Fussball beim TSV Bad Boll

Der Fußball gehört nach wie vor zu den beliebtesten Sportarten im Land und hat daher auch in unserem Verein einen hohen Stellenwert.

Die Vorstandschaft und die Abteilungsleitung im TSV Bad Boll organisiert den Spielbetrieb für die Aktiven, unsere zahlreichen Jugendmannschaften, die AH, und die „Freizeit-Kicker“.

Unsere Aktiven spielen nun schon seit 10 Jahren in der Landesliga Staffel 2, d.h. in der zweithöchsten Liga im Württembergischen Fußballverband. Hier wird intensiver Leistungssport im Amateurfußball betrieben – und wir freuen uns, dass der TSV auf diesem Niveau mit vielen anderen sportlich ambitionierten und zum Teil wesentlich größeren und finanzkräftigeren Vereinen mithalten kann und wir schon einige schöne sportliche Erfolge feiern konnten.  

In der Jugendabteilung können wir den Kindern und Jugendlichen von den Bambinis und Knirpsen bis zur A-Jugend durchgängige Trainings- und Spielmöglichkeiten bieten. Unsere Mannschaften werden von qualifizierten Trainern und Übungsleitern betreut. In den Altersstufen von der D- Jugend bis zur A-Jugend haben wir uns mit den Nachbarvereinen GSV Dürnau und 1. FC Heiningen zur „Jugendspielgemeinschaft Voralb“ zusammengeschlossen.

Unsere älteren und ehemaligen aktiven Spieler halten sich in der Seniorenabteilung fit. Es wird regelmäßig trainiert, und natürlich wird auch die Kameradschaft und Geselligkeit gepflegt. Ab und zu werden Freundschaftsspiele ausgetragen und die AH nimmt auch noch regelmäßig am Spielbetrieb in der Seniorenrunde im Bezirk Neckar-Fils teil.        

Die „Freizeit-Kicker“ trainieren ebenfalls regelmäßig, d.h. im Sommer auf dem Platz und im Winter in der Halle, tragen Freundschaftsspiele aus und nehmen an Fußball-Turnieren teil.

 

 

 
Neuigkeiten:
1. Mannschaft
17.09.2018

Kögels Dreierpack reißt TSV in die Tiefe

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll fährt nach dem 2:3 in Neu-Ulm als Tabellenletzter nach Hausemehr lesen >

 
17.09.2018

Kögels Dreierpack reißt TSV in die Tiefe

1. Mannschaft

Trainer Manuel Doll musste gleich auf neun Spieler verzichten und sein Team hatte daher vor allem im ersten Durchgang große Schwierigkeiten mit der defensiven Grundordnung. Bis zur Pause hätte Aufsteiger Neu-Ulm die Sache bereits klar machen ­können.

In der fünften Minute jubelten die Gastgeber schon zum ersten Mal. Kögel tauchte alleine vor Torhüter Wolf auf und schob überlegt zur frühen Führung ein. Weitere, teilweise glasklare Chancen ließ Neu-Ulm in den Folgeminuten liegen. Bad Boll brauchte 20 Minuten bis zum ersten gelungenen Angriff. Ein Diagonalball von Matthias Aust erreichte Damanti, der bediente Pradler, dessen verunglückter Schuss aus elf Metern an Keeper Maden hängenblieb. In der 27. Minute rettete Wolf mit einer Glanzparade gegen Merk (27.). Sechs Minuten vor der Halbzeit setzte Hansjörg Aust seinen Bruder Matthias in Szene, Keeper Maden wehrte dessen Schuss mit dem Fuß ab. Zwei Minuten später wuchtete Erasin einen Kopfball an die Lattenunterkante des Gästetores.

  In der 47. Minute zirkelte wieder Kögel einen Freistoß aus 18 Metern mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:0 ins Tor. Bad Boll stemmte sich trotz des Zweitorerückstandes gegen die Niederlage und belohnte sich schnell. Matthias Aust erzielte nach Vorarbeit von Zuljevic den Anschlusstreffer (53.). Der gab den Gästen weiteren Auftrieb. Dolls Team war feldüberlegen und kam durch Pradler und Matthias Aust zu  guten Torchancen. In der 75. Minute brachten die Gastgeber den Ball nicht aus dem Strafraum, Traballano stand goldrichtig und traf aus zwölf Metern zum Ausgleich. Nur zwei Minuten später hatten die Gäste den Torjubel schon wieder auf den Lippen. Ein Schuss von Falzone aus 20 Metern strich knapp über die Latte.

