 14 Metern in zentraler Position knapp am langen Pfosten vorbei.

TSV Bad Boll: Lang (46. Stern), Feldmeier, Topolovec, Schöll, Schropp (49. Boni), Unger, Ceküc (63. Seferovic), Strohmaier, Müller (77. Tokmak), Colic, Sönmez.

Zuschauer: 50; Schiedsrichter: Florian Schaible


07.06.2022

Niederlage in Waldhausen

1. Mannschaft

Beim letzten Auswärtsspiel der Landesligasaison und gleichzeitig dem ersten Auftritt überhaupt des TSV Bad Boll im Aalener Teilort Waldhausen musste der Gast wieder wie schon so oft in dieser Spielzeit gleich auf mehrere Stammspieler verzichten. mehr lesen >

 
07.06.2022

Niederlage in Waldhausen

1. Mannschaft

Beim letzten Auswärtsspiel der Landesligasaison und gleichzeitig dem ersten Auftritt überhaupt des TSV Bad Boll im Aalener Teilort Waldhausen musste der Gast wieder wie schon so oft in dieser Spielzeit gleich auf mehrere Stammspieler verzichten. Neben Mädel, Ruther, Nicastro musste der Bad Boller Trainer Suvalic auch noch Müller, Quattrone und Colic ersetzen. Die Mannschaft, die die Bad Boller Farben beim SV Waldhausen hochhielt, lieferte in läuferischer und kämpferischer Hinsicht eine Klassepartie ab. Mann konnte deutlich spüren, dass der TSV Bad Boll den immer noch rechnerisch notwendigen Punkt für den endgültigen Klassenerhalt bereits am vorletzten Spieltag einfahren wollte. Doch in Waldhausen sollte an diesem Samstag bei bestem Fußballwetter und überragenden äußeren Bedingungen vor sehr vielen mitgereisten Bad Boller Fans nicht sein, dass der Tüchtige am Ende auch das Glück auf seiner Seite haben sollte. Man konnte über die gesamte Spielzeit keinen Leistungsunterschied zwischen dem Gast aus Bad Boll und den favorisierten Gastgebern bemerken. Waldhausen gab den ersten Warnschuss mit einem Freistoß von Yel aus 25 Metern ab. Der Ball strich um Zentimeter über die Querlatte (7.) Die beste Bad Boller Chance dann in der 17. Minute. Nach einem Feldmeier Freistoß kam Schöll zum Kopfball. Der aufgerückte Boni kam mit der Fußspitze an den Ball, Waldhausens Keeper Stroh klärte mit einer Reflexbewegung aus kurzer Distanz. Zwei weitere Halbchancen für jedes Team folgten. Zunächst entschärfte wieder Stroh einen scharfen Flachpass von Feldmeier im Strafraum (24.) ehe 12 Minuten später Mayer auf waldhausener Seite einen wuchtigen Kopfball über die Querlatte setzte. Dann überschlugen sich die Ereignisse kurz vor der Pause. Zunächst sah Bad Bolls Darboe in der 43. Minute wegen wiederholtem Foulspiel die gelb/rote Karte, ehe praktisch mit dem Halbzeitpfiff Wicker aus 18 Metern über den Umweg Innenpfosten unhaltbar für Lang zum schmeichelhaften 1:0 Halbzeitstand traf. Nach der Pause musste Hartmann auf Bad Boller Seite die Stürmerposition übernehmen. Er machte seine sache sehr gut, was unmittelbar zu Zählbarem führte. Nach Hartmanns herrlicher Flanke von der rechten Angriffsseite war Ceküc mit einer sehenswerten Volleyabnahme aus 14 Metern zum 1:1 in Unterzahl erfolgreich. Nur zwei Minuten später war auch diese Unterzahl korrigiert. Ebenfalls nach wiederholtem Foulspiel musste Waldhausens Schiele vorzeitig vom Platz. Viel passierte in der Folgzeit vor beiden Toren nicht mehr. Bad Boll hätte mit dem 1:1 mehr als sehr gut leben können, leistete sich aber in der 86. Spielminute einen Abspielfehler im eigenen Spielaufbau, Waldhausen überbrückte geschickt, es kam zu einem Foulspiel, allerdings eher ausserhalb des Bad Boller Strafraumes als elfmeterwürdig innerhalb. Schiedsrichter Bergmann hatte eine andere Sicht und entschied auf Foulelfmeter, den Hasenmaier unhaltbar zum 2:1 Siegtreffer des SV Waldhausen verwandelte. So bleibt die Ausgangslage für den TSV Bad Boll diesselbe wie vor dem Spiel. Die Mannschaft braucht im letzten Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen FV Sontheim / Brenz noch einen Punkt um auch rechnerisch sicher nächste Saison in der Landesliga spielen zu können.

 

TSV Bad Boll:

Lang, Boni (46. Hartmann), Strohmaier, Schöll, Topolovec, Unger, Ceküc, Feldmeier, Sönmez (51. Severovic), Schropp (87. Petricevic), Darboe.

 

Zuschauer:

200

 

Schiedsrichter:

Manuel Bergmann


23.05.2022

Bad Boll beim Spitzenreiter der Sieger

1. Mannschaft

In der Landesliga macht die Suvalic-Elf in Oberensingen mit einem 2:1 (1:0) den Klassenerhalt perfekt.mehr lesen >

 
23.05.2022

Bad Boll beim Spitzenreiter der Sieger

1. Mannschaft

In der Landesliga macht die Suvalic-Elf in Oberensingen mit einem 2:1 (1:0) den Klassenerhalt perfekt. Die Mannen von Trainer Jasko Suvalic gewannen vor 150 Zuschauern, darunter einige eigene Fans, bei guten Bedingungen im Nürtinger Wörth-Stadion 2:1 (1.0). Nach einer Auftaktchance für die Platzherren, Samuel Bosler hatte seinen Fernschuss zu hoch angesetzt, erzielten die Gäste bereits nach fünf Minuten ihr frühe Führung. Meksud Colic narrte am gegnerischen Straraumeck zwei Gegenspieler und zog aus zehn Metern flach ins Toreck zum 0:1 ab. Danach entwicklete sich ein verteiltes Spiel zweier gleichwertiger Teams mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die beste Chance gegen den bisherigen Tabellenführer und Aufstiegskandidaten offenbarte sich dabei kurz vor der Pause Mario Feldmeier, dessen Schuss nach Doppelpass mit Colic der Oberensinger Torwart parierte.

Nach Wiederbeginn legten die Oberensinger einen Zahn zu, übten ghörig Druck auf die Boller Mannschaft aus und erarbeiteten sich schnell drei hochkarätige Chancen, die über den Querbalken gingen oder vom gut aufgelegten Alexander Lang im Gästetor vereitelt wurden. Nach dieser Drangphase des Favoriten hielten die Bad Boller wieder verstärkt dagegen und die Partie verlief ausgeglichen. In der 75. Minuten sorgte erneut Meksud Colic nach einer schön herausgespielten Möglichkeit für die Vorentscheidung. Ein von Yannick Ruther geschlagene von der rechten Seite geschlagene Flanke verwandelte der Doppeltorschütze eiskalt per Flachschuss zum 0:2. Oberensingen mobilisierte anschließend nochmals seine Kräfte, kam aber lediglich in der 90. Minute durch einen abgefläschten Freistoß, den Nico Crisigiovanni getreten hatte, noch zum 1:2 Anschlusstreffer. Da die Ergebnisse der Konkurrenz den Bad Bollern in die Karten spielte, ist der Suvalic-Elf, auch mit Blick auf das Torverhältnis, der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen.

TSV Bad Boll: Lang - Schöll, Topolovec, Ceküc (80. Boni), Feldmeier, Unger, Bühler (65. Sönmez), Strohmaier, Müller (78. Seferovic), Ruther, Colic (85. Darboe).

Sonntag, 22.05.2022 TSV Oberensingen gegen TSV Bad Boll 1:2 (0:1), Tore Meksud Colic (2)

Sonntag, 22.05.2022 TV Hochdorf II gegen TSV Bad Boll II 2:4 (2:3), Tore: Max Benesch, Leart Fejza, Nico Glaser, Eigentor Hochdorf

Vorschau:

Samstag, 28.05.2022 TSV Bad Boll gegen SV Ebersbach, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 29.05.2022 SC Uhingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr

Samstag, 04.06.2022 SV Waldhausen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 17:00 Uhr

Samstag, 04.06.2022 TSV Bad Boll II gegen FTSV Kuchen II, Anspiel 15:00 Uhr


16.05.2022

Heimniederlage gegen Stammheim

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll erwischte im heimischen Bollwerkstadion gegen die Stuttgarter Gäste einen mehr als gebrauchten Tag. Kaum einer der Bad Boller Akteure kam bei herrlichem Frühsommerwetter und allerbesten äußeren Bedingungen an seine Normalform heran. mehr lesen >

 
16.05.2022

Heimniederlage gegen Stammheim

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll erwischte im heimischen Bollwerkstadion gegen die Stuttgarter Gäste einen mehr als gebrauchten Tag. Kaum einer der Bad Boller Akteure kam bei herrlichem Frühsommerwetter und allerbesten äußeren Bedingungen an seine Normalform heran. Zudem musste Bad Bolls Trainer Jasko Suvalic wieder auf Torjäger Marcel Mädel verzichten, der wegen Achillesfersenproblemen passen musste. Dem SC Stammheim reichte eine dicht gestaffelte Abwehr, gegen die der TSV Bad Boll über weite Teile der gesamte Spielzeit keine ausreichenden Mittel finden konnte. Was die Bad Boller Offensive dennoch auf das Tor der Stammheimer brachte, war meist sichere Beute des sehr gut aufgelegten Gästetorhüters Scheck. Den ersten Warnschuss gab der Gastgeber in der 25. Minute ab. Ceküc fand mit einem satten Schuss aus 20 Metern im besagten Scheck seinen Meister. Die erste Antwort des Gastes ließ nicht lange auf sich warten. Ruckh zwang Lang im Bad Tor von der Strafraumlinie zu einer Glanzparade (29.). Nur eine Minute später die Führung des TSV Bad Boll. Colic setzte mit einer sehenswerten Aktion Kapitän Feldmeier in Szene, der mit einem satten Flachschuss aus 14 Metern unhaltbar das 1:0 erzielte. Bad Boll war sich in der Folgezeit der ersten Halbzeit nach der Führung wohl zu sicher und erlaubte dem SC Stammheim zweimal zuviel Freiraum. In der 38. Minute war es Kotsinas, der völlig frei von der linken Stammheimer Angriffsseite zum Flanken kam. Er fand in Peringer einen dankbaren Abnehmer, der ebenfalls völlig frei aus sechs metern keine Mühe hatte, per Kopf den Ausgleich zu markieren. Zwei Minuten später kam es noch dicker für Bad Boll. Weinmann erzielte aus halbrechter Position von der 16-Meter-Linie mit einem platzierten Flachschuss das 1:2. Im zweiten Durchgang verflachte die Begegnung immer weiter. Stammheim mit dichtgestaffelter Defensive lauerte auf Konter. In der 56. Minute traf Peringer nach einem Eckball des SC Stammheim aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Damit war es aber um die offensive Herrlichkeit des Gäste geschehen. Bad Boll kam in der verbleibenden Spielzeit noch zu zwei Großchancen. Ceküc mit einer scharfen Hereingabe auf Ruther. Dessen satte Direktabnahme aus 8 Metern entschärfte Teufelskerl Scheck in bravoröser Manier. Feldmeier kam zum Nachschuss, traf aber den Ball nicht voll. In der Nachspielzeit bediente Topolovec den mitaufgerückten Schöll, dessen Kopfball lenkte wieder Scheck mit den Fingerspitzen über die Querlatte.

TSV Bad Boll: Lang, Feldmeier (81. Bühler), Schöll, Strohmaier, Topolovec, Unger, Ceküc, Colic (76. Müller), Quattrone (65. Boni), Ruther, Sönmez (66. Darboe).

Zuschauer: 60

Sonntag, 15.05.2022 TSV Bad Boll II gegen VfB Reichenbach/Fils II 1:6 (0:3), Tor: Rico Schneider

Vorschau:

Sonntag, 22.05.2022 TSV Oberensingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 18:30 Uhr

Sonntag, 22.05.2022 TV Hochdorf II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Samstag, 28.05.2022 TSV Bad Boll gegen SV Ebersbach, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 29.05.2022  SC Uhingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


09.05.2022

Der Klassenerhalt rückt näher

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste weiterhin auf die Akteure Mädel, Schöll, Sönmez und Petricevic in der Anfangsformation verzichten. Mit Mädel und Schöll schafften es zwei von den vieren wenigstens auf die Bank. mehr lesen >

 
09.05.2022

Der Klassenerhalt rückt näher

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll musste weiterhin auf die Akteure Mädel, Schöll, Sönmez und Petricevic in der Anfangsformation verzichten. Mit Mädel und Schöll schafften es zwei von den vieren wenigstens auf die Bank. Weitere Änderungen im Laufe der ersten Halbzeit folgten, als Strohmaier und Hartmann verletzungsbedingt bereits früh ausgewechselt werden mussten. Dennoch war der Gast aus Bad Boll über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft, machte sich das Leben aber unnötigerweise selber durch eine Vielzahl an ausgelassenen, teils klarsten Torchancen, schwer und hielt den stark abstiegsgefährdeten Gastgeber TSV Neu-Ulm so in der Partie. Der TSV Bad Boll erwischte einen Sahnestart. Der in die Startelf aufgerückte Müller mit einer schönen Einzelleistung über die rechte Angriffsseite war nur durch ein Foul im Strafraum zu bremsen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Colic sicher zum 0:1 in der zweiten Spielminute. Bad Boll setzte Neu-Ulm in der Folgezeit mächtig unter Druck. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber. Quattrone setzte sich gleich gegen drei Neu-Ulmer Verteidiger durch. Sein Rückpass von der Grundlinie erreichte Topolovec, der Torhüter Sulejman mit einem satten Schuss aus 16 Metern zu einer Glanzparade zwang (11.). In der 20. Minute war wieder Müller nicht zu halten. Seinen Querpass setzte Ruther aus 10 Metern an den Pfosten, der Nachschuss von Colic landete im Neu-Ulmer Tor, wurde aber wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Wieder Müller nur fünf Minuten später, diesmal mit Pass auf Colic, dessen satter Schuss aus 14 Metern von einem Neu-Ulmer Abwehrbein abgeblockt wurde. Dann aus dem Nichts der Ausgleichstreffer der bayerischen Gastgeber. Ein verunglückter und dazu noch völlig abgefälschter Schussversuch landete bei Stanic, der den Ball irgendwie unter Kontrolle brachte und aus kurzer Distanz den 1:1 Ausgleichstreffer markierte. Die nächste Bad Boller Großchance in der 40. Minute. Colic mit schöner Balleroberung im vorderen Mittelfeld, Pass auf Ruther, der zwang Sulejman zur nächsten Glanzparade, den Nachschuss von Müller klärten die Gastegeber auf der Torlinie ehe der nächste Nachschuss von Colic um Haaresbreite am langen Pfosten vorbeistrich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff stand plötzlich Bad Bolls Torhüter Lang im Mittelpunkt. Mit einer Glanzparade klärte er vor dem völlig frei vor ihm auftauchenden Casullo. Der Start in die zweite Halbzeit begann wieder mit einer Chance für den Gastgeber. Passaro setzte den Ball aus halblinker Position an den Bad Boller Pfosten (47.). Zwei Minuten später setzte sich Bad Bolls Quattrone über die rechte Seite durch, sein exakter flacher Querpass fand Colic, der mit einem platzierten Flachschuss aus 8 Metern seinen zweiten Treffer und damit den 1:2 Führungstreffer markierte. Bad Boll erhöhte wieder den Druck und drängte auf das dritte Tor. Nur eine Minute nach der Führung scheiterte Feldmeier nach Pass von Quattrone am Keeper. In der 70. Minute ließ Colic zwei Neu-Ulmer aussteigen, der Abschluss von Quattrone aus halbrechter Position im Strafraum strich knapp über die Querlatte. Sechs Minuten später verpasste Ruther aus kurzer Distanz nach Pass von Quattrone die endgültige Entscheidung. Der Gastgeber konnte in der Schlussphase nicht mehr zulegen, so blieb es am Ende bei einem hochverdienten und viel umjubelten Auswärtssieg der Elf aus Bad Boll, die mit jetzt 47 Pluspunkten und noch verbleibenden fünf Spielen wohl die 15. Landesligasaison in Serie planen darf.

TSV Bad Boll: Lang, Hartmann (33. Schöll), Topolovec, Strohmaier (23. Schropp), Unger, Feldmeier, Colic (84. Bühler), Ruther, Müller, Ceküc, Quattrone (89. Boni).

Schiedsrichterin: Svenja Neugebauer; Zuschauer: 50 

Sonntag, 9. Mai 2022 GSV Dürnau gegen TSV Bad Boll II 3:2 (2:1), Tore: Rico Schneider, Felix Eisele

Vorschau:

Samstag, 14. Mai 2022 TSV Bad Boll gegen SC Stammheim, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 15. Mai 2022 TSV Bad Boll II gegen VfB Reichenbach/Fils II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 22. Mai 2022 TV Hochdorf II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 22. Mai 2022 TSV Oberensingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


25.04.2022

Wichtiger Sieg gegen den Tabellenletzten

1. Mannschaft

Am Ende stand für den TSV Bad Boll beim Tabellenschlusslicht TSV Deizisau, dass nur mit 2 Auswechselspielern angetreten war, ein wirklich glücklicher 1:2 Auswärtssieg. mehr lesen >

 
25.04.2022

Wichtiger Sieg gegen den Tabellenletzten

1. Mannschaft

Am Ende stand für den TSV Bad Boll beim Tabellenschlusslicht TSV Deizisau, dass nur mit 2 Auswechselspielern angetreten war, ein wirklich glücklicher 1:2 Auswärtssieg. Der Gast aus Bad Boll erwischte über weite Teile der Begegnung, in der der TSV Bad Boll zu Beginn in der glasklaren Favoritenrolle war, einen mehr als gebrauchten Spieltag. Die Mannschaft von Trainer Jasko Suvalic hatte von Beginn an Probleme und erlaubte den Gastgebern zu viel Freiraum. Dies lag zum Teil an den nie aufsteckenden Deizisauern, aber auch zum großen Teil am TSV Bad Boll selber, der den Gegner immer wieder durch eigene Stellungsfehler und Abspielfehler aufbaute. Deizisau kam sehr gut in die Partie. Bereits nach 5 Spielminuten hatte der TSV Bad Boll ein brenzlige Situation durch Lisac und eine knappe Abseitsentscheidung zu überstehen. Nach zehn Minuten setzte Bad Bolls Feldmeier einen satten Schuss aus 16 Metern über die Deizisauer Querlatte. Nach einem Eckball von Colic strich Hartmanns Kopfball um Haaresbreite am Pfosten vorbei (11.). In der 15. Minute tauchte Deizisaus Lisac alleine vor Bad Bolls Torhüter Lang auf, der den nicht ganz platzierten Schuss per Faustabwehr entschärfen konnte. Zwei Minuten später war es wieder Lang, der die Direktabnahme von Braun zur Ecke lenkte. In der 28. Minute der dann zu diesem Zeitpunkz absolut verdiente Führungstreffer der Gastgeber. Mozer tauchte im Bad Boller Strafraum auf halbrechter Position auf, dessen satten Schuss aus 14 Metern fälschte Bad Bolls Strohmaier unhaltbar für lang zur Deizisauer Führung ab. Die Bad Boller Antwort bereits in deren nächsten Angriffsaktion. Freistoß Petricevic linke Seite fast von der Grundlinie, Hartmann mit exaktem Querpass auf Ruther, der ohne Mühe aus acht Metern den Ausgleich markierte (29.). Bad Boll wollte mehr und wurde belohnt. Nach einer sehenswerten Kombination zwischen Ruther, Mädel und Sönmez war es Mädel, der mit einer herrlichen Direktabnahme aus 16 Metern in den Torwinkel für die Halbzeitführung sorgte (35.).

Deizisau begann mit der ersten Chance der 2. Halbzeit. Lisac setzte einen satten Schuss aus 16 Metern knapp über die Querlatte (55.) In der 60. Minute war es nach einem sehenswerten Flankenwechsel von Ruther Müller, der Colic in Szene setzte. Der tauchte alleine vor Deizisaus Torhüter Eberle auf, der Schlussmann der Gastgeber verhinderte per Glanzparade für seine Farben Schlimmeres. Deizisau hatte seine letzte Chance in der 65. Minute, als ein direkter Freistoß von Lisac um Zentimeter neben den langen Bad Boller Pfosten strich. Bad Boll kam zu einer weiteren Möglichkeit, die wieder der eingewechselte Müller einleitete. Er setzte sich herrlich gegen seinen Gegenspieler auf der rechten Bad Boller Angriffsseite durch, bediente per Flachpass im Zentrum Ruther, dessen Abnahme per Fußspitze entschärfte Deizisaus Schlussmann Eberle mit einer sehenswerten Parade. Am Ende stand ein glücklicher, aber umso enorm wichtiger Auswärtssieg, der den TSV Bad Boll mit jetzt 41 Pluspunkten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt weiterbringt. Es folgt jetzt schnell das nächste Spiel zuhause gegen den TSGV Waldstetten berets am nachsten Mittwoch.

TSV Bad Boll: Lang, Strohmaier, Hartmann, Schöll, Topolovec, Feldmeier, Petricevic (46. Ceküc), Sönmez (49. Müller), Colic (78. Bühler), Ruther, Mädel (87. Quattrone).

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Tobias Grauf   

Sonntag, 25.04.2022 KSG Eislingen gegen TSV Bad Boll II 7:2 (3:0), Tore Eisele, Schropp

Vorschau:

Mittwoch, 27.04.2022 TSV Bad Boll gegen TSGV Waldstetten, Anspiel 19:00 Uhr

Samstag, 30.04.2022 TSV Bad Boll II gegen TSG Salach II, Anspiel 16:00 Uhr

Mittwoch, 04.05.2022 TSV Bad Boll gegen SV Neresheim, Anspiel 18:30 Uhr

Samstag, 07.05.2022 TSV Neu-Ulm gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


19.04.2022

Starke Leistung des TSV Bad Boll - ein Punkt fast zu wenig

1. Mannschaft

Einen hochverdienten Punkt knöpfte der TSV Bad Boll im Fußball-Landesliga-Derby dem SC Geislingen ab. Das 1:1 (1:0) schmeichelte am Ende eher dem Aufstiegsaspiranten aus Geislingen.mehr lesen >

 
19.04.2022

Starke Leistung des TSV Bad Boll - ein Punkt fast zu wenig

1. Mannschaft

Einen hochverdienten Punkt knöpfte der TSV Bad Boll im Fußball-Landesliga-Derby dem SC Geislingen ab. Das 1:1 (1:0) schmeichelte am Ende eher dem Aufstiegsaspiranten aus Geislingen. Das Führungstor für die Gastgeber durch Marcel Mädel (18.) egalisierte Dominik Mader kurz nach Wiederanpfiff (48.). Dem SC gehörten nur die Anfangsphasen beider Halbzeiten, ansonsten war der gut eingestellte TSV Bad Boll vor 300 Zuschauern im Erlengarten über weite Strecken die bessere Mannschaft. „Wir hatten ein Chancenplus und stehen eigentlich mit zwei Punkten weniger da, als verdient wäre“, fand auch TSV-Trainer Jasko Suvalic.
Den ersten Aufreger hatte das Derby direkt vor dem Führungstreffer. Die Gäste reklamierten ein Foulspiel, doch Schiedsrichter Marco Komander ließ weiterlaufen. Während ein Geislinger in der gegnerischen Hälfte liegen blieb, spielte der TSV Bad Boll den Umschaltmoment sauber zu Ende. Sven Sönmez trieb den Ball durchs verwaiste SC-Mittelfeld und nahm Yannick Ruther auf der rechten Seite mit. Ruther flankte nach innen, Mädel machte sein 16. Saisontor. „Diese nicht gepfiffene Aktion hat uns durcheinandergebracht, danach sind wir nicht mehr so sauber gestanden und haben bei Kontern Glück gehabt“, analysierte SC-Trainer Tobias Flitsch. Erst nach dem Seitenwechsel agierte der Tabellenzweite wieder etwas zielstrebiger und profitierte nach einem Eckball von einem Luftloch von Bad Bolls Karlo Petricevic im eigenen Strafraum. Mader staubte zum Ausgleich ab. Nach einem Kopfball von Nermin Ibrahimovic in der 55. Minute, der aus guter Position keinen Druck hinter den Ball bekam, war es auch schon wieder vorbei mit der Geislinger Herrlichkeit, weil der SC viele teils einfache Abspielfehler produzierte. „Laufleistung und Kampf waren gut, die Passquote nicht“, erklärte Flitsch. Torwart Max Piegsa hielt im weiteren Verlauf bei den Abschlüssen von Petricevic (61.), Sönmez (65.) und Ruther (81.) das Remis für seinen SC fest. Die Gäste hatten durch den eingewechselten Michael Wende nach Pass von Tim Pöhler noch ihre Chance, doch Wende brachte das Spielgerät nicht aufs Tor (80.). „Es war ein Kampfspiel, Fußball spielen war wenig. Aber unsere
Einstellung hat gestimmt, sonst wäre es hier richtig schwer geworden“, hielt der SC-Coach fest. Der TSV Bad Boll konnte gegen den Favoriten auch spielerisch voll überzeugen und ließ einen gelungenen Fußball-Nachmittag beim anschließenden Mannschaftsfest ausklingen. „Die Stimmung vor und im Spiel war positiv und mit unserer Leistung bin ich absolut zufrieden“, sagte Suvalic, „die Leidenschaft hat heute die Qualität mehr als in Schach gehalten“.
TSV Bad Boll: Lang – Hartmann, Schöll, Strohmaier, Topolovec, Ruther, Feldmeier, Petricevic (66. Ceküc), Sönmez (89. Quattrone), Colic (86. Müller), Mädel (90.+4 Bühler).
SC Geislingen: Piegsa – Dias Matos, Roschmann, Videc, Caliskan, Skrobic (46. Wende), Orlando (69.Visoka), Mader (86. Grupp), Pöhler, Volk, Ibrahimovic (86. Wanner).


11.04.2022

Zwei gefühlt verlorene Punkte

1. Mannschaft

Hätte man dem TSV Bad Boll vor dem Spiel gesagt, dass er bei den heimstarken Buchern mit einem Unentschieden im Gepäck wieder die Heimreise antreten würde, hätte sicherlich niemand der Spieler und der Verantwortlichen etwas dagegen gehabt. mehr lesen >

 
11.04.2022

Zwei gefühlt verlorene Punkte

1. Mannschaft

Hätte man dem TSV Bad Boll vor dem Spiel gesagt, dass er bei den heimstarken Buchern mit einem Unentschieden im Gepäck wieder die Heimreise antreten würde, hätte sicherlich niemand der Spieler und der Verantwortlichen etwas dagegen gehabt. Nach dem Spiel auf dem gut bespielbaren, kleinen Rasenplatz mit einer bärenstarken ersten Halbzeit der Gäste mit gleich vier absolut hochkarätigen Torchancen und nur einem daraus resultierenden Treffer zur mehr als hochverdienten 0:1 Pausenführung war der Eindruck etwas anders. Chance Nr. 1 bereits in der 5. Spielminute. Feldmeier bediente Colic, der, etwas überrascht von dem plötzlichen Freiraum, etwas überhastet aus kurzer Distanz neben das Tor zielte. Chance Nr. 2 nur 5 Minuten später. Diesmal setzte Colic Mädel in Szene, der den Ball aus 10 Metern über die Buchener Querlatte setzte. Chance Nr. 3 führte zum Bad Boller Treffer. Unger mit schöner Vorarbeit auf Colic, der diesmal die Nerven behielt und unhaltbar im Buchener Strafraum das 0:1 markierte (14.) Zehn Minuten später Chance Nr. 3. Hartmann mit einem langen Einwurf auf Unger, der mit Kopfballverlängerung auf Ruther. Dessen Schuss ging aus 10 Metern knapp neben das Tor. Chance Nr. 4 in Minute 40. Diesmal bediente Colic den besser postierten Ruther, dessen Schuss aus 12 Metern entschärfte Buchs eingewechselter Torhüter Maier mit einer Glanzparade. So ging es für den Gastgeber, dem in der Offensive gar nichts gelingen wollte, mit einem mehr als schmeichelhaften 0:1 in die Halbzeitpause. Buchs Trainer Harald Haug fand in der Pause wohl die richtigen Worte, den sein Team war in der zweiten Hälfte nicht wieder zu erkennen. Buch hatte jetzt deutlich mehr vom Spiel, ohne jedoch zu einen wirklich zwingenden Chancen zu kommen. Spann zielte aus halblinker Position von der Strafraumlinie über das Bad Boller Tor (51.). Strohmaier klärte die Direktabnahme von Schrapp aus 12 Metern zu Ecke (64.). In der 73. Minute dann doch der Ausgleichstreffer für den TSV Buch. Bad Bolls Pechvogel Unger fälschte einen langen Einwurf mit dem Hinterkopf unhaltbar für Torhüter Lang in lange Eck des Bad Boller Tores ab. Kurz vor dem Ende zwang Bad Bolls Darboe per Kopfball Buchs Torhüter Maier zu einer letzten Parade. Er konnte den platzierten Ball mit den Fingerspitzen über die Querlatte lenken. So stand am Ende der besagte Auswärtspunkt gegen einen normalerweise sehr heimstarken TSV Buch, der an diesem Tag aber viele ungewohnte Schwächen zeigte und am Ende wohl deutlich zufriedener mit dem unentschieden sein dürfte als der Gast aus Bad Boll.

TSV Bad Boll: Lang, Strohmaier, Topolovec, Schöll, Hartmann, Unger, Feldmeier, Colic (85. Darboe), Ruther, Müller (63. Petricevic), Mädel (75. Ceküc).

Schiedsrichter: Bernhard Badstuber; Zuschauer:  200

Donnerstag, 7. April 2022   TSV Bad Boll II gegen SC Uhingen 4:3 (0:2), Tore: Jonas Gugenhan (2), Julius Boni, Jan-Lukas Schropp

Vorschau:

Donnerstag, 14. April 2022 FTSV Kuchen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 16. April 2022 TSV Bad Boll gegen SC Geislingen, Anspiel 15:30 Uhr

Donnerstag, 21. April 2022 TSV Bad Boll II gegen TSV Sparwiesen, Anspiel 19:30 Uhr


TSV Bad Boll verlängert mit seinem Trainer Jasko Suvalic.
04.04.2022

TSV Bad Boll verlängert mit seinem Trainer Jasko Suvalic.

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll und sein Trainer Jasko Suvalic einigen sich auf eine weitere Zusammenarbeit für die kommende Saison. mehr lesen >

 
04.04.2022

TSV Bad Boll verlängert mit seinem Trainer Jasko Suvalic.

1. Mannschaft
TSV Bad Boll verlängert mit seinem Trainer Jasko Suvalic.

Der TSV Bad Boll und sein Trainer Jasko Suvalic einigen sich auf eine weitere Zusammenarbeit für die kommende Saison.

Jasko Suvalic, der den TSV Bad Boll im Dezember 2020 übernommen hatte und zusammen mit der sportlichen Leitung den Umbruch der Mannschaft im Sommer 2021 vorangetrieben hat, bleibt weiterhin in der kommenden Saison 2022/2023 Chefcoach des TSV Bad Boll. 

Roberto Pelleriti, der sportlich Leiter dazu:

„Wir haben uns in Ruhe mit Jasko zusammengesetzt und waren uns sehr schnell einig, dass wir noch einiges zusammen bewegen und unsere sportlichen Ziele vorantreiben wollen. Jasko fühlt sich wohl bei uns. Wir alle sind froh, dass Jasko weiterhin bei uns ist und die Mannschaft weiterentwickeln wird.

Auch Jasko Suvalic äußerte sich zum Verbleib beim TSV Bad Boll.

„Ich fühle eine große Verantwortung für den Großteil der Spieler die meinetwegen in Bad Boll sind.

Die komplette Vorstandschaft zeigt Respekt für unsere Arbeit und große Bereitschaft mein Trainerteam und mich bei unseren Vorstellungen zu unterstützen.

Dadurch fühle ich mich in Bad Boll sehr wohl.

Roberto Pelleriti und ich sind gespannt darauf, wie eine Saison verläuft (hoffentlich) ohne extreme Verletzungssorgen die uns bislang die komplette Saison plagen.

Jetzt gilt der Fokus auf das Sammeln der nötigen Punkte für den Klassenerhalt.

Ebenfalls sehr zur Freude des TSV Bad Boll, haben auch Co-Trainer Matze Seidel und Torwart-Trainer Timo Schlöffel für die kommende Saison verlängert.

(Bild: Cornelius Nikisch)


28.03.2022

Wichtiger Auswärtssieg des TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Hochverdient sicherte sich der TSV einen wichtigen Auswärtserfolg beim abstiegsbedrohten Gastgeber SSG Ulm 99. mehr lesen >

 
28.03.2022

Wichtiger Auswärtssieg des TSV Bad Boll

1. Mannschaft

 Hochverdient sicherte sich der TSV einen wichtigen Auswärtserfolg beim abstiegsbedrohten Gastgeber SSG Ulm 99. In einem fair geführten Fußballspiel versäumte es der Gast aus Bad Boll den Sack deutlich früher zuzumachen und hielt so den Gegner mit vielen nicht konsequent zu Ende gespielten Kontern am Leben, die Partie wurde sogar beim 2:3 Anschlusstreffer der Ulmer in der 76. Spielminute nochmals unnötig spannend. Hinzu kamen unzählige Spiel- unterbrechungen und neun (!) gelbe Karten für Bad Boller Spieler bei einer einzigen Verwarnungskarte für den Gastgeber in einem wie bereits gesagt keineswegs unfairen Spiel. Bad Boll kam hervorragend in die Partie auf dem sehr trockenen und etwas unebenen Ulmer Rasenplatz. Bereits in der vierten Spielminute setzte sich Colic auf der rechten Bad Boller Angriffsseite gegen zwei Ulmer Verteidiger durch, seine präzise flache Hereingabe schob Mädel unhaltbar zum frühen 0:1 ein. Der Jubel währte nicht übermäßig lange. Ein zu strammer Rückpass von Sönmez versprang für Bad Bolls Torhüter Lang unkontrollierbar, Häußler staubte zum 1:1 Ausgleich ab. Bad Boll zeigte sich unbeeindruckt und kam in der 15. Spielminute nach herrlicher Vorarbeit von Hartmann zu einem Foulspiel im Ulmer Strafraum an Colic. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte der gefoulte Spieler selbst zur erneuten 1:2 Führung. In der 23. Minute erhöhte der Gast auf eine zwei Tore Führung. Ruther mit herrlichem Pass in die Schnittstelle der Ulmer Abwehr, Mädel in vollem Lauf an Ulms Torhüter  Apel vorbei und mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel zum 1:3. Danach kam der Gastgeber etwas besser ins Spiel, scheiterte aber gleich zweimal am gut aufgelegten Bad Boller Torhüter Lang. Zunächst entschärfte dieser einen wuchtigen Kopfball nach einer Ecke aus 8 Metern (29.), ehe in der 37. Minute Häußler alleine vor ihm auftauchte, Diesmal verhinderte Lang per Fußabwehr Schlimmeres. Doch auch der TSV Bad Boll hatte im ersten Durchgang noch zwei Großchancen. Zunächst setzte Ruther nach Doppelpass mit Mädel den Ball knapp über die Querlatte (36.). Wieder Ruther zwang Torhüter Apel in der 44. Minute zu einer Glanzparade bei seinem Schuss aus 20 Metern. In der 58. Minute forderte der Bad Boller Anhang lautstark den zweiten Foulelfmeter nach einem Foul an Colic im Strafraum, diesmal blieb der Pfiff aus. In der 65. Minute durfte Lang nochmals sein ganzes Können zeigen, als er einen satten Schuss aus 16 Metern mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken konnte. Nach weiteren, oft nicht gut zu Ende gespielten Kontermöglichkeiten der Gäste dann der Elfmeterpfiff auf der anderen Seite. Häußler verwandelte sicher zum mehr als schmeichelhaften 2:3 Anschlusstreffer. Nur fünf Minuten später erhielt Sönmez auf Bad Boller Seite seine zweite gelbe Karte und mußte vorzeitig den Platz verlassen. Bad Boll ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und sicherte den Sieg mit zwei weiteren Treffern in der Schlussphase und der Nachspielzeit. Müller bediente Mädel mit einem herrlichen Pass, der Bad Boller Torjäger scheiterte mit seinem ersten Versuch nach seinem 60-Meter Sprint an Torhüter Apel, den Abpraller verwertete Mädel dann aus kurzer Distanz zum 2:4 (89.). In der dritten Minute der Nachspielzeit wieder Müller von der Grundlinie mit schönem Pass auf Bühler, der mit Übersicht auf Ruther, der mit einem satten und platzierten Schuss aus 10 Metern in halbrechter Position im Ulmer Strafraum den 2:5 Endstand erzielen konnte. 
TSV Bad Boll: Lang, Schöll, Strohmaier, Topolovec, Hartmann (90.+1 Boni), Unger, Sönmez, Quattrone (67. Müller), Mädel (90. Darboe), Ruther, Colic (81. Bühler). 
Schiedsrichterin: Miriam Dreher; Zuschauer: 250; Besondere Vorkommnisse: Gelb/rote Karte: Sönmez (TSV Bad Boll, 81.Minute)   
Sonntag, 27.03.2022 TV Jahn Göppingen gegen TSV Bad Boll II 1:3 (1:0), Tore Nico Glaser (2), Jonas Gugenhan. 
TSV Bad Boll II: Fehrer, M. Schneider, Fürnikl, M. Gugenhan (46. R. Schneider) , Schropp,. Schallenmüller, Glaser (88. Eisele), Fejza (68. Lutz), Benesch (80. M. Rieker), J. Gugenhan, Ukaj 
Vorschau: 
Sonntag, 3. April 2022 TSV Bad Boll II gegen TSV Sparwiesen, Anspiel 12:00 Uhr 
Sonntag, 3. April 2022 TSV Bad Boll gegen SV Neresheim, Anspiel 15:00 Uhr


Das nächste 6-Punkte Spiel gewonnen
21.03.2022

Das nächste 6-Punkte Spiel gewonnen

1. Mannschaft

Der zweite Heimsieg hintereinander nach vier Niederlagen in Folge beschert den Kickern aus dem Erlengarten die Punkte 31,32 und 33 im sehr harten Geschäft Abstiegskampf.mehr lesen >

 
21.03.2022

Das nächste 6-Punkte Spiel gewonnen

1. Mannschaft
Das nächste 6-Punkte Spiel gewonnen

Der zweite Heimsieg hintereinander nach vier Niederlagen in Folge beschert den Kickern aus dem Erlengarten nicht nur die Punkte 31,32 und 33 im sehr harten Geschäft Abstiegskampf sondern auch hoffentlich die notwendige Ruhe vor den weiteren direkt folgenden Abstiegsduellen bei der SSG Ulm 99 und danach zuhause gegen den SV Neresheim. Bad Boll behielt im Duell gegen den Gast aus Plattenhardt verdient die Punkte, da die besseren und zahlreicheren Torchancen eindeutig auf der Seite der Gastgeber lagen. Mädel hatte auf seiten des TSV Bad Boll die erste Chance, traf aber aus 16 Metern den Ball nicht optimal, Gästetorhüter Grdic hatte keine Mühe (11.). Enger wurde es drei Minuten später, als Sönmez nach gewonnenem Laufduell in allerhöchster Not von Göcer gebremst werden konnte. Das 1:0 dann in der 16. Minute. Colic mit einer flachen Hereingabe von der linken Seite auf Ruther, der den Ball direkt, unhaltbar und sehenswert im Winkel des Plattenhardter Tores versenkte. Weitere Großchancen für den TSV Bad Boll folgten. Mädel zog den Ball aus 16 Metern in halbrechter Position knapp über die Querlatte (23.). Zwei Minuten später setzte sich Sönmez mit schöner Einzelleistung gegen gleich drei Plattenhardter Verteidiger durch, Torhüter Grdic lenkte den Schuss aus kurzer Distanz zur Ecke. Diesen Eckball von Colic fand als Abnehmer Unger, der wieder den Plattenhardter Schlussmann per Kopfball zur nächste Glanztat zwang. Mädel setzte einen Heber gegen den zuweit vor dem Tor stehenden Grdic knapp neben das Tor. Das zweite Bad Boller Tor dann in der 32. Minute. Strohmaier mit einem herrlichen langen Pass aus der eigenen Hälfte auf den durchstartenden Mädel, der nach gewonnenem Laufduell überlegt und unhaltbar zu 2:0 einschob. Mit dem Halbzeitpfiff war es wieder der Torhüter der Gäste, der Schlimmeres verhindern konnte. Feldmeiers fulminate Direktabnahme klärte Grdic per Glanzparade. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, was aber auch darauf zurückzuführen war, dass der TSV Bad Boll mit einer Zwei-Tore-Führung im Rücken etwas defensiver agierte. Mehrere Schüsse auf das Plattenhardter Tor konnte Grdic klären, Plattenhardt fand mit seiner besten Möglichkeit in der 65. Minute in Bad Bolls Torhüter Lang seinen Meister als dieser im 1:1 gegen den heranstürmenden Herrmann Sieger blieb.

TSV Bad Boll: Lang, Schöll, Hartmann, Topolovec, Strohmaier, Feldmeier, Unger (89. Boni), Sönmez (85. Müller), Colic (80. Bühler), Ruther, Mädel (81. Quattrone).

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Yannik Schneidereit

Sonntag, 20.03.2022 TSV Bad Boll II gegen ASV Eislingen II, Endstand 5:0 (3:0), Tore: Leart Fejza (3), Nico Glaser, Ayhan Soylu

Vorschau:

Dienstag, 22.03.2022 TSGV Albershausen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Sonntag, 27.03.2022 SSG Ulm 99 gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 27.03.2022 TV Jahn Göppingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 03.04.2022 TSV Bad Boll II gegen TSV Sparwiesen, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 03.04.2022 TSV Bad Boll gegen SV Neresheim, Anspiel 15:00 Uhr


14.03.2022

Der Abstiegskampf beginnt - mal wieder

1. Mannschaft

Die vierte Niederlage in Folge führt beim TSV Bad Boll wieder zur seit Jahren gewohnten Situation - dem Abstiegskampf!mehr lesen >

 
14.03.2022

Der Abstiegskampf beginnt - mal wieder

1. Mannschaft

Auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Weilimdorf entwickelte sich nach anfänglichem Abtasten das erwartete Spiel, in dem die technisch versierten Gastgeber gegen die zunächst mehr auf Sicherheit bedachten Bad Boller mehr Offensivaktionen hatten. Die TSV-Abwehr hielt aber stand und so ging es torlos in die Pause. Nach dem Wechsel erhöhten die Weilimdorfer den Druck auf das Gästetor. Die beste Torchance hatte aber zunächst der TSV, als ein abgefälschter Schuss von Colic aus kurzer Distanz am Pfosten landete. Im Gegenzug fiel nach einem Eckball das 1:0 für Weilimdorf durch Bozoglu, der freistehend unbedrängt einschieben konnte. Nur zwei Minuten später konnte Weilimdorf mit einem von Küley verwandelten Handelfmeter auf 2:0 erhöhen. Alle Bemühungen des TSV, den Anschlusstreffer zu erzielen, waren vergeblich. Somit blieb es bei der verdienten Auswärtsniederlage. Mit der vierten Niederlage in Folge rückt der TSV der Abstiegszone immer näher.

TSV Bad Boll: Lang, Petricevic (52.Feldmeier), Schöll, Hartmann, Topolovec (84.Darboe), Sönmez, Mädel, Strohmaier, Müller (70.Quattrone), Ruther, Colic (72. Boni)

Sonntag, 13.03.2022 TSG Zell u. A. II gegen TSV Bad Boll II 1:0 (1:0)

Vorschau:

Mittwoch, 16.03.2022 TSV Bad Boll gegen TSV Köngen, Anspiel 19:00 Uhr

Sonntag, 20.03.2022 TSV Bad Boll II gegen ASV Eislingen II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 20.03.2022 TSV Bad Boll gegen TSVgg Plattenhardt, Anspiel 15:00 Uhr


07.03.2022

Klare Niederlage gegen clevere Gäste

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll musste im Heimspiel gegen einen cleveren SV Bonlanden eine Niederlage hinnehmen, die mit 0:4 (0:2) am Ende auch noch empfindlich ausfiel. (Markus Munz - NWZ vom 07.03.2022)mehr lesen >

 
07.03.2022

Klare Niederlage gegen clevere Gäste

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll musste im Heimspiel gegen einen cleveren SV Bonlanden eine Niederlage hinnehmen, die mit 0:4 (0:2) am Ende auch noch empfindlich ausfiel. Vor 150 Zuschauern im Erlengarten trafen Ugur Yilmaz (15., 74.), Robin Hiller (25.) und Steffen Schmidt (68.) für die Gäste. Dem überragenden Yilmaz gelangen seine Saisontreffer Nummer 18 und 19. „Er hat uns den Schneid abgekauft“, sagte Bad Bolls Trainer Jasko Suvalic, „es ist ärgerlich, dass wir nach einem Standard in Rückstand geraten. Das passiert uns eigentlich nicht oft. Davor müssen wir das 1:0 machen“. Meksud Colic steckte in der 11. Minute schön durch für Marcel Mädel, der aus 16 Metern abschloss, doch Bonlandens Torhüter Luca Wiedmann klärte per Fußabwehr. Diese Szene spiegelte sich sechs Minuten später auf der anderen Seite. Yilmaz ließ den Ball per Kopf wunderbar in den Lauf von Rüchan Pehlivan abtropfen, hier rettete Alexander Lang im Bad Boller Tor ebenfalls stark per Fuß. Zwischen diesen beiden Aktionen war die Gästeführung gefallen. Eine zum Tor hin getretene Freistoßflanke konnte kein Bad Boller klären, das Spielgerät setzte unbehelligt im Strafraum auf und Torjäger Yilmaz nickte ein. Die Gastgeber blieben anfällig, wenn der SV Bonlanden schnell in die Tiefe umschaltete. Beim 0:2 rauschte der Steilpass durchs Bad Boller Abwehrzentrum, wo Dominik Schöll verletzt fehlte, Hiller nahm die Kugel auf und setzte sich im Strafraum durch. Zur Halbzeit führte in Bad Boll nicht unbedingt das Team, das mehr für das Spiel getan hatte, sondern die abgezocktere Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zusehends einseitiger. In der 54. Minute war Bonlandens Dominic Schilling allein durch auf dem Weg zur Vorentscheidung, doch Damir Topolovec konnte ihn in letzter Sekunde noch stören. Nach 68 Minuten legten sich die Gäste den TSV Bad Boll zurecht, Schmidt vollendete per Kopf. „Die Einstellung hat bei meiner Mannschaft grundsätzlich gestimmt, aber nach dem 0:3 hat die Moral dann doch nachgelassen“, sagte Suvalic. Das nutzte Yilmaz zum 0:4, gegen passive Boller musste er nur noch den Fuß in eine Flanke aus dem Halbfeld halten. In der Schlussphase musste der TSV Bad Boll froh sein, nicht noch mehr Tore zu kassieren. Damit wäre das Ergebnis aber auch zu hoch ausgefallen. (Markus Munz - NWZ vom 07.03.2022)

TSV Bad Boll: Lang – Hartmann, Topolovec, Strohmaier, Ruther (70. Quattrone), Unger (80. Seferovic), Sönmez, Müller, Colic (75. Boni), Mädel, Darboe (60. Petricevic).

Sonntag, 06.03.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. FC Eislingen II Endstand 6:0 (2:0), Tore: Glaser (3), Benesch, Fejza, Rico Schneider

Vorschau:

Mittwoch, 09.03.2022 FV Sontheim/Brenz gegen TSV Bad Boll, Anspiel 19:00 Uhr

Sonntag, 13.03.2022 TSG Zell u.A. II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:30 Uhr

Sonntag, 13.03.2022 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Mittwoch, 16.03.2022 TSV Bad Boll gegen TSV Köngen, Anspiel 19:00 Uhr


21.02.2022

Drei wichtige Punkte gegen Frickenhausen

1. Mannschaft

Einen ganz wichtigen Auswärtssieg konnte die Mannschaft des TSV Bad Boll beim leicht favorisierten 1.FC Frickenhausen mit nach Hause nehmenmehr lesen >

 
21.02.2022

Drei wichtige Punkte gegen Frickenhausen

1. Mannschaft

Einen ganz wichtigen Auswärtssieg konnte die Mannschaft des TSV Bad Boll beim leicht favorisierten 1.FC Frickenhausen mit nach Hause nehmen. Wieder sahen die Vorzeichen für den Gast nicht optimal aus. Trainer Jasko Suvalic musste ohne die verletzten oder kranken Leistungsträger Unger, Petricevic, Ceküc und Nicastro auskommen. Die Spieler, die dafür die die Bresche springen mussten, lieferten eine starke Partie bei guten äußeren Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz des 1.FC Frickenhausen ab. Der Gast aus Bad Boll verdiente sich den Sieg vor allen Dingen in den ersten 60 Minuten, in denen man sich unzählige Chancen gegen einen bis zu diesem Zeitpunkt, was eigene Tormöglichgkeiten betraf, nicht stattfindenden Gastgeber. Bad Bolls Torhüter Lang durfte den ersten Ball erst in der 49. Minute halten. Die Zeit davor war er praktisch arbeitslos. Bad Boll kam nach der langen Punktspielpause hervorragend in die Partie. Die ersten Chancen ließen folgerichtig nicht lange auf sich warten. Mädels satter Schuss aus zentraler Position ging aus 20 Metern knapp am Tor vorbei (13.), nach herrlichem Pass von Neuzugang Hartmann und einer Unsicherheit von Frickenhausens Torhüter Elbe setzte Ruther den Ball aus 16 Metern am leeren Tor des Gastgebers vorbei (21.). Mädel setzte Ruther in Szene, den nicht optimal platzierten Schuss konnte Torhüter Elbe aus 14 Metern parieren (32.). Zwei Minuten später krachte ein direkter Freistoß von Bad Bolls Colic an das Frickenhausener Lattenkreuz. Dann die längst überfällige Bad Boller Führung. Wieder Hartmann mit einem herrlichen langen Pass auf Ruther, der setzte gekonnte seinen Sturmpartner Mädel in Szene, der ohne Probleme aus 8 Metern zum 0:1 einschob (36.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte Torhüter Elbe den Ball nicht festhalten, Quattrone setzte den Nachschuss knapp über die Querlatte. Der zweite Durchgang brachte sofort das zweite Bad Boller Tor. Colic mit schöner Zuspiel auf Mädel, der ließ seinen Gegenspieler an der Strafraumlinie aussteigen und schob platziert und unhaltbar zum 0:2 ein (47.) Der erste ernstzunehmende Angriff der Gastgeber dann in der 49. Minute. Pirracchio fand im herauseilenden Bad Boller Torhüter Lang seinen Meister. Weitere drei Bad Boller Großchancen folgten. Colic setzte einen satt geschossenen Eckball mit Windunterstützung an die Querlatte (56.), Quattrone zielte frei aus halbrechter Position im Frickenhausener Strafraum zu genau, der Ball strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei (58.), fast identisch nur eine Minute später war es Ruther, der nach gewonnenem Laufduell den Ball ebenfalls um Haaresbreite am langen Pfosten vorbeisetzte. Die Vorentscheidung mit dem dritten Bad Boller Tor schien nur eine Frage der Zeit, als der Gastgeber wie aus dem nichts in der 60. Minute durch Karasalihovic zum Anschlusstreffer kam. Der Treffer zeigte Wirkung. Frickenhausen kam jetzt viel besser und vor allem viel gefährlicher ins Spiel. Zunächst setzte Karasalihovic den Ball aus 12 Metern neben das Bad Boller Tor (68.), dann rettete Hartmann die Bad Boller Führung mit allerletzem Einsatz gegen den einschussbereiten Pirracchio (72.). In der 74. Minute dann wieder der Gast aus Bad Boll. Nach Kopfballablage von Mädel setzte Ruther den Ball aus 16 Metern an den Pfosten. Nach einmal war der Sieg in Gefahr, als Torhüter Lang per Glanzparade einen Kopfball von Karasalihovic entschärfte (80.). Danach stand dem großen Jubel über die ersten Punkte im Jahr 2022 nichts mehr im Wege.

TSV Bad Boll: Lang, Schöll, Hartmann, Strohmaier, Boni (81. Müller), Bühler (84.Topolovec), Sönmez, Colic (73. Feldmeier), Quattrone, Ruther, Mädel (90. Darboe).

Schiedsrichter: Marvin Monninger; Zuschauer: 100

Testspiel - Sonntag, 20.02.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. FC Frickenhausen II Endstand 3:3 (1:2)

Vorschau:

Sonntag, 27.02.2022 TSV Eschenbach II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 27.02.2022 TV Echterdingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 06.03.2022 TSV Bad Boll II gegen 1. FC Eislingen II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 06.03.2022 TSV Bad Boll gegen SV Bonlanden, Anspiel 15:00 Uhr


06.12.2021

Württembergischer Fußballverband setzt alle Spiele aus

1. Mannschaft

Auch auf den Fußballplätzen in Baden-Württemberg wird vorerst kein Ball mehr rollen. Die Landesverbände einigten sich am Freitagabend darauf, den Ligabetrieb bis Jahresende auszusetzen.mehr lesen >

 
06.12.2021

Württembergischer Fußballverband setzt alle Spiele aus

1. Mannschaft

Auch auf den Fußballplätzen in Baden-Württemberg wird vorerst kein Ball mehr rollen. Die Landesverbände einigten sich am Freitagabend darauf, den Ligabetrieb bis Jahresende auszusetzen.

„Die Entscheidung war erforderlich, nachdem die Landesregierung bis zum Abend weder eine neue CoronaVO noch eine CoronaVO Sport verkündet hat. Zu erwarten ist jedoch, dass jedenfalls eine Kabinennutzung ab morgen nur noch unter 2G-plus-Voraussetzungen möglich sein wird“, schreibt der Württembergische Fußballverband (WFV) auf seiner Internetseite, „möglicherweise gilt dies zudem auch für die Sportausübung.

Vor dem Hintergrund dieser Rechtsunsicherheit und ganz kurzfristig zu erwartender Verschärfungen, ist eine Fortsetzung des Spielbetriebs nicht zu vertreten.“

Zuvor hatte es der Verband den Vereinen die Möglichkeit gegeben, dass sie Spiele absagen, wenn sich beide beteiligen Teams darauf einigen. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es daher zahlreiche Verlegungen gegeben. Nach den neuerlichen Entwicklungen zog der Verband nun die Reißleine.

„Wir halten einen Spielbetrieb unter diesen Bedingungen für nicht mehr zumutbar. Unsere Vereine haben all die Regelungen in den vergangenen Wochen mit viel Engagement und Disziplin umgesetzt. Über Nacht Tests für das ganze Team zu organisieren, das können wir von niemandem verlangen“, begründete WFV-Präsident Matthias Schöck die kurzfristige Absetzung der Partien.

Damit ruht der Spielbetrieb im Amateurfußball in ganz Baden-Württemberg bis zum Ende der Winterpause. Dies gelte auch für die Oberliga, schreibt der WFV. Trainings seien für Mannschaften unter den Vorgaben der Corona-Verordnung weiterhin möglich.


22.11.2021

Landesligamannschaft des TSV Bad Boll mit verdienter Niederlage gegen Waldhausen - Bad Boll II gewinnt gegen Hochdorf

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll fehlten Frische und Überzeugung, um den SV Waldhausen im Heimspiel am Samstag ernsthaft gefährden zu können. (NWZ v. 22.11.21 - Markus Munz)mehr lesen >

 
22.11.2021

Landesligamannschaft des TSV Bad Boll mit verdienter Niederlage gegen Waldhausen - Bad Boll II gewinnt gegen Hochdorf

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll fehlten Frische und Überzeugung, um den SV Waldhausen im Heimspiel am Samstag ernsthaft gefährden zu können. Die Mannschaft von Trainer Jasko Suvalic musste sich dem Tabellenvierten mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Kevin Mayer (44.) und Wesley Wicker (79.) trafen vor 100 Zuschauern für die Gäste, die sich auch in Bad Boll auf ihre beiden erfolgreichsten Torschützen verlassen konnten. „Waldhausen hat verdient gewonnen, aber nicht, weil sie so stark waren, sondern weil bei uns die Spannung nicht da war“, sagte Suvalic, „normalerweise treten wir von der Körpersprache her leidenschaftlich auf, aber heute hatten wir eine etwas pomadige Spielweise. Das kann körperliche oder mentale Ursachen haben“. Gegen die kompakten Gäste, die schon in der 2. Minute durch Mayer eine Riesenchance zur Führung hatten, machte sich der ausgedünnte Kader beim TSV Bad Boll bemerkbar. Auf der Bank saß außer Co-Trainer Matthias Seidl praktisch keine Landesliga-Erfahrung. „Jetzt sieht man, was uns mit den beiden Roten Karten gegen Oberensingen angetan wurde“, erklärte Suvalic und deutete an, dass sein Ärger über die Entscheidungen des Unparteiischen auch nach zwei Wochen noch nicht ganz verflogen war.

Die Hausherren brauchten eine Viertelstunde, um in der Partie anzukommen, in der beide Seiten defensiv konzentriert zu Werke gingen. Dass nicht torlos die Seiten gewechselt wurden, lag an Mayers Distanzschuss, der unhaltbar im Dreieck einschlug. Der TSV kam engagiert aus der Kabine, erarbeitete sich zahlreiche Eckbälle und auch Tormöglichkeiten, denen aber die letzte Konsequenz fehlte. Max Bühler kam in der 57. Minute nur mit dem schwächeren linken Fuß zum Abschluss, der dann zu zentral geriet. Zwei Minuten später ließ Waldhausens Wicker den TSV Bad Boll am Leben. Von Sturmkollege Mayer schön in die Gasse bedient, umspielte er Torhüter Alexander Lang, traf aber nur das Außennetz. Die Entscheidung holte er elf Minuten vor Schluss nach und machte den Dreier für Waldhausen nach zuvor vier Spielen ohne Sieg perfekt. Suvalic: „Wir haben eigentlich eine gute zweite Halbzeit gespielt, aber es war heute so ein Spiel, bei dem man wusste: wer das erste Tor macht, wird gewinnen.“

TSV Bad Boll: Lang – Topolovec (86. Boni), Schöll, Strohmaier, Sönmez, Unger, Ceküc (89. Schallenmüller), Bühler (65. Darboe), Müller, Mädel, Ruther.

Samstag, 20.11.2021 TSV Bad Boll II gegen TSV Hochdorf II 2:1 (1:0), Tore: Nico Glaser (2)

TSV Bad Boll II: Stern - Saidy, M. Wittlinger, M. Schneider, Fürnikl (89. Jashari), M. Rieker (82. Köller), C. Rieker (48. Metzinger), Glaser, Eisele (46. L. Kölle), Nothacker, Schallenmüller.

Vorschau:

Sonntag, 28.11.2021 TSGV Albershausen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 28.11.2021 FV Sontheim/Brenz gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 04.12.2021 1. FC Frickenhausen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:00 Uhr

Sonntag, 05.12.2021 TSV Bad Boll II gegen SC Uhingen, Anspiel 14:00 Uhr


19.11.2021

Bad Bolls Gast auswärts stark

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll empfängt am Samstag um 14.30 Uhr den Tabellenvierten SV Waldhausen. mehr lesen >

 
19.11.2021

Bad Bolls Gast auswärts stark

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll empfängt am Samstag um 14.30 Uhr den Tabellenvierten SV Waldhausen. Die Gäste mischten über einen längeren Zeitraum sogar ganz oben an der Spitze mit, mussten nach nur zwei Punkten aus den letzten vier Spielen aber etwas abreißen lassen. „Waldhausen ist Zweiter in der Auswärtstabelle und ein starker Gegner, der nicht zufällig da oben steht“, sagt Dominik Schöll. Der Abwehrspieler ist zu dieser Saison vom SC Geislingen zum TSV Bad Boll gewechselt. Bis zur A-Jugend spielte er beim TSV Berghülen in seinem Heimatort, danach sechs Jahre für den SC. Bad Bolls Trainer Jasko Suvalic holte den 24-jährigen für seine Innenverteidigung. Schöll ist mit dem TSV Bad Boll aktuell seit sechs Spielen ungeschlagen, davon waren allerdings die letzten vier Spiele alles Unentschieden. „Man muss jedes Spiel einzeln für sich betrachten“, sagt der Automatisierungstechniker und liefert die Kurzanalyse zur Remis-Serie: „Gegen Neu-Ulm haben wir es verpasst, das zweite Tor nachzulegen. In Stammheim sind wir zwei Mal in Rückstand geraten. Gegen Oberensingen waren wir lange ein Mann weniger. In Ebersbach liefen wir wieder einem Rückstand hinterher, dann ist es immer schwer, es zu drehen.“ Das 2:2 im Derby beim abstiegsbedrohten Lokalrivalen war aus Bad Boller Sicht „alles, was möglich war“, meint Schöll, „Ebersbach war an dem Tag besser, das Unentschieden verdanken wir unserem guten Torwart und unserer Effizienz“. Der SVE spielt am Samstag auswärts beim Tabellen-13. TSV Neu-Ulm. In der Strut droht die Lage mit jedem Spieltag ohne Sieg aussichtloser zu werden. „Wenn man ihre Leistung am Sonntag gesehen hat, würde man nicht denken, dass sie so unten drin hängen. Der verschärfte Abstieg macht es zwar schwer, aber es ist noch alles möglich.“ Die Situation bei Remis-König TSV Bad Boll (insgesamt sechs Punkteteilungen) ist komfortabler, aber im Erlengarten bleibt man wachsam. „Die Tabelle ist sehr eng, man kann schnell nach unten rutschen. Mit den Unentschieden hält man zwar die Mannschaften hinter sich auf Abstand, aber nur Siege helfen wirklich zum Klassenerhalt“, sagt Schöll. Um gegen den SV Waldhausen einen Dreier einzufahren, bedarf es einer neuerlichen Bad Boller Energieleistung, denn personell gehe man auf Zahnfleisch, sagt Trainer Suvalic. Kapitän Mario Feldmeier und Kim-Luca Quattrone werden nach ihren Roten Karten im Aufreger-Spiel gegen die TSV Oberensingen noch ein Mal fehlen. „Uns fehlen gestandene Spieler schon über einen längeren Zeitraum, wir hatten noch nie den kompletten Kader zusammen“, erklärt Schöll, „aber egal wer fehlt, es entscheiden die elf Spieler, die auf dem Platz stehen.“


15.11.2021

Punktgewinn für den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Im Landesliga-Derby trennten sich der SV Ebersbach und der TSV Bad Boll mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden. mehr lesen >

 
15.11.2021

Punktgewinn für den TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Im Landesliga-Derby trennten sich der SV Ebersbach und der TSV Bad Boll mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden. Dabei ließen die Gastgeber eine Vielzahl von Torchancen aus, deshalb war der Punkt für sie im Abstiegskampf und vom Spielverlauf her zu wenig.

In dem emotional geführten Derby hatte der SV Ebersbach schon in der 4. Spielminute den ersten Hochkaräter. Nach einer Flanke des umtriebigen Berk Baybüyük konnte Manuel Tamas aus zentraler Position zum Kopfball ansetzen. Normalerweise lässt sich der Torjäger so eine Chance nicht entgehen, doch der Kopfball geriet zu zentral und Bad Bolls Torhüter Alexander Lang konnte mit einer starken Reaktion noch bereinigen. Auf der Gegenseite kam Sven Sönmez zum Abschluss, hier rettete Fabio Brandner für Ebersbach auf der Linie (8.). Nach einer Viertelstunde stand wieder Tamas im Blickpunkt. Der TSV Bad Boll bekam den Ball nicht aus dem Strafraum und Tamas kam im Zweikampf mit Moritz Müller zu Fall. Schiedsrichter Daniel Röbbeling entschied nach kurzem Zögern auf Elfmeter, den der Angreifer selbst zum 1:0 verwandelte. Die Hausherren waren präsenter, eroberten mehr zweite Bälle und hätten nachlegen müssen. Nach einem Fehler im Boller Aufbau war Daniel Schmidt durch, zielte aber am Tor vorbei (24.). Beim Abschluss von Baybüyük vier Minuten später hatte Lang die Fäuste dran, Tamas köpfte in der 39. Minute am Kasten vorbei. Stattdessen zirkelte Marcel Mädel auf der anderen Seite einen direkten Freistoß von der Strafraumgrenze über die Mauer. Der scharf geschossene Ball schlug direkt über Ebersbachs Torhüter Timo Schurr ein, der unglücklich aussah.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste etwas besser im Spiel, Chancen hatte aber weiterhin nur der SV Ebersbach. Baybüyük drosch den Ball nach Santini-Flanke in die Wolken (51.), zehn Minuten später hielt Lang aus kurzer Distanz gegen Tamas. Bei der nächsten Aktion schlief die Boller Abwehr bei einem langen Ball. Wieder wehrte Lang gegen Tamas ab, doch das Spielgerät prallte von Nick Strohmaier ins eigene Tor zum 2:1 für Ebersbach. Bad Bolls Trainer Jasko Suvalic reagierte umgehend und stellte mit zwei Einwechslungen auf Dreierkette um. Ebersbach zielte bei Konterchancen weiterhin viel zu ungenau und wurde einmal mehr in dieser Saison bestraft. Nach einer Freistoßflanke von Yasin Ceküc sorgte Yannick Ruther mit einem schönen Kopfball für den schmeichelhaften Ausgleich (83.). „Wir sind zwei Mal zurückgelegen, haben einen Elfmeter und ein Eigentor bekommen und fußballerisch unsere schwächste Saisonleistung gezeigt“, sagte Suvalic, „wenn man dann trotzdem noch was holt, kann man uns zu dem einen Punkt gratulieren“. Sein Gegenüber Dinko Radojevic haderte wie seit Wochen mit dem Fußballgott: „Ich frage mich langsam, was wir verbrochen haben. Wir waren überlegen und hatten so viele Torchancen. Das hat die Mannschaft nicht verdient. Aber ich bin sicher, so werden wir da unten rauskommen.“

SV Ebersbach: Schurr – Santini, Brandner, Roos, Breit, Schmidt (65. Forzano), Seltenreich, Falzone, Baybüyük, Aust (71. Lansche), Tamas.

TSV Bad Boll: Lang – Boni (65. Darboe), Schöll, Strohmaier, Topolovec, Sönmez (65. Bühler), Unger, Ceküc, Müller, Ruther, Mädel.

SR: Daniel Röbbeling (Stuttgart).

Tore: 1:0 Tamas (17.), 1:1 Mädel (41.), 2:1 Strohmaier (62., Eigentor), 2:2 Ruther (83.).

Zuschauer: 200

 

 

Sonntag, 15.11.2021 VfB Reichenbach/Fils - TSV Bad Boll II 2:1 (1:1), Tor: Eisele

TSV Bad Boll II: Stern - Schneider, Malte Wittlinger, Rapp (24. Schönberger), Saidy, Glaser, Benesch (72. Nothacker), Schallenmüller, Fürnikl, Eisele, Ole Wittlinger (58. Lutz)

Vorschau:

Samstag, 20.11.2021 TSV Bad Boll - SV Waldhausen, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 20.11.2021 TSV Bad Boll II - TV Hochdorf II, Anspiel 11:30 Uhr


11.11.2021

Derbytime am Wochenende - TSV Bad Boll zu Gast beim SV Ebersbach

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga steht der SV Ebersbach im Heimspiel-Derby am Sonntag, 14.30 Uhr, gegen den TSV Bad Boll unter Druck. Von Andreas Böhringermehr lesen >

 
11.11.2021

Derbytime am Wochenende - TSV Bad Boll zu Gast beim SV Ebersbach

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga steht der SV Ebersbach im Heimspiel-Derby am Sonntag, 14.30 Uhr, gegen den TSV Bad Boll unter Druck. Von Andreas Böhringer

 

Es sind tabellarisch vertauschte Rollen, wenn der SV Ebersbach am Sonntag den TSV Bad Boll im heimischen Strut-Stadion empfängt. In den vergangenen Jahren zitterten die Gäste regelmäßig um den Klassenerhalt, während der SVE in vorderen Tabellen-Gefilden zu finden war. Diesmal kommt Boll als Neunter, 23 Punkte (6 Siege, 5 Remis, 4 Niederlagen) deuten auf ein sorgenfreies Spieljahr hin, die Gastgeber indes hinken nach einer beispiellosen Negativ-Serie den eigenen Erwartungen meilenweit hinterher: drei Siege, zwei Unentschieden und bereits zehn Niederlagen bedeuten den vorletzten Rang mit nur elf Zählern. „Bis zur Winterpause müssen wir auf 20 Punkte kommen“, nennt Sebastian „Sele“ Aust drei Erfolge als Ziel für die verbleibenden vier Partien. Aust wechselte 2020 vom TSV, wo er als Kapitän und torgefährlicher Mittelfeldspieler über viele Jahre eine zentrale Rolle einnahm, nach Ebersbach, um eben nicht regelmäßig gegen den Abstieg spielen zu müssen. „Den Wechsel hatte ich mir natürlich anders vorgestellt“, lautet sein wenig überraschendes Fazit. Der 29-Jährige nennt ein Zusammenspiel mehrerer Gründe für die Talfahrt: „Es ist eine schwierige Phase. Wir haben viele Verletzte und ein relativ junges und unerfahrenes Team, was sich in manchen Situationen bemerkbar macht. Dementsprechend fehlt das Selbstvertrauen. Insgesamt kommen wir auf dem Zahnfleisch daher.“ Für den VfB-Fan gehe es darum, „sich in die Winterpause zu retten. Dann müssen wir hoffen, die Verletzten zurückzubekommen und dann brauchen wir Verstärkungen“, hofft er auf Neuzugänge, die im Abstiegskampf helfen. Er selbst will dabei vorangehen: „Ich kenne Abstiegskampf, wir müssen das annehmen und Punkte holen, egal wie. Wir dürfen nicht in Schönheit sterben. Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass wir es packen.“ Der Anfang soll am Sonntag gemacht werden, wenn seine langjährigen Boller Teamkollegen zu Gast sind. „Ich werde die Jungs heiß machen, wir brauchen die drei Punkte und wollen eine kleine Serie starten.“

„Ich will nicht, dass sie absteigen und kann es mir auch nicht vorstellen. Ebersbach gehört in die Landesliga“, drückt Nick Strohmaier seinem Ex-Klub die Daumen. Der Innenverteidiger war von 2014-2019 für den SVE am Ball („Das war meine schönste Station bei den Aktiven“) und kam über die Station VfL Kirchheim vergangenes Jahr in den Erlengarten. Die freundschaftlichen Verbindungen zum Kreis-Rivalen müssen am Sonntag ruhen, anschließend drückt er seinem Ex-Klub ganz fest die Daumen. „Es ist was Besonderes gegen Ebersbach zu spielen. Dinko war die komplette Zeit, die ich dort war, mein Trainer und zu einigen Spielern bestehen weiterhin gute Kontakte. Aber klar ist: ich will am Sonntag nicht verlieren“, ist sein Ehrgeiz angestachelt. Für den 31-Jährigen ist es schwierig, die Lage in Ebersbach aus der Ferne einzuschätzen: „Ich habe von ihnen diese Saison noch keine Begegnung gesehen. Sie haben große Verletzungssorgen und können diese bisher nicht kompensieren. Mit der Trennung von den Grahic-Brüdern kam Unruhe rein, außerdem stellt der verschärfte Abstieg eine gefährliche Situation dar. Dennoch traue ich es ihnen zu, da unten rauszukommen.“

Mit der Entwicklung in Boll ist er zufrieden: „Bisher absolvieren wir eine relativ stabile Saison. Insbesondere wenn man bedenkt, dass uns noch einige sehr gute Spieler verletzungsbedingt fehlen. Wir müssen aber achtsam bleiben, die Tabelle ist weiterhin sehr eng und mit einer kleinen negativen Serie hängt man auch schnell wieder hinten drin.“ Der passionierte Schalke-Fan („Ich habe eine Dauerkarte, in den guten Zeiten bin ich zu allen Europapokal-Spielen gefahren, auch auswärts“) freute sich über die torlose Punkteteilung gegen Spitzenreiter TSV Oberensingen: „Wir waren 60 Minuten in Unterzahl, deshalb war der eine Punkt super. Ich als Abwehrspieler habe mich extrem über das zu-Null gefreut. Es war wichtig wieder mal zu zeigen, dass wir ohne Gegentor bleiben können.“


Torloses Remis wie ein gefühlter Sieg
08.11.2021

Torloses Remis wie ein gefühlter Sieg

1. Mannschaft

Nach 60 Minuten in Unterzahl feierte Fußball-Landesligist TSV Bad Boll das 0:0 gegen Tabellenführer TSV Oberensingen wie einen Sieg.mehr lesen >

 
08.11.2021

Torloses Remis wie ein gefühlter Sieg

1. Mannschaft
Torloses Remis wie ein gefühlter Sieg

Nach 60 Minuten in Unterzahl feierte Fußball-Landesligist TSV Bad Boll das 0:0 gegen Tabellenführer TSV Oberensingen wie einen Sieg. „Das war eine Abwehrschlacht. Oberensingen war die fußballerisch stärkste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Wir haben super dagegengehalten, sind gut gestanden und haben endlich auch mal kein dummes Tor gekriegt“, sagte Abwehrspieler Nick Strohmaier nach 90 turbulenten Minuten, die auch ohne Tore für Emotionen auf und außerhalb des Platzes sorgten. Auslöser war der Platzverweis für Mario Feldmeier nach einer knappen halben Stunde. Bad Bolls Kapitän holte Samuel Bosler ohne Chance auf den Ball im Mittelfeld von den Beinen. Die Gastgeber hätten die Gelbe Karte erwartet, doch Schiedsrichter Anes Ramic aus Ulm zeigte glatt Rot. „Es war kein Angriff mit offener Sohle und deshalb niemals eine Rote Karte“, urteilte Bad Bolls Sportlicher Leiter Roberto Pelleriti, der sich in der zweiten Halbzeit selbst eine Verwarnung auf der Bank abholte, als der Referee die nächste knifflige Entscheidung zu lösen hatte und erneut die Emotionen hochkochten. Diesmal war Moritz Müller durchgebrochen und konnte von Oberensingens Abwehrspieler Elbasan Emerllahu nur per Trikotzupfer gestoppt werden. Hier hätte der TSV Bad Boll gerne ebenfalls einen Platzverweis gesehen, doch die Entscheidung des Unparteiischen war in diesem Fall nachvollziehbarer, denn für eine klare Notbremse war der Weg zum Tor für Müller noch weit.

Fußball gespielt wurde zwischendurch auch und wie erwartet meist vom mit zehn Siegen und einem Unentschieden angereisten Spitzenreiter. Die Gastgeber warfen sich aber leidenschaftlich in jeden Oberensinger Versuch und hatten in Torhüter Alexander Lang einen sicheren Rückhalt. Der Tabellenführer ließ den allerletzten Zug zum Tor aber auch vermissen und schien mit zunehmender Spieldauer die Lust zu verlieren. Gegen Ende der Partie konnte sich der TSV Bad Boll sogar mehr und mehr befreien. „Ein Riesenkompliment an unsere Mannschaft, wie sie einem der Topfavoriten der Liga in Unterzahl so Paroli geboten hat. Das zeigt unseren Teamgeist“, erklärte Pelleriti.

TSV Bad Boll: Lang – Ceküc, Schöll, Strohmaier, Topolovec, Sönmez (31. Boni), Feldmeier, Unger, Müller (90.+1 Bühler), Ruther (74. Quattrone), Mädel (80. Darboe).