Gastgeber Neu-Ulm wankte in dieser Phase erheblich, doch Bad Boll schlug daraus kein entscheidendes Kapital. Beide Seiten spielten weiter mit offenen Visier auf Sieg, Neu-Ulm wurde für diese Spielweise belohnt, der TSV Bad Boll bitter bestraft. Die Gastgeber kamen in der 82. Minute nach einem Angriff über die linke Seite zu einer letzten Chance. Der überragende Stürmer Kögel köpfte platziert und entriss mit seinem dritten Treffer zum 3:2-Siegtor für den TSV Neu-Ulm den Bad Bollern spät den schon fast sicher geglaubten einen Punkt.

 TSV Bad Boll: Wolf – Hartmann (36. Traballano), Maticevic (46. Sat), Jux, Hansjörg Aust, Persch (85. Martorelli), Matthias Aust, Falzone, Damanti, Pradler, Zuljevic.

Sonntag, 16.09.2018 TSV Obere Fils II gegen TSV Bad Boll II Endstand 2:7, Torschützen: Moritz Eisele (2), Tino Martorelli (2), Kim-Luca Quattrone (2), Saidy Ebrima,

Vorschau:

Sonntag, 23.09.2018 TSV Bad Boll -  TSV Buch, Anspiel 15:00 Uhr

TSV Bad Boll II spielfrei


Tor wirft Team aus der Bahn
10.09.2018

Tor wirft Team aus der Bahn

1. Mannschaft

Es fühlt sich eher wie eine Niederlage an“, fasste Matthias Seidl, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll, die Gemütslage nach dem 1:1 (1:0) im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den TSV Weilheim zusammen.mehr lesen >

 
10.09.2018

Tor wirft Team aus der Bahn

1. Mannschaft
Tor wirft Team aus der Bahn

Es fühlt sich eher wie eine Niederlage an“, fasste Matthias Seidl, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Bad Boll, die Gemütslage nach dem 1:1 (1:0) im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den TSV Weilheim zusammen. Zu dürftig war vor 300 Zuschauern im Erlengarten die eigene ­Darbietung insbesondere in der zweiten Hälfte. „Das ist schade, weil wir unter der Woche im ­Training ­eigentlich gut gearbeitet haben“, haderte Seidl, „wir kriegen es aber im Moment nicht auf den Platz.“

Benjamin Geiger, bis kurz vor Ende der vergangenen Spielzeit noch bei den Gastgebern auf der Bank, hatte seine Weilheimer nach der 1:6-Klatsche der Vorwoche erwartungsgemäß sehr defensiv eingestellt. Der TSV Bad Boll fand dagegen lange Zeit keine Mittel, ehe in der 42. Minute Max Pradler nach schöner Kopfballverlängerung von Daniel Zuljevic das 1:0 gelang. „Unsere erste Halbzeit war noch stark“, fand der Torschütze, „das war auch schon in den vorherigen Spielen so, nur können wir uns davon am Ende nichts kaufen.“

Kurz vor dem Halbzeitpfiff benötigte der TSV Bad Boll viel Glück. Nach einem Abpraller von Torhüter Felix Lache traf Weilheims Matteo-Pio Stefania völlig überhastet das leere Tor nicht. So gingen die Gastgeber mit der knappen Führung im Rücken in die Kabine und wollten damit in der zweiten Halbzeit „ruhig weiterspielen, bis der TSV Weilheim sich löst“, erklärte Seidl.

Aus diesem Plan wurde nichts, weil Lache in der 57. Minute mit einem Aussetzer den Gästen zum Ausgleich verhalf. Der Torhüter ließ eine harmlose Flanke vor die Füße von Stefania fallen, der dieses Mal das Tor gar nicht verfehlen konnte und nur noch zum 1:1 einschieben musste.

Auch Rapp hat es erwischt

„Das Gegentor hat uns aus der Bahn geworfen, danach ging bei uns nicht mehr viel“, bemerkte Pradler. „Man hat die Verunsicherung bei uns gemerkt, was nach zuvor drei Niederlagen auch ein Stück weit verständlich ist. Die Köpfe sind nicht frei“, bestätigte Seidl, „die ständigen Verletzungen und damit verbundenen Umstellungen während des Spiels bringen zusätzlich Unruhe rein.“ Unmittelbar vor dem Ausgleich hatte sich mit Philipp Rapp ein weiterer Abwehrspieler verletzt.

In der Verfassung vom Samstag werden es beide Mannschaften in dieser Landesliga-Saison schwer haben. Offensiv kam man hüben wie drüben bestenfalls über Ansätze nicht hinaus. Die beste Chance des zweiten Durchgangs hatte noch der mutiger werdende TSV Weilheim, aber Lache verhinderte per Fußabwehr gegen Daniel Dominkovic bei einem Konter Schlimmeres (70.).

„Wir hätten heute hier vielleicht sogar dreckig gewinnen können, profitieren aber auch von einem Fehler, deshalb denke ich, dass es unterm Strich ein gerechtes Unentschieden war“, meinte Benjamin Geiger an alter Wirkungsstätte. Die Gelb-Rote Karte gegen Weilheims Can Yilmaz (90.) fiel am Ende nicht mehr ins Gewicht.

TSV Bad Boll: Lache – H. Aust, Rapp (57. Traballano), Hartmann, Jux, Falzone, Augst (73. Maticevic), Persch, Sat (64. M. Aust), ­Pradler, Zuljevic.

Sonntag, 09.09.2018 TSV Bad Boll II gegen TSG Zell u.A. II 2:2; Torschützen:  Kim-Luca Quattrone, Pascal Greschner (Foulelfmeter)

Vorschau:

Samstag, 15.09.2018 TSV Neu-Ulm gegen TSV Bad Boll, Anspiel 17:00 Uhr

Sonntag, 16.09.2018 TSV Obere Fils II gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 13:00 Uhr


07.09.2018

Derbytime

1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, 08.09.2018 empfängt der TSV Bad Boll um 17:30 Uhr den TSV Weilheim.mehr lesen >

 
07.09.2018

Derbytime

1. Mannschaft

Im Unterschied zum Top-Duell in Ebersbach spielt sich das Nachbarschaftsduell zwischen dem TSV Bad Boll und dem TSV Weilheim am anderen Ende der Tabelle ab. Die Gastgeber wollen nach drei Spielen die ersten Punkte holen. „Bad Boll hatte ein schwieriges Auftaktprogramm mit Waldstetten und Geislingen, dazu kamen Verletzte, Urlauber und Pech mit Sperren“, weiß Benjamin Geiger. Neben dem ohnehin gesperrten Fabian Ammon hat sich nun auch noch Eric Llanes Ona bei der 0:1-Niederlage beim SC einen Platzverweis eingehandelt. „Trotzdem hat der TSV Bad Boll einen guten Kader und ist deutlich stärker als dort, wo er jetzt gerade steht. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sie anfangen zu punkten. Ich hoffe natürlich, dass das nicht gegen uns sein wird“, meint der Ex-Coach, der zwei Spieltage vor Ende der letzten Saison vorzeitig im Erlengarten gehen musste. Geiger sieht nach den ersten Bad Boller Ergebnissen dort „vielleicht ein Stück Verunsicherung“ und deshalb durchaus die Chance, mit dem TSV Weilheim etwas mitzunehmen. „Allerdings herrscht auch bei uns nach zwei Niederlagen Ernüchterung“, gibt er zu. Das jüngste 1:6 gegen Blaustein tat weh: „Das werden wir analysieren und in Bad Boll ein anderes Gesicht zeigen müssen.“

Nach einem radikalen Umbruch werden bei der langjährigen Landesliga-Spitzenmannschaft TSV Weilheim in dieser Saison kleinere Brötchen gebacken. „Es wird nicht einfach für uns, wir müssen erst einmal nach hinten schauen und so viele Punkte wie möglich holen“, sagt ­Geiger. Markus Munz


Derbyniederlage gegen Geislingen
03.09.2018

Derbyniederlage gegen Geislingen

1. Mannschaft

Aufsteiger SC Geislingen gelingt mit dem 1:0 im Derby gegen den TSV Bad Boll im dritten Landesligaspiel der dritte Sieg.mehr lesen >