Sonntag, 08.11.20201 TSV Bad Boll II gegen GSV Dürnau 2:2 (1:0), Tore für den TSV Bad Boll II: Glaser, Schallenmüller

TSV Bad Boll II: Stern - Marc Schneider, Rapp, Malte Wittlinger, Saidy, Lutz (51. Ole Wittlinger), Rieker, Glaser, Schallenmüller, Benesch (62. Fürnikl), Ascherl (42. Eisele, 83. Ukaj)

Vorschau:

Sonntag, 14.11.2021 VfB Reichenbach/Fils II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 12:30 Uhr

Sonntag, 14.11.2021 SV Ebersbach gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr


Der TSV lässt zwei Punkte liegen
25.10.2021

Der TSV lässt zwei Punkte liegen

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll musste sich im Heimspiel gegen den TSV Neu-Ulm mit einem 1:1 (0:0) zufrieden geben.mehr lesen >

 
25.10.2021

Der TSV lässt zwei Punkte liegen

1. Mannschaft
Der TSV lässt zwei Punkte liegen

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll musste sich im Heimspiel gegen den TSV Neu-Ulm mit einem 1:1 (0:0) zufrieden geben. Das 1:0 durch Yannick Ruther (53.) egalisierten die Gäste nur zehn Minuten später in Person von Nico Kurz. „Das war ein schwieriges Spiel für die Stürmer“, sagte Bad Bolls Torschütze Ruther, „in der ersten Halbzeit wurden zu viele lange Bälle gespielt, die wir schlecht behauptet haben. So konnten wir keine großen Chancen kreieren. Nach der Führung müssen wir aber nachlegen und das Spiel dann gewinnen“. Zunächst vollendete Ruther die schöne Vorarbeit von Moritz Müller, der von Alessandro Nicastro auf links in Szene gesetzt wurde, an zwei Gegenspielern vorbei zur Grundlinie ging und in die Strafraummitte passte. Fast hätte Müller selbst direkt nachgelegt, schoss aber knapp vorbei (55.). Der aufgerückte Dominik Schöll köpfte nach einer Standardsituation aus kurzer Distanz Torwart Etjen Sulejman an (56.). Nur weitere zwei Minuten später hatte Sven Sönmez eine gute Schussbahn, wurde aber im letzten Moment noch geblockt. Die anschließende Ecke köpfte wieder Schöll an die Unterkante der Latte, den Abpraller konnte Ruther ebenfalls per Kopf nicht verwerten. Die Quittung für das Auslassen der wenigen Möglichkeiten folgte auf dem Fuß. Eine Freistoßflanke konnte Torhüter Alexander Lang per Faustabwehr nicht weit genug klären, Kurz staubte ab. „Es blockt auch keiner den Ball auf der Linie. Leider hat es nicht viel gebraucht, um gegen uns ein Tor zu erzielen, obwohl Neu-Ulm praktisch keine Torchance hatte“, haderte Trainer Jasko Suvalic. Nach dem 1:1 passierte wie schon im ersten Durchgang nicht mehr viel in den Strafräumen. „In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften neutralisiert, in der zweiten waren wir bis zum Ausgleich klar überlegen. Dafür, dass wir personell improvisieren mussten, war es okay“. In Meksud Colic und Julian Unger fehlten zwei Spieler aus dem Zentrum. Dafür rückte Yasin Ceküc in die Mitte, für ihn musste Damir Topolovec, ein gelernter Innenverteidiger, rechts in der Viererkette aushelfen. Als auch noch Nicastro (Leiste) ausgewechselt werden musste, stellte Suvalic auf Dreierkette um. Auch den Einwechselspielern gelang offensiv nichts Zählbares mehr. Suvalic: „Mit dem Punkt muss man leben. Wir sind vielleicht auch ein bisschen zu verwöhnt von den letzten Wochen.“

TSV Bad Boll: Lang – Topolovec, Strohmaier, Schöll, Nicastro (68. Bühler), Sönmez (77. Darboe), Feldmeier (88. Unger), Ceküc, Müller (84. Quattrone), Ruther, Mädel.

 

TSV Bad Boll II bringt Favoriten KSG Eislingen an den Rande einer Niederlage - Sonntag, 24.10.2021 TSV Bad Boll II gegen KSG Eislingen 1:1 (1:1)

Mit einer starken kämpferischen Leistung holte sich der TSV Bad Boll II einen hochverdienten Punkte gegen der Meisterschaftsfavoriten KSG Eislingen, Angeführt von Kapitän Marc Felix Schallenmüller sowie Co-Trainer Philipp Rapp, der all seine Routine in die Waagschale warf, gelang es der jungen Boller Mannschaft den mit ehemaligen Landesligaspielern gespickten KSG im Zaum zu halten. Torjäger Janis Ascherl verwandelte einen an ihm verursachten Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich. Mit etwas mehr Clevernis wäre sogar ein Spieg möglich, doch die teilweise klaren Chancen konnten leider nicht veredelt werden. Zum Schluss hielt Keeper Manuel Stern mit einer Glanzparade den verdienten Punkt fest.

TSV Bad Boll II: Stern - Marc Schneider, Schönberger (46. Ukaj), Rapp (53. Rico Schneider), Boni - Schropp (59. Patkovic), Fejza, Glaser, Schallenmüller, Benesch (90. Jashari), Ascherl.

Vorschau:

Sonntag, 31.10.2021 TSG Salach II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 31.10.2021 SC Stammheim gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 7.11.2021 TSV Bad Boll II gegen GSV Dürnau, Anspiel 11:30 Uhr

Sonntag, 7.11.2021 TSV Bad Boll gegen TSV Oberensingen, Anspiel 14:30 Uhr


22.10.2021

Die Gefühlswelt könnte kaum unterschiedlicher sein

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga genießt der TSV Bad Boll nach einer spielfreien Woche gegen den TSV Neu-Ulm Heimrecht (Sonntag, 15 Uhr). Ebersbach gastiert am Samstag zum Derby in Geislingen. Von Andreas Böhringermehr lesen >

 
22.10.2021

Die Gefühlswelt könnte kaum unterschiedlicher sein

1. Mannschaft

Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt: die Gefühlswelt der beiden Kreisvertreter TSV Bad Boll und SV Ebersbach könnte im Augenblick kaum unterschiedlicher sein. Insbesondere, da die Rollen anders verteilt sind, als vor Saisonbeginn erwartet: Der TSV Bad Boll überrascht bis dato positiv, der SV Ebersbach ist Vorletzter. „Bei uns sind alle im Klub zufrieden, wie es läuft“, sagt denn auch Jasko Suvalic, der kürzlich den Trainerlehrgang zur B-Plus-Lizenz (Elitejugend-Lizenz) erfolgreich abschloss. „Aus so einem Kurs nimmt man immer was mit, aber grundlegend Neues nicht“, könne man den Fußball schließlich nicht neu erfinden. Die spielfreie Woche nutzte der Boller Coach, um seinen Schützlingen eine Ruhepause zu gönnen, „nach unserer tollen Leistung in Waldstetten gab es vier freie Tage.“ Die zahlreichen angeschlagenen Spieler sollten die Erholungspause nutzen, doch die Wehwehchen wurden nicht besser. Leider, so Suvalic: „Wir hatten die Hoffnung, dass sich das Lazarett lichtet, aber das war nicht der Fall.“ Die angespannte Personalsituation sei folglich „das Einzige, was mir für die restliche Vorrunde Sorgen macht“, ergänzt der HSV-Fan, der einen möglichen Kräfteverschleiß fürchtet: „Man kann nicht jede Woche einen Kraftakt auf den Rasen bringen, das schafft niemand.“ Wenn es seiner Mannschaft aber gelingt, ist sie wettbewerbsfähig und nur schwer zu knacken: „Wir sind richtig gut in Schuss, wir haben uns gefunden und ich hoffe unser Lauf geht weiter. Die Mannschaft setzt die Vorgaben gut um.“

Am Sonntag ist der TSV Neu-Ulm zu Gast im Erlengarten, den Kontrahenten nahm Suvalic zuletzt unter die Lupe. „Sie stellen eine stabile Landesliga-Mannschaft. Ihre Platzierung im Tabellenmittelfeld drückt ihre Leistungsfähigkeit aus“, weiß der 40-Jährige zu berichten. Dem Gegner und der Personalsituation zum Trotz ist Suvalic aber nicht bange: „Wir werden ein Team aufs Feld schicken, das drei Punkte holen kann.“ Aktuell sind Alessandro Nicastro, Meksud Colic und Julian Unger fraglich. Nicht mehr zum Kader zählt fortan Mittelfeld-Akteur Bastian Ungureanu, dessen Knieprobleme zwischenzeitlich zu massiv geworden sind.

Von verletzten und angeschlagenen Akteuren weiß Dinko Radojevic ein Lied zu singen, „zwölf Spieler fehlen“, äußert der langjährige Trainer des SV Ebersbach, dessen Team nach einer Negativ-Serie im Tabellenkeller angekommen ist. Die Erwartungen im Klassement gingen eigentlich in die andere Richtung: „Diese Situation ist Neuland für mich persönlich“, erklärt der 43-Jährige, der bei der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Buch aufgrund des personellen Engpasses selbst wieder die Kickstiefel schnürte.

„In den Köpfen muss es ankommen, dass wir gegen den Abstieg spielen“, müssen alle im Klub diese unerwartete Situation annehmen. Dabei ist Ruhe das oberste Prinzip: „Es läuft vieles schief, aber man muss positiv bleiben, weitermachen und vor allem die Ruhe bewahren. Man kann nichts anderes machen.“ Panische Reaktionen wären demnach kontraproduktiv, der Umschwung muss auf dem Rasen geschafft werden, „wir versuchen es weiter, eine Partie auf unsere Seite zu ziehen.“ Dabei macht dem Real Madrid-Fan die Leistung seiner Elf Hoffnung, „wir waren immer mindestens gleichwertig und wurden nie abgeschossen.“ Die Hürde im Derby beim SC Geislingen ist indes hoch, denn die Flitsch-Truppe ist ein heißer Titelkandidat und gespickt mit zahlreichen Einzelkönnern: „Die SC-Mannschaft ist für den Aufstieg zusammengestellt. Zurzeit sind Welten zwischen den beiden Teams, wir kämpfen mit uns selber. Alle Argumente liegen deshalb auf Geislinger Seite, aber wir werden uns nicht im voraus ergeben.“ Die Konstellation ist eindeutig und für ein Team im Abstiegskampf eine günstige Ausgangslage, wenn man nur positiv überraschen und sich Selbstvertrauen holen kann. Nun muss es der SVE nur noch machen.


Boller Gala-Auftritt beim Favoriten
11.10.2021

Boller Gala-Auftritt beim Favoriten

1. Mannschaft

Die Mannschaft aus dem Bad Boller Erlengarten gewann beim TSGV Waldstetten mit 3:1.mehr lesen >

 
11.10.2021

Boller Gala-Auftritt beim Favoriten

1. Mannschaft
Boller Gala-Auftritt beim Favoriten

Beste äußere Bedingungen was das Wetter und die Platzverhältnisse anging und ein Galaauftritt des TSV Bad Boll beim favorisierten Gastgeber TSGV Waldstetten verwöhnten die zahlreich mitgereisten Bad Boller Anhänger. Der Gast aus Bad Boll entführte hochverdient die drei Punkte gegen einen TSGV Waldstetten, der an diesem Sonntag überhaupt nicht zu seinem Spiel fand. Einzig und allein dem bärenstrken Torhüter Helmi war es geschuldet, dass die Gastgeber nicht noch höher unter die Räder kamen. Dennoch machte es der Gast aus Bad Boll wie schon so oft in dieser Saison unnötig und lange spannend. Mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Swoboda rollte Angriff auf Angriff der Gäste auf das Tor des TSGV Waldstetten. Die ersten, teilweise klaren Chancen ließen nicht lange auf sich warten. Colic zwang Helmli im Tor der Gastgeber nach 11 Minuten zu seiner ersten Glanztat. Den platzierten Flachschuss lenkte der Keeper sehenswert zur Ecke (11.). Ruther und Mädel tauchten jeweils alleine vor dem Waldstettener Schlussmann auf, beidesmal entschieden die Unparteiischen auf eine knappe Abseitsstellung, Dann folgte in der 20. Minute der wirklich einzig gefährliche Spielzug der Gastgeber über die linke Angriffsseite. Bäumel gewann das Laufduell, der herausstürmende Bad Boller Keeper Lang konnte nur noch Foul im Bad Boller Strafraum spielen, Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Elezaj sicher zum 1:0 für den TSGV Waldstetten. Im direkten Gegenzug war es wieder Torhüter Helmli, der mit gekonnter Fußabwehr den Bad Boller Ausgleichstreffer durch Ruther verhinderte. In der 26. Minute verpasste Schöll nach scharfer Hereingabe von Feldmeier am langen Pfosten nur um Haaresbreite. Wieder Ruther in der 30. Minute. Wieder war Helmli zur Stelle und lenkte den platzierten Schuss von der Strafraumlinie zur Ecke. Topolovec per Kopf (32.) und Feldmeier per Distanzschuss (33.) sowie Schöll nach einer Feldmeier Ecke fanden ebenfalls ihren Meister im Schlussmann der Gastgeber. Mit dem Halbzeitpfiff kurz ausgeführter Freistoß des TSV Bad Boll. Feldmeier mit überlegtem Zuspiel auf Ceküc, dessen satten Schuss aus halbrechter Position lenkte wieder Helmli zur Ecke.

Der zweite Durchgang ging genauso weiter wie die erste Halbzeit. Chancen über Chancen für den TSV Bad Boll während Torhüter Lang auf Bad Boller Seite weitestgehend arbeitslos blieb. Ruther zwang nach schöner Kombination mit Colic und Mädel Helmli zur nächste Großtat (56.). Zwei Minuten später verweigerte Schiedsrichter Swoboda nach scharfer Hereingabe von Unger und Foul an Ruther dem TSV Bad Boll einen durchaus möglichen Foulelfmeter. Die hochverdiente und überfällige Erlösung für den Gast aus Bad Boll dann aber doch in der 64. Minute. Colic mit herrlicher Einzelleistung im Waldstettener Strafraum gegen zwei Gegenspieler ließ mit seinem Flachschuss aus 10 Metern diesmal Keeper Helmi keine Abwehrmöglichkeit und erzielte das vielumjubelte 1:1. Doch damit noch nicht genug. Wieder Colic, diesmal von der rechte Seite mit exakter Flanke in den Strafraum, die Mädel per Kopf unhaltbar zu 1:2 einköpfte (74.). Ein weiteres sehenswertes Tor zum 1:3 Endstand durch den seit Wochen bärenstark spielenden Ceküc. Dieser jagte einen direkten Freistoß aus gut 22 Metern in zentraler Position satt und unhaltbar neben den Pfosten. Damit war der hochverdiente Auswärtssieg und die Punkte 18, 19 und 20 unter Dach und Fach. Nächstes Wochenende ist der TSV Bad Boll spielfrei, ehe es dann im Oktober noch zu den Aufeinandertreffen mit Neu-Ulm (zuhause) und Stammheim (auswärts) kommt.

TSV Bad Boll: Lang, Topolovec, Schöll, Quattrone (57. Sönmez), Unger, Feldmeier, Ceküc, Colic (76. Darboe), Ruther (71. Strohmaier), Mädel, Müller (86. Boni) 

Zuschauer: 120; Schiedsrichter: Oliver Swododa 

Vorschau:

Am kommenden Wochenende hat sowohl der TSV Bad Boll 1 als auch der TSV Bad Boll 2 spielfrei.

Sonntag, 24.10.2021 TSV Bad Boll 2 gegen KSG Eislingen, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 24.10.2021 TSV Bad Boll gegen TSV Neu-Ulm, Anspiel 15:00 Uhr


Drei Punkte gegen Schlusslicht Deizisau
04.10.2021

Drei Punkte gegen Schlusslicht Deizisau

1. Mannschaft

Ein ganz wichtiger Heimsieg gelang dem TSV Bad Boll gegen das Tabellenschlusslicht aus Deizisau. mehr lesen >

 
04.10.2021

Drei Punkte gegen Schlusslicht Deizisau

1. Mannschaft
Drei Punkte gegen Schlusslicht Deizisau

Ein ganz wichtiger Heimsieg gelang dem TSV Bad Boll gegen das Tabellenschlusslicht aus Deizisau. Bis dieser Heimsieg allerdings feststand mussten sich die Zuschauer auf Seiten der Heimmannschaft bis zur Mitte der zweiten Halbzeit gedulden. Der Gast aus Deizisau spielte vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut mit und hätte durchaus auch mit einer Führung in die Pause gehen können. Der zweite Durchgang ging dann allerdings klar an den Gastgeber, auch dem Umstand geschuldet, dass der TSV Deizisau ab der 60. Minute nicht mehr so dagegenhalten konnte wie in der ersten Halbzeit. Bad Boll hatte bereits in der zweiten Spielminute die erste seht gute Möglichkeit. Colic setzte sich über die rechte Bad Boller Angriffsseite durch, seinen Flachschuss parierte Torhüter Eiberle per Fußabwehr. Ceküc prüfte Eiberle in der 9. Minute per Kopfball nach Flanke von Mädel, wieder reagierte der Gästeschlussmann glänzend. Die beste Szene der Gäste dann in der 36. Minute. Bad Boll brachte den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum, Torhüter Lang klärte zunächst aus kurzer Distanz gegen Braun und im Anschluss gegen Altindil, konnte dann im Nachfassen den Ball sichern. Bad Boll kam zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff zur nächsten Großchance. Müller mit einer sehenswerten Einzelleistung prüfte nach gewonnenem Laufduell Torhüter Eiberle, der wieder mit einer Fußabwehr den ersten Bad Boller Treffer verhindern konnte. Die zweite Halbzeit war gerade fünf Minuten alt, als der TSV Bad Boll die Weichen in Richtung Sieg stellen konnte, Topolovec in der gegnerischen Hälfte mit schöner Balleroberung. Feldmeier mit klugem Pass auf Mädel, der im Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen war. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Colic sicher zu 1:0. Nach Flanke von Feldmeier klärte Deizisaus Pfeifer einen Kopfball von Mädel für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Torlinie (58.). Fünf Minuten später dann aber doch die Vorentscheidung. Topolovec mit präziser Flanke von rechts, Mädel setzte den Ball mit einem herrlichen Kopfball unter die Latte zum 2:0. Deizisau warf alles nach vorne um der Partie doch noch eine Wendung zu geben, lief aber den clever abwartenden Bad Bollern immer wieder in gefährliche Konter. Ruther mit schöner Balleroberung und schnellem Umschaltspiel mit einem Pass in die Spitze auf Mädel, der nach gewonnenem Laufduell, obwohl selbst in aussichtreicher Position, uneigennützig wieder Ruther bediente, der flach und direkt aus 10 Metern mit dem 3:0 den Sack endgültig zumachte (79.). Nur drei Minuten später wieder Konter des TSV Bad Boll, Colic über die linke Angriffseite markierte überlegt aus 12 Metern das 4:0 gegen den chancenlosen Eiberle. Der Ehrentreffer für die Gäste fiel in der 86. Minute, als Hafner sich im Bad Boller Strafraum schön durchsetzen konnte und Torhüter Lang mit einem Schuss in den Torwinkel bezwingen konnte. Nach diesem Heimerfolg ist der TSV Bad Boll mit aktuell 17 Punkten nach 11 Spielen in Sachen Klassenerhalt im Soll. Am nächsten Sonntag steht das schwere Auswärtsspiel beim TSGV Waldstetten an.

TSV Bad Boll: Lang, Nicastro (86. Schropp), Strohmaier, Schöll, Topolovec, Unger, Feldmeier, Müller (71. Ruther), Mädel, ÄŒolić (84. Darboe), Ceküc (80. Bühler).

Zuschauer: 80; Schiedsrichter: Daniel Eßwein (Ostalb)

Vorschau:

Sonntag, 10.10.2021 TSGV Waldstetten gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 10.10.2021 TESTSPIEL: TSV Denkendorf II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


27.09.2021

SC Geislingen schlägt den TSV Bad Boll: Hartes Stück Arbeit für den Primus

1. Mannschaft

Im Landesliga-Derby schlägt der SC Geislingen den TSV Bad Boll mit 4:0. Joker Jo­sip Skrobic sticht dabei mit einem Hattrickmehr lesen >

 
27.09.2021

SC Geislingen schlägt den TSV Bad Boll: Hartes Stück Arbeit für den Primus

1. Mannschaft

Das Ergebnis war eindeutig, allein: Es spiegelte nicht so ganz den Spielverlauf wider. Mit 4:0 (1:0) schlug der SC Geislingen, Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, im Derby den TSV Bad Boll. Allerdings machte erst der in der 73. Minute bei Geislingen eingewechselte Josip Skrobic mit einem Hattrick im Schlussspurt (85., 90., 90.+2) das Ergebnis klar. Das Spielglück, befand hernach der Boller Coach Jasko Suvalic, sei von der ersten Minute an auf Seiten der Gastgeber gewesen, „wenn es danach geht, haben wir nun unser Konto für den Rest der Saison aufgeladen“. Seine Mannschaft war stark in die Partie gestartet, machte vorn Druck, störte, wogegen das Spiel der Geislinger in den ersten 20 Minuten zerfahren wirkte, nur selten kam ein Pass beim Empfänger an. „Da dürfte bei manchem noch die Partie in Waldstetten nachgewirkt haben“, befand SCCoach Tobias Flitsch. Dort hatten die Geislinger die Woche zuvor 0:3 verloren, wogegen die Boller mit der Empfehlung eines 3:0-Erfolgs gegen den bis dato „Mit-Spitzenreiter TSV Buch“ angereist waren, wie Flitsch hervorhob. Nach knapp 34 Minuten schien sich die Suvalic-Elf selbst zu belohnen. Da hatte Geislingens Innenverteidiger Marvin Mayer den Boller Marcel Mädel gelegt, wobei die Meinungen auseinandergingen, ob neben oder schon im Strafraum. Der Unparteiische jedenfalls entschied auf Elfmeter, Mario Feldmeier übernahm die Ausführung – und scheiterte an SC-Keeper Max Piegsa. Das wiederum war das Hallowach für die Geislinger, denn fast im Gegenzug fiel nun die Führung. Einen schnellen Angriff schloss Dominik Mader nach Doppelpass mit Michael Wende zum 1:0 ab. Manko der Boller bis dahin: Sie hatten nicht die zwingenden Chancen, der SC dagegen bereits zweimal die Möglichkeit vorzulegen: zum einen Wende nach einem Alleingang (26.), aus dem aber Bolls Keeper Alexander Lang die Luft rausließ, zum anderen davor Marco Roschmann, der nach einer Ecke den Ball übers Tor geköpft hatte (19.).

Nach der Pause aber machten die Gäste dann ordentlich Druck: Lattenkracher von Yasin Ceküc (53.), Schuss Alessandro Nicastro, jedoch übers Geislinger Gehäuse (56.), Schuss Mädel, jedoch knapp neben den Pfosten (60.), direkt danach Schuss Julian Unger, jedoch an den Pfosten, schließlich Distanzschuss Mädel, doch Piegsa lenkt den Ball mit den Fingerspitzen am Tor vorbei (73.). Bezeichnend für den SC, dass er sich diesmal nicht aus dem Konzept bringen ließ, sondern seine Trümpfe ausspielte, die tiefe Bank mit Joker Skrobic. Der war für Wende gekommen und legte los wie ein Berserker. In der 80. Minute gab er einen Vorgeschmack, nach einem Diagonalpass übers Feld von Tim Pöhler blieb der Ball aber noch in der Boller Abwehr hängen. Doch fünf Minuten später machte er nach einer Hereingabe von Lukas Kling ernst, 2:0, weitere fünf Zeigerumdrehungen später, nach einem Zuspiel von Mohammad Zaher, dann den Deckel drauf. Das 4:0 schließlich, ein satter Schuss ins lange linke Eck, war die letzte Aktion, mit der sich Skrobic den „Frust von der Seele schoss“, nachdem ihm in Waldstetten gar nichts gelungen war. Das Resultat war für Flitsch die „erwartete Reaktion“ seiner Mannschaft auf Waldstetten in einem „erwartet schweren Spiel gegen einen gut eingestellten Gegner“. Für Suvalic indes fiel die Niederlage „ein paar Tore zu hoch aus, einen Punkt hätten wir gerne mitgenommen“, zumal seine Elf „all das umgesetzt hatte, was wir uns vorgenommen hatten. Aber so ist eben Fußball“. (Jochen Weis)

SC Geislingen: Piegsa – Caliskan, Roschmann, Mayer, Sedlmayer, Kling, Mader (87. Zaher), Orlando (77. Volk), Wende (73. Skrobic),Pöhler, Visoka (62. Grupp).

TSV Bad Boll: Lang – Feldmeier, Nicastro, Schöll (85. Bühler), Strohmaier, Topolovec, Unger, Ceküc, Quattrone (46. Müller), Mädel (82. Darboe), Ruther (68. Colic).

 

Sonntag, 26.09.2021 TSV Sparwiesen gegen TSV Bad Boll 2:2 (0:2), Tore: Schallenmüller, Ascherl

TSV Bad Boll II: Gansloser - Marc Schneider, Rico Schneider, Wittlinger, Fürnikl (46. Ukaj), Bühler (65. Rapp), Schropp, Fejza, Schallenmüller (72. Patkovic), Glaser (55. Yildirim), Ascherl.

Vorschau:

Samstag, 02.10.2021 TSV Bad Boll gegen TSV Deizisau, Anspiel 16:00 Uhr

TSV Bad Boll II - spielfrei


24.09.2021

Derbytime - Bad Boll zu Gast in Geislingen

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga steht am Samstag (15.30 Uhr) das Kreis-Derby zwischen dem SC Geislingen und dem TSV Bad Boll im Fokus. mehr lesen >

 
24.09.2021

Derbytime - Bad Boll zu Gast in Geislingen

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga steht am Samstag (15.30 Uhr) das Kreis-Derby zwischen dem SC Geislingen und dem TSV Bad Boll im Fokus. Von Andreas Böhringer

 

Ein Blick auf die Online-Fußball-Plattform fupa macht direkt klar, dass Mario Feldmeier die beiden Klubs aus dem Effeff kennt: 2013-2015 SC Geislingen, 2015-2017 TSV Bad Boll, 2017-2019 wieder SC Geislingen und seit 2019 ist der 29-Jährige wieder in Bad Boll aktiv, wo er die Mannschaft mittlerweile als Kapitän auf das Feld führt. Dementsprechend gibt er unumwunden zu: „Es wäre einfach nicht wahr, wenn ich sagen würde ‚das ist ein Spiel wie jedes andere‘. Es ist immer etwas Besonderes, gegen den Ex-Klub anzutreten.“ Vor seiner Zeit im Kreisgebiet war er in der bayerischen Oberpfalz beim ASV Neumarkt am Ball und kam beruflich, er arbeitet in der Chemiebranche, in den Landkreis. „Ich absolvierte ein einjähriges Praktikum und der Plan war im Anschluss wieder zurückzugehen, aber ich blieb hier hängen.“ Mit seiner damaligen Freundin und jetzigen Ehegattin hat er nunmehr Wurzeln geschlagen und in Süßen ein Haus gebaut: „Wir wollen nicht mehr weg.“

Nicht nur privat ist demnach alles im Lot, sondern auch sportlich läuft es bei Feldmeier und seinen Teamkameraden, denn mit 14 Zählern nach neun Partien hat der TSV einen guten Start hingelegt. „Durch den 3:0-Sieg gegen Buch und den bisherigen Saisonverlauf brauchen wir uns in Geislingen nicht zu verstecken“, gibt der Rechtsverteidiger die Richtung vor: „Respekt ist immer vorhanden, aber keine Angst. Wir fahren da hin, um zu gewinnen. Wir wollen selbstbewusst auftreten und haben nichts zu verlieren.“ Der SC Geislingen wurde seiner Favoritenstellung bis dato gerecht, im Klassement wird die Truppe von Tobias Flitsch auf Position eins geführt. „Die Qualität vom SC ist unbestritten, aber unabhängig von ihrem großen Offensivpotenzial wollen wir versuchen unser Spiel zu spielen und uns taktisch nicht extra auf den SC einstellen.“ Dass die Schwarz-Weißen zu knacken sind, zeigte zuletzt die 0:3-Niederlage in Waldstetten, als bei der Flitsch-Elf nichts zusammen lief. Für Feldmeier ist dieses Resultat aber unerheblich, am Samstag werde jene Seite das Eybacher Tal als Sieger verlassen, „die es mehr will und das Quäntchen Glück auf seiner Seite“ habe. Auf welcher Position er dann zum Einsatz kommt, wisse er noch nicht, denn von seiner angestammten Rechtsverteidiger-Position zog ihn Übungsleiter Jasko Suvalic zuletzt ins Mittelfeld-Zentrum: „Im Pokal hatte ich dort schon mal gespielt, in der Landesliga erstmals. Wir hatten zuvor teilweise zu viele lange Bälle gespielt und ich sollte mir mehr Bälle im Aufbau holen. Im Zentrum kann man sicherlich mehr Einfluss auf das Geschehen nehmen.“ Gefragt nach seiner Lieblingsposition meinte Feldmeier mit einem Lachen: „In der A-Jugend in Neumarkt spielte ich im Sturm, bei den Aktiven dann zunächst im rechten Mittelfeld und dann irgendwann rechter Verteidiger.“ Mit anderen Worten: der Rechtsfuß ist ein Allrounder und stellt sich in den Dienst der Mannschaft.

Der sechste Tabellenplatz stellt für den TSV Bad Boll eine tollen Zwischenbilanz dar, während Kreis-Rivale SV Ebersbach in anderen Gefilden unterwegs ist. „Natürlich kennen wir die Tabelle und wissen, dass wir hintendrin hängen“, sagt denn auch Johannes Scherr, „wir verfallen deswegen aber nicht in Panik“, ergänzt der Ebersbacher Spielleiter und verweist darauf, dass es im Tableau noch sehr eng zu gehe und sich das Blatt sehr schnell wenden könne. Diese Wende müsse sein SV Ebersbach (Rang 14) nun anstreben: „In den kommenden Wochen warten Gegner, die auch hintendrin platziert sind. Deshalb müssen wir den einen oder anderen Sieg einfahren. Das ist in unserer Situation sehr, sehr wichtig.“ Am Sonntag (15 Uhr) besteht für das Radojevic-Team die nächste Gelegenheit beim


20.09.2021

Verdienter Sieg des TSV Bad Boll gegen den TSV Buch - TSV Bad Boll II gewinnt gegen Jahn Göppingen

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat mit einem überzeugenden 3:0 (1:0)-Heimsieg den Sprung des TSV Buch an die Tabellenspitze verhindert. mehr lesen >

 
20.09.2021

Verdienter Sieg des TSV Bad Boll gegen den TSV Buch - TSV Bad Boll II gewinnt gegen Jahn Göppingen

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat mit einem überzeugenden 3:0 (1:0)-Heimsieg den Sprung des TSV Buch an die Tabellenspitze verhindert. Stürmer Marcel Mädel war mit zwei Toren (21., 60.) und der Vorlage zum 3:0 durch Yannick Ruther (66.) der Mann des Tages. Manuel Schrapp schoss vor 150 Zuschauern einen Foulelfmeter für den TSV Buch über das Tor (31.). Der TSV Bad Boll gehört nach dem gestrigen Sieg zu einer Fünfergruppe mit jeweils 14 Punkten hinter dem neuen Spitzenreiter TV Echterdingen. Nächste Woche geht es zum SC Geislingen, dem Ex-Klub von Trainer Jasko Suvalic und mehreren Bad Boller Spielern.

 „Wir wollten heute tiefer stehen, Buch agieren lassen und zu Umschaltsituationen kommen“, sagte Marcel Mädel, der die erste Möglichkeit des Tages nach Pass durch Moritz Müller von der linken Seite gleich verwertete, „dann haben wir Glück gehabt, dass der Elfmeter nicht reingeht“. Meksud Colic traf die Hacken des eigentlich aus dem Strafraum hinaus laufenden Fabian Zeh. Doch Schrapp zielte vom Punkt weit über das von Dominik Holzheu gehütete Tor. Ansonsten ließ ein bestens organisierter TSV Bad Boll keine weiteren Chancen für die Gäste zu. „Wir waren heute sehr kompakt und haben die Räume gut dicht gemacht“, lobte Trainer Suvalic, „in den letzten beiden Spielen haben wir etwas leiden müssen, was Gegentore durch Elfmeter oder abgefälschte Schüsse angeht. Heute hatten wir das Spielglück beim Elfmeter. Ein Ausgleich hätte sicher etwas verändert“.

Vier Minuten nach dem Seitenwechsel segelte Buchs Torhüter Benjamin Maier an einer Flanke vorbei, doch Müller zögerte vor dem leeren Tor zu lange. Das 2:0 ließ aber nicht lange auf sich warten. Kapitän Mario Feldmeier, der auf einer der beiden zentralen Mittelfeldpositionen ein gutes Spiel zeigte, steckte den Ball zu Mädel durch, der im Strafraum souverän ins lange Eck vollendete. „In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir auch ordentlich Fußball spielen können. Das war für mich als Stürmer natürlich ein perfekter Tag“, freute sich Mädel. Der 26-jährige bediente mit einer Flanke den eingewechselten Sturmpartner Yannick Ruther, der aus dem Lauf herrlich per Kopf auf 3:0 erhöhte (66.). „Wir haben zusammen verteidigt und zusammen angegriffen, unterm Strich war es ein verdienter Sieg“, sagte ein zufriedener Suvalic. Nächste Woche geht es für ihn ebenso an die alte Wirkungsstätte wie für Mädel, der dort „ein besonderes Spiel“ erwartet. Mädel: „Unsere Mannschaft ist gut zusammengestellt, die Stimmung ist gut und nach und nach kommen die Verletzten zurück. Es kann für uns die erhoffte ruhige Saison werden“.

TSV Bad Boll: Holzheu – Ceküc, Topolovec, Strohmaier, Nicastro, Quattrone (81. Bühler), Unger, Feldmeier, Müller (62. Sönmez), Colic (64. Ruther), Mädel (72. Darboe).

Sonntag, 19.09.2021 TSV Bad Boll II gegen TV Jahn Göppingen 4:2 (4:1), Tore: Janis Ascherl (3), Leart Fejza

TSV Bad Boll II: Stern - Schneider Saidy, Schönberger (25. Ukaj), Wittlinger - Schropp (59. Patkovic), Glaser, Fejza (70. Rieker), Gugenhan - Eisele (50. Benesch), Ascherl.

Vorschau:

Samstag, 25.09.2021 SC Geislingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 26.09.2021 TSV Sparwiesen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:30 Uhr

 


13.09.2021

Erste Auswärtsniederlage

1. Mannschaft

Im vierten Auswärtsspiel setzte es nach zwei Siegen und einem Unentschieden die erste Niederlage für die Mannschaft des TSV Bad Boll in der Fremde. Diese Niederlage fiel klar und deutlich aus und war auch in dieser Höhe in Ordnung.mehr lesen >

 
13.09.2021

Erste Auswärtsniederlage

1. Mannschaft

Im vierten Auswärtsspiel setzte es nach zwei Siegen und einem Unentschieden die erste Niederlage für die Mannschaft des TSV Bad Boll in der Fremde. Diese Niederlage fiel klar und deutlich aus und war auch in dieser Höhe in Ordnung. Aus taktischen Gründen wich der Gastgeber aus Neresheim von seinem Stadion auf den schmalen und kurzen Nebenplatz aus. Diese Rechnung sollte aufgehen. Der Gast aus Bad Boll kam mit den engen Platzverhältnissen überhaupt nicht zurecht und leistete sich bei den Versuchen, spielerisch in die Begegnung zu kommen immer wieder Fehler, die der Gastgeber geschickt zu nutzen wusste. Einer dieser Fehler bedeutete in der 18. Minute den frühen Rückstand durch den ertsen Treffer der Gastgeber. Bad Boll mit Ballverlust in der zentralen Position, Neresheim mit gekonnter Balleroberung. Kurzpass zu Yildiz, der mit einem satten und platzierten Flachschuss aus 20 Metern Bad Bolls Torhüter Holzheu, der das Gästetor für seinen angeschlagenen Kollegen Lang hütete, keine Abwehrmöglichkeit ließ. Der TSV Bad Boll kam in der Folgezeit der ersten Halbzeit zu drei Schusschancen durch Feldmeier und Schöll (31.) sowie Bühler (37.), die aber alle ihr Ziel knapp verfehlten. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff setzte sich Neresheims Banen Essome im Strafraum des TSV Bad Boll durch und wurde strafbar durch Bad Bolls Darboe zu Fall gebracht. Pfeifer setzte den fälligen Foulelfmeter gekonnt per sehenswertem Schlenzer zum 2:0 gegen den wieder chancenlosen Torhüter Holzheu in die Bad Boller Maschen.

Bad Bolls Trainer Suvalic setzte in der Halbzeitpause auf frische Kräfte und brachte Ceküc und Müller zwei neue Spieler. Fast hätte sich dieser Schachzug ausgezahlt, den diese beiden sorgte in der 54. Minute mit für die beste Bad Boller Möglichkeit. Konter der TSV Bad Boll. Zunächst fand Darboe seinen Meister in SV-Schlussmann Aubele, den Abpraller nahm Müller auf, ein Abwehrbein der Neresheimer Defensive verhinderte aus kurzer Distanz das Tor, wieder den Nachschuss aus dieser Szene von Ceküc entschärfte Torhüter Aubele mit einer Glanzparade zur Ecke. Wer weiß wie die Partie gelaufen wäre, wenn den Gäste hier der Anschlusstreffer gelungen wäre. So machte der SV Neresheim in der 64. Spielminute durch einen abgefälschten Freistoß aus 20 Metern, wieder unhaltbar, mit dem dritten Treffer den Sack endgültig zu. Torschütze war wieder Pfeifer. In der jetzt folgenden Schlussphase zeigte sich der TSV Bad Boll trotz der sicheren Niederlage weiter engagiert, konnte aber ebenso wie der SV Neresheim keine weiteren höchkarätigen Einschussmöglichkeiten erarbeiten. Am kommenden Sonntag um 15 Uhr empfängt der TSV Bad Boll den TSV Buch im heimischen Bollwerkstadion.    

TSV Bad Boll: Holzheu, Feldmeier, Schöll (60. Boni), Strohmaier, Topolovec, Bühler (58. Colic), Sönmez (46. Ceküc), Unger, Darboe, Ruther (46. Müller), Mädel.

Zuschauer: 80; Schiedsrichter: Fabio Grillo (Ulm)

Sonntag, 12.09.2021 ASV Eislingen II gegen TSV Bad Boll II 0:1 (0:0), Tor: Rico Schneider

TSV Bad Boll II: Gansloser - Marc Schneider, Saidy (87. Rico Schneider), Lutz (37. Gugenhan), Schönberger, Schropp, Ascherl, Eisele (59. Fejza), Benesch (51. Glaser), Schallenmüller, Boni

Vorschau - Doppelheimspieltag

Sonntag, 19.09.2021 TSV Bad Boll II gegen TV Jahn Göppingen, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 19.09.2021 TSV Bad Boll gegen TSV Buch, Anspiel 15:00 Uhr


06.09.2021

Unnötige Niederlage gegen SSG Ulm

1. Mannschaft

Leider konnte der TSV Bad Boll bei besten äußeren Bedingungen im heimischen Bollwerkstadion zu keinem Zeitpunkt an die in der Wochenmitte in Plattenhardt gezeigten Leistungen anknüpfen. mehr lesen >

 
06.09.2021

Unnötige Niederlage gegen SSG Ulm

1. Mannschaft

Leider konnte der TSV Bad Boll bei besten äußeren Bedingungen im heimischen Bollwerkstadion zu keinem Zeitpunkt an die in der Wochenmitte in Plattenhardt gezeigten Leistungen anknüpfen. Viele Fehler im Passpiel und bei Ballannahmen machten den sehr kompakt stehenden Gästen aus Ulm das Verteidigen leicht. So blieben während des gesamten Spieles Torchancen und Strafraumszenen auf beiden Seiten Mangelware. Kurz vor dem Spiel musste Kapitän Yasin Ceküc wegen Verletzung passen, für ihn spielte Quattrone von Anfang an. Torhüter Alexander Lang kehrte in das Bad Boller Tor zurück. Ansonsten setzte der Bad Boller Trainer Jasko Zuvalic auf die siegreiche Formation des Plattenhardtspieles. Der erste Aufreger nach 15 Minuten ging von den Gästen aus. Aggeler sah Bad Bolls Torhüter Lang zu weit vor seinem kasten und setzte fast von der Mittellinie zu einem sehenswerten Heber an. Der Ball strich um Zentimeter über die Querlatte. Lang auf Bad Boller Seite wäre wohl an den Ball nicht mehr herangekommen. Zwei Minuten später dürfte sich der Bad Boller Schlussmann dann zum ersten Mal auszeichnen. Er konnte gekonnt im 1:1 gegen Ulms Kraus klären. Auf Bad Boller Seite gab es eine Reihe von Halbchancen, doch der Gastgeber schaffte es nicht, trotzdem dass das Spiel sich überwiegend in der Ulmer Hälfte abspielte, den Gästetorhüter Apel vor größere Probleme zu stellen. Dann die 42. Spielminute. Freistoß aus 20 Metern zentral durch Ulms Kapitän Haußer. Torhüter Lang entschärfte den satten und platzierten Schuss mit einer herrlichen Parade zur Ecke. Diese Ecke fälschte Bad Bolls Abwehr nach verunglücktem Kopfball von Ulm ins eigene Tor zum 0:1 ab. Die zweite Halbzeit brachte keine neuen Erkenntnisse auf beiden Seiten. Bad Boll mit viel Spielanteilen, die aber nicht zu nennenswerten Chancen führten. Ulm beschränkte sich aus einer stabilen Defensive auf wenige Entlastungsangriffe und Konter. Einer davon hätte bereits in der 51. Minute die wahrscheinliche Vorentscheidung bringen können. Nach einem Eckball von der linken Ulmer Angriffsseite tauchte Kraus mutterseelenallein an der Bad Boller Fünfmeterlinie auf. Der Ulmer Angreifer wollte es aber zu genau machen und setzte den Kopfball aus kurzer Distanz neben den Bad Boller Pfosten. Bad Boll kam zu seiner ersten Möglichkeit im zweiten Durchgang in der 54. Minute durch Ruther. Der Bad Boller Stürmer setzte den Ball aber aus spitzem Winkel von halblinks neben das Tor. Das Spiel plätscherte dahin, Ulm kam zu zwei Kontern durch Aggeler (79.) und Haußer (81.). Beides mal hielt Lang seinen Kasten sauber. Vier Minuten vor dem regulären Ende sollte das Bad Boller Bemühen dann endlich Belohnung finden. Nicastro setzte mit einem Heber Sönmez im Strafraum der Gäste in Szene. Dessen Schuß aus halbrechter Position wurde durch ein Ulmer Abwehrbein abgefälscht und führte wieder durch ein Eigentor zum späten Ausgleich. Bad Boll witterte jetzt verständlicherweiße Morgenluft und wollte, wohl auch angesichts der bei einem Sieg sicheren Tabellenführung, die Partie noch in den verbleibenden Minuten drehen und drängte auf das zweite Tor. Dabei lockerten die Gastgeber ihre Defensive und wurden dafür praktisch mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Knut Krimmer aus Schwäbisch Hall von den Ulmer bitter bestraft. Bad Bolls Angriff wurde abgefangen, der Gast überbrückte schnell mit einem herrlichen Pass auf den frei stehenden Häußler, der im Laufduell nicht mehr zu halten war und den herauseilenden Bad Boller Torhüter Lang sehenswert und überlegt zum auf Ulmer Seite vielumjubelten 1:2 Siegestreffer überwinden konnte.

 

TSV Bad Boll:

Lang, Schöll, Topolovec (46. Feldmeier), Sönmez, Quattrone (62. Darboe), Unger, Bühler (77. Colic), Mädel, Strohmaier, Ruther (72. Müller), Nicastro.

 

Zuschauer:

120

 

Schiedsrichter:

Knut Krimmer (Schwäbisch Hall) 

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Sonntag, 05.09.2021 TSV Bad Boll II gegen TSG Zell u.A. II 6:2 (3:0), Tore: Moritz Müller (2), Ibrahim Yildirim, Nico Glaser (2), Marc Schneider

Vorschau:

Samstag, 11.09.2021 SV Neresheim gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 12.09.2021 ASV Eislingen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel


29.08.2021

Zwei verlorene Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll verpasste auf Grund seiner deutlich besseren Torchancen einen durchaus möglichen Sieg gegen die Gäste aus Weilimdorf die wiederum aus ihrer einzig wirklichen Chancen den Treffer zum Unentschieden erzielen konntenmehr lesen >

 
29.08.2021

Zwei verlorene Punkte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll verpasste auf Grund seiner deutlich besseren Torchancen einen durchaus möglichen Sieg gegen die Gäste aus Weilimdorf die wiederum aus ihrer einzig wirklichen Chancen den Treffer zum Unentschieden erzielen konnten. Die wenigen Zuschauer im Bad Boller Bollwerkstadion sahen gleich in der Anfangsminute die erste Gelegenheit der Gastgeber. Ruther setzte den Ball aus halblinker Position im Strafraum des TSV Weilimdorf knapp über die Querlatte. In der 15. Minute war das Visier des Bad Boller Angreifers besser eingestellt.Nach herrlichem langem Pass von Schöll aus der eigenen Hälfte setzte sich Ruther im Laufduell durch und schob überlegt per Flachschuss zum 1:0 ein. Vier Minuten später kam Quattrone bei einer scharfen Hereingabe von Mädel nur um eine Fußspitze zu spät, sonst wäre der zweite Bad Boller Treffer fällig gewesen. Der Gast aus Weilimdorf kam in der 35. Minute zum bis dahin etwas überraschenden Ausgleichstreffer. Küley war nach einem Angriff der Gäste über die linke Seite im Bad Boller Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen. Der Gefoulte verwandelten den fälligen Elfmeter sicher zum 1:1 Ausgleich. Im zweiten Durchgang drückte der TSV Bad Boll auf den zweiten Treffer. Youngster Bühler setzte einen sehenswerten Freistoß aus 22 Metern nur knapp neben den Pfosten (60.). Nur eine Minute später setzte Ruther seinen Sturmkollegen Mädel in Szene, der scheiterte alleine vor Gästetorhüter Ferdek, der per einer sehenswerten Fußabwehr den Schuss aus kurzer Distanz zur Ecke klären konnte. Kurz vor Schluss war es wieder Mädel, der nach schöner Kombination von Ceküc und Müller per Linksschuss an Torhüter Ferdek scheiterte. In der Nachspielzeit sah auf Bad Boller Seite der eingewechselte Darboe nach Foulspiel die gelb/rote Karte. So blieb es am Ende bei einem Unentschieden für den TSV Bad Boll, das eher zwei verlorene Punkte als einen gewonnenen Punkt für den Gastgeber bedeutet. Viel Zeit zum Nachdenken darüber bleibt den Bad Boller Akteuren nicht, denn bereits am kommenden Mittwoch wartet in einer weiteren englischen Woche das schwere Auswärtsspiel in Plattenhardt auf den TSV Bad Boll.  

TSV Bad Boll: Lang, Schöll, Ungureanu (46. Bühler), Sönmez (82. Topolovec), Quattrone (46. Darboe), Ceküc, Unger, Mädel, Strohmaier, Ruther (75. Müller), Nicastro.

Schiedsrichter: Tobias Keck (SRG Ulm/Neu-Ulm); Zuschauer: 60; Besondere Vorkomnisse: Gelb/Rot Darboe (TSV Bad Boll) 90.+2 Min.

Sonntag, 29.08.2021 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II 5:1 (3:1), Tore: Janis Ascherl (3), Ebrima Saidy, Ibrahim Yildirim

Vorschau:

Dienstag, 31.08.2021 1. FC Eislingen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 19:30 Uhr

Mittwoch, 01.09.2021 TSVgg Plattenhardt gegen TSV Bad Boll, Anspiel 19:00 Uhr

Samstag, 04.09.2021 TSV Bad Boll gegen SSG Ulm 99, Anspiel 17:30 Uhr

Sonntag, 05.09.2021 TSV Bad Boll II gegen TSG Zell u.A. II, Anspiel 15:30 Uhr


22.08.2021

Happy End mit Punktgewinn in Bonlanden

1. Mannschaft

Die Zuschauer in Bonlanden sahen bei hochsommerlichen Temperaturen eine spannende Landesligabegegnung mit einem "Happy End" für die Gastmannschaft aus Bad Boll in der wirklich allerletzten Sekunde.mehr lesen >

 
22.08.2021

Happy End mit Punktgewinn in Bonlanden

1. Mannschaft

Die Zuschauer in Bonlanden sahen bei hochsommerlichen Temperaturen eine spannende Landesligabegegnung mit einem "Happy End" für die Gastmannschaft aus Bad Boll in der wirklich allerletzten Sekunde. Dreimal ging der Gastgeber SV Bonlanden in Führung, dreimal glich der TSV Bad Boll aus und entführte so einen wichtigen Auswärtspunkt. Die erste Chance der Partie hatte nach zwei Minuten der TSV Bad Boll durch Mädel, dessen Schuss aus halblinker Position im Bonlandener Strafraum knapp am langen Pfosten vorbeiging. Nur drei Minuten später erzielte der Gastgeber mit seiner ersten Möglichkeit den frühen Führungstreffer. Einen Freistoß aus halbrechter Position setzte Häcker per Kopf unhaltbar in die Bad Boller Maschen. Nach diesem frühen Tor passierte auf beiden Seiten eine gute Zeit in Sachen Torchancen nichts mehr. Erst in der 27. Minute kam der TSV Bad Boll zu seiner nächsten Chance. Quattrone zielte mit seinem Schuss nach Vorarbeit von Topolovec knapp am Bonlandener Gehäuse vorbei. Bonlanden hatte im ersten Durchgang ebenfalls noch zwei Möglichkeiten. Zunächst ging Hiller's Schuss aus 15 Metern knapp über die Bad Boller Querlatte (35.) ehe der Pfosten nach Eckball Bonlanden und Kopfball Yilmaz den zweiten Treffer der Gastgeber verhinderte. Bad Boll hatte ebenfalls noch eine sehr gute Möglichkeit vor der Pause, doch Ruther scheiterte aus spitzem Winkel am sehr gut aufgelegten Torhüter Wiedmann. Im zweiten Durchgang war der TSV Bad Boll sofort in der Begegnung und kam durch zwei Feldmeier Freistöße zu Möglichkeiten. Den zweiten Freistoß setzte Bonlandens Häcker per Kopf unglücklich ins eigene Tor zum 1:1 Ausgleich für den Gast aus Bad Boll (52.). Die Partie nahm jetzt deutlich an Fahrt auf. Nur zwei Minuten später klärten der herausstürmende Bad Boller Torhüter Lang und Feldmeier in allerhöchster Not gegen Bonlandens Fröschle. In der 55. Minute verhinderte auf der Gegenseite Bonlandens Schlussmann Wiedmann mit einer Glanzparade nach einem Freistoßkracher von Feldmeier Schlimmeres. In der 64. Minute tauchte Mädel nach schönem Zuspiel von Ruther alleine vor Torhüter Wiedmann auf, schob den Ball aber flach um Zentimeter neben das Tor. In dieser Bad Boller Druckphase kam der SV Bonlanden zu einem Konter. Fröschle war nur durch ein Foul im Strafraum zu bremsen, Yilmaz verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zur erneuten Führung der Gastgeber. Der SV Bonlanden drückte jetzt auf den dritten Treffer und kam zu sehr guten Möglichkeiten durch Pehlivan (72., 77. und 80.). Besonders die in der 80. Minute hatte es in sich. Nach einem herrlichen Seitfallzieher rettete Topolovev für seinen bereits geschlagenen Torhüter lang auf der Bad Boller Torlinie und verhinderte den sicheren dritten Treffer der Gastgeber. Statt dessen kam der TSV Bad Boll wieder zurück in die Partie. Nach einer schönen Einzelleistung von Ceküc wurde dieser im Strafraum von den Beinen geholt, Feldmeier verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 2:2 Ausgleich (83.). Nur drei Minuten später ging der SV Bonlanden erneut in Führung. Nach einem Fehler im Spielaufbau brachte der TSV den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Schmidt erzeilte mit einem satten Flachschuss aus 14 Metern das 3:2. Bad Boll warf jetzt alles nach vorne und stemmte sich mit Macht gegen die drohende Niederlage und wurde in allerletzter Sekunde belohnt. Nach einem Eckball von der linken Bad Boller Angriffseite war Unger mit dem Kopf zur Stelle und markierte aus kurzer Distanz den 3.3 Ausgleichstreffer und somit den Endstand. Die Partie wurde danach nicht mehr angepfiffen.

 

TSV Bad Boll:

Lang, Schöll, Topolovec, Feldmeier, Quattrone (66.Nicastro), Ceküc, Sönmez (60. Müller), Unger, Colic (46. Ungureanu), Ruther, Mädel.

 

Schiedsrichter:

Yannik Schneidereit

 

Zuschauer:

150   


22.08.2021

TSV Bad Boll holt in Köngen drei Punkte

1. Mannschaft

Das vermeintlich knappe Ergebnis täuscht über den tatsächlichen Spielverlauf bei großer Hitze in der Köngener Fuchsgrube komplett hinweg. Bis zur 40. Minute beherrschte der Gast aus Bad Boll den Ball und seinen Gegner fast nach Belieben. Nach dem 0:3mehr lesen >

 
22.08.2021

TSV Bad Boll holt in Köngen drei Punkte

1. Mannschaft

Das vermeintlich knappe Ergebnis täuscht über den tatsächlichen Spielverlauf bei großer Hitze in der Köngener Fuchsgrube komplett hinweg. Bis zur 40. Minute beherrschte der Gast aus Bad Boll den Ball und seinen Gegner fast nach Belieben. Nach dem 0:3 des TSV Bad Boll in der 34. Minute durch Neuzugang Darboe drohte den Gastgebern für kurze Zeit sogar eine richtige Klatsche, so groß war zu diesem Zeitpunkt die Überlegenheit des Gastes aus Bad Boll. Gästetrainer Jasko Suvalic musste die siegreiche Startelf der Vorwoche wegen Urlaub (Moritz Müller) und gelb/roter Sperrstrafe (Meksud Colic) auf zwei Positionen umstellen. In die Mannschaft kamen Sven Sönmez und Max Bühler. Dem Spielwitz und dem Siegeswillen des TSV Bad Boll tat dies keinen Abbruch. Sofort übernahm der Gast die Initiative und kam bereits nach zwei Minuten durch Matariz Darboe nach Flanke von Yannick Ruther zu seiner ersten Möglichkeit. Der Bad Boller Stürmer brachte nicht genügend Wucht hinter seinen Kopfball. Der Führungstreffer dann in der 16. Spielminute. Julian Unger, nach einem überragenden Zweikampf im Mittelfeld gegen drei Köngener Gegenspieler, setzte auf der rechten Seite Yannick Ruther in Szene, der mit einem satten Schuss aus halbrechter Position im Köngener Strafraum Torhüter Felix Rühs keine Abwehrmöglichkeit ließ und das 0:1 erzielte. Das 0:2 folgte in der 28. Minute. Kim Quattrone mit feiner Einzelleistung über die linke Bad Boll Angriffsseite war nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Kapitän Mario Feldmeier unhaltbar zur Zweitoreführung. Doch noch nicht genug. Nur sechs Minuten später noch der dritte Treffer. Eckball von Yasin Ceküc. Zu kurze Abwehr der Köngener Defensive. Matariz Darboe jagte den Ball satt und unhaltbar aus 12 Metern zum 0:3 in die Köngener Tormaschen. Der Vorsprung war zu diesem Zeitpunkt auch in dieser Höhe mehr als verdient, der vierte Bad Boller Treffer schien nur eine Frage der Zeit. Doch es sollte noch vor dem Seitenwechsel anderst kommen. Zunächst prallten der Bad Boller Max Bühler und sein Gegenspieler mit den Köpfen zusammen. Beide Spieler blieben am Boden liegen, Bad Boll für einen Moment nicht konzentriet genug, Köngen schaltete schnell und kam nach Flanke von Nico Hummel und Kopfball von Darius Stehling zum 1:3 Anschlusstreffer wie aus dem Nichts. Und noch ein Köngener Treffer sollte vor dem Halbzeitpfiff fallen. Der hätte aber irregulärer kaum sein können. Der Schiedsrichterassistent übersah eine glasklare Abseitsposition von Daniel Zimmermann, der alleine vor Bad Bolls Torhüter Alexander Lang das Geschenk gerne annahm und mit dem 2:3 Anschlusstreffer die Partie völlig auf den Kopf stellte. Anstatt dem knappen Vorsprung von 2:3 hätte der TSV Bad Boll dem Spielverlauf nach eher 0:4 oder 0:5 führen müssen. In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel immer mehr. Torraumszenen blieben Mangelware. In der 64.Minute konnte Bad Bolls Torhüter Alexander Lang seine Klasse unter Beweis stellen, als er einen satten Schuss aus spitzem Winkel vom Kim-Lars Ehrler zur Ecke klärte. Bad Boll kam in der Nachspielzeit zu zwei Halbchancen mit Distanzschüssen von Marcel Mädel (92.) und Alessandro Nicastro (94.). Ansonsten konnte der Gast den knappen Vorsprung ohne weitere nennenswerte Gefahrenmomente für sein Tor verwalten und den mehr als hochverdienten Auswärtsdreier mit nach Hause nehmen. Zur Freude über den optimalen Start in die neue Mammutlandesligasaison mit 36 Punktspielen bleibt den Bad Boller Akteuren nicht viel Zeit. Bereits am kommenden Mittwoch um 19 Uhr gibt der TV Echterdingen im Bad Boller Bollwerkstadion seine Visitenkarte ab.

 

TSV Bad Boll:

Lang, Schöll, Strohmaier, Feldmeier, Quattrone (85. Nicastro), Ceküc, Bühler (70. Ungureanu), Unger, Sönmez (70. Topolovec), Ruther, Darboe (41. Mädel).

 

Schiedsrichter:

Anes Ramic

 

Zuschauer:

150

 


09.07.2021

Testspiel TSV Bad Boll gegen FTSV Kuchen 4:1

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll gewann sein zweites Testspiel gegen den FTSV Kuchen mit 4:1 (1:0). Die Tore erzielten Matariz Darboe, Marcel Mädel, Kim-Luca Quattrone und Moritz Müller. Pat Fink schoss das zwischenzeitliche 2:1 für den FTSV Kuchen.


Julius Boni hat verlängert !!!
17.03.2021

Julius Boni hat verlängert !!!

1. Mannschaft

Mit Julius Boni hat ein weiterer junger Spieler beim TSV für ein weiteres Jahr seine Zusage gegebemehr lesen >

 
17.03.2021

Julius Boni hat verlängert !!!

1. Mannschaft
Julius Boni hat verlängert !!!

Mit Julius Boni hat ein weiterer junger Spieler beim TSV für ein weiteres Jahr seine Zusage gegeben. Julius kam im letzten Jahr von den A-Junioren des TSV Weilheim nach Bad Boll. In der Vorbereitung zeigte er bereits, dass er um einen Stammplatz kämpfen möchte. Auch in den Vorbereitungsspielen zeigte er konstant gute Leistungen. Leider verletzte er sich dann in seinem ersten Pflichtspiel in der Startelf im Verbandspokal gegen Essingen so schwer, dass er bis zur Saisonunterbrechung nicht mehr für den TSV auflaufen konnte. Wir freuen uns, dass er nun wieder fit ist und voll mit der Mannschaft trainieren kann, falls die Saison weiter geführt wird.

Das sagt sein Trainer zu Julius : "Um ehrlich zu sein, ist er einer der wenigen Spieler die ich leider noch nicht in Aktion gesehen habe, aber sowohl die Verantwortlichen als auch seine Mitspieler bescheinigen ihm großes Potenzial auf das ich in der Arbeit mit Julius eingehen möchte“

Das sagt Roberto Pelleriti zu Julius : Julius ist ein groß gewachsener Spieler, der viel Potenzial besitzt. Seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Er hat bisher in der Liga schon sehr gute Spiele gemacht. Ihm gehört die Zukunft.

Der TSV freut sich, dass ein weiterer junger Spieler an Bord bleibt und wünscht ihm eine hoffentlich verletzungsfreie Saison.


Torspieler Alexander Lang verlängert bis 2022
15.03.2021

Torspieler Alexander Lang verlängert bis 2022

1. Mannschaft

Alexander Lang hat seine Zusage für die Saison 21/22 gegeben. Unser Torhüter kam 2019 vom TSV Weilheim in den Erlengarten. Nach einer längeren Verletzungspause avancierte sich der talentierte Torhüter zum sicheren Rückhalt beim TSV.mehr lesen >

 
15.03.2021

Torspieler Alexander Lang verlängert bis 2022

1. Mannschaft
Torspieler Alexander Lang verlängert bis 2022

Der neue Trainer Jasko Suvalic hält sehr große Stücke auf seinen Keeper. "Alex verfügt über sehr gute Reflexe und besitzt die enorm wichtige fussballerische Fähigkeiten. Aber am besten an Ihm gefällt mir, dass er trotz seiner enormen Entwicklung im letzten Jahr, sehr gierig ist und weiterhin auch jetzt an sich arbeitet".

Auch der neue sportliche Leiter Roberto Pelleriti freut sich, dass Alex verlängert hat. "Er ist für die Mannschaft trotz seiner jungen Jahren ein sicherer Rückhalt.

Der TSV freut sich riesig auf die weitere Zusammenarbeit mit Alex.


Ein weiterer Youngster bleibt beim TSV !!! Moritz Müller sagt für die kommende Saison 21/22 zu.
15.03.2021

Ein weiterer Youngster bleibt beim TSV !!! Moritz Müller sagt für die kommende Saison 21/22 zu.

1. Mannschaft

Während der Ball auf dem Feld ruht, arbeiten die Verantwortlichen des TSV weiter am Kader für die neue Saison. Mit dem 21-jährigen Moritz Müller hat ein weiterer junger Spieler seine Zusage für die anstehende Saison gegeben.mehr lesen >

 
15.03.2021

Ein weiterer Youngster bleibt beim TSV !!! Moritz Müller sagt für die kommende Saison 21/22 zu.

1. Mannschaft
Ein weiterer Youngster bleibt beim TSV !!! Moritz Müller sagt für die kommende Saison 21/22 zu.

Während der Ball auf dem Feld ruht, arbeiten die Verantwortlichen des TSV weiter am Kader für die neue Saison. Mit dem 21-jährigen Moritz Müller hat ein weiterer junger Spieler seine Zusage für die anstehende Saison gegeben.

Moritz ist ein gutes Beispiel dafür, dass man in Bad Boll den Sprung von der 2.Mannschaft in das Landesligateam schaffen kann.

Durch seine gezeigten Leistungen in der 2.Mannschaft, blieb den Verantwortlichen gar keine andere Möglichkeit Moritz nach oben zu ziehen.

In der aktuell unterbrochenen Saison kam "Mo" in 10 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei 3 Tore.

Das sagt unser Trainer zu Moritz : "Er ist ein junger Spieler, der eine der wichtigsten Waffen in seinem Repertoire hat, nämlich die Schnelligkeit. Er ist mit seiner Entwicklung noch nicht am Ende."

Auch Roberto Pelleriti ist voll des Lobes über den Flügelflitzer : " Moritz ist ein junger Spieler aus den eigenen Reihen, der durch konstant gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Wir freuen uns, ihn weiterhin in unseren Reihen zu haben.


Auch Sven Sönmez bleibt dem TSV Bad Boll erhalten !!!
15.03.2021

Auch Sven Sönmez bleibt dem TSV Bad Boll erhalten !!!

1. Mannschaft

Mit Sven Sönmez hat ein weiterer Spieler seine Zusage für die neue Saison gegebenmehr lesen >

 
15.03.2021

Auch Sven Sönmez bleibt dem TSV Bad Boll erhalten !!!

1. Mannschaft
Auch Sven Sönmez bleibt dem TSV Bad Boll erhalten !!!

Mit Sven Sönmez hat ein weiterer Spieler seine Zusage für die neue Saison gegeben. Der bald 25-jährige trug bisher 6 Jahre das Trikot des SC Geislingen mit einem kurzem Abstecher zu TT Göppingen. In der Winterwechselperiode 19/20 wechselte er dann zum TSV Bad Boll.

Sein Trainer über Sven : " Wenn er zu 100% fit ist, hat er ein sehr gutes Umschalt und Ballgewinnspiel und einen guten Abschluss. Seine passiven Spielphasen muss er aber noch verbessern".

Sein sportlicher Leiter über Sven : " Er hat sehr schnell seine Zusage für die neue Saison gegeben. Das spricht für ihn und seiner Haltung zum TSV. Die Verantwortlichen freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihm".


Gespräch mit Trainer Jasko Suvalic
15.03.2021

Gespräch mit Trainer Jasko Suvalic

1. Mannschaft

Zum 01.12.20 übernahm Jasko Suvalic das Team vom Erlengarten und hat vieles mit ihm vor.mehr lesen >

 
15.03.2021

Gespräch mit Trainer Jasko Suvalic

1. Mannschaft
Gespräch mit Trainer Jasko Suvalic

Zum 01.12.20 übernahm Jasko Suvalic das Team vom Erlengarten und hat vieles mit ihm vor.

Die Verantwortlichen sprachen mit ihrem neuen Coach in der spielfreien Zeit. welche aber auch zur Zusammenstellung der Mannschaft für die neue Saison genutzt wird

TSV : Hallo Jasko, warum hast Du nach deiner erfolgreichen Zeit beim SC Geislingen fast zwei Jahre Pause gemacht?
Jasko : Das war eine bewusste Entscheidung, zuerst habe ich meine Batterien aufgeladen und danach habe ich mich für die Trainerfortbildung entschieden.

TSV : Es gab ja auch andere Angebote im Winter, warum hast du dich für den TSV Bad Boll entschieden?

Jasko : Der Verein hat Manpower und mit Roberto Pelleriti einen Mann, der glaubhaft versichert hat, dass meine Ideen, sofern möglich, umgesetzt werden. Das haben mir die ersten Monate auch bestätigt.

TSV : Was möchtest du mit deinem neuen Team erreichen?
Jasko : Mein erstes Ziel ist, den Klassenerhalt zu schaffen.

TSV : Was ist dann dein nächstes Ziel ??
Jasko : Ich möchte dass die Mannschaft einen Fußball spielt, der auf meinen Spielideen basiert. Schnell, Zielstrebig und Leidenschaftlich. An eine Platzierung möchte ich das gar nicht koppeln, das hängt von der Stärke der Liga und vor allem der eigenen Kaderstärke ab. Aber die Art und Weise, wie wir spielen wollen, soll auch hier bei meiner Mannschaft klar erkennbar sein.

Vielen Dank für Deine Worte und viel Erfolg mit deiner neuen Mannschaft.

R. Pelleriti über den neuen Coach :
Jasko hatte nach dem Gespräch mit uns sofort zugesagt. Wir sind froh, ihn ab sofort bei uns zu haben. Seine Philosophie passt 100% zum TSV. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind froh, dass wir mit Jasko einen erfahrenen Trainer für uns gewinnen konnten, der die Liga kennt. Seine Bilanz spricht für ihn.


Auch unsere Nr. 8 trägt weiterhin schwarz/rot !!!
15.03.2021

Auch unsere Nr. 8 trägt weiterhin schwarz/rot !!!

1. Mannschaft

Der 23-jährige kam vor Jahren über unseren ehemaligen Spieler Daniel Zuljevic zum TSV.mehr lesen >

 
15.03.2021

Auch unsere Nr. 8 trägt weiterhin schwarz/rot !!!

1. Mannschaft
Auch unsere Nr. 8 trägt weiterhin schwarz/rot !!!

Der 23-jährige kam vor Jahren über unseren ehemaligen Spieler Daniel Zuljevic zum TSV.

Der 23-jährige kam vor Jahren über unseren ehemaligen Spieler Daniel Zulejvic zum TSV.
Hier entwickelte sich der Innenverteidiger zu einem enorm wichtigen Baustein in der Boller Abwehr. Mit seinem enorm guten Stellungs - und Kopfballspiel lehrt er seinen Gegenspielern das fürchten.

Das sagt unser Trainer : Damir ist ein robuster und Zweikampfstarker Spieler. Wenn er seine Energie richtig kanalisiert, ist er ein sehr wichtiger Spieler in der Defensive.

Roberto Pelleriti : Wir freuen uns, Damba weiterhin in unseren Abwehrreihen zu haben. Ein physisch starker Spieler mit Torgefahr.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit "Damba".


Meksud Colic verstärkt mit sofortiger Wirkung den TSV !!!!
15.03.2021

Meksud Colic verstärkt mit sofortiger Wirkung den TSV !!!!

1. Mannschaft

Nachdem Nils Schaller überraschend in der Winterpause sein Karriereende bekannt gab, mussten die Verantwortlichen in der Winterpause reagieren.mehr lesen >

 
15.03.2021

Meksud Colic verstärkt mit sofortiger Wirkung den TSV !!!!

1. Mannschaft
Meksud Colic verstärkt mit sofortiger Wirkung den TSV !!!!

Nachdem Nils Schaller überraschend in der Winterpause sein Karriereende bekannt gab, mussten die Verantwortlichen in der Winterpause reagieren. Mit dem bald 29-jährigen Meksud Colic wurde ein Spieler mit Verbands und Landesligaerfahrung vom Bezirksligisten VFL Kirchheim/Teck bis 2022 verpflichtet und ist bereits in den noch ausstehenden Spielen spielberechtigt.
Er spielte bereits für den SSV Reutlingen, 1.Göppinger SV, TV und Calcio Echterdingen, sowie für den VFL Kirchheim/Teck.

Er wird künftig mit der Rückennummer 33 für den TSV Bad Boll auflaufen.

Das sagt sein neuer Trainer zu Meksud : „Meksud ist ein kompletter und erfahrener Fußballer von dem wir in Bad Boll viel erwarten.“

Roberto Pelleriti zu Meksud :
Wir sind froh, dass Mezzo in der Winterpause zu uns gekommen ist, sich der schwierigen Aufgabe bewusst ist und auch stellt. Er ist ein Gewinnertyp, der voran geht. Er bringt viel Erfahrung und Qualität mit.

Wir heißen Meksud recht herzlich bei unserem TSV willkommen und wünschen ihm viel Erfolg !!!!


27.11.2020

Jasko Suvalic ist neuer Trainer beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat einen Nachfolger für Manuel Doll gefunden. Jasko Suvalic ist der neue Chef-Trainer des Landesligisten. Er wird das Team sofort übernehmen und erhält einen Vertrag bis Ende Juni 2022.mehr lesen >

 
27.11.2020

Jasko Suvalic ist neuer Trainer beim TSV Bad Boll

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat einen Nachfolger für Manuel Doll gefunden. Jasko Suvalic ist der neue Chef-Trainer des Landesligisten. Er wird das Team sofort übernehmen und erhält einen Vertrag bis Ende Juni 2022.

Roberto Pelleriti, der neue Sportliche Leiter des Landesligisten, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Jasko Suvalic einen fachlich kompetenten Trainer gefunden haben, der auch menschlich zu uns passt. Er hat nach seiner Zeit als aktiver Spieler beim SC Geislingen beim SC auch mit der Trainertätigkeit begonnen. Dabei hat er zunächst als Spielertrainer mit der U 23 die Meisterschaft gefeiert und diese in der Kreisliga A etabliert und später als Co-Trainer der 1. Mannschaft in der Landesliga weitere Erfahrungen als Trainer gesammelt. Nach dem Abstieg führte er den SC Geislingen als Chef-Trainer zu einer souveränen Meisterschaft in der Bezirksliga und platzierte den Aufsteiger auf Anhieb in die Spitzengruppe der Landesliga. Er kennt die Landesliga und wir sind zuversichtlich, dass er mit seiner Vorstellung von Fußball und seinen Ideen unsere Mannschaft mit jungen und erfahrenen Spielern weiterentwickelt, und wir mit ihm unsere Ziele erreichen können.“

Der 39 - jährige Jasko Suvalic, Besitzer der UEFA B – Lizenz, hat seit dem Ende seiner Trainertätigkeit beim SC Geislingen im April 2019 pausiert und die Zeit genutzt, um sich fortzubilden und auf eine neue Aufgabe vorzubereiten. „Ich freue mich sehr darauf, die Mannschaft und das Umfeld in Bad Boll näher kennenzulernen, und dann werden wir uns, sobald es die aktuelle Corona-Lage zulässt, an die Arbeit machen und auf die nächsten Spiele vorbereiten.“   


19.10.2020

Der TSV Bad Boll kann doch noch gewinnen

1. Mannschaft

Erleichterung bei den Landesliga-Fußballern des TSV Bad Boll. Im achten Anlauf gelang der Mannschaft von Trainer Manuel Doll endlich wieder ein Sieg.mehr lesen >

 
19.10.2020

Der TSV Bad Boll kann doch noch gewinnen

1. Mannschaft

Erleichterung bei den Landesliga-Fußballern des TSV Bad Boll. Im achten Anlauf gelang der Mannschaft von Trainer Manuel Doll endlich wieder ein Sieg. Vor 120 Zuschauern im Erlengarten nahm der TSV gestern den Abstiegskampf an und bezwang den SV Waldhausen nach turbulenter zweiter Halbzeit mit 4:1 (1:0). „Ich bin froh, dass wir nach dem schlechten letzten Heimspiel gegen Frickenhausen heute unseren Heimfans wieder unseren wahren Charakter zeigen konnten“, sagte ein erleichterter Manuel Doll. Die Tore für seine Mannschaft erzielten Marcel Mädel (32.), Fabian Ammon (73.) und zwei Mal der starke Moritz Müller (86., 88.) gegen in der Schlussphase aufgerückte Gäste. Doll fand das Ergebnis „in Summe gerecht, vor allem auf Grund der ersten Halbzeit“. Hier verpasste der TSV Bad Boll nach der verdienten 1:0-Führung nachzulegen und höher zu führen. Nach einem Freistoß kam der Ball über zwei schnelle Stationen in den Strafraum, wo zunächst Mädel vollendete. Yasin Ceküc hatte drei Minuten später das 2:0 auf dem Fuß, konnte Mädels scharfe Hereingabe fünf Meter vor dem leeren Tor nicht kontrollieren. Der SV Waldhausen rettete sich in die Pause und kam erwartungsgemäß noch einmal auf. In der 60. Minute rettete der Pfosten für Bad Boll gegen Mittelstürmer Lukas Geißler. Mario Feldmeier holte den enteilten Geißler ohne Chance auf den Ball von den Beinen und sah folgerichtig die Rote Karte (66.). In Unterzahl kassierten die Hausherren nach einer Ecke prompt den Ausgleich durch einen Kopfball von Andreas Herkommer (68.). Nicht nur Doll hatte in dieser Phase die Befürchtung, dass die Partie zu Gunsten von Waldhausen kippen könnte. „Man hat unsere Verunsicherung gemerkt, aber es war dann stark, wie wir trotz der Rückschläge zurückgekommen sind“, lobte der 35-jährige. Die Gäste leisteten ihren Beitrag, Herkommer sah in der 72. Minute Gelb-Rot. Der aufgerückte Ammon hielt im Stile eines Torjägers den Fuß in die Freistoßflanke von Bastian Ungureanu und traf zum 2:1. In der Schlussphase verteidigte der TSV sein Tor mit dem sicheren Alexander Lang erfolgreich und legte fürs angeknackste Selbstvertrauen noch zwei Kontertore nach. „Normalerweise wirst du für das Auslassen der Torchancen in der ersten Halbzeit bestraft“, atmete Doll durch. Nächste Woche geht es zum Duell mit Bruder Mirko nach Waldstetten. Dann bei ohnehin dünner Personaldecke und Stammspielern, die sich angeschlagen durchschleppen, auch noch ohne Kapitän Feldmeier.

TSV Bad Boll: Lang – Feldmeier, Ammon, Topolovec, Martorelli, Ceküc (88. Jux), Kalender, Ungureanu, Sönmez (74. Quattrone), Müller, Mädel (84. Ascherl).

Samstag, 17.10.2020 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II 4:0 (3:0), Tore: T. Metzinger (2), J. Gugenhan, Schallenmüller

TSV Bad Boll II: Stern - Schneider, Lutz, Schönberger, Schallenmüller, C. Rieker, Patkovic, Winkler, J. Gugenhan, Rollmann, T. Metzinger - Benesch, M. Gugenhan, M. Rieker, Jashari

Vorschau:

Sonntag, 25.10.2020 TSGV Waldstetten gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 25.10.2020 KSG Eislingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


12.10.2020

SC siegt gegen Bad Boller

1. Mannschaft

Beim SC Geislingen gab es für die Bad Boller nichts zu holen. Der Gast verlor das Spiel mit 2:4. Der SC Geislingen hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen.mehr lesen >

 
12.10.2020

SC siegt gegen Bad Boller

1. Mannschaft

Beim SC Geislingen gab es für die Bad Boller nichts zu holen. Der Gast verlor das Spiel mit 2:4. Der SC Geislingen hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen.

Tim Pöhler besorgte vor 250 Zuschauern das 1:0 für die Heimmannschaft. Michael Wende verwandelte in der 30. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung der Elf von Tobias Flitsch auf 2:0 aus. Marcel Mädel nutzte die Chance für den TSV Bad Boll und beförderte in der 32. Minute das Leder zum 1:2 ins Netz. Der SC hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. Bei den Bad Boller kam zu Beginn der zweiten Hälfte Fabian Falzone für Mario Feldmeier in die Partie. Karlo Petricevic war zur Stelle und markierte das 3:1 des SC Geislingen (56.). Nermin Ibrahimovic brachte den SC in ruhiges Fahrwasser, indem er das 4:1 erzielte (71.). Mit dem Ende der Spielzeit strich der SC Geislingen gegen den TSV Bad Boll die volle Ausbeute ein.

Durch die drei Punkte verbesserte sich der SC im Tableau auf die dritte Position. Mit 25 geschossenen Toren gehört der SC Geislingen offensiv zur Crème de la Crème der Landesliga 2. Mit dem Sieg knüpfte der SC Geislingen an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert der SC sechs Siege und zwei Remis für sich, während es nur eine Niederlage setzte.

Große Sorgen wird sich Manuel Doll um die Defensive machen. Schon 23 Gegentore kassierten die Bad Boller. Mehr als 2 pro Spiel – definitiv zu viel. Die Abwehrprobleme des TSV Bad Boll bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Stärke der Bad Boller liegt in der Offensive – mit insgesamt 16 erzielten Treffern. Nun musste sich der TSV Bad Boll schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.

Kommende Woche genießen die Bad Boller Heimrecht gegen den SV Waldhausen.

TSV Bad Boll: Lang - Ammon (78. Wittlinger), Ungureanu, Topolovec. Ceküc, Feldmeier (46. Falzone), Kalender (65. Ascherl), Mädel, Sönmez (70. Quattrone), Müller, Martorelli

 

TSGV Albershausen II gegen TSv Bad Boll II - abgesagt

Vorschau:

Samstag, 17.10.2020 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 18.10.2020 TSV Bad Boll gegen SV Waldhausen, Anspiel 15:00 Uhr


05.10.2020

Bad Boll immer tiefer in der Krise

1. Mannschaft

Am Ende der Partei stand eine völlig verdiente 1:3 Heimniederlage des TSV Bad Boll, der quasi bis kurz vor Mitte der zweiten Halbzeit nicht statt fand.mehr lesen >

 
05.10.2020

Bad Boll immer tiefer in der Krise

1. Mannschaft

Am Ende der Partei stand eine völlig verdiente 1:3 Heimniederlage des TSV Bad Boll, der quasi bis kurz vor Mitte der zweiten Halbzeit nicht statt fand. Vor allem in der ersten Halbzeit lief bei den Gastgebern gar nichts zusammen, so war die Pausenführung von 0:1 für die keineswegs stark aufspielenden Gäste hochverdient. Das Elend nahm aus Bad Boller Sicht in der 20. Minute seinen Lauf. Bajorat kam zu einem satten Schuss in halblinker Position aus 18 Metern,den Bad Bolls Torhüter Lang nicht festhalten konnte. Pirracchio stand goldrichtig und staubte aus kurzer Distanz zur 0:1 Führung ab. In der 28. Minute verhinderte Feldmeier mit allerletztem Einsatz wieder gegen Pirracchio das fast sichere 0:2. Der erste nennenswerte Angriff des TSV Bad Boll kam erst in der 44.Minute. Ungureanu spielte Martorelli auf der rechten Angriffsseite frei, dessen scharfe Hereingabe verpasste Schaller um Zentimeter. Die zweite Hälfte sah zunächst wieder den Gast aus Frickenhausen am Drücker. Pirracchio verfehlte das Tor mit seinem Versuch aus 25 Metern nur knapp, Martorelli rettete nach schöner Vorarbeit von Pirracchio und dem folgenden Schuss von Oguz aus 12 Metern für seinen bereits geschlagenen Torhüter Lang auf der Bad Boller Linie. In der 64. Minute fand dann ein Schuss von Feldmeier durch viele Frickenhausener Abwehrbeine den Weg irgendwie ins Tor zum bis dahin schmeichelhaften 1:1 Ausgleichstreffer. Bad Boll kam jetzt etwas besser ins Spiel, herausgespielte Torchancen blieben jedoch weiterhin Mangelware. Frickenhausen war da deutlich effektiver, eine Flanke von der linken Seite an den langen Bad Boller Pfosten setzte Arslan zur erneuten Führung der Gäste in die Bad Boller Maschen. In der Nachspielzeit stellte der Gast nach einem satten Schuss von der Strafraumlinie durch Kynast das Endergebnis von 1:3 her.

TSV Bad Boll: Lang, Feldmeier, Ammon, Topolovec, Martorelli, Jux (46. Müller), Kalender (76. Quattrone), Ungureanu, Falzone (46. Sönmez), Schaller (63. Ascherl), Mädel,

Zuschauer: 100; Schiedsrichterin: Daniela Kottmann

Samstag, 03.10.2020 TSV Bad Boll gegen TV Hochdorf II Endstand 2:1 (1:1), Tore: Christian Rieker, Nico Glaser

TSV Bad Boll II: Stern - Schneider, Benesch, Lutz, Schönberger, C. Rieker, Patkovic, Glaser, Fürnikl, Gugemhan, T. Metzinger, Schallenmüller, Pfizenmaier,

Vorschau:

Samstag, 10.10.2020 SC Geislingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 11.10.2020 TSGV Albershausen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


28.09.2020

Niederlage beim Aufstiegsaspiranten

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll konnte beim spielstarken SV Bonlanden fast 70 Minuten ein 0:0 halten. Erst zu diesem Zeitpunkt schafften die Gastgeber die Führung, der der TSV Bad Boll dann in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen hatte. mehr lesen >

 
28.09.2020

Niederlage beim Aufstiegsaspiranten

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll konnte beim spielstarken SV Bonlanden fast 70 Minuten ein 0:0 halten. Erst zu diesem Zeitpunkt schafften die Gastgeber die Führung, der der TSV Bad Boll dann in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Die Partie nahm bei böigem Wind auf dem Bonlandener Rasenplatz sofort Fahrt auf. Ein als Flanke gedachte Hereingabe von Pottmeyer landete mit Windunterstützung am Bad Boller Pfosten (1.). Nur zwei Minuten später der nächste Aufreger. Bad Bolls Müller wurde im Strafraum der Gastgeber zu Fall gebracht Schiedsrichter Ruff überlegte kurz und ließ weiterspielen. Konnte man über diese Entscheidung noch diskutieren, so war das in der 11. Spielminute ganz und gar nicht mehr möglich. Diesmal war Sönmez nicht zu halten, der Bonlandener Abwehrspieler kam wieder einen Schritt zu spät, das Schlaggeräusch war über den gesamten Sportplatz hören. Ein ganz klarer Foulelfmeter, der aber ebenfalls unverständlicherweise nicht geahndet wurde. Danach dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Schmidt mit einem satten Schuss aus 18 Metern an der Bad Boller Querlatte scheiterte. Nur eine Minute später die nächste gute Aktion des TSV Bad Boll. Sönmez setzte Mädel in Szene, der alleine vor Torhüter Wiedmann auftauchte. Der Schlussmann des SV Bonlanden entschärfte den Ball aus kurzer Distanz mit einer herrlichen Parade und verhinderte damit die durchaus mögliche Bad Boller Führung. Der Rest des ersten Durchgangs gehörte fort an den Gastgebern. Eine zu kurzen Rückpass von Bad Bolls Kapitän Feldmeier konnte Celiktas erlaufen, scheiterte aber mit seinem Versuch aus halbrechter position am gut aufgelegten Bad Boller Torhüter Lang (34.). Quattrone rettete in höchster Not im eigenen Fünfmeterraum vor dem einschussbreiten Celiktas (36.). Zwei Minuten später köpfte Schmidt nach einem Eckball knapp über die Querlatte. Nach dem Seitenwechsel war der Gastgeber wieder sofort hellwach. Andretti mit Zuspiel auf Celiktas, der zwang Lang im Bad Boller Tor zur nächsten Glanztat (46.). Zehn Minuten später strich ein satter Schuss von Grosshart knapp am langen Bad Boller Pfosten vorbei. Bei den jetzt weniger werdenden Bad Boller Entlastungsangriffen zwang Ungureanu mit einem satten Freistoß aus 25 Metern den Bonlandener Torhüter Wiedmann zu einem Nachweis seines Könnens. Er lenkte den Ball mit letzem Einsatz zur Ecke (63.). Dann die bereits angekündigte 69. Spielminute. Ein Bonlandener Angriff über die rechte Seite fand im Strafraum der Gäste Pehlivan, der mit einem platzierten Kopfball unhaltbar aus 10 Metern das 1:0 markierte. Nur drei Minuten später hatte der eingewechselte Schaller bereits die Möglichkeit zum Ausgleich, der Bad Boller Stürmer setzte den Ball nach einem langen Einwurf von Ammon knapp neben den langen Bonlandener Pfosten. Der Druck der Gastgeber wurde jetzt immer stärker. Der SV Bonlanden wollte mit Macht die Vorentscheidung in Form des zweiten Treffers. Der gelang fast Celiktas in der 76. Minute, als dessen wuchtiger Kopfball an die Bad Boller Querlatte krachte. Dann die 80. Spielminute. Den satten Schuss von Schmidt konnte Lang aus 18 Metern noch parieren, aber nicht festhalten. Celiktas stand da wo ein Mittelstürmer zu stehen hat und staubte zum 2:0 Endstand ab. Nimmt man die gesamten gespielten 90 Minuten geht der Sieg des in Sachen Meisterschaft hochgehandelten SV Bonlanden in Ordnung. Vielleicht wäre die Partie aber anders gelaufen, wenn der TSV Bad Boll den glasklaren Foulelfmeter in der ersten Halbzeit zugesprchen bekommen hätte und mit 0:1 in Führung gegangen wäre. Zeit darüber nachzudenken oder zu hadern bleibt der Mannschaft von Trainer Manuel Doll nicht. Der Fokus richtet sich nach jetzt fünf sieglosen Spielen auf das nächste Heimspiel gegen den 1.FC Frickenhausen, gegen den der TSV Bad Boll am nächsten Sonntag unbedingt punkten muss.

TSV Bad Boll: Lang, Quattrone (81. Ascherl), Ammon, Topolovec, Feldmeier, Kalender, Ungureanu, Falzone (77. Jux), Müller (71. Schaller), Sönmez, Mädel (81. Yildirim).

Schiedsrichter: Denis Ruff; Zuschauer: 100 

Sonntag, 27.09.2020 GSV Dürnau - TSV Bad Boll II Endstand 3:0 (1:0)

TSV Bad Boll II: Stern - Martorelli, Schönberger, T. Metzinger - Schallenmüller, Gugenhan, Ukaj, Glaser - O. Wittlinger, Ascherl, Yildirim - Schneider, M. Wittlinger, Patkovic, Pfizenmaier

Vorschau:

Samstag, 3. Oktober 2020 TSV Bad Boll II gegen TV Hochdorf II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 4. Oktober 2020 TSV Bad Boll gegen 1. FC Frickenhausen, Anspiel 15:00 Uhr


25.09.2020

TSV Bad Boll am Samstag zu Gast beim SV Bonlanden

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga stehen für die beiden Kreisvertreter TSV Bad Boll (Samstag, 15.30 Uhr) und SV Ebersbach (Sonntag, 15 Uhr) Auswärtsfahrten auf dem Programm. Von Andreas Böhringermehr lesen >

 
25.09.2020

TSV Bad Boll am Samstag zu Gast beim SV Bonlanden

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga stehen für die beiden Kreisvertreter TSV Bad Boll (Samstag, 15.30 Uhr) und SV Ebersbach (Sonntag, 15 Uhr) Auswärtsfahrten auf dem Programm. Von Andreas Böhringer

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnte Landesligist TSV Bad Boll beim 3:3 gegen den TSV Deizisau im heimischen Erlengarten den Abwärtstrend stoppen. Doch die Punkteteilung gegen den Aufsteiger machte Manuel Doll nicht glücklich. „Wäre ich nicht selbst dabei gewesen und hätte es nur erzählt bekommen, hätte ich es nicht geglaubt. Wir hatten acht hundertprozentige Chancen und waren frei vor dem Torhüter oder sogar vor dem leeren Tor, aber der Ball ging einfach nicht reich. Dass es dann in der 94. Minute so bitter bestraft wird, fühlt sich unfair an“, lässt der TSV-Übungsleiter die Partie Revue passieren und zieht aus Boller Sicht ein bitteres Fazit: „Wir sind selber schuld, wenn man so viel liegen lässt. Die Leistung war top, aber moralisch war es ein Knacks.“ Diesen mentalen Rückschlag gilt es zu verarbeiten und an das Positive, sprich die einwandfreie Vorstellung, anzuknüpfen. Die Erlengarten-Elf gastiert am Samstag, 15.30 Uhr, beim SV Bonlanden, der vor dem Saisonstart zum erweiterten Favoritenkreis gezählt wurde. Die Mannschaft von Klaus Kämmerer absolvierte bis dato allerdings erst vier Spiele, aus denen es sechs Punkte gab. Neben einigen bewährten Routiniers ist der Ex-Ebersbacher Caglar Celiktas hervorzuheben, für den bereits sechs Treffer notiert werden können. Bei den Bollern wird aller Voraussicht nach Yasin Ceküc mit einer muskulären Verletzung passen müssen.

Auf dem personellen Sektor ist der TSV Bad Boll weiterhin auf der Suche nach einem Ersatz für Linksverteidiger Julius Bäumel, der mit einem Kreuzbandriss langfristig ausfällt. Die Gespräche mit einem potenziellen Neuzugang seien dabei schon weit gediehen, deutet Manuel Doll eine zeitnahe Verpflichtung an. Daneben halten die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Ralf Kerschbaum auch Ausschau nach einem Offensivspieler. „Wir werden aber nur handeln, wenn es im Gesamtpaket passt. Alles andere wäre blinder Aktionismus. Wenn sich nichts ergibt, warten wir lieber bis zur Winterpause“, kommentiert Doll die Transferbemühungen.

An der Spitze des Landesliga-Klassements tummeln sich neben Geislingen und Waldstetten mit Stammheim und SSG Ulm auch zwei unerwartete Gesichter. „Zu Ulm kann ich gar nichts sagen“, ist der Neuling für Doll ein unbeschriebenes Blatt. Das Abschneiden vom SC Stammheim ist für den 35-Jährigen dagegen weniger überraschend: „Sie haben gut auf dem Transfermarkt zugeschlagen, deshalb habe ich erwartet, dass sie eine gute Rolle spielen. Ob es dauerhaft für ganz vorne reicht, vermag ich nicht zu sagen.“ Den Anschluss zu den vorderen Tabellen-Gefilden hält Kreis-Rivale SV Ebersbach trotz der kürzlich erlittenen 1:4-Schlappe zuhause gegen den TV Echterdingen. Mit zwölf Punkten rangiert die Radojevic-Truppe auf Position sechs. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der SVE in Sontheim und kann dann wieder auf seine beiden Goalgetter Jannik Froschauer (sechs Tore) und Manuel Tamas (vier) bauen. Bereits am Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr, steht das nächste Heimspiel an, wenn die TSV Oberensingen im Strut-Stadion seine Visitenkarte abgibt.


21.09.2020

Boll vergibt beste Chancen und der Ausgleich kommt in der Nachspielzeit

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hätte bei Ausnützen nur der Hälfte der klarsten Torchancen den sehr gut bespielbaren Rasenplatz im Bollwerkstadion bei herrlichem Spätsommerwetter als sicherer Sieger verlassen. mehr lesen >

 
21.09.2020

Boll vergibt beste Chancen und der Ausgleich kommt in der Nachspielzeit

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hätte bei Ausnützen nur der Hälfte der klarsten Torchancen den sehr gut bespielbaren Rasenplatz im Bollwerkstadion bei herrlichem Spätsommerwetter als sicherer Sieger verlassen. Der TSV Bad Boll ging aber über die gesamte Spielzeit mehr als fahrlässig im Ausnützen klarster Möglichkeiten um und erhielt in der Nachspielzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter der Gäste aus Deizisau in der allerletzten Sekunde der Nachspielzeit dafür die Quittung durch den 3:3 Ausgleichstreffer. Die Partie begann mit den gleichen, leider immer wieder notwendigen Wechselspielen in der Startelf des TSV, diesmal musste Ceküc verletzt passen. Die zuletzt gesperrten Topolovec und Ungureanu kehrten in die Startelf bzw. in das Aufgebot zurück. Dennoch kam der TSV Bad Boll gegen den Gast aus Deizisau gut in die Begegnung. Gleich nach zwei Minuten spielte Mädel Falzone im Deizisauer Strafraum frei, dessen satter Schuss aus 10 Metern ging über die Querlatte, Nur eine Minute später war Sönmez nicht zu halten, legte sich im letzten Schritt den Ball einen Tick zu weit vor, der herausstürmende Eiberle im Deizisauer Tor verhinderte Schlimmeres. In der 13. Minute setzte Müller Jux in Szene, dessen Schuss entschärfte wieder Eiberle per Glanzparade zur Ecke. Drei Minute später traf Kalender in zentraler Position den Ball nicht voll, wieder war Eiberle zur Stelle. Dann brachte die 20.Minute die überfällige Bad Boller Führung. Topolovec setzte sich über die rechte Seite durch, seine Flanke legte Jux mustergültig auf Müller im Straraum der Gäste ab, der erzielte mit einem platzierten Flachschuss das 1:0. Müller hatte nach einem Freistoß von Kalender die Möglichkeit zum zweiten Bad Boller Tor (38.). In der 45. Minute war Falzone nicht zu halten, hatte den herauslaufenden Eiberle im Deizisauer Tor bereits per Heber überwunden, Ganter kratzte den Ball mit allerletzten Einsatz und anschließendem Schuss an die eigene Querlatte per Fallrückzieher irgendwie von der Torlinie. Nach der Pause in der 51. Minute die bis dahin beste Deizisauer Torchance. Nach Flanke von recht parierte Bad Bolls Torhüter Lang per Glanzparade einen wuchtigen Kopfball von Braun aus kurzer Distanz. In der 53. Minute dann doch der zweite Bad Boller Treffer. Falzone mit schöner Vorarbeit über die rechte Bad Boller Angriffsseite. Dessen Flanke drückte Mädel mit seinem fünften Saisontreffer aus sechs Metern zum 2:0 über die Torlinie. Kaum einer der gut 100 Zuschauer zweifelte jetzt noch am Bad Boller Heimsieg. Weitere Hochkaräterchancen des TSV Bad Boll ließen nicht lange auf sich warten. Nach Flanke Topolovec konnte Mädel den Ball im Strafraum mit der Brust annehmen, setzte aber den anschließenden Schuss in zentraler Position im Deizisauer Strafraum rechts neben das Tor. Der Deizisauer Anschlusstreffer wie aus dem Nichts in der 61. Minute. Kendel mit herrlicher Flanke von rechts auf Braun, der mit seinem platzierten Kopfball zum 2:1 Lang im Bad Boller Tor keine Chance ließ. Bad Boll kam zu weiteren Möglichkeiten. Mädel mit Flanke auf Jux, der setzte den Ball per Kopf aus kurzer Distanz am langen Pfosten neben das Tor (71.) Drei Minuten später die nächste Möglichkeit. Falzone mit Flachpass auf Jux, dessen Schuss aus zentraler position parierte wieder Eiberle, den Nachschuss von Falzone lenkte der Deizisauer Keeper per Glanzparade zur Ecke.

Dan die 82. Minute. Bad Boll brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Riela war im Zentrum zur Stelle und markierte den 2:2 Ausgleichstreffer per Kopf. Bad Boll zeigte sich wenig beeindruckt und antwortete prompt. Kalender mit Pass auf den eingewechselten Schaller, der bediente Falzone, der überlegt und unhaltbar zum 3:2 Führungstreffer einschob (87.). Gegen jetzt total öffnende Gäste marschierte Falzone fast über den gesamten Platz, bediente uneigennützig den mitgelaufenenen Wittlinger, der in zentraler Position den Ball knapp über die Querlatte setzte. In der Nachspielzeit wurden die nie aufsteckenden Gäste in allerletzter Sekunde doch noch belohnt, wie es für den Gastgeber nicht bitterer hätte sein können. Hoher Ball in den Bad Boller Strafraum. Foul und folgerichtig Foulelfmeter für Deizisau. Braun verwandelte sicher zum 3:3 Ausgleich. Schiedsrichter Jenninger pfiff die Partie danach nicht mehr an.

TSV Bad Boll: Lang, Quattrone, Topolovec, Ammon, Feldmeier, Kalender, Müller (75. O. Wittlinger), Jux (78. Martorelli), Falzone, Mädel (78. Schaller), Sönmez (39. Ungureanu).

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Stefan Jenninger

Sonntag, 20.09.2020 ASV Eislingen II gegen TSV Bad Boll II 0:1 (0:0), Torschütze: Max Winkler

TSV Bad Boll II: Stern - Benesch, Lutz, Schönberger, Schallenmüller, Pfizenmaier, Winkler, Gugenhan, Rapp, Ukaj, T. Metzinger, M. Wittlinger, Rieker, Fürnikl, Costa.

Vorschau:

Samstag, 26.09.2020 SV Bonlanden gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 27.09.2020 GSV Dürnau gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


Wechsel in der Sportlichen Leitung des TSV Bad Boll 1 Landesliga Staffel II Württemberg
21.09.2020

Wechsel in der Sportlichen Leitung des TSV Bad Boll 1 Landesliga Staffel II Württemberg

1. Mannschaft

Günther Ascherl gibt sein Amt als Sportlicher Leiter beim Fußballlandesligisten TSV Bad Boll aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen ab.mehr lesen >

 
21.09.2020

Wechsel in der Sportlichen Leitung des TSV Bad Boll 1 Landesliga Staffel II Württemberg

1. Mannschaft
Wechsel in der Sportlichen Leitung des TSV Bad Boll 1 Landesliga Staffel II Württemberg

Günther Ascherl gibt sein Amt als Sportlicher Leiter beim Fußballlandesligisten TSV Bad Boll aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen ab. Die Erklärung zu seinem Rücktritt erfolgte bereits am 11. September 2020. 

Adolf Schöllkopf, der sich beim TSV Bad Boll 1 bisher hauptsächlich um die Organisation des Spielbetriebes, Finanzen, Sponsoring und Presse kümmert, wird bis zum Saisonende im Juni 2021 zusätzlich auch noch die Funktion des ersten sportlichen Leiters übernehmen. 

Ralf Kerschbaum bleibt wie bisher auf eigenen Wunsch in seiner Funktion als stellvertretender sportlicher Leiter. 

Günther Ascherl bleibt weiterhin vollwertiges Mitglied des Abteilungsleitung des TSV Bad Boll 1 und wird seine anderen Aufgaben außerhalb des Bereiches sportliche Leitung weiterhin vollumfänglich begleiten. 

Die Fußballabteilung des TSV Bad Boll bedankt sich ganz herzlich bei Günther Ascherl für seine langjährige, erfolgreiche sportliche Leitung in der Fußballlandesliga. 

TSV Bad Boll / Abteilungsleitung Fußballlandesliga


14.09.2020

Zweite Niederlage in Folge

1. Mannschaft

Das der Knoten beim bisher sieglosen, in Sachen Meisterschaft Landesliga und Aufstieg Verbandsliga sehr hoch gehandelten Gast aus Oberensingen platzen würde war klar. mehr lesen >

 
14.09.2020

Zweite Niederlage in Folge

1. Mannschaft

Das der Knoten beim bisher sieglosen, in Sachen Meisterschaft Landesliga und Aufstieg Verbandsliga sehr hoch gehandelten Gast aus Oberensingen platzen würde war klar. Das dies in einer solch beeindruckenden Weise im Bollwerkstadion in Bad Boll passieren musste, war aus Sicht des klar unterlegenen Gastgebers TSV Bad Boll nicht geplant. Man konnte beim Gast aus Oberensingen die Anspannung nach einem Unentschieden und drei Niederlagen aus den ersten vier Landesligapartien regelrecht greifen. Die mit vielen höherklassig erfahrenen Spielern bestückte Elf aus dem Nürtinger Vorort stellte den Gastgeber TSV Bad Boll von Anfang an vor sehr große Probleme. Vor allem über die rechte Abwehrseite brannte es im ersten Durchgang mehrfach lichterloh. Die frühe Führung der Gäste folgte in der 15. Minute. Nach zu kurzer Kopfballabwehr der Bad Boller Innenverteidigung zog Kühnert volley aus 18 Metern ab und traf den Ball optimal und unhaltbar zum 0:1. Nur zwei Minuten später der nächste Gästetreffer. Geschickt wurde der bärenstarke Kögler per Pass in die tiefe in Szene gesetzt. Er vollstreckte aus halbrechter Position im Bad Boller Strafraum zum 0:2. Nur drei Minuten später verhinderte der mit Abstand beste Spieler des TSV Bad Boll den dritten Treffer der Oberensinger. Nach Rückpass von der Grundlinie durch Kühnert zog Kögler aus 10 Metern ab, der Bad Boller Keeper Alexander Lang klärte mit einem unglaublichen Reflex zur Ecke. Doch es sollte noch dicker kommen. Bereits mit der gelben Karte verwarnt kam Topolovec in der 34. Minute einen Tick zu spät, und musste vorzeitig mit der gelb-roten Ampelkarte zum Duschen. Bad Boll schaffte es trotz Unterzahl mit dem 0:2 Rückstand in die Pause. In der 50. Spielminute bewahrte wieder Bad Bolls Torhüter Lang den TSV Bad Boll vor Schlimmerem. König tauchte mutterseelenalleine vor Lang auf, wieder blieb der Bad Boller Schlussmann Sieger. Dann der Bad Boller Anschlusstreffer wie aus dem Nichts. Einen Eckball von der rechte Seite setzte Quattrone mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:2 in die Oberensinger Maschen. Danach kam Bad Boll etwas besser in Spiel, musste zunächst aber wieder eine brenzlige Situation überstehen. Kögler wurde halbrechts im Bad Boller Strafraum freigespielt, Bad Boll Torhüter Lang verhinderte mit der nächsten Glanzparade den nächste Oberensinger Treffer. In der 60. Minute sah dann Gümmüssu auf Seiten des TSV Oberensingen die gelb-rote Karte. So war das Spiel zu diesem Zeitpunkt wenigstens zahlenmäßig wieder ausgeglichen. Bad Boll kam jetzt besser in Spiel und erspielte sich in der 61. Minute eine dicke Chance zum Ausgleich. Ammon köpfte eine Freistoßflanke von Ungureanu um Zentimeter neben den langen Pfosten. Kögler und Horeth hatte weitere Chancen für die Gäste, ehe Scherb nach einem Eckball in der 75. Minute zum  vorentscheidenden 1:3 einköpfte. Kögler machte nur zwei Minuten später den Sack endgültig zu. Nach einem Ballverlust des TSV Bad Boll am gegnerischen Strafraum würde Kögler freigespielt, der mit einer feinen technischen Einlage Bad Bolls Torhüter Lang aus 45 Metern mit einem Heber zum 1:4 überwand. Unschöner Höhepunkt dann in der 77. Minute. Nach einem Gerangel mit anschließender Hektik und Rudelbildung verabschiedeten sich Bad Bolls Ungureanu und Oberensingens Grisigiovanni mit knallroter Karte ebenfalls vorzeitg aus dem Geschehen. Den Schlusspunkt setzte wieder der Gast, der in der Nachspielzeit durch Nicastro den 1:5 Endstand markierte.

TSV Bad Boll: Lang, Feldmeier, Topolovec, Ammon, Jux (46. Quattrone), Ceküc, Müller, Falzone (71. Sönmez), Ungureanu, Schaller (46. Martorelli), Mädel (60. Ascherl)

Zuschauer: 120; Schiedsrichter: Alexander Mack (Ulm)

Samstag, 12. September 2020 TSV Bad Boll gegen SC Uhingen 6:3 (5:1), Tore: Janis Ascherl (4), Tobias Metzinger, Kim-Luca Quattrone

Vorschau:

Mittwoch, 16. September 2020 SV Neresheim gegen TSV Bad Boll, Anspiel 18:30 Uhr

Sontag, 20. September 2020 TSV Bad Boll gegen TSV Deizisau, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 20. September 2020 ASV Eislingen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


06.09.2020

Schwere Verletzung von Bäumel trübt aktuelle Situation

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga wird der überragende Start beim TSV Bad Boll, am Sonntag (15Uhr) zu Gast in Sontheim, von einer schweren Verletzung getrübt.mehr lesen >

 
06.09.2020

Schwere Verletzung von Bäumel trübt aktuelle Situation

1. Mannschaft

.n der Fußball-Landesliga wird der überragende Start beim TSV Bad Boll, am Sonntag (15Uhr) zu Gast in Sontheim, von einer schweren Verletzung getrübt. Von Andreas Böhringer - NWZ v. 05.09.2020

Schon nach elf Minuten beim 2:1-Sieg gegen den TV Echterdingen musste Julius Bäumelverletzungsbedingt vom Feld, befürchtet wird ein Kreuzbandriss bei dem Linksverteidiger. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, kündigt Manuel Doll eine Neuverpflichtung an: „Mit Julius und Mario Feldmeier haben wir auf beiden Seiten nur jeweils einen Außenverteidiger. Dann müssten wir noch etwas machen.“ Nach einer halben Stunde musste darüber hinaus Teamkollege Yasin Ceküc nach einem rüden Foul ebenfalls ersetzt werden, bei dem Mittelfeld-Akteur konnte aber Entwarnung gegeben werden. „Ob es aber bis Sonntag schonreicht, muss man bezweifeln“, erklärt Doll, der die Moral seiner jungen Truppe nach diesen beiden Nackenschlägen lobte. Die 90 Minuten waren aus seiner Sicht „zerfahren“, die Zuschauer sahen keinen Leckerbissen, „mit einem Unentschieden hätten beide Seiten gutleben können“, ergänzte der Boller Übungsleiter, der sich über den späten Siegtreffer seines Innenverteidigers Damir Topolovec freuen durfte. „Mit unserem Start sind wir natürlich überglücklich“, meint Doll mit Blick auf das Klassement, wo für seinen TSV sieben Punkte notiert sind. Punktlos am Tabellenende steht der FV Sontheim, wo die Boller am Sonntag (15Uhr) gastieren. Dann zählt der Ex-Torhüter wieder auf seine Nummer eins Alexander Lang,dessen Leistung er explizit herausstellt: „Ganz, ganz großes Kompliment, er macht das überragend mit seinen erst 21 Jahren. Er strahlt eine brutale Ruhe und Sicherheit aus“.


03.09.2020

Bad Boller Sieg teuer erkauft

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat mit einem 2:1 (1:1) gegen den TV Echterdingen den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel erzielt. Der entscheidende Treffer von Damir Topolovec fiel in der Nachspielzeit.mehr lesen >

 
03.09.2020

Bad Boller Sieg teuer erkauft

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat mit einem 2:1 (1:1) gegen den TV Echterdingen den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel erzielt. Der entscheidende Treffer von Damir Topolovec fiel in der Nachspielzeit.

Die Gastgeber mussten bereits in der ersten Hälfte die beiden Leistungsträger Julius Bäumel und Yasin Ceküc verletzungsbedingt auswechseln. Für sie kamen Moritz Müller (10.) und Kim-Luca Quattrone (33.). In einem kampfbetonten, guten Landesligaspiel ging der Gastgeber nach einem schulbuchmäßigen Konter in der 25. Minute in Führung. Der Abschlag von Torspieler Alexander Lang landete bei Ceküc, der Marcel Mädel bediente. Der Bad Boller Stürmer brauchte aus 14 Metern nur noch einzuschieben. Nur zwei Minuten später glichen die Echterdinger durch einen Kopfball des Ex-Bollers Pradler aus. Die Gastgeber hatten im ersten Durchgang noch mehrere Möglichkeiten, doch die Versucher von Fabian Falzone (28., 41.) und Nils Schaller (32.) gingen ins Leere.

Auch in der zweiten Hälfte sahen die rund 100 Zuschauer eine lebhafte Partie mit CHancen auf beiden Seiten, Mehrfach konnte sich TSV-Keeper Alexander Lang mit Glanzparaden auszeichenen. Die beiden letzen Chancen des Spiels gehörten den Gastgebern. Nachdem Müller seine Möglichkeit vergeben hatte, machte es Damir Topolovec  beser und traf nach einer Ecke von Bastian Ungureanu per Kopf zum 2:1-Siegtreffer (90. + 3).

TSV Bad Boll: Lang - Ammon, Ungureanu, Topolovec, Falzone (89. Ascherl), Schaller (77. Yildirim), Ceküc (33. Quattrone), Feldmeier, Kalender, Mädel, Bäumel (10. Müller)


30.08.2020

Sonntag beim TSV Weilimdorf

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Fußball-Landesligist tritt am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Weilimdorf an.mehr lesen >

 
30.08.2020

Sonntag beim TSV Weilimdorf

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist tritt am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Weilimdorf an. Von Andreas Böhringer - NWZ v. 29.08.2020
Ein 1:1 im eigenen Bollwerk-Stadion gegen den TSV Buch war wohl nicht ganz das, was sich die Verantwortlichen beim TSV Bad Boll zum Start erhofft hatten. Doch auch wenn es nicht zu einem dreifachen Punktgewinn reichte, war der Tenor klar: auf der Leistung lässt sich aufbauen. „In der Trainingswoche vor diesem Spiel war eine große Anspannung zu spüren“, berichtet Manuel Doll von einer erhöhten Nervosität, die sich bei seinen vielen jungen Akteuren vor der Punktspiel-Premiere breit machte. Unter diesen Voraussetzungen war der Boller Übungsleiter mit der Vorstellung seiner Elf mehr als zufrieden („Wir haben die guten Eindrücke aus der Vorbereitung bestätigt“) und ist überzeugt, dass es beim TSV Weilimdorf um die Nerven schon besser bestellt sein wird: „Wir werden jetzt sicherlich entspannter sein.“ Bei der 4-1-4-1-Formation verzichtete er auf Nils Schaller, der mit seiner Qualität eigentlich ein klarer Stammelf-Kandidat ist, doch die Kraft reicht noch nicht für 90 Minuten: „Aus privaten Gründen konnte er bisher nicht voll trainieren, deshalb hat er konditionell noch einiges aufzuholen.“ Der 29-jährige Angreifer wurde gegen Buch beim Stand von 1:1 eingewechselt, konnte offensiv aber keine Akzente mehr setzen. Im Angriffsdrittel machte Doll ohnehin Defizite bei seinen Schützlingen aus, die oftmals die falschen Entscheidungen trafen und zu ungenau agierten, „doch die Dinge im letzten Drittel sind schwer zu trainieren“, meint Doll, der neben Schaller mit Janis Ascherl und Melih Karahan drei Neue einwechselte. Die in der Startelf stehenden Emre Kalender, Marcel Mädel und Julius Boni machten das halbe Dutzend an Neuzugängen beim Erlengarten-Klub voll.

 


24.08.2020

Remis zum Saisonstart

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Zum Landesliga-Start reichte es für den TSV Bad Boll trotz einer über weite Strecken guten Vorstellung nur zu einem 1:1 (0:0) gegen den TSV Buch. mehr lesen >

 
24.08.2020

Remis zum Saisonstart

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Zum Landesliga-Start reichte es für den TSV Bad Boll trotz einer über weite Strecken guten Vorstellung nur zu einem 1:1 (0:0) gegen den TSV Buch. - Andreas Böhringer - NWZ vom 24.08.2020

„Insgesamt bin ich sehr zufrieden“, gab Manuel Doll nach dem Schlusspfiff zu Protokoll. Die Leistung seiner neuformierten Mannschaft machte Hoffnung für die Landesliga-Saison, die für seinen TSV Bad Boll zum Auftakt eine Punkteteilung gegen den TSV Buch brachte. Der Boller Übungsleiter schickte mit Emre Kalender, der im 4-1-4-1 die 6er-Position vor der Abwehr einnahm, Sturmspitze Marcel Mädel, der mit einer großen Lauf- und Einsatzbereitschaft Pluspunkte sammelte, sowie Julius Boni drei Neuzugänge aufs Feld. Der junge Innenverteidiger rechtfertigte das Vertrauen, freute sich Doll: „Julius wurde in den Spielerrat gewählt, wo er ein Sprachrohr für unsere vielen Jungen ist. Er hat seine Eindrücke aus der Vorbereitung bestätigt und Verantwortung übernommen.“ Boni wie auch Innenverteidiger-Kollege Damir Topolovec waren über die 90 Minuten permanent gefordert, denn die Spielanlage der Gäste sieht hauptsächlich lange Bälle auf die physisch starken Stürmer Schrapp und Leitner vor. „Für mich haben die beiden Oberliga-Niveau“, sprach großer Respekt aus Dolls Worten über das Angriffsduo, weshalb er seine Elf tief gestaffelt formierte. Die Boller zogen sich bei Buchener Ballbesitz geschlossen in die eigene Hälfte zurück und attackierten erst ab der Mittellinie: „Das haben wir bewusst sogemacht, wir wollten die Distanz zum eigenen Tor gering halten.“ So ließen die Boller wenig zu tun, die beste Chance hatte Johannes Zott, der nach einer Flanke aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, doch Topolovec klärte auf der Linie (38.). Bis zu diesem Zeitpunkt hätten die Hausherren bereits führen können, wenn nicht gar müssen. Nach einem flotten Beginn scheiterte Aktivposten Yasin Ceküc an Buch-Keeper Maier (10.), viele weitere aussichtsreiche Situationen machte sich die Doll-Elf durch Ungenauigkeiten selbst zunichte. In der Mittelfeld-Zentrale sorgten Kalender, Ungureanu und Ceküc für ein spielerisches Übergewicht, doch selbst Überzahlsituationen wurden schlampig ausgespielt, weshalb es ohne Tore in die Kabinen ging. „Wir hatten viele Halbchancen, die wir uns durch eigene Unzulänglichkeiten zunichte machten“, kommentierte Doll die an sich gute Vorstellung seiner Schützlinge. Nach dem Seitenwechsel musste ein Standard für die verdiente Führung herhalten: Boni legte einen Ungureanu-Freistoß ab, vor dem Tor köpfte Kalender unbedrängt ein (52.). Doch die Führung brachte keine Ruhe in die Boller Aktionen, die sich vom kämpferischen Stil der Gäste anstecken ließen, wie zahlreiche Verwarnungen auf beiden Seiten belegen, die den Spielfluss zunehmend zum Stocken brachten. Wieder musste ein ruhender Ball für den nächsten Treffer herhalten: nach einem Einwurf fiel das Leder Schrapp vor die Füße, der aus 14 Metern direkt abzog und unhaltbar in den Winkel traf (62.). „Das ist ein typisches Tor für Buch, so aus dem Gewurstel raus“, haderte Doll, der nach diesem Ausgleich einen Bruch im Spiel der Seinen sah: „Wir sind dann unsicher geworden, was nach unserer Leistung bis dahin unnötig war.“ Zunächst hatte Boll noch eine große Doppelchance, doch Mädels Abschluss ging an den Pfosten, den Nachschuss setzte Falzone aus kurzer Distanz neben das Gehäuse (64.), auf der Gegenseite touchierte der Versuch des agilen Bolkart ebenfalls das Aluminium (67.). In der Schlussphase hatten die Gäste mehr zuzusetzen und legten gegen vorsichtig agierende Boller den Vorwärtsgang ein. Doch TSV-Torhüter Lang zeigtesich bei Bolkarts Distanzschuss (81.) ebenso sicher wie bei mehreren Flanken und hohen Bällen, die in seinen Strafraum segelten.

TSV Bad Boll: Lang – Bäumel, Topolovec, Boni, Feldmeier, Kalender, Jux (65. Schaller),Ceküc, Ungureanu (92. Martorelli), Falzone (65. Karahan), Mädel (90. Ascherl).

 

TSV Buch: Maier – Zott, Paul, Amann, Negele (54. Zwar), Bolkart, Merkel, Zeh, Riedel (79.Seifert), Leitner, Schrapp.Tore: 1:0 Kalender (52.), 1:1 Schrapp (62.). – SR: Omer Lale (Balingen). Zuschauer: 100

Samstag, 22.08.2020 TSV Bad Boll II gegen Spfr Jebenhausen 7:1 (2:0) Tore: Patkovic (3), Ukaj (2), Müller (2)

TSV Bad Boll II: Gansloser - Schneider, Benesch, Lutz, Schönberger - Schallenmüller, Glaser, Müller, Martorelli - Patkovic, Metzinger - Pfizenmaier, Fürnikl, Costa, Ukaj, Kuschitka

Vorschau:

Sonntag, 30.08.2020 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Mittwoch, 02.09.2020 TSV Bad Boll gegen TV Echterdingen, Anspiel 19:30 Uhr

Sonntag, 06.09.2020 FV Sontheim/Brenz gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 30.08.2020 TSV Bad Boll II gegen TSGV Albershausen, Anspiel 11:00 Uhr

Sonntag, 06.09.2020 TV Jahn Göppingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


23.08.2020

Saisonstart mit Heimspiel gegen den TSV Buch

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In der Fußball-Landesliga hat die Warterei aus Kreis-Sicht am Sonntag, 23. August 2020 (15 Uhr) ein Ende, wenn der erste Spieltag ansteht. Der TSV Bad Boll genießt Heimrecht. - Andreas Böhringer -mehr lesen >

 
23.08.2020

Saisonstart mit Heimspiel gegen den TSV Buch

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In der Fußball-Landesliga hat die Warterei aus Kreis-Sicht am Sonntag (15 Uhr) ein Ende,wenn der erste Spieltag ansteht. Der TSV Bad Boll genießt Heimrecht.

(Andreas Böhringer) „Wir brauchen sicher noch drei, vier Wochen, um uns vollends zu finden“, gibt Manuel Doll den Vorbereitungsstand bei seinem TSV Bad Boll wieder, der am Sonntag um 15 Uhr den TSV Buch empfängt. Der Boller Coach musste in den vergangenen Wochen einen großen Kader-Umbruch moderieren und die Findungsphase dauert aus seiner Sicht noch an. Doch der eng getaktete Spielplan nimmt auf solcherlei Schwierigkeiten keine Rücksicht und beschert der Erlengarten-Equipe direkt mehrere Vergleiche mit Landesliga-Kontrahenten, die sich auf der gern zitierten „Augenhöhe“ befinden. „Unser Auftaktprogramm ist Fluch und Segen zugleich“, kommentiert Doll diese Paarungen. „Das sind Spiele, in denen man punkten kann. Tut man das allerdings nicht, ist gleich Druck da.“ Doch der im dritten Jahr amtierende Übungsleiter geht den weitreichenden Umbauarbeiten zum Trotz mit einer großen Portion Zuversicht in das Spieljahr: „Wir können mutig und mit Selbstvertrauen in die Saison starten. Unsere Qualität ist nicht schlechter geworden, im Sturm haben wir uns definitiv verbessert und auf der Bank sind wir mit den vielen Jungen auch besser besetzt. Durch sie ist mehr Zug drin als letztes Jahr und uns bieten sich mehr Alternativen.“ Diesen frischen Wind spürte man auch in der Vorbereitung, für die sich seine Schützlinge ein Sonderlob verdienten: „Großes Kompliment ans Team, vom ersten Tag an war die Intensität hoch und das Engagement war trotz der langen und intensiven Übungseinheiten immer da.“Insgesamt spricht Doll deshalb von einer gelungenen Vorbereitung, „die Aufbruchstimmung ist zu spüren“, die überwiegend positiven Ergebnisse und Leistungen in den Testspielen taten dabei ihr übriges. Doll ist sich indes bewusst, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen und es einzig um den Klassenverbleib geht. „Und am besten nicht wieder erst am letzten Spieltag, das wäre gut für mein Nervenkostüm“, ergänzt der 34-Jährige mit einem Lachen. Die Hoffnungen ruhen dabei insbesondere auf den neuen Angreifern Nils Schaller (29) und Marcel Mädel(25) („Die beiden sind top Stürmer“), die für die nötige Trefferquote sorgen sollen, nachdem die Chancenverwertung im abgelaufenen Spieljahr ein Manko darstellte. Dahinter hat der 18-jährige Janis Ascherl mit einigen Treffern in der Vorbereitung auf sich aufmerksam gemacht,„er ist eine Alternative.“ Eigentlich wollte Doll mit einer Doppelspitze agieren lassen, doch mussten er und seine Assistenten Matthias Seidl und Fabian Ammon ihre Pläne umstellen.„Unser Grundgedanke mit den vielen jungen Wilden war einen überraschendenAngriffsfußball zu spielen, aber das ist noch nicht möglich, das haben wir schnell gelernt. Wound wie wir anlaufen müssen für ein mögliches Angriffspressing hat noch nicht funktioniert“, gibt der frühere Torhüter Einblick in seine taktischen Überlegungen, von denen abgerücktwerden musste. „Wir stehen jetzt einen Tick tiefer, haben auf eine Viererkette und drei Mann in der Mittelfeld-Zentrale umgestellt“, nennt er die Änderungen, die in einer 4-2-3-1-Formation münden, in der Schaller zurückgezogen im Mittelfeld agiert. „Daneben ist auch ein4-4-1-1 möglich“, erklärt Doll, der vom 18-jährigen Julius Boni positiv überrascht wurde: „Erist kein typischer A-Jugendlicher, sondern hat einen robusten Eindruck hinterlassen. Er hat Startelf-Qualität und wird es packen.“ Der Jungspund wird in der Innenverteidigung vorläufig Ammons Platz einnehmen, der mit einem Faserriss zwei Wochen ausfällt. Daneben fehlen Max Bühler (Syndesmosebandriss) und Ole Wittlinger (Rekonvaleszenz nach Kreuzbandriss).


13.08.2020

Starke Partie des TSV Bad Boll gegen den TSV Essingen

1. Mannschaft

Die neu formierte Mannschaft des TSV Bad Boll zeigte in ihrem ersten Pflichtspiel gegen den für diese Partie haushochfavorisierten Gast aus Essingen eine sehr gute Leistung.mehr lesen >

 
13.08.2020

Starke Partie des TSV Bad Boll gegen den TSV Essingen

1. Mannschaft

Die neu formierte Mannschaft des TSV Bad Boll zeigte in ihrem ersten Pflichtspiel gegen den für diese Partie haushochfavorisierten Gast aus Essingen eine sehr gute Leistung. Über die gesamten Spielzeit von 120 Minuten verkauften die Bad Boller ihre Haut teuer und ließen mit Ausnahme einiger weniger gefährlicher Standartsituationen nichts in ihrer sehr kompakt stehenden Defensive anbrennen. Was die Abwehr nicht klären konnte war sichere Beute von Bad Bolls Torhüter Alexander Lang. Der Gast von der Ostalb begann die Partie bei tropischer Hitze mit hohem Tempo und dem Versuch der frühen Führung. Bad Boll stand selbst defeniv und ließ die spielstarken Gäste gewähren. Die erste dicke Chance für den Gast in der 6. Minute. Nach einem Freistoß von der rechten Seite durch Ruth kam Weissenberger aus acht Metern zum Kopfball. Torhüter Lang verhinderte mit einer Glanzparade den Rückstand für seine Farben. Nach der Anfangsviertelstunde kam der Gastgeber immer besser in sein Spiel und setzte eigene Nadelstiche. Der satte Schuss von Topolovec aus 25 Metern nach eine Ecke von Jux strich knapp neben den Pfosten (15.). Die beste Bad Boller Chance dann in der 28. Minute. Mädel hatte die Führung für den Gastgeber nach schöner Einzelleistung auf dem Fuß, sein Schuss aus halblinker Position ging knapp neben den Essinger Pfosten. Essinger seinerseits hatte nach einem weiten Einwurf von Auracher in der 34. Minute die Chance zur Führung. Der Volleyschuss von Funk wurde aber zum Eckball abgefälscht. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des souverän leitenden Schiedrichters Daniel Leyhr aus Reutlingen setzte Bad Bolls Feldmeier einen satten 20 Meter Schuss neben das Tor (43.). Die zweite Halbzeit zeigten den gut 100 Zuschauern weniger Höhepunkte als der erste Durchgang. Zwei Essinger Halbchancen nach Kopfbällen von Auracher waren die magere Ausbeute an Torchancen für den auch in der kommenden Verbandsligasaison hochgehandelten TSV Essingen. So ging es nach kräftezehrenden 90 Minuten in die Verlängerung, die der Gast dann durch zwei fast deckungsgleiche Tore im ersten Teil für sich entscheiden konnte. Ruth kam zur Flanke von der rechten Essinger Angriffsseite, der sehr kopfballstarke Weissenberger war aus acht Metern diesmal unhaltbar für Torhüter Lang mit einer platzierten Kopfballabnahme zur Stelle und erzielte das 0:1 (93.). Bad Boll drängte auf den Ausgleich, bekam aber nur vier Minuten später den K.O. Schlag versetzt. Wieder Ruck mit exakter Flanke auf den heranstürmenden Weissenberger, der wieder mit einem wuchtigen Kopfball unter die Querlatte zum 0:2 für die Entscheidung sorgte. Das 0:3 mit dem Schlusspfiff in der 120. Spielminute durch Eckl war nur noch Ergebniskosmetik. So verlor der TSV Bad Boll am Ende nicht unverdient gegen den Gast aus Essingen, der sich über die gesamte Spielzeit doch ein leichtes Chancenübergewicht erspielen konnte, aber das scheinbar deutliche 0:3 Endergebnis fiel um zwei Tore zu hoch aus. Der wirlich Klasseauftritt der Bad Boll Mannschaft gegen den hochkarätig besetzten Gast aus Essingen macht Mut für den Landesligapunktspielauftakt in 2 Wochen zuhause gegen den TSV Buch.

 

TSV Bad Boll:

Lang, Feldmeier, Topolovec, Boni, Bäumel, Ceküc (100. Bühler), Kalender, Ungureanu (63. Schaller), Jux (95. Quattrone), Ascherl (54. Karahan), Mädel.

 

Zuschauer: 100

 

Schiedsrichter: Daniel Leyhr (Reutlingen)

 

Nächstes Testspiel des TSV Bad Boll:

Sonntag, 16. August 2020 um 15 Uhr 

TSV Bad Boll - SG Schorndorf (Bezirksliga)


16.07.2020

Testspiel TSV Bad Boll – SV Göppingen 1:8 (0:5), 11.07.20

1. Mannschaft

Der Ball rollt wieder und die gut 100 Zuschauer sahen im ersten Testspiel nach der Corona-Zwangspause zwischen dem TSV Bad Boll und dem SV Göppingen neun Tore. - Andreas Böhringer, mehr lesen >

 
16.07.2020

Testspiel TSV Bad Boll – SV Göppingen 1:8 (0:5), 11.07.20

1. Mannschaft

Desinfektionsmittel, getrennte Ein- und Ausgänge, das Hinterlassen der Kontaktinformationen und die Durchsagen des Stadionsprechers, den 1,5-Meter-Mindestabstand einzuhalten: Die Folgen des Virus waren präsent, doch als Schiedsrichter Marcel Lalka den freundschaftlichen Vergleich zwischen dem Landesligisten TSV Bad Boll und dem Oberliga-Vizemeister SV Göppingen anpfiff, fühlte es sich trotz der viermonatigen Pause gleich wieder vertraut an. Die Erleichterung und Freude bei Spielern, Verantwortlichen und Fans waren zu spüren und das lange Warten hatte endlich ein Ende. Bei perfekten äußeren Bedingungen legten die 22 Akteure eine unterhaltsame erste Hälfte auf den Rasen, in der der Zwei-Klassen-Unterschied nicht nur aufgrund des 0:5-Halbzeitstands erkennbar war. Die aus TSV-Sicht zu einfach herausgespielten Treffer besorgten Lukas Rösch (8.) und Max Ziesche (39.), dazwischen schnürte Gentian Lekaj einen Hattrick (13., 19., 27.), zweimal davon war der Mittelstürmer per Kopf erfolgreich.

Nach zahlreichen Auswechslungen – beim Sportverein bildeten die Neuen Tim Schraml und Ioannis Nalbantis fortan die Innenverteidigung, der dritte Neuzugang Jeffrey Idehen agierte neben Domenico Botta im Sturmzentrum – auf beiden Seiten verflachte die Partie im zweiten Durchgang. Tempo und Lauffreude ließen merklich nach, das Resultat waren Pass-Stafetten im Mittelfeld. Idehen legte Sturmkollege Botta beide Tore auf (53., 74.), in der Zwischenzeit erzielte Marcel Mädel für die Gastgeber den Ehrentreffer. Der Neuzugang vom SC Geislingen köpfte eine Feldmeier-Flanke ein und hätte gar ein weiteres Tor folgen lassen können, zielte in der 81. Minute nach schöner Falzone-Vorarbeit aber knapp vorbei. Mit dem Abpfiff setzte Tim Schraml den Schlusspunkt, der 27-Jährige köpfte eine Dicklhuber-Ecke ein.

TSV Bad Boll: Gansloser – Bäumel, Ammon, Kalender, Feldmeier, Quattrone, Falzone, Martorelli, Ceküc, Ascherl, Schaller. Eingewechselt: Jux, Yildirim, Wittlinger, Bühler, Boni, Mädel.

SV Göppingen: Schleicher – Frenz, Clauß, Ivezic, Osipidis, Rösch, Dicklhuber, Brück, Neziri, Lekaj, Ziesche. Eingewechselt: Cerimi, Loser, Botta, Baybüyük, Schraml, Nalbantis, Schwarz, Idehen.

Tore: 0:1 Rösch (8.), 0:2, 0:3, 0:4 Lekaj (13., 19., 27.), 0:5 Ziesche (39.) 0:6, 1:7 Botta (53., 74.), 1:6 Mädel (54.), 1:8 Schraml (90.).

SR: Marcel Lalka (Göppingen). – Zuschauer: 97.


16.07.2020

„Mit dem Umbruch zum Aufbruch“

1. Mannschaft

„Mit dem Umbruch zum Aufbruch“ könnte das Saison-Motto beim TSV Bad Boll lauten. Der Fußball-Landesligist hat den Kader umgekrempelt und stark verjüngt. mehr lesen >

 
16.07.2020

„Mit dem Umbruch zum Aufbruch“

1. Mannschaft

„Mit dem Umbruch zum Aufbruch“ könnte das Saison-Motto beim TSV Bad Boll lauten. Der Fußball-Landesligist hat den Kader umgekrempelt und stark verjüngt. Von Andreas Böhringer

„Wie es die letzten Jahre lief, hat uns nicht wirklich weitergebracht“, blickt Ralf Kerschbaum zunächst einmal zurück, bevor er über die anstehenden zwölf Monate redet. Bei seinem TSV Bad Boll liefen die vergangenen Spielzeiten nach einem ähnlichen Muster ab: Am Ende schaffte man den Klassenerhalt, nahm sich vor, eine sorgenfreie Saison zu spielen, um dann wieder im Abstiegskampf zu stecken. Diesen Kreislauf möchte der Landesliga-Dino nun durchbrechen – doch einfach wird es nicht mit einem Aufgebot, in dem sich viele Jungspunde befinden. Doch dieses Risiko, „wir sehen es aber auch als Chance“, ergänzt Kerschbaum, wollen die Verantwortlichen bewusst eingehen: „Die Dinge waren festgefahren, wir wollten die alten Strukturen aufbrechen.“ Die insgesamt zehn Neuen, darunter fünf A-Jugend-Akteure, sollen mit ihrer jugendlichen Unbekümmertheit „frischen Wind“ bringen.  Bei der Verpflichtung der Talente profitierten die Boller von den guten Kontakten von Günter Ascherl, denn Kerschbaums Partner in der Sportlichen Leitung „ließ seine Connections spielen“ und lotste die Nachwuchskräfte in den Erlengarten. Das Aufgebot von Übungsleiter Manuel Doll, der beim TSV in sein drittes Jahr geht, umfasst zwei Torhüter und 19 Feldspieler, wobei junge Nachwuchskräfte aus der Reserve regelmäßig am Trainingsbetrieb teilnehmen und so an das Landesliga-Niveau herangeführt werden sollen. „Wir können uns nicht nur als Ausbildungsverein bezeichnen, sondern wir müssen das auch leben und umsetzen“, macht Kerschbaum die Intention der Talente-Entwicklung deutlich: „Die Jungs hochzuziehen muss unser Ziel sein. Langfristig sollen wieder waschechte Boller in der Landesliga Fuß fassen.“

Dass dieser Kurswechsel nicht einfach ist, steht für Kerschbaum außer Frage. Die Corona-Saison mit einer 19er-Staffel und voraussichtlich sieben Absteigern verschärft die schwierige Situation noch zusätzlich. „Wir gehen die Saison trotzdem mit großer Freude an“, meint der Sportliche Leiter und hofft auf einen guten Start. Seine Hoffnung speist sich aus den ersten Eindrücken, die das runderneuerte Team in der ersten Trainingswoche hinterließ. „Die Jungen sollen sich sportlich entwickeln, gleichzeitig aber auch schon in die Verantwortung gehen. Ich bin überzeugt, dass der eine oder andere direkt den Sprung in die Startelf schaffen kann.“ Neben den Talenten kamen auch weitere Neue, die die Liga bereits kennen und die vorangehen sollen. Zu nennen sind Emre Kalender (27), der „im wahrsten Sinne des Wortes“ eine zentrale Rolle einnehmen soll, denn der ehemalige Heininger ist in der Mittelfeld-Zentrale eingeplant: „Emre soll mit seiner physischen Präsenz eine Führungsrolle übernehmen.“ Daneben sollen auch Julius Bäumel, Sven Sönmez und Marcel Mädel (alle SC Geislingen) zu tragenden Säulen werden. Mädel und Nils Schaller (29, TSV Bernhausen) sollen die Flaute vor dem gegnerischen Gehäuse beheben, wie Kerschbaum erklärt: „Die Mannschaft hat sich letzte Saison spielerisch weiterentwickelt, dafür muss man das Trainerteam loben. Leider sah das nur bis zum Strafraum gut aus, doch in der Box haben wir keine Tore gemacht. Nils und Marcel können uns hier mehr Durchschlagskraft geben.“

Um die Saison in tabellarisch sicheren Gefilden absolvieren zu können, muss die Doll-Elf als Einheit funktionieren, „bei uns kann es nur übers Kollektiv gehen“, äußert Kerschbaum und sieht in der stabilen Abwehrarbeit, wo der spielende Co-Trainer Fabian Ammon gemeinsam mit Damir Topolovec eine sattelfeste Innenverteidigung bildet, die Basis. Wo die Reise hingeht, werde sich frühzeitig zeigen, erwartet Kerschbaum. Denn die Landesliga wird direkt mit mehreren englischen Wochen starten und sich das Tableau dementsprechend schnell sortieren. Die Unwägbarkeiten mit einer aufgeblähten Landesliga mit vielen Absteigern und den unerfahrenen Akteuren zum Trotz glaubt Kerschbaum an den eingeschlagenen Weg, denn: „Wir haben eine schlagkräftige Truppe.“

Andreas Böhringer - NWZ vom 14.07.2020


10.07.2020

Oberligist zu Gast im Erlengarten - maximal 100 Zuschauer sind erlaubt! " => FIRST COME FIRST SERVE"

1. Mannschaft

Nach langer Zeit sind nun endlich wieder alles Augen auf den Ball gerichtet. Mit dem 1. Göppinger Sportverein ist der letztjährige Vizemeister der Oberliga BW zu Gast im Erlengarten.mehr lesen >

 
10.07.2020

Oberligist zu Gast im Erlengarten - maximal 100 Zuschauer sind erlaubt! " => FIRST COME FIRST SERVE"

1. Mannschaft

Nach langer Zeit sind nun endlich wieder alles Augen auf den Ball gerichtet. Mit dem 1. Göppinger Sportverein ist der letztjährige Vizemeister der Oberliga BW zu Gast im Erlengarten.

Das Team von Trainer Gianni Covelli erweist sich am kommenden Samstag als erster Härtetest, dient jedoch nicht als Gradmesser für die neu formierte Truppe des TSV, die erst letzten Montag zuzr Vorbereitung angaloppierte.

Angespiel wird um 17:00 Uhr

 

WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE ZUSCHAUER:

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung sind für dieses Spiel nur 100 Zuschauer zugelassen.

Das bedeutet: "FIRST COME FIRST SERVE"

 


TSV Bad Boll verpflichtet Nils Schaller
28.05.2020

TSV Bad Boll verpflichtet Nils Schaller

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Boll hat für die neue Saison Stürmer Nils Schaller verpflichtet. mehr lesen >

 
28.05.2020

TSV Bad Boll verpflichtet Nils Schaller

1. Mannschaft
TSV Bad Boll verpflichtet Nils Schaller

Fußball-Landesligist TSV Boll hat für die neue Saison Stürmer Nils Schaller verpflichtet. Der 29-jährige kommt von Bezirksligist TSV Bernhausen, auf sich aufmerksam gemacht hat Schaller aber vornehmlich in seinen fünf Jahren beim TV Echterdingen. Dort gelangen dem Angreifer zwischen 2014 und 2019 in der Landesliga 39 Tore. Der TSV Bad Boll hofft, dass Schaller im Erlengarten an diese Zahlen anknüpfen kann. Nach dem eingeleiteten Umbruch soll Schaller der neuen Bad Boller Mannschaft darüber hinaus auch mit seiner Erfahrung helfen.

Markus Munz - NWZ vom 29.05.2020


26.05.2020

TSV Bad Boll vor einem Umbruch

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Boll steht zur neuen Saison, deren Beginn wegen der Corona-Krise aktuell ungewiss ist, ein Umbruch bevor. mehr lesen >

 
26.05.2020

TSV Bad Boll vor einem Umbruch

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Fußball-Landesligist TSV Boll steht zur neuen Saison, deren Beginn wegen der Corona-Krise aktuell ungewiss ist, ein Umbruch bevor. Acht Spieler verlassen den Erlengarten, der Liga-Dino will zum Neustart einen „gezielten Umbruch mit erfahrenen Spielern und jungen, ehrgeizigen Talenten“, bestätigt der Sportliche Leiter Ralf Kerschbaum. Zu den prominenten Abgängen gehören langjährige Stammkräfte des TSV Bad Boll. Kapitän Sebastian Aust wechselt zu Lokalrivale SV Ebersbach, Bruder Hansjörg (35) wird die Karriere ebenso beenden wie Allrounder Pascal Hartmann. Auch Anastasios Kivotidis wird beruflich bedingt kürzer treten. Der dienstälteste TSV-Spieler Alexander Persch wechselt zum TV Neidlingen. Weitere Abgänge sind Alessandro Nicastro (TSV Oberensingen), Torhüter Felix Lache und Devid Philipp (beide Ziel unbekannt).

„Es gibt aber keinen Ausverkauf bei uns“, tritt Kerschbaum Gerüchten entgegen. Vielmehr will der Verein den Umbruch selbst vorantreiben. „Wir haben in den letzten Jahren immer in Qualität investiert und sind trotzdem am Ende jedes Mal nur wieder gerade so auf dem elften Platz gelandet“, erklärt der Sportliche Leiter, „das kann eigentlich nicht der Weg sein, deshalb wollen wir die Zeit jetzt nutzen und frisches Blut reinbekommen. Wir wollen junge Leute holen, die gierig darauf sind, beim TSV Bad Boll Landesliga zu spielen“. In diese Kategorie fallen die A-Junioren Ole Wittlinger, Max Bühler, Julius Boni (alles TSV Weilheim A-Jugend Verbandsstaffel), Janis Ascherl (VfL Kirchheim A-Jugend Verbandsstaffel) und Louis Gansloser (SV Westerheim) sowie Kimi Quattrone aus der eigenen zweiten Mannschaft. Nur mit jungen Spielern geht es freilich nicht. Vom SC Geislingen kommen Julius Bäumel (25, Abwehr) und Marcel Mädel (25, Angriff), vom TV Nellingen wechselt Emre Kalender (27, Mittelfeld, früher FC Heiningen). Außerdem sollen noch „zwei bis drei gestandene Landesliga-Spieler“ kommen, kündigt Kerschbaum an.

Verlängert haben Bastian Ungureanu, Damir Topolovec, Mario Feldmeier, Fabian Falzone, Alexander Lang, Martin Jux, Tino Martorelli, Ibrahim Yildirim und Yasin Ceküc, sie werden mit Spieler-Co-Trainer Fabian Ammon das vorhandene Gerüst auf dem Platz bilden. „Wir sehen uns als Ausbildungsverein und wollen das jetzt auch beweisen“, sagt Kerschbaum, „es ist unser festes Ziel, wenn es wieder losgeht, eine Saison im gesicherten Mittelfeld zu spielen, auch wenn es mit den zu erwartenden mehr Mannschaften schwer wird“.

-Markus Munz- NWZ vom 26. Mai 2020


13.03.2020

Mitgliederversammlung heute, 13. März 2020 findet NICHT statt !

1. Mannschaft

Die heutige Mittgliederversammlung des TSV Bad Boll fällt aufgrund der aktuellen Empfehlungen der zuständigen Behörden aus. Sobald ein Nachholtermin feststeht wird er über die Vereinskanäle und Medien bekannt gegeben.


09.03.2020

Mittendrin im Abstiegskampf

1. Mannschaft

Bad Boll zeigte den anwesenden 120 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Bollwerk-Stadion weitestgehend eine Kopie des verlorenen Auftaktheimspieles der letzten Woche gegen den TV Echterdingen.mehr lesen >

 
09.03.2020

Mittendrin im Abstiegskampf

1. Mannschaft

Bad Boll zeigte den anwesenden 120 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Bollwerk-Stadion weitestgehend eine Kopie des verlorenen Auftaktheimspieles der letzten Woche gegen den TV Echterdingen. Der Gastgeber wartete mit hohem Ballbesitz und zahlreichen Torchancen auf, leistete sich wieder beim Stand von 0:0 einen dicken Patzer in der Abwehr und stand am Ende wieder mit leeren Händen da. Die Gäste aus Buch beschränkten sich zunächst auf Schadensbegrenzung, wollten möglichst lange die Null halten und warten auf Bad Boller Fehler. Dazu kam bei Gast im Gegensatz zum Gastgeber fast gnadenlosen Effizienz beim Ausnutzen der sich bietenden Torchancen. Der TSV Bad Boll kam gegen die defensiv agierenden Gäste im ersten Durchgang zu drei sehr guten  Einschussmöglichkeiten. Gleich in der vierten Spielminute eroberte Hartmann nach einem Missverständnis zwischen Torhüter und Verteidiger den Ball, legte ab auf Ceküc, dessen Schuss wurde aus 12 Metern abgeblockt. In der 19. Minute revanchierte sich Ceküc beim Vorlagengeber und schickte Hartmann per Steilvorlage auf die Reise. Der Bad Boller Stürmer zögerte einen Moment zu lange so brachte der Bucher Verteidiger im allerletzten Moment noch seinen Fuß dazwischen und konnte für seine Farben Schlimmeres verhindern. In der 28. Minute war es wieder Hartmann, der nach schöner Vorarbeit von Feldmeier und Ungureanu zu einem Linksschuss aus 14 Metern kam, der um Zentimeter neben dem langen Pfosten vorbeistreife. Das Bad Boller 1:0 war zu diesem Zeitpunkt mehr als überfällig, bis zu diesem Zeitpunkt fand der Gast aus Buch in der Offensive nicht statt. Dennoch, wie aus dem Nichts die Führung der Gäste. Dem ging allerdings ein dicker Abwehrpatzer der Bad Boller Hintermannschaft voraus. Bucher Angriff über die rechte Seite, der Angreifer ließ gleich drei Bad Boller Abwehrspieler auf einmal schlecht aussehen, seine scharfe Hereingabe vor das Bad Boller Tor staubte Zeh aus kurzer Distanz zum 0.1 ab. So wurden die Seiten gewechselt.

Der zweite Durchgang begann vielversprechend. Nach einem Persch-Eckball in der 47. Minute kam Ceküc aus 16 Metern frei zum Schuss, Buchs Torhüter Maier entschärfte den gefährlichen Schuss in sehenswerter Manier. In der 54. Minute zielte Persch mit séinem 18-Meter Schuss knapp über die Buchener Querlatte. Weitere drei Minuten später kam Hartmann zu einem Kopfball aus 10 Metern, traf aber genau die Tormitte und stellte somit den Buchener Schlussmann vor keine nennenswerten Probleme. Dann Effektivität der Gaste Teil 2: Konter Buch nach Bad Boller Mißverständnis in der Hintermannschaft. Egale eroberte den Ball und bediente per Querpass Schrapp, der alleine vor Bad Bolls Torhüter Lang überlegt zur 0:2 Führung einschob. Hoffnung keimte nochmals auf in der 72. Minute. Die eingewechselten Müller und Falzone  erhöhten den Druck auf das Buchener Tor. Persch bediente mit einem langen Ball Falzone, der satt und unhaltbar zum 1.2 traf. Nur eine Minute später hatte Ungureanu nach schönen Rückpass von der Grundlinie von Müller denn Ausgleich auf dem Fuß, doch auch seine direktabnahme fand keinen Weg durch die vierbeinige Bucher Abwehr. Bad Boll drückte weiter auf den Ausgleich, warf alles nach vorne, Buch konterte eiskalt und machte mit seiner dritten ernsten Torchance seinen dritten Treffer. Der eingewechselte Schmid tauchte alleine vor Bad Bolls Torhüter Lang auf und hatte keine Mühe in der 88. Minute unhaltbar auf 1:3 zu erhöhen. Damit steht der TSV Bad Boll nach zwei Heimspielen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf und dem bereits sechsten nicht gewonnenen Punktspiel in der Tabelle ganz dicht an der Abstiegszone. Das nächste Spiel bestreitet der TSV Bad Boll beim wiedererstarkten SC Geislingen, ehe dann der nächste Abstiegskandidat TSV Köngen im Bollwerkstadion seine Visitenkarte abgibt.

TSV Bad Boll:

Lang, Kivotidis (46. Sönmetz), Topolovec, Feldmeier (68. Müller), H.Aust (75. S.Aust), Nicastro, Persch, Hartmann (68. Falzone), Ceküc, Ammon, Ungureanu

Zuschauer: 120; Schiedsrichter: Nils Scherrer

Testspiel am Samstag, 7. März 2020: TSV Bad Boll II gegen TSV Adelberg-Oberberken 2:0 (1:0), Tore: Martin Jux, Max Benesch

Vorschau:

Samstag, 14. März 2020 SC Geislingen gegen TSV Bad Boll I, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 15. März 2020 TSV Eschenbach II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


02.03.2020

Unnötige Auftaktniederlage gegen den TV Echterdingen

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat den Start in die zweite Saisonphase verpatzt. Nach dem 0:3 (0:1) auf eigenem Platz musste man Gegner TV Echterdingen in der Tabelle vorbeiziehen lassen. mehr lesen >

 
02.03.2020

Unnötige Auftaktniederlage gegen den TV Echterdingen

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat den Start in die zweite Saisonphase verpatzt. Nach dem 0:3 (0:1) auf eigenem Platz musste man Gegner TV Echterdingen in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison kassierte das Team von Trainer Manuel Doll zudem mehr als zwei Gegentore, weil die Abwehr, eigentlich das Bad Boller Prunkstück, bei den Echterdinger Kontern anfällig agierte. Dem 0:1 nach einer halben Stunde ging eine verunglückte Abseitsfalle voraus. Agonis Berisha marschierte auf diese Weise alleine durch die Bad Boller Hälfte und überwand Torhüter Felix Lache. „Bis dahin haben wir eigentlich eines unserer besseren Spiele gemacht“, fand Manuel Doll und haderte mit dem Missverständnis beim Gegentor: „Dann sitzt man in der Kabine und fragt sich, was gerade passiert ist“. Der Trainer hatte nach dem Abgang von Max Pradler in der Winterpause gegen Echterdingen Pascal Hartmann ins Sturmzentrum beordert. Der 30-jährige hatte vor 120 Zuschauern in der Anfangsphase auch gleich eine gute Chance, wurde aber noch rechtzeitig geblockt.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte der TSV Bad Boll seine Angriffsbemühungen. Ein Schuss von Fabian Falzone streifte noch die Latte (47.). Beim Versuch von Alexander Persch (57.) war Echterdingens Torwart Daniel Kamphues ebenso auf dem Posten wie beim Freistoß von Hansjörg Aust (62.). Ansonsten waren die Gastgeber in dieser Phase zwar deutlich überlegen, stellten dabei aber die Abwehr des TV Echterdingen aus dem Spiel heraus vor keine unlösbaren Probleme. „Das 1:1 lag jeden Moment in der Luft, deshalb kann ich außer der Chancenverwertung eigentlich kaum einen großen Vorwurf machen“, sagte Doll. Mit der Einwechslung der beiden Neuzugänge Sven Sönmez und Yasin Ceküc sollte der Druck noch weiter erhöht werden. Dazu kam es aber nicht mehr. Die Gäste meldeten sich in der 69. Minute mal wieder vor Lache an, der gegen Berisha parierte. Fünf Minuten später tankte sich Alexander Fregien allein durch die Bad Boller Defensive und legte für den freistehenden Tahir Bahadir das 0:2 auf. Bahadir krönte seine Leistung als ständig arbeitender Unruheherd mit dem 0:3 (78.). Seinen Hattrick verhinderte zwei Zeigerumdrehungen nur der Pfosten. Auch so war der Ausgang der Partie ein herber Nackenschlag für den TSV Bad Boll. „Es hört sich nach diesem Ergebnis blöd an, aber ich war eigentlich weitgehend zufrieden und kann daher nicht allzu viel Negatives sagen“, erklärte Doll.

TSV Bad Boll: Lache – Nicastro (74. Müller), Kivotidis, Topolovec, Ammon, Feldmeier, Persch, Ungureanu, Hansjörg Aust (66. Ceküc), Hartmann (84. Yildirim), Falzone (64. Sönmez).


TSV Bad Boll bekommt Defibrillator
26.02.2020

TSV Bad Boll bekommt Defibrillator

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll wurde von Seiten des Schulungsverein zur Förderung von Gesundheit und Leben Baden-Württemberg e.V. mit einem neuen, automatischen Defibrillator bedacht.mehr lesen >

 
26.02.2020

TSV Bad Boll bekommt Defibrillator

1. Mannschaft
TSV Bad Boll bekommt Defibrillator

Der TSV Bad Boll wurde von Seiten des Schulungsverein zur Förderung von Gesundheit und Leben Baden-Württemberg e.V. mit einem neuen, automatischen Defibrillator bedacht. Der Schulungsverein hat sich seit vielen Jahren die Schulung von Betroffenen und Angehörigen im Umgang mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, COPD und Bluthochdruck auf seine Fahnen geschrieben. Der Verein spendet jedes Jahr aus Erlösen, die sich aus den Erstattungen von den Krankenkassen nach den Schulungen ergeben, automatische Defibrillatoren (AED). Der Vorsitzende Ulrich Kienzle hat dem TSV Bad Boll am vergangenen Wochenende einen solchen AED überreicht. Gero Wittlinger, Abteilungsleiter Fußball beim TSV Bad Boll e.V. bedankte sich für das sinnvolle Geschenk. Der neue AED ermöglicht nun bereits unmittelbar vor Ort auf dem Sportgelände eine schnelle Diagnose und Soforthilfe. Betroffenen kann jetzt noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung geholfen werden. Jede gewonnene Sekunde kann im Ernstfall Leben retten.