 
03.09.2018

Derbyniederlage gegen Geislingen

1. Mannschaft
Derbyniederlage gegen Geislingen

Dritter Sieg in Folge für den SC Geislingen, dritte Ein-Tor-Niederlage in Serie für den TSV Bad Boll: Der SC hat das erste Derby in der Fußball-Landesliga vor 350 Zuschauern, darunter Ex-HSV-Coach Markus Gisdol und Lutz Siebrecht, mit 1:0 gewonnen, dabei aber nur in den zweiten 45 Minuten überzeugt. Mittelfeldspieler Karlo Petricevic, neben Julius Bäumel und Sven Sönmez einer der auffälligsten Akteure im SC-Dress, war‘s egal: „Lieber spielen wir mal nicht so gut und gewinnen als umgekehrt. Offensiv haben wir heute lange Zeit nicht den Druck entfachen können wie sonst. Vielleicht hat auch das Calcio-Spiel noch nachgewirkt.“

Der ehemalige Geislinger Stürmer Daniel Zuljevic grämte sich wie sein Trainer Manuel Doll über die mangelnde Chancenverwertung in den ersten 45 Minuten. Bei einem Schuss aus der Drehung von Sebastian Aust verhinderte SC-Torhüter Murat Bahadir einen Einschlag (16.). „Zweimal sind wir nach Standards frei zum Kopfball gekommen. Vorne fehlt es einfach bei uns und dann wirst du hinten irgendwann brutal bestraft“, sagte Doll und spielte auf den leicht abgefälschten Weitschuss von Mario Feldmeier an, der das Derby entschied (53.).
Die Bad Boller hatten bereits in Minute 29 wechseln müssen. Für den angeschlagenen Manuel Aust kam Philipp Rapp. Martin Jux gab im Eybacher Tal den rechten Außenverteidiger, Pascal Hartmann spielte in der Innenverteidigung. „Nachdem es gegen Waldstetten nicht so gut geklappt hat, haben wir hinten etwas improvisiert“, erklärte Doll.  
Während Anastasios Kivotidis nach seinem Armbruch in dieser Woche wieder ins Training einsteigt, muss der TSV einen weiteren Ausfall verkraften: Wegen Nachschlagens sah Eric Llanes Ona in der 72. Minute Rot. Es war die einzige Situation des ansonsten fairen Spiels, in der die Emotionen hochkochten. In Überzahl verpassten die Geislinger die endgültige Entscheidung. „Einen der Konter müssen wir zum 2:0 nutzen oder dann am Ende den Ball besser halten“, monierte Trainer Jasko Suvalic, der eine deutliche Leistungssteigerung nach einer schwachen ersten Hälfte feststellte: „Da hatten wir ziemliche Probleme im Spielaufbau und sind immer zu spät angelaufen. Das hat nach der Pause viel besser funktioniert.“ Zudem setzte der eingewechselte Yasin Ceküc zu einigen gefährlichen Flankenläufen auf der rechten Seite an.
Die Geislinger Inkonsequenz im Abschluss hätte sich beinahe gerächt. In der zweiten Minute der Nachspielzeit war sie dann doch da, die Bad Boller Großchance zum Ausgleich, aber Bahadir hielt per glänzender Fußabwehr gegen Hartmann den Sieg fest. Sein Gegenüber Felix Lache machte sich in der 75. Minute ganz lang und fischte einen 25-Meter-Freistoß von Petricevic aus dem Eck. In der 50. Minute hatte allerdings das Aluminium die Gäste vor einem Rückstand bewahrt. Orlando traf vom Strafraumrand aus an das Lattenkreuz.
„Wir müssen jetzt die Kurve kriegen“, forderte Doll mit Blick auf das anstehende Heimspiel gegen Weilheim. Der SC dagegen kann nach seinem Traumstart mit drei Siegen aus drei Siegen voller Selbstvertrauen ins nächste Derby am Freitag beim SV Ebersbach gehen. (F. Höhmann)
SC Geislingen: Bahadir – Feldmeier, Schöll, Müller, Bäumel, Petricevic (90. Ziegler), Volk, Sönmez, Ruther (46. Ceküc), Orlando, Mädel (88. Karahan).

TSV Bad Boll: Lache – Jux, Hartmann,  Augst (29. Rapp), Hansjörg Aust, Persch (77. Damanti), Sebastian Aust (46. Falzone), Llanes Ona, Pradler, Matthias Aust (60. Sat), Zuljevic.