10.02.2020

5:5 gegen Verbandsligist TSG Tübingen - TSV Bad Boll II gewinnt gegen A-Ligist Deggingen

1. Mannschaft

Samstag, 8. Februar 2020 TSV Bad Boll - TSG Tübingen 5:5 Sonntag, 9. Februar 2020 TSV Bad Boll II - TV Deggingen 3:2mehr lesen >

 
10.02.2020

5:5 gegen Verbandsligist TSG Tübingen - TSV Bad Boll II gewinnt gegen A-Ligist Deggingen

1. Mannschaft

Vorbereitungsspiele TSV Bad Boll I

Samstag, 8. Februar 2020 TSV Bad Boll - TSG Tübingen 5:5 (2:2), Tore: Alessandro Nicastro (3), Sven Sönmez, Ibrahim Yildirim

Samstag, 15. Februar 2020 TSV Bad Boll - 1. FC Heiningen, 15:30 Uhr

Mittwoch, 19. Februar 2020 TSV Bad Boll - TV Neidlingen, 19:00 Uhr

Sonntag, 23. Februar 2020 TSV Bad Boll - TSV Schwaikheim, 14:00 Uhr

Sonntag, 1. März 2020 TSV Bad Boll - TV Echterdingen, 15:00 Uhr (erstes Punktspiel)

Vorbereitungsspiele TSV Bad Boll II:

Sonntag, 9. Februar 2020 TSV Bad Boll II - TV Deggingen 3:2 (2:1), Tore: Elmas Patkovic (2), Tobias Metzinger

Samstag, 15. Februar 2020 TSV Bad Boll II - SGM TSV Bad Überkingen, 14:30 Uhr

Donnerstag, 20. Februar 2020 TSV Bad Boll II - TV Neidlingen II, 19:30 Uhr

Samstag, 22. Februar 2020 TSV Bad Boll II - TV Kemnat, 14:30 Uhr


03.02.2020

Testspielniederlage gegen die U19 des VfR Aalen - Sieg gegen ASV Aichwald

1. Mannschaft

Gegen die U19-Oberligamannschaft des VfR Aalen gab es eine 1:4-Niederlage, der A-Ligist ASV Aichwald wurde mit 7:1 besiegt.mehr lesen >

 
03.02.2020

Testspielniederlage gegen die U19 des VfR Aalen - Sieg gegen ASV Aichwald

1. Mannschaft

Dienstag, 28. Januar 2020 TSV Bad Boll - VfR Aalen U19, Endstand 1:4 (1:1), Torschütze Yasin Cecük

Sonntag, 2. Februar 2020 TSV Bad Boll - ASV Aichwald, Endstand 7:1 (3:1), Tore: Kim-Luca Quattrone (2), Pascal Hartman (2), Bastian Ungureanu, Alessandro Nicastro, Hansjörg Aust.


24.01.2020

Vorbereitungsspiele TSV Bad Boll I

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat mehrere Vorbereitungsspiele anberaumt, ehe am 1. März 2020 wieder um Punkte gespielt wird.mehr lesen >

 
24.01.2020

Vorbereitungsspiele TSV Bad Boll I

1. Mannschaft

Dienstag, 28. Januar 2020 TSV Bad Boll - VfR Aalen U19, 19:30 Uhr

Sonntag, 2. Februar 2020 TSV Bad Boll - ASV Aichwald, 13:00 Uhr

Samstag, 8. Februar 2020 TSV Bad Boll - TSG Tübingen, 13:00 Uhr

Mittwoch, 12. Februar 2020 TSV Bad Boll - TV Neidlingen, 19:00 Uhr

Samstag, 15. Februar 2020 TSV Bad Boll - 1. FC Heiningen, 15:30 Uhr

Sonntag, 23. Februar 2020 TSV Bad Boll - TSV Schwaikheim, 14:00 Uhr

Sonntag, 1. März 2020 TSV Bad Boll - TV Echterdingen, 15:00 Uhr

TSV Bad Boll II:

Sonntag, 9. Februar 2020 TSV Bad Boll II - TV Deggingen, 14:30 Uhr

Samstag, 15. Februar 2020 TSV Bad Boll II - SGM TSV Bad Überkingen, 14:30 Uhr

Mittwoch, 19. Februar 2020 TSV Bad Boll II - TV Neidlingen II, 19:00 Uhr

Samstag, 22. Februar 2020 TSV Bad Boll II- TV Kemnat, 14:30 Uhr


TSV Bad Boll II Derbysieger gegen Dürnau - die junge Mannschaft überwintert auf Tabellenplatz drei
09.12.2019

TSV Bad Boll II Derbysieger gegen Dürnau - die junge Mannschaft überwintert auf Tabellenplatz drei

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll gewann das Lokalderby gegen den GSV Dürnau - auch in dieser Höhe - verdient mit 5:1 und steht nun mit 34 Punkten und einem Torverhältnis von 72:17 Tore auf dem dritten Tabellenplatz der Kreisliga B7mehr lesen >

 
09.12.2019

TSV Bad Boll II Derbysieger gegen Dürnau - die junge Mannschaft überwintert auf Tabellenplatz drei

1. Mannschaft
TSV Bad Boll II Derbysieger gegen Dürnau - die junge Mannschaft überwintert auf Tabellenplatz drei

Der TSV Bad Boll gewann das Lokalderby gegen den GSV Dürnau - auch in dieser Höhe - verdient mit 5:1 und steht nun mit 34 Punkten und einem Torverhältnis von 72:17 Tore auf dem dritten Tabellenplatz der Kreisliga B7. In den ersten 20 Minuten dominierte die Mannschaft von Trainer Roberto Pelleriti und Co-Trainer Alexander Haug die Begegnung und ging folgerichtig durch Tore von Ibrahim Yildirim (13. Minute) und Moritz Müller (19. Minute) mit 2:0 in Führung. Danach kam ein Bruch ins Bad Boller Spiel, Dürnau gestaltete die Partie nun etwas ausgeglichener und Spielertrainer Matthias Riegert erzielte nach einer Unstimmigkeit in der TSV-Hintermannschaft den 2:1- Anschlusstreffer. Beide Seiten hatten jetzt weitere Torchancen, die jedoch nicht genutzt wurden. Nach dem Seitenwechsel knüpfte der TSV Bad Boll II wieder an die Leistung der ersten 20 Minuten an und dem besten Spieler auf dem Platz, Moritz Müller,  blieb es vorbehalten mit einem Doppelschlag in der 51. und 72. Minute das Derby zu entscheiden. Kurz vor dem Schlusspfiff des Schiedsrichters Ersin Celkin von der Schiedsrichtergruppe Nürtingen belohnte sich Stürmer Ibrahim Yildirim mit seinem zweiten Treffer zum 5:1-Endstand.

Die Begegnung stand kurzzeitig vor dem Abbruch, als zwischen der 50. und 75. Spielminute Dürnauer Zuschauer Schiedsrichter Ersin Celkin mehrfach - zum Teil auch rassistisch - beleidigten. Hier bewies Celkin jedoch Fingerspitzengefühl und brachte die Begegnung vernünftig zu Ende. Hier muss man sich auf Dürnauer Seite auf jeden Fall Gedanken machen, ob man diesen sogenannten "Fans" Woche für Woche eine Plattform bietet. Bereits im Hinspiel im Sommer beim GSV Dürnau kam es zu solchen unschönen Vorfällen seitens Dürnauer Zuschauer. Solche Personen haben auf einem Fußballplatz definitiv nichts verloren und gehören mit einem Stadionverbot belegt.

TSV Bad Boll II: Stern - Saidy, Rapp, Sekou, Wittlinger - Martorelli, Quattrone (84. Metzinger), Gugenhan (48. Lutz), Schönberger (73. Glaser), Müller (79. Patkovic) - Yildirim.

GSV Dürnau: Rees - Rasper, Meyer, Artes, Hofele - Rapp (74. Mehlbeer), Posprich, Walch, Lindtner (62. Makridis), Maier (73. Mallock) - Riegert.

Tore: 1:0 Yildirim (13. Vorlage Müller), 2:0 Müller (19. Vorlage Yildirim), 2:1 Riegert (23. Vorlage Posprich), 3:1 Müller (51. Vorlage Yildirim), 4:1 Müller (72. Vorlage Martorelli), 5:1 Yildirim (88. Vorlage Metzinger).

Schiedsrichter: Ersin Celkin (Neidlingen) - Zuschauer: 100


02.12.2019

Remiskönige Bad Boll I mit 8. Untentschieden / Bad Boll II gewinnt gegen Albershausen und freut sich auf das Derby gegen Dürnau

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll holte sich im ersten Rückrundenspiel der Saison 2019 / 2020 und zeitgleich letzten Spiel des Jahres 2019 einen hochverdienten Auswärtspunkt mit seinem bereits achten Unentschieden in der laufenden Spielzeitmehr lesen >

 
02.12.2019

Remiskönige Bad Boll I mit 8. Untentschieden / Bad Boll II gewinnt gegen Albershausen und freut sich auf das Derby gegen Dürnau

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll holte sich im ersten Rückrundenspiel der Saison 2019 / 2020 und zeitgleich letzten Spiel des Jahres 2019 einen hochverdienten Auswärtspunkt mit seinem bereits achten Unentschieden in der laufenden Spielzeit. Durchaus hätte der Gast den tiefen, aber gut bespielbaren Platz mit herrlicher Aussicht auf das Neresheimer Kloster als Sieger verlassen können, wenn nicht sogar müssen. Woran es auch diesmal lag, zieht sich wie ein roter Faden durch die Berichterstattung der bisherigen Landesligasaison. Der TSV erlaubte sich vor allem im zweiten Durchgang, als der Gast den Gastgeber klar dominierte, das Auslassen gleich mehrerer glasklarer Einschuss-möglichkeiten. So droht dem TSV Bad Boll trotz einer wirklich guten Leistung auf der eiskalten Ostalb ein weiteres Abrutschen in Richtung der ungeliebten Abstiegsplätze. Es waren gerade 13 Minuten gespielt, ehe Bad Bolls Torhüter Alexander Lang das erste Mal hinter sich greifen musste. Nach dem Neresheimer Angriffs über deren linke Angriffseite wähnte die Bad Boller Defensive den Ball im Toraus, ein verhängnisvoller Irrtum. Die Fahne des Linienrichters blieb unten, Dennis Werner schaltete am schnellsten und bediente mit einem exakten Querpass Cay im Zentrum, der völlig frei flach und platziert das 1:0 erzielte. Der Treffer gab den Gastgebern zunächst Rückenwind, zweimal zeigte Torhüter Lang sein Können, einmal rettete Topolovec in höchster Not. Der erste wirklich ernstzunehmende Angriff des TSV Bad Boll führte prompt zum Ausgleichtreffer in der 38. Spielminute. Feldmeier zirkelte einen Freistoß von der rechten Bad Boller Angriffsseite an den langen Pfosten, Hartmann hatte keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz über die Neresheimer Linie zum 1:1 zu drücken. Der Treffer wiederum beflügelte jetzt den TSV Bad Boll, der zu drei guten Möglichkeiten durch zweimal Persch (39. und 45.+2) sowie Youngster Müller (45.) kam. Dazwischen setzte allerdings Neresheim nochmals ein Ausrufezeichen. Die Bad Boller Abseitsfalle schnappte nicht zu, Amir Werner lief alleine auf Bad Bolls Torhüter lang zu, der reagierte glänzend, blieb lange stehen und klärte per Fußabwehr die mehr als brenzlige Situation. Die Pausenansprache von Bad Bolls Trainer Manuel Doll zeigte im zweiten Durchgang die gewünschte Wirkung. Hatte man in der ersten Hälfte die Gastgeber mit Vorteilen gesehen, so ging die zweite Halbzeit komplett an den Gast aus Bad Boll. Den Chancenreigen eröffnete Topolovec, der nach Eckball von Persch per Volleyabnahme Neresheims Torhüter Aubele zur ersten Glanzparade zwang. Der Torhüter konnte den satten Schuss gerage noch mit den Fingerspitzen über die Querlatte lenken (48.) Persch leitete die nächsten zwei weiteren sehenswerten Angriffe des TSV Bad Boll ein. Zunächst setzte er den pfeilschnellen Müller in Szene, den Querpass verpasste Hartmann um Zentimeter (50.). Danach erreichte sein Freistoß am langen Neresheimer Pfosten wieder Hartmann, der nochmals knapp verpasste. Dann die 64. Minute. Wieder Hartmann, den die Neresheimer Defensive überhaupt nicht in den Griff bekam. Der ließ gekonnt zwei Gegenspieler im Strafraum aussteigen, stand völlig frei vor Torhüter Aubele, der mit seinem nächsten unglaublichen Reflex den zweiten Bad Boller Treffer aus zentraler Position verhinderte. Der abgewehrte Ball fiel Jux vor die Füße, dessen satten Nachschuss klärte ein Neresheimer Abwehrbein auf der Torlinie. Die beste Neresheimer Möglichkeit der zweiten Halbzeit dann in der 72. Minute. Bad Bolls Torhüter Lang und Innenverteidiger Ammon klärten in allerhöchster Not gegen Dennis Werner am langen Bad Boller Pfosten. Weitere Bad Boller Angriffe, teilweise im Minutentakt folgten gegen den jetzt wankenden Gegner. Nach einem weiteren Persch-Eckball traf Kivotidis den Ball per Seitfallzieher nicht voll, Aubele konnte klären. Zwei Minuten vor Schluss wieder Hartmann über seine rechte Angriffsseite, der hatte seinen Gegenspieler bereits abgeschüttelt, wahrscheinlich wäre der eigene Abschluss die bessere Option gewesen, der Bad Boller Angreifer entschied sich für den uneigennützigen Querpass auf den mitgelaufenen Matthias Aust, dessen Gegenspieler noch irgendwie an den Ball kam und den Torschuss verhindern konnte. So blieb es am Ende nach einer wirklich starken Bad Boller Leistung im zweiten Durchgang bei dem besagten 1:1 Unentschieden. Der TSV Bad Boll geht jetzt in eine dreimonatige Pflichtspielpause, ehe es zum Punktspielauftakt im März 2020 mit zwei aufeinanderfolgenden, richtungsweisenden Heimspielen gegen die ebenfalls unten stehenden Mannschaften aus Echterdingen und Buch kommt. 

TSV Bad Boll: Lang, Feldmeier, Topolovec, Kivotidis, Ammon, Nicastro, Persch, Sebastian Aust (81. Ungureanu), Hartmann, Jux (88. Martorelli), Müller (81. Matthias Aust).

Zuschauer: 150

Fazit zur Winterpause: Nach dem 8. Unentschieden überwintert der TSV Bad Boll in der Landesliga Staffel II mit 20 Punkten (Saison 18/19: 14 Punkte) und einem Torverhältnis von 26:20 (Saison 18/19: 23:31) auf dem 9. Tabellenplatz.

Sonntag, 01.12.2019 TSGV Albershausen II gegen TSV Bad Boll II Endstand 0:6 (0:1), Tore: Elmas Patkovic (3), Kim-Luca Quattrone (2), Max Benesch

TSV Bad Boll II: Marsevan, Saidy (68. C. Rieker), Lutz, Schönberger, Quattrone, Patkovic (79. Nothacker), Glaser (79. Benesch), Fürnikl, Gugenhan, Rapp, T. Metzinger (63. Schallenmüller).

Vorschau - Derbytime:

Sonntag, 8. Dezember 2019 TSV Bad Boll II gegen GSV Dürnau, Spielbeginn 14:00 Uhr

Am kommenden Sonntag, 8. Dezember 2019 empfängt der TSV Bad Boll II zum Lokalderby den Nachbarn GSV Dürnau. Ein besonderes Schmankerl zum zweiten Advent, der Tabellenvierte gegen den Dritten. Nach der Niederlage zum Saisonbeginn brennt die Mannschaft um Cheftrainer Roberto Pelleritti und Co-Trainer Alexander Haug auf die Revanche, mit einem Sieg gegen Dürnau könnte die jungen Bad Boller Mannschaft auf dem dritten Tabellenplatz überwintern. Die Spieler um Kapitän Philipp Rapp freuen sich über zahlreiche Unterstützung seitens der Bad Boller Fangemeinde. Anspiel ist um 14:00 Uhr.


25.11.2019

Elfmeter entscheidet Partie

1. Mannschaft

Im Aufeinandertreffen der beiden Unentschiedenkönige der Landesliga II sah lange Zeit so aus, als ob den bereits sieben gespielten Remis, die jede der Mannschaften vor dieser Begegnung auf dem Konto hatte, die achte Punkteteilung folgen sollte.mehr lesen >

 
25.11.2019

Elfmeter entscheidet Partie

1. Mannschaft

Im Aufeinandertreffen der beiden Unentschiedenkönige der Landesliga II sah lange Zeit so aus, als ob den bereits sieben gespielten Remis, die jede der Mannschaften vor dieser Begegnung auf dem Konto hatte, die achte Punkteteilung folgen sollte. Vieles deutete darauf hin, dass die beiden gut gestaffelten Defensivreihen auf dem kleinen Kunstrasenplatz am Nürtinger Hölderlingymnasium keine Treffer aus dem Spiel heraus zulassen werden. Das die Partie dann doch noch einen Sieger hatte entschied sich dann in der 60. Spielminute. Es kam zu einem Foulspiel im Bad Boller Strafraum, welches Schiedsrichter Christian Specker mit einem Foulelfmeter ahndete, den Ligatorjäger Özkaraman sicher zum vorentscheidenden 1:0 für die Platzherren verwandelte. Davor spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab. Nur jeweils eine nicht genutzte hochkarätige Torchance gab es für jedes Team zu verzeichnen. Beide Male zeigten die Torhüter ihr ganzes Können und verhinderten den Treffer. Zunächst der Gastgeber aus Oberensingen. Özkaraman mit einem satten 20 Meter-Kracher, Bad Bolls Torhüter Lang wehrte den platzierten Schuss mit einer herrlichen Parade ab, konnte den Ball aber nicht festhalten, war schnell wieder auf den Beinen und entschärfte mit der nächsten Glanztat den Nachschuss von Stefania (11.) Bad Boll hatte seine Großchance zur Führung erst in der zweiten Halbzeit. Youngster Moritz Müller, in seinem ersten Landesligapunktspiel in der Startelf, mit schöner Einzelleistung über die rechte Bad Boller Angriffsseite. Per Rückpass fast von der Grundlinie bediente er Sebastian Aust, der mit seiner Direktabnahme am glänzend reagierenden Oberensinger Torhüter Hekele scheiterte (50.). Nach dem Führungstreffer des TSV Oberensingen in der 60. Spielminute lockerte der Gast aus Bad Boll seine Defensive, tat sich aber gegen die jetzt noch dichter gestaffelte Abwehr der Gastgeber sehr schwer. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte der eingewechselte Falzone, der nach schönem Feldmeier-Pass aus halbrechter Position im Oberensinger Strafraum an Torhüter Hekele scheiterte (79.). Als der TSV Bad Boll dann in der Schlussphase alles nach vorne warf um doch noch den Ausgleich zu erzielen, kam Oberensingen zu einem der wenigen gefährlichen Konter. Die Flanke der Gastgeber von deren linker Angriffsseite erreichte den völlig frei stehenden Özkaraman, der mit einem satten Flachschuss aus 10 Metern unhaltbar für Bad Bolls Torhüter Lang mit seinem 15. Tor in der laufenden Landesligaspielzeit den Endstand von 2:0 herstellte. Die Bad Boller Vorrundenbilanz mit 19 erreichten Punkten würde wohl bei gleicher erreichter Punktzahl in der Rückrunde auch bei vier direkten Absteigern für den Klassenerhalt reichen. Ein Spiel müssen die Akteure von Trainer Manuel Doll noch absolvieren. Am kommenden Samstag geht es zur schweren Auswärtsaufgabe zum starken Aufsteiger SV Neresheim.

TSV Bad Boll: Lang, Nicastro (81. Sekou), Kivotidis, Ammon, Topolovec, Feldmeier, Persch, Sebastian Aust (64. Falzone), Hansjörg Aust (46. Ungureanu), Hartmann (72. Matthias Aust), Müller.

Schiedsrichter: Christian Specker; Zuschauer: 100

Vorschau:

Samstag, 30.11.2019 SV Neresheim gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 01.12.2019 TSGV Albershausen gegen TSV Bad Boll 2, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 08.12.2019 TSV Bad Boll 2 gegen GSV Dürnau, Anspiel 14:00 Uhr


18.11.2019

Zehn Aufrechte ärgern den Favoriten

1. Mannschaft

Die 150 Zuschauer des Landesligaderbys TSV Bad Boll gegen den SV Ebersbach dürften in der Vorweihnachtszeit ein wahres Fußballmärchen erleben. mehr lesen >

 
18.11.2019

Zehn Aufrechte ärgern den Favoriten

1. Mannschaft

Die 150 Zuschauer des Landesligaderbys TSV Bad Boll gegen den SV Ebersbach dürften in der Vorweihnachtszeit ein wahres Fußballmärchen erleben und zeitgleich, zumindest was den Fananhang des TSV Bad Boll angeht, einen der verdientesten Ausgleichstreffer der Bad Boller Vereinsgeschichte in der allerletzten Minute der Nachspielzeit bejubeln. So etwas sieht man wirlich nicht alle Tage. Bad Boll kam ganz hervorragend gegen den klaren Favoriten SV Ebersbach in die Partie. Der Gast war die erste Viertelstunde nur am reagieren und hatte großes Glück, den Bad Boller Führungstreffer verhindern zu können. Zunächst schickte Feldmeier Hansjörg Aust mit einem langen Ball über die Ebersbacher Abwehr auf die Reise, der aus dem Tor eilende Gästeschlussmann Schurr konnte im allerletzten Moment Schlimmeres verhindern (2.). Nur eine Minute später der nächste sehenswerte Bad Boller Angriff über Kivotidis, der per Querpass wieder Hansjörg Aust in Szene setzte. Dessen Schuss aus 14 Metern in halblinker Position strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Hartmann scheiterte ebenfalls an Schurr, der dessen Schuss aus 16 Metern zur Ecke lenken konnte (13.). Danach kam der SV Ebersbach besser ins Spiel, ohne jedoch klare Torchancen für sich verzeichnen zu können. Die nächste Gelegenheit ging wieder an die Hausherren, Feldmeier zog brachial volley aus 16 Metern ab, ein Ebersbacher Abwehrbein verhinderte zunächst Schlimmeres, ehe Ungureanu SV-Keeper Schurr zur nächsten Großtat zwang (30.). Das erste Lebenszeichen des Tabellenführers dann in der 39. Minute. Ein verunglückter Flankenversuch von Celiktas landete am Bad Boller Pfosten. Nur eine Minute später dann die beste Gelegenheit für den SVE in Halbzeit eins. Uluköyli bediente mit einer flachen Flanke von der rechten Angriffsseite Mader, der einen Schritt schneller als sein Gegenspieler den Ball aus 5 Metern um Zentimeter neben das Bad Boller Tor setzte. Dann die für den Gastgeber folgenschwere und für das angesagte Märchen richtungsweisende 44. Spielminute. Der SV Ebersbach über die linke Angriffsseite mit einer flachen Hereingabe auf den langen Bad Boller Pfosten. Mader drückte den Ball aus einem Meter aus wirklich mehr als glasklarer Abseitsposition zum 0:1 über die Bad Boller Torlinie. Was folgte waren wütende Bad Boller Proteste sowie Rudelbildung auf Höhe des Linienrichters, der diese Abseitsposition nicht angezeigt hatte, In diesem Tumult sah Bad Bolls Torhüter Lache wegen Reklamierens die gelbe Karte. Nur eine Minute später, bereits nach dem inzwischen erfolgten Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Alexander Nipp sah der weiterhin wegen des Ebersbacher Führungstreffers reklamierende Bad Boller Torhüter Lache die gelb-rote Karte in der Halbzeitpause. Bad Bolls Trainer Manuel Doll wechselte den zweiten Torhüter Alexander Lang ein und holte dafür Fabian Ammon vom Feld. Was damit zwingend folgte waren harte fast 50 Minuten mit einem Mann Unterzahl für den TSV Bad Boll. Die Bad Boller Mannschaft zeigte in diesem zweiten Durchgang eine absolut Klassemoral, gepaart mit einem unbändigen Willen nicht zu verlieren und einer großen Einsatzbereitschaft, die spät und in wirklich unglaublicher Weise belohnt werden sollte. Der Gastgeber konnte die Partie trotz Unterzahl absolut offen gestalten, es war zu keinem Zeitpunkt ein Klassenunterschied zu sehen. Bis zur 73. Minute passierte nicht viel. Dann gelang dem Gast gegen die gelockerte Defensive des TSV Bad Boll der erste Konter. Celiktas tauchte alleine aus halbrechter Position im Bad Boller Strafraum von Torhüter Lang auf, der mit seiner ersten Glanzparade aus kurzer Distanz den zweiten Ebersbacher Treffer verhinderte. Dann die 80. Minute mit der gleichen Torhüterglanztat auf der Gegenseite. Der Schuss von Hansjörg Aust aus 18 Metern wäre als unhaltbares Traumtor in diesen Bericht eingegangen, Ebersbachs Torhüter Schurr brachte irgendwie die Fingerspitzen an den Ball und konnte somit den Ausgleich nochmals verhindern. Fünf Minuten später war es wieder Celiktas, der nach Konter wieder alleine vor Bad Bolls Keeper Lang auftauchte. Wieder entschärfte der Bad Boller Joungster den Ball aus kurzer Distanz mit einer herrlichen Parade. In der 87. Minute war es der eingewechselte Moritz Müller, der, ebenfalls mit starker Leistung, über die rechte Bad Boller Angriffsseite, per scharfer Hereingabe Topolovec bediente, dessen Direktabnahme krachte an den Ebersbacher Pfosten. Das absolut unglaubliche und ebenso hochverdiente 1:1 Ausgleichstor dann doch noch in der 94. Minute. Alle Bad Boller Spieler waren beim letzten Eckball von Hansjörg Aust im Ebersbacher Strafraum. Die Gäste brachten den Ball trotz mehrerer Versuche nicht aus der Gefahrenzone, der mit aufgerückte eingewechselte Bad Boller Torhüter Alexander Lang erzielte per Seitfallzieher den späten und maximalumjubelten Ausgleichstreffer, der die sensationelle Bad Boller Moral und Einsatzbereitschaft gerecht belohnte. Dieses Spiel und diese 94. Minute wird niemand der Anwesenden so schnell vergessen können.

TSV Bad Boll: Lache, Nicastro, Kivotidis, Ammon (46. Lang), Topolovec, Feldmeier (75. Matthias Aust), Hansjörg Aust, Persch, Ungureanu (62. Müller), Sebastian Aust, Hartmann (70. Yildirim).

Schiedsrichter: Alexander Nipp; Zuschauer: 150

Sonntag, 17.11.2019 TSG Zell u.A. gegen TSV Bad Boll II 2:1 (1:1), Torschütze: Kim-Luca Quattrone

In einer kampfbetonten Partie verlor das bessere Team - der TSV Bad Boll II - unglücklich mit 1:2. Beste Chancen in beiden Halbzeiten wurden nicht genutzt. Nach einem Bad Boller Abwehrfehler ging Zell aus abseitsverdächtiger Position mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel glich das Team um Kapitän Philipp Rapp durch eine feine Einzelleistung von Kim-Luca Quattrone aus. Nach dem Seitenwechsel kam Zell besser ins Spiel, Bad Boll war jedoch weiterhin präsent und gefährlich, vor dem gegnerischen Tor allerdings nicht kaltschnäutzig genug. So kam es zwei Minuten vor dem Ende zum Lucky Punch für den Gastgeber durch Zell's besten Spieler, Peter Schwegler. Die Mannschaft von Trainer Roberto Pelleriti war auf dem Zeller "Rübenacker" (hoffentlich kommt für die TSG Zell u.A. der Kunstrasenplatz !!) die bessere Mannschaft, konnte gegen den Kreisliga A3-Absteiger jedoch aus den klaren Chancen kein entsprechendes Kapital schlagen. So steht nun die Mannschaft vom Zeller Berg als Herbstmeister fest. Glückwunsch hierzu!

TSV Bad Boll II: Stern, Saidy, Martorelli, Rapp (75. Lutz), Wittlinger (67. Nothacker), Schönberger, Schallenmüller (Pfizenmaier), Glaser, Quattrone, Patkovic (55. Metzinger)

Trotz dieser Niederlage ist der TSV Bad Boll sehr stolz auf diese junge Mannschaft (Alterdurchschnitt 19,7), die nun die Vorrunde mit 28 Punkten und einem Torverhältnis von 61:16 den vierten Tabellenplatz einnimmt.

Vorschau:

Samstag, 23.11.2019 TSV Oberensingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

TSV Bad Boll II - spielfrei

Samstag, 30.11.2019 SV Neresheim gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 01.12.2019 TSGV Albershausen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 08.12.2019 TSV Bad Boll II gegen GSV Dürnau, Anspiel 14:00 Uhr


11.11.2019

Erste Auswärtsniederlage

1. Mannschaft

Vor allem auf Grund der schwachen ersten Halbzeit kassierte der TSV Bad Boll verdient seine erste Auswärtsniederlage bei einem Punktspiel in der Saison 2019/2020.mehr lesen >

 
11.11.2019

Erste Auswärtsniederlage

1. Mannschaft

Vor allem auf Grund der schwachen ersten Halbzeit kassierte der TSV Bad Boll verdient seine erste Auswärtsniederlage bei einem Punktspiel in der Saison 2019/2020. Die Niederlage fiel allerdings um zwei Tore zu hoch aus. Der TSV Bad Boll hatte große Anfangsschwierigkeiten auf dem tiefen, unebenen Rasenplatz des TSV Neu-Ulm. Dennoch kam das Team von Trainer Manuel Doll nach gerade zwei gespielten Minuten zu einer 100 % Einschussmöglichkeit. Sebastian Aust bediente Bruder Hansjörg, der den Ball aus kurzer Distanz am langen Pfosten des Neu-Ulmer Tores vorbei schoss. Die Gastgeber, die das Spiel aus einer kompakten Abwehr und mit langen Bällen gestalteten, machten es besser. Nach 7 Minuten setzte sich Kidane über die linke Angriffsseite durch, seine Flanke setzte Fidan per Kopf zum 1:0 in die Bad Boller Maschen. Der Gast war sichtlich beeindruckt, Neu-Ulm legte in der 18. Minute nach. Die Abseitsfalle des TSV Bad Boll schnappte nicht zu, Geman tauchte mutterseelenalleine vor Bad Bolls Torhüter Lache auf, umspielte diesen gekonnt und schob den Ball ins leere Tor zum 2:0. Bad Bolls nächste Chance auf den Anschlusstreffer dann in der 25. Minute. Feldmeiers satter Distanzschuss strich minimal am Neu-Ulmer Pfosten vorbei. Doch auch die Gastgeber kamen immer wieder gefährlich vor das Bad Boller Tor. In der 30. Minute ging Schweizer's Schuss auch nur knapp am langen Pfosten vorbei, nur eine Minute später setzte Geman den Ball aus 14 Metern knapp neben das Bad Boller Gehäuse. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Persch nach Balleroberung von Pradler eine Schussmöglichkeit aus 16 Metern, der Ball wurde abgeblockt. Zu Beginn des zweiten Durchganges sahen die 80 Zuschauer eine deutlich verbesserte Bad Boller Elf, der man den Willen anmerken konnte, die Partie zu drehen. Der Doppelwechsel von Trainer Manuel Doll zeigte sofort die gewünschte Wirkung. Die eingewechselten Hartmann und Ungureanu brachten frischen Wind in das Bad Boller Spiel. Zählbares ließ folgerichtig nicht lange auf sich warten. Zunächst scheiterte Sebastian Aust aus kurzer Distanz an Neu-Ulms Torhüter Ánders (51.). Eine Minute später war der Anschlusstreffer dann aber fällig. Hansjörg Aust mit einem herrlichen 20 Meter Schuss an den Neu-Ulmer Pfosten, Hartmann stand goldrichtig und drückte den Abpraller zum 1.2 über die Torlinie. Der Treffer zeigte bei den Gastgebern keinerlei Wirkung. Diese zogen ihr Spiel weiter unbeindruckt durch und kamen durch Casullo und Lifschlag zu weiteren Möglichkeiten. Bad Boll warf alles nach vorne und drängte mit macht auf den Ausgleich, doch Zählbares wollte nicht gelingen. In der 80. minute verletzte sich Bad Bolls Topolovec am Auge und konnte nicht mehr weiterspielen. Das Bad Boller Wechselkontingent war zu diesem zeitpunkt bereits ausgeschöpft, so musste der Gast die letzten 10 minuten in Unterzahl auskommen. Trotzdem spielte der TSV Bad Boll weiter nach vorne und wollte unbedingt das zweite Tor. Neu-Ulm nutzte die sich jetzt bietenden Räume geschickt und kam in der 83. und 88. Minute durch zwei Kontertore durch Kidane und Casullo zum 4:1 Heimsieg. Bad Boll erwartet nun in den beiden letzten Vorrundenspielen mit den Krachern SV Ebersbach und TSV Oberensingen ein ganz schweres Restprogramm.

TSV Bad Boll: Lache, Feldmeier, Kivotidis (46. Ungureanu), Topolovec, Ammon, Nicastro, Persch (68. Falzone), Sebastian Aust, Hansjörg Aust, Jux (46. Hartmann), Pradler (60. Matthias Aust)

Zuschauer: 80; Schiedsrichter: Tobias Klingler

Sonntag, 10.11.2019 TSV Bad Boll II gegen TSG Salach II 9:0 (4:0), Tore Ibrahim Yildirim (3), Jonas Gugenhan (2), Kim-Luca Quattrone (2), Nico Glaser, Tobias Metzinger

Aufstellung: Manuel Stern, Ebrima Saidy (61. Dominik Nothacker), Eric Schönberger, Marc Schallenmüller (55. Tobias Metzinger), Kim-Luca Quattrone, Malte Wittlilnger (58. Maurice Fürnikl), Nico Glaser (62. Max Benesch), Ibrahim Yildirim, Jonas Gugenhan, Cherif Sekou, Philipp Rapp

Vorschau:

Sonntag, 17.11.2019 TSV Bad Boll gegen SV Ebersbach, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 17.11.2019 TSG Zell u.A. I gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 14:30 Uhr


Verdienter Sieg gegen Weilimdorf
04.11.2019

Verdienter Sieg gegen Weilimdorf

1. Mannschaft

Geburtstagskind Fabian Ammon hat den TSV Bad Boll am 12. Spieltag der Fußball-Landesliga zu einem 3:0 (2:0)-Heimsieg über den TSV Weilimdorf geführt.mehr lesen >

 
04.11.2019

Verdienter Sieg gegen Weilimdorf

1. Mannschaft
Verdienter Sieg gegen Weilimdorf

Geburtstagskind Fabian Ammon hat den TSV Bad Boll am 12. Spieltag der Fußball-Landesliga zu einem 3:0 (2:0)-Heimsieg über den TSV Weilimdorf geführt. Der Spieler-Co-Trainer brachte die Gastgeber an seinem 34. Geburtstag mit einem Traumtor in Führung. Nach einem von Alexander Persch getretenen Standard versenkte Ammon in der 33. Minute den Abpraller volley aus dem Rückraum zum 1:0. Martin Jux (41.) und Moritz Müller (90.+2) steuerten die weiteren Treffer zum verdienten Dreier für den rundum überzeugenden TSV Bad Boll bei. „Der Sieg war mehr als verdient“, fand Ammon, „wenn wir unsere Konter besser zu Ende spielen, kann sich Weilimdorf nicht beschweren, wenn sie hier noch höher verlieren“. Basis des Erfolgs war einmal mehr die Defensive. Zwölf Gegentore in zwölf Spielen hat die Mannschaft von Trainer Manuel Doll erst zugelassen. Damit stellt der TSV Bad Boll aktuell die beste Abwehr der Landesliga. Auch gegen den TSV Weilimdorf wurde kaum eine Torchance zugelassen. Die uninspiriert wirkenden Gäste kamen gegen das Bad Boller Prunkstück nicht an und verloren früh die Lust am Spiel. Aus seiner Ordnung heraus konterte der TSV Bad Boll gefährlich. „Unser Spiel war darauf ausgelegt, die Viererkette von Weilimdorf in Laufduelle zu verwickeln“, erklärte Ammon. Immer wieder gingen bei den Gästen defensiv Räume auf, die genutzt wurden. Vor dem zweiten Treffer war es Hansjörg Aust, der über die linke Seite zur Grundlinie ging. Seinen Querpass verwertete Jux zum 2:0. Kurz vor der Halbzeit war es auf der anderen Seite der starke Mario Feldmaier, der durchmarschierte. Nur Weilimdorfs Torhüter Hadis Grahic verhinderte hier das 3:0. Selbst das Fehlen von Taktgeber Bastian Ungureanu, den weiter hartnäckige Achillessehnenprobleme plagen, machte sich beim TSV Bad Boll gestern vor 80 Zuschauern nicht bemerkbar. „Wir haben dieses Jahr einen breiteren und guten Kader und brauchen uns nicht zu verstecken“, sagte Ammon. Die Gastgeber blieben auch im zweiten Durchgang in Sachen Aggressivität und Laufbereitschaft überlegen und erstickten jegliches Weilimdorfer Aufbäumen im Keim. „Wir arbeiten absolut super gegen den Ball und stehen defensiv gut“, lobte Ammon, „nach vorne geht dann immer etwas“. In der 84. Minute lag bei einem Kopfball des eingewechselten Pascal Hartmann das dritte Tor in der Luft, auch Max Pradler scheiterte im Nachsetzen. Die Entscheidung war schließlich einem Eigengewächs des TSV Bad Boll vorbehalten. Nachdem sich Hartmann durchgesetzt hatte, drückte der 20-jährige Moritz Müller in der Nachspielzeit den Ball zum Endstand über die Linie.

TSV Bad Boll: Lache – Nicastro, Kivotidis, Topolovec, Ammon, Feldmaier, Jux (80. Müller), Hansjörg Aust (72. Hartmann), Persch, Sebastian Aust (90. Martorelli), Pradler (85. Matthias Aust).

Sonntag, 3. November 2019 KSG Eislingen gegen TSV Bad Boll II 1:4 (0:2), Tore: Ibrahim Yildirim (2), Nico Glaser, Kim-Luca Quattrone

Der Sieg gegen den bisherigen Tabellenfünften KSG Eislingen beschert der zweiten Mannschaft des TSV Bad Boll aktuell den Tabelleplatz vier. Am kommenden Sonntag freut sich der TSV Bad Boll II über zahlreiche Unterstützung im Heimspiel gegen die TSG Salach II.

Vorschau:

Samstag, 9. November 2019 TSV Neu-Ulm gegen TSV Bad Bolll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 10. November 2019 TSV Bad Boll II gegen TSG Salach II, Anspiel 14:30 Uhr


27.10.2019

Zwei verlorene Punkte

1. Mannschaft

Unter dem Strich standen nach 90 gespielten Minuten zwei verlorene Punkte für den TSV Bad Boll.mehr lesen >

 
27.10.2019

Zwei verlorene Punkte

1. Mannschaft

Unter dem Strich standen nach 90 gespielten Minuten zwei verlorene Punkte für den TSV Bad Boll. Der Gast bestimmte mit Ausnahme der ersten fünf Minuten das Spielgeschehen und lieferte eine sehr gute läuferische, kämpferische und spielerische Leistung auf dem Kunstrasenplatz in Stuttgart-Stammheim ab. Die Führung der Gastgeber bereits kurz nach Anspiel. Bad Boll war alles andere als hellwach beim Anspfiff von Schiedsrichter Nicolas Strauß. Die erste 100 % Torchance bereits nach 2 Minuten. Herzog mit Balleroberung am Bad Boller Strafraum, exakter Querpass auf Kromm, der den Ball aus 5 Metern unbedrängt über die Querlatte setzte. Eine Minute später dann aber der Führungstreffer der Gastgeber. Diesmal agierte Kromm als Vorlagengeber von der Grundlinie, seinen scharfe Querpass drückte Mavinga ohne Probleme aus kurzer Distanz über die Bad Boller Torlinie. Danach fand der TSV Bad Boll zu seiner Ordnung und kam besser ins spiel. Es dauerte jedoch bis zur 34. Minute, ehe der mitgereiste Bad Boller Anhang den zu diesem Zeitpunkt überfälligen und hochverdienten Ausgleich bejubeln durfte. Nach kurz ausgeführtem Eckball wurde Ungureanu im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Foulelfmeter verwandelte Ammon sicher zum 1:1. Nach der Halbzeitpause kam der TSV Bad Boll hellwach aus der Kabine, der Gegner hatte nur noch Gelegenheit zum reagieren, eigene Aktionen der Gastgeber bleiben Mangelware. Feldmeier eröffnete die Chancenflut der Gäste mit einem satten 18-Meter Hammer knapp über die Querlatte (54.). Feldmeier steckte auf Pradler durch, der Mittelstürmer des TSV Bad Boll traf aus 9 Metern den Ball nicht voll (60.). Drei Minuten später wieder Feldmeier mit einem Traumpass auf Pradler, der tauchte alleine vor Stammheims Torhüter Tomasic auf, der parierte Pradlers Schuss mit einem sehenswerten Reflex zur Ecke. Dann die 69. Minute. Eckball TSV Bad Boll durch Ungureanu, Pradler mit Volleyabnahme, Stammheims Dursun klärte auf der Torlinie für seinen bereits geschlagenen Torhüter Tomasic. Eine Minute später konnte Stammheims Schlussmann den satten schuss von Hansjörg Aust nicht festhalten, Topolovec setzte den Ball per Nachschuss aus 5 Metern über das Stammheimer Tor. Weitere Chancen folgten fast im Minutentakt. Falzone mit einem Querpass zu Matthias Aust, dessen Schuss aus 16 Metern strich denkbar knapp neben den langen Pfosten (73.). Dann die 81.Minute. Falzone mit sehenswertem Zuspiel auf Hansjörg Aust, dessen Schuss aus halblinker Position lenkte Stammheims Torhüter Tomasic mit den Fingerspitzen an den Innenpfosten. Es war zum Haareraufen, trotz bester Torchancen wollte der überfällige und höchstverdiente Führungstreffer für den Gast aus Bad Boll nicht fallen. Das Tüpfelchen auf das i dann fast in der 84, Minute. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe des SC Stammheim schlenzte De Sousa sehenswert an den Bad Boller Torpfosten. Wäre dieser Ball noch ins Tor gegangen wäre der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt worden. So blieb es am Ende bei einem für den Gastgeber schmeichelhaften 1:1 unentschieden, da der TSV Bad Boll es trotz einer wirklich ansprechenden Auswärtsleistung es nicht geschafft hatte aus den vielen, hochkarätigen Torchancen zählbares Kapital zu schlagen.

TSV Bad Boll: Lache, Nicastro, Ammon, Kivotidis, Topolovec, Feldmeier, Persch (67. Falzone), Sebastian Aust (72. Matthias Aust), Hansjörg Aust, Pradler (82. Hartmann), Ungureanu.

Zuschauer: 80; Schiedsrichter: Nicolas Strauß

Sonntag, 27.10.2019 TSV Bad Boll II gegen ASV Eislingen II 11:0 (4:0), Tore: Ibrahim Yildirim (5), Moritz Müller (2), Kim-Luca Quattrone (2), Elmas Patkovic, Philipp Rapp

Vorschau:

Sonntag, 3. November 2019 TSV Bad Boll gegen TSV Weilimdorf, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 3.November 2019 KSG Eislingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 14:30 Uhr

  


21.10.2019

Arbeitssieg gegen Sontheim

1. Mannschaft

Wesentlich schwieriger als das letztendlich doch klare Endergebnis vermuten läßt gestaltete sich der sogenannte Pflichtheimsieg des TSV Bad Boll gegen die immer noch sieglosen Gäste aus Sontheim an der Brenz.mehr lesen >

 
21.10.2019

Arbeitssieg gegen Sontheim

1. Mannschaft

Wesentlich schwieriger als das letztendlich doch klare Endergebnis vermuten läßt gestaltete sich der sogenannte Pflichtheimsieg des TSV Bad Boll gegen die immer noch sieglosen Gäste aus Sontheim an der Brenz. Bad Bolls Trainer Manuel Doll musste krankheitsbedingt auf Devid Philipp und Martin Jux verzichten, konnte aber dennoch auf die gleiche Startformation wie in der Vorwoche in Bonlanden vertrauen. Der Gast begann extrem defensiv und lauerte auf Konter. Bad Boll hingegen versuchte den Sontheimer Abwehrriegel spielerisch zu knacken, biss sich aber immer wieder in der dicht gestaffelten Defensivreihe fest. Die Gäste kamen in der Anfangsphase gleich zweimal brandgefährlich vor das Bad Boller Tor. Zunächst zwang Christoph Renner Bad Bolls Torhüter Lache nach gewonnenem Laufduell von der Strafraumlinie zur ersten Parade (4.), ehe in der 20. Minute Kivotidis vor dem einschussbereiten Kentiridis in höchster Not klären konnte. Bad Boll hatte zwar die deutlich höheren Spielanteile, brauchte aber bis zur 35. Minute bis zur ersten klaren Torchance. Sontheims Torhüter Manuel Renner entschärfte den satten Schuss von Ungureanu aus 16 Metern zu Ecke. Nur eine Minute später. Ein langer Abschlag von Bad Bolls Torhüter Lache erreichte den aufgerückten Kivotidis, der völlig frei zum 1:0 aus 16 Metern einschieben konnte. Dann die 41. Minute, die in dem bis dahin eher durchwachsenen Landesligaspiel für mächtig Aufregung sorgte. Nach einem Eckball von Sontheim von der linken Seite kam nach einem eher harmlosen Körperkontakt der Sontheimer Angreifer im Bad Boller Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Daniel Rühling entschied zunächst auf Elfmeter, befragte dann anschließend seinen Linienrichter und bestätigte nach gut zwei Minuten seinen Elfmeterpfiff. Den ebenso erstaunten Sontheimern war es egal, Gentner verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. Bad Boll hatte durch Pradler und Ungureanu noch vor der Halbzeit zwei weitere Möglichkeiten zur erneuten Führung, doch beide Chancen blieben ungenutzt. Der zweite Durchgang begann gleich mit dem nächsten Aufreger. Feldmeier setzte sich im Sontheimer Strafraum durch, sein Gegenspieler nahm strafbar die Hand zu Hilfe. Feldmeier selber scheiterte mit dem fälligen Handelfmeter an Sontheims Schlussmann Manuel Renner (49.). In der 53. Minute hatte zunächst der Gast nach schnell vorgetragenem Konter die Chance zur Führung, doch Torhüter Lache auf Bad Boller Seite parierte Christoph Renners Schuss im Nachfassen. Im direkten Gegenzug nach langem Abwurf von Lache traf Pradler nach sehenswerter Kombination der Brüder Sebastian und Hansjörg Aust den Ball aus 12 Metern in zentraler Position nicht voll. Der zweite Bad Boller Treffer dann doch in der 57. Minute. Feldmeier mit schönem Solo über die rechte Angriffsseite, dessen flachen Querpasse setzte Hansjörg Aust platziert zum 2.1 aus 10 Metern in die Sontheimer Maschen. Die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Platzherren dann in der 76. Minute. Feldmeier steckte den Ball auf Pradler durch, der aus kurzer Distanz auf 3:1 erhöhen konnte. Den Schlusspunkt setzte wieder Pradler, der nach einem langem Abschlag von Torhüter Lache und einer Uneinigkeit der Sontheimer Hintermannschaft den Ball aus spitzem Winkel vorbei am herauseilenden Torhüter zum 4:1 Endstand im Sontheimer Kasten unterbingen konnte. Kurz vor dem Schlusspfiff hatte der Gast die Gelegenheit zur Resultatsverbesserung, doch Bad Bolls Torhüter Lache lenkte den gut geschossenen Freistoß von Mattik mit den Fingerspitzen über die Querlatte. Am Ende stand ein verdienter Arbeitssieg, der den TSV Bad Boll mit nun erreichten 14 Punkten weiterhin von der direkten Abstiegszone fernhält.

TSV Bad Boll: Lache, Feldmeier, Kivotidis, Ammon, Topolovec, Nicastro, Hansjörg Aust (73. Matthias Aust), Persch (65. Falzone), Hartmann (46. Sebastian Aust), Ungureanu (83. Müller), Pradler.

Zuschauer: 75; Schiedsrichter: Daniel Rühling 

Sonntag, 20. Oktober 2019 TSGV Hattenhofen gegen TSV Bad Boll II 1:6 (1:3), Tore: Kim-Luca Quattrone (3), Nico Glaser, Tino Martorelli, Oliver Liebscher

Vorschau:

Sonntag, 27. Oktober 2019 SC Stammheim gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 27. Oktober 2019 TSV Bad Boll II gegen ASV Eislingen II, Anspiel 15:00 Uhr


07.10.2019

Manuel Doll gegen Mirko Doll: 1:1

1. Mannschaft

Bei regnerischem Wetter sicherte sich der Gastgeber TSV Bad Boll buchstäblich in der allerletzten Minute einen glücklichen Punkt gegen den an diesem Tag über weite Strecken der Partie überlegenen Gast aus Waldstetten. mehr lesen >

 
07.10.2019

Manuel Doll gegen Mirko Doll: 1:1

1. Mannschaft

Bei regnerischem Wetter sicherte sich der Gastgeber TSV Bad Boll buchstäblich in der allerletzten Minute einen glücklichen Punkt gegen den an diesem Tag über weite Strecken der Partie überlegenen Gast aus Waldstetten. Bad Bolls Trainer Manuel Doll musste wegen Verletzung auf Spielmacher Bastian Ungureanu verzichten. Dieser Umstand machte sich bemerkbar, beim Gastgeber lief spielerlisch an diesem Tag nicht viel zusammen. Der TSGV Waldstetten hatte gleich mehrere ganz klare Chancen, die Begegnung für sich zu entscheiden. Bad Bolls bester Mann, Torhüter Felix Lache, verhinderte dies gleich mit drei Glanzparaden, ansonsten hätte es für den TSV Bad Boll nichts, aber auch gar nichts zu jubeln gegeben. Im ersten Durchgang passierte recht wenig. Beide Teams tasteten sich im Mittelfeld ab, klare Torchancen blieben Mangelware. So hätte jede Mannschaft einmal in Führung gehen können. Zunächst der TSV Bad Boll mit einem schön vorgetragenen Konter über die linke Angriffsseite durch Martin Jux und Sebastian Aust, dessen Querpass setzte Max Pradler leicht abgefälscht in der 18. Minute über den Querbalken. Die beste Gelegenheit der Gäste vereitelte Bad Bolls Torhüter nach einer Volleyabnahme durch Tobias Klotzbücher aus halblinker kurzer Distanz per Glanzparade 1. Nach dem Seitenwechsel kam zunächst der TSV Bad Boll wacher aus der Kabine. Pascal Hartmann steckte auf Max Pradler durch, dessen Schuss aus 14 Metern konnte Waldstettens Torhüter Marc Scherrenbacher mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken (46.). Nur zwei Minuten später dann ein Fehler im Bad Boller Spielaufbau. Waldstetten mit Balleroberung und schnellem Konter. Marcel Waibel spielte geschickt den herauslaufenden Bad Boller Torhüter Felix Lache aus und schob den Ball zur 0:1 Führungs ins leere Bad Boller Tor. Weitere zwei Minuten später traf derselbe Marcel Waibel per Freistoß aus 22 Metern den Bad Boller Aussenpfosten. Bad Boll lockerte die Defensive, lief sich aber immer wieder in der vielbeinigen und gut gestaffelten Waldstettener Abwehr fest, die im Anschluss dann immer zu brandgefährlichen Gästekontern führte. Eine dieser Konter leitete Marcel Waibel über die linke Angriffsseite ein, bediente im Strafraum den mitgelaufenen Hans-Jörg Sawatzki, dessen Schuss aus kurzer Distanz klärte wieder Bad Bolls Torhüter Felix Lache mit Glanztat Nr. 2 (60.). In der 74. Minute folgte Glanzparade Nr. 3 als Felix Lache gegen den alleine vor ihm auftauchenden Valerio Avigliano klärte. Das Spiel hätte zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden sein müssen. Bad Boll steckte aber niemals auf und wäre in der 85. Minute nach mustergültigem Zuspiel auf den eingewechselten Hansjörg Aust zu einer 100 % Möglichkeit gekommen, Schiedsrichter Klüdtke entschied auf Anraten seinen Linienrichters in dieser Szene fälschlicherweise auf Abseits, so war die Riesenchance dahin. Bad Boll warf alles nach vorne, wollte unbedingt und mit aller Macht den Ausgleich und wurde spät belohnt. Der eingewechselte Matthias Aust setzte sich im Strafaum über die linke Seite durch, seine Flanke wuchtete Bruder Sebastian Aust zum vielumjubelten Ausgleichstreffer in der 91. Minute gegen den chancenlosen Torhüter Marc Scherrenbacher in die Waldstettener Maschen.

TSV Bad Boll: Lache, Philipp, Ammon, Kivotidis (82. Matthias Aust), Topolovec, Feldmeier, Sebastian Aust, Persch (75. Falzone), Hartmann (65. Nicastro), Jux (58. Hansjörg Aust), Pradler.

Zuschauer: 80; Schiedsrichter: Niklas Klüdtke

Sonntag, 6. Oktober 2019 1. FC Eislingen II gegen TSV Bad Boll II 1:10 (1:4), Tore: Tobias Kögel (3), Kim-Luca Quattrone (3), Philipp Rapp, Moritz Müller, Oliver Liebscher, Tino Martorelli

Vorschau:

Freitag, 11. Oktober 2019 SV Bonlanden gegen TSV Bad Boll, Anspiel 19:00 Uhr

Sonntag, 13. Oktober 2019 TSV Bad Boll II gegen TSV Schlierbach, Anspiel 15:00 Uhr


30.09.2019

Unentschieden in Frickenhausen

1. Mannschaft

Der Gast aus Bad Boll kam gegen den stark in die Saison gestarteten Aufsteiger 1.FC Frickenhausen auf dessen Kunstrasenplatz zu einem hochverdienten Auswärtspunkt.mehr lesen >

 
30.09.2019

Unentschieden in Frickenhausen

1. Mannschaft

Der Gast aus Bad Boll kam gegen den stark in die Saison gestarteten Aufsteiger 1.FC Frickenhausen auf dessen Kunstrasenplatz zu einem hochverdienten Auswärtspunkt. Zwei ganz entscheidende Szenen liefen komplett gegen den Gast, sonst wäre ein Auswärtssieg absolut im Bereich des Möglichen gewesen. Bad Bolls Trainer Manuel Doll veränderte die Mannschaft zum Spiel in der Vorwoche gegen Türkspor Neu-Ulm auf zwei Positionen. So nahmen Max Pradler und Sebastian Aust zunächst auf der Ersatzbank Platz, dafür rückten Mario Feldmeier und Fabian Falzone in die Startelf. Die Zuschauer in Frickenhausen sahen ein schnelles und technisch anspruchvolles Fußballspiel, in der sich beide Mannschaften nicht viel schenkten. So verliefen die ersten 30 Minuten ausgeglichen, Der Gastgeber kam zu drei Halbchancen, ohne aber den Bad Boller Torhüter Felix Lache wirklich zu fordern. Der TSV Bad Boll kam immer wieder die die rechte Angriffsseite über Pascal Hartmann zu gefährlichen Angriffen, doch auch hier blieben klare Einschussmöglichkeiten aus. Dann die bereits erwähnte Szene 1 gegen den TSV Bad Boll in der 32. Minute. Hansjörg Aust war bereits an seinem Gegenspieler im Strafraum des 1.FC Frickenhausen vorbei, als dieser ihn von hinten zu Fall brachte. Der eigentlich fällige Elfmeterpfiff des ansonsten aber sehr gut leitenden Schiedsrichters blieb aus. Nur zwei Minuten später folgte Szene 2. Ein Riesenmissverständnis im Bad Boller Spielaufbau endete im 1:0 Führungstreffer für den Gastgeber. Durch einen Fehlpass am eigenen Strafraum tauchte Ismail Oguz völlig alleine vor Bad Bolls Torhüter Felix Lache auf und hatte keine Mühe den Ball aus 12 Metern im Tor unterzubringen. Der TSV Bad Boll brauchte gut 10 Minuten um sich von diesem Nackenschlag zu erholen. Dann drehte der Gast innerhalb von nur zwei Minuten nach in der ersten Halbzeit das Spiel. Zunächst setzte Bastian Ungureanu mit einem langen Ball den schnellen Pascal Hartmann in Szene. Dessen scharfe Hereingabe hätte sicher den einschussbereiten Hansjörg Aust erreicht, doch soweit kam es nicht, denn ein Frickenhausener Abwehrspieler setzte den Ball per Eigentor zum 1:1 Ausgleich in die eigenen Maschen (44.). Nur eine Minute später überwand Hansjörg Aust mit einem herrlichen 20-Meter-Schuss in den Torwinkel Frickenhausens Torhüter Florian Ziegele, der chancenlos den 1:2 Führungstreffer des TSV Bad Boll hinnehmen musste. Der TSV Bad Boll kam nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel als der Gegner. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als ob der TSV mit einem dritten Treffer für die Vorentscheidung sorgen könnte. Bastian Ungureanu setzte den Ball aus 18 Metern nur ganz knapp über die Querlatte (47.), Hansjörg Aust traf nach schöner Vorarbeit von Alexander Persch und Pascal Hartmann im Strafraum mit dessen Schuss direkt den Torhüter (52.), Fabian Falzone setzte einen 20 Meter Schuss knapp neben den langen Pfosten (53.), Dann aus dem Nichts der Ausgleichstreffer für die Gastgeber. Nach sehenswerter Kombination zwischen Ismail Oguz und Denis Köhler vollendete dieser aus 10 Metern flach und unhaltbar zum 2:2. Der TSV Bad Boll blieb auch in der verbleibenden Zeit die spielbestimmende Mannschaft, kam zu drei weiteren guten Möglichkeiten. Der mit aufgerückte Devid Philipp setzte den Ball aus kurzer Distanz mit einem satten Linksschuss neben den Pfosten (63.). Wieder Devid Philip in der 72. Minute. Diesmal strich sein Rechtsschuss aus 25 Metern nur um Zentimeter neben den Pfosten. Die letzte Möglichkeit hatte dann der eingewechselte Max Pradler, der kam nach einem abgewehrten Schuss von Mario Feldmaier im Strafraum zum Torabschluss, sein satter Schuss aus 10 Metern ging über die Frickenhausener Querlatte.

TSV Bad Boll: Lache, Philipp, Kivotidis, Ammon, Topolovec, Feldmeier, Persch, Hansjörg Aust (82. Jux), Hartmann (80. S.Aust), Ungureanu (88. Nicastro), Falzone (68. Pradler).

Schiedsrichter: Andreas Zürn; Zuschauer: 100   

Sonntag, 29.09.2019 Türk. SV Ebersbach gegen TSV Bad Boll II 3:2 (2:0), Tore: Kim-Luca Quattrone (2)

Vorschau:

Donnerstag, 3. Oktober 2019 TSV Bad Boll II gegen TSV Ottenbach II, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 6. Oktober 2019 TSV Bad Boll gegen TSGV Waldstetten, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 6. Oktober 2019 1. FC Eislingen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


23.09.2019

Niederlage gegen Türk Spor Neu-Ulm

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll verlor im heimischen Bollwerkstadion gegen den starken Aufsteiger Türkspor Neu-Ulm mit 0:2. Mit diesem Auswärtserfolg springt der Gast auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem Ligaprimus SV Ebersbach.mehr lesen >

 
23.09.2019

Niederlage gegen Türk Spor Neu-Ulm

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll verlor im heimischen Bollwerkstadion gegen den starken Aufsteiger Türkspor Neu-Ulm mit 0:2. Mit diesem Auswärtserfolg springt der Gast auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem Ligaprimus SV Ebersbach. In der Anfangsviertelstunde war der TSV Bad Boll die spielbestimmende Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Die beiden hieraus resultierenden Chancen durch Hansjörg Aust (15.) und Pascal Hartmann (16.) blieben ungenutzt. Der Gast aus Neu-Ulm ging dann in der 18. Minute ebenso überraschend wie sehenswert mit 0:1 in Führung. Hämmerle erzielte den Treffer mit einem herrlichen und absolut unhaltbaren Freistoß aus 20 Metern in halbrechter Position. Dieser Treffer spielte den clever auftretenden Gästen voll in die Karten. Der TSV Neu-Ulm machte hinten die Räume eng und blieb durch Konter stets brandgefährlich. Der TSV Bad Boll versuchte sein Glück in der Folgezeit zu oft mit hohen Bällen, die fast alle nahezu wirkungslos gegen die kopfballstarke Gästedefensive verpufften. Pascal Hartmann setzte einen Kopfball im Rückwärtslaufen nach einem Einwurf von Fabian Ammon knapp über die Querlatte (29.). Die beste Chance für Neu-Ulm vereitelte Bad Bolls Torhüter Felix Lache, der gegen den frei vor ihm auftauchenden Sahin per Glanzparade den zweiten Gästetreffer verhinderte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nur wenig. Der TSV Bad Boll, zwar bemüht, fand kein Mittel gegen die dicht gestaffelte und kopfballstarke Neu-Ulmer Defensive. Die besseren Chancen zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte der Gast. Zunächst zielte Tastan mit seinem Schuss im Strafraum des TSV Bad Boll genau in die Arme von Torhüter Felix Lache (54.) Dann prüfte Hämmerle mit einem satten Kracher aus 25 Metern den Ball Boller Torhüter, den zur Ecke klären konnte (57.). Die beste Gelegenheit dann eine Minute später. Nach zu kurzem Zuspiel stand plötzlich Tupella allein vor Felix Lache, wieder blieb der Bad Boller Torhüter Sieger. Es dauerte es bis zur 85. Minute, ehe der eingewechselte Mario Feldmeier den Neu-Ulmer Torhüter Özer mit einem abgefälschten Distanzschuss aus 25 Meter zu einer sehenswerten Parade zwang. In der 90. Minute setzte sich der Neu-Ulmer Angreifer Tastan nach langem Ball durch und ließ Bad Bolls Torhüter Felix Lache mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position keine Abwehrmöglichkeit und markierte den Treffer zum 0:2 Endstand. 

TSV Bad Boll: Lache, Philipp, Kivotidis, Ammon (60. Feldmeier), Topolovec, Hansjörg Aust, Persch (69. Falzone), Sebastian Aust (74. Nicastro), Ungureanu (81. Jux), Hartmann, Pradler.

Schiedsrichter: Andreas Wieczorek; Zuschauer: 80

Sonntag, 22.09.2019 TSV Bad Boll II gegen TSV Obere Fils II, 1:0 (1:0), Torschütze: Kim-Luca Quattrone

Vorschau:

Samstag, 28.09.2019 1. FC Frickenhausen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 29.09.2019 Türk. SV Ebersbach gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


Bad Boll trifft auswärts aus allen Lagen
16.09.2019

Bad Boll trifft auswärts aus allen Lagen

1. Mannschaft

Hochverdient und auch in dieser Höhe gerechtfertigt sicherte sich der TSV Bad Boll den so wichtigen Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht TSV Köngen.mehr lesen >

 
16.09.2019

Bad Boll trifft auswärts aus allen Lagen

1. Mannschaft
Bad Boll trifft auswärts aus allen Lagen

Hochverdient und auch in dieser Höhe gerechtfertigt sicherte sich der TSV Bad Boll den so wichtigen Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht TSV Köngen. Bad Bolls Trainer Manuel Doll rotierte bei seiner Startelf gleich auf mehreren Positionen. Nicastro, Sebastian Aust und Feldmeier nahmen zunächst auf der Bank Platz, für sie ins Team kamen Persch, Hansjörg Aust und Hartmann in die Anfangsformation. Bad Boll bestimmte von Beginn an das Geschehen  und kam frühzeitg zu den ersten hochkarätigen Möglichkeiten. Bereits nach zwei Spielminuten zwang Hansjörg Aust nach Vorarbeit von Falzone Köngens Torhüter Kryeziu zu einer Glanztat. Nur eine Minute später scheiterte Falzone mit einem Schuss aus spitzem Winkel ebenfalls am Köngener Schlussmann. Die längst überfällige Führung der Gäste dann in Minute 25. Falzone mit klugem Pass auf Pradler, der sich im Strafraum des TSV Köngen durchsetzte und aus kurzer Distanz das 0:1 erzielen konnte. Zwei weitere Möglichkeiten zum zweiten Bad Boller Treffer blieben ungenutzt. Pradler traf nach schönem Zuspiel von Hartmann den Ball zentral aus 10 Metern nicht voll, Köngens Torhüter klärte im Nachfassen (27.). Nur eine Minute später setzte Pradler den Ball nach Zuspiel von Falzone aus 12 Metern über die Querlatte. Das zweite Bad Boller Tor dann in der 41. Minute. Pradler mit schönem Flankenwechsel von der linken Seite auf Hartmann, der per wuchtigem Kopfball aus halbrechter Position platziert und unhaltbar das 0:2 erzielte. Nach dem Halbzeitpfiff hatte wieder zunächst der TSV Bad Boll die erste Chance, Pradler verzog den Ball aus 16 Metern knapp neben das Köngener Tor. Dann wie aus dem nichts der Köngener Anschlusstreffer. Nach einem Eckball und Problemen bei der Zuordnung kam Hummel frei zum Kopfball und erzielte das zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte 1.2. Der TSV Bad Boll antwortete prompt mit einem sehenswerten treffer Marke Tor des Monats. Ungureanu sah bei direkten Anspiel nach dem Köngener Anschlusstreffer, dass Torhüter Kryetlu auf Köngener Seite zu weit vor seinem Tor stand und überwand diesen mit einem herrlichen Schuss von der Mittellinie, den dieser im Rückwärtslaufen nicht mehr erreichen konnte. So stand es durch diesen herrlichen Treffer von Ungurenau nur Sekunden nach dem Anschlusstreffer des TSV Köngen 1:3. Dieser Treffer brachte den TSV Bad Boll endgültig auf die Siegerstraße. Jux spielte nach herrlichem zuspiel von Pradler Torhüter Kryeziu aus und schob den Ball aus spitzem Winkel zum 1:4 Endstand ins leere Köngener Tor. Kurz vor dem Ende ergaben sich weitere sehr gute Möglichkeiten für den TSV Bad Boll zur weiteren Resultatsverbesserung. Jux zirkelte einen Freistoß über die Köngener Mauer, der Ball ging um Zentimeter am Köngener Pfosten vorbei (81.). Matthias Aust zwang Torhüter Kryeziu in der 87. Minute nach einem gewonnenen Laufduell zu einer weiteren Glanzparade. Am Ende blieb es bei einem insgesamt überzeugenden 1:4 Auswärtssieg des TSV Bad Boll.

TSV Bad Boll: Lache, Kivotidis, Philipp, Ammon, Topolovec, Hansjörg Aust (70. Jux), Hartmann (Matthias Aust), Ungureanu (76. Martorelli), Falzone (68. Nicastro), Pradler, Persch. 

Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Stefan Jenninger

Vorschau:

Sonntag, 22.09.2019 TSV Bad Boll gegen Türk Spor Neu-Ulm, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 22.09.2019 TSV Bad Boll II gegen TSV Obere Fils II, Anspiel 12:15 Uhr


09.09.2019

SC Geislingen gewinnt kampfbetontes Derby

1. Mannschaft

Im ersten Landesligaderby der Saison hat sich der SC Geislingen erneut als Serientäter erwiesen und wie in der Vorwoche dem TV Echterdingen nun dem TSV Bad Boll mit dem gleichen Ergebnis die erste Niederlage zugefügt.mehr lesen >

 
09.09.2019

SC Geislingen gewinnt kampfbetontes Derby

1. Mannschaft

Im ersten Landesligaderby der Saison hat sich der SC Geislingen erneut als Serientäter erwiesen und wie in der Vorwoche dem TV Echterdingen nun dem TSV Bad Boll mit dem gleichen Ergebnis die erste Niederlage zugefügt. Der SC setzte sich im Bad Boller Erlengarten in einem umkämpften und spannenden Lokalkampf, der trotz seiner relativ frühen Führung längst noch nicht gelaufen war, vor 300 Zuschauern 2:0 (2:0) durch.

„Für mich gab es heute zwei Spiele: ein Spiel vor dem Strafstoß und eines danach“, sagte Bad Bolls Trainer Manuel Doll, der gerne zumindest einen Punkt mitgenommen hätte. „Aufwand und Ertrag stimmen bei uns gerade nicht. Wir kommen gut rein in die Partie, haben zwei Chancen zur Führung und sind auch in der zweiten Hälfte am Drücker, treffen aber nicht.“ Vor dem Rückstand war es seine Mannschaft, die den Ton angab und bei einem Lattenkracher von Mario Feldmeier Pech hatte (6.). Sechs Minuten später brachte Bolls Mannschaftskapitän Sebastian Aust die Kugel nicht am Geislinger Torhüter Max Piegsa vorbei, der zum zweiten Mal in Folge zu null spielen sollte.

Feldmeier stand wie die beiden früheren Geislinger Fabian Falzone und Fabian Ammon in der Startelf. Die Führung durch einen von Jan-Philipp Klein sicher verwandelten Handelfmeter verlieh den Geislingern Auftrieb, die in der 28. Minute nachlegten. Yasin Ceküc staubte am kurzen Pfosten nach einem Zuspiel des steten Unruheherd Jozef Kqiraj zum 2:0 ab (28.). „Da haben wir im Zentrum gepennt“, sagte Ammon, der einen guten Beginn seines Teams sah, „aber der Elfmeter hat uns aus der Bahn geworfen.“ Der von Geislingens Kapitän Nicola Orlando mit einem klasse Zuspiel auf Lukas Strehle und mit einem Schuss von Kqiraj vollendete Angriff, der zum Handelfmeter führte, war sehenswert. „Da hat sich gezeigt, welche Qualität im Geislinger Kader steckt“, lobte Ammon. „Den Elfmeter kann man geben, aber dann müssen wir wegen Handspiels auch einen erhalten. Dann gibt es keinerlei Diskussionen“, verwies Doll auf die strittige Szene in der 30. Minute. „Aber das erleben wir ja auch in der Bundesliga mit der neuen Regel von Woche zu Woche“, klagte Doll.

Geislingens Trainer Daniel Avgustinovic nahm im Gegensatz zur Vorwoche „aus taktischen Gründen“ drei Umstellungen vor und brachte von Beginn an Kqiraj, Jan-Philipp Klein und Ceküc statt Dominik Schöll, Marcel Mädel und Mihael Kepic. „Es war geplant, dass wir Boll das Spiel machen lassen. Aber auch in der Boller Drangphase in der zweiten Hälfte haben wir nicht viel zugelassen“ sagte Avgustinovic, sah aber auch Dinge, die es zu verbessern gilt: „Wir hätten mit unseren Chancen früher für die Entscheidung sorgen und es uns leichter machen können, das müssen wir noch lernen. Wenn wir den Anschlusstreffer kassieren, wird es nochmal eng. Aber unsere Entwicklung geht Schritt für Schritt voran.“ Josip Skrobic hatte zweimal die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber am Boller Torhüter Felix Lache (52.) und schoss in der 74. Minute nach einem Konter über Ceküc und Strehle übers Tor.

„Wir hatten anfangs Probleme, sind schwer reingekommen in die Partie. Aber die Mannschaft hat den Kampf angenommen und viel Leidenschaft reingeworfen“, sagte Geislingens Torschütze Jan-Philipp Klein. „Das müssen wir beibehalten, beim nächsten Auswärtsspiel in Buch wird es ähnlich werden.“ Klein hatte beim Foulelfmeter Verantwortung übernommen. „Eigentlich ist Daniel Zuljevic dafür zuständig. Aber ich habe mich gut gefühlt und habe ja auch in der Vorbereitung zweimal vom Punkt aus getroffen.“  (Frank Höhmann)

So spielten sie:

TSV Bad Boll: Lache – Philipp, Ammon (69. Matthias Aust), Topolovec, Nicastro (46. Hansjörg Aust), Kivotidis, Feldmeier, Falzone (61. Persch), Ungureanu, Sebastian Aust (54. Hartmann), Pradler.
SC Geislingen: Piegsa - Strehle, Grupp, Klein, Bäumel, Petricevic, Orlando, Skrobic (78. Kepic), Kqiraj (72. Schöll), Ceküc (85. Korbiakis), Zuljevic (65. Mädel).
Schiedsrichter: Timon Ulrich (Heilbronn).
Tore: 0:1 Klein (14./ Handelfmeter), 0:2 Ceküc (28.).
Zuschauer: 300.

Vorschau:

Sonntag, 15. September 2019 TSV Köngen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

TSV Bad Boll II - spielfrei


+++ Derbytime: TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II +++
09.09.2019

+++ Derbytime: TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II +++

1. Mannschaft

Am morgigen Dienstag kommt es zu einem weiteren Derby. Der TSV Bad Boll II trifft daheim auf den TSV Eschenbach II.mehr lesen >

 
09.09.2019

+++ Derbytime: TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II +++

1. Mannschaft
+++ Derbytime: TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II +++

Am morgigen Dienstag kommt es zu einem weiteren Derby. Der TSV Bad Boll II trifft daheim auf den TSV Eschenbach II.

Spielbeginn auf dem Bad Boller Kunstrasenplatz in um 19:30 Uhr.

Die Spieler des TSV Bad Boll II freuen sich auf regen Besuch der Bad Boller Fans!


+++ Derby-Time im Erlengarten +++
06.09.2019

+++ Derby-Time im Erlengarten +++

1. Mannschaft

Am morgigen Samstag gehts zur Sache! Dann empfangen unsere „Red Devils“ vor heimischem Publikum den Lokalkonkurrenten SC Geislingen. mehr lesen >

 
06.09.2019

+++ Derby-Time im Erlengarten +++

1. Mannschaft
+++ Derby-Time im Erlengarten +++

Am morgigen Samstag gehts zur Sache! Dann empfangen unsere „Red Devils“ vor heimischem Publikum den Lokalkonkurrenten SC Geislingen. Gleichzeitig bedeutet dies für einige Spieler auf dem Platz auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten.

Bei unserem TSV gibt es mit Mario Feldmeier, Fabian Falzone, Fabian Ammon, Tino Martorelli und Tobias Kögel gleich fünf Akteure mit „schwarz-weißer“ Vergangenheit.

...

Auf der anderen Seite steht da natürlich Daniel Zuljevic im Fokus, der erst im Sommer nach fünf Jahren im Boller Trikot an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist.

⚽️ TSV Bad Boll - SC Geislingen
🏟 Erlengarten, Bad Boll
⏰ 17.45 Uhr

Wir freuen uns auf zahlreiche und laute Unterstützung 💪💪


02.09.2019

Gerechtes Unentschieden in Buch

1. Mannschaft

Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Julian Priebe stand für beide Mannschaften ein leistungsgerechtes Unentschieden.mehr lesen >

 
02.09.2019

Gerechtes Unentschieden in Buch

1. Mannschaft

Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Julian Priebe stand für beide Mannschaften ein leistungsgerechtes Unentschieden. In einem Spiel, welches von zahllosen Unterbrechungen und Strafraumszenen auf beiden Seiten geprägt war, sahen die 150 Zuschauer im Bucher Felsenstadion von Beginn an einen Landesliga- Partie, die von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführt wurde. So spielte sich nahezu die gesamte Begegnung vor beiden Toren und weniger im Mitt Elfers ab. Bad Boll kam bereits nach 5 Minuten zur ersten Tormöglichkeit. Ungureanu setzte einen Freistoß aus 18 Metern knapp neben das Bucher Tor. In der 10. Minute tauchte Hartmann alleine vor Buchs Torhüter Widmann auf, setzte den Ball aber aus spitzem Winkel über die Querlatte. Der Gastgeber seinerseits ließ sich wenig beeindrucken, zwei gute Möglichkeiten in der 11. und 16. Minute durch Leitner folgten, führten aber beiden nicht zum Torerfolg. Dann die 17. Minute. Der satte Schuss von Ungureanu krachte aus 20 Metern an die Querlatte. Weitere Bad Boller Gelegenheiten durch Hartmann (23. und 24.) zunächst per Kopfball knapp neben das Tor, dann mit einem Distanzschuss aus 20 Meter, den Torhüter Widmann mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken konnte blieben ungenutzt. Kapitän Sebastian Aust setzte einen Kopfball knapp neben den Pfosten (25.) Danach kam der Gastgeber besser ins Spiel. Bad Bolls Torhüter Lache klärte in höchster Not im Herauslaufen gegen den einschussbereiten Zeh (28.). Vier Minuten später jagte Buchs Sailer eine Volleyabnahme aus halbrechter Position knapp neben den Bad Böller Pfosten. In der 37. Minute klärte Torhüter Lache einen satt getretenen Freistoß von Schrapp per Faustabwehr. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam dann der Gast wieder zu einer Möglichkeit, Hartmann traf den Ball bei seinem Schuss aus der Drehung nicht voll, Torhüter Widmann hatte keine Mühe.

Der zweite Durchgang ähnelte der ersten Halbzeit fast aufs Haar, beide Teams mit Chancen zur Führung, wieder unzählige Spielunterbrechungen. Pradler prüfte Widmann in der 48. Minute per Kopf, ein direkter Freistoß von Sebastian Aust strich aus 20 Metern neben das Tor der Gastgeber. Buch kam zur ersten Möglichkeit im zweiten Durchgang durch Zott per Volleyabnahme, die rechts neben dem Bad Boller Gehäuse landete (57.) Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase eine Möglichkeit durch Distanzschüsse, beide Torhüter waren auf dem Posten. So blieb es beim alles in allem leistungsgerechten Unentschieden in einem Landesligaspiel auf Augenhöhe. Der TSV Bad Boll freut sich jetzt mit fünf Punkten aus 3 Spielen auf das Lokalderby gegen den SC Geislingen am kommenden Samstag um 17.45 Uhr im Bad Boller Bollwerkstadion.

TSV Bad Boll: Lache, Nicastro, Kivotidis, Ammon, Feldmeier, Sebastian Aust (71. Persch), Hartmann, Topolovec, Hansjörg Aust (62. Jux), Ungureanu, Pradler (75. Matthias Aust).

Zuschauer: 150; Schiedsrichter: Julian Priebe

Sonntag, 1. September 2019 GSV Dürnau - TSV Bad Boll II 4:1 (3:1), Torschütze: Moritz Müller

DERBYTIME:

Samstag, 7. September 2019 TSV Bad Boll gegen SC Geislingen, Anspiel 17:45 Uhr

TSV Bad Boll II - spielfrei


26.08.2019

Punkteteilung im Sportpark Goldäcker

1. Mannschaft

Die Zuschauer im Echterdinger Sportpark Goldäcker sahen ein sehr gutes und bis zum Schluss sehr spannendes Landesligaspiel. mehr lesen >

 
26.08.2019

Punkteteilung im Sportpark Goldäcker

1. Mannschaft

Die Zuschauer im Echterdinger Sportpark Goldäcker sahen ein sehr gutes und bis zum Schluss sehr spannendes Landesligaspiel. Am Ende stand für beide Mannschaften ein leistungsgerechtes Unentschieden, allerdings hatte der Gast aus Bad Boll die deutlich besseren Möglichkeiten, den Platz als Sieger verlassen zu können. Die Partie begann mit einem schlechten Vorzeichen für den Gast aus Bad Boll. Der für die Anfangsformation vorgesehene Devid Philipp verletzte sich beim Aufwärmen, so musste Trainer Manuel Doll kurzfrisitig die eigentlich geplante Startformation ändern. Ebenso ersetzt werden musste Neuzugang Mario Feldmeier (privater Termin). Dennoch kam der TSV Bad Boll hervorragend in die Begegnung und war die ersten 25 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft. In dieser Zeit hatte der Gast zwei 100 % Möglichkeiten zur Führung. Zunächst setzte Hansjörg Aust Max Pradler in Szene, der aus 14 Metern freistehend knapp über die Querlatte zielte (14.). Nur drei Minuten später narrte Fabian Falzone gleich zwei Gegenspieler und stand allein vor Echterdingens Torhüter Daniel Kamphues, der mit einer Reflexglanztat zur Ecke klären konnte. Dann die besagte 25. Spielminute. Der Echterdinger Angreifer Pfeifer Kölln wurde im Bad Boller Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, Garcia-Franco verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher und unhaltbar zur zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaften Führung der Gastgeber. Danach riss der TSV Bad Boll - Faden für den Rest der ersten Halbzeit komplett. Bad Bolls Torhüter Felix Lache klärte einen Distanzschuss von Charalampidis per Glanzparade mit den Fingerspitzen an die Querlatte (42.), Topolovec konnte in allerhöchster Not gegen den einschussbereiten Kienzle klären (44). Die Halbzeitansprache von Bad Bolls Trainer Manuel Doll fruchtete, der TSV zeigte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs ein anderes Gesicht. Falzone bediente nach Vorarbeit von Sebastian Aust per scharfer Hereingabe im Zentrum Max Pradler. Der Bad Boller Mittelstürmer traf in aussichtsreicher Position den Ball nicht voll, so konnte der TV Echterdingen diese brenzlige Situation klären. Echterdingen schlug unbeeindruckt zurück. Zunächst gewann Charalampidis das Laufduell gegen die Bad Boller Innenverteidigung, sein Schuss ging dann aber knapp neben das Bad Boller Tor (49.). In der 58. Minute tauchte dann Fregien alleine vor Torhüter Lache auf, der Bad Boller Schlussmann blieb lange stehen und klärte per Glanztat zur Ecke. Bad Boll kam über die rechte Angriffsseite, Nicastro mit einem herrlichen Flankenwechsel, den Pradler mit einer sehenswerten Ballannahme verarbeitete und unhaltbar zum 1.1 Ausgleich aus 8 Metern einschob. Nur zwei Minuten später zog Pradler eine Volleyabnahme aus halbrechter Position knapp neben den langen Pfosten des Echterdinger Tores. Eine weitere Minute später setzte sich Kapitän Sebastian Aust im Echterdinger Strafraum durch und scheiterte knapp am gut aufgelegten Echterdinger Schlussmann Kamphues. Weitere zwei Minuten später die nächste hochkarätige Möglichkeit für den Gast aus Bad Boll. Pradler spielte Hansjörg Aust frei, dessen Schuss aus 12 Metern in zentraler Position flog genau in die Arme von Kamphues. Echterdingen lauerte auf Konter. Lache im Bad Boller Tor parierte eine Kopfball von Hertel per Faustabwehr zur Ecke (78.). Hansjörg Aust kam nochmals frei zum Torabschluss in der 81. Minute, wieder konnte Kamphues in höchster Not klären. Nach ganz derben Foulspiel an Nicastro veranschiedete sich der eingewechselte Echterdinger Knoll mit der knallroten Karte vorzeitig zum Duschen (88.). Dennoch erspielte sich der Gastgeber in Unterzahl die beste Möglichkeit zum Ausgleich trotz Unterzahl. Langer Ball aus der eigenen Hälfte auf Lenhardt, der umkurvte gekonnt den herausstrümenden Bad Boller Torhüter Lache, dess anschließenden Heber köpfte Nicastro im Rückwärtslaufen und mit dem wirklich allerletzten Einsatz über die Querlatte und verhinderte somit den sicheren Siegtreffer der Gastgeber.

TSV Bad Boll: Lache, H.Aust, Kivotidis, Ammon, Topolovec, Nicastro, S.Aust, Ungureanu, Falzone (70. Persch), Jux (57. Hartmann), Pradler

Zuschauer: 150; Schiedrichter: Alexander Mack (Ulm)

Sonntag, 25. August 2019 TSV Bad Boll II gegen TSGV Albershausen II 5:0 (3:0), Tore: Quattrone 2x, Gugenhan, Soylu, Benesch

Vorschau:

Sonntag, 1. September 2019 TSV Buch - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 1. September 2019 GSV Dürnau - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


22.08.2019

Erfolgreicher Start in die neue Saison

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll ist nach dem 6:0 (3:0) über Aufsteiger SV Neresheim überraschend erster Tabellenführer der neuen Landesliga-Saison. mehr lesen >

 
22.08.2019

Erfolgreicher Start in die neue Saison

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll ist nach dem 6:0 (3:0) über Aufsteiger SV Neresheim überraschend erster Tabellenführer der neuen Landesliga-Saison. Nach ordentlichem Auftakt zahlten die Gästevor 150 Zuschauern im Erlengarten kräftig Lehrgeld und waren am Ende völlig von der Rolle.

Der TSV Bad Boll nutzte das aus und konnte einen Kantersieg einfahren. Zunächst vereitelteTorhüter Felix Lache aber nach sieben Minuten eine gute Chance für Neresheim und lenktezur Ecke. „Am Anfang haben wir auch Glück gehabt“, meinte Sebastian Aust, „danach sindwir durch unsere Standards zu Toren gekommen und spätestens nach dem 1:0 ist es uns leichter gefallen“. Der Kapitän brachte sein Team in Führung. Nach Eckball von Bastian Ungurueanu, dem neuen Chef im Bad Boller Mittelfeld, und Kopfballverlängerung vonAnastasios Kivotidis nickte Aust in der Mitte aus kurzer Distanz ein (22.). Bemerkenswert waran dieser Stelle das vorausgegangene Fair Play der Gäste, die Bad Boll den Eckball nocheinmal ausführen ließen. Beim ersten Versuch führte der TSV kurz aus, aber SchiedsrichterNihat Varlioglu stand im Weg. Nach der neuen Regelauslegung gab es daraufhin Schiedsrichterball, den Neresheim nicht in die Bad Boller Hälfte drosch, sondern fair zur erneuten Ecke über die Torauslinie passte. Spätestens nach dem 2:0 durch Hansjörg Aust (29.), gedankenschnell bedient vom nachsetzenden Bruder Sebastian, war der TSV Bad Boll gegen den nun einbrechenden Aufsteiger Herr im Haus. Sebastian Aust war auch am dritten Treffer beteiligt, er verlängerteeinen der weiten Einwürfe von Fabian Ammon zu Max Pradler, der in der 44. Minute problemlos auf 3:0 erhöhte.

Trainer Manuel Doll konnte sein Personal in der zweiten Halbzeit frühzeitig durchwechseln und auch noch ein 4-4-2-Spielsystem ausprobieren. Die eingewechselten Martin Jux (60., 62.) und Matthias Aust (73.) stürzten Neresheim von einer Verlegenheit in die nächste und erhöhten auf 6:0, wobei der Schiedsrichter das 4:0 als Eigentor des Neresheimers Nico-Oliver Hering wertete. Sebastian Aust versuchte das hohe Ergebnis nach Spielende richtig einzuordnen: „Wir sollten uns jetzt nicht großartig etwas darauf einbilden, es ist der erste Spieltag. Aber man konnte sehen, dass wir eine gute Vorbereitung hatten und der Kader auch etwas breiter aufgestellt ist“. Leider blieb sein Bruder Matthias Aust nach einer der letzten Offensivaktionen des Spiels liegen, es besteht der Verdacht auf eine Achillessehnenverletzung. (Markus Munz)

TSV Bad Boll:

Lache – Feldmeier, Ammon (69. M. Aust), Topolovec, Kivotidis, Nicastro, Falzone (55. Hartmann), Ungureanu, S. Aust (60. Persch), H. Aust (46. Jux), Pradler.

Bezirkspokal - 2. Runde:

Sonntag, 18. August 2019 TSV Bad Boll II gegen RSK Esslingen 0:4 (0:1)

Vorschau:

Sonntag, 25. August 2019 TV Echterdingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 25. August 2019 TSV Bad Boll II gegen TSGV Albershausen II, Anspiel 15:00 Uhr

  


30.07.2019

TSV Bad Boll II: Sieg im Testspiel gegen die SGM Jebenhausen/Bezgenriet

1. Mannschaft

Am vergangenen Sonntag, 28.07.2019 gewann der TSV Bad Boll II das Testspiel gegen die SGM Jebenhausen/Bezgenriet mit 2:1 (0:1).mehr lesen >

 
30.07.2019

TSV Bad Boll II: Sieg im Testspiel gegen die SGM Jebenhausen/Bezgenriet

1. Mannschaft

Die Bad Boller Tore schossen Neuzugang Nico Glaser sowie Kim-Luca Quattrone.

TSV Bad Boll II:

Marsevan - Saidy, Nothacker, Schönberger, Quattrone - Winkler, Patkovic, Glaser, Gugenhan - Liebscher, Rapp

Zimmermann - Lutz, Schöllkopf, Benesch, Enamorado Naranjo, Fürnikl, M. Rieker.


30.07.2019

TSV Bad Boll 1 gewinnt gegen die U19 des VfR Aalen

1. Mannschaft

In einem weiteren Testspiel gewinnt die Landesligamannschaft des TSV Bad Boll gegen die U19 des VfR Aalen mit 5:2 (2:1)mehr lesen >

 
30.07.2019

TSV Bad Boll 1 gewinnt gegen die U19 des VfR Aalen

1. Mannschaft

Torschützen: Sebastian Aust, Fabian Ammon (Foulelfmeter), Mario Feldmeier, Matthias Aust, Ibrahim Yildirim

TSV Bad Boll 1:

Lache - Feldmeier, Ammon, Topolovec (46. M. Aust), Kivotidis, Jux (46. Pesch)- Falzone (46. Hartmann), H. Aust, S. Aust (60. Martorelli), Ungureanu - Pradler (60. Yildirim)


TSV Bad Boll: Neuzugänge werten Kader auf
19.07.2019

TSV Bad Boll: Neuzugänge werten Kader auf

1. Mannschaft

Am Ende der vergangenen Saison freuts sich der TSV Bad Boll über den Klassenerhalt, diesmal sieht sich der vorsichtig optimistische Landesligist breiter aufgestellt. mehr lesen >

 
19.07.2019

TSV Bad Boll: Neuzugänge werten Kader auf

1. Mannschaft
TSV Bad Boll: Neuzugänge werten Kader auf

Vorsichtiger Optimismus spricht nach den ersten Vorbereitungseindrücken aus den Worten von Manuel Doll. „Wir sind ausgeglichener besetzt als letzte Saison“, konstatiert der Übungsleiter des TSV Bad Boll und zieht daraus die Hoffnung, nicht mehr so tief in den Abstiegskampf verwickelt zu sein wie zuletzt.

Die Neuzugänge werten aus seiner Sicht den Kader qualitativ und quantitativ auf. Mit Mario Feldmeier (27, SC Geislingen) und Bastian Ungureanu (25, TSV Scharnhausen) kamen gestandene Akteure, die ihre Qualität auf diesem Niveau bereits nachgewiesen haben, was man im Training auch direkt sehen könne, so Doll: „Sie sind Verstärkungen.“

Daneben kamen junge Talente, die ihre Chance suchen wollen und die den TSV-Coach bereits überzeugt haben. „Die Jungen haben deutlich mehr Qualität als jene, die uns verlassen haben“, erklärt der 33-Jährige, der aktuell die Rolle des Ersatz-Keepers einnimmt, da einer der Neuen verletzt ist: Torhüter Alexander Lang (20, TSV Weilheim) laboriert an einem Einriss der Patellasehne und soll Ende September wieder eingreifen können. Des weiteren kamen in den Erlengarten: Cherif Sekou (20, FC Heiningen), der nach einer Schulter-Operation aber noch einige Wochen ausfällt, Moritz Müller (19, eigene zweite Mannschaft), Tobias Kögel (20, SC Geislingen II) sowie Ibrahim Yildirim (20, KSG Eislingen).

Die Vorbereitung läuft bisher wie gewünscht ab, urlaubsbedingtes Fehlen von Spielern falle kaum ins Gewicht, „ich bin sehr zufrieden“, sagt Doll, der seine Mannen ordentlich getriezt hat: „Sie sind am Limit, wir haben krass gearbeitet.“ In den ersten beiden Wochen stand der Spielaufbau im Vordergrund, der in Testspielen gegen unterklassige Gegner verstärkt eingeübt wurde. „Danach legen wir mehr Wert auf das Training der Defensive und treten gegen höherklassige Kontrahenten an.“

Mit Normannia Gmünd wurde dem TSV ein attraktives Los in der ersten WFV-Pokalrunde beschert, über das sich die Verantwortlichen sehr gefreut haben. Das Duell am 3. August stellt für die TSV-Elf gleichermaßen ein frühes Highlight und eine Standortbestimmung vor dem Saisonstart dar. Es ist gut möglich, dass Doll seine Mannschaft dann wieder mit einer Abwehr-Dreierkette ins Rennen schickt. „Diese Formation hat uns in der Rückrunde erfolgreich gemacht und uns viele Punkte gesichert“, meint Doll über das Trio Kivotidis-Topolovec-Ammon, das sich zu einem zweikampfstarken Bollwerk aufschwang und zumeist von den Außenverteidigern Alessandro Nicastro und Devid Philipp flankiert wurde.

„Diese Dreier- beziehungsweise Fünferkette werfen wir sicher nicht über Bord“, will er an Bewährtem festhalten, sieht mit Blick auf den breiteren Kader, der vor allem im zentralen Bereich viele Variationsmöglichkeiten bietet, aber mehr taktische Flexibilität als bisher: „Wir werden schauen, welche elf, zwölf Spieler sich nach der Vorbereitung als die Besten herauskristallisieren und dann werden wir das System danach und nach dem Gegner ausrichten.“ Sehr erfreut ist Doll über den bereits weit fortgeschrittenen Stand der Integration der Neuen: „Gefühlt sind wir schon eins.“

Info Heute um 19.30 Uhr empfängt der TSV Bad Boll den Verbandsligisten FC Heiningen zu einem Testspiel im Erlengarten.


Manuel Doll ist Jahressieger
17.07.2019

Manuel Doll ist Jahressieger

1. Mannschaft

Bad Boller Trainer bei der Fair-Play-Aktion des WFV vornmehr lesen >

 
17.07.2019

Manuel Doll ist Jahressieger

1. Mannschaft
Manuel Doll ist Jahressieger

Der Bleib-fair-Jahressieger des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) kommt vom TSV Bad Boll. „Es waren viele richtig starke Aktionen, ich bin total überrascht“, freute sich Manuel Doll, Trainer unserer Landesligamannschaft, über die Auszeichnung. WFV-Fairplay-Botschafter Knut Kircher und Dr. Achim Sauer (Verkaufsleiter Daimler & Smart für Württemberg) überreichten Doll als Dankeschön den Schlüssel für ein neugesneues Smart-Cabrio. Ein Jahr lang fährt Manuel Doll den wendigen Zweisitzer und hofft auf einen sonnigen Rest-Sommer. Zusätzlich sprach Kircher für den Jahressieger eine DFB-Einladung zum Länderspiel Deutschland gegen Weißrussland in Mönchengladbach aus. Dort findet im großen Rahmen, inklusive Festbankett mit Jogi Löw und Oliver Bierhoff, die Auszeichnung des DFB-Fair-Play-Bundessiegers .

„Das ist keine Verhaltensweise, die wir dulden wollen und für die wir im Verein stehen“, berichtet Doll, der als Schulleiter in Metzingen tätig ist. Er wurde im September zum Fair-Play-Sieger gewählt – seine Aktion erreichte bundesweite Aufmerksamkeit. Was war passiert? Ein Spieler des TSV Bad Boll spuckte seinen Gegenspieler an, kein Unparteiischer sah die Szene beim Gastspiel des TSV bei der TSG Hofherrnweiler. Coach Doll reagierte sofort und zeigte Courage. Obwohl er schon viermal gewechselt hatte und seine Mannschaft als Tabellenletzter jeden Zähler brauchte, nahm er seinen Akteur vom Feld und beendete die Partie lieber in Unterzahl.

"Wir hatten viele tolle Aktionen in der Saison 2018/2019, aber die Haltung von Manuel Doll war eine herausragende Geschichte. Wir mussten in der Jury nicht lange über die Auszeichnung als Jahressieger diskutieren", lobt Knut Kircher. "Auch wenn wir an dem Tag verloren haben, war es die richtige Entscheidung. Am SAisonende haben wir trotzdem den Nichtabstieg gefeiert. Vielleicht war da auch das Schicksal ein bisschen mit im Spiel."


// 2. Mannschaft stellt sich neu auf! //
24.06.2019

// 2. Mannschaft stellt sich neu auf! //

1. Mannschaft

Die 2. Mannschaft startet am 21.07.2019 unter neuer sportlichen Leitung in die Vorbereitung auf die Saison 2019/2020. mehr lesen >

 
24.06.2019

// 2. Mannschaft stellt sich neu auf! //

1. Mannschaft
// 2. Mannschaft stellt sich neu auf! //

// 2. Mannschaft stellt sich neu auf! //

Die 2. Mannschaft startet am 21.07.2019 unter neuer sportlichen Leitung in die Vorbereitung auf die Saison 2019/2020. Roberto Pelleriti wird ab sofort die Geschicke des TSV Bad Boll 2 als Chef-Trainer lenken. Roberto besitzt die B-Lizenz und ist aktuell sportlicher Leiter der JSG Voralb (Jugendspielgemeinschaft TSV Bad Boll, GSV Dürnau, 1. FC Heiningen). In der Saison 17/18 übernahm Roberto einige Spieltage vor Schluss die Landesliga Truppe und führte diese ungeschlagen zum Klassenerhalt. Davor war er als Jugendtrainer beim SC Geislingen sowie beim TSV Bad Boll tätig.

Co-Trainer wird der bisherige Interimstrainer Alexander Haug. Alex Haug hat im letzten Jahr erfolgreich seine Prüfung zur Trainer C-Lizenz abgelegt und war die vergangenen zwei Jahre als B- sowie A-Jugend Trainer in der JSG Voralb aktiv. Im Februar übernahm er interimsweise die 2. Mannschaft und sammelte seine ersten Erfahrungen im Aktivenbereich.  

Komplettiert wird das Trainer Team durch unseren Betreuer Rüdiger Erdmann.

#tsvbadboll#crew#teamumdasteam#reddevils

// Neuer Hauptsponsor für die 2. Mannschaft! //

Wir freuen uns das Landhotel Sonnenhalde in Bad Boll als neuen Hauptsponsor der 2. Mannschaft vorstellen zu dürfen.

Das Logo wird für die nächsten zwei Saisons die Brust unserer Trikots sowie den Rücken unserer Trainingsanzüge zieren.

Mit dem Landhotel Sonnenhalde gewinnen wir einen verlässlichen Partner aus Bad Boll der uns nicht nur finanziell unterstützt, sondern uns auch die Möglichkeit bietet Teamevents wie Spielersitzungen oder gemeinsames Frühstücken in den Räumlichkeiten des Hotels durchzuführen.

Ebenso freuen wir uns das Therapiezentrum Geiger Naturheilkunde & Physiotherapie als neuen Sponsor zu begrüßen.

Vielen Dank für die Unterstützung!

#tsvbadboll#sponsor#partnerschaft#landhotelsonnenhalde#therapiezentrumgeiger


Morgen Finale um Aufstieg in Bad Boll
19.06.2019

Morgen Finale um Aufstieg in Bad Boll

1. Mannschaft

Der Sieger des Spiels SSV Göppingen gegen FC Donzdorf II tritt nächste Saison in der Kreisliga A3 an.mehr lesen >

 
19.06.2019

Morgen Finale um Aufstieg in Bad Boll

1. Mannschaft
Morgen Finale um Aufstieg in Bad Boll

Die Relegation innerhalb des Fussball-Bezirks Neckar/Fils ist auf zwei Runden verkürzt worden, deshalb kommt es schom am morgigen Donnerstag um 15 Uhr zum Endspiel, das beim TSV Bad Boll ausgetragen wird.

Qualifiziert hat sich zum einen durch den 4:1-Sieg gegen den FC Rechberghausen II der SSV Göppingen, der die Saison der Kreisliga A3 auf dem Abstiegs-Relegationsplatz (12.) beendete und sich morgen eine weitere Runde in der A3 erkämpfen will. Endspielgegner des SSV ist der FC Donzdorf II. Der Vizemeister der B7 setzte sich in einem dramatischen Halbfinale mit Verlängerung nach einem 0:2-Rückstand am Ende noch mit 3:2 gegen den VfR Süßen, den Vizemeister der B9, durch.

Einen ausgesprochenen Favoriten für das sicher gut besuchte Spiel in Bad Boll gibt es nicht. Geleitet wird das Aufstigsfinale von Regionalliga-Schiedsrichter Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).


Doll-Elf zittert sich zum Sieg
13.06.2019

Doll-Elf zittert sich zum Sieg

1. Mannschaft

Das ist die pure Erleichterung, ich bin gottfroh“, sagte ein glücklicher Manuel Doll, bei dem sich nach dem Schlusspfiff die Anspannung allmählich löste. mehr lesen >

 
13.06.2019

Doll-Elf zittert sich zum Sieg

1. Mannschaft
Doll-Elf zittert sich zum Sieg

Das ist die pure Erleichterung, ich bin gottfroh“, sagte ein glücklicher Manuel Doll, bei dem sich nach dem Schlusspfiff die Anspannung allmählich löste. Zuvor mussten der Übungsleiter des TSV Bad Boll und seine Mannen um den Klassenerhalt zittern, denn erst in der Nachspielzeit sorgte Matthias Aust mit seinem Treffer zum 1:2-Auswärtssieg in Ebersbach für die Entscheidung. Die Ausgangslage war klar gewesen: Eine Niederlage bei einem gleichzeitigen Erfolg des TV Echterdingen und die Boller wären auf den Relegationsrang zurückgefallen.

Beide Mannschaften starteten in einem 3-4-3-System, der SV Ebersbach verzeichnete zunächst ein Ballbesitzplus, ohne dabei gefährlich vor das TSV-Gehäuse zu kommen. Beim ersten Abschluss von SVE-Angreifer Caglar Celiktas waren bereits 23 Minuten gespielt. Bei den Gästen stand Torsicherung oben auf der Prioritätenliste, die Offensivbemühungen waren dementsprechend verhalten. Auf beiden Seiten fehlte die Bewegung ohne Ball, so dass es kaum Anspielstationen gab. Die beste Gelegenheit für Bad Boll hatte Innenverteidiger Fabian Ammon, der nach einem Jux-Freistoß an den Außenpfosten köpfte (30.). Nach ereignislosen 45 Minuten ging es folgerichtig torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel stand Bad Boll noch tiefer und igelte sich vor dem eigenen Strafraum ein. „Wir wollten nicht tief stehen“, kommentierte Doll das Verhalten seines Teams und führte das auf die nervliche Anspannung zurück: „Da sieht man, was die Psyche ausmacht.“ Teilweise waren alle elf Akteure in der eigenen Hälfte, offensiv war Max ­Pradler der Alleinunterhalter und zeigte eine schöne Direkt-Abnahme (60.). Ebersbach versuchte über die Flügel in den Rücken der Abwehr zu kommen, doch den Aktionen fehlten Tempo und Durchsetzungsvermögen. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass Standards für die Tore herhalten mussten. In der 74. Minute konnte Pradler am langen Pfosten nach einem Einwurf und anschließender Kopfballverlängerung unbedrängt einschieben, auf der Gegenseite gab es eine Kopie dieses Tores. Hier wurde eine Ecke auf Moritz Waggershauser verlängert, der ebenso frei am langen Pfosten einnetzen konnte (80. Minute).

„Nach dem 1:1 war komplettes Zittern angesagt“, beschrieb Doll die folgenden bangen Minuten. Erlöst wurde das Boller Lager schließlich von Matthias Aust, der bei einem Konter kurz hinter der Mittellinie frei durch war, auf SVE-Keeper Schurr zusteuerte und überlegt zur Entscheidung einschob (91.). „Das war von beiden Seiten kein gutes Spiel“, sagte Doll zum Schluss, doch das war an diesem Tag egal und die Nicht­abstiegs-Feierlichkeiten konnten beginnen.

Sein Pendant Dinko Radojevic blickte auf eine unbefriedigende Saison zurück. „Es gibt Dinge in einem Trainerleben, die will man schnell vergessen“, meinte der SVE-Coach und war insbesondere mit der zweiten Saisonhälfte absolut unzufrieden: „Wir haben uns in der Rückrunde alles kaputt gemacht und uns nicht gut präsentiert. Beim Verein und mir herrscht eine große Enttäuschung.“ Radojevic will hinter das Spieljahr schnell einen Haken machen und es „nächste Saison besser machen“. (Andreas Böhringer - NWZ)

SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Maglio, Strohmaier (74. Waggershauser), Kqiraj (54. Froschauer), Roos (67. Bauer), Baumgartner, Breit, Grünenwald, Celiktas (54. Uluköyli), Müller.

TSV Bad Boll: Lache – Kivotidis, Topolovec, Ammon, Philipp, Sebastian Aust (93. Martorelli), Persch (72. Falzone), Nicastro, Jux (82. Zuljevic), Pradler, Hartmann (22. Matthias Aust).

Tore: 0:1 Pradler (74.), 1:1 Waggershauser (80.), 1:2 M. Aust (91.).

SR: Jäger (Böblingen).

Zuschauer: 200.


13.06.2019

N.A.F.I. Stuttgart meldet keine Mannschaft und steigt direkt aus der Landesliga ab

1. Mannschaft

Fußball-​Landesligist N. A. F. I. Stuttgart, der die reguläre Saison 2018/​19 in der Landesliga, Staffel II, auf Tabellenplatz elf abschloss, hat seine Mannschaft nicht für die kommende Saison gemeldet. mehr lesen >

 
13.06.2019

N.A.F.I. Stuttgart meldet keine Mannschaft und steigt direkt aus der Landesliga ab

1. Mannschaft

Die offizielle Frist zur Mannschafts-​Meldung für die Saison 2019/​20 beim Württembergischen Fußballverband ist am Mittwoch, 12. Juni, abgelaufen. Fußball-​Landesligist N. A. F. I. Stuttgart, der die reguläre Saison 2018/​19 in der Landesliga, Staffel II, auf Tabellenplatz elf abschloss, hat seine Mannschaft nicht für die kommende Saison gemeldet.

In der Konsequenz wird N. A. F. I. Stuttgart in der Saison 2019/​20 nicht am Spielbetrieb der Landesliga, Staffel II, teilnehmen. Das ergibt sich aus Paragraf 42, Nummer eins, WFV–Spielordnung. Da die Mannschaft von N. A. F. I. Stuttgart vor dem 30. Juni ausscheidet – also noch in der Saison 2018/​19 –, gilt sie als erster Absteiger aus der Landesliga II in der laufenden Saison. Das ergibt sich aus Paragraf 42, Nummer zehn, WFV–Spielordnung.
Dies wirkt sich sowohl auf die Relegation in die Landesliga II als auch auf die nachgeordneten Spielklassen aus. Entsprechend rückt der TV Echterdingen auf den ersten Nichtabstiegsrang, Tabellenplatz zwölf, vor und sichert sich damit doch noch den direkten Klassenerhalt. Der TSV Weilheim rückt in der Landesliga II auf den Relegationsplatz 13 hoch und wird dadurch das Relegationsspiel am Sonntag, 23. Juni, gegen den Qualifikanten aus den Bezirksligen bestreiten.

(13.06.19, Rems-Zeitung, Alexander Vogt)


03.06.2019

Sieg gegen Bargau hält die Hoffnungen am Leben

1. Mannschaft

Einen wahren Krimi erlebten die Zuschauer im Bad Boller Bollwerkstadion beim Aufeinandertreffen des TSV Bad Boll gegen den FC Germania Bargau. mehr lesen >

 
03.06.2019

Sieg gegen Bargau hält die Hoffnungen am Leben

1. Mannschaft

Einen wahren Krimi erlebten die Zuschauer im Bad Boller Bollwerkstadion beim Aufeinandertreffen des TSV Bad Boll gegen den FC Germania Bargau. Was für den neutralen Zuschauer sicherlich seinen Reiz hatte, versetzte den Bad Boller Anhang in eine fast nicht auszuhaltende Leidenszeit mit einem letztendlich glücklichen, aber gottseidank positiven Ausgang für den gastgebenden TSV Bad Boll.

Die vor der Partie bereits als Absteiger feststehenden Gäste waren hochmotiviert und machten dem TSV Bad Boll das Leben sehr schwer. Bereits nach drei Spielminuten jubelte der Gast zu ersten Mal. Die Bad Boller Abseitsfalle schnappte nicht zu, Semih Ses erzielte mit einem satten und platzierten Flachschuss gegen den chancenlosen Felix Lache im Bad Boller Tor das frühe 0:1. Bad Boll brauchte gut zehn Minuten für seine Antwort. Zunächst klärte ein Bargauer Abwehrspieler auf der Torlinie für seinen bereits geschlagenen Keeper nach einer Direktabnahme von Martin Jux (14.), ehe eine Minute später Max Pradler nach kluger Vorarbeit von Martin Jux den 1:1 Ausgleichstreffer markieren konnte. Die Partie nahm weiter Fahrt auf. Bargau setzte seine hochengagierte Leistung fort und wurde in der 27. Minute mit der erneuten Führung durch Oliver Istel belohnt. Nur eine Minute später bediente Daniel Zuljevic seinen Sturmkollegen Max Pradler, der aus halbrechter Position im Strafraum mit einem platzierten Flachschuss zum 2:2 Ausgleich traf. Beide Mannschaften hatten im Anschluss noch weitere Möglichkeiten, doch es blieb beim 2:2 Unentschieden zur Halbzeit.

Nach der Pause agierte Bargau zunächst aus einer stabileren Defensive. Bad Boll brauchte bis zur 61. Minute, ehe es den Bargauer Abwehrriegel zum ersten Mal knacken konnte. Sebastian Aust setzte Pascal Hartmann in Szene, dessen Schuss aus kurzer Distanz klärte Bargaus Torhüter Andreas Krieg per Glanztat zur Ecke. Danach hatte Bad Bolls Trainer Manuel Doll ein glückliches Händchen bei seiner Einwechslung von Hansjörg Aust. Drei Minuten später stand dieser goldrichtig nach einem statten Schuss von Alessandro Nicastro, den Torhüter Andreas Krieg nicht festhalten konnte und staubte zum 3:2 Führungstreffer für den TSV Bad Boll ab (72.). Doch auch dieser Treffer brachte keine Ruhe in das Bad Boller Spiel. Zunächst kam der Gast zu einem Aluminumtreffer nach einem verunglückten Flankenversuch (74.), ehe in der 81. Minute dann doch noch der 3:3 Ausgleichstreffer für Germania Bargau fiel. Der Gastgeber warf in den jetzt noch verbleibenden gut zehn Minuten alles nach vorne und wollte mit aller Macht den Sieg. Nur eine Minute nach dem Bargauer Ausgleich brannte es im Strafraum der Gäste lichterloh, nach einer Flanke von Pascal Hartmann kam zuerst Hansjörg Aust zum Schuss und danach nochmals Alessandro Nicastro, beide scheiterten knapp (82.). In der 84. Minute parierte Torhüter Andreas Krieg einen Seitfallzieher von Max Pradler und den Nachschuss von Matthias Aust. Die nicht mehr geglaubte Entscheidung dann kurz vor dem Schlusspfiff. Wieder war Pascal Hartmann nicht zu halten, diesmal verwandelte Max Pradler seinen klugen Querpass mit seinem dritten Treffer zum vielumjubelten 4:3 Führungstreffer (89.), ehe in der Schlussminute nach Vorarbeit von Bruder Sebastian Aust Hansjörg Aust mit seinem zweiten Treffer den 5:3 Endstand herstellte.

TSV Bad Boll: Lache, Philipp, Ammon, Kivotidis, Topolovec, Sebastian Aust, Persch (63. Nicastro), Jux (69. Hansjörg Aust), Falzone (83. Matthias Aust), Zuljevic (59. Hartmann), Pradler.

Schiedsrichter: Can Daler; Zuschauer: 100

Sonntag, 2. Juni 2019 TSV Bad Boll II gegen Croatia Geislingen 3:1 (2:1), Tore: Moritz Müller (2), Max Winkler

Vorschau:

Im letzten Punktspiel der Saison 18/19 am kommenden Samstag beim SV Ebersbach benötigt der TSV Bad Boll wenigstens einen Punkt, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen und den Relegationsplatz zu vermeiden.

Samstag, 8. Juni 2019 SV Ebersbach gegen TSV Bad Boll, Anspiel 17:00 Uhr

TSV Bad Boll II - spielfrei


„Wir für unsere Region“ – FC Heidenheim hat bereits knapp 100 offizielle Vereinsfreundschaften mit Amateurvereinen geschlossen
24.05.2019

„Wir für unsere Region“ – FC Heidenheim hat bereits knapp 100 offizielle Vereinsfreundschaften mit Amateurvereinen geschlossen

1. Mannschaft

Der 1. FC Heidenheim 1846 hat sich zum Ziel gesetzt, Freundschaften mit Fußballvereinen aus dem Amateurbereich zu schließen. mehr lesen >

 
24.05.2019

„Wir für unsere Region“ – FC Heidenheim hat bereits knapp 100 offizielle Vereinsfreundschaften mit Amateurvereinen geschlossen

1. Mannschaft
„Wir für unsere Region“ – FC Heidenheim hat bereits knapp 100 offizielle Vereinsfreundschaften mit Amateurvereinen geschlossen

Der 1. FC Heidenheim 1846 hat sich zum Ziel gesetzt, Freundschaften mit Fußballvereinen aus dem Amateurbereich zu schließen. Ob aus der Region Heidenheim, dem gesamten Ostalbkreis, dem Alb-Donau-Kreis oder dem bayrischen Nachbarland - wir möchten unsere Erfahrungen vom Weg von der Landesliga in die 2. Bundesliga an Euch weitergeben.

 

Gemeinsam mit seinem Hauptsponsor, der PAUL HARTMANN AG, sowie seinem Platin-Sponsor McCulloch hat der 1. FC Heidenheim 1846 Mitte März 2018 die Initiative »Wir für unsere Region« ins Leben gerufen. Bis Mitte Mai 2019 sind aus zahlreichen Gesprächen mit Vereinsverantwortlichen aus der Region bereits knapp 100 offizielle Freundschaften hervor gegangen.

 

Die Amateurfußballvereine werden dabei zum Start der Vereinsfreundschaft mit einem hochwertigen Spielball sowie Warmlaufshirts aus der Teamwear von FCH Ausrüster Nike ausgestattet. Außerdem erfolgen regelmäßige Einladungen zu Heimspielen in der Voith-Arena oder Gewinnspiele. Für die kommenden Monate sind Infoveranstaltungen und Workshops zu Themen wie Vereinsorganisation, Nachwuchsarbeit, Greenkeeping sowie Pressearbeit geplant, zu denen der FCH seine Vereinsfreunde einladen wird.

Zudem erhalten die Vereinsfreunde einmal jährlich die Möglichkeit an der Vergabe eines Testspiels im Rahmen der Sommervorbereitung gegen die FCH Profis teilzunehmen, bei dem sämtliche Erlöse dem gastgebenden Vereinsfreund zugutekommen. Den Zuschlag in der Sommervorbereitung 2019/20 hat die TSG Ehingen erhalten. Das Freundschaftsspiel wird am 30. Juni, um 16:00 Uhr auf seinem Sportgelände in Ehingen stattfinden.


„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Vereinsfreundschaften auf so großen Zuspruch treffen. Die Anzahl von knapp 100 Vereinsfreunden aus Heidenheim und unserer ganzen Region macht mich stolz und bestätigt uns alle beim FCH in unserem Ansatz, dass Profi- und Amateurfußball wunderbar voneinander profitieren können“, zieht der FCH Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald ein erstes positives Zwischenfazit nach nun über 12 Monaten. Zuvor wurde in langer Vorbereitungszeit intensiv an einer zielgerichteten und für die Amateurvereine gewinnbringenden Initiative gearbeitet.
 


21.05.2019

Bad Boll muss einen Dämpfer wegstecken

1. Mannschaft

Die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll kamen bei ihrer 2:4-Niederlage bei Aufsteiger FV Sontheim zunächst gut in die für den Klassenerhalt wichtige Partie und gingen folgerichtig nach einem schönen Spielzug in der 16. Minute durch Pradler mit 1:0 mehr lesen >

 
21.05.2019

Bad Boll muss einen Dämpfer wegstecken

1. Mannschaft

Die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll kamen bei ihrer 2:4-Niederlage bei Aufsteiger FV Sontheim zunächst gut in die für den Klassenerhalt wichtige Partie und gingen folgerichtig nach einem schönen Spielzug in der 16. Minutedurch Pradler mit 1:0 in Führung. Der Gastgeber zeigte sich wenig beeindruckt und glich nur 2 Minuten später durch Mattick zum 1:1 aus. Dieser Treffer brachte den Gast aus Bad Boll völlig aus dem Konzept. Sontheim übernahm vor 150 Zuschauern die Initiative und kam zu mehreren guten Einschussmöglichkeiten. Renner und Kentiridis scheiterten an Bad Bolls Torhüer Lache in der 20. und in der 27. Minute. In der 39. Minute klärete Bad Bolls Topolovec für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Linie. Bad Boll hatte seine beste Chance in der 37. Minute, als Kivotidis per Kopf nach einer Hartmann-Flanke am Sontheimer Pfosten scheiterte. So wurden mit 1:1 die Seiten gewechselt.

In der 56. Minute erzielte der Gastgeber aus stark abseitsverdächtiger Position durch Schmnid die 2:1-Führung. Bad Boll hatte in der 58. Minute die Ausgleichchance nach einem weiten Einwurf durch Ammon und einer Kopfballverlängerung von Hartmann. Doch letztlich fischte Sontheims Torhüter Manuel Renner die Direktabnahme von Topolovec aus dem Eck. Sontheim drückte immer mehr auf die Entscheidung. Zunächst konnte Keeper Lache in der 60. Minute gegen Mattick und nur eine Minute später gegen Kastler klären, wiederum eine Zeigerumdrehung später rettete Topolovec gegen Ertle einmal mehr auf der Torlinie. In der 65. Minute fiel die Vorentscheidung. Wiederum aus abseitsverdächtiger Position erzielte Keniridis das 3:1. In der 78. Minute folgte ein Foulelfmeter für die Platzherren, den Gentner sicher zum 4:1 verwandelte. Vier Minuten später konnte sich Bad Bolls Kapitän Sebastian Aust im gegnerischen Strafraum durchsetzen, Torhüter Renner bekam seine Fingerspitzen noch an den Ball. Beim Abpraller wurde allerdings Hartmann regelwidrig am Einschuss gehindert, den jetzt auf Bad Boller Seite fälligen Foulelfmeter verwandelte der eingewechselte Zuljevic zum 4:2 Endstand.

TSV Bad Boll: Lache - Philipp (55. Jux), Ammon (68. Zuljevic), Topolovec, S. Aust, Kivotidis, Persch (46. Martorelli), H. Aust (61. Falzone), Pradler, Nicastro, Hartmann.

Sonntag, 19. Mai 2019 TSV Eschenbach II - TSV Bad Boll II 1:0 (0:0)

Vorschau:

Sonntag, 26. Mai 2019 TSV Bad Boll - TSV Blaustein, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 26. Mai 2019 TSV Bad Boll II - TV Eybach, Anspiel 13:00 Uhr


13.05.2019

Der Abstiegskampf geht weiter

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll ist durch eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den TSV Weilimdorf wieder näher an die Abstiegsplätze herangerückt. mehr lesen >

 
13.05.2019

Der Abstiegskampf geht weiter

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll ist durch eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den TSV Weilimdorf wieder näher an die Abstiegsplätze herangerückt. Weil die Konkurrenz punktete, ist vor den letzten vier Saisonspielen auch der Direktabstieg noch ein Thema im Erlengarten. „Wir hätten mit einem Sieg heute einen Meilenstein machen können“, erklärte ein enttäuschter Spieler-Co-Trainer Fabian Ammon. Drei Punkte wären für den TSV Bad Boll gegen die ohne Goalgetter Carmine Pescione angetretenen Gäste bei mehr Effizienz durchaus möglich gewesen. „Aber wir machen zu wenig aus unseren Chancen“, haderte Ammon, „wenn wir in Führung gehen, läuft das Spiel anders“. Die Partie begann mit einer hitzigen Anfangsphase, nach etwas mehr als einer Viertelstunde holte Schiedsrichter Bernhard Badstuber bereits die beiden Spielführer zu sich und beruhigte fortan die Gemüter mit einer konsequenten Ahndung der Zweikampfführung. Pascal Hartmann hatte in der 20. Minute nach Pass von Sebastian Aust die erste Möglichkeit, doch Weilimdorfs Torhüter Dominik Ferdek fuhr noch rechtzeitig das Bein aus. Hartmann revanchierte sich acht Minuten später mit der Vorarbeit auf Aust. Der Kapitän schob den Ball an Ferdek, aber auch ganz knapp am Pfosten vorbei. Kurz nach dem Seitenwechsel vergab Max Pradler per Kopf die nächste gute Gelegenheit. „Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag stimmte überhaupt nicht“, sagte Ammon, „das Gegentor passte dann zum unglücklichen Spielverlauf.“ Weilimdorfs Kapitän Güney Comert trat einen Standard in den Bad Boller Strafraum. Alessandro Nicastro verlängerte den Ball über Ammon hinweg, ein Weilimdorfer köpfte zum 0:1 ein (52.). „Den Freistoß überhaupt zu verursachen, war schon unnötig, der Gegner stand bei der Aktion mit dem Rücken zum Tor“, kritisierte Ammon. Trainer Manuel Doll wechselte danach offensiv und lockerte mehr und mehr die Defensive. Der eingewechselte Martin Jux hob den Ball über Torhüter Ferdek, doch Ex-Profi Tobias Weis köpfte das Spielgerät rechtzeitig aus dem Weilimdorfer Gefahrenbereich (70.). Jux setzte in der Schlussphase noch einen Volleyschuss knapp neben das Tor, ein Seitfallzieher von Hartmann ging drüber. Dann hatten die Gäste den knappen Vorsprung einigermaßen clever ins Ziel gebracht. Für das Saisonfinale ist Ammon trotzdem positiv gestimmt: „Die Qualität ist da, das hat man auch heute gesehen. Wir spielen jetzt drei Mal gegen direkte Konkurrenten, gegen die wir in der Vorrunde alle gewonnen haben.“ Kann der TSV Bad Boll diese Serie wiederholen, dürfte der Klassenerhalt unter Dach und Fach sein.

TSV Bad Boll: Lache – Philipp, Kivotidis (84. Falzone) Topolovec, Ammon, Nicastro, H. Aust (62. Jux), Persch (65. M. Aust), S. Aust, Hartmann, Pradler (78. Zuljevic).

Sonntag, 12. Mai 2019 TSV Bad Boll II gegen TSV Schlierbach 6:3 (2:2) Torschützen: Ayhan Soylu (3), Pascal Greschner, Umut Sat, Elmas Patkovic

Vorschau:

Sonntag, 19. Mai 2019 FV Sonzheim/Brenz gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 19. Mai 2019 TSV Eschenbach II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


06.05.2019

Boll fast mit Last-Minute-Sieg

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll holte sich beim Landesligaspitzenclub TSV Oberensingen einen hochverdienten Auswärtspunkt, der im Kampf um den Klassenerhalt für die Gäste noch ganz wichtig werden kann.mehr lesen >

 
06.05.2019

Boll fast mit Last-Minute-Sieg

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll holte sich beim Landesligaspitzenclub TSV Oberensingen einen hochverdienten Auswärtspunkt, der im Kampf um den Klassenerhalt für die Gäste noch ganz wichtig werden kann. Nimmt man die gesamte Spielzeit so war das Unentschieden leistungsgerecht, die erste Halbzeit, insbesondere die ersten 20 Minuten, ging klar an den TSV Oberensingen, der in dieser Phase eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte, warum der Aufsteiger aus der Bezirksliga einen Spitzenplatz in der aktuellen Landesligatabelle einnimmt. Der TSV Bad Boll kam auf dem Oberensinger Rasenplatz zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Die frühe Quittung folgte bereits in der achten Spielminute. Nach einem Eckball von der rechten Seite parierte Bad Bolls Torhüter Lache den Kopfball von Özkahraman, musste dann aber den Nachschuss von Burkhardt zum 1:0 passieren lassen. In der 15. Minute brannte es wieder lichterloh im Bad Boller Strafraum. Tokic tauchte nach schönem Zuspiel alleine vor Torhüter Lache auf. Der Bad Boller Torspieler blieb lange stehen und fischte dem Oberensinger Angreifer den Ball im allerletzten Moment vom Fuß und verhinderte somit den zweiten Treffer Oberensingens. Danach bekam der Gast aus Bad Boll die Partie etwas besser in den Griff und kam in der 37. Minute zu einer ganz dicken Torchance. Persch bediente per Freistoßflanke Pradler im Zentrum des Oberensinger Strafraumes. Der Bad Boller Torjäger traf den Ball nicht voll, so konnte Oberensingens Torhüter Sahin abwehren. In der 44. Minute musste der Oberensinger König wegen wiederholtem Foulspiel mit der gelb-roten Karte den Platz verlassen, was dem TSV Bad Boll eine zweite Halbzeit in Überzahl bescherte. Trainer Doll wechselte in der Pause zweimal, um den Druck auf Oberensingen zu erhöhen. Diese Maßnahme sollte aufgehen. In der 52. Minute kam Philipp auf der linken Bad Boller Angriffseite zum Flanken, Sebastian Aust nahm den Ball in vollem Tempo aus halbrechter Position volley und traf unhaltbar zum 1:1 Ausgleich aus 12 Metern. Bad Boll war jetzt hellwach und wollte mehr als nur diesen einen Punkt. Philipp zwang Torhüter Sahin nach einem Falzone-Pass zu einer Glanzparade (58.), Hansjörg Aust setzte einen Kopfball knapp neben das Tor (64.), Falzone scheiterte mit seinem 20-Meter Kracher wieder am Schlussmann der Gastgeber (65.). In der 72. Minute wieder Falzone, diesmal strich der satte Schuss knapp über die Querlatte, ehe Persch mit seinem Schuss aus 25 Metern ebenfalls nur um Zentimeter das Tor verfehlte (89.). Die allerbeste Chance des TSV Bad Boll dann in der Schlussminute. Falzone leitete den Angriff ein, sein Rückpass erreichte im Zentrum Jux, dessen an dessen Schuss aus 10 Metern Sahin noch irgendwie die Fingerspitzen brachte, den Nachschuss von Matthias Aust kratzte ein Oberensinger Abwehrspieler für seinen geschlagenen Torhüter von der Torlinie und verhinderte damit den Last-Minute Siegtreffer des TSV Bad Boll.

TSV Bad Boll: Lache, Philipp, Ammon (46. Jux), Kivotidis, Nicastro, Martorelli (46. Falzone), Hartmann, Persch, Sebastian Aust, Hansjörg Aust (77. Matthias Aust), Pradler.

Schiedsrichter: Achim Mauz; Zuschauer: 150 

Sonntag, 5. Mai 2019 TSGV Albershausen II gegen TSV Bad Boll II, Endstand 5:6 (1:4), Tore: Moritz Müller (3), Tobias Metzinger, Mirko Traballano, Philipp Rapp.

Vorschau:

Sonntag, 12. Mai 2019 TSV Bad Boll gegen TSV Weilimdorf, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 12. Mai 2019 TSV Bad Boll II gegen TSV Schlierbach, Anspiel 13:00 Uhr


28.04.2019

Wichtige Punkte im Abstiegskampf

1. Mannschaft

Vor allem in der ersten Halbzeit war dem TSV Bad Boll der Respekt und die daraus resultierende Nervosität vor dem im Hinspiel (1:6 Niederlage für Bad Boll) überragenden auftretenden Gegner anzumerken.mehr lesen >

 
28.04.2019

Wichtige Punkte im Abstiegskampf

1. Mannschaft

Vor allem in der ersten Halbzeit war dem TSV Bad Boll der Respekt und die daraus resultierende Nervosität vor dem im Hinspiel (1:6 Niederlage für Bad Boll) überragenden auftretenden Gegner anzumerken. So gelang in den ersten 45 Minuten wenig auf Seiten der Gastgeber. Bad Bolls Trainer Manuel Doll musste die gesperrten Stammspieler Sebastian Aust und Damir Topolovec erstezen. Für die beiden rückten Matthias Aust und Devid Philipp in die Startformation. Die erste Schrecksekunde für den Gastgeber bereits in der 13. Spielminute. Vrabac tauchte nach Pass in die Schnittstelle der Bad Boller Viererkette alleine vor Torhüter Lache auf, der Bad Boller Schlussmann parierte souverän. Danach war dann der TSV Bad Boll am Drücker. In der 20. Minute setzte Hansjörg Aust mit einem Rückpass von der Grundlinie Pradler in Szene, der aus 11 Metern den Ball aber nicht voll traf. Eine Minute später dann aber doch die 1:0 Führung. Freistoß aus 20 Metern in zentraler Position. Hansjörg Aust anstatt mit einem Direktschuss mit exaktem Zuspiel zu Persch, der aus 12 Metern unhaltbar traf. In der 27. Minute ein herrlicher Bad Boller Konter. Hansjörg Aust lief alleine auf NAFI-Torhüter Kop zu, doch der Stuttgarter Schlussmann verhinderte mite einer herrlichen Parade den zweiten Bad Boller Treffer. Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich. Wieder nach Pass in die Schnittstelle der Bad Boller Viererkette. Yesildaglar scheiterte zunächst am hervorragend haltenden Lache, der Ball prallte zurück und vom Schützen dann ins Bad Boller Tor zum 1:1. Kivotidis hätte den TSV Bad Boll noch vor der Pause in Führung bringen können, zögerte jedoch in aussichtsreicher Position vor dem Gästetor zu lange. Der zweite Durchgang zeigte dann einen besseren TSV Bad Boll, der vor allem konditionell den Gäste immer mehr überlegen wurde. Diese blieben aber durch gelegentliche Gegenstöße gefährlich. In der 50. Minute setzte Bad Bolls Hartmann Hansjörg Aust in Szene, der überließ den Ball Pradler, der überlegt aus 8 Metern zum 2:1 einschob. Fünf Minuten später zeigte Bad Bolls Torhüter Lache seine Klasse bei einem Schuss von Hörger. In der 60. Minute war es wieder Lache, der seine Farben im Spiel hielt und mit einer herrlichen Parade gegen einen 20 Meter Kracher von Vrabac Schlimmeres verhinderte. Die Vorentscheidung dann in der 62. Minute. Persch mit herrlichem Pass aus dem Mittelkreis zu Matthias Aust, der wiederrum mit einem genauen Querpass die Vorarbeit zu Pradlers 3:1 aus 8 Metern in zentraler Position leistete. Den Sack endgültig zu machte in der 72. Minute dann Matthias Aust. Nach Balleroberung im Mittelfeld gewann er das Laufduell gegen seinen Gegenspieler und schob gegen den herauseilenden Torhüter Kop überlegt zum 4:1 Endstand ein, der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht.

TSV Bad Boll: Felix Lache, Devid Philipp, Anastasios Kivotidis, Fabian Ammon, Pascal Hartmann, Alexander Persch (76. Atif Duman), Hansjörg Aust (70. Fabian Falzone), Matthias Aust (80. Umut Sat), Alessandro Niccastro, Tino Martorelli, Max Pradler (84. Daniel Zuljevic).

Zuschauer: 70; Schiedsrichter: Knut Krimmer (Schwäbisch Hall)

Sonntag, 28. April 2019 TSV Bad Boll II gegen TSG Salach II Endstand 5:3 (1:1)

Torschützen: Elmas Patkovic, Ayhan Soylu, Malte Wittlinger, Saidy Ebrima, Tobias Metzinger

TSV Bad Boll II: Pascal Greschner; Eric Schönberger, Hendrik Lutz, Tobias Metzinger, Marc Metzinger, Moritz Eisele, Moritz Müller, Ayhan Soylu, Mirko Traballano, Manuel Pfizenmaier, Elmas Patkovic; Alexander Haug, Patrick Enamorado, Ebrima Saidy, Moritz Schöllkopf, Malte Wittlinger, Markus Rieker 

Vorschau:

Samstag, 4. Mai 2019 TSV Oberensingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 5. Mai 2019 TSGV Albershausen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr

Sonntag, 12. Mai 2019 TSV Bad Boll gegen TSV Weilimdorf, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 12. Mai 2019 TSV Bad Boll II gegen TSV Schlierbach, Anspiel 13:00 Uhr

  


15.04.2019

Weiterer Sieg gegen Aufstiegsaspiranten

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll erfreute seine mitgereisten Fans auf den Fildern mit fast einer Spielkopie des Sieges über den Tabellenführer TSG Hofherrnweiler in der Vorwoche.mehr lesen >

 
15.04.2019

Weiterer Sieg gegen Aufstiegsaspiranten

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll erfreute seine mitgereisten Fans auf den Fildern mit fast einer Spielkopie des Sieges über den Tabellenführer TSG Hofherrnweiler in der Vorwoche. Tabellenzweiter und Aufstiegskandidat gegen Tabellenzwölften und Abstiegskandidat. Haushoher Favorit gegen krassen Aussenseiter und der Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff des hervorragend leitenden Schiedsrichters Özgür Tan aus Ulm. Dazu nach gelb / roter Karte gegen Devid Philipp die komplette zweite Halbzeit mit einem Mann Unterzahl. Bad Boll kam hochmotiviert aus den Kabinen. Manuel Doll, der auch in der kommenden Saison Trainer beim TSV Bad Boll bleiben wird, entschied sich für dieselbe Formation und Startelf wie in der Vorwoche. Diese Taktik ging voll auf. Bad Boll mit hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft agierte aus einer kompakten Defensive. Mit dieser vielbeinigen Abwehr kamen die spielstarken Gastgeber über die gesamte Spielzeit überhaupt nicht zurecht. So blieben klare Torchancen auf beiden Seiten im ersten Durchgang Mangelware. Die beste Möglichkeit hatte der Gastgeber aus Bonlanden. Nach Flanke von Mike Baradel köpfte Ugur Yilmaz in zentraler Position knapp neben den Bad Boller Torpfosten (18.) Ein weiterer Versuch in der 31. Minute mit einem Schlenzer aus halbrechter Position durch Nico Presthofer war für Bad Bolls Torhüter Felix Lache kein Problem. Dann die 44. Minute. Der bereits gelb vorbestrafte Bad Boller Devid Philipp brachte seinen Gegenspieler im Laufduell zu Fall und musste den Platz per Ampelkarte vorzeitig verlassen. Bad Boll kompensierte den einen Mann Unterzahl geschickt, Bonlanden erhöhte zwar den Druck, doch klare Möglichkeiten blieben weiterhin Mangelware. Die 150 Zuschauer im Stadion an der Humboldtstrasse sahen weiterhin eine ausgeglichene Partie, in die der TSV Bad Boll immer besser hineinfand. Die erste gute Möglichkeit für den Gast hatte Max Pradler, der von der Straraumgrenze zentral knapp über die Querlatte zielte. Bonlanden kam in der 61. Minute durch einen Kopfball von Nico Presthofer zu einer weiteren Möglichkeit, Torhüter Lache parierte im Nachfassen. Dann in der 73. Minute das erste richtig dicke Ausrufezeichen des Gastes aus Bad Boll. Fabian Ammon mit einem langen Einwurf von der rechten Angriffseite in den Bonlandener Strafraum auf Sebastian Aust, der per Kopfballablage auf Alexander Persch, der aus 16 Metern volley und Vollspann abzog und Bonlandens Torhüter Luca Wiedmann zu einer Glanztat per Reflexbewegung zwang. Wäre das zentrale Geschoss einen Meter links oder rechts eingeschlagen hätte der Keeper der Gastgeber wohl keine Chance gehabt, die Bad Boller Führung zu verhindern. Diese Führung wurde dann aber in der 82. Minute doch noch wahr. Kapitän Sebastian Aust erzielte mit einem direkt verwandelten Freistoß aus gut 30 Metern per Traumtor unter die Latte des SV Bonlanden das 0:1. Der Gastgeber warf jetzt alles nach vorne um wenigstens noch einen Punkt zu sichern. Daraus resultierten aber keine weiteren Chancen. Im Gegenteil. Nach einem Bad Boll Konter bediente der eingewechselte Martin Jux per exakter Flanke Max Pradler, dessen Volleyabnahme entschärfte wieder Luca Wiedmann per Glanzparade. Kurz vor dem Schlusspfiff gewann Matthias Aust das Laufduell gegen seinen Gegenspieler, auch er fand im herauseilenden Wiedmann seinen Meister. So blieb es am Ende bei einem alles in allem verdienten Bad Boller Auswärtssieg. Der TSV Bad Boll hat an Ostern Pause, ehe das Favoritenschaulaufen für die Bad Boller Fußballer weitergeht. Nach Platz 1 (Hofherrnweiler) und Platz 2 (Bonlanden) warten jetzt mit dem SC Geislingen, NAFI Stuttgart und dann der TSV Oberensingen drei weitere Mannschaften aus dem ersten Tabellendrittel in den kommenden drei Punktspielen auf die Schützlinge von Trainer Manuel Doll.  

TSV Bad Boll:

Lache, Kivotidis (56. Niccastro), Topolovec, Ammon, Philipp, Martorelli (56. Jux), Sebastian Aust (86. Matthias Aust), Hansjörg Aust, Hartmann, Persch, Pradler (90. Falzone).

Schiedsrichter: Özgür Tan (Ulm); Zuschauer: 150

Tor: 0:1 Sebastian Aust (82.); Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte Devid Philipp (TSV Bad Boll / 44. Minute)

Sonntag, 14. April 2019 Türk.SV Donzdorf JC gegen TSV Bad Boll II Endstand 2:2 (0:2), Tore: Elmas Patkovic, Philipp Rapp

Vorschau:

Mittwoch, 24. April 2019 TSV Bad Boll gegen SC Geislingen, Anspiel 18:30 Uhr

Sonntag, 28. April 2019 TSV Bad Boll gegen N.A.F.I. Stuttgart, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 28. April 2019 TSV Bad Boll II gegen TSG Salach II, Anspiel 13:00 Uhr


08.04.2019

Sieg gegen den Tabellenführer

1. Mannschaft

Der krasse Aussenseiter TSV Bad Boll ringt den haushohen Favoriten TSG Hofherrnweiler im Bad Boller Bollwerkstadion nieder. Tabellenführer und Aufstiegstopfavorit gegen den Abstiegskandidaten aus Bad Boll.mehr lesen >

 
08.04.2019

Sieg gegen den Tabellenführer

1. Mannschaft

Der krasse Aussenseiter TSV Bad Boll ringt den haushohen Favoriten TSG Hofherrnweiler im Bad Boller Bollwerkstadion nieder. Tabellenführer und Aufstiegstopfavorit gegen den Abstiegskandidaten aus Bad Boll. Viel deutlicher gehen Unterschiede vor einer Partie nicht. Als beide Mannschaften auf dem Platz standen, war allerdings von diesen Unterschieden nichts mehr zu merken. Bad Boll investierte alles und war vor allem in der ersten Halbzeit die bessere und die spielbestimmende Mannschaft. Daraus resultierend kam der Gastgeber zu mehreren Möglichkeiten für die Führung vor der Pause. Bereits in der 4. Spielminute entschied Bad Bolls Kapitän Sebastian Aust ein Laufduell für sich, traf aber aus 16-Metern in sehr guter Schussposition den Ball nicht voll, Hofherrnweilers Torhüter Landgraf konnte klären. Pradler setzte den Ball fünf Minuten später zentral aus 12 Metern über das Tor. Die erste Gelegenheit für den Gast in der 18. Minute. Bad Bolls Devid Philipp klärte die hohe Hereingabe per Kopf mit wirklich allerletztem Einsatz vor zwei einschussbereiten Angreifern des Tabellenführers. Danach war wieder der Gastgeber am Drücker. Hansjörg Aust zog aus 18 Metern aus der Drehung ab, der Ball kam genau auf den Torhüter, so hatte Landgraf keine Mühe (22.). Langer Abschlag von Bad Bolls Torhüter Felix Lache. Die Abwehr der Gäste war für einen kurzen Moment nicht im Bilde, Sebastian Aust konnte den aufgesetzten Ball erlaufen und verfehlte mit seinem Schuss aus halbrechter Position um Zentimeter das lange Eck (30.) Danach Schrecksekunde im Bollwerkstadion. Der Gästespieler Patrick Faber musste ohne Einwirkung eines Bad Boller Gegenspielers mit Verdacht auf Achillessehnenriss ins Krankenhaus gebracht werden (von hier aus wünscht der TSV Bad Boll dem Spieler gute und schnelle Genesung). Kurz vor dem Halbzeitpfiff zwang Hansjörg Aust mit einem satten 20-Meter Schuss Landgraf zur nächsten Parade. Direkt nach der Pause hatte der Tabellenführer seine beste Phase und man konnte hierbei deutlich erkennen, welches enorme Potential in der Mannschaft des Aalener Vorortes steckt. Nach Bad Boller Ballverlust im Spielaufbau überbrückte der Ligaprimus schnell und kam durch Pascal Weidl nach einem sehenswerten Angriff zu einem Querlattentreffer. Bad Boll zeigte sich hierdurch wenig beeindruckt. Sebastian Aust und Max Pradler waren im Strafraum der TSG nicht vom Ball zu trennen, beide Male verhinderte die vielbeinige Gästeabwehr Schlimmeres (50.). Anastasios Kivotidis zwang TSG-Torhüter Landgraf mit einem herrlichen 30-Meter Kracher zu seiner nächsten Glanztat (64.). Hofherrnweiler hatte in der 76. Minute noch eine Großchance zur Führung. Nach einem Eckball von der rechten Seite kam Marco Ganzenmüller frei zu Kopfball, zielte aber um Zentimeter über das Bad Boller Gehäuse. Als alle Akteure und Zuschauer sich bereits mit dem torlosen Unentschieden abgefunden hatten kam doch noch die Entscheidung zu Gunsten des Gastgebers, der sich endlich für seinen tollen Einsatz, Kampfes- und Siegeswillen belohnte. Fabian Ammon mit langem Einwurf auf Höhe des Hofherrnweiler Strafraum. Pascal Hartmann mit exakter Kopfballverlängerung auf den mitaufgerückten Damir Topolovec, der den Ball volley und unhaltbar zum 1:0 in die Maschen des Gästetores jagte (89.). Nach einer schier nicht enden wollenden Nachspielzeit, in der der Gast von der Ostalb alles nach vorne warf, stand nach 95 Minuten der vielumjubelte erste Bad Boller Punktspielsieg seit dem 18. November des letzten Jahres fest. Ein Sieg, der aufgrund des großen Engagement und eines herausragenden Siegeswillen der Bad Boller Akteure auch absolut in Ordnung geht.

TSV Bad Boll:

Lache, Kivotidis (84. Matthias Aust), Philipp, Ammon, Martorelli (75. Falzone), Topolovec, Persch (71. Niccastro), Sebastian Aust (67. Jux), Hartmann, Hansjörg Aust, Pradler.

Zuschauer: 100, Schiedsrichter: Raimund Bailer

Sonntag, 07.04.2019 TSV Bad Boll II gegen 1. FC Eislingen II, Endstand 3:3 (2:2), Tore: Kim-Luca Quattrone, Ebrima Saidy, Ayhan Soylu

Vorschau:

Samstag, 13. April 2019 SV Bonlanden - TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 14. April 2019 Türk. SV Donzdorf - TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


11.03.2019

Derby gegen Geislingen abgesagt

1. Mannschaft

Das für den vergangenen Sonntag angesetzte Lokalderby gegen den SC Geislingen fiel dem Sturm "Eberhard" zum Opfermehr lesen >

 
11.03.2019

Derby gegen Geislingen abgesagt

1. Mannschaft

Das für den vergangenen Sonntag angesetzte Lokalderby gegen den SC Geislingen fiel dem Sturm "Eberhard" zum Opfer. Schiedsrichter Kurz aus Vaihingen/Enz musste aufgrund der iregulären Bedingungen die Begegnung absagen, zudem hat sowohl für den SC Geislingen als auch für den TSV Bad Boll dieses Spiel eine enorme Bedeutung.

Der TSV Bad Boll II gewann unter seinem neuen Trainer Alexander Haug das Spiel gegen den TSGV Hattenhofen mit 9:0. Die Torschützen dieser Begegnung waren Kim-Luca Quattrone (4), Ayhan Soylu, Hendrik Lutz, Moritz Müller (2) und Marc Metzinger.

Vorschau:

Freitag, 15. März 2019 TSV Weilheim - TSV Bad Boll, Anspiel 19:00 Uhr

Sonntag, 17. März 2019 TSG Zell u.A. II - TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


Erfolgserlebnis baut Bad Boll auf
04.03.2019

Erfolgserlebnis baut Bad Boll auf

1. Mannschaft

Ein Happy End in der Nachspielzeit gab es für die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll beim „Grand ohne vier“.mehr lesen >

 
04.03.2019

Erfolgserlebnis baut Bad Boll auf

1. Mannschaft
Erfolgserlebnis baut Bad Boll auf

Ein Happy End in der Nachspielzeit gab es für die Landesliga-Fußballer des TSV Bad Boll beim „Grand ohne vier“ – schließlich fehlten der verletzte Devid Philipp sowie die drei nach einer gelb-roten Karte gesperrten Sebastian Aust, Anastasios Kivotidis und Pascal Hartmann im ersten Punktspiel beim hohen Favoriten TSGV Waldstetten. Nach einem Eckball von Winterneuzugang Duman schaltete Hansjörg Aust am schnellsten und erzielte in Minute 90.+2 aus zehn  Metern den verdienten 1:1-Ausgleich für seinen TSV Bad Boll. Davor hatten die Gäste vor 100 Zuschauern über die gesamte Spielzeit eine starke kämpferische und läuferische Leistung gezeigt.

Die Partie nahm schnell Fahrt auf. In der 10. Minute kam der Waldstetter Marcel Waibel nach einem Pass in die Tiefe in Ballbesitz. Nach seinem Querpass zu Jonas Kleinmann erzielte dieser das frühe 1:0 aus zentraler Position im Bad Boller Strafraum. Allerdings hätte der Treffer nicht zählen dürfen, da der passgebende Waibel zuvor klar im Abseits gestanden hatte. Bad Boll zeigte sich in der Folgezeit weder durch den Rückstand noch durch die Fehlentscheidung von Schiedsrichter Gregor Wiederrecht beeindruckt und kam noch im ersten Durchgang der Partie zu zwei gute Ausgleichsmöglichkeiten durch Max Pradler (24.) und Hansjörg Aust (43.), doch es blieb bei der Führung der Platzherren.

Bad Boll kam hellwach aus der Pause und drückte sofort weiter auf den Ausgleich. Eine flache Hereingabe von Max Pradler verpasste Daniel Zuljevic nur um eine Fußspitze (46.). In der 50. Minute kam der Waldstetter Jannik Kurfess nach einem gewonnenen Laufduell zu einem Heber über den herauslaufenden Bad Boller Torhüter Felix Lache. Das Geburtstagskind Alexander Persch klärte für seinen Keeper per Kopf zur Ecke. Die bis dahin beste Bad Boller Chance sahen die Zuschauer in der 53. Minute. Fabian Falzone gefiel mit schönem Rückpass auf Matthias Aust, der TSGV-Torhüter Bernd Stegmaier mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze zu einer Glanzparade zwang.

Waldstetten kam zu weiteren Möglichkeiten in der 69. und 70. Minute, beide Male der Marke Hochkaräter. Zunächst klärte Allesandro Nicastro vor zwei einschussbereiten TSGV-Angreifern, ehe Torhüter Felix Lache mit einer Glanzparade gegen den allein vor ihm auftauchenden Jannik Rummel den zweiten Treffer der Gastgeber verhinderte. In der Nachspielzeit hatten sich dann alle Spieler im Waldstettener Straum versammelt, der Duman-Eckball fand in Hansjörg Aust seinen Abnehmer, der den späten und vielumjubelten Ausgleich erzielte.

Der TSV Bad Boll kann mit diesem Remis im harten Abstiegskampf gegen eine starke Waldstettener Mannschaft sehr gut leben und freut sich nun mit diesem kleinen Erfolgserlebnis im Rücken auf die nächste schwere Aufgabe. Am kommenden Sonntag gastiert der gut platzierte Lokalrivale Sportclub Geislingen zum Derby im Bad Boller Erlengarten. (Adolf Schöllkopf)

TSV Bad Boll: Lache – Nicastro (85. Duman), Topolovec, Ammon, Persch, Falzone, Jux (60. Martorelli), Matthias Aust (72. Sat), Hansjörg Aust, Zuljevic, Pradler.

Vorschau:

Sonntag, 10. März 2019 TSV Bad Boll - SC Geislingen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 10. März 2019 TSV Bad Boll Ii - TSGV Hattenhofen, Anspiel 13:00 Uhr


Vorbereitung auf den Abstiegskampf
08.02.2019

Vorbereitung auf den Abstiegskampf

1. Mannschaft

Am 2. Februar gab es zur Abwechslung in der Vorbereitung mal eine etwas andere Art von Training - Kickboxen.mehr lesen >

 
08.02.2019

Vorbereitung auf den Abstiegskampf

1. Mannschaft
Vorbereitung auf den Abstiegskampf

Am 2. Februar gab es zur Abwechslung in der Vorbereitung mal eine etwas andere Art von Training - Kickboxen.

In der 90-minütigen Einheit floss viel, sehr viel Schweiß (bei dem ein oder anderen vermutlich auch Tränen), denn die Jungs haben Muskelgruppen kennengelernt, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie existieren. Auf dem Programm standen Seilspringen, Hanteltraining, Ringen, Boxen, Kicken und jeeeede Menge Medizinbälle.

Ein Riesendank an das Team von K-7 Fight Academy aus Uhingen.


Testspiel gegen die TSG Balingen U20
08.02.2019

Testspiel gegen die TSG Balingen U20

1. Mannschaft

Am morgigen Samstag, 9. Februar testet der TSV Bad Boll seine aktuelle Form gegen die U20 des TSG Balingen.mehr lesen >

 
08.02.2019

Testspiel gegen die TSG Balingen U20

1. Mannschaft
Testspiel gegen die TSG Balingen U20

Nachdem der SV Fellbach aufgrund von Spielermangel das für morgen anberaumte Spiel absagen musste, konnte kurzfristig doch noch ein - mehr als - adäquater Ersatz organisiert werden.

Zu Gast auf dem Bad Boller Kunstrasenplatz ist eine "U20"-Mannschaft des Regionalligisten TSG Balingen, bestehend aus jungen Spielern des Regionalliga-Kaders und der A-Jugend des TSG Balingen.

Das Spiel beginnt um 15:00 Uhr.

 

TSV Bad Boll 2

Im Anschluss an diese Partie spielt der TSV Bad Boll 2 gegen den TV Neidlingen 2. Anspiel ist um 17:30 Uhr

 


Trainingsauftakt mit Sponsorenbesuch beim Bad Boll Imbiss
21.01.2019

Trainingsauftakt mit Sponsorenbesuch beim Bad Boll Imbiss

1. Mannschaft

Am vergangenen Samstag stand nach dem Trainingsauftakt ein Mittagessen beim BAD BOLL IMBISS auf dem Programm. Die Mannschaft hat die "Pausenverpflegung" sehr genossen bedankt sich auf diesem Weg für das leckere Essen!mehr lesen >

 
21.01.2019

Trainingsauftakt mit Sponsorenbesuch beim Bad Boll Imbiss

1. Mannschaft
Trainingsauftakt mit Sponsorenbesuch beim Bad Boll Imbiss

 

 


05.01.2019

Der TSV Bad Boll wünscht alles Gute für 2019

1. Mannschaft

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Fans, Sponsoren, Partnern und der gesamten TSV Familie ganz herzlich für die Unterstützung in den vergangenen zwölf Monaten bedanken und wünschen Euch allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!


03.12.2018

Boll mit unwürdigem Auftritt

1. Mannschaft

Mit einer 1:2 Niederlage gegen den TV Echterdingen verschiedet sich der TSV Bad Boll in die Winterpause.mehr lesen >

 
03.12.2018

Boll mit unwürdigem Auftritt

1. Mannschaft

Nach 77 Minuten verabschiedete sich zuerst Anastasios Kivotidis wenig clever mit zwei Fouls binnen einer Viertelstunde. In der 88. Minute stieg der bis dato nicht verwarnte Pascal Hartmann zunächst an der Mittellinie überhart ein und ließ dann noch in der gleichen Szene an der Seitenauslinie einen Echterdinger auflaufen. Schiedsrichter Denis Bisaki (Schönaich) wertete beide Aktionen mit Gelb und schickte Hartmann mit dieser ungewöhnlichen Ampelkarte vom Platz.

In der aufgeheizten Atmosphäre ging dem TSV Bad Boll zu neunt die Ordnung verloren. Der TV Echterdingen fand die Lücke und dem früheren Göppinger Tobias Heim gelang in der Nachspielzeit der nicht unverdiente Siegtreffer für die Gäste. Noch vor dem Wiederanpfiff kassierte Kapitän Sebastian Aust wegen Meckerns seine zweite Gelbe Karte. „Bei aller Emotion darf das Ganze so natürlich passieren, da gibt es nichts schönzureden“, kritisierte Trainer Manuel Doll den unwürdigen Auftritt seines Teams in der Schlussviertelstunde.

Doll gab aber auch dem Schiedsrichter auf Grund dessen „überheblicher Tonart“ eine Teilschuld. Nach zuvor zehn Punkten aus vier Spielen ist beim TSV Bad Boll „das gute Gefühl jetzt leider wieder weg“, haderte Doll. Die Rotsünder haben der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen und fehlen allesamt zum Start in Waldstetten am 3. März.

Fußball gespielt wurde gestern vor 150 Zuschauern auch noch. Die Gäste hatten in Halbzeit eins mehr vom Spiel, doch Sebastian Aust brachte den TSV Bad Boll mit einem Knaller Marke Tor des Monats in Führung (34.). „Das war zu dem Zeitpunkt sicherlich etwas glücklich, aber im weiteren Spielverlauf nicht unverdient“, erklärte Doll, der kurzfristig auf den erkrankten Devid Philipp verzichten musste. Der Coach trauerte zwei vergebenen Großchancen von Daniel Zuljevic (49.) und Matthias Aust (70.) hinterher.