TSGV Hattenhofen - TSV Bad Boll II, Endstand 2:4 (Tore: Jonas Gugenhan, Anatoli Frank, saidy Ebrima, Tobias Metzinger)

Vorschau:

Samstag, 8. September 2018 TSV Bad Boll - TSV Weilheim, Anspiel 17:30 Uhr
Sonntag, 9. September 2018 TSV Bad Boll II - TSG Zell u.A. II, Anspiel 15:00 Uhr


27.08.2018

Boll auch daheim ohne Punktgewinn

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte sich gegenüber der Auswärtsniederlage in Echterdingen stark verbessert, stand aber nach 95 Minuten auch im ersten Saison-Heimspiel gegen den TSGV Waldstetten mit leeren Händen da.mehr lesen >

 
27.08.2018

Boll auch daheim ohne Punktgewinn

1. Mannschaft

Der TSV Bad Boll zeigte sich gegenüber der Auswärtsniederlage in Echterdingen stark verbessert, stand aber nach 95 Minuten auch im ersten Saison-Heimspiel gegen den TSGV Waldstetten mit leeren Händen da. Die 150 Zuschauer im Bollwerkstadion sahen drei Änderungen in der Startelf (Zuljevic, Llanes-Ona und Augst kamen für Traballano, Matthias Aust und Sat) und danach zwei völlig verschiedene Halbzeiten des Gastgebers. Entscheidend für den Spielausgang waren die größere Cleverness und effektivere Chancenauswertung der Gäste sowie ein Dreiminuten-Blackout des TSV.

Bad Boll erwischte einen Traumstart. Nach drei Minuten setzte Pradler seinen Offensivkollegen Llanes-Ona in Szene, der aus halblinker Position zum 1:0 traf. Danach sahen sich die Wald­stettener einem Boller Angriffswirbel ausgesetzt. Der TSV hatte Möglichkeiten für ein 3:0, vergab aber die Chancen oder entschied sich beim finalen Pass falsch. Die besten Möglichkeiten hatten ­Pradler nach herrlicher Einzelleistung und Rückpass von Hartmann mit einer Direktabnahme (8.) und Jux mit einem abgefälschten 25 m-Schuss (42.). Beide Male klärte Torhüter Stegmaier. Die einzige Gäste-Chance  führte in der 44. Minute zum Ausgleich. TSV-Torhüter Wolf hatte einen Waibel-Schuss abgewehrt, doch der Ball kam wieder zu Waibel, der das 1:1 markierte.

Die Gastgeber schienen dieses Tor wegzustecken, nach dem Wechsel drückte der TSV wieder aufs Tempo. Nach schöner Angriffskombination wurde Hansjörg Aust im Strafraum von den Beinen geholt, den Elfmeter verwandelte Zuljevic sicher zum 2:1 (50.). Anstatt jetzt aus dem Vorsprung gegen die defensiv keinesweg sicheren Gäste Kapital zu schlagen, verlor der TSV kurz seine Ordnung. Dies nutzte Waldstetten innerhalb von nur drei Minuten. Zunächst waren sich in der 57. Minute Torhüter und Abwehr nicht einig und Wolf holte den nachsetzenden Waibel von den Beinen. Kubitzsch verwandelte den Strafstoß zum 2:2 (57.). Beim Eckball von links zwei Minuten später kam Waibel aus sechs Metern frei zum Kopfball und erzielte das 3:2 für den Vorjahres-Vizemeister. Die Gastgeber bemühten sich zwar um den Ausgleich, doch ihnen gelang in der letzten halben Stunde nicht mehr viel. Llanes-Ona tauchte noch einmal gefährlich vor Waldstettens Stegmaier auf, doch sein Schuss wurde abgeblockt. So blieb es bei der unnötigen 2:3-Niederlage für den TSV, die bei besserer Chancenverwertung in der ersten Hälfte und etwas mehr Cleverness vermeidbar gewesen wäre.

Nun muss Bad Boll nach zwei Niederlagen aus zwei Spielen am Samstag beim SC Geislingen antreten.

TSV Bad Boll: Wolf – H. Aust, Rapp (83. Traballano), Augst (92. Martorelli), Hartmann, Persch (72. Damanti), Jux, Sebastian Aust, Llanes-Ona, Pradler, Zuljevic (77. Sat).