Auf der Gegenseite setzte der zur zweiten Hälfte eingewechselte Nils Schaller die Glanzlichter für Echterdingen. Zunächst traf Schaller in der 47. Minute den Pfosten und zehn Minuten später per abgefälschtem Freistoß zum Ausgleich. Bei einem weiteren Schaller-Versuch in der Schlussphase war der aufmerksame Felix Lache im Boller Tor auf dem Posten. Zu diesem Zeitpunkt war der TSV Bad Boll schon in Unterzahl, ehe in den Schlussminuten das Unheil seinen Lauf nahm. (M. Munz)

TSV Bad Boll: Lache – Seidl, Kivotidis, Ammon, Persch, Falzone (84. Sat), H. Aust, S. Aust, Hartmann, Zuljevic (66. M. Aust), ­Pradler.

Sonntag, 02.12.2018 TSV Bad Boll II gegen 1. FC Donzdorf II, Endstand 0:7

Vorschau:

Sonntag, 09.12.2018 GSV Dürnau gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 14:00 Uhr


Jedes Tor ist ein Wirkungstreffer
26.11.2018

Jedes Tor ist ein Wirkungstreffer

1. Mannschaft

In einem Derby mit vielen strittigen Entscheidungen trennten sich der TSV Bad Boll und der SV Ebersbach mit 1:1mehr lesen >

 
26.11.2018

Jedes Tor ist ein Wirkungstreffer

1. Mannschaft
Jedes Tor ist ein Wirkungstreffer

Trotz Spielpause in den unteren Ligen und herrlichem Fußballwetter fanden nur 150 Zuschauer den Weg zum Landesligaderby. Dieses war geprägt von vielen engen und teilweise umstrittenen Szenen und Entscheidungen.

Den ersten Nadelstich setzten die Gastgeber. Nach Falzones Querpass schoss Sebastian Aust aus 16 Metern knapp übers Tor (11.). Eine Minute später versuchte es Sebastian Aust erneut, diesmal brachte der TSV-Kapitän nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, der kein Problem für Ebersbach Torhüter Timo Schurr darstellte. Kaltschnäuziger agierten die Gäste. Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte tauchte Celiktas aus stark verdächtiger Abseitsposition vor Schlussmann Felix Lache auf und erzielte das 0:1 (14.).

Der TSV Bad Boll war sichtlich beeindruckt von diesem Gegentreffer und kam zunächst völlig aus dem Rhythmus. Erst in der 30. Minute gelang den Einheimischen wieder ein vielversprechender Angriff. Pradler eroberte den Ball, doch Schurr war hellwach und fischte dem TSV-Mittelstürmer den Ball im allerletzten Moment vom Fuß. Ebersbach hatte die deutlich besseren Möglichkeiten. Zunächst kratzte Persch nach einer Ecke den Kopfball von Grünenwald von der Torlinie (36.). Zudem hätte Celiktas einen Foulelfmeter bekommen können, doch Schiedsrichter Badstuber ließ die Partie weiterlaufen. In der 45. Minute setzte Kqiraj den Ball nur um Zentimeter über das Bad Boller Tor. Als alle bereits mit dem Halbzeitpfiff rechneten, leisteten sich die Gäste einen folgenschweren Fehler am eigenen Strafraum. Hartmann eroberte den Ball und bediente Pradler, der zum 1:1 einschob (45.+3).

Auch dieser Treffer zeigte Wirkung. Die Gastgeber übernahmen in der zweiten Hälfte das Kommando, der SVE war nur noch am Reagieren. Bad Boll spielte sich klare Möglichkeiten heraus, um die Partie für sich zu entscheiden. Nach Sebastian Austs Flankenwechsel wurde der einschussbereite Hartmann in letzter Sekunde sechs Meter vor dem Ebersbacher Tor noch abgeblockt (47.). Nach Hartmanns  Zuspiel schoss der eingewechselte Matthias Aust aus kurzer Distanz über das Ebersbacher Tor (72.).

Die größte Chance auf das Siegtor hatten die Gastgeber in der 90. Minute. Hansjörg Aust bediente den startenden Alexander Persch, der umspielte im Strafraum seinen Gegenspieler und kam aus zwölf Metern frei zum Schuss. Torhüter Timo Schurr verhinderte mit einer Glanzparade den späten Bad Boller Siegtreffer und rettete somit seiner Mannschaft in letzter Sekunde wenigstens den einen, insgesamt verdienten Punkt.

TSV Bad Boll: Lache – Persch, Kivotidis, Ammon, Philipp, Sebastian Aust (51. Matthias Aust), Hansjörg Aust, Hartmann, Falzone, Zuljevic (62. Traballano), Pradler (75. Sat).

SV Ebersbach: Schurr – Ivezic, Waggershauser (7. Prinz), Kqirai, Celiktas, Djorovic (62. Uluköyli), Kalafatis, Strohmaier, Baumgartner, Roos (80. Magno), Grünenwald.

 

Vorschau:

Sonntag, 02.12.2018 TSV Bad Boll gegen TV Echterdingen, Anspiel 14:00 Uhr

Sonntag, 02.12.2018 TSV Bad Boll II gegen 1. FC Donzdorf II, Anspiel 12:00 Uhr

Sonntag, 09.12.2018 GSV Dürnau gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 14:00 Uhr

 

Die Fußballabteilung des TSV Bad Boll bedankt sich bei allen Spielern, Freunden, Sponsoren und Gönnern und wünscht eine besinnliche Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2019.

Günther Ascherl    Ralf Keschbaum    Wolfgang Mayer    Gerhard Ueding    Adolf Schöllkopf    Gero Wittlinger


19.11.2018

Neun Punkte, zehn Tore: Boll freut sich

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll baut seine Erfolgsbilanz mit einem verdienten 4:0-Sieg bei ebenfalls abstiegsgefährdeten Bargauern weiter aus.mehr lesen >

 
19.11.2018

Neun Punkte, zehn Tore: Boll freut sich

1. Mannschaft

Auf dem kleinen, tiefen Fußballplatz nahm die Partie sofort Fahrt auf. Hartmann steckte auf Pradler durch, in der 8. Minute verhinderte Torhüter Heindl den ersten TSV-Treffer. Nur eine Minute später hatte er das Nachsehen. Wieder tauchte Pradler nach Zuspiel von Zuljevic vor dem Keeper auf, diesmal schob der Stürmer überlegt ein. Bad Boll blieb am Drücker, der frühe Treffer gab Sicherheit. Weitere Möglichkeiten blieben im ersten Durchgang ungenutzt. Zunächst verpassten ­Pradler und Zulejvic eine scharfe Hereingabe von Persch (14.). Dann zog Pradler eine Volleyabnahme knapp neben den langen Pfosten (20.). Bargau brauchte bis zur 43. Minute, um den Gast in Bedrängnis zu bringen. Kreutter war über die rechte Angriffsseite nicht zu halten, seine Hereingabe konnte Klotzbücher aus kurzer Distanz nicht verwerten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verhinderte Torhüter Lache mit einer Glanzparade gegen einen platzierten Klotzbücher-Schuss den Ausgleich. Danach übernahm der TSV wieder das Kommando. Falzone war über die linke Angriffseite auf und davon, sein Schuss schlug abgefälscht zum 0:2 ein (54.). In der 61. Minute zwang Bolls Kapitän Sebastian Aust Torhüter Heindl aus 35 Metern per direktem Freistoß zu einer Parade. Pradler scheiterte per Kopf am rechten Bein eines Bargauers (69.). Die letzten zehn Minuten gehörten Bolls Kapitän Sebastian Aust, der mit zwei blitzsauberen Toren, einem Solo (83.) und einem Kopfball nach Ecke (87.), den Endstand herstellte.

Adolf Schöllkopf

TSV Bad Boll: Lache – Philipp (85. Sat), Ammon, Kivotidis, Persch, Sebastian Aust, Hansjörg Aust (61. Traballano), Hartmann, Falzone (79. Martorelli), Zuljevic (66. Matthias Aust), Pradler.

Vorschau:

Samstag, 24.11.2018 TSV Bad Boll gegen SV Ebersbach, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 02.12.2018 TSV Bad Boll gegen TV Echterdingen, Anspiel 14:30 Uhr

Spielfrei: TSV Bad Boll II


12.11.2018

Pradler trifft ganz früh und ganz spät

1. Mannschaft

Mit dem 2:0 bei Mitkonkurrent Blaustein feiert der TSV Bad Boll den zweiten Sieg in Folge.mehr lesen >

 
12.11.2018

Pradler trifft ganz früh und ganz spät

1. Mannschaft

Der im Abstiegskampof eminent wichtige Erfolg war wegen der deutlich besseren Tormöglichkeiten verdient, hing aber bis zum Schlusspfiff am seidenen Faden. Das Spiel auf dem tiefen und schwer bespielbaren Rasenplatz nahm sofort Fahrt auf. Hartmann setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch, seinen exakten Querpass jagte Max Pradler mit herrlicher Direktabnahme aus acht Metern zum frühen 0:1 in die Maschen (3.).

Weitere Möglichkeiten für Bad Boll folgten. Falzone setzte einen herrlichen Distanzschuss aus 25 Metern um Zentimeter neben den Pfosten (8.). Zuljevic verpasste nach Ecke von Falzone und Kopfballverlängerung von Kivotidis am langen Pfosten denkbar knapp (29.). Den Torschrei auf den Lippen hatte der Gästeanhang in der 39. Minute, doch Zuljevics 20-Meter Kracher klatschte an den Pfosten. Blaustein hatte im ersten Durchgang ebenfalls zwei Möglichkeiten, beide aus der Distanz, doch Benjamin Passer und ­Breunig fanden im starken Torhüter Felix Lache ihren Meister.

In der 61. Minute hatten die Gastgeber ihre bis dahin beste Möglichkeit. Nach unerlaubtem Blockieren des Balles durch einen Boller bekamen sie an der Fünfmeterlinie einen indirekten Freistoß, der aber in der Mauer hängenblieb. In der 77. Minute zog der starke Devid Philipp aus der eigenen Hälfte auf und davon, scheiterte aber nach einem 60-Meter-Solo an Torhüter Kirsch. Kurz vor Schluss mussten die Gäste noch eine richtige Schrecksekunde überstehen: In der 87. Minute spielte die beste Blausteiner Kombination des gesamten Spiels Benjamin Passer frei, der alleine vor Torhüter Lache auftauchte. Der Boller Keeper blieb lange stehen und verhinderte mit einer Glanzparade aus kurzer Distanz den späten Ausgleich.

Zwei Minuten später hatte Bad Boll die nächste Chance, den Sack zuzumachen. Der eingewechselte Matthias Aust scheiterte nach Balleroberung und gewonnenem Laufduell frei vor Schlussmann Kirsch. Die endgültige Entscheidung fiel erst spät in der Nachspielzeit. Einen langen Ball in die Spitze verlängerte Sat auf Mittelstürmer Pradler, der flach und unhaltbar zum 0:2 einschob.

Mit dem zweiten Sieg in Folge hat der TSV Bad Boll den Anschluss an das hintere Mittelfeld geschafft. Viel Zeit zum Durchatmen gibt’s für Dolls Schützlinge nicht, am kommenden Sonntag steht das nächste Sechspunktespiel beim FC Germania Bargau an.

TSV Bad Boll: Lache – Philipp, Kivotidis, Ammon, Persch, Sebastian Aust (78. Traballano), Hansjörg Aust, Hartmann, Falzone (90. Sat), Zuljevic (83. Matthias Aust), Pradler (90.+4. Martorelli).

Sonntag, 11.11.2018 Croatia Geislingen gegen TSV Bad Boll II, Endstand 3:0

Vorschau:

Sonntag, 18.11.2018 1. FC Germania Bargau gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Samstag, 24.11.2018 TSV Bad Boll gegen SV Ebersbach, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 02.12.2018 TSV Bad Boll gegen TV Echterdingen, Anspiel 14:30 Uhr

Spielfrei: TSV Bad Boll II


BLEIB FAIR - Tolle Aktion von Landesliga-Trainer
07.11.2018

BLEIB FAIR - Tolle Aktion von Landesliga-Trainer

1. Mannschaft

Trainer Manuel Doll vom TSV Bad Boll (Bezirk Neckar/Fils) wurde Ende Oktober von Bundesliga-Schiedsrichter Markus Schmidt für seine faire Geste ausgezeichnet.mehr lesen >

 
07.11.2018

BLEIB FAIR - Tolle Aktion von Landesliga-Trainer

1. Mannschaft
BLEIB FAIR - Tolle Aktion von Landesliga-Trainer

Trainer Manuel Doll vom TSV Bad Boll (Bezirk Neckar/Fils) wurde Ende Oktober von Bundesliga-Schiedsrichter Markus Schmidt für seine faire Geste ausgezeichnet. "Die Aktion ist sehr lobenswert, aber leider heutzutage keine Selbstverständlichkeit", so der Stuttgarter Unparteiische.

Was war passiert? Ein Spieler spuckt seinen Gegner an, kein Unparteiischer sieht die Szene. Passiert ist dies im Landesliga-Spiel TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegen den TSV Bad Boll. Manuel Doll reagiert sofort und zeigt Courage. Obwohl er schon viermal gewechselt hat und seine Mannschaft als Tabellenletzter jeden Zähler braucht, nimmt den eigenen Akteur vom Feld und beendet die Partie lieber in Unterzahl. Für Doll stand sofort fest: „Das ist keine Verhaltensweise, die wir dulden wollen und für die wir im Verein stehen.“

Der Boller Übungsleiter bekam von Markus Schmidt seine Fairplay-Urkunde überreicht und zusätzlich einen adidas Teambag, sowie einen DFB-Shop Gutschein. „Ich habe mich sehr gefreut, dass so ein Verhalten Anklang findet“, freute sich Doll über seine Ehrung. Seine Spieler freuten sich über einen Satz BLEIB FAIR–Shirts. Zusätzlich wird Manuel Doll ein verlängertes Wochenende smart fahren und das Heimspiel des VfB Stuttgart gegen RB Leipzig besuchen.

Die wfv-Fairplay-Kommission hat sich dazu entschieden, den Boller Trainer Manuel Doll direkt auszuzeichnen und parallel einen regulären Monatssieger wählen zu lassen. Die Meldung von Doll sticht mit Abstand heraus und ist uns einen Sonderpreis wert. Insgesamt sind im Monat September stolze 30 Fairplay-Meldungen beim wfv eingegangen. Wir freuen uns über einen Rekord!


Erster Heimsieg im Erlengarten
05.11.2018

Erster Heimsieg im Erlengarten

1. Mannschaft

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat mit dem zweiten Saisonsieg ein Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet.mehr lesen >

 
05.11.2018

Erster Heimsieg im Erlengarten

1. Mannschaft
Erster Heimsieg im Erlengarten

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat mit dem zweiten Saisonsieg ein Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet. Der FV Sontheim wurde vor 120 Zuschauern mit 4:0 (3:0) nach Hause geschickt. Ein frühes Tor und hohe Effektivität gegen wenig sattelfeste Gäste verhalfen dem TSV zum herbeigesehnten Erfolgserlebnis.

„Jeder wusste heute, worauf es ankommt. Das war eine klasse Mannschaftsleistung und endlich konnten wir uns, im Unterschied zu den letzten Wochen, heute mal belohnen“, freute sich Martin Jux. Der Neuzugang, der aus Waiblingen kam, trug mit zwei Toren und einer Vorlage wesentlich zum Sieg bei.

Zunächst brachte Max Pradler, nach einem missratenen Sontheimer Abschlag von Sebastian Aust geschickt, den TSV mit 1:0 in Führung (4.). „Die Führung gab uns auch heute keine Sicherheit im Spiel, aber das ist in unserer Situation verständlich“, erklärte Trainer Manuel Doll, „der Unterschied zu den letzten Wochen war, dass wir heute die Dinger gemacht haben und ohne Rückschlag in die Halbzeit gekommen sind.“ Der TSV Bad Boll war in dem hektischen Schlagabtausch zweier nervöser Teams die bessere Mannschaft und konnte nachlegen. Nach zwanzig Minuten konnte Gästetorwart Manuel Renner einen abgefälschten Schuss von Anastasios Kivotidis gerade noch abwehren, beim Abstauber stand Pradler im Abseits.

Im Anschluss an ein Solo von Sebastian Aust schnappte sich Jux im Strafraum den Ball und vollendete zum 2:0 (25.). Kurz vor der Halbzeit nutzte der TSV Bad Boll einen erneuten Sontheimer Fehler im Mittelfeld aus und schaltete nach Ballgewinn schnell um. Fabian Falzone bediente Pradler, der uneigennützig für Jux querlegte – 3:0 (44.). Der 21-jährige Linksfuß ist trotz des schlechten Bad Boller Saisonstarts eine positive Erscheinung und auf dem Weg, sich in der Landesliga zu etablieren. „Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht, und durch die Krise sind wir weiter zusammengewachsen“, sagte Jux.

In der zweiten Halbzeit ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Pradler hatte in der 64. Minute seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, schoss aber nach weitem Einwurf von Fabian Ammon volley knapp drüber. Nach Querpass von Jux sorgte nur eine Zeigerumdrehung später Pascal Hartmann für das 4:0. „Das war heute gut und auch in der Höhe verdient. So lässt es sich schon etwas leichter trainieren“, erklärte Doll, der die Partie im Vorfeld zu einem von drei Endspielen ausgerufen hatte.

Gegen die Tabellennachbarn TSV Blaustein und Germania Bargau sollen in den nächsten Auswärtsspielen weitere Punkte dazu kommen. „Vielleicht gelingt uns auch mal eine positive Serie. Unser Ziel ist es, bis Weihnachten am Leben zu sein“, hofft Doll. Markus Munz

TSV Bad Boll: Lache – Philipp, Kivotidis, Ammon, Persch (72. Damanti), Jux, H. Aust, S. Aust (70. Zuljevic), Hartmann, Falzone (66. Traballano), Pradler (78. Sat).

Sonntag, 04.11.2018 TV Eybach gegen TSV Bad Boll II, Endstand 4:0

Vorschau:

Samstag, 10.11.2018 TSV Blaustein gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 11.11.2018 Croatia Geislingen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 16:30 Uhr

Sonntag, 18.11.2018 1. FC Germania Bargau gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr


Nach 76 Minuten führt der TSV Bad Boll 2:0
29.10.2018

Nach 76 Minuten führt der TSV Bad Boll 2:0

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll sah über 76 Spielminuten wie der sichere Sieger in dem für die Gäste so wichtigen Spiel aus. mehr lesen >

 
29.10.2018

Nach 76 Minuten führt der TSV Bad Boll 2:0

1. Mannschaft
Nach 76 Minuten führt der TSV Bad Boll 2:0

Der TSV Bad Boll sah über 76 Spielminuten wie der sichere Sieger in dem für die Gäste so wichtigen Spiel aus. Zu diesem Zeitpunkt führten die Boller beim TSV Weilimdorf scheinbar vorentscheidend durch Tore von Hartmann (60.) und Ammon (69.) mit 2:0.

Bis dahin war die Zwei-Tore-Führung mehr als hochverdient, ja sogar deutlich zu niedrig. Bad Boll war die klar bessere Mannschaft mit den viel höheren Spielanteilen und einer Vielzahl an klarsten Einschussmöglichkeiten, die teilweise mit herrlichem Kombinationsfußball herausgespielt wurden, aber eben auch alle wie schon in den Vorwochen nicht konsequent in Zählbares umgewandelt wurden. Was sich dann allerdings in den letzten 13 Minuten ereignete, sieht man wahrlich nicht jeden Spieltag in dieser Liga und lässt sich auch eigentlich durch nichts und niemanden wirklich erklären. Kein Wunder also, dass die mitgereisten Bad Boller Zuschauer ihren Augen nicht zu trauen wagten.

Toptorjäger trifft  drei Mal

Der Gastgeber aus Weilimdorf, der sich mit der Niederlage bereits abgefunden zu haben schien, drehte das Spiel innerhalb dieser kurzen Zeit in einen mehr als schmeichelhaften 3:2-Sieg, an den die Stuttgarter selbst bis zu der bereits erwähnten 77. Spielminute nicht mehr geglaubt hatten und der den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte. Drei Tore hintereinander von Weilimdorfs Toptorjäger Carmine Pescione (77., 84. und 90.), dessen jahrelange Extraklasse in der Landesliga II wahrlich nicht unbekannt ist, besiegelten das bittere Bad Boller Schicksal trotz eines über weite Strecken guten Auswärtsauftritts am Ende mit leeren Händen dazustehen. Der TSV Bad Boll hat sich letztendlich selbst um den verdienten Lohn für ein engagiertes Auftreten gebracht.

Adolf Schöllkopf

TSV Bad Boll: Wolf – Philipp, Kivotidis, Ammon (77. Damanti), Persch (90. Falzone), Sebastian Aust, Hansjörg Aust, Matthias Aust (65. Sat), Hartmann, Jux, Pradler.

TSV Weilimdorf: Ferdek – Simic, Genc, Wojcik, Härle, Jung, Pescione, Fara, Sprenger, Nkansah, Weis.

Schiedsrichter: Dennis Ruff.

Zuschauer: 100.

Sonntag, 28.10.2018 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II, Endstand 1:2

Vorschau:

Sonntag, 04.11.2018 TSV Bad Boll gegen FV Sonzheim/Brenz, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 04.11.2018 TV Eybach gegen TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr


22.10.2018

Gäste im Stil einer Spitzenmannschaft

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll unterliegt dem TSV Oberensingen verdient mit 0:2.mehr lesen >

 
22.10.2018

Gäste im Stil einer Spitzenmannschaft

1. Mannschaft

Der Aufsteiger machte geschickt die Räume eng und glänzte durch eine fast schon gnadenlose Effektivität im Torabschluss. Der TSV Bad Boll hingegen hatte trotz vor allem in der ersten Halbzeit höheren Spielanteilen keine entscheidende Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. Die Chancen, die sich für den TSV Bad Boll ergaben, wurden allesamt, wie schon so oft in dieser Saison, nicht genutzt. Dazu kamen in dieser Partie zwei kapitale eigene Fehler, die vom TSV Oberensingen konsequent und spielentscheidend genutzt wurden. Dadurch läßt sich die achte Bad Boller Niederlage im zehnten Spiel relativ einfach erklären.

Die Partie vor 150 Zuschauern  nahm sofort Fahrt auf. Bereits nach sechs Minuten setzte Ober­ensingens Latte seinen Mitspieler Crisigiovanni in Szene. Der verpasste in zentraler Position die Führung der Gäste nur um Haaresbreite. Bad Boll antwortete prompt. Nach Flanke von Sebastian Aust klärte Holzwarth im Oberensinger Tor einen wuchtigen Ammon-Kopfball im Nachfassen. Die Führung der Gäste dann in der 10. Minute nach Stellungsfehler in der Bad Boller Abwehr. Kühnert tauchte alleine vor Bad Bolls Torhüter Wolf auf und schob überlegt und unhaltbar zum 0:1 ein. Bad Boll antwortete mit wütenden Angriffen und drängte mit Macht auf den Ausgleich. Einen Schuss von Jux aus 16 Metern kratzte Holzwarth mit allerletztem Einsatz von der Torlinie (19.). Dann die 27. Minute. Aus Bad Boller Sicht ein klares Handspiel im Strafraum des TSV Oberensingen, das der ansonsten sehr gut leitende Schiedsrichter Manuel Schmauß aber nicht ahndete. Kivotidis setzte in der direkt folgenden Aktion einen Seitfallzieher knapp über die Querlatte. Weitere Boller Gelegenheiten durch Persch (36.) und Jux (41.) blieben ungenutzt. Mit dem Halbzeitpfiff klärte ein Oberensinger  eine Direktabnahme von Ammon für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Linie.

In der zweiten Halbzeit ließ der Angriffsdruck des TSV Bad Boll  nach, Oberensingen konnte sich aus der Umklammerung der ersten Halbzeit befreien. Die Entscheidung für den TSV Oberensingen dann in der 58. Minute. Ein Einwurf des TSV Bad Boll in der gegnerischen Hälfte landete direkt beim Gegner, der nach einem sehenswerten Konter durch Latte das 0:2 erzielte. Danach verwaltete der Gast das Ergebnis clever und im Stil einer Spitzenmannschaft. Adolf Schöllkopf

TSV Bad Boll: Wolf – Philipp, Kivotidis, Ammon (80. Rapp), Persch, S. Aust, H. Aust, Jux (69. Damanti), M. Aust (69. Traballano), Pradler, Hartmann.

Sonntag, 21.10.2018 TSV Schlierbach gegen TSV Bad Boll II Ergebnis: 8:1 (2:1), Torschütze Elmas Patkovic

Vorschau:

Sonntag, 28.10.18 TSV Weilimdorf gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 28.10.18 TSV Bad Boll II gegen TSV Eschenbach II, Anspiel 15:00 Uhr


15.10.2018

Bitterer Tag für Bad Boll in Stuttgart

1. Mannschaft

Mit einer bitteren 1:6-Niederlage nach einem 0:2-Pausenrückstand im Gepäck musste der TSV Bad Boll den Heimweg aus der Landeshauptstadt antreten.mehr lesen >

 
15.10.2018

Bitterer Tag für Bad Boll in Stuttgart

1. Mannschaft

Mit einer bitteren 1:6-Niederlage nach einem 0:2-Pausenrückstand im Gepäck musste der TSV Bad Boll den Heimweg aus der Landeshauptstadt antreten. Der Rückenwind aus dem ersten Pflichtspielsieg der Vorwoche zuhause gegen Bonlanden sowie die taktische Marschroute von TSV-Trainer Manuel Doll, der auf Falzone (Fuß-Operation) und Hansjörg Aust (Gelb-rot-Sperre) aus der letzten Anfangsformation verzichten musste, war bereits nach elf Minuten gegen den spielstarken Gastgeber passé.

Der stark defensiv auftretende Gast musste vor 150 Zuschauern nach Vorarbeit von Bosnjak durch Petruso den frühen 0:1-Rückstand hinnehmen. Nur eine Minute später eroberte Pradler im Stuttgarter Spielaufbau den Ball und legte diesen quer auf Matthias Aust, der frei vor dem Tor knapp verzog und damit den schnellen Ausgleich liegen ließ. Stuttgart machte es besser. Nach 18 Minuten tauchte Hörger aus abseitsverdächtiger Position allein vor Bolls Torhüter Lache auf und erhöhte auf 2:0. Fünf Minuten später hatte Damati eine gute Chance zum Anschluss, der Youngster setzte den Ball aber aus acht Metern übers Tor. In der 28. Minute schnappte die Stuttgarter Abseitsfalle nicht zu, Pradler gewann das Laufduell, Torhüter Özcan verhinderte jedoch mit einer Glanzparade beim platzierten Schuss erneut den Anschlusstreffer. Im Gegenzug blieb Bad Bolls Torhüter Lache im Eins-gegen-Eins mit einem herrlichen Reflex Sieger gegen Petruso.

Gast zunächst am Drücker

Nach der Pause war zunächst wieder der Gast am Drücker. Hartmann setzte Sebastian Aust in Szene, der Torhüter Özcan umspielte, aber den Schuss des Bad Bollers aufs leere Tor klärte schließlich ein Stuttgarter Akteuer per Grätsche auf der Torlinie. Drei Minuten später machte Petruso mit einem direkt ver­wandelten Freistoß aus 20 Metern über den Innenpfosten zum 3:0 ­alles klar. Der in der 55. Minute ­folgende, sehenswerte An­schlusstreffer durch Sebastian Aust aus 20 Metern änderte daran nichts mehr.

Mit einem Doppelschlag in der 63. und 64. Minute durch Akcan und Hörger erhöhte der Gastgeber sogar auf 5:1. Bad Boll versuchte weiterhin alles und kam zu einer weiteren sehr guten ­Möglichkeit durch Kapitän Hartmann. Dieser verzog alleine vor Torhüter Özcan knapp neben das Tor. In der 79. Minute stelle Stuttgart durch Demir den 6:1-Endstand her. Adolf Schöllkopf 

TSV Bad Boll: Lache – Persch (75. Maticevic), Kivotidis, Ammon (68. Rapp), Jux, Sebastian Aust (65. Sat), Hartmann, Matthias Aust, Martorelli (72. Traballano), Pradler, Damanti.

TSV Bad Boll II gegen TSGV Albershausen 3:0 (Albershausen nicht angetreten)

Vorschau:

Sonntag, 21.10.2018 TSV Bad Boll gegen TSV Oberensingen, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 21.10.2018 TSV Schlierbach gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


08.10.2018

Bad Boll feiert ersten Sieg seit 9. Juni

1. Mannschaft

Der seit dem 9. Juni in Pflichtspielen sieglose TSV Bad Boll beendete mit dem 1:0 gegen Aufsteiger Bonlanden eine lange Durststrecke und gab den letzten Tabellenplatz an Germania Bargau ab.mehr lesen >

 
08.10.2018

Bad Boll feiert ersten Sieg seit 9. Juni

1. Mannschaft

Der seit dem 9. Juni in Pflichtspielen sieglose TSV Bad Boll beendete mit dem 1:0 gegen Aufsteiger Bonlanden eine lange Durststrecke und gab den letzten Tabellenplatz an Germania Bargau ab. Bis der Heimspieg feststand, musste der Bad Boller Anhang samt Mannschaft aber lange zittern, ehe Schiedsrichter Jochen Rottner nach neun Minuten Nachspielzeit die Partie abpfiff.

Der TSV Bad Boll überzeugte 99 Minuten  mit einer bedingungslosen Einstellung in Sachen Einsatz und Laufbereitschaft und setzte den Gegner von Beginn an gewaltig unter Druck. Die erste hochkarätige Möglichkeit für den Gastgeber hatte in der 16. Minute nach Vorarbeit von Sebastian Aust und Falzone  Pradler, an dessen Zwölfmeter-Schuss Bonlandens Torhüter noch die Hand dran hatte, ehe Häcker mit letztem Einsatz auf der Linie klärte. In der 24. Minute ein Einschnitt im Boller Spiel: Hansjörg Aust, der in der 6. Minute eine gelbe Karte für ein Allerweltsfoul an der Mittellinie gesehen hatte, führte einen Freistoß aus, den der Schiedsrichter freigeben wollte. So zückte der Unparteiische die zweite gelbe Karte und schickte Hansjörg Aust vorzeitig zum Duschen. In Unterzahl zeigte der TSV an diesem herrlichen Sonntag ein großes Kämpferherz und rang um jeden Zentimeter Boden. Bonlanden hatte in der ersten Hälfte lediglich zwei Chancen mit Distanzschüssen, sonst machte die Boller Defensive ihre Sache hervorragend.

Die zweite Hälfte war drei Minuten alt, als Sebastian Aust mit herrlicher Spieleröffnung und Pass auf Pradler die Führung einleitete. Pradler gewann das Laufduell gegen seinen Gegenspieler und schob den Ball überlegt am herausstürmenden Torhüter Wiedmann zum 1:0 in die Bonlandener Maschen. Zittern musste der Anhang der Platzherren und die Bad Boller Mannschaft noch einmal in der 80. Minute. Ein vom Bonlandener Angreifer abgefälschter Schuss aus 18 Metern fand den Weg in Tor des Gastgebers zum vermeintlichen 1:1-Ausgleichstreffer. Nach minutenlanger Unklarheit und heftigen Reklamationen der Spieler des TSV Bad Boll wegen Handspiels besprachen sich Schiedsrichter und Linienrichter und nahmen den Treffer wieder zurück – es blieb somit beim 1:0-Vorsprung. Bad Boll warf nochmals alles in die Waagschale und hielt letztendlich am Ende verdient die ersten drei Punkte fest. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel bei Spielern und Fans des TSV Bad Boll nach dieser langen Durststrecke keine Grenzen. as

TSV Bad Boll: Lache – H. Aust, Kivotidis, Ammon, Martorelli, Persch (95. Damanti), S. Aust (60. Jux), Hartmann, Falzone, Pradler (90. Sat), M. Aust (69. Traballano).

TSV Bad Boll II:

Mit einem 3:2-Auswärtssieg bei der TSG Salach II hat sich die Mannschaft von Trainer Christian Glowka nun im vorderen Mittelfeld etabliert und belegt in der Kreisliga B7 mit 14 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Erzielt haben die drei Tore Toni Maticevic, Ebrima Saidy und Elmas Patkovic.

Es spielten: Maksim Wolf, Stefan Verguliak, Manuel Pfizenmaier, Kim-Luca Quattrone, Ebrima Saidy, Elmas Patkovic, Toni Maticevic, Christian Rieker, Anatoli Frank, Ayhan Soylu, Philipp Rapp, Moritz Schöllkopf, Alexandru Tomoiaga, Max Allmendinger.

Vorschau:

Sonntag, 14.10.2018 N.A.F.I. Stuttgart gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 14.10.2018 TSV Bad Boll II gegen TSGV Albershausen II, Anspiel

  


01.10.2018

Nach der Halbzeit dreht Favorit auf

1. Mannschaft

Der TSV bescherte seinen vielen mitgereisten Fans in der ersten Hälfte die beste Saisonleistungmehr lesen >

 
01.10.2018

Nach der Halbzeit dreht Favorit auf

1. Mannschaft

Der TSV bescherte seinen vielen mitgereisten Fans in der ersten Hälfte die beste Saisonleistung. Letztlich setzte sich aber die insgesamt bessere Mannschaft zurecht durch, wenn auch zu hoch. Bad Bolls Trainer Manuel Doll beorderte seinen Kapitän Pascal Hartmann in die Offensive, dafür rückte Tino Martorelli in die Abwehr. Beide Spieler nahmen ihre neue Rolle an und machten ein sehr gutes Spiel.

Der Tabellenletzte begann mit einem klaren Konzept, guter Raumaufteilung und enormem Einsatzwillen. So blieben Großchancen für die spielstarke TSG zunächst Mangelware. Bad Boll kam nach anfänglichem Respekt immer besser in die Partie. Max Pradler knallte in der 17. Minute den Ball aus 25 Metern an die Latte, eine Minute später verfehlte Fabian Falzone von der Strafraumgrenze das Tor um Zenti­meter.

Nach einer halben Stunde belohnte sich der TSV für seine Bemühungen, Fabian Ammon verwandelte einen Foulelfmeter zur verdienten Führung (32.). Kurz vor der Halbzeit schlugen die Gastgeber zurück. Keeper Felix Lache lenkte einen 20-Meter-Kracher von Joans Christlieb mit den Fingerspitzen an den Pfosten. Von dort sprang der Ball genau vor die Füße von Maximilan Blum, der zum 1:1 abstaubte (43.). Im Gegenzug schickte Falzone mit einem herrlichen Pass in die Schnittstelle der Viererkette Pascal Hartmann, dessen Heber knapp am Tor vorbeiflog.

Im zweiten Durchgang kam der TSV nicht an seine Leistung vor der Pause heran. Hofherrnweiler bekam immer mehr Spielanteile, die sich in der 61. Minute auch in Zählbarem niederschlugen. Ein unhaltbar abgefälschter Schuss von Oliver Rieger brachte die Gastgeber 2:1 in Führung. Drei Minuten später folgte die nächste TSG-Großchance, Daniel Rembold traf nur das Außennetz. In der 72. Minute blieb Torhüter Lache Sieger im Duell mit Timo Frank. Nur eine Minute später fiel aber doch der dritte Treffer der TSG. Frank erzielte ihn nach schöner Kombination aus kurzer Distanz. In der 79. Minute war es wieder Frank, der mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 den Sack für die Gastgeber endgültig zumachte.

Bad Boll verkürzte im direkten Gegenzug, Gerson Damanti war mit einem sehenswerten Seitfallzieher erfolgreich. Vier Minuten vor Schluss stellte die TSG Hofherrnweiler durch Oliver Rieger den alten Abstand und das Endergebnis von 5:2 her.

TSV Bad Boll: Lache – Martorelli, Ammon (79. Traballano), Kivotidis, Hansjörg Aust, Persch, Jux (79. Damanti), Falzone (65. Zuljevic), Hartmann, Matthias Aust (70. Sat), Pradler.

Sonntag, 30.09.2018 1 FC. Eislingen II gegen TSV Bad Boll II Endstand 4:7 (3:2), Torschützen: Saidy Ebrima (3), Elmas Patkovic (2), Marc Metzinger, Max Allmendinger

Vorschau:

Sonntag, 07.10.2018 TSV Bad Boll gegen SV Bonlanden, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 07.10.2018 TSG Salach II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


24.09.2018

Bad Boller Negativtrend hält an

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll bliebt nach den 1:2 (0:1) im Heimspiel gegen den TSV Buch im Krisenmodus.mehr lesen >

 
24.09.2018

Bad Boller Negativtrend hält an

1. Mannschaft

Bad Boller Negativtrend hält an

Auch im sechsten Saisonspiel gelang vor 150 Zuschauern im Erlengarten nicht der erhoffte Befreiungsschlag. „Der Spielverlauf war heute sinnbildlich für unsere momentane Situation“, haderte Trainer Manuel Doll, „wir sind über weite Strecken dominant, ohne allerdings klare Chancen herauszuspielen. Auf der anderen Seite machen wir anderthalb Fehler und bekommen daraus zwei Gegentore.“

In der 13. Minute führten die Gäste einen Einwurf auf der linken Boller Abwehrseite schnell aus. Zu schnell für den TSV Bad Boll: Manuel Schrapp ging bis zur Grundlinie durch, in der Mitte schoss Timo Leitner zum 0:1 ein. Insgesamt blieben Torchancen während der 90 Minuten, auch bedingt durch starke Sturmböen, auf beiden Seiten Mangelware.

Über den Kampf und mit dem Wind im Rücken drängte das Landesliga-Schlusslicht auf den Ausgleich, benötigte dafür allerdings die Mithilfe von Buchs Torhüter Benjamin Maier. Vom eigenen Mitspieler bedrängt, hatte er bei einer Flanke Mühe, nicht mit dem Ball ins Tor zu fallen. Maier gab das Spielgerät aus den Händen, den Abpraller nutzte der erst kurz zuvor eingewechselte Matthias Aust zum 1:1 (78.).

Aust hätte zum Helden des Tages werden können, wenn er eine Minute später nach einem langen Pass erneut getroffen hätte. Er setzte den Ball aber aus guter Position neben das Tor. Stattdessen folgte prompt der Nackenschlag: Schrapp setzte sich dieses Mal auf der rechten Seite des TSV Bad Boll durch und bediente Stefan Hampel (81.). Bei einem Chancenverhältnis von 2:2 nahmen somit die effizienteren Gäste einen glücklichen Sieg mit nach Buch.

„Es ist derzeit eine Mischung aus Pech und eigenen individuellen Fehlern, aber ein Stück weit auch eine Frage der Qualität und der Erfahrung“, analysierte Doll. Dabei waren mit Fabian Ammon und Anastasios Kivotidis bewährte Kräfte in der Abwehr wieder dabei. Matthias Seidl und Hansjörg Aust komplettierten die Ü 30-Viererkette. Die Probleme lagen eher im Spiel nach vorne. Den Einstand bei seinem Heimatverein hätte sich Manuel Doll anders gewünscht. „Man spürt natürlich auch die Verunsicherung. Wir sind in jedem Spiel auf Augenhöhe, stehen aber trotzdem mit leeren Händen da“, erklärte der 33-Jährige.

Die Atmosphäre im Team bezeichnet Doll als gut, auch das Training sei in Ordnung. Ans Aufgeben verschwendet er keinen Gedanken: „Wir müssen jetzt bis zum Winter Stück für Stück Punkte hamstern.“ (Markus Munz)

TSV Bad Boll: Lache – H. Aust, Kivotidis, Ammon, Seidl (74. Damanti), Jux, Falzone, Persch (74. M. Aust), Hartmann (87. Sat), Zuljevic, Pradler.

Vorschau:

Samstag, 29.09.2018 TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegen TSV Bad Boll, Anspiel 16:00 Uhr

Sonntag. 30.09.2018 1. FC Eislingen II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


17.09.2018

Kögels Dreierpack reißt TSV in die Tiefe

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll fährt nach dem 2:3 in Neu-Ulm als Tabellenletzter nach Hausemehr lesen >

 
17.09.2018

Kögels Dreierpack reißt TSV in die Tiefe

1. Mannschaft

Trainer Manuel Doll musste gleich auf neun Spieler verzichten und sein Team hatte daher vor allem im ersten Durchgang große Schwierigkeiten mit der defensiven Grundordnung. Bis zur Pause hätte Aufsteiger Neu-Ulm die Sache bereits klar machen ­können.

In der fünften Minute jubelten die Gastgeber schon zum ersten Mal. Kögel tauchte alleine vor Torhüter Wolf auf und schob überlegt zur frühen Führung ein. Weitere, teilweise glasklare Chancen ließ Neu-Ulm in den Folgeminuten liegen. Bad Boll brauchte 20 Minuten bis zum ersten gelungenen Angriff. Ein Diagonalball von Matthias Aust erreichte Damanti, der bediente Pradler, dessen verunglückter Schuss aus elf Metern an Keeper Maden hängenblieb. In der 27. Minute rettete Wolf mit einer Glanzparade gegen Merk (27.). Sechs Minuten vor der Halbzeit setzte Hansjörg Aust seinen Bruder Matthias in Szene, Keeper Maden wehrte dessen Schuss mit dem Fuß ab. Zwei Minuten später wuchtete Erasin einen Kopfball an die Lattenunterkante des Gästetores.

  In der 47. Minute zirkelte wieder Kögel einen Freistoß aus 18 Metern mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:0 ins Tor. Bad Boll stemmte sich trotz des Zweitorerückstandes gegen die Niederlage und belohnte sich schnell. Matthias Aust erzielte nach Vorarbeit von Zuljevic den Anschlusstreffer (53.). Der gab den Gästen weiteren Auftrieb. Dolls Team war feldüberlegen und kam durch Pradler und Matthias Aust zu  guten Torchancen. In der 75. Minute brachten die Gastgeber den Ball nicht aus dem Strafraum, Traballano stand goldrichtig und traf aus zwölf Metern zum Ausgleich. Nur zwei Minuten später hatten die Gäste den Torjubel schon wieder auf den Lippen. Ein Schuss von Falzone aus 20 Metern strich knapp über die Latte.

Gastgeber Neu-Ulm wankte in dieser Phase erheblich, doch Bad Boll schlug daraus kein entscheidendes Kapital. Beide Seiten spielten weiter mit offenen Visier auf Sieg, Neu-Ulm wurde für diese Spielweise belohnt, der TSV Bad Boll bitter bestraft. Die Gastgeber kamen in der 82. Minute nach einem Angriff über die linke Seite zu einer letzten Chance. Der überragende Stürmer Kögel köpfte platziert und entriss mit seinem dritten Treffer zum 3:2-Siegtor für den TSV Neu-Ulm den Bad Bollern spät den schon fast sicher geglaubten einen Punkt.

 TSV Bad Boll: Wolf – Hartmann (36. Traballano), Maticevic (46. Sat), Jux, Hansjörg Aust, Persch (85. Martorelli), Matthias Aust, Falzone, Damanti, Pradler, Zuljevic.

Sonntag, 16.09.2018 TSV Obere Fils II gegen TSV Bad Boll II Endstand 2:7, Torschützen: Moritz Eisele (2), Tino Martorelli (2), Kim-Luca Quattrone (2), Saidy Ebrima,

Vorschau:

Sonntag, 23.09.2018 TSV Bad Boll -  TSV Buch, Anspiel 15:00 Uhr

TSV Bad Boll II spielfrei


Tor wirft Team aus der Bahn
10.09.2018

Tor wirft Team aus der Bahn

1. Mannschaft

Es fühlt sich eher wie eine Niederlage an“, fasste Matthias Seidl, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll, die Gemütslage nach dem 1:1 (1:0) im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den TSV Weilheim zusammen.mehr lesen >

 
10.09.2018

Tor wirft Team aus der Bahn

1. Mannschaft
Tor wirft Team aus der Bahn

Es fühlt sich eher wie eine Niederlage an“, fasste Matthias Seidl, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll, die Gemütslage nach dem 1:1 (1:0) im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den TSV Weilheim zusammen. Zu dürftig war vor 300 Zuschauern im Erlengarten die eigene ­Darbietung insbesondere in der zweiten Hälfte. „Das ist schade, weil wir unter der Woche im ­Training ­eigentlich gut gearbeitet haben“, haderte Seidl, „wir kriegen es aber im Moment nicht auf den Platz.“

Benjamin Geiger, bis kurz vor Ende der vergangenen Spielzeit noch bei den Gastgebern auf der Bank, hatte seine Weilheimer nach der 1:6-Klatsche der Vorwoche erwartungsgemäß sehr defensiv eingestellt. Der TSV Bad Boll fand dagegen lange Zeit keine Mittel, ehe in der 42. Minute Max Pradler nach schöner Kopfballverlängerung von Daniel Zuljevic das 1:0 gelang. „Unsere erste Halbzeit war noch stark“, fand der Torschütze, „das war auch schon in den vorherigen Spielen so, nur können wir uns davon am Ende nichts kaufen.“

Kurz vor dem Halbzeitpfiff benötigte der TSV Bad Boll viel Glück. Nach einem Abpraller von Torhüter Felix Lache traf Weilheims Matteo-Pio Stefania völlig überhastet das leere Tor nicht. So gingen die Gastgeber mit der knappen Führung im Rücken in die Kabine und wollten damit in der zweiten Halbzeit „ruhig weiterspielen, bis der TSV Weilheim sich löst“, erklärte Seidl.

Aus diesem Plan wurde nichts, weil Lache in der 57. Minute mit einem Aussetzer den Gästen zum Ausgleich verhalf. Der Torhüter ließ eine harmlose Flanke vor die Füße von Stefania fallen, der dieses Mal das Tor gar nicht verfehlen konnte und nur noch zum 1:1 einschieben musste.

Auch Rapp hat es erwischt

„Das Gegentor hat uns aus der Bahn geworfen, danach ging bei uns nicht mehr viel“, bemerkte Pradler. „Man hat die Verunsicherung bei uns gemerkt, was nach zuvor drei Niederlagen auch ein Stück weit verständlich ist. Die Köpfe sind nicht frei“, bestätigte Seidl, „die ständigen Verletzungen und damit verbundenen Umstellungen während des Spiels bringen zusätzlich Unruhe rein.“ Unmittelbar vor dem Ausgleich hatte sich mit Philipp Rapp ein weiterer Abwehrspieler verletzt.

In der Verfassung vom Samstag werden es beide Mannschaften in dieser Landesliga-Saison schwer haben. Offensiv kam man hüben wie drüben bestenfalls über Ansätze nicht hinaus. Die beste Chance des zweiten Durchgangs hatte noch der mutiger werdende TSV Weilheim, aber Lache verhinderte per Fußabwehr gegen Daniel Dominkovic bei einem Konter Schlimmeres (70.).

„Wir hätten heute hier vielleicht sogar dreckig gewinnen können, profitieren aber auch von einem Fehler, deshalb denke ich, dass es unterm Strich ein gerechtes Unentschieden war“, meinte Benjamin Geiger an alter Wirkungsstätte. Die Gelb-Rote Karte gegen Weilheims Can Yilmaz (90.) fiel am Ende nicht mehr ins Gewicht.

TSV Bad Boll: Lache – H. Aust, Rapp (57. Traballano), Hartmann, Jux, Falzone, Augst (73. Maticevic), Persch, Sat (64. M. Aust), ­Pradler, Zuljevic.

Sonntag, 09.09.2018 TSV Bad Boll II gegen TSG Zell u.A. II 2:2; Torschützen:  Kim-Luca Quattrone, Pascal Greschner (Foulelfmeter)

Vorschau:

Samstag, 15.09.2018 TSV Neu-Ulm gegen TSV Bad Boll, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 16.09.2018 TSV Obere Fils II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


07.09.2018

Derbytime

1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, 08.09.2018 empfängt der TSV Bad Boll um 17:30 Uhr den TSV Weilheim.mehr lesen >

 
07.09.2018

Derbytime

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Im Unterschied zum Top-Duell in Ebersbach spielt sich das Nachbarschaftsduell zwischen dem TSV Bad Boll und dem TSV Weilheim am anderen Ende der Tabelle ab. Die Gastgeber wollen nach drei Spielen die ersten Punkte holen. „Bad Boll hatte ein schwieriges Auftaktprogramm mit Waldstetten und Geislingen, dazu kamen Verletzte, Urlauber und Pech mit Sperren“, weiß Benjamin Geiger. Neben dem ohnehin gesperrten Fabian Ammon hat sich nun auch noch Eric Llanes Ona bei der 0:1-Niederlage beim SC einen Platzverweis eingehandelt. „Trotzdem hat der TSV Bad Boll einen guten Kader und ist deutlich stärker als dort, wo er jetzt gerade steht. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sie anfangen zu punkten. Ich hoffe natürlich, dass das nicht gegen uns sein wird“, meint der Ex-Coach, der zwei Spieltage vor Ende der letzten Saison vorzeitig im Erlengarten gehen musste. Geiger sieht nach den ersten Bad Boller Ergebnissen dort „vielleicht ein Stück Verunsicherung“ und deshalb durchaus die Chance, mit dem TSV Weilheim etwas mitzunehmen. „Allerdings herrscht auch bei uns nach zwei Niederlagen Ernüchterung“, gibt er zu. Das jüngste 1:6 gegen Blaustein tat weh: „Das werden wir analysieren und in Bad Boll ein anderes Gesicht zeigen müssen.“

Nach einem radikalen Umbruch werden bei der langjährigen Landesliga-Spitzenmannschaft TSV Weilheim in dieser Saison kleinere Brötchen gebacken. „Es wird nicht einfach für uns, wir müssen erst einmal nach hinten schauen und so viele Punkte wie möglich holen“, sagt ­Geiger. Markus Munz


Derbyniederlage gegen Geislingen
03.09.2018

Derbyniederlage gegen Geislingen

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Aufsteiger SC Geislingen gelingt mit dem 1:0 im Derby gegen den TSV Bad Boll im dritten Landesligaspiel der dritte Sieg.mehr lesen >

 
03.09.2018

Derbyniederlage gegen Geislingen

1. Mannschaft
Derbyniederlage gegen Geislingen

Dritter Sieg in Folge für den SC Geislingen, dritte Ein-Tor-Niederlage in Serie für den TSV Bad Boll: Der SC hat das erste Derby in der Fußball-Landesliga vor 350 Zuschauern, darunter Ex-HSV-Coach Markus Gisdol und Lutz Siebrecht, mit 1:0 gewonnen, dabei aber nur in den zweiten 45 Minuten überzeugt. Mittelfeldspieler Karlo Petricevic, neben Julius Bäumel und Sven Sönmez einer der auffälligsten Akteure im SC-Dress, war‘s egal: „Lieber spielen wir mal nicht so gut und gewinnen als umgekehrt. Offensiv haben wir heute lange Zeit nicht den Druck entfachen können wie sonst. Vielleicht hat auch das Calcio-Spiel noch nachgewirkt.“

Der ehemalige Geislinger Stürmer Daniel Zuljevic grämte sich wie sein Trainer Manuel Doll über die mangelnde Chancenverwertung in den ersten 45 Minuten. Bei einem Schuss aus der Drehung von Sebastian Aust verhinderte SC-Torhüter Murat Bahadir einen Einschlag (16.). „Zweimal sind wir nach Standards frei zum Kopfball gekommen. Vorne fehlt es einfach bei uns und dann wirst du hinten irgendwann brutal bestraft“, sagte Doll und spielte auf den leicht abgefälschten Weitschuss von Mario Feldmeier an, der das Derby entschied (53.).
Die Bad Boller hatten bereits in Minute 29 wechseln müssen. Für den angeschlagenen Manuel Aust kam Philipp Rapp. Martin Jux gab im Eybacher Tal den rechten Außenverteidiger, Pascal Hartmann spielte in der Innenverteidigung. „Nachdem es gegen Waldstetten nicht so gut geklappt hat, haben wir hinten etwas improvisiert“, erklärte Doll.  
Während Anastasios Kivotidis nach seinem Armbruch in dieser Woche wieder ins Training einsteigt, muss der TSV einen weiteren Ausfall verkraften: Wegen Nachschlagens sah Eric Llanes Ona in der 72. Minute Rot. Es war die einzige Situation des ansonsten fairen Spiels, in der die Emotionen hochkochten. In Überzahl verpassten die Geislinger die endgültige Entscheidung. „Einen der Konter müssen wir zum 2:0 nutzen oder dann am Ende den Ball besser halten“, monierte Trainer Jasko Suvalic, der eine deutliche Leistungssteigerung nach einer schwachen ersten Hälfte feststellte: „Da hatten wir ziemliche Probleme im Spielaufbau und sind immer zu spät angelaufen. Das hat nach der Pause viel besser funktioniert.“ Zudem setzte der eingewechselte Yasin Ceküc zu einigen gefährlichen Flankenläufen auf der rechten Seite an.
Die Geislinger Inkonsequenz im Abschluss hätte sich beinahe gerächt. In der zweiten Minute der Nachspielzeit war sie dann doch da, die Bad Boller Großchance zum Ausgleich, aber Bahadir hielt per glänzender Fußabwehr gegen Hartmann den Sieg fest. Sein Gegenüber Felix Lache machte sich in der 75. Minute ganz lang und fischte einen 25-Meter-Freistoß von Petricevic aus dem Eck. In der 50. Minute hatte allerdings das Aluminium die Gäste vor einem Rückstand bewahrt. Orlando traf vom Strafraumrand aus an das Lattenkreuz.
„Wir müssen jetzt die Kurve kriegen“, forderte Doll mit Blick auf das anstehende Heimspiel gegen Weilheim. Der SC dagegen kann nach seinem Traumstart mit drei Siegen aus drei Siegen voller Selbstvertrauen ins nächste Derby am Freitag beim SV Ebersbach gehen. (F. Höhmann)
SC Geislingen: Bahadir – Feldmeier, Schöll, Müller, Bäumel, Petricevic (90. Ziegler), Volk, Sönmez, Ruther (46. Ceküc), Orlando, Mädel (88. Karahan).

TSV Bad Boll: Lache – Jux, Hartmann,  Augst (29. Rapp), Hansjörg Aust, Persch (77. Damanti), Sebastian Aust (46. Falzone), Llanes Ona, Pradler, Matthias Aust (60. Sat), Zuljevic.


TSGV Hattenhofen - TSV Bad Boll II, Endstand 2:4 (Tore: Jonas Gugenhan, Anatoli Frank, saidy Ebrima, Tobias Metzinger)

Vorschau:

Samstag, 8. September 2018 TSV Bad Boll - TSV Weilheim, Anspiel 17:30 Uhr
Sonntag, 9. September 2018 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A. II, Anspiel 15:00 Uhr


27.08.2018

Boll auch daheim ohne Punktgewinn

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte sich gegenüber der Auswärtsniederlage in Echterdingen stark verbessert, stand aber nach 95 Minuten auch im ersten Saison-Heimspiel gegen den TSGV Waldstetten mit leeren Händen da.mehr lesen >

 
27.08.2018

Boll auch daheim ohne Punktgewinn

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte sich gegenüber der Auswärtsniederlage in Echterdingen stark verbessert, stand aber nach 95 Minuten auch im ersten Saison-Heimspiel gegen den TSGV Waldstetten mit leeren Händen da. Die 150 Zuschauer im Bollwerkstadion sahen drei Änderungen in der Startelf (Zuljevic, Llanes-Ona und Augst kamen für Traballano, Matthias Aust und Sat) und danach zwei völlig verschiedene Halbzeiten des Gastgebers. Entscheidend für den Spielausgang waren die größere Cleverness und effektivere Chancenauswertung der Gäste sowie ein Dreiminuten-Blackout des TSV.

Bad Boll erwischte einen Traumstart. Nach drei Minuten setzte Pradler seinen Offensivkollegen Llanes-Ona in Szene, der aus halblinker Position zum 1:0 traf. Danach sahen sich die Wald­stettener einem Boller Angriffswirbel ausgesetzt. Der TSV hatte Möglichkeiten für ein 3:0, vergab aber die Chancen oder entschied sich beim finalen Pass falsch. Die besten Möglichkeiten hatten ­Pradler nach herrlicher Einzelleistung und Rückpass von Hartmann mit einer Direktabnahme (8.) und Jux mit einem abgefälschten 25 m-Schuss (42.). Beide Male klärte Torhüter Stegmaier. Die einzige Gäste-Chance  führte in der 44. Minute zum Ausgleich. TSV-Torhüter Wolf hatte einen Waibel-Schuss abgewehrt, doch der Ball kam wieder zu Waibel, der das 1:1 markierte.

Die Gastgeber schienen dieses Tor wegzustecken, nach dem Wechsel drückte der TSV wieder aufs Tempo. Nach schöner Angriffskombination wurde Hansjörg Aust im Strafraum von den Beinen geholt, den Elfmeter verwandelte Zuljevic sicher zum 2:1 (50.). Anstatt jetzt aus dem Vorsprung gegen die defensiv keinesweg sicheren Gäste Kapital zu schlagen, verlor der TSV kurz seine Ordnung. Dies nutzte Waldstetten innerhalb von nur drei Minuten. Zunächst waren sich in der 57. Minute Torhüter und Abwehr nicht einig und Wolf holte den nachsetzenden Waibel von den Beinen. Kubitzsch verwandelte den Strafstoß zum 2:2 (57.). Beim Eckball von links zwei Minuten später kam Waibel aus sechs Metern frei zum Kopfball und erzielte das 3:2 für den Vorjahres-Vizemeister. Die Gastgeber bemühten sich zwar um den Ausgleich, doch ihnen gelang in der letzten halben Stunde nicht mehr viel. Llanes-Ona tauchte noch einmal gefährlich vor Waldstettens Stegmaier auf, doch sein Schuss wurde abgeblockt. So blieb es bei der unnötigen 2:3-Niederlage für den TSV, die bei besserer Chancenverwertung in der ersten Hälfte und etwas mehr Cleverness vermeidbar gewesen wäre.

Nun muss Bad Boll nach zwei Niederlagen aus zwei Spielen am Samstag beim SC Geislingen antreten.

TSV Bad Boll: Wolf – H. Aust, Rapp (83. Traballano), Augst (92. Martorelli), Hartmann, Persch (72. Damanti), Jux, Sebastian Aust, Llanes-Ona, Pradler, Zuljevic (77. Sat).

Sonntag, 26.08.2018 TSV Bad Boll II gegen GSV Dürnau Ergebnis 3:3 (Tore: Anatoli Frank, Tino Martorelli, Toni Maticevic)

Vorschau:

Donnerstag, 30.08.2018 Bezirkspokal: TSV  Bad Boll II gegen TSV Eschenbach, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 01.09.2018 SC Geislingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 02.09.2018 TSGV Hattenhofen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


25.08.2018

„Natürlich ist es ein besonders Spiel“

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In der Fußball-Landesliga steht am Sonntag, 15 Uhr, das Bruder-Duell zwischen Manuel und Mirko Doll im Mittelpunkt, wenn der TSV Bad Boll den TSGV Waldstetten empfängt.mehr lesen >

 
25.08.2018

„Natürlich ist es ein besonders Spiel“

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„Vor allem meine Mutter sieht Spannungen“, sagt Manuel Doll (Foto: Nickisch) mit einem Lachen, wenn er auf die Begegnung am Sonntag um 15 Uhr zwischen seinem TSV Bad Boll und dem TSGV Waldstetten, wo Bruder Mirko das Traineramt innehat, blickt. „Es ist schon komisch und natürlich ist es ein besonderes Spiel“, bekennt der Boller Übungsleiter, aber die Geschwisterliebe müsse kurzzeitig eben ruhen, „danach ist der Tisch für das gemeinsame Essen schon reserviert.“ Normalerweise fachsimpeln die beiden unter der Woche, tauschen sich über die eigenen Begegnungen aus und analysieren die anderen Landesliga-Vereine.

 

Sportlich sind die Rollen für den jüngeren Doll klar verteilt: „Waldstetten ist der klare Favorit, aber wir werden alles reinhauen und rechnen uns im ersten Heimspiel auch Chancen aus.“ Hierfür sei aber eine Leistungssteigerung nötig, „wir haben in Echterdingen kein gutes Spiel gemacht“, erklärt der 32-Jährige. „Wir waren nervös ohne Ende und haben vieles vermissen lassen. Gegen Wald­stetten müssen wir anders auftreten.“ Die prekäre Personalsituation lässt der frühere Torhüter dafür nur bedingt als Grund gelten: „Natürlich fehlen wichtige Akteure, aber das Personal darf keine Ausrede sein.“ Mit Devid Philipp (Auslandssemester in Kolumbien), Anastasios Kivotidis (Armbruch) und Fabian Ammon (Sperre) ist dem Erlengarten-Ensemble fast die komplette Viererkette weggebrochen, daneben fehlen einige Urlauber: „Die Urlaubsplanung ist aus Trainersicht teilweise nicht nachvollziehbar“, kritisiert der B-Lizenz-Inhaber, „so fehlten beziehungsweise fehlen zwischen sieben und neun Spieler.“ Für Sonntag sind die offensiven Daniel Zuljevic und Eric Llanes-Ona Kandidaten für die Startelf, auch wenn beide noch nicht bei 100 Prozent sind.

 

In den Trainerjob ist Manuel Doll „reingestolpert“, weiß er zu berichten, „das war nach der Spielerkarriere nicht zwingend geplant.“ Er war bereits längere Zeit als Torhüter-Trainer aktiv und wollte in diesem Bereich mehr machen, dann kam der Kontakt mit dem FSV Waiblingen zustande „und aus Spaß wurde ernst“, skizziert er die Anfänge, „dann habe ich Blut geleckt und Gefallen an der Aufgabe gefunden.“ Der Abschied aus Waiblingen nach vier erfolgreichen Jahren fiel dem Konrektor an einer Schule in Metzingen alles andere als leicht: „Für einen x-beliebigen Klub hätte ich das sicher nicht aufgegeben, aber bei Boll musste ich nicht lange überlegen. Der TSV ist mein Heimatverein, ich kenne die Leute im Verein und wohne in Boll.“ Vor seiner endgültigen Zusage fand auch ein Austausch mit Mirko statt, für den Boll die erste Station als Cheftrainer war: „Natürlich haben wir gesprochen, er kennt noch einige Spieler und hat noch einen guten Blick auf die Situation. Das hat geholfen.“ Am Sonntag muss Manuel für 90 Minuten ohne die Ratschläge seines älteren Bruders auskommen.

A.Böhringer - NWZ v. 25.08.18

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19.08.2018

Saisonstart verpatzt - Niederlage in Echterdingen

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Letztendlich stand am Ende, betrachtet man die gesamten 90 Minuten, eine verdiente Niederlage des TSV Bad Boll zum Punktspielauftakt in die Saison 2018 / 2019 beim TV Echterdingenmehr lesen >

 
19.08.2018

Saisonstart verpatzt - Niederlage in Echterdingen

1. Mannschaft

Letztendlich stand am Ende, betrachtet man die gesamten 90 Minuten, eine verdiente Niederlage des TSV Bad Boll zum Punktspielauftakt in die Saison 2018 / 2019 beim TV Echterdingen. Bad Bolls Trainer Manuel Doll musste bei seinem Trainerlandesligadebüt gleich auf mehrere Spieler urlaubs- oder verletzungsbedingt verzichten. Hinzu kam noch die Sperre von Spieler-Co-Trainer Fabian Ammon. Der Gastgeber von den Fildern begann wie die Feuerwehr und kam hervorragend in die Partie. In dieser Phase war es alleine Bad Bolls Torhüter Maksim Wolf zu verdanken, dass der TV Echterdingen nicht mit einem oder gar zwei Toren in Führung ging. Zunächst klärte Wolf gegen den alleine vor ihm auftauchenden Widmayer per erster Glanzparade zur Ecke (8.). In der 15. Minute war lenkte der 19-jährige Bad Boller Torhüter einen satten und platzierten Schuss von Echterdingens Kapitän Schaller mit einer weiteren Glanzparade an die Querlatte. Das erste Lebenszeichen von den Gästen aus Bad Boll sendete Neuzugang Max Pradler, der in der 30. Minute mit einem satten Schuss aus 20 Metern Echterdingens Torhüter Chandolias zu seiner ersten Klassereaktion zwang. Echterdingen kam im ersten Durchgang nochmals zu einer Möglichkeit, doch Hertel verzog den Ball nach hohem Anspiel in den Bad Boller Strafraum und sehenswerter Ballannahme knapp am Bad Boller Tor vorbei. Der zweite Durchgang brachte früh den Echterdinger Führungstreffer. Nach Doppelfehler des TSV Bad Boll in der Defensive war Köse zur Stelle und erzielte aus 16 Metern in zentraler Position das 1:0 (50.). Bad Boll wäre nur neun Minuten später zu einer sehr guten Ausgleichsmöglichkeit gekommen, doch der ansonsten sehr gut leitende Schiedsrichter  Fabio Grillo verweigerte den Gäste nach einem glasklaren Foul an Pradler im Strafraum den eigentlich fälligen Foulelfmeter. Dennoch sollte der TSV Bad Boll nicht mehr lange auf den Ausgleich warten müssen. Sebastian Aust bediente mit einem langen Steilpass Mittelstürmer Max Pradler, der nach sehenswerter Ballannahme und gewonnenem Laufduell überlegt aus 10 Metern das 1:1 erzielte (62.). Der Gastgeber aus Echterdingen zeigte sich wenig beeindruckt. Nur zwei Minuten nach dem Bad Boller Ausgleich hätte Echterdingens Schaller seine Farben wieder in Führung schiessen müssen. Doch der Kapitän des TVE verzog in zentraler Position aus 12 Metern den Ball am Bad Boller Tor vorbei. Zehn Minuten vor Schluss nochmals der Gastgeber, diesmal durch den eingewechselten Aycil, der aus acht Metern das Spielgerät über die Querlatte des Bad Boller Tores setzte. Der Siegtreffer für Echterdingen dann in der 85. Minute. Schaller kam aus 20 Metern in zentraler Position frei zum Schuss und setzte den Ball scharf und platziert zum 2:1 Endstand in die Maschen des Bad Boller Tores. Kurz vor dem Ende deziemierte sich der Gast dann noch durch eine Ampelkarte gegen Matthias Aust und musste mit einem Mann Unterzahl zu Ende spielen. 

TSV Bad Boll: Wolf, Rapp, Hartmann, Traballano (65, Augst), Jux (72. Zuljevic), Hansjörg Aust (80. Damanti), Sebastian Aust, Matthias Aust, Pradler, Persch, Sat (60. Llanes-Ona)

Zuschauer: 250; Schiedsrichter: Fabio Grillo (Ulm)

FC Donzdorf 2 - TSV Bad Boll 2 Endstand 3:0

Vorschau auf den kommenden Doppelspieltag:

Sonntag, 26. August 2018 TSV Bad Boll - TSGV Waldstetten, Anspiel 15:00 Uhr

Sonntag, 26. August 2018 TSV Bad Boll 2 - GSV Dürnau, Anspiel 13:00 Uhr

  


01.08.2018

WFV-Pokal 1. Runde gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen - Änderung der Anspielzeit auf 18:00 Uhr

1. Mannschaft

Die Anspielzeit für das Pokalspiel am kommenden Samstag gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen wird aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen von 15:30 Uhr auf 18:00 Uhr verlegt. Gespielt wird auf dem neuen Kunstrasenplatz in Bad Boll.


19.07.2018

Zwei Testspiele am Sonntag

1. Mannschaft

Am kommenden Sonntag, 22. Juli 2018 finden auf dem Vereinsgelände des TSV Bad Boll gleich zwei Testspiele statt. Gegener sind der ASV Aichwald und der KSG Eislingen.mehr lesen >

 
19.07.2018

Zwei Testspiele am Sonntag

1. Mannschaft

Im Rahmen der Vorbereitung der Bad Boller Landesligamannschaft finden am kommenden Sonntag zwei Vorbereitungsspiele statt. Um 15:00 Uhr spielt der TSV Bad Boll zunächst gegen den ASV Aichwald, letztjähriger Tabellenvierter in der Kreisliga A1. Gegner des zweiten Spiels um 17:00 Uhr ist dan der KSG Eislingen, der in der vergangenen Saison in der Kreisliga A3 als Neunter abgeschlossen hat.

Die Mannschaft von Manuel Doll wird für diese beiden Spiele mit Spielern aus der A-Jugend und der 2. Mannschaft verstärkt.

Sonntag, 22. Juli 2018

TSV Bad Boll - ASV Aichwald, Spielbeginn 15:00 Uhr

TSV Bad Boll - KSG Eislingen, Spielbeginn 17:00 Uhr


16.07.2018

Niederlage bei Platzeinweihung

1. Mannschaft

Zur Einweihung des neuen Kunstrasen-Spielfeldes im Bad Boller Erlengarten gingen die Landesliga-Fußballer des heimischen TSV als Außenseiter in die Begegnung gegen Oberligist SV Göppingenmehr lesen >

 
16.07.2018

Niederlage bei Platzeinweihung

1. Mannschaft

Zur Einweihung des neuen Kunstrasen-Spielfeldes im Bad Boller Erlengarten gingen die Landesliga-Fußballer des heimischen TSV als Außenseiter in die Begegnung gegen Oberligist SV Göppingen. Doch die Gastgeber mit ihrem neuen Cheftrainer Manuel Doll erwischten einen perfekten Start und gingen bereits nach fünf Minuten durch Hansjörg Aust in Führung, der nach einem schnell ausgeführten Freistoß vor SV-Keeper Kevin Rombach an den Ball kam und per Kopf traf.

Die mehr als 200 Zuschauer sahen fortan eine zähe Partie, in der die Gäste nahezu permanent in Ballbesitz waren und gegen den tiefstehenden Boller Abwehrverbund zunächst keine Mittel fanden. Bei der größten Chance waren Renner und Özcan frei vor TSV-Torwart Lache, doch Renners Querpass geriet zu ungenau. Mit dem Halbzeitpfiff glückte Domenic Brück per Kopf das 1:1, nachdem es dem Sportverein gelang, bis zur Grundlinie zu kommen, von wo Neuzugang Simon Frank präzise nach innen flankte.

Nach der Pause suchte der Oberligist weiter nach Lücken, die sich mit fortwährender Spieldauer ergaben. Die Mannschaft von Trainer Gianni Coveli kam jetzt vermehrt zu Torabschlüssen. Es dauerte jedoch bis zur 77. ­Minute, bis Kevin Dicklhuber nach einem Boller Ballverlust das 1:2 erzielte. Eine gelungene Kombination, von Patrick Schwarz mit einem Diagonalball initiiert, ­verwertete Michael Renner (83.), der auch den 1:4-Endstand markierte, als er nach einem Lattentreffer von Marc Mägerle abstaubte (86.). (A. Böhringer)

Weiteres Testspielergebnis:

Samstag, 14.07.2018 SV Fellbach - TSV Bad Boll 1:2 (0:2), Tore Matthias Aust

Gespielt haben: Felix Lache (TW), Philipp Rapp, Toni Maticevic (76. Umut Sat), Hansjörg Aust, Matthias Aust (Saidy Ebrima), Martin Jux, Fabian Falzone, Gerson Damanti (46. Matthias Seidl), Mirko Traballano, Manuel Augst (59. Anastasios Kivotidis);

Die nächsten Testspiele:

Sonntag, 22.07.2018 TSV Bad Boll - ASV Aichwald, 15:00 Uhr und TSV Bad Boll - KSG Eislingen 17:00 Uhr !!

Donnerstag, 26.07.2018 TV Neidlingen - TSV Bad Boll, 19:00 Uhr


11.07.2018

Zum Anstoß kommt Willi Hoffmann

1. Mannschaft

Zum Auftakt der Feierlichkeiten zur Einweihung des neuen Kunstrasenspielfeldes im Bad Boller Bollwerkstadion kommt es am morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr zum Aufeinandertreffen des TSV Bad Boll und des Sportvereins Göppingen.mehr lesen >

 
11.07.2018

Zum Anstoß kommt Willi Hoffmann

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Zum Auftakt der Feierlichkeiten zur Einweihung des neuen Kunstrasenspielfeldes im Bad Boller Bollwerkstadion kommt es am morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr zum Aufeinandertreffen des TSV Bad Boll (Landesliga) und des Sportvereins Göppingen (Oberliga Baden-Württemberg).

Die neue Kunstrasenspielfläche mit 96 x 66 Metern bietet beste Voraussetzungen bei allen Wetterlagen für optimalen Fußballsport und verbessert  die Trainingsbedingungen im Bad Boller Erlengarten erheblich. Den Anstoß zu diesen Fußballspiel werden Bad Bolls Bürgermeister Hans-Rudi Bührle und Willi Hoffmann – ehemaliger Spieler und Trainer des Sportvereins Göppingen sowie Bundesligaprofi beim FC Bayern München in der Zeit von 1971 bis 1974, dabei drei Mal Deutscher Meister und einmal Gewinner des Europapokals der Landesmeister – vornehmen. Der Eintritt  ist kostenlos.

Zur Einweihung des Kunstrasens sind Spiele und Blitzturniere der ebenfalls noch recht jungen JSG Voralb vorgesehen.  Die JSG hat für die neue Saison fünf Mannschaften am Start und diese möchten sich an diesem Wochenende vorstellen. Am Freitag ab 18 Uhr spielen B- und A-Junioren, und am Sonntag ab 9 Uhr gibt es ein Blitzturnier von vier D-Juniorenmannschaften, ab 11.30 Uhr spielen C-Junioren. as/gw


05.07.2018

Neuer Trainer und acht neue Spieler in Boll

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Nach einer Zittersaison freut sich Fußball-Landesligist TSV Bad Boll auf den Neustart mit Cheftrainer Manuel Doll und insgesamt acht Neuzugängen.mehr lesen >

 
05.07.2018

Neuer Trainer und acht neue Spieler in Boll

1. Mannschaft

Nach einer Zittersaison freut sich Fußball-Landesligist TSV Bad Boll auf den Neustart mit Cheftrainer Manuel Doll und insgesamt acht Neuzugängen. Mit Fabian Ammon (32) kommt ein erfahrener Abwehrspieler vom SC Geislingen, der unter anderem beim Göppinger Sportverein  schon höherklassig am Ball war. Ammon wird das Trainerteam um Manuel Doll, Matthias Seidl und Bernd Allmendinger ergänzen, in erster Linie soll er aber „in unserer Innenverteidigung für Stabilität sorgen“, erklärt der Sportliche Leiter Ralf Kerschbaum.

Nachfolger von Marc Scherrenbacher im Bad Boller Kasten wird Felix Lache (30) vom TSV Köngen. Der Torhüter tritt kein leichtes Erbe an. „Marc war natürlich mehr als nur ein sportlicher Rückhalt, er war Kapitän und hinterlässt eine Lücke“, bestätigt Kerschbaum, „aber wir glauben, dass alle Neuzugänge auch menschlich gut bei uns reinpassen werden.“

Ebenfalls vom in der Relegation noch abgestiegenen Liga-Rivalen aus Köngen kommt Stürmer Max Pradler. In den 26-Jährigen, der in der abgelaufenen Saison auf 15 Tore und zehn Assists kam, setzen sie beim TSV Bad Boll große Hoffnungen. „Er ist ein klassischer Strafraumspieler, hat aber auch ein gutes Auge für den Mitspieler und ist ein absolut positiver Typ“, erklärt Kerschbaum. Gerade vorne war dem TSV in der letzten Saison nach den Langzeitverletzungen von Daniel Zuljevic und Eric Llanes die Durchschlagskraft abhandengekommen. Hier soll Pradler für Abhilfe sorgen.

Den Offensivbereich soll auch Matthias Aust (29, Frisch Auf Göppingen) verstärken. Aust trifft in Bad Boll auf seine Brüder Hansjörg und Sebastian. „Es wird für ihn sicherlich eine Umstellung von der Kreisliga auf die Landesliga, aber er ist schnell und bringt alles mit“, glaubt Kerschbaum.

Manuel Doll bringt von seinem alten Verein FSV Waiblingen Linksfuß Martin Jux (21) und für das defensive Mittelfeld Mirko Traballano (23) mit. Der frühere Verbandsliga-Torhüter Doll holt außerdem noch Keeper Maksim Wolf aus der U 19 des VfL Kirchheim. Wolf wird zusammen mit Pascal Greschner sowohl im Landesliga-Kader hinter Lache als auch in der neu gegründeten zweiten Mannschaft gebraucht. Von der U 19 des SC Geislingen schließt sich Tino Martorelli dem TSV Bad Boll an.