Sonntag, 26.08.2018 TSV Bad Boll II gegen GSV Dürnau Ergebnis 3:3 (Tore: Anatoli Frank, Tino Martorelli, Toni Maticevic)

Vorschau:

Donnerstag, 30.08.2018 Bezirkspokal: TSV  Bad Boll II gegen TSV Eschenbach, Anspiel 19:30 Uhr

Samstag, 01.09.2018 SC Geislingen gegen TSV Bad Boll, Anspiel 15:30 Uhr

Sonntag, 02.09.2018 TSGV Hattenhofen gegen TSV Bad Boll II, Anspiel 15:00 Uhr


25.08.2018

„Natürlich ist es ein besonders Spiel“

1. Mannschaft

In der Fußball-Landesliga steht am Sonntag, 15 Uhr, das Bruder-Duell zwischen Manuel und Mirko Doll im Mittelpunkt, wenn der TSV Bad Boll den TSGV Waldstetten empfängt.mehr lesen >

 
25.08.2018

„Natürlich ist es ein besonders Spiel“

1. Mannschaft

„Vor allem meine Mutter sieht Spannungen“, sagt Manuel Doll (Foto: Nickisch) mit einem Lachen, wenn er auf die Begegnung am Sonntag um 15 Uhr zwischen seinem TSV Bad Boll und dem TSGV Waldstetten, wo Bruder Mirko das Traineramt innehat, blickt. „Es ist schon komisch und natürlich ist es ein besonderes Spiel“, bekennt der Boller Übungsleiter, aber die Geschwisterliebe müsse kurzzeitig eben ruhen, „danach ist der Tisch für das gemeinsame Essen schon reserviert.“ Normalerweise fachsimpeln die beiden unter der Woche, tauschen sich über die eigenen Begegnungen aus und analysieren die anderen Landesliga-Vereine.

 

Sportlich sind die Rollen für den jüngeren Doll klar verteilt: „Waldstetten ist der klare Favorit, aber wir werden alles reinhauen und rechnen uns im ersten Heimspiel auch Chancen aus.“ Hierfür sei aber eine Leistungssteigerung nötig, „wir haben in Echterdingen kein gutes Spiel gemacht“, erklärt der 32-Jährige. „Wir waren nervös ohne Ende und haben vieles vermissen lassen. Gegen Wald­stetten müssen wir anders auftreten.“ Die prekäre Personalsituation lässt der frühere Torhüter dafür nur bedingt als Grund gelten: „Natürlich fehlen wichtige Akteure, aber das Personal darf keine Ausrede sein.“ Mit Devid Philipp (Auslandssemester in Kolumbien), Anastasios Kivotidis (Armbruch) und Fabian Ammon (Sperre) ist dem Erlengarten-Ensemble fast die komplette Viererkette weggebrochen, daneben fehlen einige Urlauber: „Die Urlaubsplanung ist aus Trainersicht teilweise nicht nachvollziehbar“, kritisiert der B-Lizenz-Inhaber, „so fehlten beziehungsweise fehlen zwischen sieben und neun Spieler.“ Für Sonntag sind die offensiven Daniel Zuljevic und Eric Llanes-Ona Kandidaten für die Startelf, auch wenn beide noch nicht bei 100 Prozent sind.

 

In den Trainerjob ist Manuel Doll „reingestolpert“, weiß er zu berichten, „das war nach der Spielerkarriere nicht zwingend geplant.“ Er war bereits längere Zeit als Torhüter-Trainer aktiv und wollte in diesem Bereich mehr machen, dann kam der Kontakt mit dem FSV Waiblingen zustande „und aus Spaß wurde ernst“, skizziert er die Anfänge, „dann habe ich Blut geleckt und Gefallen an der Aufgabe gefunden.“ Der Abschied aus Waiblingen nach vier erfolgreichen Jahren fiel dem Konrektor an einer Schule in Metzingen alles andere als leicht: „Für einen x-beliebigen Klub hätte ich das sicher nicht aufgegeben, aber bei Boll musste ich nicht lange überlegen. Der TSV ist mein Heimatverein, ich kenne die Leute im Verein und wohne in Boll.“ Vor seiner endgültigen Zusage fand auch ein Austausch mit Mirko statt, für den Boll die erste Station als Cheftrainer war: „Natürlich haben wir gesprochen, er kennt noch einige Spieler und hat noch einen guten Blick auf die Situation. Das hat geholfen.“ Am Sonntag muss Manuel für 90 Minuten ohne die Ratschläge seines älteren Bruders auskommen.

A.Böhringer - NWZ v. 25.08.18

.


» zum Archiv mit älteren Einträgen

Spieler · 1. Mannschaft
... lade FuPa Widget ...
 
Spiele · 1. Mannschaft
... lade FuPa Widget ...

Tabelle
... lade FuPa Widget ...