Verlassen haben den Erlengarten neben Scherrenbacher noch Felix Hummel (SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang), Marc Djorovic (SV Ebersbach) und Cagatay Ayyildiz (TSV Weilheim). „Wir gehen mit der Erleichterung und dem Rückenwind aus dem geglückten Klassenerhalt in unser elftes Landesliga-Jahr, aber auch mit Demut und Respekt“, erklärt Ralf Kerschbaum. Er hofft in erster Linie auf weniger Verletzungspech als zuletzt. „Manuel Doll wird viele neue Impulse reinbringen. Wir sind zuversichtlich, dass wir eine andere Runde spielen werden als zuletzt.“

Markus Munz

Info Heute bittet der neue Coach Manuel Doll seine Mannschaft zum Trainingsauftakt. Eine Woche später, am 12. Juli, empfängt der TSV Bad Boll zur ­Einweihung des neuen Kunstrasen­platzes den Oberligisten Sportverein Göppingen.


Karpfen überlebt unter Raubfischen
21.06.2018

Karpfen überlebt unter Raubfischen

1. Mannschaft

Hier ein aktueller Bericht über unseren ehemaligen Spiel Mustafa Ünal: Der Wiesensteiger Mustafa Ünal hat als Trainer die U 17 der Stuttgarter Kickers in der Bundesliga gehalten. ­ mehr lesen >

 
21.06.2018

Karpfen überlebt unter Raubfischen

1. Mannschaft
Karpfen überlebt unter Raubfischen

Der Wiesensteiger Mustafa Ünal hat als Trainer die U 17 der Stuttgarter Kickers in der Bundesliga gehalten. ­

Manchmal schwimmt es sich als Karpfen im Hechtteich ganz gefahrlos. Man darf nur keine Fehler machen. So ähnlich müssen sich die B-Junioren der Stuttgarter Kickers in der U 17-Bundesliga fühlen. Dort spielen 14 Mannschaften, zwölf davon mit ihren ersten Herrenteams im Profibereich. Die Männer-Mannschaft der Kickers ist gerade in Liga fünf abgestiegen.

„Man kann es dauerhaft kompensieren, aber man muss vieles richtig mchen“, sagt U 17-Trainer Mustafa Ünal. Die Kickers machen eine Menge richtig, auch die U 19 ist nun in die Bundesliga aufgestiegen. Der Wiesensteiger Ünal hat seine erste Saison unterm Fernsehturm hinter sich.

Ünals Trainerkarriere begann vor knapp zehn Jahren. Seine Jugendtrainertätigkeit beim TSV Obere Fils war gerade vorbei, als ihn ein Unbekannter anrief. Der hieß Holger Wind, war U 17-Trainer beim TSV Neu-Ulm, hatte bereits für die folgende Saison beim SSV Ulm 1846 zugesagt und suchte einen Assistenten. Ünal kannte Wind überhaupt nicht und hat bis heute „keine Ahnung, wie der an meine Handynummer gekommen ist“. Danach gefragt habe er ihn nie, versichert Ünal.

Als Co-Trainer schaffte er gleich im ersten Jahr mit der Ulmer U 17 den Aufstieg in die Bundesliga. Anschließend arbeitete er zwei Jahre als Co-Trainer der Ulmer U 19, bis der Sportliche Leiter Klaus Merkle einen Trainer brauchte, der die U 16 vor dem Abstieg rettete. Ünal nahm an, erfüllte die Mission und wurde hernach zum U 17-Chefcoach befördert; er spielte mit seinem Team eine starke Oberligasaison.

Das letzte halbe Jahr wohnte der Wiesensteiger schon in Stuttgart, weil er dort als Lehrer für Informatik, Wirtschaftslehre, Sport und Technik arbeitet. Seinen erlernten Beruf hat der Handwerksmeister aufgegeben, weil sich die Arbeitszeiten nicht mit den Erfordernissen des Trainerjobs vereinbaren ließen. Als er gerade am Nachdenken war, ob die Pendelei noch länger Sinn hat, kam der Anruf von den Kickers. „Bundesliga vor der eigenen Haustür“, da musste Ünal „nicht lange überlegen.“

Für sechs Mal Training pro Woche plus Spiel plus Video-Analysen findet der 34-Jährige den Lehrerberuf ideal, da lässt sich „leichter mal ein Deputat reduzieren“, als in der freien Wirtschaft die Arbeitszeit verkürzen. Harte Arbeit ist in Degerloch auch nötig, um die Standortvorteile von Liga-Konkurrenten wie Bayern München oder VfB Stuttgart halbwegs auszugleichen. Die von den zur Verfügung gestellten Mitteln her kleinen Kickers im Feld der Nachwuchsteams von deutlich finanzstärkeren Profi-Vereinen, ihre Außenseiterrolle zelebrieren die Blauen. Seine B-Junioren, erklärt Ünal, spielten  gegen Teams, „die holen ihre Stürmer aus Rotterdam – wir aus Winnenden“. Die Kickers schaffen es aber immer wieder, aus ihren Möglichkeiten „das Maximale herauszuholen“, lobt Ünal seinen Club.

Dass in jüngster Vergangenheit mit Julian Nagelsmann und Domenico Tedesco zwei Trainer direkt den Sprung von den Junioren- und den Profibereich schafften, bringt Mustafa Ünal noch lange nicht ins Träumen. Er sieht sich derzeit „total im Nachwuchsbereich“ und stellt sich mit Leidenschaft neben der fußballerischen Ausbildung der Jugendlichen dem „Erziehungsauftrag“, den er dort zu haben glaubt. Und gegen Bayern, VfB oder Freiburg darf er ja ohnedies jede Woche spielen.

-Thomas Friedrich. NWZ v. 20.06.2018


Bad Boll beseitigt alle Zweifel
11.06.2018

Bad Boll beseitigt alle Zweifel

1. Mannschaft

Der TSV hat sich mit einem Sieg gegen Waldstetten aus eigener Kraft sein elftes Jahr Landesliga-Zugehörigkeit gesichert.mehr lesen >

 
11.06.2018

Bad Boll beseitigt alle Zweifel

1. Mannschaft
Bad Boll beseitigt alle Zweifel

Der TSV hat sich mit einem Sieg gegen Waldstetten aus eigener Kraft sein elftes Jahr Landesliga-Zugehörigkeit gesichert.

Nach den Ergebnissen der Konkurrenz hätten sich die Fußballer des TSV Bad Boll in ihrem Heimspiel gegen den TSGV Waldstetten auch eine Niederlage erlauben können, um weiterhin der Landesliga anzugehören. Doch mit dem 3:2 (1:1)-Erfolg im Rücken ließ sich der Klassenerhalt erst richtig feiern.

„Ich bin so erleichtert und freue mich für die Jungs, die heute wirklich noch einmal alles reingeschmissen haben“, erklärte Ralf Kerschbaum. Das 0:1 durch Jannik Kurfess (15.) hatte nicht nur beim Sportlichen Leiter an den Nerven gezehrt, denn „anfangs sind wir von Waldstetten klar beherrscht worden“. Zu diesem Zeitpunkt war für den TSV Bad Boll noch ein Absturz auf den Relegationsplatz möglich.

„Am Anfang war die Angst in den Köpfen da, wir waren zu passiv gegen den Ball und mit dem 0:1 kam die Unsicherheit ins Spiel“, analysierte Interimstrainer Roberto Pelleriti, dessen Mannschaft sich erst nach einer halben Stunde erholte und in der 45. Minute mit erfolgreichem Pressing den Ball am gegnerischen Strafraum eroberte. Fabian Falzone erzielte auf Vorlage von Umut Sat mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich.

„Der war immens wichtig, in der Kabine ging nochmals ein Ruck durch die Mannschaft“, berichtete Pelleriti, „und danach haben wir den Gegner viel besser angelaufen.“ Pascal Hartmann brachte den TSV mit einem Traumtor in Führung (53.), der Angreifer überlistete den Torwart fast von der Mittellinie. „Vor ein paar Wochen hätte ich fast nicht mehr an den Klassenerhalt geglaubt“, sagte Hartmann, „die letzten beiden Siege haben wir uns richtig erarbeitet, auch heute sind wir nach anfänglicher Verunsicherung über den Kampf zurückgekommen.“

Der TSGV Waldstetten kam dank einer Bad Boller Unordung im Zentrum durch Tobias Kubitzsch noch einmal zum Ausgleich (59.), schaltete danach mit Blick auf die anstehende Relegation aber einen Gang zurück. Trainer Mirko Doll hatte an alter Wirkungsstätte ohnehin kräftig rotiert. Nach dem 3:2 durch Cagatay Ayyildiz, der einen Abpraller nach einer Ecke versenkte (63.), „war der Glaube bei uns zurück“, so Kerschbaum, und der TSV ließ in der Folge nichts mehr anbrennen. So konnte auch Torhüter Marc Scherrenbacher mit einer Auswechslung kurz vor Schluss angemessen verabschiedet werden. Kerschbaum und Pelleriti schickten ausdrücklich auch einen Dank an den vor zwei Wochen entlassenen Benjamin Geiger. „Er hat mit unserer Personalsituation in einer schwierigen Phase gute Arbeit geleistet und die Punkte zum Klassenerhalt beigetragen“, betonte der Retter.

Markus Munz - NWZ v. 11.06.18

TSV Bad Boll: Scherrenbacher (89. Greschner) – Philipp, Ayyildiz, Rapp, Djorovic, Persch (82. Damanti), Augst, S. Aust (58. Maticevic), Falzone, Sat (78. Hummel), Hartmann.

Spieler verlassen den TSV – Neuer Kunstrasenplatz

Abgänge: Der Sieg gegen Waldstetten war das letzte Spiel für Marc Djorovic im Trikot des TSV Bad Boll. Der 20-Jährige wechselt zum Lokalrivalen SV Ebersbach. Felix Hummel wird den TSV Richtung Erkenbrechtsweiler verlassen. Marc Scherrenbacher wechselt nach fünf Jahren im Erlengarten in den Trainerstab seines Heimatvereins TSGV Waldstetten.

Einweihung Kunstrasenplatz

Zur Einweihung seines neuen Kunstrasenplatzes erwartet der TSV Bad Boll am Donnerstag, 12. Juli um 19:00 Uhr den Oberligisten 1. Göppinger Sportverein zu einem Testspiel.


08.06.2018

Bad Boll braucht noch einen Punkt

1. Mannschaft

Der Landesligist erwartet morgen um 17 Uhr im letzten Spiel der Saison den Zweiten TSGV Waldstetten.mehr lesen >

 
08.06.2018

Bad Boll braucht noch einen Punkt

1. Mannschaft

Da geht es um alles“, sagt Roberto Pelleriti mit Blick auf die finale Partie, in der sein TSV Bad Boll mindestens einen Zähler benötigt, um nicht auf die Konkurrenz schauen zu müssen. Denn Schützenhilfe erwartet der Boller Interims-Übungsleiter keine: „Ich gehe davon aus, dass Frickenhausen und Köngen ihre Heimspiele gewinnen.“ Dementsprechend müssen seine Schützlinge, bei denen der Trainerwechsel vor Wochenfrist offensichtlich eine Blockade löste, nochmals eine Top-Leistung abrufen wie beim 5:2 in Hofherrnweiler, wo der ersehnte Befreiungsschlag gelang. „Wir müssen Anspannung und Konzentration aufrechterhalten“, berichtet der frühere Jugendspieler vom SC Geislingen von der Trainingswoche. Daneben gehe es darum, die Intensität richtig zu dosieren und die kleineren Wehwehchen und Blessuren auszukurieren, „die Belastung war extrem hoch, viele gingen in Hofherrnweiler über ihr Limit hinaus.“ Dort setzte die Elf die Vorgaben des 45-Jährigen sehr gut um: „Wir wollten eine stabile Grundordnung halten und mit Pässen in die Schnittstellen die Räume ausnützen.“ Im zentralen Mittelfeld zauberte er Manuel Augst aus dem Hut, der berufsbedingt bisher kaum eine Rolle spielte. „Die Überlegung hatte ich schon. Manu ist ein ruhiger Spieler mit Übersicht am Ball, der das gegnerische Spiel zerstören und gleichzeitig die Offensive lenken kann. Er hat über die 90 Minuten ein tolles Spiel gemacht“, lobt er den 19-Jährigen, der nach dieser Vorstellung wieder auf der Doppel-Sechs auflaufen dürfte.

Mit Vizemeister TSGV Wald­stetten wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Boller, die mit zwei Punkten Vorsprung auf die beiden Kontrahenten sowie dem klar besseren Torverhältnis in die Begegnung gehen. „Es ist eine gefährliche Konstellation“, will Pelleriti die Sinne seiner Mannen schärfen, „wir haben auf dem Papier die beste Ausgangssituation, aber damit eben auch die gefährlichste.“ Der TSV-Coach verlangt dieselbe Einstellung und Hingabe wie in Hofherrnweiler: „Es ist noch nichts entschieden. Es wäre fatal zu denken, dass wir das einfach so nach Hause schaukeln. Waldstetten spielt Relegation, deshalb gehe ich davon aus, dass sie im Rhythmus bleiben wollen und in Bestbesetzung antreten. Wir wollen mit dem gleichen Engagement wie in Hofherrnweiler den Deckel drauf machen und mit unseren Fans den Klassenerhalt feiern.“

Andreas Böhringer 08.06.2018


04.06.2018

Trainerwechsel zeigt erste Früchte

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll setzt mit einer 5:2-Gala in Hofherrnweiler ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf.mehr lesen >

 
04.06.2018

Trainerwechsel zeigt erste Früchte

1. Mannschaft

Hätte Titelanwärter Waldstetten die fest eingeplante Schützenhilfe gegen den TSV Köngen geleistet (ein Unentschieden hätte genügt), wäre der TSV Bad Boll mit dem 5:2 bei der TSG Hofherrnweiler bereits vorzeitig gerettet gewesen. So braucht die Mannschaft von Interimstrainer Roberto Pelleriti im letzten Spiel zuhause gegen den TSGV Waldstetten noch einen Punkt, um sicher auch im elften Jahr hintereinander in der Landesliga zu spielen.

Die Gäste kamen sofort auf volle Betriebstemperatur. Persch steckte den Ball auf den heranstürmenden Philipp durch, der Torhüter Landgraf bereits nach wenigen Sekunden zu einer Glanzparade zwang. In der 10. Minute krachte ein Freistoßgeschoss aus 25 Metern von Philipp an den Pfosten. Der fällige Bad Boller Führungstreffer gelang fünf Minuten später. Augsts Freistoßflanke köpfte Sebastian Aust unhaltbar ein. Danach nahm Bad Boll das Tempo etwas zurück, kontrolierte aber das Geschehen. Aus heiterem Himmel glichen die Gastgeber durch Ganzenmüllers Kopfball aus (39.).

Die Gäste kamen erneut hellwach aus der Kabine und machten binnen acht Minuten klar Schiff. Eine Ecke von Falzone wuchtete Rapp per Kopf unhaltbar ins lange Eck (47.). Falzone setzte einen satten Schuss nur um Zentimeter über die Querlatte (52.). Eine Minute später veredelte Hartmann die perfekte Vorarbeit von Philipp und Hansjörg Aust zum 3:1. Die Gastgeber wollten sich trotz des Zweitore-Rückstandes nicht geschlagen geben und stemmten sich gegen die drohende Heimniederlage. Ihr Einsatz fruchtete in Minute 67, als Avduli mit einem abgefälschten Schuss aus 14 Metern zum 2:3-Anschlusstreffer verkürzte.

Doch wiederum ließ sich der TSV Bad Boll nicht beeindrucken. Der eingewechselte Sat klärte in der Schlussphase mit zwei Traumtoren endgültig die Verhältnisse. In der 76. Minute überwand er Hofherrnweilers Torhüter Landgraf aus 20 Metern mit einem sehenswerten Heber zum 4:2, ehe er vier Minuten vor Schluss ebenfalls wieder per Heber von der Strafraumlinie das fünfte Tor nachlegte und damit den hochverdienten Auswärtsieg  endgültig klarmachte.

Der TSV Bad Boll kann sich im letzten Heimspiel gegen Vize- Meister Waldstetten mit einem Unentschieden endgültig retten, während die direkte Konkurrenz aus Köngen und Frickenhausen ihre Heimspiele gewinnen muss. Direkt absteigen kann der TSV Bad aber in keinem Fall, da der TV Echterdingen mit drei Punkten weniger und der deutlich schlechteren Tordifferenz nicht mehr zu Bad Boll aufschließen kann.

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Rapp, Ayyildiz (65. Sat), Djorovic, Persch (86. Hartig), Falzone, Sebastian Aust, Hansjörg Aust (77. Hummel), Hartmann (90. Maticevic), Augst.


01.06.2018

Pelleriti glaubt an die Chance

1. Mannschaft

Zunächst 180 Minuten bleiben Roberto Pelleriti, um Fußball-Landesligist TSV Bad Boll den Klassenerhalt zu sichern. mehr lesen >

 
01.06.2018

Pelleriti glaubt an die Chance

1. Mannschaft

Zunächst 180 Minuten bleiben Roberto Pelleriti, um Fußball-Landesligist TSV Bad Boll den Klassenerhalt zu sichern. Möglicherweise verlängert sich das Engagement des Interimstrainers um eine Zusatzschicht in der Relegation. Am Samstag um 17 Uhr in Hofherrnweiler und eine Woche später im Saisonfinale gegen Meisterschaftsaspirant TSGV Waldstetten versucht Pelleriti aber die notwendigen Punkte zu sammeln, um den aktuellen zwölften Tabellenplatz, der zur direkten Rettung ausreicht, gegenüber der Konkurrenz aus Frickenhausen, Echterdingen und Köngen zu verteidigen.

In vielen Einzelgesprächen will der 45-Jährige die Blockaden bei den Spielern lösen: „Wir brauchen wieder Selbstvertrauen und die nötige Lockerheit im Kopf und in den Beinen. Ich werde versuchen, die Stärken jedes Einzelnen herauszuarbeiten und die zuletzt gemachten Fehler zu analysieren.“ Der Leiter der Jugendspielgemeinschaft Voralb setzt auch auf die besondere Konstellation des Spieltags. Verliert Köngen in Waldstetten, ist bei einem Bad Boller Punktgewinn wenigstens der direkte Abstieg dank des besseren Torverhältnisses abgewendet. „Aber im Fußball ist nichts vorhersehbar. Wir müssen auf uns schauen und wollen in Hofherrnweiler etwas Zählbares mitnehmen“, erklärt Pelleriti.

Die Rettung war Benjamin Geiger nicht mehr zugetraut worden. Am Dienstag hatte der TSV Bad Boll den Coach von seinen Aufgaben freigestellt. „Wir haben bei einem Dreier sogar die Chance, uns schon direkt zu retten. Dafür wollten wir nochmals einen Impuls setzen“, begründet Abteilungsleiter Gero Wittlinger. Zu dem wichtigen Auswärtsspiel setzt der TSV einen Bus ein, um möglichst viel Unterstützung zu mobilisieren. „Unsere Personalsituation ist so, wie sie ist, dafür konnte auch Benny Geiger nichts“, sagt Wittlinger.

Die ständigen Verletzungsprobleme führt auch Geiger als Hauptursache für die jüngste Talfahrt an: „Das hat sich durch die ganze Saison gezogen.“ Auf Grund der Tabellensituation könne er ein Stück weit nachvollziehen, dass der Verein nach dem letzten Strohhalm greift. „Aber ich bin enttäuscht über die Art und Weise, man hätte auch früher auf mich zukommen können, wenn es Probleme gab. So kam es für mich zu diesem Zeitpunkt überraschend.“ Dass die Mannschaft ihm nicht mehr gefolgt war, diesen Eindruck hatte Geiger nicht. Er wünscht den Spielern den Klassenerhalt. In der nächsten Saison wird der 38-jährige den TSV Weilheim übernehmen. Beim TSV Bad Boll kommt dann Manuel Doll als neuer Trainer.

Markus Munz - NWZ vom 01.06.2018


Benjamin Geiger beurlaubt - Roberto Pelleriti übernimmt bis zum Saisonende
29.05.2018

Benjamin Geiger beurlaubt - Roberto Pelleriti übernimmt bis zum Saisonende

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll beurlaubt Benjamin Geiger. Für die letzten beiden Spiele übernimmt Roberto Pelleriti die Mannschaft.mehr lesen >

 
29.05.2018

Benjamin Geiger beurlaubt - Roberto Pelleriti übernimmt bis zum Saisonende

1. Mannschaft
Benjamin Geiger beurlaubt - Roberto Pelleriti übernimmt bis zum Saisonende

Der TSV Bad Boll beurlaubt Benjamin Geiger. Für die letzten beiden Spiele übernimmt Roberto Pelleriti die Mannschaft. Nach den Niederlagen von Echterdingen und Köngen hat es das Team immer noch selbst in der Hand, um den Abstieg in die Bezirksliga zu verhindern. Pelleriti, der aktuell als sportlicher Leiter die Jugendspielgemeinschaft Voralb koordiniert, hat nicht lange überlegen müssen um sich dieser schwierigen Aufgabe zu stellen. "Für den TSV Bad Boll geht es jetzt um alles. Da ist es in meinen Augen selbstverständlich, sich für das Ziel Klassenerhalt in den Dienst des Vereins zu stellen!"


29.05.2018

Bus nach Hofherrnweiler

1. Mannschaft

Für das Spiel gegen die TSG Hofhernnweiler-Unterrombach am kommenden Samstag wird ein Bus eingesetzt.mehr lesen >

 
29.05.2018

Bus nach Hofherrnweiler

1. Mannschaft

Für das Spiel gegen die TSG Hofhernnweiler-Unterrombach am kommenden Samstag wird ein Bus eingesetzt. Abfahrt ist um 14:00 Uhr, Anmeldungen bitte telefonisch bei Gero Wittlinger Tel. 0160 / 4714837


Schnuppertraining für die neue 2. Mannschaft
29.05.2018

Schnuppertraining für die neue 2. Mannschaft

1. Mannschaft

Am Mittwoch, 6. Juni 2018 findet unter der Leitung des neuen Trainers Christian Glowka beim TSV Bad Boll ein Schnuppertraining für die neu gegründete 2. Mannschaft statt. mehr lesen >

 
29.05.2018

Schnuppertraining für die neue 2. Mannschaft

1. Mannschaft
Schnuppertraining für die neue 2. Mannschaft

Am Mittwoch, 6. Juni 2018 findet unter der Leitung des neuen Trainers Christian Glowka beim TSV Bad Boll ein Schnuppertraining für die neu gegründete 2. Mannschaft statt. Trainingsbeginn ist um 18:00 Uhr. Interessierte Spieler sind herzlich eingeladen!


Beim TSV Bad Boll geht die Angst um
28.05.2018

Beim TSV Bad Boll geht die Angst um

1. Mannschaft

Der SV Ebersbach hat mit seinem 3:1 (1:1)-Auswärtssieg im Landesliga-Derby die Abstiegsnöte des TSV Bad Boll weiter vergrößert.mehr lesen >

 
28.05.2018

Beim TSV Bad Boll geht die Angst um

1. Mannschaft
Beim TSV Bad Boll geht die Angst um

Der SV Ebersbach hat mit seinem 3:1 (1:1)-Auswärtssieg im Landesliga-Derby die Abstiegsnöte des TSV Bad Boll weiter vergrößert. Den Ebersbachern genügte eine durchschnittliche Leistung, um ihr Pensum routiniert abzuspulen und durch Tore von Caglar Celiktas (15.), Jannik Froschauer (51.) und einen Foulelfmeter in der Nachspielzeit von Geburtstagskind Nick Strohmaier die  Punkte aus Bad Boll mitzunehmen.

Die Gastgeber setzten vor 250 Zuschauern ihre Talfahrt mit dem siebten sieglosen Spiel in Folge fort und und müssen in dieser Verfassung an den letzten zwei Spieltagen gewaltig um den Klassenerhalt zittern. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Bad Bolls Torhüter Marc Scherrenbacher gesorgt, der in der 26. Minute einen Handelfmeter verwandelte. „Wir haben im Training darüber gesprochen, dass ich es probiere“, erklärte der 37-jährige, „als Kapitän wollte ich auch ein Zeichen setzen und vorangehen. Schade, dass wir letztlich nichts daraus gemacht haben.“ Dem scheidenden Torhüter droht am letzten Spieltag ein Herzschlagfinale gegen seinen neuen Klub TSGV Waldstetten: „Je weniger Spiele es noch sind, desto größer wird natürlich die Angst. Nach fünf Jahren will man nicht so gehen. Wir nutzen heute wieder klare Chancen nicht, unsere Offensivkräfte fehlen uns brutal.“

Beim Tabellendritten steuerte das Sturmduo jeweils einen Treffer bei, der Abstiegskandidat mühte sich wie schon die ganze Saison vergeblich um Torgefahr. Hansjörg Aust (4.) und Marc Djorovic (74.) ließen die beiden besten Gelegenheiten ungenutzt. Dabei stand beim SV Ebersbach nach dem Ausfall beider Torhüter Feldspieler Matej Bogdanovic im Kasten. Der Ersatz vom Ersatz musste letztlich kaum ernsthaft eingreifen. „Wir haben schlecht angefangen und viele Bälle in der Mitte verloren“, befand der Routinier im Tor, der nach dem Sieg von seinen Mitspielern gefeiert wurde, „in der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir den vielen Ebersbacher Zuschauern, die hierher gefahren sind, etwas mehr zeigen wollen.“ Bogdanovic habe seine Sache gut gemacht, lobte Trainer Dinko Radojevic, der den Sieg auf Grund der zweiten Halbzeit als verdient verbuchte: „Davor war es ein bisschen zu wenig von uns.“

Gegenüber Benjamin Geiger ärgerte sich nicht nur darüber, dass der Aushilfstorhüter von seiner Elf nicht ernsthaft gefordert wurde, sondern auch über das Defensivverhalten beim Gegentor zum 1:2, als Jannik Froschauer nach einer Standardsituation den Ball im Strafraum in Ruhe annehmen konnte. „Es war zu erwarten, dass Ebersbach mehr Spielanteile haben würde, trotzdem wäre wenigstens ein Punkt für uns drin gewesen“, haderte der Bad Boller Coach, dessen letztes Aufgebot im zweiten Durchgang aber nicht mehr den Glauben ausstrahlte, sich erfolgreich gegen den Abstieg aus der Landesliga stemmen zu können.

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Ayyildiz (81. Geiger), Rapp, Hartmann, Maticevic, Persch (78. Augst), Falzone, H. Aust, Hartig (68. Sat), Djorovic.

SV Ebersbach: Bogdanovic – Kqiraj, Ivezic, Strohmaier, Nicastro, Ujupaj (60. Kalafatis), Abramowitz, Grünenwald, Tomas (71. Roos), Celiktas, Froschauer (83. Sahinovic).

-Markus Munz, NWZ v. 28.05.18

Bild: Cornelius Nickisch

Vorschau:

Samstag, 2. Juni 2018 TSG Hofhernnweiler-Unterrombach gegen TSV Bad Boll, Anspiel 17:00 Uhr.

Samstag, 9. Juni 2018 TSV Bad Boll gegen TSGV Waldstetten, Anspiel 17:00 Uhr


Weiter warten auf Befreiungsschlag
14.05.2018

Weiter warten auf Befreiungsschlag

1. Mannschaft

Wieder war es nichts mit dem erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf für Fußball-Landesligist TSV Bad Boll. mehr lesen >

 
14.05.2018

Weiter warten auf Befreiungsschlag

1. Mannschaft
Weiter warten auf Befreiungsschlag

Wieder war es nichts mit dem erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf für Fußball-Landesligist TSV Bad Boll. Gegen N.A.F.I. Stuttgart gab den Spielern selbst die verdiente frühe 1:0-Führung durch einen Kopfball von Sebastian Aust (17.) nach einem Eckball von Bruder Hansjörg nicht die erhoffte Sicherheit.

„Unser Spiel ist dadurch leider nicht ruhiger geworden, wir haben den Faden verloren und kassieren nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung den Ausgleich“, erklärte Hansjörg Aust nach dem Schlusspfiff. Die Gäste zogen scheinbar gänzlich unbeeindruckt vom Rückstand ihr Spiel auf. Ein langer Ball über die Bad Boller Abwehr genügte und Ali Parhizi vollstreckte eiskalt zum 1:1-Unentschieden (28.).

Damit nicht genug, schon drei Minuten später lag der TSV im Rückstand. Haris Grahic überraschte Torhüter Marc Scherrenbacher mit einem Fernschuss von der Mittelline. „Es passt in unsere Situation, dass wir jetzt auch noch Tore aus 50 Metern kriegen“, kommentierte Trainer Benjamin Geiger, der sich in der Schlussphase selbst ins Getümmel warf und beim ersten Ballkontakt Pech hatte, dass sein Kopfball noch abgefälscht wurde.

„Nach dem Rückstand war die Verunsicherung da, wir sind nicht mehr so kompakt gestanden“, erkannte Geiger. Kämpferisch hatte sich der TSV Bad Boll nichts vorzuwerfen, aber nach vorne „kam der letzte Ball wieder mal nicht an“, haderte der Coach, dessen Mannschaft letztlich „keine hundertprozentige Torchance mehr zustande gebracht“ hat.

Der 2:1-Auswärtssieg für N.A.F.I. Stuttgart ging daher in Ordnung. Die spielerisch deutlich überlegenen Gäste hätten in der zweiten Halbzeit alles klarmachen können, doch zwei Mal Scherrenbacher und die Latte bei einem Schuss von Emre Yildizeli (80.) verhinderten Schlimmeres aus Bad Boller Sicht. „Wir sind heute phasenweise nur hinterhergelaufen“, gab Hansjörg Aust zu, „es ist bitter, durch so einen Sonntagsschuss zu verlieren, aber wir müssen konzentriert weiter arbeiten und endlich wieder Spiele gewinnen. Ohne Siege bleibst du nicht in der Liga.“ Markus Munz

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Djorovic, Kivotidis, Rapp, Maticevic (58. Damanti), H. Aust, Persch (58. Augst), S. Aust, Hartmann, Falzone (83. Geiger), Sat (81. Hartig).

Vorschau:

Samstag, 19. Mai 2018 TSV Blaustein - TSV Bad Boll, 15:30 Uhr

Samstag, 26. Mai 2018 TSV Bad Boll - SV Ebersbach, 17:30 Uhr

Samstag, 2. Juni 2018 TSG Hofhernnweiler-Unterrombach - TSV Bad Boll, 17:00 Uhr

Samstag, 9. Juni 2018 TSV Bad Boll - TSGV Waldstetten, 17:00 Uhr

Bild: Cornelius Nickisch


Fade Nulldiät im Erlengarten
07.05.2018

Fade Nulldiät im Erlengarten

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll wird das Abstiegsgespenst nicht los. Im Heimspiel gegen Köngen reichte es nur zu einem 0:0. mehr lesen >

 
07.05.2018

Fade Nulldiät im Erlengarten

1. Mannschaft
Fade Nulldiät im Erlengarten

Landesligist TSV Bad Boll wird das Abstiegsgespenst nicht los. Im Heimspiel gegen Köngen reichte es nur zu einem 0:0.

„Das sind ganz klar zwei verlorene Punkte“, fasste Benjamin Geiger, Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll, nach dem enttäuschenden Heim-0:0 gegen den TSV Köngen zusammen, „wir hatten zwar nicht viele, aber einige gute Chancen, die wir nicht genutzt haben.“

In der ersten Hälfte kamen beide Mannschaften vor 150 Zuschauern in der Offensive über Ansätze nicht hinaus. Der TSV Bad Boll versuchte das Spiel an sich zu reißen, nach einer halben Stunde verflachte das Geschehen allerdings zusehends. Sekunden nach Wiederbeginn hatte Pascal Hartmann nach Weiterleitung von Umut Sat die Führung für den TSV Bad Boll auf dem Fuß. In zentraler Position konnte sich Hartmann die Ecke aussuchen, zielte aber direkt auf Köngens Torhüter Dominik Eitel, der per Fußabwehr klären konnte.

Die Gastgeber hatten fortan zwar mehr vom Spiel, vor dem Tor des Gegners wurden aber die verletzten Stürmer Felix Hummel, Eric Llanes oder Daniel Zuljevic vermisst. „Das war Abstiegskampf, kein richtiger Spielfluss, viele lange Bälle“, erklärte Fabian Falzone, der nach einer Kopfballverlängerung des eingewechselten Michael Hartig in der 86. Minute alleine mit dem Ball auf die Reise Richtung Köngener Tor ging. Falzone scheiterte aber ebenfalls am herauseilenden Eitel. „Das war kläglich“, zeigte sich der Offensivmann hinterher selbstkritisch, „ein Sieg war für uns heute drin, die Chancen waren da, wir müssen mindestens zwei davon machen. Wir wollten gewinnen und sind jetzt natürlich enttäuscht.“

Der TSV Köngen kam selten gefährlich vor das Bad Boller Tor. Lediglich in der 81. Minute musste Marc Scherrenbacher gegen den durchgebrochenen Sven Römer retten. „In der Defensive waren wir konsequent, leider haben wir unsere Chancen vorne nicht genauso konsequent abgeschlossen“, haderte Trainer Geiger.

Nach dem neunten sieglosen Heimspiel in zwölf Versuchen bleibt der Klassenerhalt für den TSV Bad Boll in den verbleibenden fünf Partien ein Ritt auf der Rasierklinge. „Wir können uns nicht Woche für Woche auf die anderen Ergebnisse verlassen“, weiß Geiger, „wir müssen uns am eigenen Schopf da rausziehen. Dazu helfen uns nur Siege.“

Den nächsten Anlauf kann der TSV am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen N.A.F.I. Stuttgart unternehmen. Markus Munz

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Rapp (64. Damanti), Maticevic, H. Aust (90. Genca), S. Aust (82. Augst), Persch, Hartmann, Falzone, Sat (74. Hartig).

Bild: Cornelius Nickisch


23.04.2018

Bad Boller Pleite im Sechs-Punkte-Spiel

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll erwischte im Abstiegsduell gegen die SG Bettringen einen rabenschwarzen Tag und verlor nach schwacher Leistung mit 0:3.mehr lesen >

 
23.04.2018

Bad Boller Pleite im Sechs-Punkte-Spiel

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll erwischte im Abstiegsduell gegen die SG Bettringen einen rabenschwarzen Tag und verlor nach schwacher Leistung mit 0:3.

Der bislang auf fremden Plätzen sieglose und stark abstiegsgefährdete Gast aus Bettringen machte dem Gastgeber von Anfang an das Leben schwer. Die Bettringer standen kompakt und nutzten in der ersten Hälfte die sich bietenden Chancen und stellten so bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg.

Bad Boll hingegen fand kein Mittel gegen die Bettringer Defensive, so blieben auch die Möglichkeiten Mangelware. Die ersten 30 Minuten passierte auf beiden Seiten nicht viel, in der 15. Minute setzte Damanti auf Bad Boller Seite einen Schuss nach Hummel-Vorlage über das Tor.

Bettringen kam zum ersten Mal nach 30 Minuten gefährlich vor das Bad Boller Tor, Adam traf aber in aussichtsreicher Position den Ball nicht voll, so konnte Scherrenbacher im Bad Boller Tor klären. Dann fiel die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste durch einen Doppelschlag in der 38. und 42. Minute: Zunächst steckte Bettringen nach schneller Überbrückung des Mittelfeldes den Ball perfekt in die Schnittstelle der Bad Boller Viererkette, Eckl war auf und davon und schob überlegt alleine vor Torhüter Scherrenbacher zum 0:1 ins Toreck. Vier Minuten später war Rusche über die rechte Seite durch, sein satter Schuss klatschte an den Bad Boller Pfosten, den Abpraller nutzte wieder Eckl aus kurzer Distanz zum 0:2. In der 45. Minute hätte Bad Boll fast den Anschlusstreffer erzielt, doch Hummel fand alleine aus halbrechter Position in Torhüter Vaas seinen Meister.

Nach dem Pausenpfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Phillip Salver sahen die Zuschauer nahezu das gleiche Bild. Bad Boll hatte mehr Spielanteile, ohne bei den tropischen Temperaturen gefährlich vor das Bettringer Tor zu kommen. Die beste, aber auch fast die einzige Chance im zweiten Durchgang hatte der eingewechselte Sat nach einer Flanke von Hansjörg Aust in zentraler Position aus zehn Metern per Direktabnahme. Torhüter Vaas klärte den nicht voll getroffenen Ball im Nachfassen.

Bettringen sollte sein Tor sauber halten und setzte sogar noch ein Ausrufezeichen in der Offensive. In der 85. Minute war Härter nach einem Bettringer Angriff über die rechte Seite und anschließender Flanke am langen Bad Boller Pfosten per Kopf zum 0:3-Endstand erfolgreich. Adolf Schöllkopf
TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis (79. Rapp), Hartmann, Djorovic, Persch (60. Sat), Sebastian Aust (73. Maticevic), Hansjörg Aust, Falzone, Damanti, Hummel (60. Zuljevic).

Vorschau:

Mittwoch, 25.04.2018 TSV Bad Boll - TSV Buch, 18:30 Uhr

Sonntag, 29.04.2018 1. FC Frickenhausen - TSV Bad Boll 15:00 Uhr

Sonntag, 06.05.2018 TSV Bad Boll - TSV Köngen, 15:00 Uhr

Sonntag, 13.05.2018 TSV Bad Boll - N.A.F.I. Stuttgart, 15:00 Uhr


16.04.2018

Zitterpartie in den letzten Minuten

1. Mannschaft

Bad Boll gewann in Echterdingen 2:1, machte sich das Leben aber durch unzählige verpasste Chancen selber schwer.mehr lesen >

 
16.04.2018

Zitterpartie in den letzten Minuten

1. Mannschaft

Bad Boll gewann in Echterdingen 2:1, machte sich das Leben aber durch unzählige verpasste Chancen selber schwer.

Die Bad Boller waren von Beginn an hellwach. Bereits in der ersten Minute der erste Aufreger:  Hansjörg Aust tauchte vor Echterdingens Torhüter Fokou auf und hob den Ball über diesen, aber auch über das Tor der Gastgeber.

Die Führung der Gäste gelang bereits in der 4. Minute. Hansjörg Aust spielte einen  herrlichem Pass auf Damanti, der scheiterte im ersten Versuch noch an Torhüter Fokou, doch den Nachschuss brachte der Bad Boller Youngster zum 0:1 im Echterdinger Tor unter. Die Gastgeber hatten in dieser Phase dem Bad Boller Kombinationsspiel nichts entgegenzusetzen. Djorovic bediente Hummel, der im letzten Moment acht Meter vor dem Tor abgeblockt wurde (14.). Damanti tauchte alleine vor Torhüter ­Fokou auf, der mit einem Reflex aus kurzer Distanz zur Ecke klären konnte (17.). Sebastian Aust kam nach einer Ecke frei zum ­Kopfball, ein Abwehrspieler kratzte den Ball gerade noch so von der Linie (21.). Dann doch noch der zweite Bad Boller Treffer im ­ersten Durchgang: Eine Flanke von Hummel senkte sich über den wegrutschenden Torhüter des TV Echterdingen zum 0:2 ins Netz (31.).

Die zweite Hälfte begann mit der nächsten Bad Boller Großchance: Sebastian Aust mit einem Querpass hinter die Echterdinger Abwehr zu Damanti, der den Ball am langen Pfosten aus kurzer Distanz nicht über die Linie brachte (46.). Falzone schlug eine Flanke zu Sebastian Aust, dessen satter Kopfball aus zehn  Metern ging um Zentimeter neben das Tor (64.). Fünf Minuten später steckte Djorovic das Spielgerät auf Hansjörg Aust durch, wieder blieb Torhüter Fokou der Sieger. In den letzten zwanzig Minuten riss der Faden beim TSV Bad Boll dann nahezu komplett und der Gastgeber kam deutlich besser ins Spiel. Rueff zwang Bad Bolls Torhüter Marc Scherrenbacher aus 25 Metern zu einer Glanzparade (70.), ehe zwei Minuten später der eingewechselte Di Fabio in halblinker Position alleine vor Scherrenbacher auftauchte. Der Bad Boller Keeper verhinderte mit einer Fußabwehr den Echterdinger Anschlusstreffer. Der sollte dann aber in der 78. Minute doch noch fallen. Zunächst konnte die Bad Boller Abwehr noch in allerhöchster Not gegen Rueff auf Kosten eines Eckballs klären. Diese Ecke verwandelte Knödler per Kopf zum 1:2-Anschlusstreffer. Zwei weitere Großchancen für den Gastgeber sollten noch folgen. Zunächst geriet ein Abschlag von Torhüter Scherrenbacher von der 16-Meter-Linie zu kurz, Schaller versuchte es aus 45 Metern direkt und zielte nur knapp über das leere Bad Boller Tor (79.). Zwei Minuten später hatte wieder der TV Echterdingen den Torschrei auf den Lippen. Knödler setzte den Ball aus acht Metern in zentraler Position über das Tor des TSV Bad Boll.

Es folgten weitere, nicht enden wollende neun Minuten plus Nachspielzeit, in der die Bad Boller Defensive aber keine weitere Großchance des Gastgebers mehr zulassen musste. Am Ende war der Jubel der Gäste groß, hatte man doch mit dem Auswärtssieg den Gastgeber TV Echterdingen in der Tabelle überholt. Hätte die Mannschaft  ihre Chancen konsequent genutzt, wäre der Nachmittag viel, viel ruhiger ausgefallen und man hätte sich die Zitterpartie zum Ende des Spieles ersparen können. Es gilt jetzt, diesem wichtigen Sieg einen weiteren im nächsten Heimspiel am Sonntag gegen die SG Bettringen folgen zu lassen. Adolf Schöllkopf

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Hartmann, Kivotidis, Djorovic, Persch (90. Rapp), Sebastian Aust, Hansjörg Aust, Falzone (87. Sat), Damanti (67. Maticevic), Hummel (76. Ayyildiz).

Vorschau:

Sonntag, 22.04.2018 TSV Bad Boll gegen SG Bettringen, 15:00 Uhr

Mittwoch, 25.04.2018 TSV Bad Boll gegen TSV Buch, 18:30 Uhr

Sonntag, 29.04.2018 1. FC Frickenhausen gegen TSV Bad Boll, 15:00 Uhr


In Durchgang zwei schlägt Bad Boll zu
09.04.2018

In Durchgang zwei schlägt Bad Boll zu

1. Mannschaft

Bad Boll dominierte die Partie nahezu über die gesamte Spielzeit und sicherte sich mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg über Lokalrivale Weilheim drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt.mehr lesen >

 
09.04.2018

In Durchgang zwei schlägt Bad Boll zu

1. Mannschaft
In Durchgang zwei schlägt Bad Boll zu

Der Gast kam bei besten Bedingungen gut in die Begegnung. Zaglauer steckte den Ball mit einem herrlichen Pass auf Sturmkollege Lisac durch, dessen Schuss strich nur knapp am langen Boller Pfosten vorbei. Dies war die erste und eigentlich einzige Weilheimer Tormöglichkeit. Bad Boll setzte die Vorgaben von Trainer Geiger geschickt um, stand hinten sicher, ließ nichts zu und wartete vorne geduldig auf Gelegenheiten. Diese blieben aber auch beim Gastgeber im ersten Durchgang Mangelware. Die einzige Chance hatte Falzone in der 34. Minute, doch sein 20 Meter-Schuss ging knapp neben das Tor. In der 41. Minute holte Weilheims Heim den Bad Boller Hansjörg Aust auf Höhe der Mittellinie mit einem rüden Foul von den Beinen und wurde dafür nach anschließender „Rudelbildung“ vom sehr gut leitenden Schiedsrichter Josifidis vom Platz gestellt.

Bad Boll erhöhte im zweiten Durchgang den Druck gegen den jetzt in Unterzahl agierenden Gegner und kam zu Tormöglichkeiten. Die erste setzte Philipp per Kopf nach Flanke von Djorovic knapp neben das Tor (55.). Fünf Minuten später fiel die verdiente Bad Boller Führung. Hummel und Ayyildiz störten mit einer Ball-Eroberung das Aufbauspiel der Gäste. Hummel ließ einen Zuckerpass folgen auf Sebastian Aust, der Weilheims Torhüter Brenken aus 20 Metern mit einem platzierten Flachschuss keine Abwehrchance ließ und zum 1:0 für seine Farben traf. In der 66. Minute sorgten die Platzherren für die Vorentscheidung. Persch setzte mit einem Pass in die Schnittstelle der Weilheimer Viererkette Mittelstürmer Hummel in Szene. Dieser wurde abgeblockt, doch Hansjörg Aust schaltete am schnellsten. Dessen ersten Schuss parierte Brenken, den Abpraller verwertete Hansjörg Aust aber zum 2:0.

Der Gast hatte im Anschluss an diesen Treffer nichts zuzulegen. Felix Hummel auf Seiten des TSV Bad Boll traf in der 73. Minute aus 22 Metern nur die Querlatte. Am Ende verbuchte der Gastgeber mit diesem Sieg seinen 25. Pluspunkt und besitzt damit einen Vorsprung von sechs Zählern und 23 Toren auf den Relegationsplatz, den der FC Germania Bargau innehat. Der Abstiegskampf geht dennoch ohne Pause weiter, am kommenden Wochenende geht es zum TV Echterdingen.

  Adolf Schöllkopf

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Hartmann (46. Ayyildiz), Djorovic, Persch, Sebastian Aust, Hansjörg Aust (67. Maticevic), Falzone, Damanti (82. Seidl), Hummel (77. Zuljevic).

SR: Fotis Josifidis.

Tore: 1:0 S. Aust (60.), 2:0 H. Aust (66.). – Zuschauer: 150.

Vorschau:

Sonntag, 15. April 2018 TV Echterdingen - TSV Bad Boll, 15:00 Uhr

Sonntag, 22. April 2018 TSV Bad Boll - SG Bettringen, 15:00 Uhr

Mittwoch 25.04.2018 TSV Bad Boll - TSV Buch, 18:30 Uhr


Remis für Rumpftruppe
03.04.2018

Remis für Rumpftruppe

1. Mannschaft

Mit dem letzten Aufgebot reichte es für Landesligist TSV Bad Boll nicht zum erhofften Heimsieg gegen den TSV Weilimdorf.mehr lesen >

 
03.04.2018

Remis für Rumpftruppe

1. Mannschaft
Remis für Rumpftruppe

Benjamin Geiger, der Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll, musste gegenüber der bitteren 2:3-Pille beim FC Bargau gestern im Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf auch noch drei weitere Stammspieler ersetzen. Die Routiniers Pascal Hartmann (krank) und Sebastian Aust (Gelb-Rot-Sperre) standen gegen Weilimdorf nicht zur Verfügung.

Nicht so schnell zurück wie die beiden kehrt der dritte Ausfall. Eric Llanes, mit elf Treffern erfolgreichster Bad Boller Torschütze, verletzte sich in Bargau schwer am Knie und verfolgte die Partie gestern an Krücken. Die genaue Diagnose steht noch aus, im schlimmsten Fall ist beim Spanier sogar das Kreuzband betroffen. „Sein Ausfall tut uns richtig weh. Unter diesen Umständen mit zehn verletzten Spielern bin ich zufrieden, mit welcher Mentalität die Mannschaft heute aufgetreten ist“, erklärte Geiger nach dem tor- und phasenweise von beiden Seiten trostlosen Remis vor 150 Zuschauern gegen den TSV Weilimdorf.

„Was ein Hansjörg Aust mit seinen 33 Jahren heute gelaufen ist, davor ziehe ich den Hut“, ergänzte Geiger, der „natürlich auch lieber einen Dreier“ eingefahren hätte, aber angesichts der Aufstellung – auf der Bank saßen nur angeschlagene Spieler und A-Junior Malte Wittlinger – einer stabilen Defensive in Form einer Fünferkette den Vorrang eingeräumt hatte. Die einzige Spitze Felix Hummel hatte zwei gute Gelegenheiten für den TSV Bad Boll, scheiterte aber jeweils am Gästetorhüter.

In Hälfte eins hatte der TSV Weilimdorf mehr vom Spiel, über 90 Minuten brachten aber beide Teams wenig Konstruktives zustande. „Ich denke, dass es heute ein gerechtes 0:0 war“, bestätigte Torhüter Marc Scherrenbacher, „in dieser schwierigen Phase, in der wir uns personell befinden, und speziell nach der unglücklichen Niederlage mit der letzten Aktion in Bargau, bringt uns auch der eine Punkt moralisch weiter. Ein Lob an die Mannschaft, dass sie es in dieser Formation heute so über die Bühne gebracht hat.“

Durch das gleichzeitige 0:3 von Bargau gegen Schlusslicht Köngen wurde mit dem Remis sogar ein Zähler mehr auf den Relegationsplatz erarbeitet. Eine weitere positive Nachricht war immerhin der erste Kurzeinsatz von Torjäger Daniel Zuljevic. Als nächster Gegner kommt am Samstag um 17 Uhr mit Lokalrivale TSV Weilheim allerdings ein anderes Kaliber. Der Abstiegskampf wird für den TSV Bad Boll, so fürchtet Trainer Geiger, „hart bis zum Schluss“ bleiben. (Markus Munz)

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Ayyildiz, Djorovic, Maticevic, H. Aust, Falzone, Persch, Damanti (90.+2 Rapp), Hummel (80. Zuljevic).

 

Bad Boller Auswärtspleite in doppelter Unterzahl

Abstiegskampf Eine bittere Niederlage in einem turbulenten Spiel kassierte der TSV Bad Boll beim direkten Konkurrenten FC Bargau. Ein Eigentor von Cagatay Ayyildiz verhalf Bargau zur 2:1-Führung, die der TSV trotz Unterzahl nach Gelb-Rot für Sebastian Aust (76.) fünf Minuten vor Schluss durch einen verwandelten Elfmeter von Eric Llanes egalisierte. Der Torschütze verletzte sich danach schwer und mit zwei Mann weniger - das Wechselkontingent war erschöpft - kas­sierte Bad Boll mit der letzten Aktion noch
das 2:3. as

 

Vorschau:

Samstag, 7. April 2018 TSV Bad Boll - TSV Weilheim, 17:00 Uhr

Sonntag, 15. April TV Echterdingen - TSV Bad Boll, 15:00 Uhr

Foto: Cornelius Nickisch


26.03.2018

Auswärts-Gala mit zu wenigen Toren

1. Mannschaft

Mit dem hochverdienten Sieg beim Landesliga-Mitkonkurrenten holte Bad Boll drei ganz wichtige Punkte. mehr lesen >

 
26.03.2018

Auswärts-Gala mit zu wenigen Toren

1. Mannschaft

Mit dem hochverdienten Sieg beim Landesliga-Mitkonkurrenten holte Bad Boll drei ganz wichtige Punkte. Das Ergebnis hätte sogar deutlich höher ausfallen können, der starke Nürtinger Torhüter und die mäßige Chancenverwertung der Gäste verhinderten ein Schützenfest.

Beide Teams neutralisierten sich in den ersten 20 vollständig. Logische Konsequenz: kaum Torraumszenen. Dies änderte sich ab Minute 23, als die Gäste das Kommando übernahmen. Sebastian Aust setzte mit einem schönen Pass Llanes-Ona in Szene, dessen scharfe Hereingabe kratzte der Nürtinger Abwehrspieler gerade noch so dem einschussbereiten Falzone vom Fuß (23.). Zwei Minuten später nahm Persch eine Vorlage von Hartmann volley, diesmal klärte ein Nürtinger auf der Torlinie. Mit einem Doppelschlag zum 2:0 legte der TSV den Grundstein zum Sieg. Zunächst köpfte Sebastian Aust einen Persch-Frei­stoß zum 0:1 ein (34.), eine Minute später traf Llanes-Ona mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern. Vor der Pause vergaben die Gäste noch zwei Hochkaräter. Falzone tauchte frei vor dem Tor auf, der Keeper rettete mit einem Reflex (36.). Eine Minute vor der Halbzeit gab es fast die identische Szene, diesmal scheiterte Hansjörg Aust gleich zweimal am famosen Torhüter.

Nach dem Wechsel hatten die ansonsten eher harmlosen Gastgeber ihre beiden besten Szenen. Zunächst lenkte TSV-Torhüter Scherrenbacher einen scharfen Freistoß mit den Fingerspitzen an die Latte (49.), ehe ein Nürtinger nach einer Ecke an den Pfosten köpfte (55.). Danach erspielte sich Bad Boll wieder ein Übergewicht, was in der 62. Minute nach schöner Einzelleistung von Sebastian Aust und anschließendem Pass zu Llanes-Ona führte. Der hatte wenig Mühe, mit einem platzierten Schuss aus zentraler Position im Nürtinger Strafraum das 3:0 zu markieren. Zwei weitere klare Einschussmöglichkeiten von Llanes-Ona, einmal nach Pass von Persch (64.), das andere Mal nach Flanke von Djorovic (65.), entschärfte der Torhüter aus kurzer Distanz mit unglaublichen Pa­raden.

So blieb es bei einem hochverdienten Auswärtserfolg des TSV Bad Boll, der mindestens um zwei bis drei Tore hätte höher ausfallen können. Viel Zeit zum Erholen bleibt der Elf von Trainer Benjamin Geiger nicht, denn über das kommende Osterwochenende warten die beiden nächsten Abstiegsduelle in Bargau (Karsamstag) und zuhause gegen Weilimdorf (Ostermontag) auf den TSV Bad Boll.

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Phi­lipp, Hartmann, Ayyildiz (70. Kivotidis), Djorovic, Sebastian Aust (83. Nikci), Persch, Hansjörg Aust (70. Maticevic), Llanes-Ona, Damanti, Falzone.


18.03.2018

Heimspiel gegen Buch fällt aus

1. Mannschaft

Das für heute angesetzte Heimspiel des TSV Bad Boll gegen den TSV Buch wurde abgesagt. Der Rasen im Bollwerk-Stadion ist aufgrund eine 7 Zentimeter hohen Schneedecke nicht bespielbar. Der Nachholtermin steht noch nicht fest.


Gegenwind stoppt Widerstand
12.03.2018

Gegenwind stoppt Widerstand

1. Mannschaft

Eine Hälfte lang wehrte sich der TSV Bad Boll im Derby beim FC Heiningen erfolgreich. Als der Tabellenführer aber nach dem Seitenwechsel mit dem stürmischen Wind im Rücken agierte, hielten die Gäste dem Druck der Staren nicht mehr lange stand und vermehr lesen >

 
12.03.2018

Gegenwind stoppt Widerstand

1. Mannschaft
Gegenwind stoppt Widerstand

Eine Hälfte lang wehrte sich der TSV Bad Boll im Derby beim FC Heiningen erfolgreich. Als der Tabellenführer aber nach dem Seitenwechsel mit dem stürmischen Wind im Rücken agierte, hielten die Gäste dem Druck der Staren nicht mehr lange stand und verloren am Ende etwas zu deutlich noch mit 1:4 (1:1).

Selbst die Abschläge des besten Bollers, Keeper Marc Scherrenbacher, erreichten bei dem starken Gegenwind kaum mehr die Mittellinie. „Unsere Leistung war okay, wir standen defensiv eigentlich ganz gut und sind als Team aufgetreten, konnten in der zweiten Hälfte aber keine langen Bälle mehr spielen“, erklärte Bad Bolls Devid Philipp. „Es war das erwartet kampfbetonte Derby, wobei wir keine gute erste Halbzeit gespielt haben, was teilweise dem Wetter geschuldet war“, räumte FCH-Sportvorstand Edmund Funk ein, der aber angesichts des Chancenverhältnisses insgesamt einen „klar verdienten Sieg“ sah.

Scherrenbacher hielt den TSV Bad Boll über 50 Minuten im Spiel, ehe auch er machtlos war. Bei einem Freistoß im Mittelfeld schalteten die Heininger schneller, Max Hölzli brachte den Ball von der linken Seite scharf vor das Tor, wo Andre Kriks zum 2:1 abstaubte. TSV-Coach Benjamin Geiger versuchte mit einem offensiven Doppelwechsel in der 72. Minute nochmal alles, doch Silas Klack beendete kurz danach alle Bad Boller Hoffnungen mit dem 3:1. Der 19-Jährige lieferte auf der Perez-Position im zentralen Mittelfeld eine starke Partie und vollendete nach Flanke von Talha Kavak per Volleyschuss.

„Wir sind nach dem unglücklichen Rückstand gut zurückgekommen und haben das Spiel dominiert, daher ist das Ergebnis auch gerechtfertigt“, sagte Klack, der von seinen Mitspielern nach dem Schlusspfiff ganz besonders gefeiert wurde. „Er hat ein richtig tolles Spiel gemacht“, lobte auch Edmund Funk. Dominik Mader setzte mit seinem elften Saisontreffer sogar noch das 4:1 oben drauf.

In der Anfangsphase hatte Benjamin Kern mit einem schönen Heber den Rückstand nach Eigentor von Torhüter Raphael Maskow, der eine Aust-Ecke ins eigene Tor faustete, postwendend ausgeglichen. „In der zweiten Hälfte haben wir einfach kaum noch einen Ball mehr an den Mann gebracht“, haderte Bad Bolls Anastasios Kivotidis, „aber Heiningen steht auch einfach zurecht dort oben.“ (Markus Munz, NWZ v. 12.03.18)

FC Heiningen: Maskow – Hölzli (81. Lissner), Neumann (57. Rössler), Maglio, Reichert, Gromer (74. Kaufmann), Kern, Klack, Carfagna (67. Kavak), Mader, Kriks.
TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Rapp, Hartmann, Maticevic (72. Hummel), Persch (66. Falzone), S. Aust, H. Aust (72. Djorovic), Sat (81. Ayyildiz), Llanes Ona.
Tore: 0:1 Maskow (9., Eigentor), 1:1 Kern (11.), 2:1 Kriks (54.), 3:1 Klack (76.), 4:1 Mader (78.).
SR: Richard Milz (Saulgau).
Zuschauer: 250.

Vorschau:

Sonntag, 18.03.2018 TSV Bad Boll - TSV Buch, Anspiel 15:00 Uhr


Spiel gegen Weilimdorf fällt aus
02.03.2018

Spiel gegen Weilimdorf fällt aus

1. Mannschaft

Das für das kommende Wochenende angesetzte Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf wurde witterungsbedingt abgesagt. Der Nachholtermin steht bereits fest: am Ostermontag, 2. April 2018 wird die Partie in Bad Boll nachgeholt. Anspielzeit: 15:00 Uhr


Trainerwechsel zur neuen Saison
26.02.2018

Trainerwechsel zur neuen Saison

1. Mannschaft

Nach dreieinhalb erfolgreichen Jahren trennen sich zum Saisonende die Wege von Trainer Benjamin Geiger und dem TSV Bad Boll.mehr lesen >

 
26.02.2018

Trainerwechsel zur neuen Saison

1. Mannschaft
Trainerwechsel zur neuen Saison

Nach dreieinhalb erfolgreichen Jahren trennen sich zum Saisonende die Wege von Trainer Benjamin Geiger und dem TSV Bad Boll. Die Zusammenarbeit wird in gegenseitigem Einvernehmen beendet. Benjamin Geiger hatte zuerst als Spieler wesentlichen Anteil am Klassenerhalt. Danach führte er als Trainer die Mannschaft bis in die Relagationsspiele zur Verbandsliga, in denen man nur knapp scheiterte. 

Sowohl Geiger als auch der TSV Bad Boll wollen in der kommenden Saison 18/19 neue Wege einschlagen. Vorrangiges Ziel in der aktuellen Spielzeit bleibt der Klassenerhalt. 

Ein Nachfolger wurde bereits gefunden, es handelt sich um den gebürtigen Bad Boller Manuel Doll, der seit über drei Jahren den FSV Waiblingen erfolgreich trainiert. Gemeinsam soll der weitere Verjüngungsprozess mit talentierten Spielern aus der Umgebung in Kombination mit dem erfahrenen Stammpersonal fortgesetzt werden. 


Verletzungsmisere verhindert bessere Platzierung
18.12.2017

Verletzungsmisere verhindert bessere Platzierung

1. Mannschaft

Bad Bolls Zwischenbilanz ist nicht so gut wie erhofft. Der Klassenerhalt soll früh gesichert werden.mehr lesen >

 
18.12.2017

Verletzungsmisere verhindert bessere Platzierung

1. Mannschaft
Verletzungsmisere verhindert bessere Platzierung

Bad Bolls Zwischenbilanz ist nicht so gut wie erhofft. Der Klassenerhalt soll früh gesichert werden.

15 Partien, 18 Punkte, Platz elf: Die Zwischenbilanz ist nicht ganz das, was man sich bei Fußball-Landesligist TSV Bad Boll erhofft hatte, doch aufgrund der Personalmisere kann Trainer Benjamin Geiger damit leben. „Mit der Punktausbeute bin ich nicht zufrieden, wir müssten fünf, sechs Zähler mehr haben. Unsere Leistungen waren o.k. und ich war einverstanden mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Wir hatten nur wenige ganz schlechte Spiele.“

Dem Bad Boller Trainer fehlten über die komplette Vorrunde die Alternativen, um auf Formschwankungen reagieren zu können: „Die Mannschaft stellte sich zuletzt von alleine auf. Wir konnten im Training auch nicht taktisch arbeiten. Zu viele Akteure waren sich zu sicher, dass sie spielen werden. Das hat man im Hinterkopf und dann fehlt eben das eine oder andere Prozent. Mit Konkurrenz ist das anders.“

Diese Konkurrenzsituation soll zur Rückrunde wieder herrschen, sehnt Geiger die Rückkehr der Langzeitverletzten herbei: „Zuletzt hatten wir noch drei Leute auf der Bank, darunter der Co-Trainer und ich. Irgendwann geht es nicht mehr, dann kann man die Ausfälle nicht mehr kompensieren. Deshalb kommt die Winterpause zur rechten Zeit.“

Berücksichtige man diese Personalsituation, „dann sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen“, hebt der 37-Jährige hervor und ist von der Qualität seines Aufgebots überzeugt – wenn alle Mann an Bord sind: „Ich bin sicher, dass wir dann mehr als die jetzigen 18 Punkte holen und den Klassenerhalt frühzeitig schaffen werden.“ Das Torverhältnis von 23:23 ist für Geiger ein Indiz, dass sich seine Schützlinge in keiner Begegnung hängen ließen („Wir haben uns nie abschlachten lassen, das ist nicht die Bilanz eines Absteigers“). Gleichzeitig sei die Torausbeute ausbaufähig: „Wir haben unsere Chancen oft nicht genutzt. 23 Tore sind zu wenig. Mit Daniel Zuljevic und Umut Sat hoffe ich auf mehr Treffer“, setzt er große Hoffnungen in seinen Torjäger und den Neuzugang, auf die er in der Vorrunde verzichten musste. Diese beiden und weitere Rückkehrer „sind wie Neuzugänge für uns“, erklärt der A-Lizenz-Inhaber, der nur bei weiteren langfristigen Ausfällen etwaige Nachbesserungen für möglich hält: „Stand jetzt bleibt der Kader unverändert.“

Geiger bittet seine Mannen am 19. Januar wieder auf den Platz, dann steht für das Erlengarten-Ensemble direkt ein dreitägiges Trainingslager an. „Davor müssen die Jungs individuell Läufe absolvieren“, ergänzt der TSV-Coach, der sich im abgelaufenen Halbjahr über die positive Entwicklung der Talente Toni Maticevic (19), Fabian Falzone (20) und Marc Djorovic (19) freuen durfte. „Toni ist schnell und bissig im Zweikampf. Er hat Gas gegeben, sich ins Team gebissen und seine Chance genutzt.“

Somit hatte das Verletzungspech auch etwas Positives, denn das Trio erhielt so viele Spielanteile und konnte sich in den Vordergrund spielen. „Fabian spielte in Geislingen relativ wenig“, äußert er über den Neuzugang, „bei uns hat er sich gut eingefügt.“ Bereits vor einem Jahr in der Winterpause kam Marc Djorovic nach Bad Boll und erkämpfte sich in der Rückrunde 2016/17 einen Stammplatz, den er auch jetzt innehat. „Marc zeigte sich von Anfang an sehr willig im Training. Er hat eine vorbildliche Einstellung zum Sport und gibt immer 100 Prozent.“ (Andeas Böhringer)


TSV Bad Boll - Aktuelles aus der Fußballabteilung
12.12.2017

TSV Bad Boll - Aktuelles aus der Fußballabteilung

1. Mannschaft

In der Fußball-Abteilung vom TSV Bad Boll werden die Weichen für die Zukunft gestellt.mehr lesen >

 
12.12.2017

TSV Bad Boll - Aktuelles aus der Fußballabteilung

1. Mannschaft
TSV Bad Boll - Aktuelles aus der Fußballabteilung

In der Fußball-Abteilung vom TSV Bad Boll werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Umbau des Trainingsplatzes vom bisherigen Rasenspielfeld in einen Kunstrasenplatz werden sich die Möglichkeiten für den Trainings- und Spielbetrieb erheblich verbessern.

„Wir freuen uns, dass die Gemeinde Bad Boll diese für die weitere Entwicklung in unserem Verein sehr wichtige Entscheidung getroffen hat, und dass wir bei der Planung beteiligt wurden“, erklärt der Vereinsvorsitzende Gerhard Ueding. Der Umbau des Sportplatzes mit einer komplett neuen Einzäunung ist im kommenden Frühjahr geplant. Die Flutlichtanlage wurde bereits erneuert und auf klimafreundliche und energiesparende LED-Leuchten umgestellt.

Der Trainingsplatz wird von den Aktiven, die nun schon seit 10 Jahren in der Landesliga Staffel 2 und damit in der zweithöchsten Liga im Württembergischen Fußballverband spielen, von zahlreichen Jugendmannschaften, von der AH und den „Freizeit-Kickern“ das ganze Jahr über intensiv genutzt.

Mit der neuen Jugendspielgemeinschaft Voralb, zu der sich der TSV mit dem GSV Dürnau und dem 1. FC Heiningen zusammengeschlossen hat, soll die Jugendarbeit im Verein wieder intensiviert und in der Kooperation mit den beiden Nachbarvereinen für die Kinder und Jugendlichen eine durchgängige Trainings- und Spielmöglichkeit von den D – Junioren bis zu den A – Junioren angeboten werden. Das erste Halbjahr ist bereits sehr gut gelaufen. Die JSG Voralb hat sich mit 6 Mannschaften am Spielbetrieb beteiligt. Die A-Jugend, die B 1 und die C-Junioren sind jeweils in die Leistungsstaffel aufgestiegen. Die B 2 ist in ihrer Staffel ebenfalls Meister geworden. Die D 1 belegte den 3. Platz und die D 2 konnte den 6. Tabellenplatz erreichen. „Unsere Erwartungen sind damit nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen worden“ erklärt der für die sportlichen Belange in der JSG zuständige Jugendkoordinator Roberto Pelleriti, und Jugendleiter Jan Stöhr, der sich als Geschäftsführer in der JSG um die administrativen Dinge kümmert, freut sich über die gute Zusammenarbeit unter den drei beteiligten Vereinen: „Wir ziehen alle an einem Strang!“

Eine gute und nachhaltige Jugendarbeit kommt letztlich allen Vereinen zugute, und so gibt es im TSV bereits konkrete Überlegungen, in der nächsten Saison bei den Aktiven wieder eine 2. Mannschaft zu melden, die mit vielen jungen Spielern zunächst in der Kreisliga B an den Start gehen würde.

Damit gibt es in der Fußball-Abteilung aktuell wieder sehr viel zu tun und deshalb freuen sich die Verantwortlichen, dass mit Ralf Kerschbaum ein „Neuzugang“ auf der Führungsebene gewonnen werden konnte, der zukünftig dem Sportlichen Leiter bei den Aktiven, Günther Ascherl zur Seite stehen wird.

Eine erfolgreiche Vereinstätigkeit ist ohne die Unterstützung von Gönnern und Sponsoren nicht möglich und deshalb ist der TSV dankbar dafür, dass die nun schon seit 2014 bestehende Marketingpartnerschaft mit der Energieversorgung Bad Boll GmbH kürzlich bis zum 30. Juni 2022 verlängert werden konnte. Als besonderes Zeichen dieser Verbundenheit mit dem TSV wird am Eingang zum Stadion am Erlengarten mit Zustimmung der Gemeinde Bad Boll ein Schild mit dem neuen Namenszug „Bollwerk – Stadion“ angebracht.       


03.12.2017

Spiel gegen Bargau abgesagt

1. Mannschaft

Das heutige Auswärtsspiel beim 1. FC Germania Bargau wurde abgesagt. Der Kunstrasenplatz in Böbingen ist unbespielbar. Neuer Termin ist der 24.02.2018.


Vereinsheimwirt Pepe sponsort Thermojacken für die Mannschaft
28.11.2017

Vereinsheimwirt Pepe sponsort Thermojacken für die Mannschaft

1. Mannschaft

Pepe Paladino, Wirt des Ristorante & Pizzeria Da Pepe hat unserer Landesligamannschaft für die kalte Jahreszeit tolle Thermojacken gesponsert.mehr lesen >

 
28.11.2017

Vereinsheimwirt Pepe sponsort Thermojacken für die Mannschaft

1. Mannschaft
Vereinsheimwirt Pepe sponsort Thermojacken für die Mannschaft

Pepe Paladino, Wirt des Ristorante & Pizzeria Da Pepe hat unserer Landesligamannschaft für die kalte Jahreszeit tolle Thermojacken gesponsert.

Damit sind unsere Spieler auf der Ersatzbank während der Spiele wieder gut eingepackt und können das Spiel der Startelf wohlig warm verfolgen.

Lieber Pepe, herzlichen Dank für Dein Engagement!


27.11.2017

Am Ende geht fleißigem Gast die Puste aus

1. Mannschaft

Trotz großen Einsatzes verliert der TSV Bad Boll 1:2 beim TSGV Waldstetten.mehr lesen >

 
27.11.2017

Am Ende geht fleißigem Gast die Puste aus

1. Mannschaft

Trotz großen Einsatzes verliert der TSV Bad Boll 1:2 beim TSGV Waldstetten.

Der TSV Bad Boll hatte nur noch einen Feldspieler auf der Ersatzbank, der Rest des Kaders ist verletzt oder gesperrt. Die Partie begann vor 200 Zuschauern mit voller Drehzahl. Die TSV-Deckung wehrte einen langen Ball zu kurz ab und Karaca spitzelte ihn zur frühen Führung des Aufstiegsaspiranten über die Torlinie (6.).

Bad Boll blieb die Antwort nicht lange schuldig. Zwei Minuten später faustete TSGV-Keeper Stegmaier eine Flanke von Hansjörg Aust nicht weit genug weg und Llanes-Ona jagte den Ball volley von der Strafraumgrenze in die Maschen. Die Gäste setzten nach: Zunächst klärte Stegmaier aus spitzem Winkel gegen Llanes-Ona, die folgende Ecke köpfte Hummel knapp übers Tor (18.). In der 29. Minute parierte Stegmaier einen Freistoß von Philipp im Nachfassen, zwei Minuten später flog ein Heber von Llanes-Ona um Zentimeter übers Ziel. Zwischendurch krachte ein Schuss von Karaca aus 20 Metern an den Pfosten (21.). Kurz vor der Pause klärte Bad Bolls Maticevic auf der Linie gegen Kleinmann.

Gleich nach dem Wechsel hatte Djorovic die nächste Möglichkeit zur Führung, zögerte aber zu lange und die Gastgeber klärten in höchster Not (50.) Das war die letzte hochkarätige Möglichkeit des TSV Bad Boll, danach übernahm Waldstetten das Kommando. Die Gastgeber scheiterten mit vielen Hochkarätern am besten Mann auf dem Platz, TSV-Torhüter Marc Scherrenbacher. Er zeigte zwei  Glanzparaden hintereinander gegen Kubitzsch und Karaca (61.). In der 73. Minute parierte er Karacas Volleyschuss aus zehn Metern mit einem unglaublichen Reflex und verhinderte den Führungstreffer der dominanten Gastgeber. Vier Minuten später war selbst Scherrenbacher machtlos: Kubitzsch tauchte alleine vor ihm auf, dessen ersten Schuss  wehrte der Keeper noch ab, im Nachschuss traf Kubitzsch aber doch. Die Gäste zollten ihrem immensen Laufpensum Tribut und brachten den TSGV in der Schlussviertelstunde nicht mehr in Bedrängnis.

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Hartmann, Maticevic (84. Geiger), Persch, Falzone, Hansjörg Aust (62. Damanti), Djorovic, Hummel, Llanes-Ona.

Vorschau:

Sonntag, 3.12.2017 1. FC Germania Bargau - TSV Bad Boll, Anspiel 14:00 Uhr


Bad Boll hadert mit dem Schiedsrichter
20.11.2017

Bad Boll hadert mit dem Schiedsrichter

1. Mannschaft

Gastgeber verliert mit 0:1 gegen Hofherrnweiler und fühlt sich in mehreren Szenen der Landesliga-Partie benachteiligt.mehr lesen >

 
20.11.2017

Bad Boll hadert mit dem Schiedsrichter

1. Mannschaft
Bad Boll hadert mit dem Schiedsrichter

Gastgeber verliert mit 0:1 gegen Hofherrnweiler und fühlt sich in mehreren Szenen der Landesliga-Partie benachteiligt.    

Der TSV Bad Boll konnte zwar nicht an die Klasseleistung vom Spiel in Ebersbach anknüpfen, hatte aber auch über 90 Minuten nicht das Glück, um den starken Gast aus Hofherrnweiler schlagen zu können.

Einmal mehr fiel die Gästeführung vor der Halbzeit. Nach einem harmlosen Boller Freistoß in der TSG-Hälfte überbrückte der Gast  gekonnt das Mittelfeld, setzte durch einen exakten Pass den abseitsverdächtig postierten Jeton Avduli ein, der Torhüter Scherrenbacher mit seinem platzierten Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit ließ (41.). Nur eine Minute später gab es fast das 0:2. Ganzenmüller setzte den Ball aus zentraler Position von der Strafraumlinie in Scherrenbachers Arme. Gleich nach der Pause spritzte Weisensee in einen zu kurzen Ball aus der Boller Defensive und tauchte alleine vor Scherrenbacher auf, der mit einer Glanzparade Sieger blieb.

Bad Boll kam in der Folgezeit etwas besser ins Spiel. Ein stark angeschnittener Ball von Hansjörg Aust klatschte an die Querlatte, im darauffolgenden Getümmel vor der Gästetorlinie hatte der Ball wohl die Linie überschritten, Schieds- und Linienrichter verweigerten aber die Anerkennung des Treffers. Es war die zweite zumindest zweifelhafte Entscheidung der Unparteiischen (63.). In der 75. Minute strich ein platzierter Kopfball von Hansjörg Aust nach schöner Vorarbeit von dessen Bruder Sebastian um Haaresbreite am Tor vorbei. Hofherrnweiler machte in der Offensive jetzt nur noch das Nötigste und beschränkte sich auf das Kontern.

Zwei Mal hatte der TSV dabei Glück, beide Male stand Bad Bolls  Defensivmann Devid Philipp im Mittelpunkt. Zunächst verhinderte er als letzter Mann im direkten Zweikampf und bei hohem Tempo mit dem großen Risiko eines eigenen Platzverweises einen weiteren Treffer und klärte die brenzlige Situation im letzten Moment, ehe er in der 81. Minute dem eingewechselten Hofherrnweiler Blum aus kurzer Dis­tanz den schon sicher geglaubten Torjubel vermasselte. Philipp fälschte per Grätsche den Ball entscheidend ab, so ging der Schuss an den Innenpfosten und landete anschließend in Marc Scherrenbachers Armen.

Viel Aufregung in der 85. Minute: Der gelb verwarnte Sebastian Aust lief trotz Abbremsens auf Gästetorhüter Landgraf auf, der wie vom Blitz getroffen umfiel. Anschließend ließ sich Hofherrnweilers Borst im Spielergetümmel zu einem Handschlag gegen Sebastian Aust hinreißen. Schiedsrichter Achim Mauz schickte Aust mit Gelb-Rot und Borst mit Rot zum Duschen. Kurz vor dem Abpfiff gewann Djorovic sein Laufduell mit dem Gegenspieler, entschied sich aber für einen Querpass statt zu schießen. So klärte die Gästeabwehr und sicherte sich den Sieg. Adolf Schöllkopf

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Maticevic (68. Hummel), Kivotidis, Hartmann, Philipp, Djorovic, Hansjörg Aust, Sebastian Aust, Falzone, Persch, Llanes-Ona.

Vorschau:

Samstag, 25.11.2017 TSGV Waldstetten - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr


Aufholjagd des SVE gestoppt
13.11.2017

Aufholjagd des SVE gestoppt

1. Mannschaft

In der Landesliga gelingt Sebastian Aust der verdiente Siegtreffer für die Gäste im Derby zwischen dem SV Ebersbach und dem TSV Bad Boll.mehr lesen >

 
13.11.2017

Aufholjagd des SVE gestoppt

1. Mannschaft
Aufholjagd des SVE gestoppt

In der Landesliga gelingt Sebastian Aust der verdiente Siegtreffer für die Gäste im Derby zwischen dem SV Ebersbach und dem TSV Bad Boll.

Trotz der widrigen äußeren Bedingungen stand auf dem gut bespielbaren Kunstrasen-Platz einem guten Landesliga-Duell zwischen dem SV Ebersbach und dem TSV Bad Boll nichts entgegen – außer der Leistung der favorisierten Gastgeber, die in diesen 90 Minuten nicht an ihre starken Vorstellungen der vergangenen Wochen anknüpfen konnten.

SVE-Coach Dinko Radojevic setzte auf eine spielstarke Elf, doch gegen eine tiefstehende Boller Mannschaft fehlte den Pässen die Genauigkeit, um Lücken in den kompakten Abwehrverbund der Truppe von Trainer Benjamin Geiger zu reißen. Bad Boll agierte in einem 5-4-1-System und überließ den Hausherren die Spielgestaltung, zeigte sich trotz der defensiven Ausrichtung im Offensivspiel gefällig, da bei Ebersbach wiederholt die Zuordnung nicht stimmte.

Nach einer Flanke des agilen Djorovic köpfte Llanes freistehend am Tor vorbei (11.), nur eine Minute später legte Djorovic auf Falzone zurück, dessen Schuss Schurr parierte. Der SVE-Keeper war auch bei einem Kopfball von Hansjörg Aust zur Stelle und bewahrte seine Farben vor einem möglichen Rückstand (13.). Ebersbach verzeichnete zwar ein deutliches Ballbesitzplus, doch außer einem missglückten Abschluss von Caglar Celiktas aus fünf Metern gab es keine nennenswerte Torraumszene (28.).

Ganz anders die Gäste, die schnörkellos nach vorne spielten und die ihnen angebotenen Räume zu nutzen wussten. Nach einem Strohmaier-Ballverlust konnte die Aust-Hereingabe geklärt werden (32.), nach einer Flanke setzte Innenverteidiger Hartmann einen Kopfball freistehend neben das Gehäuse (33.). Nach dem Seitenwechsel stand Ebersbach defensiv besser, so dass sich beide Mannschaften in einer zusehends zerfahrenen Partie neutralisierten. Das Geschehen steuerte auf ein klassisches 0:0 zu, bis Llanes mit einem tollen Lupfer aus dem Halbfeld Sebastian Aust bediente, der den Ball gut mitnahm und ungestört aus acht Metern zur Bad Boller Führung traf (69.).

Nur zwei Minuten später flog SVE-Kapitän Baumgartner mit Gelb-Rot vom Feld. Dieser Platzverweis erwies sich allerdings als Weckruf für seine Teamkameraden, die fortan engagierter zu Werke gingen und durch Froschauers Schuss aus 16 Metern die beste Möglichkeit hatten (84.). Auf der Gegenseite verpasste der Torschütze nach einem schulbuchmäßigen Konter die Vorentscheidung und schoss aus zentraler Position drüber (86.). Die Schlussphase überstand der TSV Bad Boll vollends ohne größere Probleme und sicherte sich mit einer disziplinierten Kollektivleistung verdientermaßen die drei Punkte gegen enttäuschende Gastgeber, deren Aufholjagd im Klassement damit vorerst gestoppt ist.

SV Ebersbach: Schurr – Nicastro, Ivezic, Strohmaier, Klement, Baumgartner, Gutmann (72. Ujupaj), Parrinello
(57. Froschauer), Abramowitz (80. ­Bog­danovic), Schmidt (72. Roos), ­Ce­liktas.
TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Rapp, Hartmann, Maticevic, Hansjörg Aust (83. Hummel), Falzone (91. Öztürk), Sebastian Aust (88. Persch), Djorovic, Llanes Ona (93. Damanti).
Tor: 0:1 Sebastian Aust (69.).
Schiedsrichter: Sven Sattler (Vaihingen/Enz).
Gelb-Rot: Baumgartner (71., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 150.

Vorschau:

Sonntag, 19.11.2017 TSV Bad Boll - TSG Hofhernnweiler-Unterrombach, Spielbeginn 14:30 Uhr

Samstag, 25.11.2017 TSGV Waldstetten - TSV Bad Boll, Spielbeginn 14:30 Uhr


06.11.2017

Gemeinsames Essen schweißt Spieler zusammen: TSV Bad Boll siegt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat sich durch ein 5:1 gegen den TSV Blaustein Luft im Abstiegskampf verschafft.mehr lesen >

 
06.11.2017

Gemeinsames Essen schweißt Spieler zusammen: TSV Bad Boll siegt

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll hat sich durch ein 5:1 gegen den TSV Blaustein Luft im Abstiegskampf verschafft.

Fußball-Landesligist TSV Bad Boll hat dem Druck standgehalten und sich mit dem vierten Saisonsieg etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Beim 5:1 (1:0) gegen den am Ende auseinanderfallenden TSV Blaustein trafen Pascal Hartmann (10.), Eric Llanes Ona (63.), Fabian Falzone (74.), Alexander Persch (80.) und Hansjörg Aust (87.). Für Blaustein konnte Markus Erthle zwischenzeitlich nur zum 1:3 verkürzen (78.).

Dabei hatte es vor 100 Zuschauern bei Dauerregen im Bad Boller Erlengarten sechzig Minuten lang nicht nach einem Kantersieg ausgesehen. Nach der frühen Führung durch Hartmann bewahrte Torhüter Marc Scherrenbacher seine Mannschaft gegen den allein vor ihm auftauchenden Marius Veith vor dem Ausgleich (28.). Beim anschließenden Eckball rettete Persch per Kopf auf der Torlinie. In der 35. Minute wäre auch Scherrenbacher geschlagen gewesen, doch der Fernschuss von Markus Breunig landete an der Latte. „In der ersten Hälfte haben wir Glück gehabt“, gab Trainer Benjamin Geiger zu, der nach einer halben Stunde den bereits verwarnten Sebastian Aust auswechseln musste. „Wir waren heute sehr effektiv beim Verwerten der Torchancen und haben am Ende die Räume überragend ausgenutzt, alle waren gierig im Abschluss“, freute sich Geiger.

Vor dem Spiel hatte er zur Unterstützung der Stürmer mehr Torgefahr aus dem Mittelfeld gefordert. „Diese Vorgabe haben wir umgesetzt“, konstatierte 1:0- Schütze Hartmann, „die Partie hatte schon ein bisschen Endspielcharakter, deshalb sind wir jetzt erstmal erleichtert nach dem wichtigen Schritt. Wir sind endlich mal wieder in Führung gegangen, das hat uns das nötige Selbstvertrauen gegeben, auch wenn wir uns heute zwischenzeitlich erneut nicht mit Ruhm bekleckert haben.“

Denn erst mit dem 2:0 waren die letzten Zweifel am erst zweiten Heimsieg verflogen. Nach einem schnellen Angriff über Hansjörg Aust und Marc Djorovic auf der linken Seite verwertete Eric Llanes Ona den Abpraller. „Das hat endgültig den Knoten bei uns gelöst“, atmete Geiger auf. Angesichts der Bedeutung der Partie hatte er vor dem Spiel ein gemeinsames Mannschaftsessen angesetzt: „Wir wollten etwas Besonderes machen und den Teamgedanken betonen.“ Während sich die Gäste in der Schlussphase förmlich aufgaben, hatte der TSV Bad Boll vor dem anstehenden Derby beim SV Ebersbach die Leichtigkeit des Toreschießens wiederentdeckt. „Jetzt können wir selbstbewusster in die nächsten Spiele gehen“, sagt Geiger.

Markus Munz

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – H. Aust, Kivotidis, Rapp, Djorovic, S. Aust (31. Maticevic), Persch (87. Damanti), Falzone (82. Öztürk), Hartmann (80. Genca), Llanes Ona, Hummel.

Vorschau:

Sonntag, 12.11.2017 SV Ebersbach - TSV Bad Boll, Anspiel 14:30 Uhr

Sonntag, 19.11.2017 TSV Bad Boll - TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, Anspiel 14:30 Uhr


01.11.2017

Pleite nach Gegentor in letzter Minute

1. Mannschaft

Eine verdiente 2:3-Niederlage kassierte Landesligist TSV Bad Boll bei Abstiegskandidat N.A.F.I. Stuttgart.mehr lesen >

 
01.11.2017

Pleite nach Gegentor in letzter Minute

1. Mannschaft

Eine verdiente 2:3-Niederlage kassierte Landesligist TSV Bad Boll bei Abstiegskandidat N.A.F.I. Stuttgart.

In letzter Sekunde kassierte der TSV Bad Boll eine 2:3-Niederlage bei N.A.F.I. Stuttgart und gab damit den sicher geglaubten Punkt aus der Hand. Der Gastgeber kam immer wieder über beide Flügel zu gefährlichen Flanken beziehungsweise Hereingaben und erzielte in der 39. Minute den Führungstreffer. Akcan passte den Ball auf Capar, der am langen Pfosten nur noch einschieben musste.

Nach dem Seitenwechsel zeigte N.A.F.I. weiterhin schönen Kombinationsfußball und Bad Boll konterte. In der 64. Minute leitete der eingewechselte Sebastian Aust mit einem herrlichen Pass über die rechte Seite den Ausgleichstreffer ein. Hummel flankte auf Llanes, der per Kopf zu Hartmann verlängerte, der mit einem satten Schuss aus zwölf Metern unhaltbar das 1:1 erzielte.

Drei Minuten später zirkelte wiederum Sebastian Aust einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer, aber auch um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Der Gastgeber erhöhte den Druck auf die Gäste aus Bad Boll und kam zu drei hochkarätigen Möglichkeiten. Zunächst setzte Bosnjak einen flachen Schuss aus 14 Metern von der halbrechten Position knapp neben den langen Pfosten (68.). Zwei Minuten später klärte Bad Bolls Kivotidis kurz vor der Torlinie wieder gegen Bosnjak für seinen bereits geschlagenen Torhüter Scherrenbacher, ehe Akcan in der 75. Minute mit einem satten Schuss aus 15 Metern knapp über das Bad Boller Tor zielte.

Der Führungstreffer der Gastgeber schien zu diesem Zeitpunkt fast greifbar, als Bad Boll in der 79. Minute selbst in Führung ging. Wieder passte Sebastian Aust auf Llanes, der im Strafraum nicht vom Ball zu trennen war und mit einem Schuss aus der Drehung das 1:2 markierte. Doch der Jubel der Bad Boller Mannschaft und deren Anhänger war noch nicht richtig verhallt, als N.A.F.I. im direkten Gegenzug nach dem Anspiel durch Capar den Ausgleich erzielte.

Beide Mannschaften spielten weiter munter nach vorne und wollten mit Macht den Sieg für sich verbuchen. Boll wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem dritten Treffer durch N.A.F.I. Stuttgart bitter bestraft. Der Gastgeber überbrückte wieder mit einem Pass über die Außenbahn schnell das Mittelfeld, Bad Bolls Abwehr war zu diesem Zeitpunkt nicht genug geordnet, Capar kam zur Flanke und der eingewechselte Biljeskovic markierte aus kurzer Distanz den 3:2-Siegtreffer. Adolf Schöllkopf

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Maticevic (60. Sebastian Aust), Kivotidis, Rapp, Hansjörg Aust, Persch (88. Öztürk), Hartmann, Djorovic, Falzone, Hummel, Llanes (90. Genca).


23.10.2017

Bad Boll mit glücklichem Punktgewinn

1. Mannschaft

Bei Schlusslicht TSV Köngen endet das Kellerduell nach relativ spätem Ausgleich durch Hummel mit 1:1. mehr lesen >

 
23.10.2017

Bad Boll mit glücklichem Punktgewinn

1. Mannschaft

Bei Schlusslicht TSV Köngen endet das Kellerduell nach relativ spätem Ausgleich durch Hummel mit 1:1.

Der TSV Bad Boll hatte beim Tabellenletzten TSV Köngen Glück, am Ende nicht mit ganz leeren Händen dazustehen. Beklagen hätte sich bei der Bad Boller Mannschaft niemand dürfen, wenn der Gastgeber seine Überlegenheit in den ersten gut 65 Minuten zu einer klareren Führung genutzt hätte und mit seinem zweiten Treffer für die wohl sichere Vorentscheidung gesorgt hätte. Möglichkeiten dazu hatte der TSV Köngen mehrere ausgelassen. Das Spiel begann mit einer gewissen Nervosität und gegenseitigem Abtasten im Mittelfeld. Beiden Mann-schaften war die Wichtigkeit dieses Spieles anzumerken, keine dürfte und wollte am heutigen Spieltag den Platz als Verlierer verlassen. Der TSV Bad Boll hatte seine einzige Möglichkeit für sehr lange Zeit in der 12. Minute. Hartmann mit schöner Vorarbeit über die rechte Angriffs-seite, den Querpass zu Llanes-Ona traf dieser in zentraler Position aus 14 Metern nicht voll, Köngens Torhüter Felix Lache hatte keine Mühe. Besser machte es der Gastgeber mit seinem ersten ernstzunehmenden Angriff. Eine flache Hereingabe über den rechten Flügel des TSV Köngen nahm Max Pradler volley und traf aus 12 Metern flach und über den Innenpfosten unhaltbar für Bad Bolls Torhüter Marc Scherrenbacher zum 1:0 (25.). Der Treffer gab dem Gastgeber weiteren Auftrieb und vor allem Sicherheit, beim Gast aus Bad Boll schien er das genaue Gegenteil zu bewirken. Der TSV Köngen bekam jetzt deutlich mehr Spielanteile. Glück hatte der TSV Bad Boll dann in der 43. Minute. Dominik Signus mit herrlicher Flanke fand im Zentrum Sven Römer, dessen Flugkopfball um Zentimeter am Bad Boller Pfosten vorbeistrich. Im zweiten Durchgang zunächst dann ein unverändertes Bild. Köngen drängte mit aller Macht auf den zweiten Treffer, Bad Boll hatte alle Hände voll zu tun, diesen zu verhindern. In der 55. Minute wieder ein schön vorgetragener Angriff über die linke Seite, Signus mit scharfer Hereingabe auf Pradler, der verpasste zentral aus 8 Metern um eine halbe Fussspitze. Sieben Minuten später Konter des TSV Köngen gegen die aufgerückte Bad Boller Abwehr. Bad Bolls Innenverteidiger Philipp Rapp sah sich plötzlich gegen zwei Köngener Gegen-spieler. Signus zögerte einen Moment zu lange mit seinem Pass auf den zentral alleine stehenden Pradler, so konnte Rapp mit allerletztem einsatz die Situation noch zu Gunsten für den TSV Bad Boll klären. Dann die 67. Minute. Fabian Falzone zog aus 20 Metern auf das Köngener Tor ab, Schlussmann Lache hatte mit dem Ball zum ersten Mal in diesem Spiel größte Mühe und verhinderte mit den Fingerspitzen den Bad Boller Ausgleichstreffer. Diese Aktion schien so etwas wie ein Weckruf gewesen zu sein. Ab jetzt spielte der Gast mit und kam zu eigenen Möglichkeiten. In der 76. Minute fiel dann prompt der Ausgleichstreffer. Hartmann bediente mit einem schönen Querpass von rechts den eingewechselten Felix Hummel, der flach aus 10 Metern Lache im Köngener Tor keine Abwehrchance ließ. Beide Teams hatten in der Folgezeit weitere Möglichkeiten in einer von beiden Seiten mit offenem Visier geführten Schlussphase, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen. Beim Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Fotis Josefidis stand somit für den TSV Bad Boll eher ein gewonnener Punkt als zwei verlorene Zähler. In den beiden jetzt folgenden Duellen gegen NAFI Stuttgart und den TSV Blaustein, direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, bedarf es dringend einer Leistungssteigerung, um dann am Spielende wieder einen Drei-Piunkte-Gewinn bejubeln zu können.

 

TSV Bad Boll:

Scherrenbacher, Maticevic, Kivotidis, Rapp, Hansjörg Aust, Sebastian Aust (87. Öztürk), Djorovic, Hartmann, Persch (71. Hummel), Falzone (90. Genca), Llanes-Ona.

 

Zuschauer:

150

 

Schiedsrichter:

Fotis Josifidis

 

Tore:

1:0 Max Pradler (25.), 1:1 Felix Hummel (76.)

Vorschau:

Sonntag, 29.10.2017 N.A.F.I. Stuttgart - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


16.10.2017

Viele Fehler und falsche Entscheidung

1. Mannschaft

Nach schwacher Vorstellung kassiert der TSV Bad Boll eine 1:3-Heimpleite gegen den FC Frickenhausen.mehr lesen >

 
16.10.2017

Viele Fehler und falsche Entscheidung

1. Mannschaft

Nach schwacher Vorstellung kassiert der TSV Bad Boll eine 1:3-Heimpleite gegen den FC Frickenhausen. Der TSV Bad Boll bot in seinem Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Frickenhausen eine in jeder Beziehung schlechte Leistung. Hinzu kam noch eine gravierende Fehlentscheidung von Schiedsrichter Florian Guth aus Saulgau, der Bad Bolls Devid Philipp nach einem keineswegs rotwürdigen Foul an der Mittellinie in der 33. Minute mit knallroter Karte vorzeitig vom Platz schickte und der Heimmannschaft somit zu Unrecht eine gute Stunde in Unterzahl bescherte. Eine gelbe Karte wäre hier völlig ausreichend gewesen. Vor dieser Entscheidung des Unparteiischen hatte der Gastgeber aus Bad Boll in einem bis dahin ausgeglichenen Landesligaspiel die beste Möglichkeit. Sebastian Aust traf nach herrlichem Doppelpass mit Bruder Hansjörg Aust aus 15 Metern nur die Querlatte (10.). Frickenhausen nutze in der Folgezeit nach dem Platzverweis die Bad Boller Unordung und Unruhe zum 0:1 durch Kögler in der 43. Minute nach sehenswerter Einzelleistung und platziertem Flachschuss des Frickenhausener Mittelstürmers aus 12 Metern in zentraler Position. Im zweiten Durchgang beschränkte sich der Gast aus Frickenhausen auf das Kontern, was Ihnen gegen den im Offensivspiel alles andere als zwingend auftretenden Gastgeber, der in der eigenen Vorwärtsbewegung immer wieder Bälle verlor, auch gut gelang. Eine dieser Möglichkeiten nutzte wieder der starke Kögler, den die Bad Boller Defensive nie in den Griff bekam, in der 63. Minute mit einem platzierten Flachschuss aus 18 Metern zum 0:2 und damit zur Vorentscheidung. Bad Boll kam mit dem einzig wirklich klasse vorgetragenen Angriff in der 69. Minute zum sehenswerten Anschlusstreffer. Hartmann steckte mit einem herrlichen Pass auf Djorovic durch, der bediente von der gegnerischen Grundlinie in der Mitte des Fricken-hausener Strafraums  Hummel, der aus acht Metern zum 1:2 traf. Bad Boll warf jetzt alles nach vorne um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Hummel hatte mit einem Drehschuss aus 16 Metern diese Möglichkeit, der zentrale Schuss in die Tormitte stellte jedoch Torhüter Grgic im Frickenhausener Kasten vor keinerlei Probleme, Kurz vor dem Schlusspfiif kam der Gast aus Frickenhausen bei einem weiteren Konter gegen die aufgerückte Bad Boller Defensive zu seinem dritten Treffer und damit zum 1:3 Endstand durch Oguz (88.).

TSV Bad Boll:
Scherrenbacher, Philipp, Kivotidis (84. Geiger), Rapp. Djorovic, Sebastian Aust (57. Falzone), Hansjörg Aust (68. Maticevic), Persch (74. Öztürk), Hartmann, Llanes-Ona, Hummel.   

Schiedsrichter: Florian Guth, Zuschauer: 80

Vorschau:

Sonntag. 22.10.2017 TSV Köngen - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


Trainer sieht Licht am Ende des Tunnels
13.10.2017

Trainer sieht Licht am Ende des Tunnels

1. Mannschaft

In der Landesliga beendete der TSV Bad Boll seine Durststrecke. Die Geiger-Elf möchte nun gegen Frickenhausen nachlegen. » mehr lesen >

 
13.10.2017

Trainer sieht Licht am Ende des Tunnels

1. Mannschaft
Trainer sieht Licht am Ende des Tunnels

In der Landesliga beendete der TSV Bad Boll seine Durststrecke. Die Geiger-Elf möchte nun gegen Frickenhausen nachlegen.    

„Das sind Sechs-Punkte-Spiele“, drückt Benjamin Geiger die Wichtigkeit der Partien gegen die direkten Konkurrenten in den hinteren Tabellenregionen aus. Mit einem 3:0 bei der SG Bettringen beendete Fußball-Landesligist TSV Bad Boll zuletzt eine sieglose Durststrecke – mit dem FC Frickenhausen, der am Sonntag um 15 Uhr im Erlengarten gastiert,  und Köngen warten weitere Kontrahenten auf Augenhöhe. „Ich denke, diese Teams haben wie wir das Ziel, möglichst schnell 40 Punkte zu sammeln. In solchen Spielen kann man viel Boden gut machen, aber eben auch verlieren“, so der Boller Übungsleiter, der nach dem Erfolg zuletzt Erleichterung pur bei den Seinen ausmachte: „Da ist uns ein großer Stein vom Herzen gefallen, das tut einfach gut.“

In Bettringen setzte Geiger auf Altbewährtes, bis auf Defensivakteur Philipp Rapp stand kein Neuzugang in der Startformation. Doch diese Situation ist nur teilweise gewollt, wie der 37-Jährige erläutert: „Einige von den Neuen wie Umut Sat, Cagatay Ayyildiz und Gerson Damanti sind verletzt. Bei Felix Hummel hatte es taktische Gründe. Die anderen Neuen sind alle jung und brauchen noch Zeit.“ Gleichzeitig lobt Geiger: „Die ,Alten’ lieferten auch einfach gute Leistungen ab.“ In den letzten Wochen rückte Boll von seiner offensiven Spielweise ab. Diese Umstellung war das Resultat von drei Niederlagen sowie dem verletzungsbedingten Fehlen von Torjäger Daniel Zuljevic. „Wir haben eine andere taktische Ausrichtung und versuchten, defensiver zu agieren. Daraufhin stand zuletzt dreimal die Null“, freut sich Geiger über die nunmehr „bessere Balance zwischen Defensive und Offensive“ und ist mit dem Spiel nach vorne dennoch nicht unzufrieden, da sich seine Elf relativ viele Tormöglichkeiten erarbeitet.

„Wir gehen gut gerüstet in diese Phase“, sieht Geiger seine Mannschaft auf einem guten Weg für die zweite Hälfte der Vorrunde, da personell Licht am Ende des Tunnels zu erkennen sei und verletzte Akteure langsam zurückkommen, so dass Geiger mehr Alternativen zur Verfügung stehen. Gegen Bettringen feierte Haydar Öztürk, der Ende August vom SV Göppingen kam, seine Premiere im TSV-Dress: „Er hatte richtig gut trainiert und wurde jetzt erstmals eingewechselt.“

Der Landesliga-Spieltag beginnt bereits am heutigen Freitag (19 Uhr), wenn der SV Ebersbach seinen Aufwärtstrend im Heimspiel gegen Echterdingen fortsetzen möchte. „Ebersbach habe ich vorne erwartet, die fehlen oben in der Tabelle“, ist Geiger vom bisherigen Abschneiden der Strut-Elf überrascht. Ansonsten sieht sich der A-Lizenz-Inhaber in seiner Einschätzung bestätigt: „Ich hatte mit einer extrem ausgeglichenen Runde gerechnet.“

Bis auf Ebersbach führen die erwarteten Klubs das Klassement an, „ab Platz fünf oder sechs geht es gegen den Abstieg“, analysiert Geiger und sieht eine große Ausgeglichenheit zwischen den restlichen Vereinen: „Zwischen Rang fünf und 16 ist alles drin. Von den Punkten her ist kein Team wirklich abgeschlagen, alle müssen Gas geben.“ Wie eng es tabellarisch zugeht, verdeutlicht Geiger am eigenen Beispiel. Mit dem 3:0 machte sein TSV einen Sprung auf Position sieben, „mit einer Niederlage wären wir jetzt auf einem Abstiegsplatz.“

Den Platz an der Sonne hat im Moment der FC Heiningen inne, der diesen am Sonntag (Beginn um 15 Uhr) beim TSV Weil­imdorf zu verteidigen hat.

Andreas Böhringer


09.10.2017

Bad Boll punktet dreifach

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll gelang ein ganz wichtiger und verdienter 3:0-Sieg bei der SG Bettringen. mehr lesen >

 
09.10.2017

Bad Boll punktet dreifach

1. Mannschaft

Landesligist TSV Bad Boll gelang ein ganz wichtiger und verdienter 3:0-Sieg bei der SG Bettringen.    

Das Endergebnis stand bereits zur Pause fest und hätte zu diesem Zeitpunkt bereits höher ausfallen können. Der Gast aus Bad Boll kam vor allem immer wieder durch gefährlich ausgeführte Standardsituationen zu Toren beziehungsweise guten Möglichkeiten. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Geiger, der sein Team im Vergleich zur vergangenen Woche wieder umstellen musste, kam sehr gut in die Begegnung und markierte bereits in der zwölften Minute den Führungstreffer zum 1:0. Persch zirkelte einen Freistoß von der halblinken Position in den Bettringer Strafraum, Sebastian Aust war per wuchtigem Kopfball zur Stelle und ließ Torhüter Vaas im Bettringer Kasten keine Abwehrmöglichkeit.

In der 27. Minute flankte Hartmann auf den mit aufgerückten Innenverteidiger Rapp, der nur durch ein Foulspiel im Strafraum zu stoppen war. Llanes verwandelte den fälligen Elfmeter zum 0:2. In der 42. Minute spielte Hartmann den Ball zu Rapp, der am langen Pfosten aus fünf Metern das 0:3 markierte.

Der zweite Durchgang brachte dann deutlich weniger Höhepunkte. Die Gastgeber warfen alles in die Waagschaale, um die Partie zu drehen. Die beste Möglichkeit hatte Eckl, der aber aus kurzer Distanz am glänzend haltenden Bad Boller Torhüter Scherrenbacher scheiterte (55.). In der Folgezeit hatte die Bad Boller Defensive zwar alle Hände voll zu tun, doch mit Geschick und auch ein wenig Glück konnte ein Gegentreffer verhindert werden. as

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Phi­lipp, Kivotidis, Rapp (46. Hummel), Seidl (73. Maticevic), Sebastian Aust, Hansjörg Aust (49. Öztürk), Hartmann, Persch, Djorovic, Llanes (84. ­Genca).

Vorschau:

Sonntag, 15.10.2017 TSV Bad Boll - 1. FC Frickenhausen, Spielbeginn 15:00 Uhr


09.10.2017

Bad Boll sucht den Vollstrecker

1. Mannschaft

Beim 0:0 gegen den TV Echterdingen lässt der Gastgeber viele gute Chancen ausmehr lesen >

 
09.10.2017

Bad Boll sucht den Vollstrecker

1. Mannschaft

Beim 0:0 gegen den TV Echterdingen lässt der Gastgeber viele gute Chancen aus.

Beim 0:0 zwischen den Landesligisten TSV Bad Boll und TV Echterdingen trieben beide Seiten ihre Anhänger mit vergebenen Großchancen zur Verzweiflung. Für den TSV war es das dritte Spiel hintereinander ohne Tor.

Dabei geriet die eigene Darbietung vor 120 Zuschauern im Erlengarten zwar torlos, aber nicht trostlos. „Wir waren wie schon in der Vorwoche in Weilheim ebenbürtig oder sogar die bessere Mannschaft, haben aber wieder klarste Chancen nicht gemacht“, haderte Felix Hummel. Der Stürmer selbst setzte kurz vor der Pause einen Kopfball aus kurzer Distanz über das Tor. „Der muss auch rein“, meinte der Neuzugang, der mit einem clever geführten Zweikampf in der 78. Minute dafür sorgte, dass Echterdingens Verteidiger Emre Göcer mit Gelb-Rot vom Platz musste. Doch auch in Überzahl wollte das erlösende Tor nicht fallen. Hansjörg Aust, der in der zweiten Halbzeit zwei Mal von der linken Seite kommend scheiterte, setzte eine Minute nach dem Platzverweis einen Volleyschuss aus elf Metern neben das Tor. In der Nachspielzeit musste Keeper Marc Scherrenbacher gegen den durchgebrochenen Severin Abt das Remis retten. „Das wäre noch der Super-Gau gewesen, mit der letzten Aktion das Spiel zu verlieren“, erklärte Trainer Benjamin Geiger, der einen verschlafenen Start seines Rumpfteams sah. Pascal Hartmann musste für den erkrankten Philipp Rapp in der Innenverteidigung aushelfen. Geiger blieben nur drei angeschlagene Akteure auf der Bank, deshalb ließ er seine Elf  durchspielen: „Wir haben wieder großes Verletzungspech und nur wenige Spieler im Training, dafür haben wir es heute gut gemacht. Leider bleibt uns auf Grund der Großzahl an vergebenen Chancen wieder nur ein Punkt, das ist ärgerlich.“

Glück hatte Boll besonders in den ersten zehn Minuten, als die Gäste zwei klare Tormöglichkeiten liegen ließen. „Dafür hätten wir sie eigentlich bestrafen müssen“, erklärte Hummel und konstatierte „Pech ohne Ende“ im Abschluss, während sein Coach die letzte Gier beim Torschuss vermisste. Seit sich Knipser Daniel Zuljevic am zweiten Spieltag schwer verletzte, wartet der TSV Bad Boll auf den nächsten Sieg. Hummel oder Eric Llanes Ona konnten bisher nicht in die Bresche springen. „Es wäre schlimmer, wenn wir die Chancen nicht hätten“, erklärte Hummel, „wir müssen cool bleiben, der Knoten wird platzen.“ Markus Munz

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Hartmann, Seidl, H. Aust, Persch, S. Aust, Djorovic, Llanes Ona, Hummel.


25.09.2017

Remis gegen Weilheim

1. Mannschaft

Die 200 Zuschauer im Weilheimer Lindachstadion sahen ein torloses Remis der besseren Sorte. mehr lesen >

 
25.09.2017

Remis gegen Weilheim

1. Mannschaft

Die 200 Zuschauer im Weilheimer Lindachstadion sahen ein torloses Remis der besseren Sorte. Der TSV Bad Boll bot seinen zahlreichen Anhängern eine kämpferisch und läuferisch absolut einwandfreie Partie. Hinzu kam diesmal ein fast schnörkelloser Spielaufbau mit wenig Fehlpässen aus einer gut gestaffelten Hintermannschaft, aus der sich die beiden Außenspieler Djorovic und Philipp immer wieder sehenswert in das Bad Boller Angriffsspiel einschalteten. So darf der Außenseiter aus Bad Boll mit Fug und Recht von sich behaupten, die in Sachen Aufstieg hoch gehandelten Gastgeber vom TSV Weilheim an der Rand einer Heimniederlage gebracht zu haben. Diese wäre wohl für die Heimmannschaft unvermeidlich geworden, wenn der TSV Bad Boll nicht gleich mehrere, glasklare Torchancen liegen gelassen hätte. Die erste Hälfte ging komplett an den Gast aus Bad Boll, der in den ersten 45. Minuten zwei Großchancen aber nicht nutzen konnte. In der 35. Minute setzte Falzone per Freistoß Hansjörg Aust in Szene, der lupfte den Ball per Kopf über den herauseilenden Weilheimer Keeper Uttikal nur um Zentimeter am Weilheimer Tor vorbei (30.). Fünf Minuten später. Freistoß von Persch aus halblinker Position in der Mitte der generischen Hälfte. Kopfball-verlängerung von Hummel auf Sebastian Aust, der kam 5 Meter vor dem Tor frei zum Kopfball. Weilheim Torhüter Uttikal verhinderte mit einem Reflex den Rückstand für seine Mannschaft. Gleich nach dem Seitenwechsel die eigentlich einzig richtige Gelegenheit für den Gastgeber TSV Weilheim. Theimer tauchte plötzlich mutterseelenallein vor Bad Bolls Torhüter Scherrenbacher auf, schob den Ball aber mit der Innenseite knapp am Tor vorbei (46.). Bad Boll mit der nächsten Großchance nur drei Minuten später. Langer Einwurf von Hartmann, Kopfballverlängerung von Sebastian Aust, Volleyabnahme von dessen Bruder Hansjörg Aust, wieder klärte Uttikal per Glanzparade, den Nachschuss jagte Falzone aus zehn Metern über das Tor. Die dickste aller Bad Boller Möglichkeiten folgte dann in der 58. Minute. Freistoß Hansjörg Aust, Kopfball von Hartmann an die Querlatte. Der Ball sprang zurück ins Feld, direkt vor die Füße von Bad Bolls Mittelstürmer Hummel, dessen Nachschuss aus kurzer Distanz etwas zu unplatziert wieder Beute des klasse haltenden Uttikal wurde. Die folgenden 30 Spielminuten waren dann ausgeglichener und zeigten zwei Mannschaften mit offenem Visier, die unbedingt den Siegtreffer wollten. Es ergaben sich auf beiden Seiten weiter Tormöglichkeiten, allerdings nicht so zwingend wie die vorhergehenden, was dennoch brenzlig vor oder auf das Tor kam war sichere Beute der beiden hervorragenden Torhüter Scherrenbacher und Uttikal. Nach drei Niederlagen in Folge kann der TSV Bad Boll auf dieser wirklich guten Auswärtsleistung und dem gewonnenen Punkt bei einem der Aufstiegsfavoriten aufbauen und sieht jetzt dem nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den Tabellennachbarn vom TV Echterdingen optimistisch entgegen, endlich einmal wieder einen Dreier landen zu können.

 

TSV Bad Boll:

Scherrenbacher, Philipp, Kivotidis, Rapp, Djorovic, Persch, Sebastian Aust, Falzone, Hartmann, Hansjörg Aust, Hummel (60. Llanes-Ona).

 

Zuschauer:

200

 

Schiedsrichter:

Lukas Wahl

 

Vorschau:

Sonntag, 1. Oktober 2017 TSV Bad Boll - TV Echterdingen, Anspiel im Bollwerk-Stadion: 15:00 Uhr


18.09.2017

Nürtingen feiert im Erlengarten ersten Auswärtssieg

1. Mannschaft

Dem bisher auf fremden Plätzen punkt- und sieglosen Gast aus Nürtingen reichte im Bad Boller Erlengarten eine durchschnittliche Leistung um den Platz am Ende als Sieger zu verlassen.mehr lesen >

 
18.09.2017

Nürtingen feiert im Erlengarten ersten Auswärtssieg

1. Mannschaft

Dem bisher auf fremden Plätzen punkt- und sieglosen Gast aus Nürtingen reichte im Bad Boller Erlengarten eine durchschnittliche Leistung um den Platz am Ende als Sieger zu verlassen. Die Gäste beschränkten sich auf eine starke Defensivleistung mit weitestgehend langen Bällen auf die beiden Stürmer Selvi und Coconcelli und überließen den Rest dem Gastgeber TSV Bad Boll. Da der TSV zunächst überhaupt keinen Zugriff auf die gut gestaffelten Abwehrreihen der Gäste fand und der FV 09 Nürtingen selbst eher kleineres Interesse auf einen eigenen Torerfolg anmeldete, dauerte es bis zur 25. Minute, bis überhaupt etwas Nennenswertes passierte. Hartmann steckte den Ball auf Sebastian Aust durch, der stand 13 Meter vor dem Tor völlig frei. Sein satter Schuss klatschte an den Pfosten des Nürtinger Tores. Zehn Minuten später der erste Fehler im Bad Boller Spielaufbau. Conconcelli ging dazwischen und lief alleine auf Torhüter Scherrenbacher zu. Der verkürzte geschickt den Winkel und der Nürtinger Stürmer setzte den Ball neben das Bad Boller Tor. Die zweite Halbzeit begann dann gleich mit dem Rückstand für den Gastgeber. Wieder konnte der TSV Bad Boll den Ball im Mittelfeld nicht klären, Nürtingen überbrückte schnell und Coconcelli war über die linke Angriffsseite nicht zu halten. Sein Schuss aus halblinker Position fand unhaltbar über den Innenpfosten des Bad Boller Tores den Weg zum 0:1 (46.). Nürtingen überließ in der Folgezeit jetzt das Spielen komplett dem TSV Bad Boll und lauerte auf Konter. Nach einem langen Ball über 50 Meter war wieder der gefährliche Coconcelli auf und davon, Djorovic auf Bad Boller Seite verhinderte im allerletzten Moment Schlimmeres (54.). Die beste Bad Boller Möglichkeit dann in der 63. Minute. Llanes-Ona tauchte alleine vor Torhüter Hekele auf, der konnte den Schuss nicht festhalten, der heranstürmende Hummel brachte den Ball gegen zwei Nürtinger Abwehrspieler nicht im Gästetor unter. Philipp setzte einen Freistoß aus 25 Metern knapp neben das Tor (73.), ehe das Elend in Form der Vorentscheidung für den Gast aus Nürtingen eine Minute später seinen Lauf nahm. Bad Boll mit zu kurzem Rückpass auf Torhüter Scherrenbacher, Selvi reagierte am schnellsten, lief zwischen Ball und dem herauseilenden Torhüter und markierte per Heber das 0:2 (74.). Bad Boll mühte sich durch einen Anschlusstreffer wieder in die Partie zu kommen, doch Llanes-Ona setzte den Ball aus 12 Metern nach schönem Rückpass von Persch um Zentimeter neben den langen Pfosten. Nach einem weiteren Ballverlust im eigenen Strafraum konnte der froh sein, nicht auch noch einen dritten Treffer hinnehmen zu müssen. Selvi jagte den Ball aus 12 Metern über das Bad Boller Tor. In der Nachspielzeit sah der Nürtinger Scherb noch gelb/rot wegen Foulspiels, auf das Endergebnis von 0:2 hatte dies keine Auswirkung mehr.

 

TSV Bad Boll:

Scherrenbacher, Philipp, Rapp, Hartmann, Djorovic, Sebastian Aust, Kivotidis (75. Maticevic), Hansjörg Aust (78. Genca), Hummel, Falzone (46. Persch), Llanes-Ona.

 

Schiedsrichter:

Julian Herrmann

 

Zuschauer:

100

 

Tore:

0:1 David Coconcelli (46.), 0:2 Ceyhun Selvi (74.).

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb/Rot (90.+1) für Oliver Scherb (FV 09 Nürtingen)  

 

Vorschau:

Sonntag, 24.09.2017 TSV Weilheim - TSV Bad Boll, Anspiel 15:00 Uhr


10.09.2017

Zu deutliche Niederlage in Buch

1. Mannschaft

Das deutliche Ergebnis von 6:2 für den Gastgeber aus Buch spiegelt nicht im Ansatz den tatsächlichen Spielverlauf der Begegnung wieder. Für die hohe Auswärtsniederlage waren drei Komponenten ausschlaggebend.mehr lesen >

 
10.09.2017

Zu deutliche Niederlage in Buch

1. Mannschaft

Das deutliche Ergebnis von 6:2 für den Gastgeber aus Buch spiegelt nicht im Ansatz den tatsächlichen Spielverlauf der Begegnung wieder. Für die hohe Auswärtsniederlage waren drei Komponenten ausschlaggebend. Zunächst die schlechte Bad Boller Chancenauswertung bei eigener 1:2 Führung bis zur 58. Minute, dann eine katastrophale Fehlentscheidung von Schiedsrichter Benjamin Felka, der eben in jener 58. Spielminute nach einem Allerweltszweikampf im Bad Boller Strafraum auf Foulelfmeter (mehr als fraglich) und obendrein noch auf eine rote Karte für den Bad Boller Matthias Seidl (völlig indiskutabel weil seit dieser Saison die Doppelbestrafung rote Karte und Elfmeter nur noch bei brutalen Fouls vorgesehen ist, warum der Unparteiische trotzdem so handelte war auch nach dem Spiel nicht mit ihm zu klären) entschied, der zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 2:2 Ausgleich für die Gastgeber durch Schrapp führte. Ebenso indiskutabel wie die Elfmeterentscheidung und der Platzverweis dann aber auch das Bad Boller Gastspiel in den letzten 10 Spielminuten. Der Ausgleichstreffer und der Platzverweis hatte die Bad Boller Mannschaft völlig aus dem Tritt gebracht, in der 72. Minute ging der Gastgeber dann zum ersten Mal in Führung, zwischen der 80. und der 90. Minute brachen alle Dämme beim Gast aus Bad Boll. Zum Spiel: Der TSV Bad Boll kam auch dem kleinen, tiefen Bucher Geläuf gut ins Spiel und ging folgerichtig nach einer feinen Einzelleistung von Felix Hummel in der 22. Minute mit 0:1 in Führung. Doch diese sollte nicht lange halten. Nur zwei Minuten später gab es den ersten Foulelfmeter für den Gastgeber aus Buch (diesmal durchaus vertretbar). Manuel Schrampp verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit hatten beide Mannschaften mehrere Möglichkeiten zur Führung, die aber die Bucher Markus Bolkart, Bernd Eichenhofer und Manuel Schrapp sowie die Bad Boller Sebastian Aust, Hansjörg Aust und Alexander Persch nicht genutzt werden konnte. Bad Bolls Matthias Seidl zwang den gut aufgelegten Schlussmann der Gastgeber mit einem herrlichen Schlenzer zu einer Glanztat (40.). Nach der Pause begann der TSV Bad Boll hellwach. Nach schöner Vorarbeit von Llanes-Ona versetzte Sebastian Aust seinen Gegenspieler und schob überlegt und unhaltbar zur Bad Boller 1:2 Führung ein (51.). Nur eine Minute später setzte Llanes-Ona einen satten Schuss aus 20 Metern an die Querlatte, den Nachschuss von Hummel parierte wieder Torhüter Benjamin Maier. Dann folgte die bereits erwähnte 58. Minute und der Ausgleich der Gastgeber. Bad Boll kam im Anschluss zu weiteren Möglichkeiten durch Llanes-Ona und Falzone, doch wieder parierte Maier im Bucher Tor zweimal glänzend. Der Führungstreffer der Gastgeber dann in der 72. Minute. Der TSV Bad Boll brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Schabel staubte aus kurzer Distanz zur ersten Führung des TSV Buch ab. Bad Boll hatte in der Folgezeit nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich, doch zunächst scheiterte Sebastian Aust am wieder klasse haltenden Maier, ehe Hummels Nachschuss von einem Bucher Abwehrspieler auf der Linie geklärt wurde. Dann die letzten, aus Sicht des TSV Bad Boll rabenschwarzen 10 Minuten, in den der jetzt wie entfesselt spielende Gastgeber drei weitere Tore nachlegte. Schrapp (82.), Amann (86.) und wieder Schrapp in der Schlussminute stellten das letztendlich zu hohe Endergebnis von 6:2 her.  

 

TSV Bad Boll:

Scherrenbacher, Hartmann, Djorovic, Maticevic (75. Rapp), Persch (79. Geiger), Hansjörg Aust, Hummel, Sebastian Aust, Seidl, Falzone, Llanes-Ona.

 

Schiedsrichter:

Benjamin Felka

 

Zuschauer:

150


Geiger hadert mit dem Schiedsrichter
04.09.2017

Geiger hadert mit dem Schiedsrichter

1. Mannschaft

Der FC Heiningen gewinnt das Landesliga-Derby verdient beim TSV Bad Boll 3:1. Dominik Mader krönt seine gute Leistung mit zwei Toren.mehr lesen >

 
04.09.2017

Geiger hadert mit dem Schiedsrichter

1. Mannschaft
Geiger hadert mit dem Schiedsrichter

Der FC Heiningen gewinnt das Landesliga-Derby verdient beim TSV Bad Boll 3:1. Dominik Mader krönt seine gute Leistung mit zwei Toren.

Kein langes Abtasten sahen die Zuschauer im Erlengarten, wo der TSV Bad Boll und der FC Heiningen einen flotten Beginn auf den Rasen legten und sich sofort ein intensives Voralb-Duell lieferten. Die im 4-4-2-System formierten Boller versuchten bevorzugt über die Flügel nach vorne zu agieren, während die Gäste im 3-5-2 mit einer massierten Zentrale und geduldigem Aufbauspiel zum Erfolg kommen wollten. Doch über gute Ansätze kamen beide Seiten zunächst nicht hinaus, es fehlte die Genauigkeit in den gefährlichen Räumen.

So fiel das 0:1 nach einer Standardsituation. Eine kurz ausgeführte Ecke flankte Lissner nach innen, wo Mader aus sechs Metern den Ball technisch fein über den Schlappen gleiten ließ (22.). Doch die Hausherren antworteten prompt, Llanes Ona drückte eine Hummel-Hereingabe über die Linie (26.). In der 37. Minute klärte Philipp für den geschlagenen Scherrenbacher auf der Linie. „Die erste Hälfte war ausgeglichen“, erklärte TSV-Coach Benjamin Geiger über einen Vergleich auf Augenhöhe. Sein Pendant Denis Egger sah „die erwartet schwere, körperbetonte Begegnung“, in der seine Elf die Führung zu schnell wieder verspielte: „Ich dachte, das 1:0 gibt uns einen Schub. Beim Ausgleich haben wir schlecht verteidigt. Es war viel Hektik in unserem Spiel, was überhaupt nicht nötig war.“

Mit dem Halbzeitpfiff sah TSV-Innenverteidiger Kivotidis die gelb-rote Karte, die Geiger als „eindeutig zu hart“ wertete. Die numerische Überzahl änderte die Statik der Partie nachhaltig. „Für uns hat sich dadurch einiges erleichtert“, sagte Egger, dessen Team den zweiten Durchgang dominierte und zahlreiche klare Möglichkeiten verzeichnete. Wiederum Mader erzielte das schnelle 1:2 (50.), in der Folge hatte Heiningen ein eindeutiges Plus an Ballbesitz, die Hausherren waren mit Defensivarbeit beschäftigt und schafften offensiv kaum noch Entlastung. „Wir haben die Überzahl gut ausgespielt, müssen das 3:1 aber viel früher nachlegen und den Sack zumachen“, haderte Egger mit den vergebenen Chancen. Der agile Kriks (62.), Estevez (63.), Hölzli (79.) und Carfagna (88.) ließen teils hundertprozentige Einschussmöglichkeiten leichtfertig liegen, was die aufopferungsvoll kämpfenden Boller im Spiel hielt, die in der Nachspielzeit vehement Strafstoß forderten. „Das war ein ganz klares Handspiel, ich fühle mich heute betrogen, auch die gelb-rote Karte war völlig überzogen. Wir haben gegen zwölf Mann gespielt, das ist total ärgerlich. Meinem Team kann ich insgesamt keinen Vorwurf machen, läuferisch war das herausragend“, gab ein verärgerter Benny Geiger zu Protokoll, der den verdienten Erfolg des FC Heiningen dennoch anerkannte. Nach der umstrittenen Situation machten die Schwarz-Gelben im Gegenzug alles klar, als Carfagna den Konter zum 1:3-Endstand abschloss. „Wir haben drei Punkte, darauf sind wir stolz. Derby-Siege schmecken immer besonders süß“, freute sich Egger.

(Andreas Böhringer - NWZ v. 04.09.2017)

 

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Hartmann, Djorovic, Hansjörg Aust (93. Genca), Persch (81. Geiger), Falzone, Sebastian Aust (72. Maticevic), Hummel, Llanes Ona.


FC Heiningen: Funk – Neumann, Reichert, Mader, Lissner (57. Estevez), Kern, Hölzli, Gromer (68. Isik), Kavak (75. Klack), Perez (88. Carfagna), Kriks.


SR: Raimund Bailer (Achstetten).
Tore: 0:1 Mader (22.), 1:1 Llanes Ona (26.), 1:2 Mader (48.), 1:3 Carfagna (90.+2.).

Gelb-Rot: Kivotidis (45.). ­Zuschauer: 300.

 

Vorschau:

Sonntag, 10.09.2017 TSV Buch - TSV Bad Boll, Spielbeginn 15:00 Uhr

Felsenstadion, Haldenweg 28, 89290 Buch

Sonntag, 17.09.2017 TSV Bad Boll - FV 09 Nürtingen, Spielbeginn 15:00 Uhr

Bollwerkstadion


Teuer erkaufter Sieg gegen Weilimdorf
27.08.2017

Teuer erkaufter Sieg gegen Weilimdorf

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll gewann gegen seinen Angstgegner aus Stuttgart-Weilimdorf (bisher 5 Spiele und noch kein Sieg) ungefährdet und trotz des klaren Ergebnisses eigentlich nicht hoch genug. mehr lesen >

 
27.08.2017

Teuer erkaufter Sieg gegen Weilimdorf

1. Mannschaft
Teuer erkaufter Sieg gegen Weilimdorf

Der TSV Bad Boll gewann gegen seinen Angstgegner aus Stuttgart-Weilimdorf (bisher 5 Spiele und noch kein Sieg) ungefährdet und trotz des klaren Ergebnisses eigentlich nicht hoch genug. Hätte der TSV Bad Boll seine Kontermöglichkeiten gegen den ersatzgeschwächten Gastgeber konsequent zu Ende gespielt, wäre ein deutlich höhere Niederlage für die Hausherren fällig gewesen. Richtig freuen kann sich der TSV Bad Boll über seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel jedoch nicht. Torjäger Daniel Zuljevic musste nach einem rüden Foul in der 14. Minute ausgewechselt werden und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Mit einem Knöchelbruch fällt Torjäger Zuljevic für die komplette Vorrunde aus. Der TSV Bad Boll kam auf dem sehr gut bespielbaren Rasenplatz sehr gut in die Partie. Bereits in der ersten Spielminute setzte Llanes-Ona seinen Sturmkollegen Hummel in Szene, der aber aus kurzer Distanz den Ball über die Querlatte setzte. Besser klappte es in der 9. Minute. Zuljevic mit Kopfballverlängerung auf Llanes-Ona, dessen satten Schuss aus halbrechter Position konnte Weilimdorfs Torhüter Ferdek nicht festhalten, Hummel stand da wo ein Mittelstürmer stehen muss und staubte zum Bad Boller 1:0 Führungstreffer ab. Dann die 14. Spielminute. Zuljevic setzte sich bis zur Grundlinie durch, spielte den Ball quer zu Hummel, und wurde anschließend von seinem Gegenspieler rüde von den Beinen geholt, und konnte im Anschluss an diese Szene nicht mehr weiterspielen. Schiedsrichter Schmidt ließ die Attacke, die wenigstens eine gelbe Karte und zwingend einen Foulelfmeter zur Folge hatte haben müssen, gänzlich ungeahndet. Hummel setzte den Querpass knapp über das Tor. Bad Boll zeigte sich von der Verletzung geschockt, war einen Moment unaufmerksam und wurde prompt bestraft. Fara zirkelte einen Freistoß aus halbrechter Position in den Bad Boller Strafraum, Genc war per Kopf zur Stelle und markierte das unhaltbare sowie auch schmeichelhafte 1:1 für die Gastgeber (20.). In der Folgezeit übernahm dann der Gast aus Bad Boll wieder das Kommando. Sebastian Aust scheiterte am Außenpfosten (21.), ehe sich in der 40. Minute Llanes-Ona gleich gegen drei Weilimdorfer Abwehrspieler durchsetzte und mit einem satten und platzierten Flachschuss aus 10 Metern das 1:2 markierte.

 

Die zweite Halbzeit brachte eine noch deutlichere Bad Boller Überlegenheit, die die Mannschaft auch prompt in ein weiteres Tor umsetzte. Hansjörg Aust bediente mit einem herrlichen Steilpass den davonstürmenden Hummel, der entschied das Laufduell für sich und ließ Torhüter Ferdek mit einem platzierten Schuss an den Innenpfosten kein Abwehrmöglichkeit bei seinem Treffer zum 1:3 (49.). Damit war die Partie praktisch entschieden. Der Gastgeber konnte an diesem Tag nichts mehr zulegen und der TSV Bad Boll kam zu einer Fülle an erstklassigen Konterchancen, die aber in den meisten Fällen nicht sauber zu Ende gespielt wurden. Der letzte Treffer für den Gast war dafür umso sehenswerter. Torhüter Scherrenbacher mit einem weiten Abschlag, Hummel mit exakter Kopfballverlängerung auf Llanes-Ona, der den heraustürmenden Torhüter Ferdek mit einem Heber zum 1:4 Endstand überwand. Somit hat Bad Boll aus zwei Spielen die maximale Ausbeute von 6 Punkten und freut sich nun auf das Voralbderby gegen Meisterschaftskandidat 1.FC Heiningen am kommenden Samstag im Bollwerkstadion.

 

TSV Bad Boll:

Scherrenbacher, Philipp, Kivotidis, Rapp (40. Persch), Hartmann, Falzone, Hansjörg Aust (82. Genca), Djorovic (80. Maticevic), Llanes-Ona, Hummel, Zuljevic (14. Sebastian Aust).

 

Schiedsrichter: Benjamin Schmidt; Zuschauer: 80

 

DERBYTIME:

Am kommenden Samstag, 2. September 2017 empfängt der TSV Bad Boll im Bollwerkstadion den 1. FC Heiningen zum Lokalderby. Die Begegnung wird um 17:30 Uhr angepfiffen.


Urlaubs-Rückkehrer mit Sonntagsschuss
21.08.2017

Urlaubs-Rückkehrer mit Sonntagsschuss

1. Mannschaft

Vom Strand direkt zum Traumtor: Sebastian Aust hat mit einem Sonntagsschuss dem TSV Bad Boll den Weg zum 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den FC Germania Bargau am ersten Landesliga-Spieltag geebnet.mehr lesen >

 
21.08.2017

Urlaubs-Rückkehrer mit Sonntagsschuss

1. Mannschaft
Urlaubs-Rückkehrer mit Sonntagsschuss

Vom Strand direkt zum Traumtor: Sebastian Aust hat mit einem Sonntagsschuss dem TSV Bad Boll den Weg zum 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den FC Germania Bargau am ersten Landesliga-Spieltag geebnet. Erst in der Woche vor dem Spiel aus dem Urlaub zurückgekehrt, wurde Aust in der 67. Minute eingewechselt und traf in der 79. Minute nach Pass von Bruder Hansjörg aus 18 Metern in den Winkel. In der 90. Minute schloss Daniel Zul­jevic vor 100 Zuschauern gegen die seit der 61. Minute dezimierten Gäste (Rote Karte für Voitk nach einer Notbremse) einen Konter erfolgreich zum 2:0 ab.

Beim TSV Bad Boll herrschte in erster Linie Erleichterung darüber, trotz eines durchwachsenen Auftritts die ersten drei Punkte der Saison eingefahren zu haben. „Wir haben überhaupt nicht unser Spiel durchgezogen, wie wir es uns vorgenommen hatten“, erklärte Sebastian Aust, „wir wollten ruhig aufbauen und geduldig sein, stattdessen haben wir die Bälle viel zu schnell nach vorne geschlagen.“ Auch nach der Roten Karte für Bargaus Stefan Voitk, dessen Zupfer am Trikot von Zuljevic der Schiedsrichter als Notbremse wertete, blieb die Bad Boller Vorstellung hektisch und von Fehlpässen durchsetzt. Erst Austs Treffer Marke „Tor des Monats“ war für Trainer Benjamin Geiger „der Dosenöffner“ zum Sieg. „Aber natürlich war das kein gutes Spiel von uns, eigentlich ist das Ergebnis das einzige, was wirklich gepasst hat“, erklärte Geiger, „meine Mannschaft hat Gas gegeben und gekämpft, und so wie die Vorbereitung gelaufen ist, müssen wir heute erst mal zufrieden sein. Aber unsere Leistung muss besser werden.“

Sogar in Überzahl und mit verstärkter Abwehr musste der TSV Bad Boll noch um den Sieg zittern. Torhüter Marc Scherrenbacher lenkte in der 87. Minute einen Kopfball von Luciano Falcone, der im Strafraum völlig frei stand, über die Latte. Am Ende konnte durchgeatmet werden, und Sebastian Aust hat für die kommenden Trainingseinheiten ein klares Ziel vor Augen: „In zwei Wochen gegen Heiningen will ich wieder von Anfang an spielen können.“

- Markus Munz -

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Phi­lipp, Kivotidis, Rapp, Hartmann, Falzone (67. S. Aust), Djorovic (80. Persch), H. Aust (90. Genca), Llanes Ona, Hummel (85. Geiger), Zuljevic.

 

Das weitere Programm:

Am kommenden Sonntag, 27. August 2017 ist der TSV Bad Boll zu Gast beim TSV Weilimdorf. Anspiel auf dem Weilimdorfer Rasenplatz ist um 15:00 Uhr.

 

Der darauffolgende Samstag, 2. September 2017 steht dann wieder ganz unter dem Motto "DERBYTIME" ! Im Bollwerkstadion ist der 1. FC Heiningen zu Gast, Spielbeginn ist um 17:30 Uhr.


Als Liga-Dino auf Kurs bleiben
15.08.2017

Als Liga-Dino auf Kurs bleiben

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll ist der Dauerbrenner der Fußball-Landesliga und möchte dies bleiben. Benny Geiger setzt auf die Entwicklungsfähigkeit der Talente.mehr lesen >

 
15.08.2017

Als Liga-Dino auf Kurs bleiben

1. Mannschaft
Als Liga-Dino auf Kurs bleiben

Der TSV Bad Boll ist der Dauerbrenner der Fußball-Landesliga und möchte dies bleiben. Benny Geiger setzt auf die Entwicklungsfähigkeit der Talente.

Seit zehn Jahren ist der TSV Bad Boll bereits Teil der Landesliga und geht es nach Benjamin Geiger, wird sich daran nichts ändern. Das Ziel des Klubs ist klar: nichts mit dem Abstieg zu tun haben und wenn möglich einen einstelligen Tabellenplatz sichern. Für den Trainer eine realistische Zielsetzung, wenn alles nach Plan läuft: „Wir haben bewusst viele junge Spieler. Wenn sie ihr Potenzial abrufen und die Arrivierten das Team führen, haben wir eine ordentliche Mannschaft und ich bin guter Dinge.“

Geiger schätzt die Liga noch ausgeglichener ein als zuletzt. „Zwei, drei Teams werden um den Aufstieg spielen, der Rest wird sich nach hinten orientieren. Das gilt auch für uns. Ich glaube auch nicht, dass ein Verein frühzeitig abgeschlagen sein wird“, analysiert der 37-Jährige die Situation in der Staffel 2 der Landesliga. Für das Abschneiden seines TSV wird der Start „eminent wichtig“ sein, doch die Vorbereitung verlief aufgrund von Urlaubern und Verletzten nicht optimal. „Wir müssen uns am Anfang durchmogeln“, sagt der A-Lizenz-Inhaber folglich, der ohnehin nur einen kleinen Kader zur Verfügung hat. „Das Aufgebot ist in der Tat dünn. Einige Spieler sind außerdem ohne Landesliga-Erfahrung. Arg viel darf nicht passieren“, würde Geiger seine Schützlinge gerne in Watte packen.

Mit 18 Feldspielern plus zwei Torhütern geht der TSV Bad Boll die Spielzeit an, für den Notfall stehen noch Geiger und sein Assistent Matthias Seidl (37) sowie Akteure aus der A-Jugend zur Verfügung. „Matze musste in der Vorbereitung alle Spiele absolvieren, ist jetzt aber im Urlaub. Von den A-Junioren trainieren immer ein, zwei mit. Darüber bin ich sehr froh“, erklärt Geiger, der auf die erfahrene Achse mit Torhüter Marc Scherrenbacher (36), Innenverteidiger Ana Kivotidis (29), dem defensiven Mittelfeldspieler Alexander Persch (26) und Torjäger Daniel Zuljevic (31) setzt. Um dieses Quartett herum sollen sich die Talente entwickeln und sukzessive zu Stützen der Mannschaft werden.

Mit Spielern wie Devid Philipp, Sebastian Aust oder zuletzt Marc Djorovic befinden sich gute Beispiele für solch eine Entwicklung in den eigenen Reihen. Eric Llanes (23), Manuel Augst (18, beide SV Göppingen), Fabian Falzone (20), Orkun Genca (21), Umut Sat (29, alle SC Geislingen), Gerson Damanti (19, VfL Kirchheim), Cagatay Ayyildiz (18), Felix Hummel (24, beide TSV Weilheim) und Philipp Rapp (22, Post Karlsruhe) heißen die Neuzugänge im Erlengarten. „Sie ziehen mit und geben Gas, das passt soweit“, äußert Geiger, kann allerdings noch kein abschließendes Fazit über das Leistungsvermögen ziehen: „Auch hier gab es Urlauber und Verletzte. Es sind überwiegend junge Spieler, die vielversprechende Ansätze zeigen, aber es dauert noch ein paar Wochen. Die ersten Punktspiele werden Rückschlüsse zulassen.“ Mit Manuel Augst ist der erste Neue berufsbedingt schon wieder weg und steht nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung.

„Darauf haben wir reagiert“, kann Geiger die endgültige Verpflichtung von Haydar Öztürk vermelden, der mit Augst vor einem Jahr aus der A-Jugend in den Oberliga-Kader des Göppinger Sportvereins übernommen wurde, allerdings ohne Einsatz blieb und nun in Boll Einsatzminuten erhalten möchte. Der 20-Jährige ist technisch versiert und kann im Mittelfeld mehrere Positionen bekleiden. „Damit sind unsere Planungen abgeschlossen“, macht Geiger ein Häkchen in Sachen Transfers.

Andreas Böhringer - NWZ v. 15.08.2017

  • Auftaktprogramm des TSV Bad Boll

Landesliga Im ersten Spiel der neuen Saison trifft der TSV Bad Boll, der im WFV-Pokal bereits in der ersten Runde gegen den Staffel 1-Landesligisten TSV Schornbach nach einer 1:2-Niederlage die Segel streichen musste, am Sonntag um 15 Uhr im heimischen Erlengarten auf den Aufsteiger FC Bargau. Die Boller belegten in der vergangenen Runde mit 38 Punkten unter 16 Mannschaften den elften Tabellenplatz.


09.08.2017

Weiteres Testspiel gegen Holzgerlingen

1. Mannschaft

Nach dem Ausscheiden des TSV Bad Boll in der ersten WFV-Pokalrunde gegen den TSV Schornbach hat Trainer Benjamin Geiger ein weiteres Testspiel terminiert. mehr lesen >

 
09.08.2017

Weiteres Testspiel gegen Holzgerlingen

1. Mannschaft

Nach dem Ausscheiden des TSV Bad Boll in der ersten WFV-Pokalrunde gegen den TSV Schornbach hat Trainer Benjamin Geiger ein weiteres Testspiel terminiert.

Gespielt wird am kommenden Samstag, den 12. August um 15.00 Uhr im heimischen Bollwerkstadion gegen den Landesligisten SpVgg Holzgerlingen. 


Eine abgefälschte Kleinigkeit
07.08.2017

Eine abgefälschte Kleinigkeit

1. Mannschaft

Fußball Landesligist TSV Bad Boll ist durch ein 1:2 (1:1) gegen den TSV Schornbach in der ersten Runde des WFV-Pokals ausgeschieden. mehr lesen >

 
07.08.2017

Eine abgefälschte Kleinigkeit

1. Mannschaft
Eine abgefälschte Kleinigkeit

Durch die Pleite verpassen die Bad Boller am Wochenende das erhoffte Voralb-Derby in Runde zwei gegen den FC Heiningen. Die Gäste aus dem Remstal gewannen durch einen abgefälschten Schuss von Patryk Ferraro in der 85. Minute. Bad Bolls Neuzugang Philipp Rapp gab dem Ball die entscheidende und für Keeper Marc Scherrenbacher unhaltbare Flugkurve direkt unter die Latte.

Trainer Benjamin Geiger war mit dem Auftritt seiner Notelf dennoch zufrieden: „Diejenigen, die gespielt haben, haben ihre Sache gut gemacht. Läuferisch war das schon gut, wir hätten auch in die Verlängerung gehen können, obwohl wir nur wenig Alternativen hatten.“ Auf der Bank saßen neben Geiger noch Stand-by-Spieler Manuel Augst und A-Junior Rico Ascherl. Von den überwiegend jungen Boller Neuzugängen waren Eric Llanes Ona, Innenverteidiger Rapp, Fabian Falzone und Orkun Genca mit von der Partie.   Der 20-jährige Falzone zeigte als Ballverteiler vielversprechende Ansätze.

Mit einer ruhigen Spieleröffnung wollte der TSV Bad Boll den Gegner aus der Landesliga-Staffel 1 ins Laufen bringen, was mit Ausnahme der ersten Viertelstunde gelang. Die Gäste gingen nach zwölf Minuten durch Konstantinos Petridis in Führung. Der TSV antwortete sechs Minuten später per Kopf durch Daniel Zuljevic. Rapp schickte Matthias Seidl auf der rechten Seite, der mit einer gefühlvollen Flanke die Vorarbeit zum Ausgleich lieferte. Der 37-jährige Co-Trainer hätte in der 75. Minute zum Helden werden können, doch Seidl schoss aus zentraler Position am Tor vorbei. Die Quittung folgte fünf Minuten vor Schluss.

Geiger macht seinem Team „keinen Vorwurf“. Man habe gemerkt, „dass der Wille da war und wir gerne gegen Heiningen gespielt hätten, aber eine abgefälschte Kleinigkeit“ habe das Spiel entschieden.

TSV Bad Boll: Scherrenbacher – Philipp, Kivotidis, Rapp, Seidl, Genca (86. Geiger), Falzone, Djorovic, Hartmann, Llanes Ona, Zuljevic.

Markus Munz - NWZ vom 07.08.17


02.08.2017

Es gibt noch viel tun - Niederlage gegen Fellbach

1. Mannschaft

Bei beiden Teams merkte man, dass einige Spieler zwecks Verletzung bzw. Urlaub nicht an Bord waren. So waren die Auswechselbänke nicht gerade voll belegt.mehr lesen >

 
02.08.2017

Es gibt noch viel tun - Niederlage gegen Fellbach

1. Mannschaft

TSV Bad Boll - SV Fellbach 3:4

 

Die Gäste begannen besser und gingen folgerichtig in der 15.Minute durch El M´Hassani in... weiterlesen Führung. Nur 12 Minuten später erhöhte Binder auf 2:0. 8 Minuten vor dem Seitenwechsel erzielte F.Hummel nach dem ersten richtig gelungenen Angriff den Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel stellten die Gäste durch einen durchaus zweifelhaften Foulelfmeter, welcher von Hörterich sicher verwandelt wurde, den alten Abstand wieder her. Nur zwei Zeigerumdrehungen später erzielte erneut F.Hummel nach feiner Vorarbeit von D.Zuljevic den erneuten Anschlusstreffer. Praktisch mit dem Gegenzug erhöhte Fellbach durch Röseke auf 2:4. Nach dem A.Kivotidis in der 63.Minute erneut den Anchlusstreffer markierte, versuchte Bad Boll noch alles, um den Ausgleich zu erzielen, was aber nicht mehr gelingen sollte.

0:1 El M'Hassani (15.), 0:2 Binder (27.), 1:2 Hummel (37.), 1:3 Hörterich (51.), 2:3 Hummel (53.), 2:4 Röseke (54.), 3:4 Kivotidis (63.)

 

Joachim Rickel, TSV Bad Boll

02.08.2017

Verdienter Testspielsieg

1. Mannschaft

Gegen den Bezirksligaaufsteiger TV Neidlingen, welcher vom Boller Eigengewächs P.Kölle trainiert wird, gelang dem Landesligisten ein auch in der Höhe verdienter Sieg.mehr lesen >

 
02.08.2017

Verdienter Testspielsieg

1. Mannschaft

Die Partie begann für die Hausherren optimal, denn bereits nach gerade einmal... weiterlesen 13 Minuten führte man durch Tore von D.Zuljevic (2 + 13.Minute) mit 2:0. Danach gab es allerdings auch viel Leerlauf im Boller Spiel. In der 40.Minute markierte P.Kölle mit einem herrlichen Treffer den 2:1 Halbzeitstand.

Nach der Pause wurde das Spiel der Bad Boller wieder besser und man erspielte sich hochkarätige Chancen, welche teilweise leichtfertig vergeben wurden. Nach einem bösen Abwehrschnitzer glich Neidlingen erneut durch P.Kölle (65.Minute) aus. Danach besann sich der Gastgeber auf sein Können und erhöhte das Ergebnis erneut durch D.Zuljevic (73.) - E.Llanes Ona (75.), erneut E.Llanes Ona (83.) und abermals D.Zuljevic (86.) innerhalb von 13 Minuten auf 6:2. Den Schlusspunkt setzte P.Kölle in der 91.Minute mit seinem dritten Treffer zum 6:3 Endstand.

1:0 Zuljevic (4.), 2:0 Zuljevic (13.), 2:1 Kölle (40.), 2:2 Kölle (65.), 3:2 Zuljevic (73.), 4:2 Llanes Ona (75.), 5:2 Llanes Ona (83.), 6:2 Zuljevic (86.), 6:3 Kölle (91.)

 

 

Joachim Rickel, TSV Bad Boll

Ein Bad Boller kickt für Thailand
31.07.2017

Ein Bad Boller kickt für Thailand

1. Mannschaft

Philip Roller wurde in die Nationalmannschaft berufen. Einige Länderspiele hat der 23-Jährige, dessen Mutter aus dem südostasiatischen Land stammt, bereits hinter sich.mehr lesen >

 
31.07.2017

Ein Bad Boller kickt für Thailand

1. Mannschaft
Ein Bad Boller kickt für Thailand

Philip Roller aus Bad Boll feierte vor kurzem seine Länderspielpremiere: Mit der thailändischen Fußball-Nationalmannschaft nahm der 23-Jährige am King’s Cup, einem Freundschafts-Viererturnier in Bangkok, teil. Roller war erst wenige Wochen zuvor zum dortigen Erstligisten FC Ratchaburi Mitr Phol gewechselt.

„Schon vor einigen Monaten hatte man erstmals mit mir Kontakt aufgenommen und seither nicht locker gelassen“, berichtet der 23-Jährige, der schließlich den Anwerbungsversuchen nachgab, die thailändische Staatsangehörigkeit annahm und einen lukrativen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieb. „Diese Entscheidung war nicht einfach“, gibt er zu. Weil seine Frau derzeit das zweite Kind erwartet, wird die Familie bis zum Winter in Bad Boll ­bleiben.

Die Saison in Thailand dauert von Februar bis November. Das Niveau vergleicht Roller mit der Dritten Liga in Deutschland: „Im taktischen Bereich fehlt noch einiges, deshalb sind zuletzt mehrere ältere Profis aus Spanien und Frankreich verpflichtet worden.“ Im Juli wurde die Saison für den King’s Cup unterbrochen. „Das Turnier ist dort hoch angesehen, zumal der thailändische König im letzten Jahr verstorben ist und sich das Land immer noch offiziell in Staatstrauer befindet“, erklärt Roller. Die Berufung ins Nationalteam kam für ihn überraschend. Trainer der Thailänder ist der Serbe Milovan Rajevac, der Ghana bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika bis ins Viertelfinale führte.

Neben dem Gastgeber nahmen in diesem Jahr Weißrussland, Burkina Faso und Nordkorea am King’s Cup teil. Nach einem 3:0 gegen Nordkorea traf Roller mit Thailand auf Weißrussland. In diesem Spiel steuerte der Rechtsverteidiger im Elfmeterschießen vor 30 000 Zuschauern einen Treffer zum 5:4-Sieg bei.

Roller begann mit dem Fußballspielen bei seinem Heimatverein TSV Bad Boll, wo sein Vater heute noch tätig ist. In der Jugend wechselte er zum FC Eislingen und über den VfL Kirchheim weiter zum SSV Ulm 46, wo er in der Junioren-Bundesliga auflief. Bei Grasshoppers Zürich und den Stuttgarter Kickers versuchte er, den Sprung in den Profifußball zu schaffen.

Nach Oberliga-Stationen in ­Illertissen und Grunbach stand Roller 2014 vor einer Rückkehr in die Heimat zu Landesligist FC Heiningen, ging dann aber doch zu Regionalligist SVN Zweibrücken. In den vergangenen zwei Jahren stand er beim SC Austria Lustenau unter Vertrag und kam auf 13 Einsätze in der zweiten österreichischen Liga. „In Deutschland oder Österreich ist der Schritt brutal schwer. Hier in Thailand werde ich viel mehr wertgeschätzt“, genießt Roller seinen aktuellen Status.

Markus Munz - NWZ v. 29.07.17


13.07.2017

Pressemitteilung zur neuen Saison 2017/2018

1. Mannschaft

Nach einer durchwachsenen und lange Zeit durch Abstiegskampf geprägten Spielzeit 2016 / 2017 geht Fußballlandesligist TSV Bad Boll mit einer stark veränderten und vor allem deutlich verjüngten Mannschaft in seine 10. Landesligasaison.mehr lesen >

 
13.07.2017

Pressemitteilung zur neuen Saison 2017/2018

1. Mannschaft

Mit dieser ununterbrochenen Ligazugehörigkeit ist der TSV Bad Boll nach dem Aufstieg der SF Dorfmerkingen der "Ligadino" der Landesliga Staffel II.  

Die Mannschaft verzeichnet sieben Abgänge und neun Neuzugänge. Von diesen neun Neuzugängen sind acht Stück Jahrgang 1994 oder jünger. Das Hauptaugenmerk des Trainerteams Benny Geiger, Matze Seidl und Bernd Allmendinger muss deshalb auf der schnellen Integration der neuen Spieler in eine schlagkräftige Mannschaft sein. Die Umsetzung dieses Zieles hat bereits begonnen, die Saisonvorbereitung ist bereits in vollem Gang.  

Als Saisonziel für die kommende Spielzeit hat sich der TSV Bad Boll die Plätze vier bis acht vorgenommen, vor allem will man diesmal aber definitiv nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. 

Vorbereitungsspiele: 

Freitag, 14.07. TSV Bad Boll - TSV Essingen 19.00 Uhr 

Dienstag, 18.07. TSV Bad Boll - VfL Kirchheim 19.00 Uhr 

Sonntag, 23.07. TSV Bad Boll - SV Böblingen 15.00 Uhr 

Mittwoch, 26.07. TSV Bad Boll - KSG Eislingen 19.00 Uhr 

Samstag, 29.07. TSV Bad Boll - SV Fellbach 15.30 Uhr 

Dienstag, 01.08. TSV Bad Boll - TSV Deizisau 19.00 Uhr 

Samstag, 05.08. TSV Bad Boll - TSV Schornbach (WFV-Pokal 1.Runde) 

Abgänge: 

Marcel Mettang, Mario Feldmeier (beide SC Geislingen) 

Robin Jaksche (Spielertrainer SF Dettingen) 

Robert Fiedler (1.FC Donzdorf) 

Michael Heilemann, Robert Kljajic, Jens Blessing (neuer Verein noch unbekannt)  

Zugänge: 

Umut Sat, Orkun Genca, Fabian Falzone (alle SC Geislingen) 

Felix Hummel, Ayyildiz Cagatay (beide TSV Weilheim) 

Eric Llanes-Ona, Manuel Augst (beide SV Göppingen) 

Philipp Rapp (Post Südstadt Karlsruhe) 

Gerson Damanti (VfL Kirchheim)


27.06.2017

Saisonstart

1. Mannschaft

Am Montag, 10. Juli 2017 beginnt für den TSV Bad Boll die Vorbereitung auf die neue Saison. Um 19:15 Uhr bittet Trainer Benjamin Geiger und seine Co-Trainer Matthias Seidl und Bernd Allmendinger zur ersten Einheit auf dem Bad Boller Trainingsgelände.mehr lesen >

 
27.06.2017

Saisonstart

1. Mannschaft

Folgende Testspiele sind geplant:

Freitag, 14.07.2017 um 19:00 Uhr TSV Bad Boll - TSV Essingen

Dienstag, 18.07.2017 um 19:00 Uhr TSV Bad Boll - VfL Kirchheim

Sonntag, 23.07.2017 um 15:00 Uhr TSV Bad Boll - SV Böblingen

Mittwoch, 26.07.2017 um 19:00 Uhr TSV Bad Boll - KSG Eislingen

Samstag, 29.07.2017 um 15:30 Uhr TSV Bad Boll - SV Fellbach

Dienstag, 01.08.2017 um 19:00 Uhr TSV Bad Boll - TSV Deizisau

 


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Chronik: 100 Jahre Fußball beim TSV BAD BOLL

Unsere Fußball-Abteilung hat eine lange Tradition im Verein. 
Wir freuen uns, Ihnen hier unsere Chronik über 100 Jahre Fußball - 1921 bis 2021 - zum Download zur Verfügung stellen zu können:

Chronik_100_Jahre_Fußball_TSV_BAD_BOLL

Viel Vergnügen!